{"id":71030,"date":"2019-08-22T18:04:02","date_gmt":"2019-08-22T16:04:02","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71030"},"modified":"2019-08-22T18:04:02","modified_gmt":"2019-08-22T16:04:02","slug":"xi-r-42-17-rueckstellung-fuer-die-kosten-der-aufbewahrung-von-mandantendaten-und-handakten-im-datev-rechenzentrum-bei-einer-wirtschaftspruefungs-und-steuerberatungsgesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-42-17-rueckstellung-fuer-die-kosten-der-aufbewahrung-von-mandantendaten-und-handakten-im-datev-rechenzentrum-bei-einer-wirtschaftspruefungs-und-steuerberatungsgesellschaft\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;42\/17 &#8211; R&uuml;ckstellung f&uuml;r die Kosten der Aufbewahrung von Mandantendaten (und Handakten) im DATEV-Rechenzentrum bei einer Wirtschaftspr&uuml;fungs- und Steuerberatungsgesellschaft"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.2.2019, XI R 42\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.130219.XIR42.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">R&uuml;ckstellung f&uuml;r die Kosten der Aufbewahrung von Mandantendaten (und Handakten) im DATEV-Rechenzentrum bei einer Wirtschaftspr&uuml;fungs- und Steuerberatungsgesellschaft<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Eine R&uuml;ckstellung f&uuml;r die Kosten der 10-j&auml;hrigen Aufbewahrung von Mandantendaten im DATEV-Rechenzentrum bei einer Wirtschaftspr&uuml;fungs- und Steuerberatungsgesellschaft setzt eine &ouml;ffentlich-rechtliche oder eine zivilrechtliche Verpflichtung zur Aufbewahrung dieser Daten voraus. Eine &ouml;ffentlich-rechtliche Verpflichtung folgt weder aus &sect; 66 Abs. 1 StBerG noch aus einer eigenst&auml;ndigen &ouml;ffentlich-rechtlichen Aufbewahrungsverpflichtung des Mandanten bei tats&auml;chlicher Aufbewahrung durch den Berater. Eine zivilrechtliche Verpflichtung f&uuml;r die Dauer der Mandatsbindung reicht nicht aus.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Eine R&uuml;ckstellung f&uuml;r die Kosten der 10-j&auml;hrigen Aufbewahrung von Handakten im DATEV-Rechenzentrum kann wegen der Abwendungsm&ouml;glichkeit (&sect; 66 Abs. 1 Satz 2 StBerG) nicht allgemein mit einer Aufbewahrungsverpflichtung aus &sect; 66 Abs. 1 Satz 1 StBerG begr&uuml;ndet werden.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Th&uuml;ringer Finanzgerichts vom 1. Dezember 2016&nbsp;&nbsp;1 K 533\/15 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist, ob eine R&uuml;ckstellung f&uuml;r Aufbewahrungsverpflichtungen (hier: 10-j&auml;hrige Aufbewahrung von Mandantendaten im DATEV-Rechenzentrum) gewinnmindernd gebildet werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine GmbH, ist eine Wirtschaftspr&uuml;fungs- und Steuerberatungsgesellschaft. In ihrem Jahresabschluss zum 31.&nbsp;Dezember 2010 (Streitjahr: 2010) ber&uuml;cksichtigte sie eine R&uuml;ckstellung f&uuml;r Aufbewahrungsverpflichtungen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR. Davon entf&auml;llt ein Teilbetrag von &#8230;&nbsp;EUR auf Aufwendungen im Zusammenhang mit der Aufbewahrung der eigenen Buchf&uuml;hrungsunterlagen; der Restbetrag (&#8230;&nbsp;EUR) betrifft die 10-j&auml;hrige Aufbewahrung der Mandantendaten im DATEV-Rechenzentrum. F&uuml;r jenen Betrag (&quot;Mandantendatenarchivierung&quot;) legte die Kl&auml;gerin je Mandant das pauschal an die DATEV zu zahlende Entgelt (&#8230;&nbsp;EUR p.M.) zugrunde; bei der Ermittlung ber&uuml;cksichtigte sie Abschl&auml;ge f&uuml;r Mandanten, die ihre Daten auf einer Speicher-DVD sichern lie&szlig;en, und dar&uuml;ber hinaus f&uuml;r Mandatsbeendigungen innerhalb des 10-j&auml;hrigen Aufbewahrungszeitraums. Die Kl&auml;gerin machte geltend, dass die zu zahlenden Betr&auml;ge mit den Mandantenhonoraren f&uuml;r die laufende Buchf&uuml;hrung bzw. f&uuml;r die Erstellung des Jahresabschlusses abgegolten seien und nach der Steuerberaterverg&uuml;tungsverordnung (StBVV) nicht gesondert berechnet werden k&ouml;nnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erkannte bei der Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrags eine (einkommens- und gewerbeertragsmindernde) R&uuml;ckstellung in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR an (Aufbewahrung der eigenen Buchf&uuml;hrungsunterlagen); eine R&uuml;ckstellung f&uuml;r die Aufwendungen der Mandantendatenarchivierung sei nicht anzuerkennen, da es insoweit an einer &ouml;ffentlich-rechtlichen Verpflichtung fehle. Aus &sect;&nbsp;66 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Steuerberatungsgesetzes (StBerG) folge lediglich eine 10-j&auml;hrige Aufbewahrungspflicht f&uuml;r die Handakten nach Beendigung des Mandatsverh&auml;ltnisses. Dieser Pflicht k&ouml;nne man sich aber durch die Aufforderung an den Mandanten, die Handakten oder die Daten in Form einer DATEV-Archiv-CD in Empfang zu nehmen, entledigen (&sect;&nbsp;66 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 StBerG). Verzichte man auf diese M&ouml;glichkeit, stehe die Mandantenbindung im Vordergrund, was eine R&uuml;ckstellungsbildung ausschlie&szlig;e.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage wurde vom Th&uuml;ringer Finanzgericht (FG) mit Urteil vom 1.&nbsp;Dezember 2016&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;533\/15 (ver&ouml;ffentlicht in Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2018, 28) abgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung materiellen Rechts. Sie beantragt, das angefochtene Urteil aufzuheben und den Bescheid f&uuml;r 2010 &uuml;ber den Gewerbesteuermessbetrag vom 30.&nbsp;April 2012 in der Gestalt des &Auml;nderungsbescheides vom 30.&nbsp;Juli 2014 und der Einspruchsentscheidung vom 15.&nbsp;Juli 2015 dahingehend zu &auml;ndern, dass der Gewerbesteuermessbetrag auf &#8230;&nbsp;EUR festgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat im angefochtenen Urteil den begehrten gewerbeertragsmindernden Ansatz der R&uuml;ckstellung f&uuml;r die durch die Aufbewahrung von Mandantendaten im DATEV-Rechenzentrum veranlassten Aufwendungen ohne Rechtsfehler versagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;249 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Handelsgesetzbuchs (HGB) sind in der Handelsbilanz u.a. R&uuml;ckstellungen f&uuml;r ungewisse Verbindlichkeiten zu bilden. Die daraus folgende Passivierungspflicht geh&ouml;rt zu den Grunds&auml;tzen ordnungsm&auml;&szlig;iger Buchf&uuml;hrung und war gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung i.V.m. &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung sowohl f&uuml;r die Steuerbilanz der Kl&auml;gerin als auch im Rahmen der Ermittlung ihres Gewerbeertrages (&sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 des Gewerbesteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung) zu beachten (s. allgemein z.B. Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 16.&nbsp;Dezember 2009 I&nbsp;R&nbsp;43\/08, BFHE 227, 469, BStBl II 2012, 688; BFH-Urteile vom 6.&nbsp;Februar 2013 I&nbsp;R&nbsp;8\/12, BFHE 240, 252, BStBl II 2013, 686; vom 9.&nbsp;November 2016 I&nbsp;R&nbsp;43\/15, BFHE 256, 270, BStBl II 2017, 379).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>R&uuml;ckstellungen f&uuml;r ungewisse Verbindlichkeiten setzen entweder das Bestehen einer ihrer H&ouml;he nach ungewissen Verbindlichkeit oder die &uuml;berwiegende Wahrscheinlichkeit des Entstehens einer Verbindlichkeit dem Grunde nach voraus, deren H&ouml;he zudem ungewiss sein kann. Beruhen die Verbindlichkeiten auf &ouml;ffentlich-rechtlichen Vorschriften, bedarf es der Konkretisierung in dem Sinne, dass sie inhaltlich hinreichend bestimmt, in zeitlicher N&auml;he zum Bilanzstichtag zu erf&uuml;llen sowie sanktionsbewehrt sind (z.B. BFH-Urteile in BFHE 240, 252, BStBl II 2013, 686; vom 17.&nbsp;Oktober 2013 IV&nbsp;R&nbsp;7\/11, BFHE 243, 256, BStBl II 2014, 302; in BFHE 256, 270, BStBl II 2017, 379). Ist die Verpflichtung am Bilanzstichtag nicht nur der H&ouml;he nach ungewiss, sondern auch dem Grunde nach noch nicht rechtlich entstanden, so kann eine R&uuml;ckstellung nur unter der weiteren Voraussetzung gebildet werden, dass sie wirtschaftlich in den bis zum Bilanzstichtag abgelaufenen Wirtschaftsjahren verursacht ist (vgl. zu allem BFH-Urteile vom 27.&nbsp;Juni 2001 I&nbsp;R&nbsp;45\/97, BFHE 196, 216, BStBl II 2003, 121; vom 6.&nbsp;Juni 2012 I&nbsp;R&nbsp;99\/10, BFHE 237, 335, BStBl II 2013, 196; in BFHE 240, 252, BStBl II 2013, 686; in BFHE 256, 270, BStBl II 2017, 379; BFH-Beschluss vom 28.&nbsp;August 2018 X&nbsp;B&nbsp;48\/18, BFH\/NV 2019, 113).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Wendet man die vorstehenden Grunds&auml;tze auf den Streitfall an, scheidet die Bildung einer R&uuml;ckstellung unter dem Aspekt einer &ouml;ffentlich-rechtlichen Verpflichtung zur Aufbewahrung aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Aus &sect;&nbsp;66 Abs.&nbsp;1 StBerG ergibt sich eine Verpflichtung eines Steuerberaters, &quot;die Handakten f&uuml;r die Dauer von zehn Jahren nach Beendigung des Auftrages aufzubewahren. Diese Verpflichtung erlischt mit der &Uuml;bergabe der Handakten an den Auftraggeber, sp&auml;testens jedoch binnen sechs Monaten, nachdem der Auftraggeber die Aufforderung des Steuerberaters &#8230; erhalten hat, die Handakten in Empfang zu nehmen&quot;. Dabei sind nach &sect;&nbsp;66 Abs.&nbsp;3 StBerG &quot;Handakten im Sinne dieser Vorschrift &#8230; nur die Schriftst&uuml;cke, die der Steuerberater &#8230; aus Anlass seiner beruflichen T&auml;tigkeit von dem Auftraggeber oder f&uuml;r ihn erhalten hat, nicht aber der Briefwechsel zwischen dem Steuerberater &#8230; und seinem Auftraggeber, die Schriftst&uuml;cke, die dieser bereits in Urschrift oder Abschrift erhalten hat, sowie die zu internen Zwecken gefertigten Arbeitspapiere&quot;. Im &Uuml;brigen gelten nach &sect;&nbsp;66 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 StBerG &quot;die Abs&auml;tze&nbsp;1 bis&nbsp;3 &#8230; entsprechend, soweit sich der Steuerberater &#8230; zum F&uuml;hren von Handakten der elektronischen Datenverarbeitung bedient&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Wortlaut des &sect;&nbsp;66 Abs.&nbsp;3 StBerG l&auml;sst dabei ohne weiteres erkennen, dass die dem Steuerberatungsvertrag als Dienstvertrag (mit dem Gegenstand einer Gesch&auml;ftsbesorgung) zuzuordnende allgemeine Pflicht des Auftragnehmers zur Dokumentation aller zur eigentlichen Auftragsdurchf&uuml;hrung notwendigen und f&ouml;rderlichen Grundlagen und Hinweise nicht als Gegenstand und Inhalt der i.S. von &sect;&nbsp;66 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 StBerG aufbewahrungspflichtigen &quot;Handakte&quot; verstanden werden kann. Vielmehr sind insbesondere der Briefwechsel zwischen dem Steuerberater und seinem Auftraggeber, die Schriftst&uuml;cke, die dieser bereits in Urschrift oder Abschrift erhalten hat, sowie die zu internen Zwecken gefertigten Arbeitspapiere &#8211;z.B. Notizen f&uuml;r die Erstellung von Bilanzen oder Pr&uuml;fungsberichten (s. Koslowski, StBerG, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;66 Rz&nbsp;4)&#8211; ausdr&uuml;cklich ausgenommen. Es ist auch anerkannt, dass die vom Steuerberater aufgrund seiner Verpflichtung aus dem Beratungsvertrag erbrachten Leistungen in Form schriftlicher Arbeitsergebnisse von der Legaldefinition des &sect;&nbsp;66 Abs.&nbsp;3 StBerG nicht erfasst sind. Diese hat der Steuerberater weder &quot;von dem Auftraggeber oder f&uuml;r ihn erhalten&quot; noch hat er sie &#8211;da sie die aufgrund des Vertragsverh&auml;ltnisses geschuldete Leistung darstellen&#8211; i.S. von &sect;&nbsp;667 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &quot;aus der Gesch&auml;ftsbesorgung erlangt&quot;(Urteil des Bundesgerichtshofs vom 25.&nbsp;Oktober 1988 XI&nbsp;ZR&nbsp;3\/88, Neue Juristische Wochenschrift 1989, 1216; Goez in Kuhls u.a., Kommentar zum Steuerberatungsgesetz, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;66 Rz&nbsp;4).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach den tats&auml;chlichen Feststellungen des FG, die den erkennenden Senat binden (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO), sind &quot;die hier streitigen Mandantendaten &#8230; nicht mit den in der Handakte aufzubewahrenden Daten identisch&quot; (S.&nbsp;8 des Urteilsabdrucks). Es handelt sich vielmehr, wie auch aus dem Vortrag der Kl&auml;gerin zu schlie&szlig;en ist, sie halte die entsprechenden Daten zur laufenden Mandatsbearbeitung bzw. zur &quot;Erbringung abredegem&auml;&szlig;er Leistungen aus dem Steuerberatungsvertragsverh&auml;ltnis&quot; sowie zur &quot;Erf&uuml;llung des Pr&uuml;fungs- und Auskunftsverlangens der Finanzverwaltung&quot; vor, um sog. Arbeitsergebnisse, die sie im Rahmen ihrer vertraglichen Verpflichtung erstellt hat und die mit der Bezahlung der daf&uuml;r vereinbarten Verg&uuml;tung Eigentum des jeweiligen Mandanten geworden sind. Wenn damit der objektive Tatbestand des &sect;&nbsp;66 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;3 StBerG nicht erf&uuml;llt ist, fehlt es schon an der Grundlage einer r&uuml;ckstellungsbegr&uuml;ndenden &ouml;ffentlich-rechtlichen Verpflichtung der Kl&auml;gerin zur Aufbewahrung dieser Daten. Dieser Befund wird entgegen der Ansicht der Kl&auml;gerin auch nicht dadurch ber&uuml;hrt, dass es sich im Streitfall um elektronische Daten handelt; &sect;&nbsp;66 Abs.&nbsp;4 StBerG l&auml;sst erkennen, dass es auch bei elektronischer Datenverarbeitung nur um solche Daten geht, die dem Gegenstand nach als Handakten i.S. des &sect;&nbsp;66 Abs.&nbsp;3 StBerG zu verstehen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Das FG hat seine das Begehren der Kl&auml;gerin ablehnende Entscheidung auch auf die Erw&auml;gung gest&uuml;tzt, soweit es um die Aufbewahrung von Handakten i.S. des &sect;&nbsp;66 Abs.&nbsp;3 StBerG ginge, w&uuml;rde die &ouml;ffentlich-rechtliche Verpflichtung aus &sect;&nbsp;66 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 StBerG erst im Zeitpunkt der Beendigung des Auftrags entstehen und es sei die Abwendungsm&ouml;glichkeit des &sect;&nbsp;66 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 StBerG verpflichtungsmindernd bzw. ein Verzicht auf diese M&ouml;glichkeit aus eigenbetrieblichem Interesse (Mandantenbindung) verpflichtungssausschlie&szlig;end zu ber&uuml;cksichtigen (Hinweis auf FG K&ouml;ln, Urteil vom 3.&nbsp;M&auml;rz 2010&nbsp;&nbsp;14&nbsp;K&nbsp;4943\/07, juris). Diesen Erw&auml;gungen ist beizupflichten. Der BFH hat bereits im (erfolglosen) Rechtsmittelverfahren zu dem Urteil des FG K&ouml;ln die &Uuml;bereinstimmung dieser Rechtsgrunds&auml;tze mit h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung &#8211;und dabei sowohl f&uuml;r den Berufsstand der Steuerberater als auch der Wirtschaftspr&uuml;fer&#8211; nach den Ma&szlig;gaben der Pr&uuml;fung im Verfahren der Nichtzulassungsbeschwerde best&auml;tigt (BFH-Beschluss vom 27.&nbsp;Dezember 2010 VIII&nbsp;B&nbsp;88\/10, BFH\/NV 2011, 600, unter Hinweis auf die BFH-Urteile vom 8.&nbsp;November 2000 I&nbsp;R&nbsp;6\/96, BFHE 193, 399, BStBl II 2001, 570, und vom 19.&nbsp;August 2002 VIII&nbsp;R&nbsp;30\/01, BFHE 199, 561, BStBl II 2003, 131). Auch in der Literatur hat man sich insoweit zustimmend ge&auml;u&szlig;ert (z.B. Bl&uuml;mich\/Krumm, &sect;&nbsp;5 EStG Rz&nbsp;920 &quot;Aufbewahrungspflicht&quot;, dort a.E.; Oser\/Wirtz, Unternehmensteuern und Bilanzen &#8211;StuB&#8211; 2018, 1, 3&nbsp;f.; Neu, EFG 2018, 29; Greco, Betriebs-Berater &#8211;BB&#8211; 2018, 304; wohl auch Tiedchen in Herrmann\/Heuer\/Raupach &#8211;HHR&#8211;, &sect;&nbsp;5 EStG Rz&nbsp;704 &quot;Aufbewahrung von Handakten &#8230;&quot;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Soweit eine &ouml;ffentlich-rechtliche Verpflichtung zur Aufbewahrung aus &sect;&nbsp;257 HGB bzw. aus &sect;&nbsp;147 der Abgabenordnung (AO) abgeleitet werden kann (s. allgemein BFH-Urteile in BFHE 199, 561, BStBl II 2003, 131; vom 18.&nbsp;Januar 2011 X&nbsp;R&nbsp;14\/09, BFHE 232, 449, BStBl II 2011, 496; vom 11.&nbsp;Oktober 2012 I&nbsp;R&nbsp;66\/11, BFHE 239, 315, BStBl II 2013, 676; s.a. Oberfinanzdirektion Niedersachsen, Verf&uuml;gung vom 5.&nbsp;Oktober 2015, Der Betrieb 2015, 2726), trifft diese Pflicht die Mandanten der Kl&auml;gerin, nicht aber die Kl&auml;gerin selbst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>M&ouml;gliche &ouml;ffentlich-rechtliche Herausgabepflichten des Steuerberaters &#8211;wenn er Unterlagen des Mandanten (tats&auml;chlich) aufbewahrt, die der Mandant aus origin&auml;rer Pflicht herausgeben muss&#8211; begr&uuml;nden jedenfalls keine R&uuml;ckstellungsm&ouml;glichkeit f&uuml;r durch die Aufbewahrung bis zu einer etwaigen Herausgabe veranlassten Aufwendungen. Zwar wird geltend gemacht, aus einer Herausgabepflicht leite sich eine Pflicht zur Aufbewahrung ab, da die Pflicht zur Herausgabe die Existenz und mithin die (geordnete) Aufbewahrung der Unterlagen voraussetze (so Oser\/ Wirtz, StuB 2019, 97, 98&nbsp;f.). Dieser Ableitung kann jedoch nicht ohne einen Blick auf den Rechtsgrund der Aufbewahrung gefolgt werden; jedenfalls reicht der reine Umstand der Aufbewahrung, der durch Herausgabe an den Berechtigten jederzeit beendet werden kann, nicht aus, von einer r&uuml;ckstellungsf&auml;higen &ouml;ffentlich-rechtlichen Aufbewahrungspflicht auszugehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Es besteht auch keine zivilrechtliche ungewisse Verbindlichkeit der Kl&auml;gerin, f&uuml;r die eine R&uuml;ckstellung zu bilden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat im angefochtenen Urteil festgestellt, dass eine Verpflichtung zur Aufbewahrung der Mandantendaten in den m&uuml;ndlich mit den Mandanten geschlossenen Beratungsvertr&auml;gen von der Kl&auml;gerin nicht vereinbart wurde. Dar&uuml;ber hinaus hat es eine r&uuml;ckstellungsf&auml;hige Verpflichtung aus einer &quot;st&auml;ndigen &Uuml;bung der Kl&auml;gerin&quot; und einem daraus abgeleiteten (von der Kl&auml;gerin behaupteten) Vertrauen der Mandanten auf Fortf&uuml;hrung einer unentgeltlichen Aufbewahrung abgelehnt, jedenfalls hat es die M&ouml;glichkeit der Kl&auml;gerin, sich im Fall der Mandatsbeendigung einer Verpflichtung entziehen zu k&ouml;nnen, als tatbestandsausschlie&szlig;end angesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine vertragliche Verpflichtung zur Aufbewahrung der Mandantenunterlagen hat das FG auf dieser Grundlage ohne Rechtsfehler abgelehnt. Denn es fehlt an einer ausdr&uuml;cklichen Vereinbarung &uuml;ber die Hauptleistungen einer solchen Dienstleistung, insbesondere an einem gesonderten Entgelt. Auch kann aus dem Umstand, dass die StBVV f&uuml;r diese Dienstleistung keine besondere Verg&uuml;tung vorsieht, nicht geschlossen werden, es liege eine vertragliche Nebenpflicht zum tats&auml;chlich abgeschlossenen Dienstleistungsvertrag vor. Vielmehr l&auml;sst sich aus dem Umstand, dass einige Mandanten der Kl&auml;gerin die M&ouml;glichkeit nutzten, ihre Daten auf einer Speicher-DVD in Empfang zu nehmen und in der Folge keine Archivierungsaufwendungen f&uuml;r die Kl&auml;gerin anfielen (was die Kl&auml;gerin bei der R&uuml;ckstellungsbildung &quot;der H&ouml;he nach&quot; durch einen &quot;Abschlag&quot; ber&uuml;cksichtigt hat), schlie&szlig;en, dass eine Archivierungspflicht schon nicht durchg&auml;ngig (und &quot;automatisch&quot; mit Mandatsvereinbarung) bestanden hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die von der Kl&auml;gerin als &quot;Gegenleistung&quot; f&uuml;r die (f&uuml;r die Mandanten kostenfreie) Aufbewahrung der Unterlagen verstandene &quot;Erwartung in den Fortbestand der Mandatsbeziehung&quot; (&quot;Dauermandat&quot;) kann keine R&uuml;ckstellungsbildung rechtfertigen. Vielmehr w&auml;re auf dieser Grundlage von einem sog. schwebenden (Dauer-)Gesch&auml;ft auszugehen, das angesichts des fortbestehenden Mandats und der daraus erwirtschafteten Verg&uuml;tung eine (mittelbare) Alimentation der Aufbewahrung erwarten l&auml;sst und daher eine R&uuml;ckstellung f&uuml;r die Aufbewahrungskosten nicht er&ouml;ffnet (s. FG K&ouml;ln, Urteil vom 3.&nbsp;M&auml;rz 2010&nbsp;&nbsp;14&nbsp;K&nbsp;4943\/07, juris; gl.A. Bl&uuml;mich\/Krumm, &sect;&nbsp;5 EStG Rz&nbsp;920 &quot;Aufbewahrungspflicht&quot;; wohl auch Greco, BB 2018, 304; HHR\/Tiedchen, &sect;&nbsp;5 EStG Rz&nbsp;704 &quot;Aufbewahrung von Handakten &#8230;&quot;; Lambrecht, in Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;5 Rz&nbsp;D&nbsp;297).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) F&uuml;r die Frage, ob im Streitjahr ein sog. Erf&uuml;llungsr&uuml;ckstand (s. allgemein BFH-Urteil vom 24.&nbsp;August 1983 I&nbsp;R&nbsp;16\/79, BFHE 140, 167, BStBl II 1984, 273) vorliegen k&ouml;nnte, ist von Bedeutung, dass eine Aufbewahrungsverpflichtung der Kl&auml;gerin jedenfalls nicht unabh&auml;ngig vom Fortbestand des Mandatsverh&auml;ltnisses angenommen werden kann. Das FG hat insoweit zutreffend darauf verwiesen, dass die Kl&auml;gerin bei Mandatsbeendigung zur Herausgabe der Daten der Mandanten verpflichtet ist und in diesem Fall keine weiteren (bis zum Ablauf einer jeweils zehnj&auml;hrigen Frist) Archivierungsaufwendungen mehr anfallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.2.2019, XI R 42\/17ECLI:DE:BFH:2019:U.130219.XIR42.17.0 R&uuml;ckstellung f&uuml;r die Kosten der Aufbewahrung von Mandantendaten (und Handakten) im DATEV-Rechenzentrum bei einer Wirtschaftspr&uuml;fungs- und Steuerberatungsgesellschaft Leits&auml;tze 1. Eine R&uuml;ckstellung f&uuml;r die Kosten der 10-j&auml;hrigen Aufbewahrung von Mandantendaten im DATEV-Rechenzentrum bei einer Wirtschaftspr&uuml;fungs- und Steuerberatungsgesellschaft setzt eine &ouml;ffentlich-rechtliche oder eine zivilrechtliche Verpflichtung zur Aufbewahrung dieser Daten voraus. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-42-17-rueckstellung-fuer-die-kosten-der-aufbewahrung-von-mandantendaten-und-handakten-im-datev-rechenzentrum-bei-einer-wirtschaftspruefungs-und-steuerberatungsgesellschaft\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;42\/17 &#8211; R&uuml;ckstellung f&uuml;r die Kosten der Aufbewahrung von Mandantendaten (und Handakten) im DATEV-Rechenzentrum bei einer Wirtschaftspr&uuml;fungs- und Steuerberatungsgesellschaft<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71030","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71030","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71030"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71030\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71030"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71030"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71030"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}