{"id":70861,"date":"2019-06-30T12:51:26","date_gmt":"2019-06-30T10:51:26","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70861"},"modified":"2019-06-30T12:51:26","modified_gmt":"2019-06-30T10:51:26","slug":"ix-r-16-18-objektbezogene-pruefung-der-ueberschusserzielungsabsicht-bei-den-einkuenften-aus-vermietung-und-verpachtung-beginn-des-prognosezeitraums","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-16-18-objektbezogene-pruefung-der-ueberschusserzielungsabsicht-bei-den-einkuenften-aus-vermietung-und-verpachtung-beginn-des-prognosezeitraums\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;16\/18 &#8211; Objektbezogene Pr&uuml;fung der &Uuml;berschusserzielungsabsicht bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung; Beginn des Prognosezeitraums"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.2.2019, IX R 16\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.190219.IXR16.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Objektbezogene Pr&uuml;fung der &Uuml;berschusserzielungsabsicht bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung; Beginn des Prognosezeitraums<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Sowohl der objektive als auch der subjektive Tatbestand des &sect; 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG sind objektbezogen zu pr&uuml;fen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Ob die Vermietungst&auml;tigkeit einen Total&uuml;berschuss erwarten l&auml;sst, h&auml;ngt von einer unter Heranziehung aller objektiv erkennbaren Umst&auml;nde zu treffenden Prognose &uuml;ber die voraussichtliche Dauer der Verm&ouml;gensnutzung, die in dieser Zeitspanne voraussichtlich erzielbaren steuerpflichtigen Ertr&auml;ge und anfallenden Werbungskosten ab.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. NV: Der Prognosezeitraum beginnt grunds&auml;tzlich mit dem Erwerb oder der Herstellung des f&uuml;r die Prognoseentscheidung ma&szlig;geblichen Objekts. Entschlie&szlig;t sich der Steuerpflichtige, nach einer vorangegangenen Vermietungst&auml;tigkeit eine andere Form der Vermietung aufzunehmen, ist der subjektive Tatbestand des &sect; 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG in diesem Zeitpunkt neu zu bewerten.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nchen vom 16. November 2017&nbsp;&nbsp;11 K 1149\/14 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht M&uuml;nchen zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist eine im Jahr 1993 gegr&uuml;ndete Gesellschaft b&uuml;rgerlichen Rechts (GbR), die Einnahmen aus der Verpachtung eines Hotel-Gasthofs erzielt. Gesellschafter der GbR sind jeweils zur H&auml;lfte die Br&uuml;der A und B.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Hotel-Gasthof wurde von der Kl&auml;gerin mit notariell beurkundetem Kaufvertrag vom 18.&nbsp;August 1993 zum Gesamtkaufpreis von 5.200.000&nbsp;DM (entspricht 2.658.718&nbsp;EUR) erworben. Zum Hotel- und Gastst&auml;ttenkomplex geh&ouml;ren Nebengeb&auml;ude und ein Wohnhaus sowie Wald-, Wiesen- und Landwirtschaftsfl&auml;chen, f&uuml;r die im Kaufvertrag jeweils Einzelkaufpreise vereinbart wurden. Die Kl&auml;gerin verpachtete zun&auml;chst &#8211;mit Pachtvertrag vom 4.&nbsp;November 1993&#8211; den Betrieb des Hotel-Restaurants an einen Fremdp&auml;chter; nach &sect;&nbsp;1 des Pachtvertrages vom 4.&nbsp;November 1993 waren die Nebengeb&auml;ude sowie das Wohnhaus &#8211;entgegen der insoweit missverst&auml;ndlichen, nicht von der Aktenlage gedeckten (&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) Formulierung in Rz&nbsp;2 des angefochtenen Urteils des Finanzgerichts (FG)&#8211; nicht Gegenstand des Pachtverh&auml;ltnisses. Mit Schreiben vom 11.&nbsp;Juni 1999 sprach die Kl&auml;gerin gegen&uuml;ber dem P&auml;chter die fristlose K&uuml;ndigung des Pachtvertrages aus, nachdem dieser seinen Zahlungsverpflichtungen aus dem Pachtvertrag &uuml;ber einen betr&auml;chtlichen Zeitraum nicht nachgekommen war. In der Folgezeit leitete die Kl&auml;gerin einen Um- und Erweiterungsbau ein, mit dem nicht nur die Zahl der Hotelzimmer von urspr&uuml;nglich sechs auf 22&nbsp;Zimmer erh&ouml;ht und das Restaurant sowie weitere Geb&auml;ude und Anlagen renoviert wurden, sondern auch eine Hebung des Hotelstandards von urspr&uuml;nglich zwei Sternen auf vier Sterne verbunden war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Abschluss der Um- und Erweiterungsbauarbeiten im Jahr 2001 verpachtete die Kl&auml;gerin den gesamten Hotel- und Gastst&auml;ttenkomplex &#8211;einschlie&szlig;lich Nebengeb&auml;ude und Wohnhaus, in welchem sich nach dem Umbau Personalwohnungen und ein Tagungsraum befinden&#8211; durch einheitlichen Pachtvertrag an eine Betriebs-GmbH, die zun&auml;chst von fremden Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern gef&uuml;hrt wurde; ab 2010 &uuml;bernahm die Ehefrau des Gesellschafters A die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung. Das Hotel und die Gastronomie werden seitdem mit angestellten Wirten betrieben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Streitjahren (2008 bis 2010) erkl&auml;rte die Kl&auml;gerin &#8211;ebenso wie in den Vorjahren seit Erwerb&#8211; Werbungskosten&uuml;bersch&uuml;sse aus der Vermietung des Hotel- und Gastst&auml;ttenkomplexes, die der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) in den unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;1 der Abgabenordnung stehenden Bescheiden &uuml;ber die einheitliche und gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r die Streitjahre zun&auml;chst im erkl&auml;rten Umfang anerkannte. Im Rahmen der Veranlagung 2011 f&uuml;hrte das FA auf der Grundlage der aus den bisherigen Veranlagungen ermittelten Gesch&auml;ftszahlen eine &#8211;provisorische&#8211; &Uuml;berschussprognose durch und ermittelte f&uuml;r den Zeitraum 1995 bis einschlie&szlig;lich 2024 einen Totalverlust; die Jahre 1993 und 1994 blieben insoweit unber&uuml;cksichtigt, da hier&uuml;ber keine Unterlagen und Gesch&auml;ftszahlen mehr vorlagen. Vor diesem Hintergrund erkannte das FA die Werbungskosten&uuml;bersch&uuml;sse f&uuml;r die Streitjahre wegen fehlender Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht nicht mehr an und erlie&szlig; &#8211;unter Aufhebung des Vorbehalts der Nachpr&uuml;fung&#8211; am 11.&nbsp;Februar 2013 entsprechende &Auml;nderungsbescheide f&uuml;r die Streitjahre 2008 bis 2010 sowie am 11.&nbsp;Februar 2013 bzw. am 7.&nbsp;Februar 2014 entsprechende Erstbescheide f&uuml;r die Streitjahre 2011 und 2012, in denen die Eink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin aus Vermietung und Verpachtung i.S. des &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) jeweils mit 0&nbsp;EUR festgestellt wurden. Die hiergegen gerichteten Einspr&uuml;che der Kl&auml;gerin hatten keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG wies die von der Kl&auml;gerin erhobene Klage mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2018, 1651 ver&ouml;ffentlichten Urteil als unbegr&uuml;ndet ab. Das FG entschied, dass die Kl&auml;gerin in den Streitjahren ohne Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht gehandelt habe. Im Streitfall sei die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht der Kl&auml;gerin durch eine &Uuml;berschussprognose zu pr&uuml;fen, da es sich bei dem ma&szlig;geblichen Hotel- und Gastst&auml;ttenkomplex um&nbsp;&nbsp;eine &quot;Gewerbeimmobilie&quot; handele; bei der &Uuml;berschussprognose sei nicht zwischen dem Hotel- und Gastst&auml;ttengeb&auml;ude, den Nebengeb&auml;uden und dem Wohnhaus zu differenzieren, da die Kl&auml;gerin den gesamten Komplex durch einheitlichen Vertrag an die Betriebs-GmbH vermietet habe. Der Prognosezeitraum beginne im Streitfall mit der Anschaffung des Hotel- und Gastst&auml;ttenkomplexes im Jahr 1993; da f&uuml;r die Jahre 1993 und 1994 keine Unterlagen mehr vorhanden seien, sei die Prognose mit dem Jahr 1995 zu beginnen. Entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin beginne mit dem Umbau in den Jahren 1999 bis 2001 und der anschlie&szlig;enden Neuverpachtung an die Betriebs-GmbH kein neuer Prognosezeitraum. Im Rahmen der danach vorzunehmenden Total&uuml;berschussprognose sei innerhalb des Prognosezeitraums von 30&nbsp;Jahren nicht mit einem &Uuml;berschuss zu rechnen. Nach &Uuml;berzeugung des FG habe die Kl&auml;gerin den verlusttr&auml;chtigen Hotelbetrieb aus privaten Gr&uuml;nden fortgef&uuml;hrt, um ihn f&uuml;r die n&auml;chste Generation zu erhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision verfolgt die Kl&auml;gerin ihr Begehren nach Anerkennung der Werbungskosten&uuml;bersch&uuml;sse aus Vermietung und Verpachtung in den Streitjahren weiter. Die Kl&auml;gerin vertritt in der Sache die Auffassung, dass das FG im angefochtenen Urteil &#8211;rechtlich unzutreffend&#8211; nicht zwischen der Vermietung des Hotel-Gasthofs und der Vermietung des Wohnhauses unterschieden und damit die Grunds&auml;tze der Objektbezogenheit bei der Ermittlung der Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung verletzt habe; denn bei der Vermietung des Wohnhauses sei die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht typisierend zu unterstellen. &Uuml;berdies habe die Kl&auml;gerin stets mit Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht gehandelt. Zu Unrecht habe das FG den Beginn des Prognosezeitraums auf das Jahr 1995 gelegt; aufgrund der umfangreichen Umbauarbeiten, welche zu einer Hebung des Hotelstandards und zu einer Erweiterung des Zimmerangebots gef&uuml;hrt h&auml;tten, habe im Jahr 2002 ein neuer Prognosezeitraum begonnen, innerhalb dessen die Kl&auml;gerin mit einem Total&uuml;berschuss rechnen k&ouml;nne. &Uuml;berdies habe die Kl&auml;gerin zu keinem Zeitpunkt den Hotelbetrieb aus privaten Gr&uuml;nden fortgef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>das Urteil des FG vom 16.&nbsp;November 2017&nbsp;&nbsp;11&nbsp;K&nbsp;1149\/14 aufzuheben und die ge&auml;nderten Bescheide &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r 2008 bis 2010, jeweils vom 11.&nbsp;Februar 2013, den Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r 2011 vom 11.&nbsp;Februar 2013 und den Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r 2012 vom 7.&nbsp;Februar 2014, jeweils in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 1.&nbsp;April 2014, dahin zu &auml;ndern, dass die Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung in folgender H&ouml;he gesondert und einheitlich festgestellt werden:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2008:&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8211;&nbsp;96.202&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2009:&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&#8211;&nbsp;151.763&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2010:&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8211;&nbsp;93.350&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2011:&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8211;&nbsp;167.093&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2012:&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8211;&nbsp;64.304&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>hilfsweise, das Urteil des FG vom 16.&nbsp;November 2017&nbsp;&nbsp;11&nbsp;K&nbsp;1149\/14 aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA vertritt die Auffassung, dass der Prognosezeitraum &#8211;entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin&#8211; mit der Anschaffung des Objekts im Jahr 1993 beginne. Zutreffend habe das FG auf die Vermietung des gesamten Hotel- und Gastst&auml;ttenkomplexes abgestellt und die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht bei der Vermietung des Wohnhauses nicht typisierend unterstellt. Auf die Frage, ob die Kl&auml;gerin die Verpachtung des Gesamtkomplexes aus privaten Gr&uuml;nden fortgef&uuml;hrt habe, komme es nach der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Das angefochtene Urteil ist aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckzuverweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO). Das FG ist im Streitfall zwar zutreffend davon ausgegangen, dass im Rahmen der von der Kl&auml;gerin ausge&uuml;bten Vermietungst&auml;tigkeit die &Uuml;berschusserzielungsabsicht &#8211;ohne typisierende Vermutung&#8211; im Einzelfall festzustellen ist; zu Unrecht hat das FG indes angenommen, dass der &Uuml;berschussprognosezeitraum f&uuml;r den von der Kl&auml;gerin vermieteten Hotel- und Gastst&auml;ttenkomplex bereits mit der Anschaffung im Jahr 1993 begann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG erzielt, wer &#8211;in objektiver Hinsicht&#8211; ein Grundst&uuml;ck, ein Geb&auml;ude oder einen Geb&auml;udeteil gegen Entgelt zur Nutzung &uuml;berl&auml;sst und &#8211;in subjektiver Hinsicht&#8211; beabsichtigt, auf die voraussichtliche Dauer der Nutzung einen &Uuml;berschuss der Einnahmen &uuml;ber die Werbungskosten zu erzielen. Sowohl der objektive als auch der subjektive Tatbestand des &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG sind objektbezogen zu pr&uuml;fen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Den objektiven Tatbestand der Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung i.S. des &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG verwirklicht, wer unbewegliches Verm&ouml;gen vermietet. Neben einem Rechtsverh&auml;ltnis in Form eines Miet- oder Pachtvertrages verlangt das Gesetz ein bestimmtes Objekt (z.B. Grundst&uuml;ck, Geb&auml;ude oder Geb&auml;udeteil), auf das sich die Vermietungst&auml;tigkeit des Steuerpflichtigen beziehen muss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vor diesem Hintergrund ist die nach &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG steuerbare T&auml;tigkeit objekt- und nicht grundst&uuml;cksbezogen, d.h. sie ist auf ein bestimmtes Immobilienobjekt ausgerichtet. Vermietet der Steuerpflichtige mehrere Objekte auf der Grundlage&nbsp; v&nbsp;e&nbsp;r&nbsp;s&nbsp;c&nbsp;h&nbsp;i&nbsp;e&nbsp;d&nbsp;e&nbsp;n&nbsp;e&nbsp;r&nbsp; R&nbsp;e&nbsp;c&nbsp;h&nbsp;t&nbsp;s&nbsp;v&nbsp;e&nbsp;r&nbsp;h&nbsp;&auml;&nbsp;l&nbsp;t&nbsp;n&nbsp;i&nbsp;s&nbsp;s&nbsp;e (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 21.&nbsp;Januar 2014 IX&nbsp;R&nbsp;37\/12, BFHE 244, 550, BStBl II 2015, 631, unter II.1.a der Gr&uuml;nde = Rz&nbsp;12, m.w.N.) oder nach Ma&szlig;gabe&nbsp; u&nbsp;n&nbsp;t&nbsp;e&nbsp;r&nbsp;s&nbsp;c&nbsp;h&nbsp;i&nbsp;e&nbsp;d&nbsp;l&nbsp;i&nbsp;c&nbsp;h&nbsp;e&nbsp;r&nbsp; m&nbsp;i&nbsp;e&nbsp;t-&nbsp; o&nbsp;d&nbsp;e&nbsp;r&nbsp; p&nbsp;a&nbsp;c&nbsp;h&nbsp;t&nbsp;r&nbsp;e&nbsp;c&nbsp;h&nbsp;t&nbsp;l&nbsp;i&nbsp;c&nbsp;h&nbsp;e&nbsp;r&nbsp; V&nbsp;e&nbsp;r&nbsp;t&nbsp;r&nbsp;a&nbsp;g&nbsp;s&nbsp;b&nbsp;e&nbsp;d&nbsp;i&nbsp;n&nbsp;g&nbsp;u&nbsp;n&nbsp;g&nbsp;e&nbsp;n&nbsp; (BFH-Urteil vom 26.&nbsp;November 2008 IX&nbsp;R&nbsp;67\/07, BFHE 224, 58, BStBl II 2009, 370, unter II.2.a der Gr&uuml;nde = Rz&nbsp;14), so ist jede T&auml;tigkeit grunds&auml;tzlich je f&uuml;r sich zu beurteilen. Dies gilt auch dann, wenn sich die Objekte auf einem Grundst&uuml;ck (im zivilrechtlichen Sinne) befinden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vermietet der Steuerpflichtige demgegen&uuml;ber mehrere Objekte bzw. das gesamte &#8211;etwa aus unterschiedlich genutzten Teilst&uuml;cken bestehende&#8211; Grundst&uuml;ck auf der Grundlage lediglich&nbsp; e&nbsp;i&nbsp;n&nbsp;e&nbsp;s&nbsp; R&nbsp;e&nbsp;c&nbsp;h&nbsp;t&nbsp;s&nbsp;v&nbsp;e&nbsp;r&nbsp;h&nbsp;&auml;&nbsp;l&nbsp;t&nbsp;n&nbsp;i&nbsp;s&nbsp;s&nbsp;e&nbsp;s&nbsp; &#8211;und mithin unter den&nbsp; i&nbsp;d&nbsp;e&nbsp;n&nbsp;t&nbsp;i&nbsp;s&nbsp;c&nbsp;h&nbsp;e&nbsp;n&nbsp;&nbsp;r&nbsp;e&nbsp;c&nbsp;h&nbsp;t&nbsp;l&nbsp;i&nbsp;c&nbsp;h&nbsp;e&nbsp;n&nbsp; V&nbsp;e&nbsp;r&nbsp;t&nbsp;r&nbsp;a&nbsp;g&nbsp;s&nbsp;b&nbsp;e&nbsp;d&nbsp;i&nbsp;n&nbsp;g&nbsp;u&nbsp;n&nbsp;g&nbsp;e&nbsp;n &#8211;, ist die Vermietungst&auml;tigkeit einheitlich zu beurteilen (BFH-Urteil in BFHE 244, 550, BStBl II 2015, 631, unter II.2. der Gr&uuml;nde = Rz&nbsp;15).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Wie der objektive Tatbestand ist auch der subjektive Tatbestand &#8211;die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht&#8211; objektbezogen. Sie ist nur dann in Bezug auf mehrere Objekte oder das gesamte Grundst&uuml;ck zu pr&uuml;fen, wenn sich auch die Vermietungst&auml;tigkeit gleichzeitig &#8211;d.h. in objektiver Hinsicht&#8211; auf mehrere Objekte oder auf das gesamte Grundst&uuml;ck richtet. Werden demgegen&uuml;ber verschiedene, auf einem Grundst&uuml;ck gelegene Geb&auml;udeteile jeweils einzeln &#8211;auf der Grundlage verschiedener Rechtsverh&auml;ltnisse oder nach Ma&szlig;gabe unterschiedlicher miet- oder pachtrechtlicher Vertragsbedingungen&#8211; vermietet, bezieht sich die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht nur auf das jeweilige Objekt (BFH-Urteile in BFHE 244, 550, BStBl II 2015, 631, und in BFHE 224, 58, BStBl II 2009, 370, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nach dem Regelungszweck des &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG ist bei einer auf Dauer angelegten Vermietungst&auml;tigkeit grunds&auml;tzlich und typisierend davon auszugehen, dass der Steuerpflichtige beabsichtigt, den subjektiven Steuertatbestand zu verwirklichen und damit einen Einnahmen&uuml;berschuss zu erwirtschaften, auch wenn sich &uuml;ber l&auml;ngere Zeitr&auml;ume Werbungskosten&uuml;bersch&uuml;sse ergeben. Dies gilt jedoch nur f&uuml;r die Vermietung von Wohnraum, nicht indes f&uuml;r die Vermietung von Gewerbeimmobilien. Vielmehr ist bei Gewerbeimmobilien die &Uuml;berschusserzielungsabsicht stets ohne typisierende Vermutung im Einzelfall festzustellen. Denn die Vermietung zu gewerblichen Zwecken ist wegen ihres Einflusses auf den Gebrauchswert der Immobilie nicht mit einer auf Dauer ausgerichteten Wohnraumvermietung vergleichbar. Dabei sind Gewerbeimmobilien &#8211;in Abgrenzung zu einer Wohnung&#8211; alle Immobilien, die nicht Wohnzwecken dienen (BFH-Urteil vom 17.&nbsp;April 2018 IX&nbsp;R&nbsp;9\/17, BFHE 261, 400, mit zahlreichen weiteren Nachweisen).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Ob die Vermietungst&auml;tigkeit einen Total&uuml;berschuss erwarten l&auml;sst, h&auml;ngt von einer unter Heranziehung aller objektiv erkennbaren Umst&auml;nde zu treffenden Prognose &uuml;ber die voraussichtliche Dauer der Verm&ouml;gensnutzung, die in dieser Zeitspanne voraussichtlich erzielbaren steuerpflichtigen Ertr&auml;ge und anfallenden Werbungskosten ab. F&uuml;r die nach Ma&szlig;gabe der insbesondere im BFH-Urteil vom 6.&nbsp;November 2001 IX&nbsp;R&nbsp;97\/00 (BFHE 197, 151, BStBl II 2002, 726) aufgef&uuml;hrten Grunds&auml;tze durchzuf&uuml;hrende Total&uuml;berschussprognose ist auf einen typisierten Zeitraum von 30 Jahren abzustellen; sie ist aus der Sicht ex ante und auf den Schluss des jeweils streitigen Veranlagungszeitraums aufzustellen (BFH-Urteile vom 12.&nbsp;Juli 2016 IX&nbsp;R&nbsp;21\/15, BFH\/NV 2016, 1695, und vom 31.&nbsp;Januar 2017 IX&nbsp;R&nbsp;23\/16, BFH\/NV 2017, 897). Zu ber&uuml;cksichtigen ist u.a., dass die zuk&uuml;nftig zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben nur dann anhand des Durchschnitts der in der Vergangenheit angefallenen Einnahmen und Werbungskosten zu sch&auml;tzen sind, wenn keine ausreichenden objektiven Umst&auml;nde f&uuml;r die zuk&uuml;nftige Entwicklung der Mieteinnahmen und Ausgaben vorliegen (vgl. BFH-Urteile vom 16.&nbsp;April 2013 IX&nbsp;R&nbsp;26\/11, BFHE 241, 261, BStBl II 2013, 613; vom 16.&nbsp;September 2015 IX&nbsp;R&nbsp;31\/14, BFH\/NV 2016, 188).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Prognosezeitraum beginnt grunds&auml;tzlich mit dem Erwerb oder der Herstellung des f&uuml;r die Prognoseentscheidung ma&szlig;geblichen Objekts (vgl. BFH-Urteil in BFHE 197, 151, BStBl II 2002, 726, unter II.1.g der Gr&uuml;nde = Rz&nbsp;31). Entschlie&szlig;t sich der Steuerpflichtige, nach einer vorangegangenen Vermietungst&auml;tigkeit eine andere Form der Vermietung &#8211;etwa durch die gleichzeitige Vermietung mehrerer Objekte, die vorher einzeln oder gar nicht vermietet waren, im Rahmen eines einheitlichen Mietvertrages&#8211; aufzunehmen, ist der subjektive Tatbestand des &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG in diesem Zeitpunkt neu zu bewerten (vgl. hierzu auch BFH-Urteil vom 8.&nbsp;Januar 2019 IX&nbsp;R&nbsp;37\/17, juris, unter II.4.a der Gr&uuml;nde = Rz&nbsp;23, m.w.N., zum Wechsel von einer dauerhaften Vermietung zur Ferienwohnvermietung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Feststellung, ob im Einzelfall die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht vorliegt, hat das FG nach seiner freien, aus dem Gesamtergebnis des Verfahrens gewonnenen &Uuml;berzeugung als Tatfrage zu entscheiden (BFH-Urteil in BFHE 197, 151, BStBl II 2002, 726).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Bei einem nach objektiver Betrachtung nicht zu erwartenden Total&uuml;berschuss kommt es f&uuml;r die Beurteilung der Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht nicht darauf an, aus welchen Gr&uuml;nden &#8211;etwa der Lebensf&uuml;hrung i.S. von &sect;&nbsp;12 EStG&#8211; der Steuerpflichtige den Werbungskosten&uuml;berschuss hinnimmt (vgl. BFH-Urteile vom 25.&nbsp;Juni 2009 IX&nbsp;R&nbsp;24\/07, BFHE 225, 440, BStBl II 2010, 127, und in BFH\/NV 2017, 897).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Diesen Grunds&auml;tzen der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung entspricht das angefochtene Urteil nicht in vollem Umfang; es ist daher aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zutreffend kommt das FG im Streitfall zu dem Schluss, dass im Rahmen der von der Kl&auml;gerin ausge&uuml;bten Vermietungst&auml;tigkeit die &Uuml;berschusserzielungsabsicht im Einzelfall festzustellen ist, da es sich bei dem vermieteten Hotel- und Gastst&auml;ttenkomplex um eine Gewerbeimmobilie handelt und mithin die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht der Kl&auml;gerin nicht typisierend vermutet werden kann. Das FG hat auch zutreffend im Rahmen der &Uuml;berschussprognose auf den gesamten Hotel- und Gastst&auml;ttenkomplex &#8211;einschlie&szlig;lich Nebengeb&auml;uden und Wohnhaus&#8211; abgestellt; denn nach den insoweit nicht mit Verfahrensr&uuml;gen angegriffenen und daher bindenden Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) hat die Kl&auml;gerin nicht mehrere Objekte in Gestalt einzelner Geb&auml;ude oder Geb&auml;udeteile auf der Grundlage verschiedener Rechtsverh&auml;ltnisse oder nach Ma&szlig;gabe unterschiedlicher miet- oder pachtrechtlicher Vertragsbedingungen, sondern den gesamten Komplex auf der Grundlage lediglich eines Rechtsverh&auml;ltnisses &#8211;und mithin als ein Objekt&#8211; an die Betriebs-GmbH verpachtet. Die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht der Kl&auml;gerin ist mithin in Bezug auf alle Objekte, die von dem mit der Betriebs-GmbH geschlossenen Pachtvertrag umfasst sind, einheitlich zu pr&uuml;fen, da sich die Vermietungst&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin in objektiver Hinsicht auf diese Immobilienobjekte in ihrer Gesamtheit richtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zu Unrecht hat das FG jedoch bei der Pr&uuml;fung der Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht der Kl&auml;gerin einen mit der Anschaffung des Hotel- und Gastst&auml;ttenkomplexes beginnenden Prognosezeitraum zugrunde gelegt. Nach den Feststellungen des FG hat die Kl&auml;gerin zun&auml;chst den Betrieb des Hotel-Restaurants mit Pachtvertrag vom 4.&nbsp;November 1993, auf den das FG Bezug genommen hat und den der Senat deshalb ber&uuml;cksichtigen darf, einem Fremdp&auml;chter zur Nutzung &uuml;berlassen; die Nebengeb&auml;ude sowie das Wohnhaus waren jedoch, entgegen der Feststellung in Rz&nbsp;2 und 22 der angefochtenen Vorentscheidung, nicht Gegenstand des Pachtverh&auml;ltnisses. Nach dem Umbau und der Erweiterung des Hotel- und Gastst&auml;ttenbetriebes verpachtete die Kl&auml;gerin den gesamten Hotel- und Gastst&auml;ttenkomplex &#8211;einschlie&szlig;lich Nebengeb&auml;ude und Wohnhaus&#8211; im Jahr 2001 durch einheitlichen Pachtvertrag an die Betriebs-GmbH. Da von diesem neuen Pachtverh&auml;ltnis nicht lediglich der Betrieb des Hotel-Restaurants, sondern mehrere unterschiedliche Immobilienobjekte (Hotel-Gasthof; Nebengeb&auml;ude; Wohnhaus; umliegende Fl&auml;chen) erfasst waren, die von der Kl&auml;gerin durch&nbsp;&nbsp;e&nbsp;i&nbsp;n&nbsp;h&nbsp;e&nbsp;i&nbsp;t&nbsp;l&nbsp;i&nbsp;c&nbsp;h&nbsp;e&nbsp;n&nbsp;&nbsp;V&nbsp;e&nbsp;r&nbsp;t&nbsp;r&nbsp;a&nbsp;g&nbsp;&nbsp;zur Nutzung &uuml;berlassen wurden, bezieht sich die Vermietungst&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin von diesem Zeitpunkt an auf ein&nbsp;&nbsp;a&nbsp;n&nbsp;d&nbsp;e&nbsp;r&nbsp;e&nbsp;s&nbsp;&nbsp;&quot;&nbsp;O&nbsp;b&nbsp;j&nbsp;e&nbsp;k&nbsp;t &quot;&nbsp;&nbsp;i.S. der Senatsrechtsprechung; aus diesem Grund ist der subjektive Tatbestand des &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG &#8211;ebenfalls in diesem Zeitpunkt&#8211; neu zu bewerten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf die Frage, ob der von der Kl&auml;gerin initiierte, mit einer Erweiterung des Hotel-Gasthofs verbundene Umbau, welcher mit einer Hebung des Hotelstandards von urspr&uuml;nglich zwei Sternen auf vier Sterne einherging, dem gesamten Immobilienobjekt ein derart ver&auml;ndertes Gepr&auml;ge geben k&ouml;nnte, dass auch aus diesem Grund der 30-j&auml;hrige Prognosezeitraum von Neuem beginnen m&uuml;sse, kommt es danach nicht mehr an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Da die Revision bereits aus materiellen Gr&uuml;nden Erfolg hat, kommt es auf die von der Kl&auml;gerin geltend gemachten Verfahrensr&uuml;gen nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Sache ist nicht spruchreif. Der BFH kann als Revisionsgericht die fehlenden tats&auml;chlichen Feststellungen nicht selbst vornehmen. Daher wird das FG im zweiten Rechtsgang die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht f&uuml;r die Streitjahre insgesamt erneut zu beurteilen haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Im Rahmen der Prognoseentscheidung wird das FG ber&uuml;cksichtigen, dass die H&ouml;he des von der Kl&auml;gerin get&auml;tigten, durch die Um- und Erweiterungsbauarbeiten ausgel&ouml;sten (und nach Ma&szlig;gabe der einschl&auml;gigen steuerrechtlichen Vorschriften verteilten) Aufwands nicht schon f&uuml;r sich genommen dazu f&uuml;hren darf, die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht der Kl&auml;gerin in Frage zu stellen; denn die mit einem solchen Umbau einhergehende Hebung des Hotel- und Gastst&auml;ttenstandards ist lediglich die erforderliche und angemessene Reaktion des Steuerpflichtigen auf eine fehlende oder eingeschr&auml;nkte Marktg&auml;ngigkeit des Vermietungsobjekts. Schlie&szlig;lich verlangt die h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung &#8211;so etwa in Leerstandsf&auml;llen&#8211; vom Steuerpflichtigen, &quot;zielgerichtet darauf hinwirken, unter Umst&auml;nden auch durch bauliche Umgestaltungen einen vermietbaren Zustand des Objekts zu erreichen&quot; (vgl. BFH-Urteil vom 20.&nbsp;Juli 2010 IX&nbsp;R&nbsp;49\/09, BFHE 230, 385, BStBl II 2010, 1038); diesen Anforderungen darf dann aber nicht auf der Gegenseite entgegengehalten werden, solche vom Steuerpflichtigen get&auml;tigte &#8211;angemessene&#8211; Investitionen w&uuml;rden den Rahmen der Prognoserechnung sprengen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ferner wird das FG zu pr&uuml;fen haben, ob die von der Kl&auml;gerin geltend gemachten Ma&szlig;nahmen zur Verringerung der Verbindlichkeiten als tats&auml;chliche Reaktion auf die in der Vergangenheit entstandenen Werbungskosten&uuml;bersch&uuml;sse zu werten und mithin in positiver Weise in die &Uuml;berschussprognoserechnung mit einzubeziehen sind (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2016, 188, unter II.3. der Entscheidungsgr&uuml;nde = Rz&nbsp;22; Bl&uuml;mich\/Schallmoser, &sect;&nbsp;21 EStG Rz&nbsp;218).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Bei einem nach objektiver Betrachtung nicht zu erwartenden Total&uuml;berschuss kommt es f&uuml;r die Beurteilung der Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht nicht darauf an, ob die Kl&auml;gerin aus famili&auml;ren Gr&uuml;nden ihre Vermietungst&auml;tigkeit fortgesetzt hat. Ist ein Total&uuml;berschuss innerhalb des Prognosezeitraums nicht zu erwarten, kann die Kl&auml;gerin aber gleichwohl nachweisen, dass sie zum ma&szlig;geblichen Zeitpunkt (Beginn der Vermietung an die Betriebs-GmbH) die objektiven Gegebenheiten verkannt und erwartet hat, zun&auml;chst angefallene Werbungskosten&uuml;bersch&uuml;sse w&uuml;rden im Laufe der T&auml;tigkeit durch Einnahme&uuml;bersch&uuml;sse ausgeglichen, sodass insgesamt ein positives Gesamtergebnis erzielt werde. Der Senat verweist insoweit auf seine einschl&auml;gige Rechtsprechung (z.B. BFH-Urteile in BFH\/NV 2017, 897, und in BFHE 197, 151, BStBl II 2002, 726).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.2.2019, IX R 16\/18ECLI:DE:BFH:2019:U.190219.IXR16.18.0 Objektbezogene Pr&uuml;fung der &Uuml;berschusserzielungsabsicht bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung; Beginn des Prognosezeitraums Leits&auml;tze 1. NV: Sowohl der objektive als auch der subjektive Tatbestand des &sect; 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG sind objektbezogen zu pr&uuml;fen. 2. NV: Ob die Vermietungst&auml;tigkeit einen Total&uuml;berschuss erwarten l&auml;sst, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-16-18-objektbezogene-pruefung-der-ueberschusserzielungsabsicht-bei-den-einkuenften-aus-vermietung-und-verpachtung-beginn-des-prognosezeitraums\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IX&nbsp;R&nbsp;16\/18 &#8211; Objektbezogene Pr&uuml;fung der &Uuml;berschusserzielungsabsicht bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung; Beginn des Prognosezeitraums<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70861","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70861","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70861"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70861\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70861"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70861"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70861"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}