{"id":70855,"date":"2019-06-30T12:51:43","date_gmt":"2019-06-30T10:51:43","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70855"},"modified":"2019-06-30T12:51:43","modified_gmt":"2019-06-30T10:51:43","slug":"iii-r-49-17-thesaurierungsbeguenstigung-bei-uebertragung-eines-mitunternehmeranteils-auf-eine-stiftung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-49-17-thesaurierungsbeguenstigung-bei-uebertragung-eines-mitunternehmeranteils-auf-eine-stiftung\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;49\/17 &#8211; Thesaurierungsbeg&uuml;nstigung bei &Uuml;bertragung eines Mitunternehmeranteils auf eine Stiftung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.1.2019, III R 49\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.170119.IIIR49.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Thesaurierungsbeg&uuml;nstigung bei &Uuml;bertragung eines Mitunternehmeranteils auf eine Stiftung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die unentgeltliche &Uuml;bertragung eines Mitunternehmeranteils auf eine Stiftung l&ouml;st keine Nachversteuerung von in der Vergangenheit nach &sect; 34a EStG beg&uuml;nstigt besteuerten thesaurierten Gewinnen aus. Eine analoge Anwendung des &sect; 34a Abs. 6 Satz 1 Nr. 2 EStG kommt nicht in Betracht.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 27. Januar 2017&nbsp;&nbsp;4 K 56\/16 F wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) war mit einer Kommanditeinlage von &#8230;&nbsp;EUR einziger Kommanditist der A.&nbsp;GmbH &#038; Co. KG. Komplement&auml;rin war die A. Verwaltungs-GmbH, deren alleiniger Gesellschafter ebenfalls der Kl&auml;ger war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r in der Vergangenheit nicht entnommene Gewinne nahm der Kl&auml;ger die Tariferm&auml;&szlig;igung nach &sect;&nbsp;34a des Einkommensteuergesetzes (EStG) in Anspruch (Thesaurierungsbeg&uuml;nstigung). Auf den 31.&nbsp;Dezember 2011 stellte der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) f&uuml;r den Kl&auml;ger einen nachversteuerungspflichtigen Betrag in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR gesondert fest (&sect;&nbsp;34a Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Juni 2012 gr&uuml;ndete der Kl&auml;ger die &#8230; Beteiligungstr&auml;gerstiftung (Beteiligungstr&auml;gerstiftung). Er verpflichtete sich, das Stiftungsverm&ouml;gen durch &Uuml;bertragung seiner Beteiligungen an der A. Verwaltungs-GmbH und der A. GmbH &#038; Co. KG, deren Kommanditkapital zeitgleich auf &#8230;&nbsp;EUR herabgesetzt wurde, zu best&uuml;cken. Diese Anteils&uuml;bertragungen erfolgten Anfang Oktober 2012; der Kl&auml;ger schied damit aus beiden Gesellschaften aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ende September 2012 schloss die A. GmbH &#038; Co. KG sowohl mit dem Kl&auml;ger als auch mit der bereits im Jahr 2011 gegr&uuml;ndeten K.&nbsp;A.&nbsp;Stiftung Vertr&auml;ge &uuml;ber eine stille Gesellschaft, durch die der stille Gesellschafter Einlagen von &#8230;&nbsp;EUR (K.&nbsp;A.&nbsp;Stiftung) und &#8230;&nbsp;EUR (Kl&auml;ger) &#8211;jeweils durch Umwandlung von zuvor durch den Kl&auml;ger gew&auml;hrten Gesellschafterdarlehen&#8211; erbrachte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA stellte mit Bescheid vom 22.&nbsp;Dezember 2014 f&uuml;r das Jahr 2012 einen der Nachversteuerung zuzuf&uuml;hrenden Betrag in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR fest, weil durch die &Uuml;bertragung der Kommanditbeteiligung auf die Beteiligungstr&auml;gerstiftung Anfang Oktober 2012 ein analog zur &quot;Einbringung in eine Kapitalgesellschaft&quot; zu behandelnder Tatbestand nach&nbsp;&sect;&nbsp;34a Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG erf&uuml;llt worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Zuge der Einkommensteuerfestsetzung des Kl&auml;gers und seiner Ehefrau f&uuml;r das Jahr 2012 wurde die Nachversteuerung nach &sect;&nbsp;34a Abs.&nbsp;6 i.V.m. Abs.&nbsp;4 EStG mit 25&nbsp;% des nachversteuerungspflichtigen Betrags umgesetzt. Den Einspruch des Kl&auml;gers wies das FA als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage gegen den Bescheid &uuml;ber die gesonderte Feststellung des nachversteuerungspflichtigen Betrags nach &sect;&nbsp;34a EStG hatte Erfolg. Das Finanzgericht (FG) entschied, die unentgeltliche &Uuml;bertragung eines Mitunternehmeranteils auf eine Stiftung l&ouml;se keine Nachversteuerung von in der Vergangenheit nach &sect;&nbsp;34a EStG beg&uuml;nstigt besteuerten thesaurierten Gewinnen aus (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2017, 477, mit Anmerkung Reddig).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA und das dem Verfahren beigetretene Bundesministerium der Finanzen (BMF) r&uuml;gen die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Durch Einf&uuml;gung von &sect;&nbsp;34a Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG mit dem Gesetz gegen sch&auml;dliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechte&uuml;berlassungen vom 27.&nbsp;Juni 2017 (BGBl I 2017, 2074) habe der Gesetzgeber klargestellt, dass eine Nachversteuerung auch bei &Uuml;bertragung auf eine K&ouml;rperschaft, Personenvereinigung oder Verm&ouml;gensmasse i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 des K&ouml;rperschaftsteuergesetz (KStG) stattfinde, da auch in diesen F&auml;llen von einer Besteuerung nach dem EStG zu einer Besteuerung nach dem KStG gewechselt werde. Die Neuregelung sei zwar gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;34 Satz&nbsp;2 EStG erstmals f&uuml;r unentgeltliche &Uuml;bertragungen nach dem 5.&nbsp;Juli 2017 anzuwenden. Das schlie&szlig;e jedoch eine Nachversteuerung f&uuml;r fr&uuml;here unentgeltliche &Uuml;bertragungen nicht aus. In der Gesetzesbegr&uuml;ndung werde die Neuregelung ausdr&uuml;cklich als Klarstellung der bereits zuvor bestehenden Rechtslage bezeichnet. Durch die Bestimmung des Anwendungszeitpunktes werde technisch klargestellt, ab wann die Regelungen, zu denen auch die Erstreckung der Stundungsm&ouml;glichkeit auf die F&auml;lle unentgeltlicher &Uuml;bertragungen auf eine Stiftung geh&ouml;rten, anzuwenden seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Nachversteuerung spreche die Konzeption des &sect;&nbsp;34a EStG. Die Vorschrift erm&ouml;gliche es, nicht entnommene Gewinne einem geringeren Steuersatz zu unterwerfen. Damit solle die Liquidit&auml;t gro&szlig;er international t&auml;tiger Unternehmen in der Rechtsform eines Einzelunternehmens oder einer Personengesellschaft verbessert werden. Die Entnahme thesaurierter Gewinne zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt erfordere eine Nachversteuerung. Ein nachversteuerungspflichtiger Betrag m&uuml;sse auch beim Wechsel des Besteuerungssystems &#8211;von der Besteuerung eines Einzelunternehmers oder eines Mitunternehmers (Einkommensteuer) hin zur Besteuerung einer Kapitalgesellschaft (K&ouml;rperschaftsteuer)&#8211; in jedem Falle vollst&auml;ndig aufgel&ouml;st und nachversteuert werden (BTDrucks 16\/5377, S.&nbsp;14).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die unentgeltliche &Uuml;bertragung eines Betriebs oder eines Mitunternehmeranteils auf eine K&ouml;rperschaft, Personenvereinigung oder Verm&ouml;gensmasse i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 KStG f&uuml;hre bereits nach &sect;&nbsp;34a Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG zu einer Nachversteuerung. Danach sei eine Nachversteuerung durchzuf&uuml;hren, wenn es zu einer Betriebsver&auml;u&szlig;erung oder -aufgabe komme. Dies sei hier der Fall, weil eine unentgeltliche &Uuml;bertragung auf eine Stiftung beim &Uuml;bertragenden zu einer Beendigung der betrieblichen T&auml;tigkeit f&uuml;hre. Der Bundesfinanzhof (BFH) habe mit Urteil vom 18.&nbsp;Dezember 1990 VIII&nbsp;R&nbsp;17\/85 (BFHE 163, 352, BStBl II 1991, 512) entschieden, dass es einer Betriebsaufgabe gleichstehe, wenn alle wesentlichen Betriebsgrundlagen eines Einzelunternehmens betriebsfremden Zwecken zugef&uuml;hrt w&uuml;rden, indem sie im Wege einer verdeckten Einlage in eine Kapitalgesellschaft eingebracht werden. Um solche betriebsfremden Zwecke m&uuml;sse es sich umso mehr handeln, wenn das Betriebsverm&ouml;gen unentgeltlich auf einen &Uuml;bernehmenden &uuml;bertragen werde, zu dem keinerlei betriebliche Beziehungen best&uuml;nden. Dieses k&ouml;nne nur aus betriebsfremden Gr&uuml;nden erfolgen und m&uuml;sse daher als Betriebsaufgabe des &Uuml;bertragenden beurteilt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Differenzierung zwischen &Uuml;bertragungen auf Personenunternehmen und solchen auf K&ouml;rperschaften, Personenvereinigungen oder Verm&ouml;gensmassen werde auch dadurch deutlich, dass &sect;&nbsp;34a Abs.&nbsp;7 Satz&nbsp;2 EStG f&uuml;r die F&auml;lle des &sect;&nbsp;24 des Umwandlungssteuergesetzes einen &Uuml;bergang des nachversteuerungspflichtigen Betrags normiere. Es seien keine anderen Gr&uuml;nde als der Wechsel des Besteuerungssystems ersichtlich, aus denen in F&auml;llen einer &Uuml;bertragung nach dem Umwandlungssteuergesetz eine Nachversteuerung bei Einbringung erfolge (&sect;&nbsp;34a Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das Urteil des FG M&uuml;nster vom 27.&nbsp;Januar 2017&nbsp;&nbsp;4&nbsp;K&nbsp;56\/16&nbsp;F aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat der Klage zu Recht stattgegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Haben Steuerpflichtige f&uuml;r Eink&uuml;nfte als Einzelunternehmer oder als Gesellschafter einer Personengesellschaft die Beg&uuml;nstigung der nicht entnommenen Gewinne nach &sect;&nbsp;34a Abs.&nbsp;1 EStG in Anspruch genommen (Thesaurierungsbeg&uuml;nstigung), dann ist infolge von Betriebsbeendigungen und gleichgestellten Tatbest&auml;nden i.S. von &sect;&nbsp;34a Abs.&nbsp;6 EStG ein nachzuversteuernder Betrag zum Ende eines jeden Veranlagungszeitraums gesondert festzustellen (&sect;&nbsp;34a Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 EStG). Ein Nachversteuerungsbetrag ist hierbei ein Abzugsposten im Rahmen der j&auml;hrlichen gesonderten Feststellung des nachversteuerungspflichtigen Betrags (&sect;&nbsp;34a Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG hat zutreffend angenommen, dass die Voraussetzungen der allein in Betracht kommenden Nachversteuerungstatbest&auml;nde des &sect;&nbsp;34a Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 und des &sect;&nbsp;34a Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG nach dem Gesetzeswortlaut nicht vorliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Kl&auml;ger hat durch die &Uuml;bertragung seines &#8211;aus der Kommanditbeteiligung und der Beteiligung an der Komplement&auml;r-GmbH bestehenden&#8211; Mitunternehmeranteils keine Betriebsaufgabe oder -ver&auml;u&szlig;erung verwirklicht (&sect;&nbsp;34a Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 und 3 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine Ver&auml;u&szlig;erung i.S. des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG ist die entgeltliche &Uuml;bertragung des Gesellschaftsanteils auf einen anderen Erwerber. Der Kl&auml;ger hat seinen Anteil indessen unentgeltlich auf die Beteiligungstr&auml;gerstiftung &uuml;bertragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Kl&auml;ger hat seinen Mitunternehmeranteil auch nicht i.S. des &sect;&nbsp;34a Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;3 EStG aufgegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Betriebsaufgabe liegt vor, wenn der Steuerpflichtige in Ausf&uuml;hrung eines Aufgabeentschlusses den Betrieb einstellt, indem die Wirtschaftsg&uuml;ter an verschiedene Erwerber ver&auml;u&szlig;ert oder in das Privatverm&ouml;gen &uuml;berf&uuml;hrt werden oder wenn die Wirtschaftsg&uuml;ter des gemeinsamen Betriebsverm&ouml;gens real unter den Mitunternehmern verteilt werden. Diese Ma&szlig;nahmen &#8211;Einzelver&auml;u&szlig;erung, Entnahme und Realteilung&#8211; k&ouml;nnen auch kombiniert werden; schlie&szlig;lich ist auch eine Kombination von Betriebsver&auml;u&szlig;erung und Betriebsaufgabe m&ouml;glich (Rei&szlig; in Kirchhof, EStG, 17.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;16 Rz&nbsp;196&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Keine dieser Handlungen ist indessen erfolgt. Die Wirtschaftsg&uuml;ter der A. GmbH &#038; Co. KG wurden weder einzeln ver&auml;u&szlig;ert noch vom Kl&auml;ger ins Privatverm&ouml;gen &uuml;bernommen. Die A. GmbH &#038; Co. KG wurde auch weder aufgel&ouml;st noch real geteilt (vgl. BFH-Urteil vom 16.&nbsp;M&auml;rz 2017 IV&nbsp;R&nbsp;31\/14, BFHE 257, 292, BStBl II 2019, 24, betreffend echte und unechte Realteilung) oder in anderer Weise auseinandergesetzt, sondern hat weiter bestanden, nur mit der Beteiligungsstiftung anstelle des Kl&auml;gers als Kommanditistin und alleiniger Gesellschafterin der Komplement&auml;rin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der Mitunternehmeranteil des Kl&auml;gers ist auch nicht verdeckt &#8211;also ohne Gegenleistung&#8211; in eine Kapitalgesellschaft eingelegt worden, was einer Betriebsaufgabe gleichgestellt wird, weil der verdeckten Einlage zwangsl&auml;ufig eine Entnahme vorausgeht (BFH-Urteile vom 11.&nbsp;Februar 2009 X&nbsp;R&nbsp;56\/06, BFH\/NV 2009, 1411; vom 20.&nbsp;Juli 2005 X&nbsp;R&nbsp;22\/02, BFHE 210, 345, BStBl II 2006, 457).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Zwischen den Beteiligten ist im &Uuml;brigen auch unstreitig, dass die stillen Reserven infolge der &Uuml;bertragung nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;3 EStG aufzudecken sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Voraussetzungen einer Nachversteuerung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34a Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG sind nach dem im Streitjahr geltenden Gesetzeswortlaut ebenfalls nicht erf&uuml;llt, denn die Vorschrift erfasst lediglich die Einbringung eines Mitunternehmeranteils &quot;in eine Kapitalgesellschaft oder eine Genossenschaft&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Kapitalgesellschaften sind insbesondere Gesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung, Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien und Europ&auml;ische Gesellschaften (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 KStG). Der K&ouml;rperschaftsteuer unterliegen auch Genossenschaften (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 KStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die &uuml;brigen Gebilde, die der K&ouml;rperschaftsteuer unterliegen, werden im KStG detailliert aufgef&uuml;hrt, n&auml;mlich Versicherungs- und Pensionsfondsvereine auf Gegenseitigkeit (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 KStG), sonstige juristische Personen des privaten Rechts (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 KStG), nichtrechtsf&auml;hige Vereine, Anstalten, Stiftungen und andere Zweckverm&ouml;gen des privaten Rechts (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 KStG) sowie Betriebe gewerblicher Art von juristischen Personen des &ouml;ffentlichen Rechts (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 KStG). Sie werden aber in &sect;&nbsp;34a Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG nicht genannt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Wortlaut des &sect;&nbsp;34a EStG ist hinsichtlich der Kapitalgesellschaften und Genossenschaften abschlie&szlig;end; er enth&auml;lt keine Hinweise auf Stiftungen oder andere Gebilde. Eine erweiternde Auslegung &#8211;von Kapitalgesellschaften und Genossenschaften auf andere juristische Personen wie Stiftungen&#8211; widerspr&auml;che dem Gesetzeswortlaut.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das Gesetz ist insoweit nicht planwidrig l&uuml;ckenhaft, was Voraussetzung einer L&uuml;ckenf&uuml;llung durch Analogie oder teleologische Extension w&auml;re (BFH-Urteile vom 2.&nbsp;Juli 1997 I&nbsp;R&nbsp;32\/95, BFHE 183, 496, BStBl II 1998, 176, unter II.2.b&nbsp;aa und bb;&nbsp;&nbsp;vom 24.&nbsp;November 2016 IV&nbsp;R&nbsp;46\/13, BFHE 256, 91, BStBl II 2017, 268, Rz&nbsp;19).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Senat l&auml;sst dahinstehen, ob es bereits &#8211;so das FG&#8211; an einer Regelungsl&uuml;cke fehlt, weil die Beteiligungstr&auml;gerstiftung infolge ihrer Rechtsnachfolge gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;3 EStG den nachversteuerungspflichtigen Betrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34a Abs.&nbsp;7 Satz&nbsp;1 EStG fortzuf&uuml;hren habe (vgl. z.B. Rei&szlig; in Kirchhof, EStG, 18.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;34a Rz&nbsp;80: Untergang des nachversteuerungspflichtigen Betrags bei unentgeltlicher &Uuml;bertragung auf eine Stiftung). Denn eine bestehende Regelungsl&uuml;cke w&auml;re jedenfalls nicht planwidrig. Der Senat folgt insofern dem FG, dass der Gang des Gesetzgebungsverfahrens &#8211;insbesondere die Erweiterung der Nachversteuerung von Einbringungen in eine Kapitalgesellschaft um Einbringungen in eine Genossenschaft zur Beseitigung bestehender Regelungsl&uuml;cken und die unterbliebene Erfassung der vom Bundesrat angeregten Erstreckung auf die Ver&auml;u&szlig;erung oder Einbringung von Teilbetrieben und Teilmitunternehmeranteilen&#8211; belegt, dass der Gesetzgeber die Reichweite der Nachversteuerungstatbest&auml;nde gr&uuml;ndlich durchdacht hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dem FG ist auch zuzustimmen, dass der Gesetzgeber, h&auml;tte er alle F&auml;lle eines Wechsels zum K&ouml;rperschaftsteuersystem erfassen wollen, in &sect;&nbsp;34a Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG nicht nur die &quot;Einbringung in eine Kapitalgesellschaft oder eine Genossenschaft&quot;, sondern &#8211;wie z.B. in &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 S&auml;tze&nbsp;5 und 6 EStG&#8211; &Uuml;bertragungen auf &quot;K&ouml;rperschaften, Personenvereinigungen oder Verm&ouml;gensmassen&quot; genannt h&auml;tte. F&uuml;r den Senat ist nicht nachvollziehbar, dass sich der Gesetzgeber f&uuml;r die Nachversteuerung auf die in &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 und Nr.&nbsp;2 KStG genannten Kapitalgesellschaften und Genossenschaften beschr&auml;nkte, wenn er auch den &Uuml;bergang auf Versicherungs- und Pensionsfondsvereine auf Gegenseitigkeit (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 KStG) und die weiteren in &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4, Nr.&nbsp;5 und Nr.&nbsp;6 KStG genannten Gebilde h&auml;tte erfassen wollen. Es ist auch schwer vorstellbar, dass der Gesetzgeber diese Gebilde &uuml;bersehen haben k&ouml;nnte, die im KStG sogleich im Anschluss an die Kapitalgesellschaften und Genossenschaften genannt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die von FA und BMF vertretene teleologische Extension mittels Analogie kommt somit nicht in Betracht, denn sie w&uuml;rde der vom Gesetzgeber gewollten Beschr&auml;nkung auf bestimmte Tatbest&auml;nde &#8211;Einbringungen in eine Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft&#8211; widersprechen. Es gen&uuml;gt nicht, dass &sect;&nbsp;34a Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG a.F. als aus systematischen und konzeptionellen Gr&uuml;nden unvollst&auml;ndig und als rechtspolitisch verbesserungsbed&uuml;rftig erscheinen mag (vgl. BFH-Urteil vom 2.&nbsp;Dezember 2015 V&nbsp;R&nbsp;25\/13, BFHE 251, 534, BStBl II 2017, 547).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.1.2019, III R 49\/17ECLI:DE:BFH:2019:U.170119.IIIR49.17.0 Thesaurierungsbeg&uuml;nstigung bei &Uuml;bertragung eines Mitunternehmeranteils auf eine Stiftung Leits&auml;tze Die unentgeltliche &Uuml;bertragung eines Mitunternehmeranteils auf eine Stiftung l&ouml;st keine Nachversteuerung von in der Vergangenheit nach &sect; 34a EStG beg&uuml;nstigt besteuerten thesaurierten Gewinnen aus. Eine analoge Anwendung des &sect; 34a Abs. 6 Satz 1 Nr. 2 EStG kommt nicht &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-49-17-thesaurierungsbeguenstigung-bei-uebertragung-eines-mitunternehmeranteils-auf-eine-stiftung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;49\/17 &#8211; Thesaurierungsbeg&uuml;nstigung bei &Uuml;bertragung eines Mitunternehmeranteils auf eine Stiftung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70855","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70855","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70855"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70855\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70855"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70855"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70855"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}