{"id":70864,"date":"2019-06-30T12:51:05","date_gmt":"2019-06-30T10:51:05","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70864"},"modified":"2019-06-30T12:51:05","modified_gmt":"2019-06-30T10:51:05","slug":"xi-b-9-19-umfang-der-dem-fg-gemaess-par-71-abs-2-fgo-zu-uebersendenden-akten-kein-antrag-gemaess-par-86-abs-3-fgo-wenn-fa-die-uebersendung-der-akten-nicht-abgelehnt-hat-beschwerde-gegen-die-ablehnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-b-9-19-umfang-der-dem-fg-gemaess-par-71-abs-2-fgo-zu-uebersendenden-akten-kein-antrag-gemaess-par-86-abs-3-fgo-wenn-fa-die-uebersendung-der-akten-nicht-abgelehnt-hat-beschwerde-gegen-die-ablehnung\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;B&nbsp;9\/19 &#8211; Umfang der dem FG gem&auml;&szlig; &sect; 71 Abs. 2 FGO zu &uuml;bersendenden Akten; kein Antrag gem&auml;&szlig; &sect; 86 Abs. 3 FGO, wenn FA die &Uuml;bersendung der Akten nicht abgelehnt hat; Beschwerde gegen die Ablehnung der Anforderung weiterer Aktenteile unzul&auml;ssig; Kostenentscheidung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 12.3.2019, XI B 9\/19<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:B.120319.XIB9.19.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Umfang der dem FG gem&auml;&szlig; &sect; 71 Abs. 2 FGO zu &uuml;bersendenden Akten; kein Antrag gem&auml;&szlig; &sect; 86 Abs. 3 FGO, wenn FA die &Uuml;bersendung der Akten nicht abgelehnt hat; Beschwerde gegen die Ablehnung der Anforderung weiterer Aktenteile unzul&auml;ssig; Kostenentscheidung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Die den Streitfall betreffenden Akten i.S. des &sect; 71 Abs. 2 FGO umfassen auch elektronische Akten, die f&uuml;r die Beurteilung der Sach- und Rechtslage erheblich und f&uuml;r die Entscheidung des Rechtsstreits von Bedeutung sein k&ouml;nnen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: L&auml;sst das FG nach einer nicht vollst&auml;ndigen Aktenvorlage erkennen, dass ihm an den vom FA nicht vorgelegten Unterlagen nicht oder nicht mehr gelegen ist, besteht f&uuml;r ein Verfahren nach &sect; 86 Abs. 3 FGO keine Veranlassung mehr.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. NV: Wird neben einem Antrag i.S. des &sect; 86 Abs. 3 FGO eine Beschwerde gegen einen Beschluss des FG erhoben, mit dem das beim FG anh&auml;ngige Verfahren, in dessen Rahmen der Antrag beim FG gestellt wurde, abgeschlossen wurde, ist eine Kostenentscheidung zu treffen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>1. Der Antrag auf Feststellung, dass die Weigerung des Finanzamts, die vollst&auml;ndigen Akten dem Finanzgericht vorzulegen, rechtswidrig ist, wird abgelehnt.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die Beschwerde der Antragstellerin gegen den Beschluss des Finanzgerichts Berlin Brandenburg vom 5. Dezember 2018&nbsp;&nbsp;10 V 10106\/18 wird als unzul&auml;ssig verworfen.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Die Kosten des Verfahrens hat die Antragstellerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Antragstellerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Antragstellerin), eine GmbH, beantragte mit Schriftsatz vom 12.&nbsp;Juni 2018 beim Finanzgericht (FG) Berlin-Brandenburg Aussetzung der Vollziehung (AdV) u.a. wegen K&ouml;rperschaftsteuer, Zinsen zur K&ouml;rperschaftsteuer, Solidarit&auml;tszuschlag f&uuml;r die Jahre 2012 bis 2016, Vorauszahlungen auf K&ouml;rperschaftsteuer und Solidarit&auml;tszuschlag f&uuml;r das Jahr 2018, Gewerbesteuermessbetrag f&uuml;r die Jahre 2012 bis 2016 sowie Umsatzsteuer und Zinsen zur Umsatzsteuer f&uuml;r die Jahre 2012 bis 2014.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG forderte daraufhin mit Verf&uuml;gung vom 13.&nbsp;Juni 2018 beim Antragsgegner und Beschwerdegegner (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die den Streitfall betreffenden Akten an. Mit Schreiben vom 19.&nbsp;Juni 2018 legte das FA zun&auml;chst nur die Rechtsbehelfsakte vor. Das FG forderte unter Hinweis auf diesen Umstand mit Schreiben vom 25.&nbsp;Juni 2018 das FA auf, dem FG s&auml;mtliche Akten vorzulegen. Das FA &uuml;bersandte dem FG daraufhin mit Schreiben vom 28.&nbsp;Juni 2018&nbsp;&nbsp;1 Band Vollstreckungsakten mit 1 Band Rechtsbehelfsakten (Pf&auml;ndungs- und Einziehungsverf&uuml;gung), 1 Band K&ouml;rperschaftsteuerakten, 1 Band Gewerbesteuerakten, 1 Band Umsatzsteuerakten und 1 Band Betriebspr&uuml;fungsakten. Gleichzeitig f&uuml;hrte das FA aus: &quot;Sollte die &Uuml;bersendung s&auml;mtlicher angefochtener Bescheide erforderlich sein, wird um kurzen R&uuml;ckruf gebeten.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Durchf&uuml;hrung einer Akteneinsicht monierte die Antragstellerin mit Schreiben vom 23.&nbsp;Juli 2018, die Akten seien insoweit unvollst&auml;ndig, als s&auml;mtliche Steuerbescheide nicht in ihr enthalten seien; sie zog daraus den Schluss, dass diese daher nicht existieren und der Antragstellerin nicht wirksam bekanntgegeben worden seien. Das FA erwiderte darauf mit Schreiben vom 10.&nbsp;August 2018 u.a., dass das Fehlen von Steuererkl&auml;rungen und Steuerbescheiden darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sei, dass im Land Berlin seit Jahren eine elektronische Steuerakte gef&uuml;hrt werde. Ein Ausdruck der elektronisch &uuml;bermittelten Steuererkl&auml;rungen und der erstellten Steuerbescheide f&uuml;r die Steuerakte erfolge nicht. Weder habe die Antragstellerin eine &Uuml;bersendung der Kopien der Bescheide beantragt noch habe das FG auf den Hinweis des FA diese beim FA angefordert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Antragstellerin zog daraus den Schluss, das FA verweigere die Vorlage der genannten Unterlagen und stellte am 16.&nbsp;Oktober 2018 einen Antrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;86 Abs.&nbsp;3 der Finanzgerichtsordnung (FGO). Sie monierte erneut das Fehlen von Steuererkl&auml;rungen und Steuerbescheiden f&uuml;r die Jahre 2012 bis 2018 (Streitjahre). Das FA trat dem Vorwurf, es verweigere die &Uuml;bersendung, entgegen, und wies darauf hin, dass das FG diese Unterlagen nicht angefordert habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Verf&uuml;gung vom 7.&nbsp;November 2018 forderte das FG das FA auf, s&auml;mtliche an die Antragstellerin &uuml;bersandten Steuer- und Feststellungsbescheide f&uuml;r die Streitjahre vorzulegen. Weitere Unterlagen (z.B. Steuererkl&auml;rungen) wurden nicht angefordert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 9.&nbsp;November 2018 &uuml;bersandte das FA daraufhin die Bescheide u.a. &uuml;ber K&ouml;rperschaftsteuer (nebst Zinsen zur K&ouml;rperschaftsteuer) und Solidarit&auml;tszuschlag f&uuml;r die Jahre 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016, gesonderter Feststellung von Besteuerungsgrundlagen nach &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;2 und &sect;&nbsp;28 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes auf den 31.&nbsp;Dezember 2012, 31.&nbsp;Dezember 2013, 31.&nbsp;Dezember 2014, 31.&nbsp;Dezember 2015 und 31.&nbsp;Dezember 2016, verbleibenden Verlustvortrag zur K&ouml;rperschaftsteuer auf den 31.&nbsp;Dezember 2013, 31.&nbsp;Dezember 2014, 31.&nbsp;Dezember 2015 und 31.&nbsp;Dezember 2016, Gewerbesteuermessbetrag f&uuml;r die Jahre 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016, Gewerbesteuer f&uuml;r die Jahre 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016, gesonderter Feststellung des vortragsf&auml;higen Gewerbeverlusts auf den 31.&nbsp;Dezember 2013, 31.&nbsp;Dezember 2014, 31.&nbsp;Dezember 2015 und 31.&nbsp;Dezember 2016, Umsatzsteuer f&uuml;r die Jahre 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016 sowie den Vorauszahlungsbescheid wegen K&ouml;rperschaftsteuer und Solidarit&auml;tszuschlag vom 18.&nbsp;Oktober 2017 f&uuml;r das 4. Quartal 2017 und alle Quartale des Jahres 2018.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG forderte die Antragstellerin daraufhin mit Schreiben vom 19.&nbsp;November 2018 auf, sie m&ouml;ge mitteilen, welche Aktenbestandteile ihr ihrer Ansicht nach vorenthalten w&uuml;rden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem die Antragstellerin darauf nicht reagiert hatte, lehnte das FG durch Beschluss vom 5.&nbsp;Dezember 2018&nbsp;&nbsp;10&nbsp;V&nbsp;10106\/18 &quot;die Antr&auml;ge&quot; der Antragstellerin ab und lie&szlig; die Beschwerde nicht zu. Es f&uuml;hrte aus, sowohl die beantragte AdV als auch der beantragte Erlass einer einstweiligen Anordnung seien abzulehnen. Einer Vorlage gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;86 Abs.&nbsp;3 FGO an den Bundesfinanzhof (BFH) bed&uuml;rfe es ebenfalls nicht, weil das FA die Vorlage der Akten nicht verweigert habe. Das FA habe mit Schreiben vom 28.&nbsp;Juni 2018 die vollst&auml;ndigen Akten vorgelegt und sei mit Schreiben vom 9.&nbsp;November 2018 der Aufforderung des FG vom 7.&nbsp;November 2018 nachgekommen. Auf die Anfrage vom 19.&nbsp;November 2018 habe die Antragstellerin nicht mehr reagiert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen den Beschluss hat die Antragstellerin Beschwerde erhoben und in deren Rahmen au&szlig;erdem ihren Antrag wiederholt, der BFH solle gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;86 Abs.&nbsp;3 FGO feststellen, dass die Weigerung des FA, die vollst&auml;ndigen Akten dem FG vorzulegen, rechtswidrig ist. Hilfsweise beantragt sie, den Beschluss des FG vollst&auml;ndig aufzuheben, da er die Verfahrensgrundrechte der Antragstellerin (Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes) verletzt habe und so nicht h&auml;tte ergehen d&uuml;rfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat mit Schreiben vom 7.&nbsp;Januar 2019 den Beteiligten Abgabenachricht erteilt und die Akten dem BFH vorgelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Antrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;86 Abs.&nbsp;3 FGO ist abzulehnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ein solcher Antrag setzt eine konkrete Anordnung des FG nach &sect;&nbsp;86 Abs.&nbsp;1 oder Abs.&nbsp;2 FGO an die Beh&ouml;rde voraus (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 19.&nbsp;Juli 2007 IX&nbsp;B&nbsp;88\/07, BFH\/NV 2007, 1920, Rz&nbsp;4; vom 15.&nbsp;Mai 2008 III&nbsp;S&nbsp;18\/08, juris, Rz&nbsp;4; vom 6.&nbsp;M&auml;rz 2013 X&nbsp;B&nbsp;14\/13, BFH\/NV 2013, 956, Rz&nbsp;35), deren Befolgung von der Beh&ouml;rde verweigert wird (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 17.&nbsp;September 2007 I&nbsp;B&nbsp;93\/07, BFH\/NV 2008, 387; vom 7.&nbsp;Februar 2013 IV&nbsp;S&nbsp;23\/12, BFH\/NV 2013, 761, Rz&nbsp;7). Die Anwendung der Vorschrift auf andere Fallgestaltungen, bei denen eine gerichtliche Anordnung zur Aktenvorlage fehlt, kommt nicht in Betracht (vgl. BFH-Beschluss vom 25.&nbsp;Februar 2014 V&nbsp;B&nbsp;60\/12, BFHE 244, 234, BStBl II 2014, 478, Rz&nbsp;7).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) L&auml;sst das FG nach einer nicht vollst&auml;ndigen Aktenvorlage erkennen, dass ihm an den vom FA nicht vorgelegten Unterlagen nicht oder nicht mehr gelegen ist, besteht f&uuml;r eine Feststellung nach &sect;&nbsp;86 Abs.&nbsp;3 FGO keine Veranlassung mehr (vgl. BFH-Beschluss vom 18.&nbsp;September 2007 III&nbsp;S&nbsp;31\/07, BFH\/NV 2008, 83, Rz&nbsp;11&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Gemessen daran ist der Antrag abzulehnen; denn im Streitfall ist nicht ersichtlich, dass das FA die Befolgung einer konkreten Anordnung des FG verweigert h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zun&auml;chst hat das FG mit Verf&uuml;gungen vom 13.&nbsp;Juni 2018 und 25.&nbsp;Juni 2018 das FA gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;71 Abs.&nbsp;2 FGO aufgefordert, s&auml;mtliche den Streitfall betreffenden Akten vorzulegen. Diese Aufforderung umfasst, was das FA m&ouml;glicherweise zun&auml;chst nicht erkannt hat, auch elektronisch gef&uuml;hrte Akten; denn zu den Akten i.S. des &sect;&nbsp;71 Abs.&nbsp;2 FGO geh&ouml;rt jedes Aktenst&uuml;ck, das f&uuml;r die Beurteilung der Sach- und Rechtslage erheblich und f&uuml;r die Entscheidung des Rechtsstreits von Bedeutung sein kann (vgl. BFH-Beschluss vom 16.&nbsp;Januar 2013 III&nbsp;S&nbsp;38\/11, BFH\/NV 2013, 701, Rz&nbsp;13), und zwar unabh&auml;ngig von der Form, in der die Akte vom FA gef&uuml;hrt wird (vgl. Brandis in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;71 FGO Rz&nbsp;4; Gr&auml;ber\/ Herbert, Finanzgerichtsordnung, 8.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;71 Rz&nbsp;5). Dies wird das FA bei zuk&uuml;nftigen Aktenanforderungen des FG zu beachten haben. Es hat auf entsprechende Anforderung zur &Uuml;bersendung der den Streitfall betreffenden Akten &#8211;auch ohne besonderen Hinweis des FG&#8211; die elektronischen Akten (ggf. einen Ausdruck davon) zu &uuml;bersenden, soweit die darin enthaltenen Dokumente f&uuml;r die Beurteilung der Sach- und Rechtslage erheblich und f&uuml;r die Entscheidung des Rechtsstreits von Bedeutung sein k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das FA hatte danach zwar die Aktenanforderung des FG nicht vollst&auml;ndig erf&uuml;llt. Es hat die &Uuml;bersendung der Akten jedoch nicht verweigert, sondern das FG selbst mit Schreiben vom 28.&nbsp;Juni 2018 und 10.&nbsp;August 2018 darauf hingewiesen, dass auch noch bisher nicht vorgelegte elektronische Akten vorhanden sind. Au&szlig;erdem hat das FA das FG um Mitteilung gebeten, ob weitere Unterlagen vorgelegt werden sollen. Das FA hat sich dadurch nicht geweigert, die den Streitfall betreffenden Akten vollst&auml;ndig zu &uuml;bersenden, sondern die &Uuml;bersendung vollst&auml;ndiger Akten dem FG angeboten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Das FG hat sich dazu zun&auml;chst nicht ge&auml;u&szlig;ert und sp&auml;ter mit Schreiben vom 7.&nbsp;November 2018 nur noch die Steuerbescheide &#8211;nicht aber die Steuererkl&auml;rungen&#8211; angefordert. Diese Aufforderung zur &Uuml;bersendung der Steuerbescheide hat das FA mit Schreiben vom 9.&nbsp;November 2018 erf&uuml;llt. Das FG ist sowohl im Schreiben vom 19.&nbsp;November 2018 als auch im angefochtenen Beschluss davon ausgegangen, die Aufforderung vom 7.&nbsp;November 2018 sei damit erf&uuml;llt, so dass es bez&uuml;glich der Steuerbescheide an einer Weigerung des FA fehlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Da das FG trotz eines entsprechenden Angebots des FA nicht auch die Steuererkl&auml;rungen beim FA angefordert hat, ist der Antrag insoweit bereits mangels Anforderung durch das FG unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Auf den Umstand, dass das Verfahren wegen AdV und einstweiliger Anordnung mittlerweile abgeschlossen ist (vgl. dazu BFH-Beschluss in BFH\/NV 2013, 761, Rz&nbsp;7), kommt es deshalb nicht mehr an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Einer Beiladung der obersten Aufsichtsbeh&ouml;rde bedarf es nicht (vgl. BFH-Beschluss in BFHE 244, 234, BStBl II 2014, 478, Rz&nbsp;8).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die von der Antragstellerin erhobene Beschwerde gegen die vom FG vorgenommene Ablehnung des Antrags der Antragstellerin, weitere Akten beim FA anzufordern, ist unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die wiederholten Hinweise der Antragstellerin, dass die Akten unvollst&auml;ndig seien und ihr die Steuererkl&auml;rungen und Steuerbescheide f&uuml;r die Streitjahre vorenthalten werden, ist bei verst&auml;ndiger W&uuml;rdigung des Vorbringens der Antragstellerin als Antrag an das FG auszulegen, diese beim FA anzufordern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dem so verstandenen Antrag der Antragstellerin hat das FG mit Schreiben vom 7.&nbsp;November 2018 nur hinsichtlich der Steuerbescheide entsprochen. Obwohl sich die Antragstellerin auf das Schreiben des FG vom 19.&nbsp;November 2018, was aus ihrer Sicht noch fehle, nicht ge&auml;u&szlig;ert hat, war daraus nicht, wie das FG auf Seite&nbsp;26 des Beschlusses f&uuml;r m&ouml;glich gehalten hat, zu schlie&szlig;en, dass die Antragstellerin die Akten nun f&uuml;r vollst&auml;ndig hielt, da sie mehrfach auf die fehlenden Steuererkl&auml;rungen hingewiesen hatte. Das FG hat daher im angefochtenen Beschluss mit seinem bewusst weit formulierten Tenor, &quot;die Antr&auml;ge&quot; w&uuml;rden abgelehnt, auch den Antrag auf Anforderung weiterer Unterlagen (konkret: der als fehlend monierten Steuererkl&auml;rungen) abgelehnt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Diese Ablehnung ist jedoch &#8211;wie die Ablehnung eines Beweisantrags (vgl. insoweit &sect;&nbsp;128 Abs.&nbsp;2 FGO)&#8211; grunds&auml;tzlich nicht selbst&auml;ndig anfechtbar (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 26.&nbsp;Januar 1971 VII&nbsp;B&nbsp;137\/69, BFHE 101, 209, BStBl II 1971, 306; vom 7.&nbsp;M&auml;rz 1973 II&nbsp;B&nbsp;64\/72, BFHE 109, 12, BStBl II 1973, 504).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Dass durch die Verweigerung der Anforderung der Steuererkl&auml;rungen das rechtliche Geh&ouml;r der Antragstellerin derart ber&uuml;hrt w&uuml;rde, dass sie ihr Rechtsschutzbegehren nicht effektiv formulieren konnte und ihr deshalb ausnahmsweise eine Beschwerdem&ouml;glichkeit einger&auml;umt werden m&uuml;sste (vgl. dazu BFH-Beschl&uuml;sse vom 30.&nbsp;Juni 1998 IX&nbsp;B&nbsp;29\/98, BFH\/NV 1999, 62; vom 19.&nbsp;August 2008 III&nbsp;S&nbsp;38\/08, juris, Rz&nbsp;7; Brandis in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect;&nbsp;71 FGO Rz&nbsp;7; Schoenfeld in Gosch, &sect;&nbsp;71 FGO Rz&nbsp;44), ist nicht erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Antragstellerin hat AdV der von ihr benannten Bescheide sowie den Erlass einer einstweiligen Anordnung beantragt und dabei u.a. Einwendungen gegen den Erlass und die Bekanntgabe der Bescheide vorgebracht. Das FG hat die Bescheide angefordert und das FA sie vollst&auml;ndig vorgelegt. Gleichwohl hat die Antragstellerin zu den &uuml;bersandten Bescheiden keine Stellung genommen und das ihr dadurch er&ouml;ffnete weitere rechtliche Geh&ouml;r nicht genutzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dass die Antragstellerin durch die Nichtanforderung der Steuererkl&auml;rungen daran gehindert gewesen w&auml;re, ihr Rechtsschutzbegehren effektiv zu formulieren, ist nicht ersichtlich. Die Steuererkl&auml;rungen wurden von ihr selbst beim FA eingereicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Soweit die Antragstellerin hilfsweise die Aufhebung des gesamten Beschlusses des FG beantragt hat, also auch, soweit der Beschluss den Antrag auf Gew&auml;hrung von AdV und den Erlass einer einstweiligen Anordnung abgelehnt hat, ist die Beschwerde gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;128 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 FGO unzul&auml;ssig, weil das FG sie nicht zugelassen hat. Eine Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Beschwerde ist ebenso wenig statthaft; sie ist nicht vorgesehen (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 18.&nbsp;Februar 2014 XI&nbsp;B&nbsp;140\/13, BFH\/NV 2014, 879; vom 12.&nbsp;Juni 2015 III&nbsp;B&nbsp;81\/14, BFH\/NV 2015, 1268, Rz&nbsp;14).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Kostenentscheidung ist vorliegend schon deshalb zu treffen, weil die Antragstellerin neben dem Antrag nach &sect;&nbsp;86 Abs.&nbsp;3 FGO Beschwerde gegen den Beschluss des FG erhoben hat, soweit er ihren Antrag, das FA zur Vorlage von Akten aufzufordern, abgelehnt hat, und hilfsweise die Aufhebung des gesamten Beschlusses beantragt hat. Au&szlig;erdem ist im Streitfall das Verfahren wegen AdV und einstweiliger Anordnung, in dessen Rahmen der Antrag nach &sect;&nbsp;86 Abs.&nbsp;3 FGO beim FG vor Abschluss des Verfahrens gestellt wurde, abgeschlossen. Der Senat muss deshalb nicht entscheiden, ob er in anderen Fallkonstellationen bez&uuml;glich der Kostenentscheidung der Auffassung des V.&nbsp;Senats des BFH (in BFHE 244, 234, BStBl II 2014, 478, Rz&nbsp;9) oder des VII.&nbsp;Senats des BFH (BFH-Beschluss vom 3.&nbsp;Juni 2015 VII&nbsp;S&nbsp;11\/15, BFH\/NV 2015, 1100, Rz&nbsp;12) sowie m&ouml;glicherweise des X.&nbsp;Senats des BFH (vgl. BFH-Beschluss vom 5.&nbsp;Mai 2017 X&nbsp;B&nbsp;36\/17, BFH\/NV 2017, 1183, Rz&nbsp;22) folgen k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 12.3.2019, XI B 9\/19ECLI:DE:BFH:2019:B.120319.XIB9.19.0 Umfang der dem FG gem&auml;&szlig; &sect; 71 Abs. 2 FGO zu &uuml;bersendenden Akten; kein Antrag gem&auml;&szlig; &sect; 86 Abs. 3 FGO, wenn FA die &Uuml;bersendung der Akten nicht abgelehnt hat; Beschwerde gegen die Ablehnung der Anforderung weiterer Aktenteile unzul&auml;ssig; Kostenentscheidung Leits&auml;tze 1. 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