{"id":71073,"date":"2019-08-22T18:08:50","date_gmt":"2019-08-22T16:08:50","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71073"},"modified":"2019-08-22T18:08:50","modified_gmt":"2019-08-22T16:08:50","slug":"x-b-76-18-fehlende-begruendungstiefe-einer-schaetzung-kein-qualifizierter-rechtsanwendungsfehler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-b-76-18-fehlende-begruendungstiefe-einer-schaetzung-kein-qualifizierter-rechtsanwendungsfehler\/","title":{"rendered":"X&nbsp;B&nbsp;76\/18 &#8211; Fehlende Begr&uuml;ndungstiefe einer Sch&auml;tzung kein qualifizierter Rechtsanwendungsfehler"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 28.6.2019, X B 76\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:B.280619.XB76.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Fehlende Begr&uuml;ndungstiefe einer Sch&auml;tzung kein qualifizierter Rechtsanwendungsfehler<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Auch die griffweise Sch&auml;tzung in Form eines (Un-)Sicherheitszuschlags muss schl&uuml;ssig, wirtschaftlich m&ouml;glich und vern&uuml;nftig sein. Die hierf&uuml;r erforderliche Begr&uuml;ndung muss jedenfalls eine Plausibilit&auml;tspr&uuml;fung beinhalten. In diesem Fall f&uuml;hrt die fehlende Begr&uuml;ndungstiefe nicht zu einer offenkundig objektiv willk&uuml;rlichen Sch&auml;tzung.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde des Kl&auml;gers wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Th&uuml;ringer Finanzgerichts vom 13.12.2017 &#8211; 3 K 608\/17 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) betrieb im Streitjahr 2004 &#8211;organisatorisch getrennt&#8211; mehrere Erotikm&auml;rkte unter einer einheitlichen Firmierung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen einer nach der Ver&auml;u&szlig;erung des Marktes in X durchgef&uuml;hrten steuerlichen Au&szlig;enpr&uuml;fung kam der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) zu der Ansicht, dass zum einen &#8211;zwischen den Beteiligten nunmehr unstreitig&#8211; der Erl&ouml;s aus dieser Ver&auml;u&szlig;erung als laufender Gewinn zu erfassen sei und zum anderen in Bezug auf die Ums&auml;tze des Bereichs mit Videokabinen und Erotikkino (Video\/Kino) eine Hinzusch&auml;tzung in Form eines Unsicherheitszuschlags von 10&nbsp;% des hieraus erkl&auml;rten Umsatzes von 144.054&nbsp;EUR vorzunehmen sei, da die Kassenbuchf&uuml;hrung formell und materiell nicht ordnungsgem&auml;&szlig; sei. Insoweit sah das FA die Kassensturzf&auml;higkeit als nicht gegeben an und erh&ouml;hte den laufenden Gewinn dieses Marktes von (zuletzt) 38.054,16&nbsp;EUR, der auch den nicht vom Streit betroffenen Shop-Bereich beinhaltete, um 14.000&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klageverfahren blieben erfolglos. Hinsichtlich der Zusch&auml;tzung, so das Finanzgericht (FG) im ersten Rechtsgang, sei die Rechtsprechung zu den M&auml;ngeln in der Kassenbuchf&uuml;hrung anwendbar, da der bargeldintensive Bereich betroffen sei. Die H&ouml;he der Sch&auml;tzung sei unbedenklich. Der Sicherheitszuschlag sei gerechtfertigt, weil die Buchf&uuml;hrung zu verwerfen sei. Ein Zuschlag in H&ouml;he von 10&nbsp;% sei nach der Schwere der M&auml;ngel und des Anteils der davon betroffenen Ums&auml;tze am Gesamtumsatz zutreffend und nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Senatsurteil vom 20.&nbsp;M&auml;rz 2017&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;11\/16 (BFHE 258, 272, BStBl II 2017, 992) ging der Senat zwar ebenfalls davon aus, dass eine Hinzusch&auml;tzung im Bereich Video\/Kino geboten sei. Mangels ausreichender Begr&uuml;ndungstiefe in Bezug auf den Unsicherheitszuschlag hob der Senat jedoch das Urteil des FG auf und verwies die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit dem angefochtenen Urteil, das in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2018, 1153 ver&ouml;ffentlicht wurde, wies das FG die Klage erneut als unbegr&uuml;ndet ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger sieht die Begr&uuml;ndung der Hinzusch&auml;tzung durch das FG weiterhin als nicht ausreichend an und begehrt die Zulassung der Revision wegen eines schwerwiegenden Rechtsfehlers.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA tritt der Beschwerde entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde hat keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Revision ist nicht nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) wegen eines (qualifizierten) Rechtsfehlers zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Soweit der Kl&auml;ger im Rahmen seiner Beschwerdebegr&uuml;ndung als Zulassungsgrund &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 FGO nennt und darlegt, das FG-Urteil leide seiner Ansicht nach an einem offensichtlichen Rechtsfehler, begehrt er &#8211;unabh&auml;ngig davon, ob insoweit den Darlegungsanforderungen aus &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO Gen&uuml;ge getan worden ist&#8211; die Zulassung der Revision wegen eines qualifizierten Rechtsfehlers.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Revision ist wegen eines qualifizierten Rechtsfehlers zuzulassen, wenn die Entscheidung des FG in einem solchen Ma&szlig;e fehlerhaft ist, dass das Vertrauen in die Rechtsprechung nur durch eine h&ouml;chstrichterliche Korrektur der finanzgerichtlichen Entscheidung wiederhergestellt werden kann; die Entscheidung muss objektiv willk&uuml;rlich erscheinen oder greifbar gesetzwidrig sein (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Senatsbeschluss vom 1.&nbsp;M&auml;rz 2019&nbsp;&#8211; X&nbsp;B&nbsp;45\/18, BFH\/NV 2019, 545, Rz&nbsp;33, m.w.N.). Dies ist hier nicht der Fall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Greifbare Gesetzwidrigkeit ist anzunehmen, wenn das Urteil jeglicher gesetzlichen Grundlage entbehrt oder auf einer offensichtlich Wortlaut und Gesetzeszweck widersprechenden Gesetzesauslegung beruht. Eine Entscheidung ist dann (objektiv) willk&uuml;rlich, wenn die fehlerhafte Rechtsanwendung bei verst&auml;ndiger W&uuml;rdigung nicht mehr verst&auml;ndlich ist und sich daher der Schluss aufdr&auml;ngt, dass sie auf sachfremden Erw&auml;gungen beruht. Von Willk&uuml;r kann dagegen nicht gesprochen werden, wenn das Gericht sich mit der Rechtslage eingehend auseinandergesetzt hat und seine Auffassung nicht jedes sachlichen Grundes entbehrt. Unterhalb dieser Schwelle liegende (auch erhebliche) Rechtsfehler reichen dagegen nicht aus, um eine greifbare Gesetzwidrigkeit bzw. eine Willk&uuml;rlichkeit der angefochtenen Entscheidung anzunehmen. Fehler in der Anwendung des materiellen Rechts im konkreten Einzelfall rechtfertigen f&uuml;r sich genommen nicht die Zulassung der Revision (vgl. Beschluss des Bundesfinanzhofs vom 3.&nbsp;August 2017&nbsp;&#8211; IX&nbsp;B&nbsp;54\/17, BFH\/NV 2017, 1449, Rz&nbsp;4).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Macht der Kl&auml;ger einen offensichtlichen Rechtsfehler in Bezug auf die H&ouml;he einer Sch&auml;tzung geltend, kann objektive Willk&uuml;r allenfalls in den F&auml;llen bejaht werden, in denen das Sch&auml;tzungsergebnis des FG wirtschaftlich unm&ouml;glich und damit schlechthin unvertretbar ist. Ein Versto&szlig; gegen Denkgesetze f&uuml;hrt bei Sch&auml;tzungen erst zur Zulassung der Revision wegen willk&uuml;rlich falscher Rechtsanwendung, wenn sich das Ergebnis als offensichtlich realit&auml;tsfremd darstellt (Senatsbeschluss vom 21.&nbsp;Juli 2017&nbsp;&#8211; X&nbsp;B&nbsp;167\/16, BFH\/NV 2017, 1447, Rz&nbsp;17, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Angewandt auf den zu beurteilenden Fall ist ein solch offensichtlicher Rechtsfehler nicht zu erkennen. Denn anders als im Senatsurteil in BFHE 258, 272, BStBl II 2017, 992 gibt das FG eine Begr&uuml;ndung, die erkennen l&auml;sst, warum es eine Hinzusch&auml;tzung in H&ouml;he von 10&nbsp;% der erkl&auml;rten Ums&auml;tze im Bereich Video\/Kino f&uuml;r angemessen, schl&uuml;ssig und plausibel h&auml;lt. Unabh&auml;ngig von der Frage, ob diese Begr&uuml;ndung einer weiteren Vertiefung bedurft h&auml;tte, ist sie jedenfalls nicht offensichtlich realit&auml;tsfremd. Eine Zusch&auml;tzung von 50&nbsp;EUR pro Tag erscheint denkbar und m&ouml;glich. Dar&uuml;ber hinaus ist zu beachten, dass auch eine (Rudiment&auml;r-)Begr&uuml;ndung einer Sch&auml;tzung, der es an der erforderlichen Tiefe fehlt, noch nicht zu einer offenkundig willk&uuml;rlichen Sch&auml;tzung f&uuml;hrt. Vielmehr l&auml;ge in einem solchen Fall lediglich ein &quot;schlichter&quot; Rechtsanwendungsfehler vor, der nicht zur Revisionszulassung berechtigt (vgl. insoweit schon Ebner, AO-Steuerberater 2017, 319 (323), m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Von einer weiteren Darstellung des Sachverhalts sowie einer weiteren Begr&uuml;ndung sieht der Senat gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 FGO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 28.6.2019, X B 76\/18ECLI:DE:BFH:2019:B.280619.XB76.18.0 Fehlende Begr&uuml;ndungstiefe einer Sch&auml;tzung kein qualifizierter Rechtsanwendungsfehler Leits&auml;tze NV: Auch die griffweise Sch&auml;tzung in Form eines (Un-)Sicherheitszuschlags muss schl&uuml;ssig, wirtschaftlich m&ouml;glich und vern&uuml;nftig sein. Die hierf&uuml;r erforderliche Begr&uuml;ndung muss jedenfalls eine Plausibilit&auml;tspr&uuml;fung beinhalten. 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