{"id":70857,"date":"2019-06-30T12:51:03","date_gmt":"2019-06-30T10:51:03","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70857"},"modified":"2019-06-30T12:51:03","modified_gmt":"2019-06-30T10:51:03","slug":"vii-r-1-18-zur-einreihung-von-einlegesohlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-r-1-18-zur-einreihung-von-einlegesohlen\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;R&nbsp;1\/18 &#8211; Zur Einreihung von Einlegesohlen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 27.2.2019, VII R 1\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.270219.VIIR1.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zur Einreihung von Einlegesohlen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Einlegesohlen zum Korrigieren orthop&auml;discher Leiden sind auch dann umsatzsteuerrechtlich beg&uuml;nstigt, wenn sie ihre Korrekturwirkung lediglich w&auml;hrend des Tragens entfalten. Eine dauerhafte &quot;Heilung&quot; des abgeplatteten oder sonst deformierten Fu&szlig;es durch das Tragen solcher Einlagen ist f&uuml;r die Gew&auml;hrung der Steuererm&auml;&szlig;igung nicht erforderlich.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Urteil des Finanzgerichts Baden-W&uuml;rttemberg vom 30. November 2016&nbsp;&nbsp;9 K 3511\/13 aufgehoben und die Umsatzsteuerfestsetzung 2013 um &#8230; EUR gemindert.<\/p>\n<\/p>\n<p>Der Beklagte tr&auml;gt die Kosten des gesamten Verfahrens.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) wendet sich gegen die Anwendung des Regelsteuersatzes auf die Lieferung von Einlegesohlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese bestehen nach den Feststellungen des Finanzgerichts (FG) aus einer an Gewicht, Gr&ouml;&szlig;e und Trittspur orientierten und in Handarbeit an den Fu&szlig;abdruck des &quot;Patienten&quot; angepassten Stahlsohle und je einer am vorderen Ende aufgesteckten, patentierten &quot;Massagepelotte&quot;. Die Sohlen sind bis zu einem gewissen Grad flexibel. Sie unterst&uuml;tzen das L&auml;ngsgew&ouml;lbe des Fu&szlig;es, richten den Fu&szlig; auf, entlasten Sehnen und Muskulatur, lindern u.a. Bandscheiben- und R&uuml;ckenprobleme und die Bildung eines Fersensporns.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG urteilte, die von der Kl&auml;gerin gegen ihre eigene, entsprechend der Auffassung des Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) abgefasste Umsatzsteuerjahreserkl&auml;rung 2013 erhobene Sprungklage sei zul&auml;ssig, aber unbegr&uuml;ndet. Die Lieferungen der Einlagen seien nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) i.V.m. Nr.&nbsp;52 Buchst.&nbsp;b seiner Anlage&nbsp;2 umsatzsteuerlich beg&uuml;nstigt, da die Sohlen keine &quot;orthop&auml;dische(n) Apparate und Vorrichtungen, einschlie&szlig;lich Kr&uuml;cken sowie (&#8230;) G&uuml;rtel und Bandagen (&#8230;)&quot; aus der Unterpos. 9021&nbsp;10 der Kombinierten Nomenklatur (KN) seien, zu denen gem&auml;&szlig; Anm.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 zu Kap.&nbsp;90&nbsp;KN spezielle Einlegesohlen zum &quot;Korrigieren&quot; orthop&auml;discher Leiden geh&ouml;rten. Zwar seien die Sohlen ma&szlig;gerecht gefertigt. Jedoch werde durch das Tragen der Einlegesohlen eine orthop&auml;dische Deformit&auml;t nicht &quot;korrigiert&quot;, da diese weder (teilweise) in den Normalzustand zur&uuml;ckgef&uuml;hrt noch ihr Entstehen verhindert oder ihr Fortschreiten aufgehalten werden k&ouml;nne. Die Einlagen seien somit sonstige &quot;Einlegesohlen und anderes herausnehmbares Zubeh&ouml;r&quot; von Schuhen i.S. der Unterpos. 6406&nbsp;90&nbsp;50 KN.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen hat die Kl&auml;gerin Revision eingelegt und beantragt, die Vorentscheidung aufzuheben und die Umsatzsteuer 2013 unter Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Umsatzsteuersatzes auf ihre Ums&auml;tze aus dem Verkauf der streitgegenst&auml;ndlichen Einlegesohlen um &#8230;&nbsp;EUR zu mindern und auf &#8230;&nbsp;EUR festzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Urteil verst&ouml;&szlig;t gegen Bundesrecht (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) und ist auch nicht aus anderen Gr&uuml;nden richtig (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;4 FGO). Die Vorentscheidung ist deshalb aufzuheben und die Umsatzsteuer antragsgem&auml;&szlig; herabzusetzen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. F&uuml;r die Auslegung des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 UStG und seiner Anlage&nbsp;2 kommt es allein auf die zolltariflichen Vorschriften und Begriffe an (Senatsurteil vom 7.&nbsp;Juli 2015 VII&nbsp;R&nbsp;65\/13, BFH\/NV 2015, 1605, Rz&nbsp;9). Das entscheidende Kriterium f&uuml;r die zollrechtliche Tarifierung von Waren ist allgemein in deren objektiven Merkmalen und Eigenschaften zu suchen, wie sie im Wortlaut der Positionen und Unterpositionen der KN und in den Anmerkungen zu den Abschnitten oder Kapiteln festgelegt sind, und nach den Allgemeinen Vorschriften f&uuml;r die Auslegung der Kombinierten Nomenklatur. Daneben gibt es Erl&auml;uterungen und Einreihungsavise, die ein wichtiges, wenn auch nicht verbindliches Erkenntnismittel f&uuml;r die Auslegung der einzelnen Tarifpositionen sind (vgl. etwa Senatsurteil vom 26.&nbsp;September 2017 VII&nbsp;R&nbsp;17\/16, BFH\/NV 2018, 249, Zeitschrift f&uuml;r Z&ouml;lle und Verbrauchsteuern &#8211;ZfZ&#8211; 2018, 139; Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union &#8211;EuGH&#8211; Metherma vom 27.&nbsp;November 2008 C-403\/07, EU:C:2008:657, ZfZ 2009, 15).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf den Verwendungszweck einer Ware darf abgestellt werden, wenn im Wortlaut der Bestimmungen oder in den Erl&auml;uterungen hierauf Bezug genommen wird und er sich in den objektiven Eigenschaften und Merkmalen der Ware niedergeschlagen hat, er der Ware also innewohnt (Senatsurteil in BFH\/NV 2018, 249, ZfZ 2018, 139; EuGH-Urteile Kawasaki Motors Europe vom 22.&nbsp;September 2016 C-91\/15, EU:C:2016:716, ZfZ 2016, 265; Oliver Medical vom 4.&nbsp;M&auml;rz 2015, C-547\/13, EU:C:2015:139). Bei der insoweit geforderten Verwendungseignung kommt es nicht auf den Verwendungszweck an, den der Beteiligte seiner Ware beimisst oder f&uuml;r den er sie bestimmt hat; ma&szlig;gebend ist deren objektive Beschaffenheit (Senatsurteil vom 14.&nbsp;November 2000 VII&nbsp;R&nbsp;83\/99, BFH\/NV&nbsp;2001, 499, ZfZ&nbsp;2001, 128).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung geh&ouml;ren (soweit nicht im Einzelfall ausdr&uuml;cklich etwas anderes geregelt ist) Beschreibungen in Verkaufs- oder Herstellerprospekten, Auftrags- oder Lieferunterlagen, Werbeaussagen usw. nicht zu den objektiven Merkmalen und Eigenschaften einer Ware, sondern lediglich zu den Umst&auml;nden, aus denen (insbesondere bei Spezialanfertigungen, bei denen der Verwendungszweck nicht auf der Hand liegt) Anhaltspunkte f&uuml;r die Pr&uuml;fung und Ermittlung der objektiven Beschaffenheitsmerkmale gewonnen werden k&ouml;nnen (vgl. z.B. EuGH-Urteil Ikegami vom 17.&nbsp;M&auml;rz 2005 C-467\/03, EU:C:2005:182, ZfZ 2005, 161; Senatsurteil vom 23.&nbsp;Oktober 2018 VII&nbsp;R&nbsp;19\/17, BFHE&nbsp;262, 478, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 UStG i.V.m. Nr.&nbsp;52 Buchst.&nbsp;b seiner Anlage&nbsp;2 gilt f&uuml;r die Lieferung orthop&auml;discher Apparate und anderer orthop&auml;discher Vorrichtungen einschlie&szlig;lich Kr&uuml;cken sowie medizinisch-chirurgischer G&uuml;rtel und Bandagen (ausgenommen Teile und Zubeh&ouml;r) aus der Unterpos. 9021&nbsp;10&nbsp;KN der erm&auml;&szlig;igte Umsatzsteuersatz.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; Anm.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 zu Kap.&nbsp;90&nbsp;KN (vgl. auch Erl&auml;uterungen zum Harmonisierten System &#8211;ErlHS&#8211; 11.1 zu Pos. 9021) geh&ouml;ren zu den &quot;orthop&auml;dischen Apparaten und Vorrichtungen&quot; i.S. der Pos.&nbsp;9021&nbsp;KN u.a. auch &quot;Schuhe und spezielle Einlegesohlen zum Korrigieren orthop&auml;discher Leiden&quot;, wenn sie ma&szlig;gerecht gefertigt sind oder &#8211;unter bestimmten weiteren Voraussetzungen&#8211;, wenn sie serienm&auml;&szlig;ig hergestellt sind. Orthop&auml;dische Einlagen sind von Einlegesohlen der Pos.&nbsp;6406&nbsp;KN abzugrenzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vorgaben hinsichtlich des Materials machen die Pos. 9021&nbsp;KN und die Anm.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 zu Kap.&nbsp;90&nbsp;KN (anders als die ErlHS 11.0 zu Pos. 6406) nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Wie andere orthop&auml;dische Apparate und Vorrichtungen dienen Einlegesohlen der Korrektur orthop&auml;discher Leiden, wenn sie durch eine entsprechende Ausformung und Struktur auf den fehlgebildeten, also z.B. abgeplatteten oder gespreizten Fu&szlig; einwirken, ihn &quot;in Richtung auf den gesunden Fu&szlig;&quot; ver&auml;ndern &#8211;d.h. etwa das Fu&szlig;gew&ouml;lbe in Richtung auf den gesunden Zustand anheben&#8211;, ihn halten und st&uuml;tzen (vgl. Senatsurteil in BFH\/NV&nbsp;2001, 499, ZfZ 2001, 128). Hilfsmittel, die lediglich die nachteiligen Folgen k&ouml;rperlicher Fehlbildungen (z.B. durch eine weiche Polsterung oder Bettung) mildern oder eine Druckentlastung bewirken, dienen nicht der Korrektur von Fehlbildungen (Senatsurteil in BFH\/NV&nbsp;2001, 499, ZfZ&nbsp;2001, 128; EuGH-Urteil Premis Medical vom 22.&nbsp;Dezember 2010 C-273\/09, EU:C:2010:809, Rz&nbsp;47&nbsp;ff., Slg. 2010, I-13783, ZfZ 2011, 48). Es ist irrelevant, ob eine Person ohne Ausgleichs- und Korrekturbedarf die Ware nutzen kann, wenn diese die &quot;zur Korrektur orthop&auml;discher Leiden&quot; erforderlichen objektiven Merkmale und Eigenschaften aufweist und ihr der Verwendungszweck somit innewohnt (vgl. Senatsbeschluss vom 3.&nbsp;August 2010 VII&nbsp;B&nbsp;71\/10, BFH\/NV 2011, 321).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Es reicht aus, dass die Korrekturwirkung w&auml;hrend der Nutzung des Apparats oder der Vorrichtung eintritt. Eine dauerhafte Heilung des (infolge einer Bindegewebsschw&auml;che, von &Uuml;bergewicht etc.) abgeplatteten oder sonst deformierten Fu&szlig;es durch das Tragen von Einlagen ist f&uuml;r die Gew&auml;hrung der Steuererm&auml;&szlig;igung nicht erforderlich. F&uuml;r dieses Verst&auml;ndnis spricht auch, dass die Pos.&nbsp;9021&nbsp;KN viele orthop&auml;dische Apparate und Vorrichtungen erfasst, die nicht zu einer &quot;Heilung&quot; beitragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Auslegung best&auml;tigen die ErlHS&nbsp;22.0 zu Pos.&nbsp;6406, wonach &quot;Spezial-Fu&szlig;einlagen&quot; zur &quot;St&uuml;tzung des Fu&szlig;gew&ouml;lbes&quot; aus dieser Position ausgewiesen sind. Dies l&auml;sst darauf schlie&szlig;en, dass die &quot;spezifische Funktion&quot; (vgl. EuGH-Urteil Stryker EMEA Supply Chain Services vom 26.&nbsp;April 2017 C-51\/16, EU:C:2017:298, ZfZ 2017, 272) orthop&auml;discher Einlagen in erster Linie in der &quot;St&uuml;tzung des Fu&szlig;gew&ouml;lbes&quot; besteht, und spricht gegen die Annahme, dass das Tragen von Einlagen eine dauerhafte &quot;Heilung&quot; des Fu&szlig;es bewirken muss. W&uuml;rde man dies fordern, w&auml;re der Tatbestand der Anm.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 zu Kap.&nbsp;90 KN im &Uuml;brigen weitgehend ausgeh&ouml;hlt. Folgte man der Auffassung der Verwaltung, h&auml;tte dies au&szlig;erdem zur Folge, dass die leichteren, heilbaren Leiden steuerlich beg&uuml;nstigt w&uuml;rden, jedoch f&uuml;r die Lieferung von Einlegesohlen, die bei einem chronischen oder unheilbaren Leiden zum Einsatz kommen, der volle Steuersatz zur Anwendung k&auml;me. Dies &uuml;berzeugt schon deshalb nicht, weil in der Unterpos.&nbsp;9021&nbsp;10&nbsp;KN allgemein orthop&auml;dische Zwecke angesprochen werden, und folgt auch nicht aus der bisherigen (Senats-)Rechtsprechung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Ob in der Werbung Fu&szlig;fehlstellungen angegeben werden, bei der die Einlagen korrigierend wirken, ist f&uuml;r eine an den objektiven Merkmalen der Sache ausgerichtete Einreihungsentscheidung irrelevant.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die streitgegenst&auml;ndlichen Einlegesohlen haben die objektiven Merkmale und Eigenschaften der von Nr.&nbsp;52 Buchst.&nbsp;b der Anlage&nbsp;2 zu &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 UStG in Bezug genommenen Waren der Unterpos. 9021&nbsp;10 KN. Denn das FG hat festgestellt, dass die im Streitjahr 2013 anhand des Fu&szlig;abdrucks, der Gr&ouml;&szlig;e und des K&ouml;rpergewichts des &quot;Patienten&quot; in Handarbeit ma&szlig;gerecht gefertigten streitgegenst&auml;ndlichen Einlagen u.a. das L&auml;ngsgew&ouml;lbe des Fu&szlig;es unterst&uuml;tzen, den Fu&szlig; aufrichten sowie Bandscheiben- und R&uuml;ckenprobleme oder die Bildung eines Fersensporns lindern. Damit werden orthop&auml;dische Leiden benannt, die durch die streitgegenst&auml;ndlichen Einlegesohlen korrigiert werden. Dies gilt auch dann, wenn das Tragen der Einlagen keine dauerhafte Heilung dieser orthop&auml;dischen Leiden bewirkt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da die Unterpos. 9021&nbsp;10&nbsp;KN auch serienm&auml;&szlig;ig hergestellte (&quot;mass produced&quot;) Einlagen erfasst, bestehen keine Bedenken gegen die Annahme, dass derartige, in Handarbeit ma&szlig;gefertigte Einlegesohlen speziell angepasst und sorgf&auml;ltig und pr&auml;zise gefertigt werden k&ouml;nnen (Eigenschaften, die Waren der Pos.&nbsp;9021&nbsp;KN &quot;im Allgemeinen&quot; aufweisen, vgl. Senatsurteil in BFH\/NV 2001, 499, ZfZ 2001, 128; EuGH-Urteile Stryker EMEA Supply Chain Services, EU:C:2017:298, ZfZ 2017, 272; 3M Medica GmbH vom 24.&nbsp;M&auml;rz 1994 C-148\/93, EU:C:1994:123, EuGHE 1994, I-1123). Bei Anwendung der dargestellten Grunds&auml;tze ist damit der Tatbestand der &quot;Korrektur orthop&auml;discher Leiden&quot; erf&uuml;llt. Das FG hat nicht festgestellt, dass die Kl&auml;gerin im Streitjahr &#8211;neben Einlagen mit korrigierenden Merkmalen und Eigenschaften&#8211; auch Einlagen ohne solche Merkmale und Eigenschaften gefertigt hat. Da keine revisionsrechtlich beachtlichen R&uuml;gen erhoben wurden, ist der Senat an die Feststellungen des FG gebunden (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Vorentscheidung entspricht den dargestellten Grunds&auml;tzen nicht, da sie zum gegenteiligen Ergebnis kommt. Denn das FG hat ohne ausdr&uuml;ckliche weitere Begr&uuml;ndung und somit auch nicht frei von Widerspr&uuml;chen trotz der erw&auml;hnten Feststellungen, wonach die im Streitjahr 2013 von der Kl&auml;gerin gelieferten Einlagen das L&auml;ngsgew&ouml;lbe des Fu&szlig;es st&uuml;tzen, den Fu&szlig; aufrichten etc., eine Korrekturwirkung der Einlagen i.S. der Unterpos. 9021&nbsp;10&nbsp;KN verneint, weil es zu Unrecht angenommen hat, der Begriff der &quot;Korrektur&quot; i.S. der Anm.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 zu Kap.&nbsp;90 KN setze eine &uuml;ber die Tragezeit hinaus wirkende, dauerhafte &quot;(Teil-)Heilung&quot; der Senk-, Platt- oder Spreizf&uuml;&szlig;igkeit oder einer anderen Fu&szlig;fehlstellung voraus, die es nicht feststellen konnte. Dies ergibt sich insbesondere aus dem vom FG in Bezug genommenen Sachverst&auml;ndigengutachten, das von dieser unzutreffenden Annahme ausgegangen ist und auf das sich das FG ma&szlig;geblich gest&uuml;tzt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Das Urteil ist auch nicht i.S. des &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;4 FGO aus anderen Gr&uuml;nden richtig. Insbesondere steht &#8211;anders als das FA vortr&auml;gt&#8211; die Durchf&uuml;hrungsverordnung (EU) Nr.&nbsp;696\/2012 der Kommission vom 25.&nbsp;Juli 2012 zur Einreihung bestimmter Waren in die Kombinierte Nomenklatur &#8211;VO&nbsp;(EU)&nbsp;Nr.&nbsp;696\/2012&#8211; (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union 2012, Nr.&nbsp;L&nbsp;203\/30) einer Einreihung der streitgegenst&auml;ndlichen Einlegesohlen in die umsatzsteuerlich beg&uuml;nstigte Unterpos. 9021&nbsp;10&nbsp;KN nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einreihungsverordnungen gelten stets nur f&uuml;r die begutachtete Ware, die Anlass zu der Verordnung gegeben hat (Senatsurteil vom 30.&nbsp;Juli 2003 VII&nbsp;R&nbsp;40\/01, BFH\/NV 2004, 835, ZfZ 2004, 126, unter II.g).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die VO&nbsp;(EU) Nr.&nbsp;696\/2012 betrifft Einlegesohlen aus einer flexiblen Stahlspange mit austauschbarer Pelotte, die nach ihren objektiven Merkmalen und Eigenschaften die F&uuml;&szlig;e und den ganzen K&ouml;rper lediglich &quot;entlasten&quot; sowie B&auml;nder, Sehnen und Muskulatur st&uuml;tzen, bewegen und st&auml;rken sollen, Gehst&ouml;&szlig;e abfedern und das K&ouml;rpergewicht gleichm&auml;&szlig;ig &uuml;ber den gesamten Fu&szlig; verteilen. Sie sind nicht zum Korrigieren orthop&auml;discher Leiden bestimmt und sollen lediglich das Fu&szlig;- und K&ouml;rpergef&uuml;hl verbessern. Einlegesohlen, die &#8211;wie die streitgegenst&auml;ndlichen&#8211; durch eine entsprechende Ausformung und Struktur das Fu&szlig;gew&ouml;lbe (Knochen und Knorpel) in Richtung auf den gesunden Zustand anheben bzw. den Fu&szlig; aufrichten, halten und st&uuml;tzen, werden von der Verordnung nicht erw&auml;hnt. Dass in der VO&nbsp;(EU)&nbsp;Nr.&nbsp;696\/2012 eine Einlegesohle abgebildet ist, die den Waren der Kl&auml;gerin zu gleichen scheint, &auml;ndert nichts daran, dass die objektiven Eigenschaften der beschriebenen Ware nicht mit den festgestellten Beschaffenheitsmerkmalen im Streitfall &uuml;bereinstimmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Annahme des FA, der Kommission sei es &uuml;berhaupt nicht um diese Merkmale und Eigenschaften gegangen, sondern nur um Material und Fertigungsweise, &uuml;berzeugt nicht, da auch ganz ohne individuelle Messungen hergestellte Einlagen (unter bestimmten Voraussetzungen) in die Unterpos. 9021&nbsp;10&nbsp;KN eingereiht werden k&ouml;nnen und das Material nach dem Wortlaut der Unterpos. 9021&nbsp;10&nbsp;KN und der Anm.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 zu Kap.&nbsp;90&nbsp;KN weitgehend beliebig gew&auml;hlt werden kann (solange es hinreichend stabil ist und auch sonst die notwendigen Eigenschaften aufweist).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r eine &quot;Ausweisung&quot; von Einlegesohlen, welche die Tatbestandsvoraussetzungen der Unterpos. 9021&nbsp;10 des Harmonisierten Systems (HS) erf&uuml;llen, w&uuml;rde der Kommission im &Uuml;brigen auch die Regelungskompetenz fehlen, weil dadurch in unzul&auml;ssiger Weise in das HS und dessen Auslegung eingegriffen w&uuml;rde; eine gleichwohl erlassene Verordnung w&auml;re ung&uuml;ltig (vgl. etwa EuGH-Urteile Dinter und Europol Frost-Food vom 29.&nbsp;Oktober 2009 C-522\/07 und C-65\/08, EU:C:2009:663, Slg. 2009, I-10333, ZfZ&nbsp;2009, 331; Krings vom 4.&nbsp;M&auml;rz 2004 C-130\/02, EU:C:2004:122, Rz&nbsp;26, Slg. 2004, I-2121, ZfZ 2004, 194, und Quelle Schickedanz vom 15.&nbsp;Januar 1998 C-80\/96, EU:C:1998:5, Rz&nbsp;14&nbsp;f., Slg. 1998, I-123, ZfZ 1998, 124; Senatsurteile vom 21.&nbsp;Februar 2017 VII&nbsp;R&nbsp;2\/15, BFH\/NV 2017, 1066, Rz&nbsp;14, und vom 23.&nbsp;Oktober 2012 VII&nbsp;R&nbsp;76\/10, BFH\/NV 2013, 424, ZfZ&nbsp;2013, 102, Rz&nbsp;9).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da die VO (EU) Nr.&nbsp;696\/2012 somit einer Einreihung der streitgegenst&auml;ndlichen Waren in die umsatzsteuerrechtlich beg&uuml;nstigte Unterpos. 9021&nbsp;10&nbsp;KN nicht entgegensteht, stellt sich auch die Frage nicht, ob die Kommission mit der Verordnung ihre Kompetenzen &uuml;berschritten hat (vgl. Senatsurteil vom 17.&nbsp;November 1998 VII&nbsp;R&nbsp;50\/97, BFH\/NV 1999, 688, m.w.N.) und ob die (nachtr&auml;glich erlassene) Kommissionsverordnung Bestandteil der umsatzsteuerrechtlichen Bezugnahme auf die KN ist bzw. ob sie bei der Auslegung f&uuml;r Umsatzsteuerzwecke als Auslegungshilfe ber&uuml;cksichtigt werden kann (vgl. etwa Senatsurteile vom 1.&nbsp;April 2008 VII&nbsp;R&nbsp;8\/07, BFHE 221, 321, BStBl II 2008, 898, unter II.3., und vom 14.&nbsp;Januar 1997 VII&nbsp;R&nbsp;47\/96, BFHE 182, 466, BStBl II 1997, 481, ZfZ&nbsp;1997, 307).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6.&nbsp;Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 27.2.2019, VII R 1\/18ECLI:DE:BFH:2019:U.270219.VIIR1.18.0 Zur Einreihung von Einlegesohlen Leits&auml;tze NV: Einlegesohlen zum Korrigieren orthop&auml;discher Leiden sind auch dann umsatzsteuerrechtlich beg&uuml;nstigt, wenn sie ihre Korrekturwirkung lediglich w&auml;hrend des Tragens entfalten. Eine dauerhafte &quot;Heilung&quot; des abgeplatteten oder sonst deformierten Fu&szlig;es durch das Tragen solcher Einlagen ist f&uuml;r die Gew&auml;hrung der Steuererm&auml;&szlig;igung nicht erforderlich. Tenor &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-r-1-18-zur-einreihung-von-einlegesohlen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VII&nbsp;R&nbsp;1\/18 &#8211; Zur Einreihung von Einlegesohlen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70857","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70857","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70857"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70857\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70857"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70857"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70857"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}