{"id":71050,"date":"2019-08-22T18:05:42","date_gmt":"2019-08-22T16:05:42","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71050"},"modified":"2019-08-22T18:06:53","modified_gmt":"2019-08-22T16:06:53","slug":"viii-r-20-16-zum-antrag-auf-anwendung-des-teileinkuenfteverfahrens-bei-nachtraeglich-festgestellter-vga","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-20-16-zum-antrag-auf-anwendung-des-teileinkuenfteverfahrens-bei-nachtraeglich-festgestellter-vga\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;20\/16 &#8211; Zum Antrag auf Anwendung des Teileink&uuml;nfteverfahrens bei nachtr&auml;glich festgestellter vGA"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 14.5.2019, VIII R 20\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.140519.VIIIR20.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zum Antrag auf Anwendung des Teileink&uuml;nfteverfahrens bei nachtr&auml;glich festgestellter vGA<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Der Antrag auf Besteuerung der Kapitaleink&uuml;nfte aus einer unternehmerischen Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft nach der tariflichen Einkommensteuer unter Anwendung des Teileink&uuml;nfteverfahrens ist sp&auml;testens zusammen mit der Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r den jeweiligen Veranlagungszeitraum zu stellen (&sect; 32d Abs. 2 Nr. 3 Satz 4 EStG). Ein entsprechender Antrag kann auch vorsorglich gestellt werden (Anschluss an das Senatsurteil vom 28. Juli 2015 &#8211; VIII R 50\/14, BFHE 250, 413, BStBl II 2015, 894).<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die Antragsfrist des &sect; 32d Abs. 2 Nr. 3 Satz 4 EStG gilt auch, wenn Kapitalertr&auml;ge in Gestalt verdeckter Gewinnaussch&uuml;ttungen aus einer unternehmerischen Beteiligung erst durch die Au&szlig;enpr&uuml;fung festgestellt werden und der Steuerpflichtige in der unzutreffenden Annahme, keine Kapitalertr&auml;ge aus der Beteiligung erzielt zu haben, in seiner Einkommensteuererkl&auml;rung keinen Antrag gem&auml;&szlig; &sect; 32d Abs. 2 Nr. 3 EStG gestellt hat.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Kennt der Steuerpflichtige das Antragsrecht gem&auml;&szlig; &sect; 32d Abs. 2 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a EStG, stellt aber gleichwohl keinen entsprechenden Antrag, weil er wegen eines Irrtums &uuml;ber die zutreffende Qualifikation seiner Eink&uuml;nfte annimmt, keine Kapitalertr&auml;ge in Gestalt verdeckter Gewinnaussch&uuml;ttungen aus der Beteiligung zu erzielen, liegt darin kein Fall h&ouml;herer Gewalt i.S. von &sect; 110 Abs. 3 AO.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nchen vom 15.06.2016 &#8211; 9 K 190\/16 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Klage wird abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Streitjahren (2009 bis 2011) war der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) als Rechtsanwalt selbst&auml;ndig t&auml;tig. Daneben war er Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der B-GmbH. Die B-GmbH war eine 100&nbsp;%-ige Tochtergesellschaft der A-GmbH, deren Allein-Gesellschafter der Kl&auml;ger war. F&uuml;r seine T&auml;tigkeit als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer bezog er von der B-GmbH ein Gehalt sowie eine Tantieme. Au&szlig;erdem erhielt er von der B-GmbH Honorare f&uuml;r von ihm als Rechtsanwalt erbrachte Beratungsleistungen. Die A-GmbH sch&uuml;ttete in den Streitjahren keine Gewinne aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In seinen Einkommensteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Streitjahre, die der Kl&auml;ger am 21.&nbsp;Januar 2011, 21.&nbsp;Dezember 2011 und am 11.&nbsp;Januar 2013 beim Beklagten und Revisionskl&auml;ger (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) abgegeben hat, erkl&auml;rte er das Entgelt f&uuml;r die Beratungsleistungen als Einnahmen bei seinen Eink&uuml;nften aus selbst&auml;ndiger Arbeit, die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrergeh&auml;lter und die Tantieme erkl&auml;rte er als Einnahmen bei seinen Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit. In den Anlagen KAP erkl&auml;rte er keine Eink&uuml;nfte aus einer unternehmerischen Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft. Er stellte auch keinen Antrag auf Anwendung der tariflichen Einkommensteuer f&uuml;r die Ertr&auml;ge aus einer solchen Beteiligung, jedoch beantragte er f&uuml;r die Jahre 2010 und 2011 die G&uuml;nstigerpr&uuml;fung sowie die &Uuml;berpr&uuml;fung des Steuereinbehalts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA veranlagte den Kl&auml;ger zun&auml;chst erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; zur Einkommensteuer 2009 bis 2011 und stellte die verbleibenden Verlustvortr&auml;ge zur Einkommensteuer zum Ende dieser Veranlagungszeitr&auml;ume entsprechend gesondert fest. Die Bescheide ergingen unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen einer Au&szlig;enpr&uuml;fung stellte der Pr&uuml;fer fest, dass &#8211;wie zwischen den Beteiligten inzwischen unstreitig ist&#8211; ein Teil der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrergeh&auml;lter und des Entgeltes f&uuml;r die Beratungsleistungen sowie die Tantieme als verdeckte Gewinnaussch&uuml;ttung (vGA) an den Kl&auml;ger anzusehen sind. Ausweislich des Pr&uuml;fungsberichtes ging der Pr&uuml;fer davon aus, dass kein rechtzeitiger Antrag auf Besteuerung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes in der in den Streitjahren geltenden Fassung (EStG) vorliege, die Nachholung eines entsprechenden Antrages abgesehen von den F&auml;llen des &sect;&nbsp;110 der Abgabenordnung (AO) nicht in Betracht komme und somit das Teileink&uuml;nfteverfahren nicht anwendbar sei. Davon unber&uuml;hrt komme die G&uuml;nstigerpr&uuml;fung zur Anwendung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragte daraufhin mit Schreiben vom 9.&nbsp;Dezember 2014 die Anwendung des Teileink&uuml;nfteverfahrens, hilfsweise die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand. Er reichte entsprechend berichtigte Anlagen KAP 2009 bis 2011 ein, in denen er nunmehr auch f&uuml;r das Jahr 2009 die G&uuml;nstigerpr&uuml;fung beantragte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 14.&nbsp;April 2015 &auml;nderte das FA die Einkommensteuerbescheide f&uuml;r die Streitjahre unter Verweis auf die Ergebnisse der Au&szlig;enpr&uuml;fung dahin, dass es die Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus Kapitalverm&ouml;gen um die festgestellten vGA in H&ouml;he von 1.050.000&nbsp;EUR (2009), 1.500.000&nbsp;EUR (2010) und 800.000&nbsp;EUR (2011) erh&ouml;hte. Es unterwarf diese nach der G&uuml;nstigerpr&uuml;fung der tariflichen Einkommensteuer (&sect;&nbsp;32a EStG). Das Teileink&uuml;nfteverfahren wandte es nicht an. Am gleichen Tag &auml;nderte das FA die Bescheide &uuml;ber die gesonderte Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags zur Einkommensteuer zum Ende dieser Veranlagungszeitr&auml;ume entsprechend. Darin stellte es &#8211;ausgehend von einem Verlustvortrag zum 31.&nbsp;Dezember 2008 von 7.080.625&nbsp;EUR&#8211; verbleibende Verlustvortr&auml;ge zum 31.&nbsp;Dezember 2009 in H&ouml;he von 5.342.465&nbsp;EUR, zum 31.&nbsp;Dezember 2010 in H&ouml;he von 3.800.331&nbsp;EUR und zum 31.&nbsp;Dezember 2011 in H&ouml;he von 3.365.709&nbsp;EUR fest. Zugleich hob es jeweils den Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage war erfolgreich. Das Finanzgericht (FG) vertrat in seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2016, 1503 ver&ouml;ffentlichten Urteil vom 15.&nbsp;Juni 2016&nbsp;&#8211; 9&nbsp;K&nbsp;190\/16 die Auffassung, die Vorschrift des &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG sei teleologisch einschr&auml;nkend dahin auszulegen, dass sie nicht gelte, wenn dem Steuerpflichtigen aus der jeweiligen Kapitalbeteiligung ausschlie&szlig;lich vGA zugeflossen seien, die er in seiner Einkommensteuererkl&auml;rung entsprechend den zugrunde liegenden zivilrechtlichen Rechtsverh&auml;ltnissen als Einnahmen bei anderen Einkunftsarten als den Kapitaleink&uuml;nften erkl&auml;rt habe und die vom FA erst nach einer Au&szlig;enpr&uuml;fung als Kapitalertr&auml;ge besteuert w&uuml;rden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner hiergegen gerichteten Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil der Vorinstanz aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Er h&auml;lt die Entscheidung des FG f&uuml;r zutreffend. Der Sinn und Zweck des &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG spreche f&uuml;r eine teleologische Reduktion. Es liege kein Fall eines auf Steueroptimierung gerichteten Wechsels des Besteuerungsregimes vor. Vielmehr entstehe das Wahlrecht erstmals nach der Feststellung der vGA. Demgegen&uuml;ber widerspreche es dem Zweck der Regelung, dass der Steuerpflichtige sein Wahlrecht vorsorglich aus&uuml;ben m&uuml;sse, auch wenn er selbst der Meinung sei, keine Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen aus der Beteiligung zu erzielen. Der Kl&auml;ger ist zudem der Auffassung, er habe mit dem Antrag auf G&uuml;nstigerpr&uuml;fung einen rechtzeitigen, konkludenten Antrag auf Anwendung des Teileink&uuml;nfteverfahrens gestellt. Auch sei die im Dezember 2014 &#8211;noch vor Abschluss der Au&szlig;enpr&uuml;fung&#8211; eingereichte &#8222;berichtigte Erkl&auml;rung&#8220; als Einkommensteuerkl&auml;rung i.S. des &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG anzusehen, da hier erstmals Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen aus der unternehmerischen Beteiligung erkl&auml;rt worden seien. Jedenfalls sei ihm die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gew&auml;hren. Es liege ein Fall h&ouml;herer Gewalt vor, da er die Beurteilung der Eink&uuml;nfte als solche aus vGA durch das FA nicht habe vorhersehen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA ist begr&uuml;ndet. Das Urteil des FG ist aufzuheben und die Klage abzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG ist zu Unrecht davon ausgegangen, dass die Voraussetzungen f&uuml;r die Anwendung des Teileink&uuml;nfteverfahrens gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;40 EStG vorliegen. Der Kl&auml;ger hat den hierf&uuml;r erforderlichen Antrag nicht in der Frist des &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG gestellt. Die vom FG vorgenommene teleologische Reduktion der Norm, die im Streitfall zur Nichtanwendung der Antragsfrist des &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG f&uuml;hrte, ist ausgeschlossen. Eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;110 AO kommt nicht in Betracht. Die Sache ist spruchreif. Die Klage ist abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Entgegen der Ansicht des FG ist das Teileink&uuml;nfteverfahren nicht auf die Kapitalertr&auml;ge des Kl&auml;gers aus seiner Beteiligung an der A-GmbH anzuwenden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Allein der erfolgreiche Antrag auf G&uuml;nstigerpr&uuml;fung f&uuml;hrt nicht zu einer anteiligen Steuerbefreiung der Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus der A-GmbH gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;40 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;d EStG. Die G&uuml;nstigerpr&uuml;fung bewirkt nur, dass gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG die Kapitalertr&auml;ge einschlie&szlig;lich der Beteiligungsertr&auml;ge des Kl&auml;gers den regelbesteuerten Eink&uuml;nften hinzuzurechnen sind. F&uuml;r die hinzugerechneten Beteiligungsertr&auml;ge kann die anteilige Steuerbefreiung des &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;40 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;d EStG nicht in Anspruch genommen werden, da es sich um Beteiligungseink&uuml;nfte im Privatverm&ouml;gen handelt (&sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;40 Satz&nbsp;2 EStG). Erst ein Antrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG er&ouml;ffnet f&uuml;r diese die anteilige Steuerfreistellung, da &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG f&uuml;r diesen Fall bestimmt, dass &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;40 Satz&nbsp;2 EStG keine Anwendung findet (vgl. Senatsurteil vom 29.&nbsp;August 2017&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;33\/15, BFHE 259, 213, BStBl&nbsp;&nbsp;II 2018, 69).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG gilt der gesonderte Tarif des &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;1 EStG auf Antrag nicht f&uuml;r Kapitalertr&auml;ge i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 und 2 EStG aus einer Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft, wenn der Steuerpflichtige im Veranlagungszeitraum, f&uuml;r den der Antrag erstmals gestellt wird, unmittelbar oder mittelbar zu mindestens 25&nbsp;% an der Kapitalgesellschaft beteiligt war. In diesem Fall unterliegen die Kapitalertr&auml;ge der tariflichen Steuer (&sect;&nbsp;32a EStG) und das sog. Teileink&uuml;nfteverfahren findet Anwendung (&sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger, der als Alleingesellschafter unternehmerisch an der A-GmbH beteiligt war, hat &#8211;wie das FG zutreffend erkannt hat und zwischen den Beteiligten unstreitig ist&#8211; aus dieser Beteiligung Kapitalertr&auml;ge in Form von vGA gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG erzielt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine vGA im Sinne dieser Vorschrift liegt im Grundsatz vor, wenn eine Kapitalgesellschaft ihrem Gesellschafter au&szlig;erhalb der gesellschaftsrechtlichen Gewinnverteilung einen Verm&ouml;gensvorteil zuwendet, diese Zuwendung ihren Anlass im Gesellschaftsverh&auml;ltnis hat und der Verm&ouml;gensvorteil dem Gesellschafter zugeflossen ist (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. Senatsurteile vom 19.&nbsp;Juni 2007&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;54\/05, BFHE 218, 244, BStBl II 2007, 830; vom 21.&nbsp;Oktober 2014&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;21\/12, BFHE 247, 538, BStBl II 2015, 638; Senatsbeschluss vom 12.&nbsp;Juni 2018&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;38\/14, BFH\/NV 2018, 1141; Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 20.&nbsp;August 2008&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;29\/07, BFHE 222, 500, BStBl II 2010, 142). Eine vGA kann auch ohne tats&auml;chlichen Zufluss beim Gesellschafter gegeben sein, wenn der Vorteil dem Gesellschafter mittelbar in der Weise zugewendet wird, dass eine ihm nahestehende Person aus der Verm&ouml;gensverlagerung Nutzen zieht (vgl. hierzu z.B. Senatsurteile vom 19.&nbsp;Juni 2007&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;34\/06, BFH\/NV 2007, 2291; vom 25.&nbsp;Mai 2004&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;4\/01, BFHE 207, 103; vom 22.&nbsp;Februar 2005&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;24\/03, BFH\/NV 2005, 1266). Diese Voraussetzungen k&ouml;nnen auch Leistungen erf&uuml;llen, die eine Kapitalgesellschaft an einen Gesellschafter ihres eigenen Gesellschafters (mittelbarer Gesellschafter) erbringt (vgl. BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Oktober 2015&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;7\/13, BFHE 251, 335, BStBl II 2016, 219, unter Verweis auf das BFH-Urteil vom 23.&nbsp;Oktober 1985&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;247\/81, BFHE 145, 165, BStBl II 1986, 195; vgl. auch Gosch in Gosch KStG &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;239; Lang in D&ouml;tsch\/Pung\/M&ouml;hlenbrock (D\/P\/M), Kommentar zum KStG und EStG, &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;3 KStG, Teil&nbsp;C, Rz&nbsp;816&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Wendet die B-GmbH einen Vorteil (hier in Form von &uuml;berh&ouml;hten Geh&auml;ltern, Tantiemen bzw. Honorarzahlungen) unmittelbar dem Kl&auml;ger und damit ihrem mittelbaren Anteilseigner zu, ist der normale Weg der Gewinnaussch&uuml;ttung, der &uuml;ber die A-GmbH f&uuml;hren w&uuml;rde, abgek&uuml;rzt. Insoweit bedient sich die A-GmbH ihrer Tochtergesellschaft, der B-GmbH, um Gewinne an den Kl&auml;ger verdeckt auszusch&uuml;tten (vgl. auch BFH-Urteil in BFHE 145, 165, BStBl II 1986, 195; Gosch in Gosch KStG &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;239). Die unmittelbare Zuwendung der B-GmbH an den Kl&auml;ger stellt danach &#8211;wie das FG zutreffend erkannt hat&#8211; eine &uuml;ber die A-GmbH an den Kl&auml;ger &#8222;durchgeleitete&#8220; vGA dar (vgl. auch Gosch in Gosch KStG &sect;&nbsp;8 Rz&nbsp;239; Lang in D\/P\/M, a.a.O., &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;3 KStG, Teil&nbsp;C, Rz&nbsp;816&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Jedoch hat der Kl&auml;ger den Antrag auf eine Besteuerung nach dem Teileink&uuml;nfteverfahren nicht fristgerecht gestellt. &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG sieht vor, dass der Antrag sp&auml;testens zusammen mit der Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r den jeweiligen Veranlagungszeitraum zu stellen ist (zur Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der Fristenregelung des &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG vgl. Senatsurteil vom 28.&nbsp;Juli 2015&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;50\/14, BFHE 250, 413, BStBl II 2015, 894). Der Gesetzgeber hat durch die Verwendung des Wortes &quot;sp&auml;testens&quot; eindeutig zum Ausdruck gebracht, dass die Aus&uuml;bung des Wahlrechts zeitlich durch die Abgabe der Einkommensteuererkl&auml;rung befristet ist (vgl. hierzu ausf&uuml;hrlich Senatsurteil in BFHE 250, 413, BStBl II 2015, 894). Mit der Abgabe der Einkommensteuererkl&auml;rung ist die Frist zur Aus&uuml;bung des Antragsrechts nach &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG auch dann abgelaufen, wenn die Erkl&auml;rung unrichtig und nach &sect;&nbsp;153 AO zu korrigieren ist (Senatsurteil in BFHE 250, 413, BStBl II 2015, 894).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Kl&auml;ger hat (ausdr&uuml;ckliche) Antr&auml;ge nach &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG erst im Dezember 2014 &#8211;und damit jeweils nach der Abgabe der Einkommensteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Streitjahre&#8211; gestellt. Diese Antr&auml;ge waren somit verfristet, und zwar selbst dann, wenn der Kl&auml;ger im Dezember 2014 (zugleich) eine Berichtigung seiner Einkommensteuererkl&auml;rungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;153 AO vorgenommen h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Die im Dezember 2014 erfolgte Wahlrechtsaus&uuml;bung stellt keine Berichtigung der Einkommensteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Streitjahre gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;153 AO durch den Kl&auml;ger dar, denn die Nichtaus&uuml;bung eines Wahlrechts f&uuml;hrt nicht dazu, dass die Steuerkl&auml;rung unrichtig oder unvollst&auml;ndig und daher gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;153 AO zu berichtigen ist (vgl. Senatsurteil in BFHE 250, 413, BStBl II 2015, 894).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Ob der Kl&auml;ger im Dezember 2014 eine Berichtigung seiner Einkommensteuererkl&auml;rungen i.S. des &sect;&nbsp;153 AO vorgenommen hat, indem er erstmals Kapitaleink&uuml;nfte aus seiner unternehmerischen Beteiligung erkl&auml;rt hat oder ob es an einer Berichtigung i.S. des &sect;&nbsp;153 AO fehlt, weil nicht er selbst, sondern das FA im Rahmen der durchgef&uuml;hrten Au&szlig;enpr&uuml;fung die Unrichtigkeit der Einkommensteuererkl&auml;rungen erkannt und in der weiteren Folge entsprechende Einkommensteuer&auml;nderungsbescheide f&uuml;r die Streitjahre erlassen hat (vgl. hierzu z.B. Heuermann in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;153 AO Rz&nbsp;13a, m.w.N.), kann dahinstehen. Denn selbst wenn der Kl&auml;ger seine Einkommensteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Streitjahre im Dezember 2014 berichtigt h&auml;tte, erg&auml;be sich hieraus kein fristgerechter Antrag auf Anwendung des Teileink&uuml;nfteverfahrens. Die zusammen mit den &#8222;berichtigten Erkl&auml;rungen&#8220; im Dezember 2014 gestellten Antr&auml;ge auf Anwendung des Teileink&uuml;nfteverfahrens sind &#8211;auch wenn die &#8222;berichtigten Erkl&auml;rungen&#8220; erstmals Kapitaleink&uuml;nfte aus einer unternehmerischen Beteiligung enthalten&#8211; keine zusammen mit der Einkommensteuererkl&auml;rung gestellten Antr&auml;ge gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG. Die in diesem Sinne &#8222;berichtigte Erkl&auml;rung&#8220; ist &#8211;entgegen der Auffassung des Kl&auml;gers&#8211; keine &#8222;Einkommensteuererkl&auml;rung&#8220;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das gesetzliche Merkmal der &#8222;Einkommensteuererkl&auml;rung&#8220; ist durch die Rechtsprechung des BFH gekl&auml;rt. Danach ist eine Steuererkl&auml;rung eine formalisierte, innerhalb einer bestimmten Frist abzugebende Auskunft des Steuerpflichtigen oder seines Vertreters, die dem Finanzamt die Festsetzung der Steuer oder die Feststellung von Besteuerungsgrundlagen erm&ouml;glicht und in der Regel zum Erlass eines Steuerbescheides f&uuml;hrt (Senatsurteil in BFHE 250, 413, BStBl II 2015, 894, m.w.N.). Hiervon ist die Berichtigung einer inhaltlich unzutreffenden Einkommensteuerkl&auml;rung, zu der der Steuerpflichtige gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;153 AO verpflichtet ist, zu unterscheiden. Die Abgabe der Steuererkl&auml;rung ist losgel&ouml;st von ihrer inhaltlichen Richtigkeit und Vollst&auml;ndigkeit zu beurteilen. Dies folgt im Umkehrschluss aus &sect;&nbsp;153 AO, denn die dort vorgeschriebene Berichtigung einer Steuererkl&auml;rung setzt voraus, dass eine unrichtige Erkl&auml;rung vorliegt (vgl. BFH-Urteil vom 2.&nbsp;Juli 1986&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;70\/83, BFH\/NV 1987, 704).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ein fristgerechter konkludenter Antrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG ergibt sich &#8211;anders als der Kl&auml;ger meint&#8211; nicht aus der bereits in den Einkommensteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Jahre 2010 und 2011 beantragten G&uuml;nstigerpr&uuml;fung (vgl. zur M&ouml;glichkeit eines solchen konkludenten Antrags: Senatsurteile in BFHE 259, 213, BStBl II 2018, 69; in BFHE 250, 413, BStBl II 2015, 894).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dabei kann dahinstehen, ob der Kl&auml;ger als Volljurist und Rechtsanwalt einem fachkundig beratenen Steuerpflichtigen gleichzustellen und bereits aus diesem Grunde nicht ohne weitere konkrete Anhaltspunkte davon auszugehen ist, dass mit der G&uuml;nstigerpr&uuml;fung nach &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;6 EStG konkludent auch der f&uuml;r die n&auml;chsten vier Jahre bindende Antrag nach &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG gestellt wird (vgl. Senatsurteil in BFHE 250, 413, BStBl II 2015, 894). Denn selbst wenn der Kl&auml;ger wie ein nicht fachkundig beratener Steuerpflichtiger zu behandeln w&auml;re, w&auml;re der Antrag auf G&uuml;nstigerpr&uuml;fung nicht als konkludenter Antrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG anzusehen. Es fehlt nicht nur an den notwendigen tats&auml;chlichen Angaben, die f&uuml;r die materiell-rechtlichen Voraussetzungen eines solchen Antrags erforderlich sind (vgl. Senatsurteil in BFHE 259, 213, BStBl II 2018, 69). Die Annahme eines konkludenten Antrags scheitert auch daran, dass der Kl&auml;ger sein Antragsrecht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG kannte, aber &#8211;da er das von der B-GmbH bezogene Gehalt und die Tantieme irrt&uuml;mlich als Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit und die Honorarzahlungen irrt&uuml;mlich als Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit ansah&#8211; weder Anlass f&uuml;r die Erkl&auml;rung von Kapitaleink&uuml;nften aus der Beteiligung an der A-GmbH noch f&uuml;r eine Antragstellung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG sah. In einer solchen Situation kann der Antrag auf G&uuml;nstigerpr&uuml;fung nicht als konkludenter Antrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG verstanden werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Entgegen der Auffassung des FG (zustimmend allerdings: z.B. Reddig, EFG 2016, 1505&nbsp;f.; Oellerich in Bordewin\/Brandt, &sect;&nbsp;32d EStG Rz&nbsp;96b; Weiss, GmbH-Rundschau 2016, 1053&nbsp;f.) kommt eine teleologische Reduktion des &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG dahin, dass die Frist nicht anzuwenden ist, wenn dem Steuerpflichtigen aus der betreffenden Beteiligung ausschlie&szlig;lich vGA zugeflossen sind, die er in seiner Einkommensteuererkl&auml;rung entsprechend den zugrunde liegenden zivilrechtlichen Rechtsverh&auml;ltnissen als Einnahmen bei anderen Einkunftsarten als den Kapitaleink&uuml;nften erkl&auml;rt hat und die vom Finanzamt erst nach einer Au&szlig;enpr&uuml;fung zutreffend als Kapitalertr&auml;ge in Form von vGA besteuert werden, nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine teleologische Reduktion zielt darauf, den Geltungsbereich einer Norm mit R&uuml;cksicht auf ihren Gesetzeszweck gegen&uuml;ber dem zu weit gefassten Wortlaut einzuschr&auml;nken. Sie ist nicht bereits dann gerechtfertigt, wenn die vom Gesetzgeber getroffene Entscheidung rechtspolitisch fehlerhaft erscheint. Ihre Aufgabe ist es daher nicht, das Gesetz zu verbessern, obwohl es sich &#8211;gemessen an seinem Zweck&#8211; noch nicht als planwidrig unvollst&auml;ndig oder zu weitgehend erweist. Vielmehr muss die auf den Wortlaut abstellende Auslegung zu einem sinnwidrigen Ergebnis f&uuml;hren (vgl. Senatsurteil vom 12.&nbsp;Juni 2018&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;14\/15, BFHE 262, 66, BStBl II 2018, 755; BFH-Urteile vom 26.&nbsp;Juni 2007&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;9\/05, BFHE 219, 173, BStBl II 2007, 893; vom 12.&nbsp;Dezember 2007&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;31\/06, BFHE 219, 498, BStBl II 2008, 344).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG erweist sich jedoch auch f&uuml;r die F&auml;lle, in denen der Steuerpflichtige &#8211;wie im Streitfall&#8211; von ihm erzielte Eink&uuml;nfte zun&auml;chst rechtsirrig nicht den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen zuordnet und aus diesem Grunde keinen Anlass f&uuml;r eine Antragstellung sieht, nicht als planwidrig unvollst&auml;ndig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Der Gesetzgeber verfolgt mit &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG das Ziel, Ertr&auml;ge aus einer unternehmerischen Beteiligung gegen&uuml;ber solchen aus einer Beteiligung zu privilegieren, die sich als lediglich private Verm&ouml;gensverwaltung darstellen (vgl. Senatsurteil vom 21.&nbsp;Oktober 2014&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;48\/12, BFHE 247, 548, BStBl II 2015, 270). F&uuml;r die F&auml;lle einer typischerweise unternehmerischen Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft hat er daher die M&ouml;glichkeit geschaffen, die aus der Beteiligung erzielten Kapitalertr&auml;ge i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 und 2 EStG, zu denen auch vGA gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG geh&ouml;ren, &#8211;vergleichbar einer Beteiligung im Betriebsverm&ouml;gen&#8211; dem progressiven Einkommensteuertarif unter Anwendung des Teileink&uuml;nfteverfahrens zu unterwerfen. Hierf&uuml;r hat der Gesetzgeber ein formalisiertes Verfahren zur Antragstellung sowie zum Widerruf des Antrages umfassend geregelt (&sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 S&auml;tze&nbsp;3 bis 6 EStG). Dabei hat er unter anderem ausdr&uuml;cklich bestimmt, dass das Wahlrecht zeitlich durch die Abgabe der Einkommensteuererkl&auml;rung begrenzt ist (vgl. Senatsurteil in BFHE 250, 413, BStBl II 2015, 894). Zur Vermeidung von auf Steueroptimierungen gerichteten st&auml;ndigen Wechseln des Besteuerungsregimes sowie zur Vereinfachung hat er sich bewusst daf&uuml;r entschieden, dass der Antrag grunds&auml;tzlich als f&uuml;r f&uuml;nf Veranlagungszeitr&auml;ume gestellt gilt (BTDrucks 16\/7036, S.&nbsp;14) und f&uuml;r die Anteile an der jeweiligen Beteiligung nur einheitlich gestellt werden kann (BTDrucks 16\/7036, S.&nbsp;14). Die zeitliche Begrenzung dient demnach insbesondere auch der Erleichterung der Administration der Wahlrechtsaus&uuml;bung (vgl. Senatsurteil in BFHE 250, 413, BStBl II 2015, 894).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Das Gesetz gew&auml;hrt dem Steuerpflichtigen danach in Bezug auf die aus einer unternehmerischen Beteiligung erzielbaren Kapitalertr&auml;ge i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 oder 2 EStG ein fristgebundenes, formalisiertes Antragsrecht. Dabei ist die Privilegierung der unternehmerischen Beteiligung zeitlich ausdr&uuml;cklich mit der Abgabe der Steuererkl&auml;rung verkn&uuml;pft. Dies f&uuml;hrt auch in den F&auml;llen, in denen der unternehmerisch Beteiligte von ihm erzielte Eink&uuml;nfte aus einer vGA in seiner Einkommensteuererkl&auml;rung zun&auml;chst rechtsirrig anderen Eink&uuml;nften zuordnet und die vorliegende vGA erst durch eine sp&auml;ter durchgef&uuml;hrte Au&szlig;enpr&uuml;fung aufgedeckt wird, nicht zu sinnwidrigen Ergebnissen. Zwar ist in diesen F&auml;llen eine Nachholung des Antrags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG nur in den engen Grenzen des &sect;&nbsp;110 AO m&ouml;glich. Jedoch steht es dem unternehmerisch beteiligten Steuerpflichtigen frei, einen entsprechenden Antrag (auch) in Anbetracht einer h&auml;ufig rechtlich problematischen oder zweifelhaften Qualifizierung von Eink&uuml;nften vorsorglich zu stellen (vgl. hierzu FG D&uuml;sseldorf, Urteil vom 24.&nbsp;Mai 2016&nbsp;&#8211; 13&nbsp;K&nbsp;3369\/14&nbsp;E, EFG 2016, 1781; nachfolgend Senatsurteil vom 24.&nbsp;Oktober 2017&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;19\/16, BFHE 262, 1, BStBl II 2019, 34, jedoch ohne Aussage hierzu).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein solch vorsorglicher Antrag ist &#8211;anders als ein bedingter Antrag&#8211; zul&auml;ssig. Dies zeigt sich auch darin, dass der Gesetzgeber das Antragsrecht nicht davon abh&auml;ngig gemacht hat, dass im Streitjahr tats&auml;chlich (bereits) Kapitalertr&auml;ge erzielt werden. Ausreichend ist die abstrakte M&ouml;glichkeit, Kapitalertr&auml;ge aus der jeweiligen unternehmerischen Beteiligung zu erzielen (vgl. Senatsurteil vom 27.&nbsp;M&auml;rz 2018&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;1\/15, BFHE 261, 144, BStBl II 2019, 56; Bl&uuml;mich\/Werth, &sect;&nbsp;32d EStG Rz&nbsp;151), wobei hier nicht allein vGA erfasst sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hieraus folgt zugleich, dass der unternehmerisch Beteiligte, der die Privilegierung durch &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG in Anspruch nehmen will, &uuml;ber die Aus&uuml;bung des ihm zustehenden Wahlrechts grunds&auml;tzlich unabh&auml;ngig vom tats&auml;chlichen Bezug entsprechender Kapitalertr&auml;ge aus der Beteiligung im Jahr der Antragstellung entscheiden kann. Will der unternehmerisch Beteiligte in Bezug auf die Einhaltung der Antragsfrist sicher sein, muss er sp&auml;testens in bzw. mit der Einkommensteuererkl&auml;rung einen vorsorglichen Antrag stellen. Verzichtet er auf einen vorsorglichen Antrag, tr&auml;gt er das Risiko einer unzutreffenden Qualifizierung von Eink&uuml;nften im Rahmen seiner Steuererkl&auml;rung. Dies erscheint &#8211;da er ein solches Risiko unter Ber&uuml;cksichtigung von ihm geschlossener Vereinbarungen bzw. gew&auml;hlter Gestaltungen einsch&auml;tzen kann&#8211; sachgerecht, zumal das Gesetz auch &#8211;abh&auml;ngig von den konkreten Umst&auml;nden des Einzelfalls&#8211; die M&ouml;glichkeit der Wiedereinsetzung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;110 AO vorsieht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Aus den dargelegten Gr&uuml;nden kann auch der Umstand, dass die (versp&auml;tete erstmalige) Aus&uuml;bung des Wahlrechts im Streitfall keinem auf Steueroptimierung gerichteten st&auml;ndigen Wechsel des Besteuerungsregimes dient, nicht zu einem vom Wortlaut des &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG abweichenden Ergebnis f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Entscheidung des FG erweist sich auch nicht etwa deshalb als im Ergebnis zutreffend, weil dem Kl&auml;ger eine Wiedereinsetzung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;110 AO in die Frist des &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG zu gew&auml;hren ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) War jemand ohne Verschulden verhindert, eine gesetzliche Frist einzuhalten, ist auf Antrag Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gew&auml;hren (&sect;&nbsp;110 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO). Der Antrag hierzu ist innerhalb eines Monats nach Wegfall des Hindernisses zu stellen. Die Tatsachen zur Begr&uuml;ndung des Antrags sind bei der Antragstellung oder im Verfahren &uuml;ber den Antrag glaubhaft zu machen. Innerhalb der Antragsfrist ist die vers&auml;umte Handlung nachzuholen (&sect;&nbsp;110 Abs.&nbsp;2 S&auml;tze&nbsp;1 bis 3 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;110 Abs.&nbsp;3 AO kann nach einem Jahr seit dem Ende der vers&auml;umten Handlung die Wiedereinsetzung nicht mehr beantragt oder die vers&auml;umte Handlung nicht mehr nachgeholt werden, au&szlig;er wenn dies vor Ablauf der Jahresfrist infolge h&ouml;herer Gewalt unm&ouml;glich war. Dar&uuml;ber hinaus kann nach Ablauf der Jahresfrist ausnahmsweise Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gew&auml;hrt werden, wenn Wiedereinsetzung auch ohne Antrag in Betracht kommt, soweit die ma&szlig;geblichen, f&uuml;r eine Wiedereinsetzung sprechenden Tatsachen vor Ablauf der Jahresfrist f&uuml;r das Finanzamt bzw. das Gericht erkennbar sind bzw. die Rechtzeitigkeit eines Rechtsbehelfs bzw. Antrages allein aus in der Sph&auml;re des Gerichts bzw. des Finanzamts liegenden Gr&uuml;nden nicht innerhalb der Jahresfrist gepr&uuml;ft worden ist. Voraussetzung f&uuml;r eine solche Wiedereinsetzung ist aber, dass eine die Wiedereinsetzung rechtfertigende Lage bereits vor Ablauf der Jahresfrist gegeben war. Danach m&uuml;ssen die ma&szlig;geblichen, f&uuml;r die Wiedereinsetzung sprechenden Tatsachen vor Ablauf der Jahresfrist aus den dem Gericht bzw. dem Finanzamt vorliegenden Akten erkennbar sein (vgl. BFH-Urteil vom 15.&nbsp;Mai 1996&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;99\/92, BFH\/NV 1996, 891; BFH-Beschluss vom 30.&nbsp;Oktober 2001&nbsp;&#8211; X&nbsp;B&nbsp;55\/01, BFH\/NV 2002, 503 jeweils zu &sect;&nbsp;56 FGO, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Senat kann dahingestellt lassen, ob der Irrtum des Kl&auml;gers &uuml;ber die Qualifizierung der Eink&uuml;nfte und damit zusammenh&auml;ngend &uuml;ber die M&ouml;glichkeit einer Optionsaus&uuml;bung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG ausnahmsweise entschuldbar ist und ob er die Monatsfrist des &sect;&nbsp;110 Abs.&nbsp;2 AO gewahrt hat. Denn eine Wiedereinsetzung scheitert jedenfalls am Verstreichen der Jahresfrist des &sect;&nbsp;110 Abs.&nbsp;3 AO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Kl&auml;ger hat im Dezember 2014 nicht nur einen Antrag auf Wiedereinsetzung, sondern auch einen Antrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG gestellt und damit die vers&auml;umte Handlung nachgeholt. Zu diesem Zeitpunkt war die Jahresfrist des &sect;&nbsp;110 Abs.&nbsp;3 AO jedoch bereits verstrichen, da das Optionsrecht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG mit der Abgabe der Einkommensteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Streitjahre im Januar 2011, Dezember 2011 bzw.&nbsp;Januar 2013 h&auml;tte ausge&uuml;bt werden m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ein Fall h&ouml;herer Gewalt, in dem das Verstreichen der Jahresfrist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;110 Abs.&nbsp;3 AO unbeachtlich w&auml;re, liegt nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>H&ouml;here Gewalt ist ein au&szlig;ergew&ouml;hnliches Ereignis, das unter den gegebenen Umst&auml;nden auch durch die &auml;u&szlig;erste, nach Lage der Sache von dem Betroffenen zu erwartende Sorgfalt nicht verhindert werden konnte. Dies umfasst von au&szlig;en kommende Ereignisse, die vom Betroffenen nicht zu beherrschen sind und damit auch sog. unabwendbare Zuf&auml;lle. Hierzu geh&ouml;rt auch ein Umstand, der dem Beteiligten die rechtzeitige Vornahme einer fristgebundenen Handlung unzumutbar macht und damit aus verfassungsrechtlichen Gr&uuml;nden dem Bereich der h&ouml;heren Gewalt zuzuordnen ist (vgl. BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Januar 2011&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;37\/10, BFH\/NV 2011, 1281; Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 18.&nbsp;Dezember 1985&nbsp;&#8211; 2&nbsp;BvR&nbsp;1167, 1185, 1636\/84, 308\/85 und 2&nbsp;BvQ&nbsp;18\/84, BVerfGE 71, 305, 348). Danach kann h&ouml;here Gewalt auch dann vorliegen, wenn ein Verfahrensbeteiligter durch ein Verhalten des Gerichts von einer fristgerechten Prozesshandlung abgehalten wird. Gleicherma&szlig;en darf eine Fristvers&auml;umnis dem Betroffenen dann nicht angelastet werden, wenn er durch arglistiges Verhalten seines Gegners an der rechtzeitigen Einlegung des Rechtsbehelfs gehindert worden ist oder wenn die Fristvers&auml;umnis auf das rechts- oder treuwidrige Verhalten der Beh&ouml;rde zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden kann und der Beteiligte das unsachgem&auml;&szlig;e Verhalten der Beh&ouml;rde trotz aller ihm zumutbaren Anstrengungen nicht erkennen konnte (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2011, 1281; s.a. BFH-Urteil vom 8.&nbsp;August 2013&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;3\/11, BFHE 242, 535, BStBl II 2014, 46; BFH-Beschluss vom 28.&nbsp;Oktober 2004&nbsp;&#8211; III&nbsp;R&nbsp;53\/03, BFH\/NV 2005, 374, m.w.N.). Ein blo&szlig;er Rechtsirrtum erf&uuml;llt hingegen nicht die Voraussetzungen f&uuml;r die Annahme &quot;h&ouml;herer Gewalt&quot; i.S. des &sect;&nbsp;110 Abs.&nbsp;3 AO (BFH-Urteile vom 9.&nbsp;Juni 2015&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;14\/14, BFHE 250, 19, BStBl II 2015, 931; vom 8.&nbsp;August 2013&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;3\/11, BFHE 242, 535, BStBl II 2014, 46).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Nach diesen Grunds&auml;tzen war der Kl&auml;ger nicht durch h&ouml;here Gewalt an der Stellung eines fristgerechten Antrags gehindert. Grund f&uuml;r das Unterlassen eines Antrags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG war sein Irrtum &uuml;ber die zutreffende Qualifizierung seiner Eink&uuml;nfte. Wegen dieses Irrtums hat er keinen Grund gesehen, von dem ihm bekannten Optionsrecht Gebrauch zu machen. Hierin liegt kein au&szlig;ergew&ouml;hnliches Ereignis, das unter den gegebenen Umst&auml;nden auch durch die &auml;u&szlig;erste, nach Lage der Sache von dem Kl&auml;ger zu erwartende Sorgfalt nicht verhindert werden konnte. Dies gilt auch in Bezug auf den Umstand, dass der Kl&auml;ger keinen Anlass gesehen hat, z.B. wegen etwaiger Unsicherheiten in Bezug auf die zutreffende Qualifizierung jener Eink&uuml;nfte, vorsorglich einen Antrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 EStG zu stellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Der Ablauf der Jahresfrist ist auch nicht ausnahmsweise unbeachtlich, weil dem FA die ma&szlig;geblichen, f&uuml;r eine Wiedereinsetzung sprechenden Tatsachen vor Ablauf der Jahresfrist erkennbar waren. Selbst wenn es f&uuml;r das FA nach Aktenlage ersichtlich gewesen w&auml;re, dass der Kl&auml;ger unternehmerisch an der A-GmbH beteiligt war und eine vGA vorlag, h&auml;tte es mit Blick auf die gesetzlich vorgesehene Bindung f&uuml;r die folgenden vier Veranlagungszeitr&auml;ume nicht ohne weiteres von der Aus&uuml;bung des Optionsrechts durch den Kl&auml;ger ausgehen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Ob die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;4 EStG i.d.F. des Jahressteuergesetzes 2010 (JStG 2010), der gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;52a Abs.&nbsp;15 Satz&nbsp;2 EStG i.d.F. des JStG 2010 erstmals f&uuml;r den Veranlagungszeitraum 2011 Anwendung findet (vgl. Senatsurteil in BFHE 250, 413, BStBl II 2015, 894), erf&uuml;llt sind, kann dahinstehen. W&auml;re die Anwendung des gesonderten Tarifs nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;4 EStG i.d.F. des JStG 2010 ausgeschlossen, w&auml;re die vGA &#8211;wie in dem streitigen Einkommensteuerbescheid 2011 erfolgt&#8211; aufgrund der G&uuml;nstigerpr&uuml;fung nach der tariflichen Einkommensteuer zu besteuern. W&auml;re die Anwendung des gesonderten Tarifs gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32d Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;4 EStG i.d.F. des JStG 2010 ausgeschlossen, k&auml;me es ebenfalls zur Besteuerung mit der tariflichen Einkommensteuer, ohne dass das Teileink&uuml;nfteverfahren Anwendung f&auml;nde (vgl. &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;40 Satz&nbsp;2 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Sache ist spruchreif.&nbsp;&nbsp;Die auf die &#8211;durch Anwendung des Teileink&uuml;nfteverfahrens bewirkte&#8211; teilweise Steuerfreistellung der Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen gerichtete Klage gegen die Einkommensteuer&auml;nderungsbescheide und die ge&auml;nderten Verlustfeststellungsbescheide kann aus den dargelegten Gr&uuml;nden keinen Erfolg haben. Sie war daher abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 14.5.2019, VIII R 20\/16ECLI:DE:BFH:2019:U.140519.VIIIR20.16.0 Zum Antrag auf Anwendung des Teileink&uuml;nfteverfahrens bei nachtr&auml;glich festgestellter vGA Leits&auml;tze 1. Der Antrag auf Besteuerung der Kapitaleink&uuml;nfte aus einer unternehmerischen Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft nach der tariflichen Einkommensteuer unter Anwendung des Teileink&uuml;nfteverfahrens ist sp&auml;testens zusammen mit der Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r den jeweiligen Veranlagungszeitraum zu stellen (&sect; 32d Abs. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-20-16-zum-antrag-auf-anwendung-des-teileinkuenfteverfahrens-bei-nachtraeglich-festgestellter-vga\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;20\/16 &#8211; Zum Antrag auf Anwendung des Teileink&uuml;nfteverfahrens bei nachtr&auml;glich festgestellter vGA<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71050","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71050","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71050"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71050\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71050"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71050"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71050"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}