{"id":71039,"date":"2019-08-22T18:04:55","date_gmt":"2019-08-22T16:04:55","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71039"},"modified":"2019-08-22T18:04:55","modified_gmt":"2019-08-22T16:04:55","slug":"vii-r-10-18-stromverbrauch-in-transformations-und-umspannanlagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-r-10-18-stromverbrauch-in-transformations-und-umspannanlagen\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;R&nbsp;10\/18 &#8211; Stromverbrauch in Transformations- und Umspannanlagen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 30.4.2019, VII R 10\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.300419.VIIR10.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Stromverbrauch in Transformations- und Umspannanlagen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Der Verbrauch von Strom in den Transformations- und Umspannanlagen einer Photovoltaikanlage ist nicht nach &sect; 9 Abs. 1 Nr. 2 StromStG steuerfrei.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 10.01.2018 &#8211; 1 K 1142\/16 aufgehoben, soweit der Klage stattgegeben wurde.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Klage wird auch insoweit abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Unter Aufhebung der Kostenentscheidung des Finanzgerichts werden die Kosten des gesamten Verfahrens der Kl&auml;gerin auferlegt.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) betreibt eine Photovoltaikanlage (Solarpark), die Strom in das &ouml;ffentliche Netz einspeist. Der Solarpark hat eine maximale DC-Gesamtleistung (Gleichstrom) von &#8230;&nbsp;Kilowatt peak. Er ist an das Hochspannungsnetz des lokalen Verteilernetzbetreibers angeschlossen, in das die erzeugte Energie mit einer AC-Spannung (Wechselstrom) von 110&nbsp;Kilovolt (kV) eingespeist werden muss. Die im Solarpark erzeugte DC-Spannung wird daher mit Hilfe von Wechselrichtern ausgangsseitig in ca.&nbsp;360&nbsp;Volt&nbsp;AC umgewandelt. Zun&auml;chst wird die Spannung direkt am Wechselrichter mit einem Mittelspannungstrafo auf eine Mittelspannung von 20&nbsp;kV gebracht und anschlie&szlig;end in einem neun&nbsp;km entfernten Umspannwerk der Kl&auml;gerin mit einem Hochspannungstrafo auf 110&nbsp;kV erh&ouml;ht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Entlastungsanmeldung vom 20.&nbsp;November 2014 beantragte die Rechtsvorg&auml;ngerin der Kl&auml;gerin eine Steuerentlastung f&uuml;r Strom zur Stromerzeugung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;12a der Verordnung zur Durchf&uuml;hrung des Stromsteuergesetzes (StromStV) f&uuml;r den Zeitraum vom 1.&nbsp;Januar 2013 bis zum 20.&nbsp;Oktober 2013 in H&ouml;he von 1.348,78&nbsp;EUR. Dies lehnte der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Hauptzollamt &#8211;HZA&#8211;) mit Bescheid vom 26.&nbsp;Januar 2015 ab, weil der Stromerzeugungsvorgang im technischen Sinn mit der Entstehung des Stroms in den Photovoltaik-Modulen abgeschlossen sei und Transformations- und Umspannanlagen sowie Wechselrichter einschlie&szlig;lich deren Beheizung oder K&uuml;hlung nicht beg&uuml;nstigt seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Bescheid vom 21.&nbsp;April 2016 gew&auml;hrte das HZA eine Steuerentlastung in H&ouml;he von 146,58&nbsp;EUR f&uuml;r die in den Wechselrichtern verbrauchte Strommenge. Im &Uuml;brigen wies es den Einspruch zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht urteilte, die Kl&auml;gerin habe einen Anspruch auf die Entlastung von der Stromsteuer f&uuml;r die in den Transformations- und Umspannanlagen verbrauchte Strommenge. In die Beg&uuml;nstigung seien solche Neben- und Hilfseinrichtungen einzubeziehen, ohne die eine Stromerzeugungsanlage nicht betrieben werden k&ouml;nne. Die Produktion der Kl&auml;gerin in der Photovoltaikanlage sei darauf ausgerichtet, Strom in das &ouml;ffentliche Energieversorgungsnetz einzuspeisen, was in technischer Hinsicht nur m&ouml;glich sei, wenn der erzeugte Strom zuvor von der Niederspannung auf eine Hochspannung von 110&nbsp;kV gebracht werde. Es bestehe zwar grunds&auml;tzlich auch die M&ouml;glichkeit, Strom in ein Niederspannungsnetz einzuspeisen. Jedoch seien Niederspannungsanlagen nicht in der Lage, die Menge des von einer gr&ouml;&szlig;eren gewerblichen Photovoltaikanlage produzierten Stroms aufzunehmen. Die Einspeisung des Stroms in ein etwaiges Niederspannungsnetz k&ouml;nne von der Kl&auml;gerin zudem weder technisch noch wirtschaftlich sinnvoll betrieben werden. Dar&uuml;ber hinaus sei die Baugenehmigung mit einem &Uuml;bergabepunkt zu 110&nbsp;kV erteilt worden. Schlie&szlig;lich werde ein Teil des Inputs besteuert, wenn der zum Betrieb der Transformations- und Umspannanlage verbrauchte Strom nicht steuerfrei gestellt w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das HZA begr&uuml;ndet seine Revision dahingehend, &quot;im technischen Sinne verbraucht&quot; gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 StromStV werde nur der Strom, ohne den die Stromerzeugungsanlage technisch nicht ordnungsgem&auml;&szlig; betrieben werden k&ouml;nne. Anlagen oder Anlagenbestandteile, denen im Hinblick auf den Herstellungsprozess von Strom keine betriebsnotwendige Bedeutung zukomme, schieden somit f&uuml;r die Gew&auml;hrung der Beg&uuml;nstigung aus. Transformations- und Umspannanlagen geh&ouml;rten nicht mehr zur Stromerzeugungseinheit, da der erzeugte Strom unmittelbar und ohne vorherige Umspannung f&uuml;r den Netztransport zur eigenen Verwendung, aber auch zu Stromleistungen an Dritte verwendet werden k&ouml;nne. Es bestehe auch die M&ouml;glichkeit, Strom in ein Niederspannungsnetz einzuspeisen. Da von einem einzigen Versorgungsnetz auszugehen sei, das nicht in verschiedene Teilnetze aufgespalten werden k&ouml;nne, sei fraglich, welche Transformations- und Umspannanlagen noch der Stromerzeugung zuzuordnen w&auml;ren. Transformatoren w&uuml;rden weiterhin auch in Betrieben eingesetzt, die keine Stromerzeugungsanlagen betrieben, um den Strom auf bedarfsgerechte Spannungen zu bringen. Die Transformations- und Umspannanlagen der Kl&auml;gerin seien zudem nur erforderlich, um den &uuml;berregionalen Transport des erzeugten Stroms m&ouml;glichst verlustfrei zu gew&auml;hrleisten. Dar&uuml;ber hinaus sei der reine Produktionsprozess von Strom zum Zeitpunkt der Stromumwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom bereits abgeschlossen. Ferner handele es sich bereits bei (Niederspannungs-)Gleichstrom um eine Ware i.S. der Kombinierten Nomenklatur (KN) und um einen Steuergegenstand. Dass bestimmte Anlagenteile f&uuml;r eine Stromerzeugungsanlage erforderlich seien, um diese wirtschaftlich sinnvoll zu betreiben, sei sicherlich zutreffend, aber f&uuml;r die stromsteuerrechtliche Beurteilung ohne Bedeutung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das HZA beantragt, die Vorentscheidung aufzuheben, soweit der Klage stattgegeben wurde, und die Klage auch insoweit abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Transformation des Niederspannungs-Wechselstroms in Mittelspannung und dann in Hochspannung sei f&uuml;r die Einspeisung des Stroms in das &ouml;ffentliche Netz erforderlich. Erst durch diese Einspeisung entstehe aus dem in den Solarmodulen produzierten und in den Wechselrichtern umgewandelten Strom aus dem Versorgungsnetz zu entnehmender steuerpflichtiger Strom. Der Herstellungsprozess sei somit erst mit der Einspeisung in das &ouml;ffentliche Netz abgeschlossen. Besteuerte man den Strom, der daf&uuml;r eingesetzt werde, dass der Strom dem Endverbraucher zug&auml;nglich gemacht werde, f&uuml;hrte dies zu einer Doppelbesteuerung. Der Trafostation und dem Umspannwerk komme eine im Hinblick auf die Stromerzeugung betriebsnotwendige Bedeutung zu. Da der Stromverbrauch in der Trafostation und dem Umspannwerk mit der Herstellung des Erzeugnisses Hochspannungs-Wechselstrom im Zusammenhang stehe, sei die Entstehung der Stromsteuer nach der Richtlinie (EG) 2003\/96 des Rates vom 27.&nbsp;Oktober 2003 zur Restrukturierung der gemeinschaftlichen Rahmenvorschriften zur Besteuerung von Energieerzeugnissen und elektrischem Strom &#8211;EnergieStRL&#8211; (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union 2003, Nr.&nbsp;L&nbsp;283\/51) ausgeschlossen. Au&szlig;erdem sei nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) der Umfang des stromsteuerrechtlichen Herstellerprivilegs nach dem konkreten Produkt &quot;Strom&quot; zu bestimmen, das der Hersteller in seinem Betrieb erzeuge und auf dem Markt anbiete. In Fortf&uuml;hrung der BFH-Rechtsprechung m&uuml;sse neben der Wechselstromerzeugung auch die Erzeugung von Hochspannungs-Wechselstrom steuerfrei sein. Denn Niederspannungs-Wechselstrom sei f&uuml;r sie &#8211;die Kl&auml;gerin&#8211; weder tats&auml;chlich noch nach ihren vertraglichen Verpflichtungen als Ware handelbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet und f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils, soweit der Klage stattgegeben wurde, und zur Abweisung der Klage auch insoweit (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das angefochtene Urteil verletzt insoweit Bundesrecht (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO). Die Kl&auml;gerin hat f&uuml;r die im Jahr 2013 in ihren Transformations- bzw. Umspannanlagen f&uuml;r die Transformation des Niederspannungs-Wechselstroms auf die f&uuml;r das &ouml;ffentliche Energieversorgungsnetz erforderliche Mittel- bzw. Hochspannung verbrauchten Strommengen keinen Anspruch auf Entlastung von der Stromsteuer nach &sect;&nbsp;12a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 StromStV i.V.m. &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 des Stromsteuergesetzes in der hier ma&szlig;geblichen Fassung (StromStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;12a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 StromStV wird auf Antrag eine Steuerentlastung f&uuml;r nachweislich nach &sect;&nbsp;3 StromStG versteuerten Strom gew&auml;hrt, der zur Stromerzeugung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 StromStG entnommen worden ist. Entlastungsberechtigt ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;12a Abs.&nbsp;2 StromStV derjenige, der den Strom entnommen hat. Zur Stromerzeugung entnommen wird nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 StromStV Strom, der u.a. in den Neben- und Hilfsanlagen einer Stromerzeugungseinheit insbesondere zur Wasseraufbereitung, Dampferzeugerwasserspeisung, Frischluftversorgung, Brennstoffversorgung oder Rauchgasreinigung zur Erzeugung von Strom im technischen Sinne verbraucht wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Wortlaut der Vorschrift, die eine nicht als abschlie&szlig;end zu betrachtende Aufz&auml;hlung von Neben- und Hilfsanlagen enth&auml;lt, legt nahe, dass nur die Strommengen von der Steuer befreit sind, deren Verwendung in einem engen Zusammenhang mit der eigentlichen Stromerzeugung steht (&quot;im technischen Sinne&quot;). Deshalb sind solche Neben- und Hilfseinrichtungen in die Beg&uuml;nstigung mit einzubeziehen, ohne die eine Stromerzeugungsanlage nicht betrieben werden kann. Nicht der Stromerzeugung dienen dagegen Anlagen, die bei isolierter Betrachtung des Anlagenbetriebs nicht erforderlich sind, um die Stromerzeugung aufrechtzuerhalten, denen also im Hinblick auf die Stromerzeugung keine betriebsnotwendige Bedeutung zukommt (Senatsurteil vom 6.&nbsp;Oktober 2015 &#8211; VII&nbsp;R&nbsp;25\/14, BFHE 251, 563, Zeitschrift f&uuml;r Z&ouml;lle und Verbrauchsteuern &#8211;ZfZ&#8211; 2016, 49; vgl. auch Senatsurteil vom 13.&nbsp;Dezember 2011 &#8211; VII&nbsp;R&nbsp;73\/10, BFHE 237, 478, ZfZ 2012, 106). Letzteres betrifft, wie der Senat entschieden hat, beispielsweise Anlagen zur Herstellung von Energieerzeugnissen (z.B. Biogasanlagen), die zur Verstromung eingesetzt werden sollen (Senatsbeschluss vom 9.&nbsp;September 2011 &#8211; VII&nbsp;R&nbsp;75\/10, BFHE 235, 89, ZfZ 2011, 334), und Anlagen zur Beleuchtung und Klimatisierung von Sozialr&auml;umen (Senatsurteil in BFHE 237, 478, ZfZ 2012, 106). Dieses Verst&auml;ndnis des &sect;&nbsp;12a Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 StromStV wird durch &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 StromStG vorgegeben, aus dem sich ebenfalls das Erfordernis einer zielgerichteten Entnahme des Stroms &quot;zur&quot; Stromerzeugung entnehmen l&auml;sst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch die unionsrechtlichen Vorgaben in Art.&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EnergieStRL (&quot;bei der Stromerzeugung&quot;, &quot;used to produce electricity&quot;, &quot;utilis&eacute;s pour produire de l&#8217;&eacute;lectricit&eacute;&quot;) sprechen dagegen, der eigentlichen Stromerzeugung nachgelagerte oder ihr sonst nicht zuzurechnende Prozesse steuerlich zu privilegieren. &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 StromStG kann daher richtlinienkonform nur dahin ausgelegt werden, dass die Steuerbefreiung nur f&uuml;r solchen Strom zu gew&auml;hren ist, der zur eigentlichen Stromerzeugung entnommen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zwar sind nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats neben den in &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 StromStV genannten Anlagenbestandteilen auch solche Einrichtungen in die Steuerbeg&uuml;nstigung einzubeziehen, ohne die eine Stromerzeugungsanlage nach den atomrechtlichen, gewerberechtlichen, umweltrechtlichen, wasserrechtlichen oder arbeitsrechtlichen Vorschriften oder Auflagen &uuml;berhaupt nicht betrieben werden kann. Denn auch solche Anlagen sind zur Aufrechterhaltung der F&auml;higkeit, Strom zu erzeugen, erforderlich (Senatsurteil in BFHE 251, 563, ZfZ 2016, 49, m.w.N.). Diese Rechtsprechung darf jedoch nicht dahin missverstanden werden, dass verwaltungsrechtliche Vorgaben die Reichweite der Stromsteuerentlastung bestimmten. Vielmehr ist auch in diesen F&auml;llen ein enger Zusammenhang zum technischen Vorgang der Stromerzeugung unabdingbar. Ansonsten w&uuml;rde die Steuerfreiheit unionsrechtswidrig auf Anlagenbestandteile ausgedehnt, die auch bei anderen Anlagen, die nicht der Stromerzeugung dienen, vorhanden sein k&ouml;nnen (z.B. Sozialr&auml;ume). Abgesehen davon w&auml;re eine uneingeschr&auml;nkte Ber&uuml;cksichtigung nationaler Regelungen aus den genannten Rechtsbereichen mit den Zielen der EnergieStRL, insbesondere mit dem Ziel einer Angleichung der Besteuerung von Energieerzeugnissen und elektrischem Strom im Interesse eines reibungslosen Funktionierens des Binnenmarkts, nicht zu vereinbaren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Steuerfreiheit gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 StromStG ist dar&uuml;ber hinaus auf die Erzeugung von Strom beschr&auml;nkt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Bei dem Steuergegenstand Strom handelt es sich &#8211;in &Uuml;bereinstimmung mit den Vorgaben aus Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 und Abs.&nbsp;5 Unterabs.&nbsp;1 EnergieStRL&#8211; gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;2 StromStG um elektrischen Strom der Pos.&nbsp;2716&nbsp;KN in der am 1.&nbsp;Januar 2002 geltenden Fassung. Die Pos.&nbsp;2716&nbsp;KN erfasst gleicherma&szlig;en Wechsel- und Gleichstrom. Wie die Bezugnahme auf den Zolltarif belegt, beabsichtigte der Gesetzgeber bei der Bestimmung des Steuergegenstands keine weitere Differenzierung nach verschiedenen Stromarten. Dementsprechend hat der Senat mit Urteil vom 19.&nbsp;Juni 2012 &#8211; VII&nbsp;R&nbsp;49\/11 (Leits&auml;tze in juris) entschieden, es handele sich bei Strom (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 StromStG i.V.m. Pos.&nbsp;2716&nbsp;KN) um eine Ware.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch eine Differenzierung nach Spannungsebenen kommt nicht in Betracht. F&uuml;r die Bestimmung des Steuergegenstands ist es unbeachtlich, welche Ausgangsspannung dem Strom zugrunde liegt. Denn die Spannung wird weder in der EnergieStRL noch im StromStG angesprochen und bleibt auch bei der H&ouml;he der Steuers&auml;tze au&szlig;er Betracht, die allein nach Megawattstunden bemessen werden (vgl. Art.&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 i.V.m. Anhang&nbsp;I Tabelle&nbsp;C EnergieStRL).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ausgehend von einer systematischen Betrachtung der genannten Vorschriften geh&ouml;ren nur solche Vorg&auml;nge zur Stromerzeugung, mit denen ein von Pos.&nbsp;2716&nbsp;KN erfasstes Erzeugnis hervorgebracht wird. Weitere Bearbeitungen dieses Erzeugnisses oder Ver&auml;nderungen der Stromqualit&auml;t nach der Entstehung des Steuergegenstands geh&ouml;ren nicht mehr zur Stromerzeugung, auch wenn sie darauf abzielen, die Marktf&auml;higkeit des Stroms zu erreichen. Dementsprechend entsteht kein neuer Steuergegenstand, wenn die Spannung von bereits vorhandenem Gleich- oder Wechselstrom ver&auml;ndert wird, da die elektrische Spannung f&uuml;r die Bestimmung des Steuergegenstands nicht von Bedeutung ist. Auf die M&ouml;glichkeit, den Strom in ein Hochspannungsnetz einspeisen zu k&ouml;nnen, kommt es in diesem Zusammenhang ebenfalls nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Auch ein Vergleich des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 StromStG mit dem im Energiesteuerrecht geltenden Herstellerprivileg spricht daf&uuml;r, Prozesse, die der eigentlichen Stromerzeugung nachgelagert sind, nicht steuerfrei zu stellen. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;53 Abs.&nbsp;1 des Energiesteuergesetzes (EnergieStG) wird eine Steuerentlastung f&uuml;r Energieerzeugnisse gew&auml;hrt, die zur Stromerzeugung in n&auml;her bestimmten ortsfesten Anlagen verwendet worden sind. Nach &sect;&nbsp;53 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EnergieStG gelten Energieerzeugnisse nur dann als zur Stromerzeugung verwendet, soweit sie in der Stromerzeugungsanlage unmittelbar am Energieumwandlungsprozess teilnehmen. Dagegen geh&ouml;ren nachgeschaltete Abluftbehandlungsanlagen nicht zum Herstellungsprozess (&sect;&nbsp;53 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EnergieStG). Da &sect;&nbsp;53 EnergieStG &#8211;genauso wie &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 StromStG&#8211; der Umsetzung von Art.&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EnergieStRL dient, liegt es nahe, den beiden Vorschriften ein gleiches Verst&auml;ndnis des Stromerzeugungsprozesses zugrunde zu legen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Eine Besonderheit stellt lediglich die Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom dar. Diese hat der erkennende Senat als steuerbeg&uuml;nstigt angesehen, obwohl es sich auch bei Gleichstrom bereits um einen Steuergegenstand i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 StromStG handelt. Allerdings liegt nach der Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom nach wie vor ein Steuergegenstand der Pos.&nbsp;2716&nbsp;KN vor, der zur Erzeugung mechanischer oder thermischer Energie verwendet und damit einer eliminierenden Nutzung zugef&uuml;hrt werden kann. Dar&uuml;ber hinaus war in dem vom Senat entschiedenen Fall eine Einspeisung in das &ouml;ffentliche Stromnetz aus technischen Gr&uuml;nden nur in Form von Wechselstrom m&ouml;glich, weil dieses im streitentscheidenden Zeitpunkt auf der Grundlage von Wechselstrom betrieben wurde (vgl. Senatsurteil in BFHE 251, 563, ZfZ 2016, 49). Kann jedoch eine Steuerentstehung durch Entnahme aus dem Versorgungsnetz nur herbeigef&uuml;hrt werden, wenn in dieses Wechselstrom eingespeist wird, k&auml;me das Herstellerprivileg in Photovoltaikanlagen praktisch nicht zum Tragen, wenn nur die erstmalige Erzeugung von Strom gleich welcher Art nach Art.&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EnergieStRL steuerlich beg&uuml;nstigt w&uuml;rde. Der Ausschluss von Photovoltaikanlagen vom Herstellerprivileg widerspr&auml;che dem Ziel des Richtliniengebers, die Erfordernisse des Umweltschutzes zu ber&uuml;cksichtigen (vgl. Erw&auml;gungsgrund 6 der EnergieStRL).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ausgehend vom Sinn und Zweck der EnergieStRL hielt und h&auml;lt es der Senat daher f&uuml;r geboten, &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 StromStG richtlinienkonform dahin auszulegen, dass der Verbrauch von Strom in Wechselrichtern steuerfrei ist. Soweit der Senat darauf hingewiesen hat, dass der Umfang des stromsteuerrechtlichen Herstellerprivilegs nach dem Produkt zu bestimmen sei, das der Hersteller in seinem Betrieb erzeuge und auf dem Markt anbiete, ist dies im Zusammenhang mit dem beurteilten Sachverhalt und dem Sinn und Zweck der EnergieStRL zu sehen. &Uuml;ber weitere Behandlungen des Stroms, wie die Ver&auml;nderung der Spannung, hatte der Senat dagegen nicht zu entscheiden, weshalb er &#8211;anders als die Kl&auml;gerin offenbar meint&#8211; keine Aussage dahin getroffen hat, dass jeglicher Stromverbrauch, der zur Erzeugung des vom Unternehmer angestrebten marktf&auml;higen Produkts verwendet wird, steuerfrei ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Ausgehend von diesen Grunds&auml;tzen sind die Transformations- und Umspannanlagen der Kl&auml;gerin keine Neben- und Hilfsanlagen i.S. des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 StromStV und der dort verbrauchte Strom ist nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 StromStG von der Stromsteuer befreit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Umspannung des zuvor erzeugten Stroms auf Mittel- bzw. Hochspannung dient nach den oben dargestellten Grunds&auml;tzen nicht mehr der Stromerzeugung, weil der Steuergegenstand Strom nach einer richtlinienkonformen Auslegung des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 StromStG sp&auml;testens mit der Herstellung des Wechselstroms vorliegt und der Herstellungsprozess im technischen Sinn damit abgeschlossen ist. Die Ver&auml;nderung der Spannung stellt lediglich eine Weiterverarbeitung des Steuergegenstands dar, die als nachgelagerter Vorgang nicht mehr der Stromerzeugung zuzurechnen ist. Den Transformations- und Umspannanlagen der Kl&auml;gerin kommt demnach keine betriebsnotwendige Bedeutung zu. Denn ma&szlig;geblich ist nicht, welches Produkt der Hersteller aus unternehmerischen Gr&uuml;nden verkaufen will oder welche Anforderungen des Netzbetreibers er erf&uuml;llen muss, sondern welche Herstellungsvorg&auml;nge zur Erzeugung eines von Pos.&nbsp;2716&nbsp;KN erfassten Erzeugnisses im technischen Sinn erforderlich sind und in einem engen Zusammenhang zum eigentlichen Stromerzeugungsprozess stehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch eine eventuell mit einem &Uuml;bergabepunkt von 110&nbsp;kV erteilte Baugenehmigung rechtfertigt nicht die Steuerbefreiung des zur Erh&ouml;hung der Spannung verbrauchten Stroms, weil eine auf nationalem Recht beruhende Baugenehmigung keinen Einfluss auf die Auslegung von Unionsrecht haben kann. Steuerbefreiungen nach der EnergieStRL sind zudem autonom und eng auszulegen (vgl. Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union &#8211;EuGH&#8211; Cristal Union vom 7.&nbsp;M&auml;rz 2018&nbsp;&#8211; C-31\/17, EU:C:2018:168, Rz&nbsp;21 und 25, ZfZ 2018, 104).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der Senat h&auml;lt die von ihm vorgenommene Auslegung des einschl&auml;gigen Unionsrechts f&uuml;r eindeutig. Ein Anlass zur Einholung einer Vorabentscheidung des EuGH besteht demnach nicht (vgl. EuGH-Urteil C.I.L.F.I.T. vom 6.&nbsp;Oktober 1982&nbsp;&#8211; 283\/81, EU:C:1982:335, Slg. 1982, 3415).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO. Aufgrund des Grundsatzes der Einheitlichkeit der Kostenentscheidung hatte der Senat &uuml;ber die Kosten des gesamten Verfahrens zu entscheiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 30.4.2019, VII R 10\/18ECLI:DE:BFH:2019:U.300419.VIIR10.18.0 Stromverbrauch in Transformations- und Umspannanlagen Leits&auml;tze Der Verbrauch von Strom in den Transformations- und Umspannanlagen einer Photovoltaikanlage ist nicht nach &sect; 9 Abs. 1 Nr. 2 StromStG steuerfrei. Tenor Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 10.01.2018 &#8211; 1 K 1142\/16 aufgehoben, soweit &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-r-10-18-stromverbrauch-in-transformations-und-umspannanlagen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VII&nbsp;R&nbsp;10\/18 &#8211; Stromverbrauch in Transformations- und Umspannanlagen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71039","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71039","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71039"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71039\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71039"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71039"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71039"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}