{"id":70957,"date":"2019-07-20T13:58:54","date_gmt":"2019-07-20T11:58:54","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70957"},"modified":"2019-07-20T13:59:41","modified_gmt":"2019-07-20T11:59:41","slug":"vi-r-48-16-absehen-von-der-aktivierung-des-feldinventars-als-billigkeitsmassnahme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-48-16-absehen-von-der-aktivierung-des-feldinventars-als-billigkeitsmassnahme\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;48\/16 &#8211; Absehen von der Aktivierung des Feldinventars als Billigkeitsma&szlig;nahme"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 9.5.2019, VI R 48\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.090519.VIR48.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Absehen von der Aktivierung des Feldinventars als Billigkeitsma&szlig;nahme<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Die blo&szlig;e Nichtaktivierung des Feldinventars in der der Steuererkl&auml;rung beigef&uuml;gten Bilanz ohne weitere Erl&auml;uterungen kann nicht als konkludenter Antrag auf Gew&auml;hrung einer Billigkeitsma&szlig;nahme gem&auml;&szlig; R 14 Abs. 2 Satz 3 EStR 2008 ausgelegt werden (Abgrenzung von den BFH-Entscheidungen vom 12. Juli 2012 I R 32\/11, BFHE 237, 307, BStBl II 2015, 175, und vom 14. September 2017 IV R 51\/14, BFHE 259, 31, BStBl II 2018, 78).<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Die Nichtaktivierung des Feldinventars im Wege einer Billigkeitsma&szlig;nahme gem&auml;&szlig; R 14 Abs. 2 Satz 3 EStR 2008 setzt das Vorliegen eines landwirtschaftlichen Betriebs voraus. Hieran fehlt es, wenn die Eink&uuml;nfte bestandskr&auml;ftig als solche aus Gewerbebetrieb festgestellt wurden.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. NV: &sect; 163 AO gebietet es nicht, aus sachlichen Billigkeitsgr&uuml;nden von einer Aktivierung des Feldinventars abzusehen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 13.04.2016 1 K 5322\/14 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist eine GbR. Sie war im Wirtschaftsjahr 2007\/2008 landwirtschaftlich t&auml;tig und erbrachte daneben Leistungen an andere Unternehmer. Ihren Gewinn ermittelte sie durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) f&uuml;r das landwirtschaftliche Normalwirtschaftsjahr vom 1.&nbsp;Juli bis zum 30.&nbsp;Juni. In ihrer Feststellungserkl&auml;rung f&uuml;r das Jahr 2008 erkl&auml;rte die Kl&auml;gerin &#8211;wie in den Vorjahren&#8211; Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) veranlagte sie erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung (&sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei einer Au&szlig;enpr&uuml;fung f&uuml;r die Wirtschaftsjahre 2004\/2005 bis 2007\/2008 stellte die Pr&uuml;ferin fest, dass die Kl&auml;gerin in diesen Jahren in erheblichem Umfang Einnahmen aus der entgeltlichen Vermietung von Maschinen an fremde Dritte, darunter Landwirte und Nichtlandwirte, sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen bezogen hatte. Das FA gelangte deshalb zu der &Uuml;berzeugung, die Kl&auml;gerin habe statt land- und forstwirtschaftlicher insgesamt gewerbliche Eink&uuml;nfte gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 EStG erzielt. Es ging von einem Strukturwandel i.S. von R&nbsp;15.5 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 der Einkommensteuer-Richtlinien (EStR) 2005\/2008 aus, weshalb das bisher nach R&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStR 2005\/2008 nicht ber&uuml;cksichtigte Feldinventar zu aktivieren sei und erh&ouml;hte den Gewinn um 376.166&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin erhob gegen den ge&auml;nderten Bescheid &uuml;ber die einheitliche und gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen 2008 Klage, die beim Finanzgericht (FG) Berlin-Brandenburg unter dem Aktenzeichen &#8230; anh&auml;ngig ist. Mit dieser Klage wandte sie sich u.a. gegen die Qualifizierung der Eink&uuml;nfte als solche aus Gewerbebetrieb i.S. des &sect;&nbsp;15 EStG und beantragte gleichzeitig mit der Klagebegr&uuml;ndung, ihr im Billigkeitsweg (&sect;&nbsp;163 AO) gem&auml;&szlig; R&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStR 2008 weiterhin zu gestatten, von der Aktivierung des Feldinventars abzusehen. In der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG nahm die Kl&auml;gerin die Klage bez&uuml;glich der Feststellung der Einkunftsart zur&uuml;ck. Das Verfahren betreffend die H&ouml;he der Eink&uuml;nfte im Rahmen der einheitlichen und gesonderten Feststellung 2008 setzte das FG gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;74 der Finanzgerichtsordnung (FGO) bis zur rechtskr&auml;ftigen Entscheidung &uuml;ber den Antrag nach R&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStR 2008 aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den Antrag der Kl&auml;gerin, ihr zu erlauben, das Feldinventar nach R&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStR 2008 f&uuml;r das Jahr 2008 nicht zu aktivieren, lehnte das FA ab. Der Einspruch hiergegen blieb erfolglos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die im Anschluss erhobene Klage wies das FG aus den in Entscheidungen der Finanzgerichte 2016, 1701 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie beantragt,<br \/>das FG-Urteil und den Bescheid &uuml;ber die Ablehnung einer abweichenden Festsetzung aus Billigkeitsgr&uuml;nden hinsichtlich der Nichtaktivierung des Feldinventars vom 10.&nbsp;April 2014 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 19.&nbsp;September 2014 aufzuheben und das FA zu verpflichten, ihr im Wege der Billigkeit zu gestatten, von der Aktivierung des Feldinventars abzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO). Das FG hat zu Recht entschieden, dass das FA den Antrag auf Nichtaktivierung des Feldinventars ermessensfehlerfrei abgelehnt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FA war insbesondere nicht deshalb an einer ablehnenden Entscheidung gehindert, weil es der Kl&auml;gerin &#8211;wie diese unter Hinweis auf den Beschluss des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 12.&nbsp;Juli 2012&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;32\/11 (BFHE 237, 307, BStBl II 2015, 175) meint&#8211; bereits mit der erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig;en Veranlagung unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung (&sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO) zugleich konkludent gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;163 AO gestattet habe, das Feldinventar nicht zu aktivieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FA hat &#8211;wie das FG zutreffend entschieden hat&#8211; keinen derartigen Verwaltungsakt erlassen, da es schon an einem entsprechenden Antrag fehlt. Der Feststellungserkl&auml;rung f&uuml;r das Jahr 2008 war lediglich der Jahresabschluss mit der Bilanz beigef&uuml;gt, in der das Feldinventar aber nicht ausgewiesen ist. Auch enth&auml;lt die Bilanz keinen Hinweis darauf, warum von dessen Aktivierung abgesehen wurde. Ebenso wenig hat die Kl&auml;gerin einen gesonderten Antrag gestellt, von der Aktivierung des Feldinventars aus Billigkeitsgr&uuml;nden absehen zu d&uuml;rfen. Insoweit unterscheidet sich der Streitfall von den vom BFH bisher entschiedenen F&auml;llen. Denn dort hatten sich die Kl&auml;gerinnen entweder immerhin auf die entsprechende Richtlinienvorschrift berufen (so in den den Urteilen vom 7.&nbsp;Dezember 2005&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;123\/04, BFH\/NV 2006, 1097, und vom 14.&nbsp;September 2017&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;51\/14, BFHE 259, 31, BStBl II 2018, 78 zugrunde liegenden F&auml;llen) oder sogar ausdr&uuml;cklich auf die Inanspruchnahme der Billigkeitsregelung hingewiesen (so in dem mit Beschluss in BFHE 237, 307, BStBl II 2015, 175 entschiedenen Fall). Den bisher ergangenen BFH-Entscheidungen lagen damit zumindest konkludent gestellte Billigkeitsantr&auml;ge zugrunde, die die Annahme rechtfertigten, dass das FA eine konkludente Billigkeitsentscheidung getroffen hat. Hiermit ist die Abgabe einer Bilanz ohne Ansatz des Feldinventars und ohne weitere Erl&auml;uterungen, wie es die Kl&auml;gerin nach den bindenden Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) getan hat, nicht vergleichbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Feststellungsbescheid finden sich ebenfalls keine Hinweise auf eine damit verbundene Billigkeitsentscheidung des FA.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Eine Verpflichtung des FA, der Kl&auml;gerin die Nichtaktivierung des Feldinventars zu gestatten, besteht nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ermittelt ein Land- und Forstwirt seinen Gewinn durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich, hat er nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 EStG die Wirtschaftsg&uuml;ter seines Betriebsverm&ouml;gens zu bilanzieren. Zum Betriebsverm&ouml;gen i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG geh&ouml;rt auch das Feldinventar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Unter Feldinventar versteht man die aufgrund der Feldbestellung auf den Feldern vorhandenen Pflanzenbest&auml;nde. Davon umfasst ist auch die stehende Ernte. Der Wert bemisst sich in der Regel nach den bei der Feldbestellung aufgewendeten Kosten pers&ouml;nlicher und sachlicher Art (BFH-Urteil vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2010&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;23\/07, BFHE 228, 526, BStBl II 2011, 654, Rz&nbsp;13, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das Feldinventar ist zwar wesentlicher Bestandteil des Grundst&uuml;cks (&sect;&nbsp;94 Abs.&nbsp;1 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs). Steuerrechtlich handelt es sich jedoch um selbst&auml;ndige Wirtschaftsg&uuml;ter des Umlaufverm&ouml;gens, wobei das Feldinventar einer abgrenzbaren Fl&auml;che (eines einzelnen Feldes) als selbst&auml;ndiges Wirtschaftsgut anzusehen ist (BFH-Urteil in BFHE 228, 526, BStBl II 2011, 654, Rz&nbsp;14, m.w.N.). Da das Feldinventar zu den Wirtschaftsg&uuml;tern des Umlaufverm&ouml;gens z&auml;hlt, richtet sich seine Bewertung nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG; grunds&auml;tzlich ist es daher mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten anzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Davon abweichend r&auml;umt die Finanzverwaltung mit Billigung der bisherigen h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung landwirtschaftlichen Betrieben mit j&auml;hrlicher Fruchtfolge die M&ouml;glichkeit ein, von einer Aktivierung des Feldinventars abzusehen (R&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStR 2008, sowie BFH-Urteil in BFHE 228, 526, BStBl II 2011, 654, Rz&nbsp;15&nbsp;ff. zu fr&uuml;heren Verwaltungsregelungen und zur Rechtsentwicklung). Die Rechtsgrundlage daf&uuml;r sieht die Rechtsprechung in einer Billigkeitsma&szlig;nahme nach &sect;&nbsp;163 Satz&nbsp;2 AO (BFH-Urteil in BFHE 259, 31, BStBl II 2018, 78, Rz&nbsp;21&nbsp;ff.) &#8211;jetzt &sect;&nbsp;163 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO&#8211;, auf die der Steuerpflichtige unter dem Gesichtspunkt der Selbstbindung der Verwaltung und einer deshalb vorliegenden Ermessensreduzierung auf Null einen Anspruch habe, der auch von den Gerichten zu beachten sei (BFH-Urteile vom 12.&nbsp;Dezember 2013&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;31\/10, BFH\/NV 2014, 514, Rz&nbsp;14, und in BFHE 228, 526, BStBl II 2011, 654, Rz&nbsp;19&nbsp;ff., m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Es kann dahingestellt bleiben, ob in Ansehung des Beschlusses des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 28.&nbsp;November 2016&nbsp;&#8211; GrS&nbsp;1\/15 (BFHE 255, 482, BStBl II 2017, 393) noch an der Auffassung festgehalten werden kann, die Finanzverwaltung k&ouml;nne es durch allgemeine Verwaltungsvorschriften im Billigkeitswege gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;163 AO zulassen, von der gesetzlich geforderten Aktivierung des Feldinventars abzusehen. Denn jedenfalls er&ouml;ffnet R&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStR 2008 der Kl&auml;gerin keinen derartigen Anspruch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach R&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStR 2008 sind nur landwirtschaftliche Betriebe beg&uuml;nstigt. Die Kl&auml;gerin unterhielt jedoch ab dem Wirtschaftsjahr 2007\/2008 einen gewerblichen Betrieb, sodass sie nicht unter diese Regelung f&auml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Qualifizierung der Einkunftsart als gewerbliche Eink&uuml;nfte stellt im Rahmen einer gesonderten und einheitlichen Feststellung eine verfahrensrechtlich selbst&auml;ndige Besteuerungsgrundlage dar (BFH-Urteile vom 9.&nbsp;November 2017&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;37\/14, BFHE 259, 545, BStBl II 2018, 227, Rz&nbsp;18; vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2009&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;57\/07, BFHE 224, 513, BStBl II 2009, 659, unter II.1.). Da die Kl&auml;gerin ihre Klage gegen den Feststellungsbescheid 2008 hinsichtlich der Einkunftsart zur&uuml;ckgenommen hat, steht bestandskr&auml;ftig fest, dass sie in diesem Jahr gewerbliche Eink&uuml;nfte bezogen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Senat muss auch nicht der Frage nachgehen, ob unter &#8222;landwirtschaftlichem Betrieb&#8220; i.S. der R&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStR 2008 nach der f&uuml;r die Auslegung ermessensleitender Vorschriften ma&szlig;gebenden Auffassung der Finanzverwaltung (st&auml;ndige Rechtsprechung,&nbsp;&nbsp;z.B. BFH-Urteile vom 13.&nbsp;Januar 2005&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;35\/03, BFHE 208, 398, BStBl II 2005, 460, unter II.3., m.w.N.; BFH-Urteil in BFHE 228, 526, BStBl II 2011, 654, Rz&nbsp;23) auch landwirtschaftliche Teilbetriebe gewerblich gepr&auml;gter Personengesellschaften zu verstehen sind. Denn die Kl&auml;gerin hat ihre landwirtschaftliche T&auml;tigkeit nicht in einem von der gewerblichen T&auml;tigkeit gesonderten Teilbetrieb ausge&uuml;bt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach den bindenden Feststellungen des FG waren landwirtschaftlicher und gewerblicher Bereich nicht jeweils organisatorisch verselbst&auml;ndigt und voneinander abgegrenzt. Vielmehr wurden ohne jegliche organisatorische Trennung gewerbliche Dienstleistungen und landwirtschaftliche T&auml;tigkeiten mit denselben Maschinen und Ger&auml;ten erbracht. Sie wurden damit nicht &#8211;wie nach st&auml;ndiger Rechtsprechung f&uuml;r die Annahme eines Teilbetriebs erforderlich (z.B. Senatsurteil vom 16.&nbsp;November 2017&nbsp;&#8211; VI&nbsp;R&nbsp;63\/15, BFHE 260, 138, Rz&nbsp;17, m.w.N.)&#8211; in mit einer gewissen Selbst&auml;ndigkeit ausgestatteten, f&uuml;r sich selbst lebensf&auml;higen Untereinheiten des einheitlichen Betriebs der Kl&auml;gerin ausge&uuml;bt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob die Kl&auml;gerin &#8211;so ihr Vortrag&#8211; beide T&auml;tigkeiten in jeweils organisatorisch verselbst&auml;ndigten Betrieben h&auml;tte aus&uuml;ben k&ouml;nnen, ist unerheblich, weil die erforderliche Eigenst&auml;ndigkeit eines Teilbetriebs tats&auml;chlich gegeben sein muss. Der eindeutige Wortlaut der R&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStR 2008 kn&uuml;pft das Wahlrecht an die Voraussetzung, dass ein landwirtschaftlicher Betrieb vorliegt. Dieses Erfordernis erf&uuml;llt die Kl&auml;gerin nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Schon aus diesem Grund hat auch der Vortrag der Kl&auml;gerin keinen Erfolg, ihr sei aus Gr&uuml;nden der Gleichbehandlung entsprechend R&nbsp;34 der K&ouml;rperschaftsteuer-Richtlinien &#8211;KStR&#8211; 2004 (jetzt R&nbsp;8.3 Satz&nbsp;2 KStR 2015) das Wahlrecht zu gew&auml;hren. Zwar k&ouml;nnen nach R&nbsp;34 KStR 2004 K&ouml;rperschaften, die kraft Gesetzes nur Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb erzielen, ebenfalls von der Aktivierung des Feldinventars absehen. Voraussetzung hierf&uuml;r ist aber, dass sich der Betrieb auf die Land- und Forstwirtschaft beschr&auml;nkt oder der land- und forstwirtschaftliche Betrieb als organisatorisch verselbst&auml;ndigter Betriebsteil (Teilbetrieb) gef&uuml;hrt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die Kl&auml;gerin kann zudem nicht unmittelbar aus &sect;&nbsp;163 AO das Recht ableiten, das Feldinventar nicht zu aktivieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da Steuerpflichtige, die ihren Gewinn nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 EStG durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich ermitteln, gesetzlich verpflichtet sind, ihr Feldinventar in der Bilanz auszuweisen, kann hiervon nur unter den Voraussetzungen des &sect;&nbsp;163 AO abgesehen werden. Eine andere Rechtsgrundlage, die dies erm&ouml;glichte, ist nicht vorhanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Pers&ouml;nliche Billigkeitsgr&uuml;nde sind weder geltend gemacht noch sonst ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aber auch sachliche Billigkeitsgr&uuml;nde liegen nicht vor, wie das FA ermessensfehlerfrei (&sect;&nbsp;102 FGO) entschieden hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Billigkeitsma&szlig;nahmen dienen der Anpassung des steuerrechtlichen Ergebnisses an die Besonderheiten des Einzelfalls, um Rechtsfolgen auszugleichen, die das Ziel der typisierenden gesetzlichen Vorschrift verfehlen und deshalb ungerecht erscheinen. Sie gleichen H&auml;rten im Einzelfall aus, die der steuerrechtlichen Wertentscheidung des Gesetzgebers nicht entsprechen und damit zu einem vom Gesetzgeber nicht gewollten Ergebnis f&uuml;hren (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 255, 482, BStBl II 2017, 393, Rz&nbsp;112&nbsp;f.). Eine f&uuml;r den Steuerpflichtigen ung&uuml;nstige Rechtsfolge, die der Gesetzgeber bewusst angeordnet oder in Kauf genommen hat, rechtfertigt keine Billigkeitsma&szlig;nahme (Senatsbeschluss vom 12.&nbsp;Juli 2017&nbsp;&#8211; VI&nbsp;R&nbsp;36\/15, BFHE 258, 151, BStBl II 2017, 979, Rz&nbsp;16, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach dieser Ma&szlig;gabe sind keine sachlichen Billigkeitsgr&uuml;nde ersichtlich, die es rechtfertigen, im Streitfall von der Aktivierung des Feldinventars abzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Erh&ouml;hung des Betriebsverm&ouml;gens durch Aktivierung des Feldinventars ist die gesetzliche Folge der Gewinnermittlung nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 EStG und kann daher f&uuml;r sich gesehen zu keiner unbilligen H&auml;rte f&uuml;hren. Die Erfassung des Feldinventars zeitigt auch keine atypischen, vom Gesetz nicht gewollten Ergebnisse. &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG verlangt, dass das Umlaufverm&ouml;gen mit den Herstellungs- oder Anschaffungskosten bewertet wird. Es ist nicht ersichtlich und auch nicht dargetan, weshalb die Bewertung des Feldinventars gegen&uuml;ber der Bewertung des Umlaufverm&ouml;gens in anderen F&auml;llen mit solchen Schwierigkeiten verbunden sein sollte, dass eine Bewertung entsprechend den gesetzlichen Vorgaben unbillig w&auml;re. Ebenso wenig ist erkennbar, dass durch die Erfassung des Feldinventars die Kl&auml;gerin nicht leistungsgerecht besteuert w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 9.5.2019, VI R 48\/16ECLI:DE:BFH:2019:U.090519.VIR48.16.0 Absehen von der Aktivierung des Feldinventars als Billigkeitsma&szlig;nahme Leits&auml;tze 1. NV: Die blo&szlig;e Nichtaktivierung des Feldinventars in der der Steuererkl&auml;rung beigef&uuml;gten Bilanz ohne weitere Erl&auml;uterungen kann nicht als konkludenter Antrag auf Gew&auml;hrung einer Billigkeitsma&szlig;nahme gem&auml;&szlig; R 14 Abs. 2 Satz 3 EStR 2008 ausgelegt werden (Abgrenzung von den &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-48-16-absehen-von-der-aktivierung-des-feldinventars-als-billigkeitsmassnahme\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;48\/16 &#8211; Absehen von der Aktivierung des Feldinventars als Billigkeitsma&szlig;nahme<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70957","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70957","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70957"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70957\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70957"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70957"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70957"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}