{"id":70856,"date":"2019-06-30T12:51:46","date_gmt":"2019-06-30T10:51:46","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70856"},"modified":"2019-06-30T12:51:46","modified_gmt":"2019-06-30T10:51:46","slug":"ii-r-26-17-teilweise-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-16012019-ii-r-19-16-bewertungsrechtlicher-abschlag-wegen-abbruchverpflichtung-fuer-gebaeude-auf-fremdem-grund-und-boden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-26-17-teilweise-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-16012019-ii-r-19-16-bewertungsrechtlicher-abschlag-wegen-abbruchverpflichtung-fuer-gebaeude-auf-fremdem-grund-und-boden\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;26\/17 &#8211; Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 16.01.2019&nbsp;&nbsp;II R 19\/16 &#8211; Bewertungsrechtlicher Abschlag wegen Abbruchverpflichtung f&uuml;r Geb&auml;ude auf fremdem Grund und Boden"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 30.1.2019, II R 26\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.300119.IIR26.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 16.01.2019&nbsp;&nbsp;II R 19\/16 &#8211; Bewertungsrechtlicher Abschlag wegen Abbruchverpflichtung f&uuml;r Geb&auml;ude auf fremdem Grund und Boden<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Eine unbedingte Abbruchverpflichtung besteht, wenn der Mieter nach den vertraglichen Vereinbarungen bei Beendigung des Mietvertrags grunds&auml;tzlich zum entsch&auml;digungslosen Abbruch der von ihm errichteten Geb&auml;ude verpflichtet ist und er nur in bestimmten F&auml;llen eine Entsch&auml;digung f&uuml;r die Geb&auml;ude erh&auml;lt.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Eine Entsch&auml;digungsregelung l&auml;sst die Abbruchverpflichtung nicht entfallen, wenn die Erf&uuml;llung der Entsch&auml;digungsvoraussetzungen von dem Verhalten des Vermieters oder von Dritten abh&auml;ngig ist.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Lassen sich konkrete Tatsachen f&uuml;r die Voraussehbarkeit des Nichtabbruchs von Geb&auml;uden, die auf fremdem Grund und Boden errichtet wurden, nicht hinreichend sicher feststellen, bleibt es bei dem in &sect; 94 Abs. 3 Satz 3 Halbsatz 1 BewG vorgesehenen Grundsatz, dass der Abschlag wegen Abbruchverpflichtung zu gew&auml;hren ist.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts Hamburg vom 23. M&auml;rz 2017&nbsp;&nbsp;3 K 287\/14 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) betreibt die industrielle Produktion von Lebensmitteln. F&uuml;r diese Zwecke mietete sie ein Grundst&uuml;ck an und errichtete dort verschiedene Betriebsgeb&auml;ude. Vermieterin war zun&auml;chst die V und sp&auml;ter die &#8230; (Vermieterin).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Mietvertrag wurde 1968 geschlossen und lief bis 1977. Ihm wurden die damals g&uuml;ltigen AVB zu Grunde gelegt. Durch zwei Nachtr&auml;ge wurde er &uuml;ber das urspr&uuml;ngliche Vertragsende hinaus zun&auml;chst bis 1987 und sp&auml;ter bis 2017 verl&auml;ngert. F&uuml;r die Nachtr&auml;ge galten die jeweils aktuellen AVB. Der Mietzins wurde bis auf zuletzt ca. 3,65&nbsp;DM\/qm p.a. angehoben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit zeitlichem Vorlauf zu dem urspr&uuml;nglich vereinbarten Ende des Mietvertrags im Jahr 2017 nahmen die Kl&auml;gerin und die Vermieterin Verhandlungen &uuml;ber dessen Fortf&uuml;hrung auf. U.a. sollte der Mietzins auf einen Betrag bis zu 6&nbsp;EUR pro Quadratmeter erh&ouml;ht werden. Zudem erwog die Kl&auml;gerin eine Umsiedlung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der neunten Nachschrift zum Mietvertrag, die am 28.&nbsp;Dezember 2012 von der Kl&auml;gerin und am 7.&nbsp;Januar 2013 von der Vermieterin unterzeichnet wurde, verl&auml;ngerten die Vertragsbeteiligten den Mietvertrag bis 2042. Neben der Anmietung von zus&auml;tzlichen Fl&auml;chen wurden eine Nachzahlung auf den urspr&uuml;nglichen Mietzins f&uuml;r die Jahre 2007 bis 2012 und eine Staffelmiete f&uuml;r die Zeit ab 1.&nbsp;Januar 2013 vereinbart. Au&szlig;erdem wurden dem Mietvertrag die AVB 2002 zu Grunde gelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die AVB 2002 regelten, dass mangels einer anderweitigen vertraglichen Absprache die von der Kl&auml;gerin errichteten Bauwerke und Anlagen nur zur Nutzung w&auml;hrend der Mietzeit mit dem Grund und Boden verbunden werden und sie einem vor&uuml;bergehenden Zweck i.S. des &sect;&nbsp;95 Abs.&nbsp;1 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB) dienen (Ziffer&nbsp;4.4 AVB 2002).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vermieterin war berechtigt, das Mietverh&auml;ltnis vor Vertragsablauf mit einer Frist von 24 Monaten au&szlig;erordentlich zu k&uuml;ndigen, wenn sie es f&uuml;r im Einzelnen festgelegte Belange ben&ouml;tigt (Ziffer&nbsp;19.2.1 AVB 2002). Eine stillschweigende Verl&auml;ngerung des Mietverh&auml;ltnisses nach Ablauf der Mietzeit wurde ausgeschlossen (Ziffer 19.3 AVB 2002).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;gerin wurde zudem &#8211;erg&auml;nzend zu Ziffer 19 AVB 2002 (K&uuml;ndigung)&#8211; ein au&szlig;erordentliches K&uuml;ndigungsrecht mit einer Frist von 12 Monaten einger&auml;umt, falls sie ihren Gesch&auml;ftsbetrieb ganz oder teilweise aufgeben oder verlagern sollte (Ziffer 6.8 der neunten Nachschrift zum Mietvertrag). Eine Entsch&auml;digung war in diesem Fall nicht zu zahlen. Bei einer Anschlussverwertung des Mietobjekts sollte die Vermieterin die Interessen der Kl&auml;gerin bez&uuml;glich eines m&ouml;glichen Verkaufs ihrer Geb&auml;ude und Anlagen ber&uuml;cksichtigen, soweit dies nicht den eigenen Interessen der Vermieterin zuwiderl&auml;uft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin sollte &#8211;von der Vereinbarung in Ziffer 6.8 der neunten Nachschrift zum Mietvertrag abgesehen&#8211; eine Entsch&auml;digung erhalten, wenn das Mietverh&auml;ltnis durch eine au&szlig;erordentliche K&uuml;ndigung beendet wird oder die Vermieterin der Kl&auml;gerin das Grundst&uuml;ck nach Ablauf des auf mehr als 15 Jahre abgeschlossenen Vertrags aus den f&uuml;r die au&szlig;erordentliche K&uuml;ndigung geltenden Gr&uuml;nden nicht weiterhin zur Nutzung &uuml;berlassen kann (Ziffer 20.1 AVB 2002). Die Entsch&auml;digung sollte f&uuml;r die mit Zustimmung der Vermieterin vertragsm&auml;&szlig;ig von der Kl&auml;gerin errichteten Bauwerke und Anlagen gew&auml;hrt werden und sich nach den Verkehrswerten der auf der herauszugebenden Mietfl&auml;che vorhandenen mietereigenen Bauwerke bemessen. Bei der Ermittlung der Verkehrswerte der Bauwerke war &#8211;unabh&auml;ngig von der Restlaufzeit des Mietvertrags&#8211; auf deren technische bzw. wirtschaftliche Restnutzungsdauer abzustellen (Ziffer 20.1 AVB 2002).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Als Erg&auml;nzung zur Entsch&auml;digungsregelung bei au&szlig;erordentlicher K&uuml;ndigung und Nichtverl&auml;ngerung eines langfristigen Vertrags (Ziffer&nbsp;20 AVB 2002) wurde in Ziffer 6.9 der neunten Nachschrift zum Mietvertrag bestimmt, dass sich die Vertragspartner bis sp&auml;testens zwei Jahre vor Ablauf des festgelegten Vertragszeitraums verst&auml;ndigen, ob eine Vertragsverl&auml;ngerung erfolgen soll. Sollte das Vertragsverh&auml;ltnis mit Ablauf des Vertragszeitraums aus Gr&uuml;nden enden, die von der Vermieterin zu vertreten sind, sollte die Kl&auml;gerin eine Entsch&auml;digung erhalten, die von der Vermieterin oder dem Nachfolgemieter zu leisten war (Ziffer&nbsp;6.9 der neunten Nachschrift zum Mietvertrag). Die Vermieterin, die Kl&auml;gerin und ggf. ein Nachfolgemieter sollten sich bis sp&auml;testens ein Jahr vor Ablauf des Vertragszeitraums &uuml;ber die Geb&auml;ude und Anlagen einigen, die auf dem Mietobjekt verbleiben k&ouml;nnen und daher nicht von der vereinbarten R&auml;umungspflicht erfasst sind. F&uuml;r diese Geb&auml;ude hatte der Entsch&auml;digungsverpflichtete eine Entsch&auml;digung unter Gegenrechnung der entfallenden R&auml;umungskosten zu zahlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin hatte bei Beendigung des Mietverh&auml;ltnisses das Mietobjekt zu r&auml;umen und in einwandfreiem Zustand zur&uuml;ckzugeben (Ziffer&nbsp;21.1 AVB 2002). Sie war verpflichtet, es von den in ihrem Eigentum stehenden Bauwerken und Anlagen restlos ober- und unterirdisch auf ihre Kosten &#8211;soweit nicht die Bestimmung in Ziffer&nbsp;20.1 AVB 2002 Anwendung findet&#8211; ohne Entsch&auml;digung freizumachen (Ziffer&nbsp;21.1 AVB 2002).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) mehrere Bescheide zum Einheitswert auf den 1.&nbsp;Januar 2013 f&uuml;r die Geb&auml;ude der Kl&auml;gerin erlassen hatte, stellte er mit &Auml;nderungsbescheid vom 30.&nbsp;Juli 2014 den Einheitswert mit 4.338.900&nbsp;DM\/2.218.444&nbsp;EUR fest. Bei der Bewertung der Geb&auml;ude wurden Abschl&auml;ge wegen einer Abbruchverpflichtung nach &sect;&nbsp;94 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 des Bewertungsgesetzes (BewG) &#8211;abweichend von der Sachbehandlung in den vorhergehenden Bescheiden&#8211; nicht mehr ber&uuml;cksichtigt. Der Einspruch blieb erfolglos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage statt und hob den ge&auml;nderten Einheitswertbescheid auf den 1.&nbsp;Januar 2013 vom 30.&nbsp;Juli 2014 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 20.&nbsp;Oktober 2014 auf. Es liege eine gesetzliche und eine vertragliche Verpflichtung der Kl&auml;gerin i.S. des &sect;&nbsp;94 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 Halbsatz&nbsp;1 BewG zum Abbruch der Geb&auml;ude bei Mietvertragsende vor. Dabei handle es sich um eine unbedingte, d.h. nicht abdingbare und nicht einseitig abwendbare Verpflichtung. Der Nichtabbruch sei auch nicht voraussehbar gewesen i.S. des &sect;&nbsp;94 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 Halbsatz&nbsp;2 BewG. Die Entscheidung ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2017, 1064 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision macht das FA eine Verletzung von &sect;&nbsp;94 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 BewG und &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Vorentscheidung aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und war deshalb zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO). Das FG hat zu Recht entschieden, dass bei der Bewertung der auf dem gemieteten Grundst&uuml;ck errichteten Geb&auml;ude zum 1.&nbsp;Januar 2013 Abschl&auml;ge wegen einer Abbruchverpflichtung nach &sect;&nbsp;94 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 BewG zu ber&uuml;cksichtigen waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;94 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 BewG erfolgt die Bewertung von Geb&auml;uden auf fremdem Grund und Boden nach &sect;&nbsp;76 BewG. Ist vereinbart, dass das Geb&auml;ude nach Ablauf der Miet- oder Pachtzeit abzubrechen ist, so ist dieser Umstand durch einen entsprechenden Abschlag zu ber&uuml;cksichtigen; der Abschlag unterbleibt, wenn vorauszusehen ist, dass das Geb&auml;ude trotz der Verpflichtung nicht abgebrochen werden wird (&sect;&nbsp;94 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 BewG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Voraussetzung f&uuml;r die Gew&auml;hrung des Abschlags ist, dass am Stichtag eine Abbruchverpflichtung eindeutig und unbedingt besteht. Eine solche Verpflichtung kann sich bei vermieteten oder verpachteten Grundst&uuml;cken aus der R&uuml;ckgabepflicht nach &sect;&nbsp;546 BGB i.d.F. ab 2002 (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 26.&nbsp;April 1994 XI&nbsp;ZR&nbsp;97\/93, Neue Juristische Wochenschrift-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht 1994, 847, zu &sect;&nbsp;556 BGB&nbsp;a.F.) oder aus einer gesonderten vertraglichen Vereinbarung ergeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine vertraglich vereinbarte Abbruchverpflichtung ist eindeutig und unbedingt, wenn die Vereinbarungen nach ihrem Wortlaut dem Mieter oder P&auml;chter bei Beendigung des Miet- oder Pachtverh&auml;ltnisses keine andere Wahl lassen, als die Geb&auml;ude abzurei&szlig;en (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 3.&nbsp;Juli 1981 III&nbsp;R&nbsp;97\/79, BFHE 134, 51, BStBl II 1981, 759, unter&nbsp;1.). Sind Geb&auml;ude, die auf fremdem Grund und Boden nur f&uuml;r die Dauer des Miet- oder Pachtverh&auml;ltnisses errichtet sind, aufgrund ausdr&uuml;cklicher Vereinbarung nach Ablauf der Miet- oder Pachtzeit zu entfernen, steht das Vorliegen einer vertraglichen Abbruchverpflichtung au&szlig;er Zweifel (vgl. BFH-Urteil vom 3.&nbsp;Juli 1981 III&nbsp;R&nbsp;102\/80, BFHE 134, 48, BStBl II 1981, 764, unter 1.a). Vertragliche Gestaltungen hingegen, die Zweifel an dem Bestehen einer solchen Verpflichtung aufkommen lassen oder die Verpflichtung einschr&auml;nken oder die es dem Mieter oder P&auml;chter bei Beendigung des Vertrags im Ergebnis freistellen, das nur zu einem vor&uuml;bergehenden Zweck errichtete Geb&auml;ude entweder abzubrechen oder durch Stehenlassen und Zeitablauf in das Eigentum des Vermieters oder Verp&auml;chters &uuml;bergehen zu lassen, beinhalten keine Abbruchverpflichtung i.S. des &sect;&nbsp;94 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 BewG (BFH-Urteil in BFHE 134, 51, BStBl II 1981, 759, unter&nbsp;1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Eine Abbruchverpflichtung besteht, wenn sie der Mieter oder P&auml;chter nach den vertraglichen Vereinbarungen nicht einseitig abwenden kann (vgl. BFH-Urteil vom 14.&nbsp;Oktober 1992 II&nbsp;R&nbsp;110\/89, BFH\/NV 1993, 86, unter II.a). Er kann sie u.a. dann nicht einseitig abwenden, wenn der Vermieter oder Verp&auml;chter ein Wahlrecht hat, bei Vertragsende anstatt des Abbruchs die Geb&auml;ude gegen Entsch&auml;digung zu &uuml;bernehmen. Wenn der Vermieter oder Verp&auml;chter die Geb&auml;ude (gegen Entsch&auml;digung) &uuml;bernimmt, so ist das seine freie Entscheidung, auf welche der Mieter oder P&auml;chter mit rechtlichen Mitteln nicht einwirken kann. Die am Bewertungsstichtag bestehende tats&auml;chliche Unsicherheit dar&uuml;ber, ob der Vermieter oder Verp&auml;chter von seinem Wahlrecht Gebrauch macht, beseitigt die rechtlich bestehende Abbruchverpflichtung des Mieters oder P&auml;chters nicht (vgl. BFH-Urteil vom 7.&nbsp;November 1990 II&nbsp;R&nbsp;186\/87, BFHE 162, 378, BStBl II 1991, 61, unter II.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Eine unbedingte Abbruchverpflichtung besteht, wenn der Mieter nach den vertraglichen Vereinbarungen bei Beendigung des Mietvertrags grunds&auml;tzlich zum entsch&auml;digungslosen Abbruch der von ihm errichteten Geb&auml;ude verpflichtet ist und er nur in bestimmten F&auml;llen eine Entsch&auml;digung f&uuml;r die Geb&auml;ude erh&auml;lt. Die mit der Abbruchverpflichtung verbundene Wertminderung der Geb&auml;ude wird bei einer solchen Vertragsgestaltung &#8211;entgegen der Auffassung des FA&#8211; gerade nicht in allen F&auml;llen der Vertragsbeendigung durch eine Entsch&auml;digung ausgeglichen. Das Bestehen einer unbedingten Abbruchverpflichtung kann nicht allein deshalb verneint werden, weil der Eintritt einer tats&auml;chlichen Wertminderung am Ende der Vertragslaufzeit wegen der m&ouml;glichen Gew&auml;hrung einer Entsch&auml;digung nicht feststeht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Eine Entsch&auml;digungsregelung l&auml;sst die Abbruchverpflichtung nicht entfallen, wenn die Erf&uuml;llung der Entsch&auml;digungsvoraussetzungen von dem Verhalten des Vermieters oder von Dritten abh&auml;ngig ist. Die Abbruchverpflichtung ist als st&auml;rkster Eingriff vorrangig zu ber&uuml;cksichtigen. Sie beeintr&auml;chtigt den Wert der Geb&auml;udesubstanz selbst. Der die Grundst&uuml;cksbewertung beherrschende Grundsatz des gemeinen Werts gebietet es, bei mehreren unterschiedlichen Gestaltungsm&ouml;glichkeiten den st&auml;rksten Eingriff vorrangig zu ber&uuml;cksichtigen (vgl. BFH-Urteil vom 26.&nbsp;Februar 1986 II&nbsp;R&nbsp;217\/82, BFHE 146, 174, BStBl II 1986, 449).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Abschlag nach &sect;&nbsp;94 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 BewG ist zu versagen, wenn im Feststellungszeitpunkt trotz entsprechender Abbruchverpflichtung der Nichtabbruch der Geb&auml;ude voraussehbar ist. Es muss konkrete Anhaltspunkte daf&uuml;r geben, dass es nicht zum Abbruch kommt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) F&uuml;r die Prognoseentscheidung ist ma&szlig;gebend auf das Verhalten der Vertragsbeteiligten abzustellen (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 1993, 86, unter II.b). Auch das Verhalten von Beteiligten vergleichbarer Miet- oder Pachtverh&auml;ltnisse kann bei der Prognoseentscheidung &uuml;ber die Voraussehbarkeit des Nichtabbruchs ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Wird ein Miet- oder Pachtvertrag trotz wiederholter K&uuml;ndigungsm&ouml;glichkeit stillschweigend &uuml;ber einen Zeitraum von 25&nbsp;Jahren verl&auml;ngert, spricht dies daf&uuml;r, dass die Abbruchverpflichtung des Mieters oder P&auml;chters nicht oder zumindest nicht innerhalb der &uuml;blichen Lebensdauer der errichteten Anlagen realisiert wird (vgl. BFH-Urteile in BFHE 162, 378, BStBl II 1991, 61, unter II.2., und in BFH\/NV 1993, 86, unter II.b). Das Gleiche gilt, wenn ein Miet- oder Pachtverh&auml;ltnis ausdr&uuml;cklich mehrmals im Anschluss an den vorhergehenden Vertrag ohne grunds&auml;tzliche &Auml;nderungen der Vertragsbedingungen verl&auml;ngert wird und hierdurch eine lange Gesamtdauer entsteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Haben sich die Verh&auml;ltnisse zum Feststellungszeitpunkt in Bezug auf das Grundst&uuml;ck oder die Geb&auml;ude im Vergleich zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses bereits in wesentlicher Weise ge&auml;ndert, sind diese &Auml;nderungen in die Abw&auml;gung einzubeziehen. Eine wesentliche &Auml;nderung, die auf einen Geb&auml;udeabbruch hindeutet, kann vorliegen, wenn ein Grundst&uuml;ck einer anderen Nutzung zugef&uuml;hrt werden soll oder ein vorhandenes Geb&auml;ude nicht mehr den technischen Anforderungen entspricht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Die Versagung des Abschlags ist dagegen nicht bereits deshalb gerechtfertigt, weil die blo&szlig;e M&ouml;glichkeit oder eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht, die Abbruchverpflichtung werde nicht realisiert. Erw&auml;gungen allgemeiner Art &uuml;ber die Behandlung bei Miet- oder Pachtverh&auml;ltnissen in &auml;hnlichen F&auml;llen reichen ebenfalls nicht aus (vgl. BFH-Urteil vom 3.&nbsp;M&auml;rz 1972 III&nbsp;R&nbsp;136\/71, BFHE 106, 570, BStBl II 1972, 896, unter II.2.). Selbst eine von vornherein vereinbarte lange Laufzeit des Miet- oder Pachtvertrags f&uuml;hrt f&uuml;r sich allein genommen nicht dazu, dass der Nichtabbruch konkret voraussehbar ist; denn eine Abbruchverpflichtung nach &sect;&nbsp;94 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 Halbsatz&nbsp;1 BewG ist &#8211;unabh&auml;ngig von der Laufzeit des Miet- oder Pachtvertrags&#8211; stets zu dessen Ende vereinbart. Ebenso muss die blo&szlig;e M&ouml;glichkeit, der Mietvertrag werde vor seinem Ablauf durch Verl&auml;ngerung &uuml;ber seine Laufzeit hinaus weiter fortgef&uuml;hrt, als k&uuml;nftiges ungewisses Ereignis f&uuml;r die Voraussehbarkeit des Nichtabbruchs au&szlig;er Betracht bleiben (vgl. BFH-Urteil in BFHE 146, 174, BStBl II 1986, 449, unter 2.). Dies gilt auch f&uuml;r zuk&uuml;nftige Entwicklungen, die Ver&auml;nderungen nach sich ziehen k&ouml;nnen, wie z.B. ver&auml;nderte technische Anforderungen oder andere Nutzungsanforderungen an ein Grundst&uuml;ck; denn diese sind &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum nicht absch&auml;tzbar (vgl. BFH-Urteil in BFHE 146, 174, BStBl II 1986, 449, unter 2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Die Voraussetzungen f&uuml;r die Voraussehbarkeit des Nichtabbruchs sind von Amts wegen zu erforschen, wobei die Beteiligten heranzuziehen sind (&sect;&sect;&nbsp;88 Abs.&nbsp;1, 90 Abs.&nbsp;1 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;, &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 S&auml;tze&nbsp;1 und 2 FGO). Die Beteiligten haben ihre Erkl&auml;rungen &uuml;ber tats&auml;chliche Umst&auml;nde vollst&auml;ndig und der Wahrheit gem&auml;&szlig; abzugeben und sich auf Anforderung des Gerichts zu den von den anderen Beteiligten vorgebrachten Tatsachen zu erkl&auml;ren (&sect;&nbsp;90 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO, &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Kann der entscheidungserhebliche Sachverhalt trotz Aussch&ouml;pfung aller zug&auml;nglichen und zumutbaren Ermittlungsm&ouml;glichkeiten nicht oder nicht vollst&auml;ndig aufgekl&auml;rt werden, ist unter Anwendung der Regeln &uuml;ber die Feststellungslast (objektive Beweislast) zu entscheiden, zu wessen Lasten die Nichterweislichkeit von ma&szlig;geblichen Tatsachen geht. Der Steuerpflichtige tr&auml;gt nach st&auml;ndiger Rechtsprechung die Feststellungslast (objektive Beweislast) f&uuml;r diejenigen Tatsachen, die den Steueranspruch einschr&auml;nken (vgl. BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Dezember 2013 X&nbsp;R&nbsp;33\/11, BFH\/NV 2014, 693, Rz&nbsp;37). Die objektive Beweislast f&uuml;r Tatsachen, die eine Steuerbeg&uuml;nstigung aufheben, tr&auml;gt die Finanzbeh&ouml;rde. Ausgehend davon tr&auml;gt der Mieter oder P&auml;chter des Grundst&uuml;cks die Feststellungslast f&uuml;r die Tatsachen, die zur Annahme einer Abbruchverpflichtung nach &sect;&nbsp;94 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 Halbsatz&nbsp;1 BewG des auf fremdem Grund und Boden errichteten Geb&auml;udes erforderlich sind. Die Finanzbeh&ouml;rde tr&auml;gt die Feststellungslast f&uuml;r die Tatsachen, die den Nichtabbruch des Geb&auml;udes bei Vertragsende voraussehbar machen. Lassen sich konkrete Tatsachen f&uuml;r die Voraussehbarkeit des Nichtabbruchs nicht hinreichend sicher feststellen, bleibt es bei dem in &sect;&nbsp;94 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 Halbsatz&nbsp;1 BewG vorgesehenen Grundsatz, dass der Abschlag zu gew&auml;hren ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Grunds&auml;tzen ist das FG durch Auslegung der neunten Nachschrift zum Mietvertrag und der AVB 2002 sowie der W&uuml;rdigung der tats&auml;chlichen Umst&auml;nde des Einzelfalls in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise zu dem Ergebnis gelangt, dass eine unbedingte Abbruchverpflichtung besteht und im Feststellungszeitpunkt 1.&nbsp;Januar 2013 nicht konkret voraussehbar gewesen ist, dass die von der Kl&auml;gerin errichteten Geb&auml;ude am Ende der Vertragslaufzeit nicht abgebrochen werden m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Auslegung von Vertr&auml;gen und Willenserkl&auml;rungen geh&ouml;rt zum Bereich der tats&auml;chlichen Feststellungen und bindet den BFH gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO, wenn sie den Grunds&auml;tzen der &sect;&sect;&nbsp;133, 157 BGB entspricht und nicht gegen Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze verst&ouml;&szlig;t, d.h. jedenfalls m&ouml;glich ist. Das Revisionsgericht pr&uuml;ft, ob das FG die gesetzlichen Auslegungsregeln sowie die Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze beachtet und die f&uuml;r die Vertragsauslegung bedeutsamen Begleitumst&auml;nde erforscht und rechtlich zutreffend gew&uuml;rdigt hat. Dagegen ist die rechtliche Einordnung des von den Vertragspartnern Gewollten am Ma&szlig;stab der jeweils einschl&auml;gigen Normen f&uuml;r das Revisionsgericht nicht nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindend, sondern in vollem Umfang nachpr&uuml;fbare Rechtsanwendung. Die Bindung an die vom FG getroffenen Feststellungen entf&auml;llt, wenn in Bezug auf diese Feststellungen zul&auml;ssige und begr&uuml;ndete Revisionsr&uuml;gen vorgebracht wurden (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 FGO; BFH-Urteil vom 17.&nbsp;Mai 2017 II&nbsp;R&nbsp;35\/15, BFHE 258, 95, BStBl II 2017, 966, Rz&nbsp;26&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die W&uuml;rdigung des FG, dass eine unbedingte Abbruchverpflichtung der Kl&auml;gerin am Ende der Vertragslaufzeit besteht, ist zutreffend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das FG hat die neunte Nachschrift zum Mietvertrag und die AVB 2002 ausgelegt und ist zu dem Schluss gekommen, sowohl f&uuml;r den Standardfall der Vertragsbeendigung am Ende von dessen vereinbarter Laufzeit als auch f&uuml;r die vertraglich geregelten Sonderf&auml;lle liege eine gesetzliche und eine vertragliche Verpflichtung der Kl&auml;gerin i.S. des &sect;&nbsp;94 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 Halbsatz&nbsp;1 BewG zum Abbruch der Geb&auml;ude auf ihre Kosten vor. Dabei handle es sich um eine unbedingte, d.h. nicht abdingbare und nicht einseitig abwendbare Verpflichtung i.S. der Rechtsprechung des BFH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unber&uuml;hrt bleibe die unbedingte Abbruchverpflichtung bei Vertragsablauf durch die vorsorgliche vertragliche Bestimmung in Ziffer&nbsp;6.9 der neunten Nachschrift zum Mietvertrag als Erg&auml;nzung zu Ziffer&nbsp;20.1 AVB 2002, dass die Vertragsparteien sich bis sp&auml;testens zwei Jahre vor Vertragsablauf verst&auml;ndigen w&uuml;rden, ob eine Vertragsverl&auml;ngerung erfolgen solle. Derartige Absprachen seien &uuml;blich, sachgerecht und insbesondere auch erforderlich, da eine stillschweigende Vertragsverl&auml;ngerung nach den AVB 2002 ausdr&uuml;cklich ausgeschlossen gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die durch die Kl&auml;gerin unabdingbare Abbruchverpflichtung werde nicht dadurch ber&uuml;hrt, dass die Vermieterin in den vertraglich vorgesehenen Sonderf&auml;llen auf den Abbruch der Geb&auml;ude verzichten k&ouml;nne. Im Sonderfall der au&szlig;erordentlichen K&uuml;ndigung der Kl&auml;gerin wegen Gesch&auml;ftsaufgabe oder -verlagerung k&ouml;nne zwar die Vermieterin bei einer Anschlussverwertung des Mietobjekts die Interessen der Kl&auml;gerin hinsichtlich eines Verkaufs der Geb&auml;ude ber&uuml;cksichtigen, soweit dies nicht den Interessen der Vermieterin zuwiderlaufe. Aber auch insoweit k&ouml;nne die Kl&auml;gerin die Abbruchverpflichtung und den drohenden Wertverlust der Geb&auml;ude nicht abbedingen. Anders als bei einem echten Wahlrecht verbleibe ein Risiko bei der Kl&auml;gerin, ob ein Nachmieter gefunden werde, der zur &Uuml;bernahme der Geb&auml;ude bereit sei und in Kenntnis der Abbruchverpflichtung einen Kaufpreis f&uuml;r die Geb&auml;ude zahle. Letztlich entscheide die Vermieterin &uuml;ber die Auswahl des Nachmieters unter Ber&uuml;cksichtigung ihrer eigenen Interessen. Auch der Nachmieter sei dann mit der Abbruchverpflichtung belastet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&Auml;hnlich sei die Situation, wenn die Kl&auml;gerin im Sonderfall ihrer Gesch&auml;ftsaufgabe oder Verlagerung anstelle einer au&szlig;erordentlichen K&uuml;ndigung sogleich einen Nachmieter vorschlagen k&ouml;nne. Diesen k&ouml;nne die Vermieterin aus wichtigen Gr&uuml;nden ohne Einfluss der Kl&auml;gerin ablehnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin k&ouml;nne auch bei einer au&szlig;erordentlichen K&uuml;ndigung der Vermieterin aus von dieser zu vertretenden Gr&uuml;nden die Abbruchverpflichtung nicht abwenden. Selbst in diesem Fall entscheide die Vermieterin &uuml;ber ihre notwendige au&szlig;erordentliche K&uuml;ndigung und ein eventuelles Einverst&auml;ndnis mit einem m&ouml;glichen Verbleib bestimmter Geb&auml;ude, letzterenfalls unter Gegenrechnung ersparter R&auml;umungskosten. Die Tatsache, dass sich die Vermieterin in bestimmten Sonderf&auml;llen &#8211;wie z.B. der au&szlig;erordentlichen K&uuml;ndigung aus von ihr zu vertretenden Gr&uuml;nden&#8211; verpflichtet habe, der Kl&auml;gerin eine Entsch&auml;digung zu zahlen, spreche nicht gegen die Unabdingbarkeit der Abbruchverpflichtung. Denn die Kl&auml;gerin habe keinen Einfluss auf die Entscheidung der Vermieterin. Am Stichtag bestehe f&uuml;r die Kl&auml;gerin die Unsicherheit, ob die Vermieterin von der Entsch&auml;digungsregelung Gebrauch machen w&uuml;rde. Zudem habe die Kl&auml;gerin kein Wahlrecht. Ihre Abbruchverpflichtung bestehe auch im Fall der Entsch&auml;digung. Falls die Kl&auml;gerin ihrer Abbruchverpflichtung nicht nachkomme, veranlasse die Vermieterin den Abbruch auf Kosten der Kl&auml;gerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Diese W&uuml;rdigung des FG ist nachvollziehbar und verst&ouml;&szlig;t nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungss&auml;tze. Das FG hat zutreffend ausgef&uuml;hrt, dass sowohl im Fall des Auslaufens des Vertrags an seinem regul&auml;ren Ende als auch in den Sonderf&auml;llen der durch die Kl&auml;gerin oder durch die Vermieterin zu vertretenden au&szlig;erordentlichen Vertragsbeendigung grunds&auml;tzlich eine Abbruchverpflichtung der Kl&auml;gerin besteht, auf die als st&auml;rkster Eingriff &#8211;neben der Gew&auml;hrung einer m&ouml;glichen Entsch&auml;digung f&uuml;r die vorhandenen Geb&auml;ude&#8211; abzustellen ist. Es hat daher &sect;&nbsp;94 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 Halbsatz&nbsp;1 BewG im Sinne der hierzu ergangenen Rechtsprechung des BFH angewendet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Zul&auml;ssige und begr&uuml;ndete Revisionsr&uuml;gen gegen die W&uuml;rdigung des FG hat das FA nicht erhoben. Das FG hat &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO nicht verletzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Die einen Verfahrensfehler begr&uuml;ndende Verletzung des &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO liegt vor, wenn das FG seiner Entscheidung einen Sachverhalt zu Grunde gelegt hat, der dem schriftlichen oder protokollierten Vorbringen der Beteiligten nicht entspricht, oder wenn es eine nach den Akten klar feststehende Tatsache unber&uuml;cksichtigt gelassen hat und die Entscheidung darauf beruhen kann (BFH-Beschluss vom 19.&nbsp;September 2012 III&nbsp;B&nbsp;53\/12, BFH\/NV 2013, 62, Rz&nbsp;3). Das FG muss nur entscheidungserhebliche Tatsachen ber&uuml;cksichtigen und in seine W&uuml;rdigung einbeziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Im Streitfall hat das FG keine entscheidungserheblichen Tatsachen unber&uuml;cksichtigt gelassen. Das FA ist zwar der Auffassung, aus den Feststellungen des FG sei nicht ersichtlich, ob die Vermieterin die Geb&auml;ude tats&auml;chlich abrei&szlig;en lasse. Die Kl&auml;gerin k&ouml;nne sich daher faktisch aussuchen, ob sie die Geb&auml;ude abrei&szlig;en wolle oder nicht. Ob die Geb&auml;ude von der Vermieterin abgerissen w&uuml;rden, sei im FG-Verfahren nicht gekl&auml;rt worden. Hierauf kommt es aber f&uuml;r das Bestehen einer unbedingten Abbruchverpflichtung nicht an. Das FG hat vielmehr nach den BFH-Urteilen in BFHE 146, 174, BStBl II 1986, 449 und in BFHE 162, 378, BStBl II 1991, 61 zutreffend entschieden, f&uuml;r das Vorliegen einer unbedingten Abbruchverpflichtung i.S. des &sect;&nbsp;94 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 BewG komme es nicht auf die M&ouml;glichkeit an, dass die Vermieterin in besonderen F&auml;llen die Geb&auml;ude bestehen lassen und gegen Entsch&auml;digung &uuml;bernehmen k&ouml;nne. Denn dabei handelt es sich um die freie Entscheidung der Vermieterin, auf welche die Kl&auml;gerin nicht einwirken kann. Entgegen der Auffassung des FA beseitigt eine Entsch&auml;digungsregelung, deren Anwendung vom Verhalten der Vermieterin oder eines potentiellen Nachmieters abh&auml;ngt und daher f&uuml;r die Kl&auml;gerin am Stichtag ungewiss ist, nicht die vertraglich vereinbarte unbedingte Abbruchverpflichtung der Kl&auml;gerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen greift die Entsch&auml;digungsregelung nicht in allen F&auml;llen der Vertragsbeendigung. Eine Entsch&auml;digung ist u.a. nicht vorgesehen, wenn der Mietvertrag nach Ablauf der fest vereinbarten Zeit endet und die Nichtverl&auml;ngerung des Mietverh&auml;ltnisses auf Gr&uuml;nden beruht, die im Verantwortungsbereich der Kl&auml;gerin liegen. Die Entsch&auml;digungsregelung in Ziffer&nbsp;20 AVB 2002 i.V.m. Ziffer&nbsp;6.9 der neunten Nachschrift zum Mietvertrag gleicht die mit der Abbruchverpflichtung verbundene wirtschaftliche Belastung der Kl&auml;gerin nicht in vollem Umfang aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine unbedingte Abbruchverpflichtung ist auch nicht deshalb zu verneinen, weil Sachverhaltsgestaltungen m&ouml;glich sind, in denen die Kl&auml;gerin die Beendigung des Mietvertrags zu vertreten hat und sie damit Einfluss auf das Entstehen der Abbruchverpflichtung nimmt. Die Verpflichtung zum Abbruch der Geb&auml;ude ist durch die Bezugnahme auf Ziffer&nbsp;21.1 AVB 2002 eindeutig vereinbart. Sie entf&auml;llt nicht dadurch, dass es F&auml;lle geben kann, bei denen die Verpflichtung zum Abbruch der Geb&auml;ude durch ein Verhalten der Kl&auml;gerin ausgel&ouml;st wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die tatrichterliche W&uuml;rdigung des FG, im Feststellungszeitpunkt sei nicht konkret voraussehbar gewesen, dass es trotz der Abbruchverpflichtung nicht zum Abbruch der Geb&auml;ude komme, ist im Ergebnis revisionsrechtlich nicht zu beanstanden. Das FG ist von folgenden Erw&auml;gungen ausgegangen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Stillschweigende Vertragsverl&auml;ngerungen, die auf einen voraussehbaren Nichtabbruch der Geb&auml;ude hindeuten k&ouml;nnten, seien im Streitfall nicht vorgekommen; sie seien vielmehr ausdr&uuml;cklich ausgeschlossen gewesen. Die Voraussehbarkeit des Nichtabbruchs der Geb&auml;ude ergebe sich auch nicht aus Erw&auml;gungen allgemeiner Art zur bisherigen Behandlung des Mietverh&auml;ltnisses mit der Kl&auml;gerin und vergleichbarer Mietverh&auml;ltnisse, wie z.B. eine f&ouml;rdernde Mietpreispolitik gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin und anderen Mietern mit den fr&uuml;heren Mietpreiseinigungen und Vertragsverl&auml;ngerungen oder die Erfahrung der Kl&auml;gerin im Zusammenhang mit der entsch&auml;digungslosen R&auml;umung einer Immobilie aufgrund eines wachstumsbedingten Standortwechsels.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Aus vorangegangenen Vertragsverl&auml;ngerungen und der sich daraus bisher ergebenden Gesamtlaufzeit k&ouml;nne nicht mehr auf den zuk&uuml;nftigen Verlauf geschlossen werden, wenn inzwischen neu eingetretene Umst&auml;nde zu ber&uuml;cksichtigen seien. Eine neue Situation bestehe im Streitfall seit der &Uuml;bertragung der Grundst&uuml;cke nebst Mietverh&auml;ltnissen ab 2006 auf die rechtlich selbst&auml;ndige Vermieterin und deren gesetzlicher Verpflichtung zur &quot;Wirtschaftsf&uuml;hrung nach kaufm&auml;nnischen Grunds&auml;tzen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten&quot;. Der Wandel der Mietpreispolitik aufgrund der Wirtschaftsf&uuml;hrung der Vermieterin habe sich bereits gezeigt in der bei der Vertragsverl&auml;ngerung geforderten Erh&ouml;hung der Miete und in den mehrj&auml;hrigen Verhandlungen mit einer gro&szlig;en Anzahl an Gespr&auml;chen vor der Einigung zum Jahreswechsel 2012\/2013. Die Kl&auml;gerin habe deshalb eine Umsiedlung erwogen. Auch wenn letztlich eine Einigung erzielt worden sei, bleibe es bei einer deutlichen Unsicherheit f&uuml;r die Zukunft bez&uuml;glich ergebnisoffener, marktorientierter und deshalb m&ouml;glicherweise schwieriger Verhandlungen. Vor diesem Hintergrund bleibe der Nichtabbruch der Geb&auml;ude k&uuml;nftig ungewiss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Au&szlig;erdem bestehe eine Ungewissheit des Ausgangs zuk&uuml;nftiger marktorientierter Verhandlungen mit R&uuml;cksicht auf das mehr ins &ouml;ffentliche Bewusstsein ger&uuml;ckte unionsrechtliche Verbot staatlicher Beihilfen. Auch deshalb schreibe die Vermieterin nunmehr freiwerdende Grundst&uuml;cke aus und orientiere sich auch bei Verl&auml;ngerungsverhandlungen an den derzeit in ungewisser H&ouml;he steigenden Marktpreisen. Bei Vertr&auml;gen mit noch langer Laufzeit &#8211;im Streitfall mehr als 29 Jahre&#8211; sei keine Prognose &uuml;ber die Umsetzung oder Abwendung der Abbruchverpflichtung m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Gegen die Voraussehbarkeit eines Nichtabbruchs spreche zudem insbesondere die Unvorhersehbarkeit technischer und wirtschaftlicher Entwicklungen, die w&auml;hrend einer langen Restlaufzeit das Verhalten der einen oder anderen Vertragspartei entscheidend beeinflussen k&ouml;nnten. Die gemieteten Fl&auml;chen und die darauf errichteten Geb&auml;ude k&ouml;nnten wachstumsbedingt zu klein, zu gro&szlig; oder &ouml;konomisch nicht mehr nutzbar werden. Dies gelte insbesondere f&uuml;r die im Streitfall zu hochspezialisierter Produktion kleinteilig ausgestalteten, weitgehend &auml;lteren Geb&auml;ude auf bereits logistisch beengter Fl&auml;che. Der neue B&uuml;robau sei in die Abw&auml;gung nicht einzubeziehen, da &uuml;ber dessen Errichtung erst nach dem Stichtag 1.&nbsp;Januar 2013 entschieden worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Schlie&szlig;lich k&ouml;nnten zwar die vertraglich geregelten Sonderf&auml;lle auf den ersten Blick f&uuml;r eine weitere Verl&auml;ngerung des Mietvertrags sprechen. Allerdings w&uuml;rden sie &uuml;ber ihren Regelungsgehalt hinaus keinen generellen Umkehrschluss auf Vertragsverl&auml;ngerungen in der Zukunft erlauben, da die Umst&auml;nde bei Vertragsschluss im Hinblick auf die Mietpreise und die kaufm&auml;nnische Verhandlungsf&uuml;hrung der Vermieterin nunmehr anders seien als in der Vergangenheit. Zudem sei der Eintritt der Sonderf&auml;lle zum Stichtag nicht voraussehbar und die Frage einer m&ouml;glichen Anschlussverwendung der Geb&auml;ude nach Vertragsbeendigung f&uuml;r die Kl&auml;gerin ungewiss. Nach einer amtlichen Auskunft komme es in der Praxis so gut wie nie vor, dass Geb&auml;ude weiterverwendet w&uuml;rden, wenn die Vermieterin mittels au&szlig;erordentlicher K&uuml;ndigung oder Nichtverl&auml;ngerung des Mietvertrags ein anderes Interesse verfolge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der Vortrag des FA, die Feststellungen und Gewichtung der entscheidungserheblichen Tatsachen und Beweisergebnisse durch das FG seien weder verstandesm&auml;&szlig;ig einsichtig noch logisch und das FG gehe in materiell-rechtlicher Hinsicht von Grunds&auml;tzen aus, die der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung zu &sect;&nbsp;94 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 Halbsatz&nbsp;2 BewG nicht entsprechen w&uuml;rden, begr&uuml;ndet keine Verletzung von &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das FG hat die im Verfahren vorgebrachten Argumente gew&uuml;rdigt und seiner Entscheidung zu Grunde gelegt. Es ist zu der Auffassung gelangt, dass keine der vorgetragenen Tatsachen den Schluss zul&auml;sst, der Nichtabbruch der Geb&auml;ude am Ende der Vertragslaufzeit im Jahr 2042 sei zum Stichtag am 1.&nbsp;Januar 2013 konkret voraussehbar gewesen. Diese W&uuml;rdigung des FG ist zumindest m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat sich an den von der Rechtsprechung entwickelten Indizien (z.B. keine stillschweigende Vertragsverl&auml;ngerung, kein R&uuml;ckschluss aus Vertragsverl&auml;ngerungen in der Vergangenheit f&uuml;r solche in der Zukunft aufgrund ver&auml;nderter Umst&auml;nde, keine Heranziehung allgemeiner Erw&auml;gungen aus anderen Mietverh&auml;ltnissen, Ungewissheit des Abbruchs der Geb&auml;ude am Vertragsende bei noch langer Laufzeit des Vertrags, Unvorhersehbarkeit k&uuml;nftiger technischer und wirtschaftlicher Entwicklungen, Gesamtdauer des Vertrags von 74 Jahren wegen dreimaliger Verl&auml;ngerung) orientiert. Dass es dabei ein einzelnes Indiz, die Unvorhersehbarkeit technischer und wirtschaftlicher Entwicklungen f&uuml;r die Nichtvoraussehbarkeit des Abbruchs gewichtete, wohingegen die bisherige BFH-Rechtsprechung (vgl. Urteil in BFHE 146, 174, BStBl II 1986, 449, unter&nbsp;2.) zuk&uuml;nftige Entwicklungen als ungewisse Ereignisse ansah und in der Abw&auml;gung deshalb unber&uuml;cksichtigt lie&szlig;, macht die Gesamtw&uuml;rdigung aller Indizien nicht denklogisch falsch. Sie ist vielmehr vertretbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch die insgesamt lange Vertragslaufzeit von 74 Jahren hat das FG in seine &Uuml;berlegungen eingestellt. Dass es inhaltlich hieraus nicht die vom FA gew&uuml;nschte Schlussfolgerung &#8211;die Voraussehbarkeit des Nichtabbruchs&#8211; gezogen hat, reicht f&uuml;r eine Verletzung von &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 FGO nicht aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Tatsachen, die f&uuml;r die Bejahung der konkreten Voraussehbarkeit des Nichtabbruchs sprechen, hat das FG nicht festgestellt. Das FA, das &#8211;wie das FG zutreffend ausgef&uuml;hrt hat&#8211; daf&uuml;r die Feststellungslast tr&auml;gt, hat ebenfalls solche konkreten Tatsachen nicht vorgetragen. Die Nichterweislichkeit von Tatsachen, die den Nichtabbruch voraussehbar machen, geht in einem solchen Fall zu Lasten des FA. Es verbleibt daher bei dem gesetzlich vorgesehenen Grundfall, dass der Abschlag zu gew&auml;hren ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die H&ouml;he der gew&auml;hrten Abschl&auml;ge f&uuml;r die einzelnen Geb&auml;ude wurde nach den bisherigen Rechtsprechungsgrunds&auml;tzen (vgl. BFH-Urteil vom 3.&nbsp;Juli 1981 III&nbsp;R&nbsp;53\/79, BFHE 134, 41, BStBl II 1981, 761) ermittelt und ist zwischen den Beteiligten nicht streitig. F&uuml;r das aufgrund des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 10.&nbsp;April 2018&nbsp; 1&nbsp;BvL&nbsp;11\/14 (H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 2018, 403) auslaufende Recht der Einheitsbewertung von Geb&auml;uden auf fremdem Grund und Boden, die &#8211;wie im Streitfall&#8211; im Sachwertverfahren zu bewerten und nach dem 31.&nbsp;Dezember 1963 fertiggestellt worden sind, h&auml;lt der Senat an der vorgenannten Rechtsprechung fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 30.1.2019, II R 26\/17ECLI:DE:BFH:2019:U.300119.IIR26.17.0 Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 16.01.2019&nbsp;&nbsp;II R 19\/16 &#8211; Bewertungsrechtlicher Abschlag wegen Abbruchverpflichtung f&uuml;r Geb&auml;ude auf fremdem Grund und Boden Leits&auml;tze 1. Eine unbedingte Abbruchverpflichtung besteht, wenn der Mieter nach den vertraglichen Vereinbarungen bei Beendigung des Mietvertrags grunds&auml;tzlich zum entsch&auml;digungslosen Abbruch der von ihm errichteten Geb&auml;ude verpflichtet ist &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-26-17-teilweise-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-16012019-ii-r-19-16-bewertungsrechtlicher-abschlag-wegen-abbruchverpflichtung-fuer-gebaeude-auf-fremdem-grund-und-boden\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;26\/17 &#8211; Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 16.01.2019&nbsp;&nbsp;II R 19\/16 &#8211; Bewertungsrechtlicher Abschlag wegen Abbruchverpflichtung f&uuml;r Geb&auml;ude auf fremdem Grund und Boden<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70856","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70856","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70856"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70856\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70856"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70856"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70856"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}