{"id":70923,"date":"2019-07-14T22:27:04","date_gmt":"2019-07-14T20:27:04","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70923"},"modified":"2019-07-14T22:27:04","modified_gmt":"2019-07-14T20:27:04","slug":"xi-b-13-19-adv-leistungsbeschreibung-bei-waren-im-niedrigpreissegment-kein-vorsteuerabzug-aus-scheinlieferung-kein-vorsteuerabzug-bei-beteiligung-an-fremder-steuerhinterziehung-gewaehrung-des-vorsteue","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-b-13-19-adv-leistungsbeschreibung-bei-waren-im-niedrigpreissegment-kein-vorsteuerabzug-aus-scheinlieferung-kein-vorsteuerabzug-bei-beteiligung-an-fremder-steuerhinterziehung-gewaehrung-des-vorsteue\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;B&nbsp;13\/19 &#8211; AdV; Leistungsbeschreibung bei Waren im Niedrigpreissegment; kein Vorsteuerabzug aus Scheinlieferung; kein Vorsteuerabzug bei Beteiligung an fremder Steuerhinterziehung; Gew&auml;hrung des Vorsteuerabzugs im Wege des Gutglaubensschutzes; Aus&uuml;bung des Rechts auf Vorsteuerabzug im Besteuerungszeitraum des Besitzes der Rechnung; Zul&auml;ssigkeit von Hinzusch&auml;tzungen bei Verletzung der Aufzeichnungspflichten des &sect; 22 UStG und bei sonstigen Buchf&uuml;hrungsm&auml;ngeln im Bereich der Umsatzsteuer"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 16.5.2019, XI B 13\/19<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:BA.160519.XIB13.19.0<\/p>\n<p class=\"titel\">AdV; Leistungsbeschreibung bei Waren im Niedrigpreissegment; kein Vorsteuerabzug aus Scheinlieferung; kein Vorsteuerabzug bei Beteiligung an fremder Steuerhinterziehung; Gew&auml;hrung des Vorsteuerabzugs im Wege des Gutglaubensschutzes; Aus&uuml;bung des Rechts auf Vorsteuerabzug im Besteuerungszeitraum des Besitzes der Rechnung; Zul&auml;ssigkeit von Hinzusch&auml;tzungen bei Verletzung der Aufzeichnungspflichten des &sect; 22 UStG und bei sonstigen Buchf&uuml;hrungsm&auml;ngeln im Bereich der Umsatzsteuer<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Nach Ma&szlig;gabe der summarischen &Uuml;berpr&uuml;fung der Rechtm&auml;&szlig;igkeit von Steuerfestsetzungen im Verfahren um eine AdV ist ernstlich zweifelhaft, ob der Vorsteuerabzug aus Rechnungen im sog. Niedrigpreissegment hinsichtlich der Leistungsbeschreibung voraussetzt, dass die Art der gelieferten Gegenst&auml;nde mit ihrer handels&uuml;blichen Bezeichnung angegeben wird oder ob insoweit die Angabe der Warengattung (&quot;Hosen&quot;, &quot;Blusen&quot;, &quot;Pulli&quot;) ausreicht.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Es ist nicht ernstlich zweifelhaft, dass der Vorsteuerabzug versagt werden darf, wenn die Lieferung, &uuml;ber die abgerechnet worden ist, nicht bewirkt worden ist.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Es ist nicht ernstlich zweifelhaft, dass der Vorsteuerabzug versagt werden darf, wenn der Steuerpflichtige wusste oder h&auml;tte wissen m&uuml;ssen, dass er sich mit seinem Erwerb an einem Umsatz beteiligt hatte, der in eine Mehrwertsteuerhinterziehung einbezogen war.<\/p>\n<\/p>\n<p>4. Es ist (weiterhin) ernstlich zweifelhaft, ob beim Vorsteuerabzug Gutglaubensschutz nur im Billigkeitsverfahren zu gew&auml;hren ist (Best&auml;tigung der Rechtsprechung).<\/p>\n<\/p>\n<p>5. Es ist nicht ernstlich zweifelhaft, dass das Recht auf Vorsteuerabzug grunds&auml;tzlich in dem Besteuerungszeitraum auszu&uuml;ben ist, in dem der Leistungsempf&auml;nger die Leistung bezogen hat und im Besitz einer Rechnung ist.<\/p>\n<\/p>\n<p>6. Es ist nicht ernstlich zweifelhaft, dass auch bei der Umsatzsteuer im Falle von Verst&ouml;&szlig;en des Steuerpflichtigen gegen die Aufzeichnungspflichten des &sect; 22 UStG und bei sonstigen Buchf&uuml;hrungsm&auml;ngeln das FA zur Sch&auml;tzung von Besteuerungsgrundlagen befugt sein kann. Diese Sch&auml;tzungsbefugnis steht in Einklang mit dem Unionsrecht.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Beschwerde des Antragstellers wird der Beschluss des Hessischen Finanzgerichts vom 14. Januar 2019&nbsp;&nbsp;1 V 1470\/18 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Hessische Finanzgericht zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Beschwerdeverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten streiten im Verfahren wegen Aussetzung der Vollziehung (AdV) vornehmlich dar&uuml;ber, ob dem Antragsteller und Beschwerdef&uuml;hrer (Antragsteller) der Vorsteuerabzug aus Rechnungen &uuml;ber Textilien (Bekleidungsst&uuml;cke) im sog. Niedrigpreissegment zu gew&auml;hren ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antragsteller war in den Streitjahren (2012 bis 2014) im Bereich des Gro&szlig;handels mit Textilien und Modeaccessoires im sog. Niedrigpreissegment t&auml;tig. Die Einkaufspreise je Artikel bewegten sich &uuml;berwiegend im unteren bis mittleren einstelligen Euro-Bereich; teilweise lagen die Einkaufspreise zwischen 10&nbsp;EUR und 28&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antragsteller nahm in den Umsatzsteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Streitjahre den Vorsteuerabzug u.a. aus Rechnungen der Firmen A-GmbH sowie der Firmen B, C, D, E, F-GmbH, G-GmbH und H vor. Als Artikelbezeichnung waren in den Rechnungen Angaben wie &quot;Hosen&quot;, &quot;Tops&quot;, &quot;Shirts&quot;, &quot;T-Shirts&quot;, &quot;Kleider&quot;, &quot;Bluse&quot;, &quot;Weste&quot;, &quot;Jacken&quot; enthalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Nach Durchf&uuml;hrung einer Au&szlig;enpr&uuml;fung beim Antragsteller vertrat der Antragsgegner und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) in den Umsatzsteuer-&Auml;nderungsbescheiden f&uuml;r die Streitjahre vom 5.&nbsp;Juni 2018 die Auffassung, dass<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">die Ausgangsums&auml;tze des Antragstellers wegen Verletzung der Aufzeichnungspflichten des &sect;&nbsp;22 des Umsatzsteuergesetzes (UStG), unzutreffender Verbuchung der Warenverk&auml;ufe, fehlender Kassenaufzeichnungen und Kassenbl&auml;tter, und wegen Kassenfehlbetr&auml;gen zu erh&ouml;hen seien;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">der Vorsteuerabzug aus zwei Rechnungen der A-GmbH vom 19.&nbsp;Dezember 2011 und vom 21.&nbsp;Dezember 2011 zu versagen sei, da eine Doppelerfassung dieser Lieferungen in den Jahren 2011 und 2012 nicht ausgeschlossen werden k&ouml;nne;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">der Vorsteuerabzug aus einer Rechnung des H vom 22.&nbsp;September 2014 zu versagen sei, weil es sich um einen innergemeinschaftlichen Erwerb gehandelt habe;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">der Vorsteuerabzug aus den Rechnungen der Firmen B, C, D, E, F-GmbH und G-GmbH nicht anzuerkennen sei, weil nach dem Ergebnis der Ermittlungen verschiedener Steuerfahndungsstellen gegen diese Lieferanten den streitgegenst&auml;ndlichen Rechnungen tats&auml;chlich kein Leistungsaustausch zugrunde gelegen habe. Der Vorsteuerabzug sei au&szlig;erdem zu versagen, weil die Leistungsbeschreibungen nicht ausreichend seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antragsteller legte gegen diese Bescheide Einspruch ein und beantragte gleichzeitig AdV, die das FA mit Bescheid vom 22.&nbsp;August 2018 ablehnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Hessische Finanzgericht (FG) lehnte mit Beschluss vom 14.&nbsp;Januar 2019&nbsp;&nbsp;1&nbsp;V&nbsp;1470\/18 den Antrag auf Gew&auml;hrung von AdV ab und lie&szlig; die Beschwerde zu. Es f&uuml;hrte zur Begr&uuml;ndung der Ablehnung aus, nach summarischer Pr&uuml;fung sei weder die Erh&ouml;hung der f&uuml;r die Streitjahre erkl&auml;rten Ums&auml;tze f&uuml;r 2012 und 2013 noch die Versagung des Vorsteuerabzugs aus den Rechnungen der A-GmbH vom 19.&nbsp;Dezember 2011 und vom 21.&nbsp;Dezember 2011 zu beanstanden. Die Buchf&uuml;hrungsm&auml;ngel seien vom Pr&uuml;fer hinreichend erl&auml;utert worden. Das Recht auf Vorsteuerabzug aus den Rechnungen der A-GmbH sei im Dezember 2011 entstanden. Da der Antragsteller f&uuml;r das Vorliegen der Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs aus diesen Rechnungen im Jahr 2012 darlegungs- und beweispflichtig sei und keine entsprechenden Buchf&uuml;hrungsunterlagen f&uuml;r 2011 vorgelegt habe, sei der Vorsteuerabzug f&uuml;r das Jahr 2012 zu versagen. Auch die Abweichungen der Bescheide von den Steuererkl&auml;rungen hinsichtlich der innergemeinschaftlichen Erwerbe unterliege nach Aktenlage keinem ernstlichen Zweifel. Au&szlig;erdem habe das FA den Vorsteuerabzug aus den Rechnungen der B, C, D, E, F-GmbH und G-GmbH zu Recht versagt, weil diese Rechnungen keine hinreichenden Leistungsbeschreibungen enthielten. Es verwies insoweit zur Begr&uuml;ndung auf das Urteil des Hessischen FG vom 12.&nbsp;Oktober 2017&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;2402\/14 (Entscheidungen der Finanzgerichte 2018, 335). Dem stehe auch nicht das Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) Barlis&nbsp;06 vom 15.&nbsp;September 2016 C-516\/14 (EU:C:2016:690, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2016, 2216) entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf die Frage, ob die Firmen wirtschaftlich aktiv gewesen seien und tats&auml;chlich Leistungsaustauschverh&auml;ltnisse bestanden h&auml;tten, komme es nach Auffassung des FG nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Beschwerde, der das FG nicht abgeholfen hat, macht der Antragsteller geltend, das FG habe zu Unrecht ernstliche Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit der angefochtenen Umsatzsteuerbescheide verneint. Hinsichtlich der Rechnung der A-GmbH stehe dem Antragsteller das Recht auf Vorsteuerabzug erst dann zu, wenn er die Rechnung besitze. Erst in dem Besteuerungszeitraum, in dem beide Voraussetzungen erf&uuml;llt seien, sei der Vorsteuerabzug zu gew&auml;hren. Die Beweislast f&uuml;r das Vorliegen der Rechnung trage der Unternehmer. Deren Vorliegen sei jedoch unstreitig. Au&szlig;erdem habe das FG zu Unrecht den Vorsteuerabzug aus den Rechnungen der B, C, D, E, F-GmbH und G-GmbH mangels hinreichender Leistungsbeschreibung versagt. Er beruft sich diesbez&uuml;glich auf den Beschluss des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 14.&nbsp;M&auml;rz 2019 V&nbsp;B&nbsp;3\/19 (zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung bestimmt, DStR 2019, 874).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antragsteller beantragt, den Beschluss des Hessischen FG vom 14.&nbsp;Januar 2019&nbsp;&nbsp;1&nbsp;V&nbsp;1470\/18 aufzuheben und die Umsatzsteuerbescheide f&uuml;r die Streitjahre vom 5.&nbsp;Juni 2018 von der Vollziehung auszusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt sinngem&auml;&szlig;, die Beschwerde zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es bringt vor, hinsichtlich der Rechnung der A-GmbH k&ouml;nne nicht ausgeschlossen werden, dass diese im Jahr 2011 erfasst wurde. Die Feststellungslast trage der Antragsteller. Hinsichtlich der &uuml;brigen streitigen Rechnungen sei der Vorsteuerabzug aus weiteren Gr&uuml;nden zu versagen. Rechnungsaussteller und leistender Unternehmer seien nicht identisch. Es best&uuml;nden auch Zweifel an der tats&auml;chlichen Durchf&uuml;hrung der Ums&auml;tze. Au&szlig;erdem habe der Antragsteller wissen m&uuml;ssen, dass er sich mit seinem Erwerb an einem Umsatz beteilige, der in eine Mehrwertsteuerhinterziehung einbezogen sei. Da die Rechnungsaussteller wirtschaftlich inaktiv gewesen seien, erscheine es unglaubhaft, dass der Antragsteller davon angeblich nichts gewusst habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde (&sect;&nbsp;128 Abs.&nbsp;3 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) ist teilweise begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur&uuml;ckverweisung des Rechtsstreits an das FG. Vom FG sind weitere tats&auml;chliche Feststellungen zu den &uuml;brigen vom FA vorgebrachten Versagungsgr&uuml;nden f&uuml;r den Vorsteuerabzug aus den Rechnungen der B, C, D, E, F-GmbH und G-GmbH zu treffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1, Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO ist die Vollziehung eines angefochtenen Verwaltungsaktes ganz oder teilweise auszusetzen, wenn ernstliche Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit dieses Verwaltungsaktes bestehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ernstliche Zweifel i.S. von &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO liegen vor, wenn bei summarischer Pr&uuml;fung des angefochtenen Bescheids neben f&uuml;r seine Rechtm&auml;&szlig;igkeit sprechenden Umst&auml;nden gewichtige Gr&uuml;nde zutage treten, die Unentschiedenheit oder Unsicherheit in der Beurteilung von Rechtsfragen oder Unklarheit in der Beurteilung entscheidungserheblicher Tatfragen bewirken (vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 11.&nbsp;Juli 2013 XI&nbsp;B&nbsp;41\/13, BFH\/NV 2013, 1647, Rz&nbsp;16; vom 2.&nbsp;Juli 2014 XI&nbsp;S&nbsp;8\/14, BFH\/NV 2014, 1601). Die Entscheidung hier&uuml;ber ergeht bei der im AdV-Verfahren gebotenen summarischen Pr&uuml;fung aufgrund des Sachverhalts, der sich aus dem Vortrag der Beteiligten und der Aktenlage ergibt (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 26.&nbsp;September 2014 XI&nbsp;S&nbsp;14\/14, BFH\/NV 2015, 158, Rz&nbsp;33; vom 20.&nbsp;Januar 2015 XI&nbsp;B&nbsp;112\/14, BFH\/NV 2015, 537, Rz&nbsp;15, jeweils m.w.N.). Zur Gew&auml;hrung der AdV ist es nicht erforderlich, dass die f&uuml;r die Rechtswidrigkeit sprechenden Gr&uuml;nde im Sinne einer Erfolgswahrscheinlichkeit &uuml;berwiegen (vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 25.&nbsp;April 2013 XI&nbsp;B&nbsp;123\/12, BFH\/NV 2013, 1273, Rz&nbsp;12; vom 17.&nbsp;Dezember 2015 XI&nbsp;B&nbsp;84\/15, BFHE 252, 181, BStBl II 2016, 192, Rz&nbsp;22; vom 31.&nbsp;M&auml;rz 2016 XI&nbsp;B&nbsp;13\/16, BFH\/NV 2016, 1187, Rz&nbsp;14).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ernstliche Zweifel k&ouml;nnen danach z.B. bestehen, wenn die streitige Rechtsfrage h&ouml;chstrichterlich noch nicht entschieden wurde und im Schrifttum oder in der Rechtsprechung der Finanzgerichte unterschiedliche Auffassungen vertreten werden (BFH-Beschl&uuml;sse vom 29.&nbsp;Juli 2009 XI&nbsp;B&nbsp;24\/09, BFHE 226, 449, BFH\/NV 2009, 1567, Rz&nbsp;22; vom 26.&nbsp;April 2010 V&nbsp;B&nbsp;3\/10, BFH\/NV 2010, 1664, Rz&nbsp;20). Ist die Rechtslage nicht eindeutig, ist &uuml;ber die zu kl&auml;rende Frage nicht im summarischen Verfahren der AdV zu entscheiden (z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 25.&nbsp;November 2005 V&nbsp;B&nbsp;75\/05, BFHE 212, 176, BStBl II 2006, 484, Rz&nbsp;26; vom 15.&nbsp;Oktober 2015 I&nbsp;B&nbsp;93\/15, BFHE 251, 309, BStBl II 2016, 66, Rz&nbsp;7; in BFHE 252, 181, BStBl II 2016, 192, Rz&nbsp;31).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Grunds&auml;tzen bestehen im Streitfall insoweit ernstliche Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit der angefochtenen Umsatzsteuer-&Auml;nderungsbescheide, als das FA den Vorsteuerabzug aus den Rechnungen der B, C, D, E, F-GmbH und G-GmbH mangels hinreichender Leistungsbeschreibung versagt hat. Der Senat verweist insoweit zur Vermeidung von Wiederholungen auf den zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung bestimmten BFH-Beschluss in DStR 2019, 874, mit dem der V.&nbsp;Senat zu dieser Frage in jenem Verfahren AdV gew&auml;hrt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Allerdings kann auch bei nur summarischer Pr&uuml;fung zum derzeitigen Verfahrensstand nicht beurteilt werden, ob ernstliche Zweifel daran bestehen, dass das FA den Vorsteuerabzug zu Recht aus anderen Gr&uuml;nden versagt hat. Dazu sind vom FG weitere Feststellungen zu treffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FA hat den Vorsteuerabzug versagt, weil es angenommen hat, dass die in den Rechnungen genannten Lieferungen nicht stattgefunden haben. Daran bestehen keine ernstlichen Zweifel, sofern die Rechnungsaussteller nicht Lieferer gewesen sein sollten (vgl. zur erforderlichen Abgrenzung in Strohmann-F&auml;llen BFH-Urteile vom 10.&nbsp;November 2010 XI&nbsp;R&nbsp;15\/09, BFH\/NV 2011, 867, Rz&nbsp;17&nbsp;ff.; vom 12.&nbsp;Mai 2011 V&nbsp;R&nbsp;25\/10, BFH\/NV 2011, 1541, Rz&nbsp;20&nbsp;ff.; vom 20.&nbsp;Oktober 2016 V&nbsp;R&nbsp;36\/14, BFH\/NV 2017, 327, Rz&nbsp;10&nbsp;f.; s. auch Beschluss des Bundesgerichtshofs &#8211;BGH&#8211; vom 29.&nbsp;Januar 2015&nbsp;&nbsp;1&nbsp;StR&nbsp;216\/14, wistra &#8211; Zeitschrift f&uuml;r Wirtschafts- und Steuerstrafrecht 2015, 189, Rz&nbsp;19, m.w.N. aus der Rechtsprechung des BGH). Denn das Recht auf Vorsteuerabzug h&auml;ngt davon ab, dass die entsprechenden Ums&auml;tze tats&auml;chlich bewirkt wurden; kein Recht auf Vorsteuerabzug entsteht, wenn die Lieferung des Gegenstands nicht bewirkt wurde (vgl. EuGH-Urteil SGI und Val&eacute;riane vom 27.&nbsp;Juni 2018 C-459\/17, C-460\/17, EU:C:2018:501, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2018, 679, Rz&nbsp;41 und 36).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Unternehmer, der den Vorsteuerabzug geltend macht, tr&auml;gt die Feststellungslast f&uuml;r alle Tatsachen, die den Vorsteuerabzug begr&uuml;nden (vgl. EuGH-Urteil SGI und Val&eacute;riane, EU:C:2018:501, HFR 2018, 679, Rz&nbsp;39; BFH-Urteile vom 5.&nbsp;Dezember 2018 XI&nbsp;R&nbsp;22\/14, BFHE 263, 354, DStR 2019, 271, Rz&nbsp;21; vom 13.&nbsp;Dezember 2018 V&nbsp;R&nbsp;65\/16, BFH\/NV 2019, 303, Rz&nbsp;26).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Es entspricht au&szlig;erdem der st&auml;ndigen Rechtsprechung des BFH, dass der Vorsteuerabzug zu versagen ist, wenn aufgrund objektiver Umst&auml;nde feststeht, dass der Steuerpflichtige wusste oder h&auml;tte wissen m&uuml;ssen, dass er sich mit seinem Erwerb an einem Umsatz beteiligt hatte, der in eine Mehrwertsteuerhinterziehung einbezogen war (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 19.&nbsp;Dezember 2014 XI&nbsp;B&nbsp;12\/14, BFH\/NV 2015, 534, Rz&nbsp;23; vom 12.&nbsp;September 2014 VII&nbsp;B&nbsp;99\/13, BFH\/NV 2015, 161, Rz&nbsp;21&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies steht im &Uuml;brigen in Einklang mit der sich aus Art.&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 des Vertrags &uuml;ber die Europ&auml;ische Union, Art.&nbsp;325 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union (AEUV) ergebenden Verpflichtung der Mitgliedstaaten, alle Rechts- und Verwaltungsvorschriften zu erlassen, die geeignet sind, die Erhebung der gesamten in ihrem Hoheitsgebiet geschuldeten Mehrwertsteuer zu gew&auml;hrleisten und den Betrug zu bek&auml;mpfen (vgl. EuGH-Urteile Paper Consult vom 19.&nbsp;Oktober 2017 C-101\/16, EU:C:2017:775, HFR 2017, 1177, Rz&nbsp;43 und 47; M.A.S. und M.B. vom 5.&nbsp;Dezember 2017 C-42\/17, EU:C:2017:936, HFR 2018, 179, Rz&nbsp;30&nbsp;ff.). Soweit der Senat im BFH-Beschluss in BFHE 226, 449, BFH\/NV 2009, 1567 zu &sect;&nbsp;6a UStG in Bezug auf die Missbrauchs-Rechtsprechung des EuGH noch ernstliche Zweifel bejaht hatte, sind diese durch das EuGH-Urteil R vom 7.&nbsp;Dezember 2010 C-285\/09 (EU:C:2010:742, BStBl II 2011, 846) beseitigt worden (vgl. dazu auch EuGH-Urteil Italmoda vom 18.&nbsp;Dezember 2014 C-131\/13, C-163\/13 und C-164\/13, EU:C:2014:2455, HFR 2015, 200; Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 16.&nbsp;Juni 2011&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;542\/09, HFR 2011, 1145).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ernstlich zweifelhaft w&auml;re indessen weiterhin (vgl. dazu BFH-Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 2015, 537, Rz&nbsp;19; vom 18.&nbsp;Februar 2015 V&nbsp;S&nbsp;19\/14, BFH\/NV 2015, 866, Rz&nbsp;30&nbsp;ff.), sofern die tats&auml;chlichen Voraussetzungen hierf&uuml;r vorl&auml;gen (vgl. zur Abgrenzung auch BFH-Beschluss vom 7.&nbsp;Dezember 2016 XI&nbsp;R&nbsp;31\/14, BFH\/NV 2017, 487, Rz&nbsp;8 und 9), ob auch beim Vorsteuerabzug Gutglaubensschutz bereits im Festsetzungsverfahren gew&auml;hrt werden kann (verneinend BFH-Urteile vom 22.&nbsp;Juli 2015 V&nbsp;R&nbsp;23\/14, BFHE 250, 559, BStBl II 2015, 914, Rz&nbsp;31&nbsp;ff.; vom 10.&nbsp;September 2015 V&nbsp;R&nbsp;17\/14, BFH\/NV 2016, 80, Rz&nbsp;48). Nachdem der EuGH die ihm vom Senat dazu gestellte Vorlagefrage (vgl. BFH-Beschluss vom 6.&nbsp;April 2016 XI&nbsp;R&nbsp;20\/14, BFHE 254, 152, Frage&nbsp;2) nicht beantworten musste (vgl. EuGH-Urteil Geissel und Butin vom 15.&nbsp;November 2017 C-374\/16, C-375\/16, EU:C:2017:867, HFR 2018, 88, Rz&nbsp;51), sind die in Rz&nbsp;60&nbsp;ff. des Vorlagebeschlusses in BFHE 254, 152 aufgeworfenen Fragen weiterhin ungekl&auml;rt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Ausgehend davon kann aufgrund der tats&auml;chlichen Feststellungen des FG und der dem Senat vorliegenden Finanzgerichtsakte nicht beurteilt werden, ob aus anderen als vom FG angenommenen Gr&uuml;nden keine ernstlichen Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit der angefochtenen &Auml;nderungsbescheide bestehen. Der Senat verweist die Sache diesbez&uuml;glich an das FG zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zwar ergeht die Entscheidung &uuml;ber einen Antrag auf AdV wegen dessen Eilbed&uuml;rftigkeit aufgrund des Prozessstoffs, der sich aus den dem Gericht vorliegenden Unterlagen, insbesondere den Akten und den pr&auml;senten Beweismitteln ergibt, aus denen das Gericht seine Feststellungen zum Sachverhalt zu treffen hat, und es besteht im Beschwerdeverfahren f&uuml;r den BFH als Tatsachengericht grunds&auml;tzlich selbst die Befugnis und Pflicht zur Tatsachenfeststellung (vgl. BFH-Beschluss vom 10.&nbsp;Januar 2013 XI&nbsp;B&nbsp;33\/12, BFH\/NV 2013, 783, Rz&nbsp;19).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Jedoch ist nach der Rechtsprechung des BFH auch eine Zur&uuml;ckverweisung des Verfahrens zur erg&auml;nzenden Tatsachenfeststellung durch das FG nach den &sect;&sect;&nbsp;132, 155 Satz&nbsp;1 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;572 Abs.&nbsp;3 der Zivilprozessordnung m&ouml;glich, weil der BFH als Revisions- und Beschwerdegericht in erster Linie die Aufgabe hat, die Entscheidungen der Finanzgerichte zu &uuml;berpr&uuml;fen (vgl. BFH-Beschluss vom 20.&nbsp;Juli 2012 V&nbsp;B&nbsp;82\/11, BFHE 237, 545, BStBl II 2012, 809, Rz&nbsp;31&nbsp;ff.), die Sachn&auml;he des FG, bei dem die Hauptsache anh&auml;ngig ist, f&uuml;r eine Zur&uuml;ckverweisung spricht (vgl. BFH-Beschluss vom 5.&nbsp;Dezember 2018 VIII&nbsp;B&nbsp;130\/18, BFH\/NV 2019, 282, Rz&nbsp;17) und das FG die Aufgabe der erg&auml;nzenden Tatsachenfeststellung in der Regel schneller und effektiver erf&uuml;llen kann (vgl. BFH-Beschluss vom 6.&nbsp;November 2008 IV&nbsp;B&nbsp;126\/07, BFHE 223, 294, BStBl II 2009, 156, Rz&nbsp;18). Von dieser Befugnis macht der Senat aus den genannten Gr&uuml;nden Gebrauch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Unbegr&uuml;ndet ist die Beschwerde hingegen, soweit sie sich gegen die Hinzusch&auml;tzung von Ausgangsums&auml;tzen sowie gegen die Versagung des Vorsteuerabzugs aus den angeblichen Leistungen der A-GmbH und des H wendet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Da der Antragsteller bei summarischer Pr&uuml;fung die Aufzeichnungspflichten des &sect;&nbsp;22 UStG verletzt hat, ist das FG zu Recht davon ausgegangen, dass das FA gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;162 AO dem Grunde nach zur Sch&auml;tzung befugt ist (vgl. BFH-Urteile vom 14.&nbsp;Dezember 2011 XI&nbsp;R&nbsp;5\/10, BFH\/NV 2012, 1921, Rz&nbsp;19&nbsp;ff.; vom 27.&nbsp;September 2018 V&nbsp;R&nbsp;9\/17, BFH\/NV 2019, 127, Rz&nbsp;20; s. zur Sch&auml;tzung bei sonstigen Buchf&uuml;hrungsm&auml;ngeln auch BFH-Urteil in BFH\/NV 2019, 303, Rz&nbsp;30&nbsp;ff.; zur unionsrechtlichen Zul&auml;ssigkeit von Sch&auml;tzungen im Bereich der Mehrwertsteuer s. EuGH-Urteile Maja Marinova vom 5.&nbsp;Oktober 2016 C-576\/15, EU:C:2016:740, HFR 2016, 1034; Fontana vom 21.&nbsp;November 2018 C-648\/16, EU:C:2018:932, HFR 2019, 67). Die Ausf&uuml;hrungen in der Beschwerdebegr&uuml;ndung sind nicht dazu geeignet, ernstliche Zweifel an der H&ouml;he der Sch&auml;tzung zu begr&uuml;nden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ebenfalls zu Recht hat das FG angenommen, dass bei summarischer Pr&uuml;fung keine ernstlichen Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Umsatzsteuer-&Auml;nderungsbescheids f&uuml;r das Jahr 2012 insoweit besteht, als der Vorsteuerabzug aus den angeblichen Leistungen der A-GmbH versagt worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Steuerpflichtige kann sein Recht auf Vorsteuerabzug gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG, Art.&nbsp;178 Buchst.&nbsp;a der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL) nur dann aus&uuml;ben, wenn er eine Rechnung besitzt (vgl. EuGH-Urteile Kommission\/Luxemburg vom 4.&nbsp;Mai 2017 C-274\/15, EU:C:2017:333, HFR 2017, 654, Rz&nbsp;67; Volkswagen vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2018 C-533\/16, EU:C:2018:204, HFR 2018, 421, Rz&nbsp;42 und 43). Das Recht auf Vorsteuerabzug ist grunds&auml;tzlich f&uuml;r den Zeitraum auszu&uuml;ben, in dem zum einen dieses Recht entstanden ist und zum anderen der Steuerpflichtige im Besitz einer Rechnung ist (vgl. EuGH-Urteile Terra Baubedarf-Handel vom 29.&nbsp;April 2004 C-152\/02, EU:C:2004:268, HFR 2004, 709, Rz&nbsp;34; Senatex vom 15.&nbsp;September 2016 C-518\/14, EU:C:2016:691, HFR 2016, 1029, Rz&nbsp;35). Davon gehen neben dem FG auch beide Beteiligte aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Gemessen daran ist, da die Rechnungen der A-GmbH im Jahr 2011 ausgestellt worden sind, bei summarischer Pr&uuml;fung davon auszugehen, dass das Recht auf Vorsteuerabzug im Jahr 2011 (und damit vor den Streitjahren) ausge&uuml;bt werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Ausreichende Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass der Antragsteller erst im Jahr 2012 in den Besitz der Rechnungen der A-GmbH gelangt sein k&ouml;nnte, bestehen, wie das FG zu Recht angenommen hat, bei summarischer Pr&uuml;fung nicht. Die Beschwerde enth&auml;lt dazu keine substantiierten Einwendungen, die angesichts der Feststellungslast des Antragstellers (s. oben unter II.3.a) geeignet w&auml;ren, ernstliche Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Umsatzsteuerbescheids f&uuml;r das Jahr 2012 zu wecken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Die Frage, ob in extremen Ausnahmef&auml;llen, in dem der Vorsteuerabzug ansonsten unm&ouml;glich gemacht oder auf unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Weise verwehrt w&uuml;rde, ernstlich zweifelhaft sein k&ouml;nnte, ob ein Vorsteuerabzug ohne eine auf den Leistungsempf&auml;nger lautende Rechnung i.S. des &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 UStG, Art.&nbsp;226 MwStSystRL m&ouml;glich sein k&ouml;nnte (vgl. dazu EuGH-Urteile Polski Trawertyn vom 1.&nbsp;M&auml;rz 2012 C-280\/10, EU:C:2012:107, HFR 2012, 461, Rz&nbsp;39&nbsp;ff.; Vadan vom 21.&nbsp;November 2018 C-664\/16, EU:C:2018:933, HFR 2019, 65, Rz&nbsp;42), bedarf im Streitfall, in dem der Antragsteller die Rechnungen der A-GmbH besitzt, keiner Entscheidung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Zur Versagung des Vorsteuerabzugs in Bezug auf die Rechnung des H enth&auml;lt die Beschwerde auch keine Angriffe, die geeignet w&auml;ren, ernstliche Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Festsetzungen zu begr&uuml;nden. Es ist nicht ernstlich zweifelhaft, dass bei nicht erkannter innergemeinschaftlicher Lieferung und innergemeinschaftlichem Erwerb der Vorsteuerabzug hinsichtlich der in der Rechnung des H unrichtig ausgewiesenen Umsatzsteuer zu versagen ist (vgl. dazu allgemein EuGH-Urteil Kreuzmayr vom 21.&nbsp;Februar 2018 C-628\/16, EU:C:2018:84, HFR 2018, 337, Rz&nbsp;43, 46&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 16.5.2019, XI B 13\/19ECLI:DE:BFH:2019:BA.160519.XIB13.19.0 AdV; Leistungsbeschreibung bei Waren im Niedrigpreissegment; kein Vorsteuerabzug aus Scheinlieferung; kein Vorsteuerabzug bei Beteiligung an fremder Steuerhinterziehung; Gew&auml;hrung des Vorsteuerabzugs im Wege des Gutglaubensschutzes; Aus&uuml;bung des Rechts auf Vorsteuerabzug im Besteuerungszeitraum des Besitzes der Rechnung; Zul&auml;ssigkeit von Hinzusch&auml;tzungen bei Verletzung der Aufzeichnungspflichten des &sect; 22 UStG und bei &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-b-13-19-adv-leistungsbeschreibung-bei-waren-im-niedrigpreissegment-kein-vorsteuerabzug-aus-scheinlieferung-kein-vorsteuerabzug-bei-beteiligung-an-fremder-steuerhinterziehung-gewaehrung-des-vorsteue\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;B&nbsp;13\/19 &#8211; AdV; Leistungsbeschreibung bei Waren im Niedrigpreissegment; kein Vorsteuerabzug aus Scheinlieferung; kein Vorsteuerabzug bei Beteiligung an fremder Steuerhinterziehung; Gew&auml;hrung des Vorsteuerabzugs im Wege des Gutglaubensschutzes; Aus&uuml;bung des Rechts auf Vorsteuerabzug im Besteuerungszeitraum des Besitzes der Rechnung; Zul&auml;ssigkeit von Hinzusch&auml;tzungen bei Verletzung der Aufzeichnungspflichten des &sect; 22 UStG und bei sonstigen Buchf&uuml;hrungsm&auml;ngeln im Bereich der Umsatzsteuer<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70923","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70923","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70923"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70923\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70923"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70923"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70923"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}