{"id":71066,"date":"2019-08-22T18:08:38","date_gmt":"2019-08-22T16:08:38","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71066"},"modified":"2019-08-22T18:08:38","modified_gmt":"2019-08-22T16:08:38","slug":"ii-b-84-18-schweizer-steuerberatungsgesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-b-84-18-schweizer-steuerberatungsgesellschaft\/","title":{"rendered":"II&nbsp;B&nbsp;84\/18 &#8211; Schweizer Steuerberatungsgesellschaft"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 25.6.2019, II B 84\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:B.250619.IIB84.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Schweizer Steuerberatungsgesellschaft<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Ist das Urteil des FG kumulativ auf mehrere Begr&uuml;ndungen gest&uuml;tzt, findet die Zulassung der Revision nur statt, wenn f&uuml;r jede dieser Begr&uuml;ndungen ein Zulassungsgrund ordnungsgem&auml;&szlig; dargelegt ist und vorliegt.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Es ist nicht f&uuml;r sich genommen v&ouml;lkerrechtswidrig, wenn ein Staat Regelungen f&uuml;r Sachverhalte trifft, die in seinem Hoheitsgebiet Rechtswirkungen ausl&ouml;sen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde der Kl&auml;gerin wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts Baden-W&uuml;rttemberg vom 29.06.2018 &#8211; 3 K 1114\/17 wird als unzul&auml;ssig verworfen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) ist eine in der Schweiz ans&auml;ssige Gesellschaft, die als Steuerberatungsgesellschaft t&auml;tig wird. Eine Eintragung nach &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 des Steuerberatungsgesetzes (StBerG) besteht nicht. Sie wurde ab 2016 f&uuml;r ein im Inland ans&auml;ssiges Unternehmen steuerberatend gegen&uuml;ber dem Beklagten und Beschwerdegegner (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) t&auml;tig. Dazu geh&ouml;rten die Steuerberatung, Rechtsbehelfe, Steuererkl&auml;rungen und die Erstellung von Jahresabschl&uuml;ssen. Die Leistungen f&uuml;hrte sie in der Schweiz aus. Das FA wies die Kl&auml;gerin unter Berufung auf &sect;&nbsp;80 Abs.&nbsp;5 der Abgabenordnung i.d.F. des Achten Gesetzes zur &Auml;nderung des Steuerberatungsgesetzes vom 8.&nbsp;April 2008 (BGBl I 2008, 666) &#8211;AO a.F.&#8211; zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage, mit der sich die Kl&auml;gerin auf fehlenden Grenz&uuml;bertritt sowie das Gesetz zu dem Abkommen zwischen der Europ&auml;ischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits &uuml;ber die Freiz&uuml;gigkeit vom 2.&nbsp;September 2001 (BGBl II 2001, 810) &#8211;FZA&#8211; berief, blieben erfolglos. Das Finanzgericht (FG) geht davon aus, dass die Kl&auml;gerin nach nationalem Recht nicht zur Hilfeleistung in Steuersachen befugt sei, sich als Drittstaatsgesellschaft nicht auf die Dienstleistungsfreiheit nach Art.&nbsp;56 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union (AEUV) i.d.F. des Vertrags von Lissabon zur &Auml;nderung des Vertrags &uuml;ber die Europ&auml;ische Union und des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union 2008, Nr.&nbsp;C-115, 47) berufen k&ouml;nne und das FZA auf Dienstleistungen ohne Grenz&uuml;bertritt nicht anwendbar sei. Zudem habe sie keine die grenz&uuml;berschreitende steuerberatende Dienstleistung umfassende Berufshaftpflichtversicherung nachgewiesen. Das FG-Urteil wurde der Kl&auml;gerin am 9.&nbsp;August 2018 zugestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision macht die Kl&auml;gerin zun&auml;chst sinngem&auml;&szlig; die grunds&auml;tzliche Bedeutung der Frage geltend, ob das FZA auch auf Dienstleistungen ohne Grenz&uuml;bertritt anwendbar sei, und beruft sich hierf&uuml;r auf das Schrifttum. Die Behandlung der Korrespondenzdienstleistungen habe f&uuml;r alle &quot;remote&quot;-Dienstleistungen Bedeutung (Auseinanderfallen von Ort des Leistenden und des Servers). Ferner beanstandet sie sinngem&auml;&szlig; einen Widerspruch zu dem Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) &quot;X-Steuerberatungsgesellschaft&quot; vom 17.&nbsp;Dezember 2015&nbsp;&#8211; C-342\/14 (ECLI:EU:C:2015:827), der auch Korrespondenzleistungen als von Art.&nbsp;56 AEUV erfasst sehe. Schlie&szlig;lich habe sie beantragt, die Fragen dem EuGH zur Entscheidung vorzulegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In einem am 20.&nbsp;Mai 2019 eingegangenen Schriftsatz hat sie nochmals ihre R&uuml;gen betreffend Art.&nbsp;56 AEUV sowie das FZA aufgegriffen und weiter eingewandt, dass sie keine Berufshaftpflichtversicherung vorlegen m&uuml;sse, da &sect;&nbsp;3a StBerG nicht anwendbar sei. Ein Staat k&ouml;nne nicht rechtliche Sachverhalte in einem anderen Staat regeln und ggf. reglementieren, die sich ausschlie&szlig;lich in dem anderen Staat abspielten (hier Unternehmenssitz, kein physischer Grenz&uuml;bertritt, blo&szlig;e Korrespondenzdienstleistungen), ohne die Souver&auml;nit&auml;t des anderen Staates zu verletzen. Dies sei ohne vertragliche Regelung v&ouml;lkerrechtswidrig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie habe im &Uuml;brigen zus&auml;tzlich eine Kommissionsbeschwerde bei der Europ&auml;ischen Kommission wegen Verletzung der Grundfreiheiten eingereicht mit dem Antrag, ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland (Deutschland) zu pr&uuml;fen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde ist unzul&auml;ssig. Die Kl&auml;gerin hat entgegen &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) keine Zulassungsgr&uuml;nde i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 FGO innerhalb der Beschwerdebegr&uuml;ndungsfrist des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 FGO dargelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Ist das Urteil des FG kumulativ auf mehrere Begr&uuml;ndungen gest&uuml;tzt, von denen jede f&uuml;r sich das Entscheidungsergebnis tr&auml;gt, muss f&uuml;r jede dieser Begr&uuml;ndungen ein Zulassungsgrund i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 FGO schl&uuml;ssig dargelegt werden (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. u.a. Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 17.&nbsp;Januar 2017&nbsp;&#8211; III&nbsp;B&nbsp;20\/16, BFH\/NV&nbsp;2017, 740, Rz&nbsp;20). Dies hat innerhalb der Beschwerdebegr&uuml;ndungsfrist nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 FGO zu geschehen. Denn die Gr&uuml;nde f&uuml;r die Zulassung der Revision m&uuml;ssen innerhalb der Begr&uuml;ndungsfrist in der gebotenen Form dargelegt werden. Nach Ablauf der Frist ist nach der st&auml;ndigen Rechtsprechung des BFH nur noch eine Erl&auml;uterung und Vervollst&auml;ndigung der fristgerecht geltend gemachten Zulassungsgr&uuml;nde m&ouml;glich (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. u.a. BFH-Beschluss vom 13.&nbsp;Oktober 2015&nbsp;&#8211; I&nbsp;B&nbsp;68\/14, BFH\/NV 2016, 558, Rz&nbsp;20).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Es fehlt an einer fristgerechten schl&uuml;ssigen Darlegung von Zulassungsgr&uuml;nden f&uuml;r jede selbst&auml;ndige Begr&uuml;ndung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat seine Entscheidung &#8211;neben seinen verschiedenen Erw&auml;gungen zum materiellen Recht einschlie&szlig;lich der Anwendbarkeit des AEUV und des FZA&#8211; unter Berufung auf die Urteile des Senats vom 21.&nbsp;Juli 2011&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;6\/10 (BFHE 234, 474, BStBl II 2011, 906) und vom 18.&nbsp;Januar 2017&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;6\/14 (BFH\/NV 2017, 621) auf das Erfordernis und den fehlenden Nachweis einer die grenz&uuml;berschreitende steuerberatende Dienstleistung umfassenden Berufshaftpflichtversicherung gest&uuml;tzt. Zu dieser Begr&uuml;ndung, die f&uuml;r sich allein das FG-Urteil tr&uuml;ge, hat die Kl&auml;gerin bis zum Ablauf der verl&auml;ngerten Beschwerdebegr&uuml;ndungsfrist am 9.&nbsp;November 2018 nichts vorgetragen. Ihre sp&auml;ter vorgebrachten Einwendungen sind eine erstmalige Begr&uuml;ndung und gehen &uuml;ber &quot;Erg&auml;nzung&quot; oder &quot;Vervollst&auml;ndigung&quot; hinaus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im &Uuml;brigen k&ouml;nnten Einw&auml;nde gegen die sachliche Richtigkeit der Rechtsprechung des BFH &#8211;hier zur Berufshaftpflichtversicherung&#8211; f&uuml;r sich genommen regelm&auml;&szlig;ig die Zulassung der Revision auch nicht rechtfertigen, so dass der Beschwerde auch dann der Erfolg versagt bliebe, wenn diese innerhalb der Frist erhoben w&auml;ren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat merkt lediglich erg&auml;nzend an, dass der Vortrag der Kl&auml;gerin auch unschl&uuml;ssig ist. Zum einen bezog sich das BFH-Urteil in BFH\/NV 2017, 621 ebenfalls auf eine Konstellation, in der die Tatbest&auml;nde des StBerG keine Befugnis zur gesch&auml;ftsm&auml;&szlig;igen Hilfe in Steuersachen vermittelten und diese Befugnis unmittelbar aus der Dienstleistungsfreiheit abgeleitet werden sollte. Zum anderen spielt sich der Sachverhalt, dessen Reglementierung durch Deutschland die Kl&auml;gerin beanstandet, tats&auml;chlich nicht ausschlie&szlig;lich in einem anderen Staat, n&auml;mlich der Schweiz, ab. Vielmehr &uuml;berschreiten zwar m&ouml;glicherweise nicht die Kl&auml;gerin bzw. die f&uuml;r sie handelnden Personen, wohl aber die von ihr erbrachten Beratungsleistungen in Gestalt von steuerlich relevanten Dokumenten die Grenze und zeigen Wirkungen im Rahmen von Besteuerungsverfahren und damit hoheitlicher T&auml;tigkeit im Inland. Diese zu regeln geh&ouml;rt zu den origin&auml;ren Befugnissen von Deutschland.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Auf die Frage, ob im Hinblick auf die Reichweite von AEUV und FZA die Zulassungsgr&uuml;nde der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO oder der Divergenz nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO vorliegen, ferner darauf, ob das FG im Hinblick auf diese Rechtsfragen den EuGH als gesetzlichen Richter h&auml;tte anrufen m&uuml;ssen, kommt es demnach nicht mehr an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Von einer weiteren Begr&uuml;ndung sieht der Senat nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 FGO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 25.6.2019, II B 84\/18ECLI:DE:BFH:2019:B.250619.IIB84.18.0 Schweizer Steuerberatungsgesellschaft Leits&auml;tze 1. NV: Ist das Urteil des FG kumulativ auf mehrere Begr&uuml;ndungen gest&uuml;tzt, findet die Zulassung der Revision nur statt, wenn f&uuml;r jede dieser Begr&uuml;ndungen ein Zulassungsgrund ordnungsgem&auml;&szlig; dargelegt ist und vorliegt. 2. 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