{"id":71147,"date":"2019-09-12T16:51:30","date_gmt":"2019-09-12T14:51:30","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71147"},"modified":"2019-09-12T16:51:30","modified_gmt":"2019-09-12T14:51:30","slug":"iii-r-69-18-teilweise-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-11122018-iii-r-26-18-zur-abgrenzung-zwischen-der-mehraktigen-einheitlichen-erstausbildung-mit-daneben-ausgeuebter-erwerbstaetigkeit-und-der-beruf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-69-18-teilweise-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-11122018-iii-r-26-18-zur-abgrenzung-zwischen-der-mehraktigen-einheitlichen-erstausbildung-mit-daneben-ausgeuebter-erwerbstaetigkeit-und-der-beruf\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;69\/18 &#8211; Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 11.12.2018 III R 26\/18 &#8211; Zur Abgrenzung zwischen der mehraktigen einheitlichen Erstausbildung mit daneben ausge&uuml;bter Erwerbst&auml;tigkeit und der berufsbegleitend durchgef&uuml;hrten Weiterbildung (Zweitausbildung)"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.5.2019, III R 69\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.220519.IIIR69.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 11.12.2018 III R 26\/18 &#8211; Zur Abgrenzung zwischen der mehraktigen einheitlichen Erstausbildung mit daneben ausge&uuml;bter Erwerbst&auml;tigkeit und der berufsbegleitend durchgef&uuml;hrten Weiterbildung (Zweitausbildung)<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Eine einheitliche Erstausbildung ist nicht mehr anzunehmen, wenn die von dem Kind aufgenommene Erwerbst&auml;tigkeit bei einer Gesamtw&uuml;rdigung der Verh&auml;ltnisse bereits die haupts&auml;chliche T&auml;tigkeit bildet und sich die weiteren Ausbildungsma&szlig;nahmen als eine auf Weiterbildung und\/oder Aufstieg in dem bereits aufgenommenen Berufszweig gerichtete Nebensache darstellen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 31.10.2018 &#8211; 7 K 1015\/18 Kg aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht M&uuml;nster zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Verfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist die Gew&auml;hrung von Kindergeld f&uuml;r Juli bis Dezember 2017.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) ist Mutter des im Mai 1993 geborenen Sohnes (S), der im Juni 2012 ein duales Studium im Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik aufgenommen hatte. Die Beklagte und Revisionskl&auml;gerin (Familienkasse) gew&auml;hrte der Kl&auml;gerin Kindergeld f&uuml;r die Dauer dieser Ausbildung, die am 31.&nbsp;Dezember 2015 enden sollte, und hob die Festsetzung mit Bescheid vom 4.&nbsp;Dezember 2015 ab Januar 2016 auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Januar 2018 beantragte die Kl&auml;gerin ab Januar 2016 Kindergeld f&uuml;r S, der vom Sommersemester 2016 bis zum Wintersemester 2017\/2018 an der Hochschule X im Studiengang Finance &#038; Accounting (in Teilzeit) zum Erwerb des Master of Science immatrikuliert war. Die Kl&auml;gerin gab weiter an, S habe vom 1.&nbsp;Dezember 2015 bis zum 31.&nbsp;Dezember 2017 w&ouml;chentlich 34&nbsp;Stunden gearbeitet. Aus weiteren Unterlagen&nbsp;&nbsp;ging hervor, dass S das Bachelorstudium bereits zum 30.&nbsp;November 2015 abgeschlossen hatte und sich im Januar 2016 f&uuml;r das Masterstudium beworben hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse lehnte die Kindergeldfestsetzung f&uuml;r den Zeitraum Januar 2016 bis Dezember 2017 ab. S habe bereits eine erste Berufsausbildung oder ein Erststudium abgeschlossen und im Folgemonat nach Abschluss der ersten Ausbildungsma&szlig;nahme weder eine Bewerbung nachgewiesen noch den Willen bekundet, sich zum n&auml;chstm&ouml;glichen Zeitpunkt mit einem konkreten Berufsziel bewerben zu wollen. Wegen seiner neben dem Studium ausge&uuml;bten Erwerbst&auml;tigkeit k&ouml;nne er nicht ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der auf Kindergeld f&uuml;r den Zeitraum Juli 2017 bis Dezember 2017 gerichteten Klage statt. Es entschied, der Anspruch der Kl&auml;gerin sei nicht nach &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) ausgeschlossen. Die parallel zum Masterstudiengang ausge&uuml;bte Erwerbst&auml;tigkeit sei unsch&auml;dlich, weil das Masterstudium wegen des engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhangs mit dem Bachelorstudium noch zur Erstausbildung geh&ouml;re. Entgegen der von der Familienkasse vertretenen Ansicht (V&nbsp;6.1 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;8 der Dienstanweisung zum Kindergeld nach dem Einkommensteuergesetz &#8211;DA-KG&nbsp;2017&#8211;) sei es unsch&auml;dlich, dass S die beabsichtigte Aufnahme des Masterstudiums nicht umgehend angezeigt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse r&uuml;gt die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse beantragt,<br \/>das Urteil des FG M&uuml;nster vom 31.&nbsp;Oktober 2018&nbsp;-7&nbsp;K&nbsp;1015\/18&nbsp;Kg aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO). Der Senat kann aufgrund der Feststellungen des FG nicht beurteilen, ob die Ausbildungsma&szlig;nahmen des in Teilzeit betriebenen Masterstudiums &quot;Finance&nbsp;&#038; Accounting&quot; noch als Teil der Erstausbildung zu qualifizieren sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1, &sect;&nbsp;63 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1, Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a EStG besteht Anspruch auf Kindergeld f&uuml;r ein Kind, das das 18., aber noch nicht das 25.&nbsp;Lebensjahr vollendet hat, wenn dieses f&uuml;r einen Beruf ausgebildet wird. In den F&auml;llen des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG wird nach &sect;&nbsp;63 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG ein Kind nach Abschluss einer erstmaligen Berufsausbildung oder eines Erststudiums nur ber&uuml;cksichtigt, wenn es keiner Erwerbst&auml;tigkeit nachgeht. Eine Erwerbst&auml;tigkeit mit bis zu 20&nbsp;Stunden regelm&auml;&szlig;iger w&ouml;chentlicher Arbeitszeit, ein Ausbildungsdienstverh&auml;ltnis oder ein geringf&uuml;giges Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis i.S. der &sect;&sect;&nbsp;8 und 8a des Vierten Buches Sozialgesetzbuch sind unsch&auml;dlich (&sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinsichtlich der Auslegung der in &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG verwendeten Tatbestandsmerkmale erstmalige Berufsausbildung und Erststudium hat der Senat entschieden, dass das Erststudium nur einen Unterfall des Oberbegriffes erstmalige Berufsausbildung darstellt (Senatsurteil vom 3.&nbsp;Juli 2014&nbsp;&#8211; III&nbsp;R&nbsp;52\/13, BFHE 246, 427, BStBl II 2015, 152, Rz&nbsp;19&nbsp;ff.) und der Erstausbildungsbegriff des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz 2 EStG enger auszulegen ist als das in &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a EStG verwendete Tatbestandsmerkmal &quot;Kind, das &#8230; f&uuml;r einen Beruf ausgebildet wird&quot; (Senatsurteil in BFHE 246, 427, BStBl II 2015, 152, Rz&nbsp;22&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die den Erstausbildungsbegriff des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG begrenzenden Kriterien hat der Senat dabei vor allem in folgenden Punkten gesehen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es muss sich um einen &ouml;ffentlich-rechtlich geordneten Ausbildungsgang handeln (Senatsurteil in BFHE 246, 427, BStBl II 2015, 152, Rz&nbsp;24). Dieser muss auf einen Abschluss ausgerichtet sein, der in Form einer Pr&uuml;fung erfolgt (Senatsurteil in BFHE 246, 427, BStBl&nbsp;II 2015, 152, Rz&nbsp;24). Durch die berufliche Ausbildungsma&szlig;nahme muss das Kind die notwendigen fachlichen F&auml;higkeiten und Kenntnisse erwerben, die zur Aufnahme eines Berufs bef&auml;higen, wodurch insbesondere eine Abgrenzung gegen&uuml;ber dem Besuch einer allgemein bildenden Schule erfolgen soll (Senatsurteil in BFHE 246, 427, BStBl II 2015, 152, Rz&nbsp;24). Liegen mehrere Ausbildungsabschnitte vor, k&ouml;nnen diese dann eine einheitliche Erstausbildung darstellen, wenn sie zeitlich und inhaltlich so aufeinander abgestimmt sind, dass die Ausbildung nach Erreichen des ersten Abschlusses fortgesetzt werden soll und das vom Kind angestrebte Berufsziel erst &uuml;ber den weiterf&uuml;hrenden Abschluss erreicht werden kann (Senatsurteil in BFHE 246, 427, BStBl II 2015, 152, Rz&nbsp;27). In einem solchen Fall muss aufgrund objektiver Beweisanzeichen erkennbar sein, dass das Kind die f&uuml;r sein angestrebtes Berufsziel erforderliche Ausbildung nicht bereits mit dem ersten erlangten Abschluss beendet hat (Senatsurteil in BFHE 246, 427, BStBl II 2015, 152, Rz&nbsp;30). Dabei ist darauf abzustellen, ob sich die einzelnen Ausbildungsabschnitte als integrative Teile einer einheitlichen Ausbildung darstellen. Insoweit kommt es vor allem darauf an, ob die Ausbildungsabschnitte in einem engen sachlichen Zusammenhang (z.B. dieselbe Berufssparte, derselbe fachliche Bereich zueinander stehen) und in engem zeitlichen Zusammenhang durchgef&uuml;hrt werden (Senatsurteil in BFHE 246, 427, BStBl II 2015, 152, Rz&nbsp;30).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>An einer Ausbildungseinheit fehlt es dagegen, wenn die Aufnahme des zweiten Ausbildungsabschnitts eine berufspraktische T&auml;tigkeit voraussetzt oder das Kind nach dem Ende des ersten Ausbildungsabschnitts eine Berufst&auml;tigkeit aufnimmt, die nicht nur der zeitlichen &Uuml;berbr&uuml;ckung bis zum n&auml;chstm&ouml;glichen Beginn des weiteren Ausbildungsabschnitts dient (Senatsurteil vom 4.&nbsp;Februar 2016&nbsp;&#8211; III&nbsp;R&nbsp;14\/15, BFHE 253, 145, BStBl&nbsp;II 2016, 615, Rz&nbsp;15).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Diese Rechtsprechungsgrunds&auml;tze sind &#8211;wie der Senat bereits im Urteil vom 11.&nbsp;Dezember 2018&nbsp;&#8211; III&nbsp;R&nbsp;26\/18 (BFHE&nbsp;263, 209) entschieden hat&#8211; f&uuml;r F&auml;lle, in denen die einheitliche Erstausbildung mit daneben ausge&uuml;bter Erwerbst&auml;tigkeit von einer berufsbegleitend durchgef&uuml;hrten Weiterbildung (Zweitausbildung) abzugrenzen ist, fortzuentwickeln und zu pr&auml;zisieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Danach kann es an einer einheitlichen Erstausbildung auch dann fehlen, wenn das Kind nach Erlangung des ersten Abschlusses in einem &ouml;ffentlich-rechtlich geordneten Ausbildungsgang eine Berufst&auml;tigkeit aufnimmt und die daneben in einem weiteren Ausbildungsabschnitt durchgef&uuml;hrten Ausbildungsma&szlig;nahmen gegen&uuml;ber der Berufst&auml;tigkeit in den Hintergrund treten. Ob die nach Erlangung des Abschlusses aufgenommene Berufst&auml;tigkeit die Hauptsache und die weiteren Ausbildungsma&szlig;nahmen eine auf Weiterbildung und\/oder Aufstieg in dem bereits aufgenommenen Berufszweig gerichtete Nebensache darstellen, ist dabei anhand einer Gesamtw&uuml;rdigung der Verh&auml;ltnisse zu entscheiden, f&uuml;r die vor allem die nachfolgenden Kriterien von Bedeutung sind:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) F&uuml;r die Aufnahme einer Berufst&auml;tigkeit als Hauptsache spricht, dass sich das Kind l&auml;ngerfristig an einen Arbeitgeber bindet, indem es etwa ein zeitlich unbefristetes oder auf jedenfalls mehr als 26&nbsp;Wochen befristetes Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis mit einer regelm&auml;&szlig;igen vollzeitigen oder nahezu vollzeitigen Wochenarbeitszeit eingeht. Ist das Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis dagegen bis zum Beginn des n&auml;chsten Ausbildungsabschnitts befristet oder &uuml;berschreitet die regelm&auml;&szlig;ige Wochenarbeitszeit die 20-Stundengrenze allenfalls geringf&uuml;gig, kann dies f&uuml;r eine im Vordergrund stehende Berufsausbildung sprechen, die noch Teil einer einheitlichen Erstausbildung ist. F&uuml;r eine im Vordergrund stehende Berufsausbildung kommt es auch darauf an, in welchem zeitlichen Verh&auml;ltnis die Arbeitst&auml;tigkeit und die Ausbildungsma&szlig;nahmen zueinander stehen. Da die Summe aus Arbeits- und Ausbildungszeit nicht selten &uuml;ber 40&nbsp;Wochenstunden liegen wird, kann allein eine regelm&auml;&szlig;ige Wochenarbeitszeit von &uuml;ber 20&nbsp;Stunden noch nicht den Ausschlag geben. Betreibt das Kind etwa neben einer 22&nbsp;Wochenstunden umfassenden Arbeitst&auml;tigkeit ein Vollzeitstudium an einer Universit&auml;t, kann auch weiter der Ausbildungscharakter im Vordergrund stehen (s. hierzu etwa Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 3.&nbsp;September 2015&nbsp;&#8211; VI&nbsp;R&nbsp;9\/15, BFHE 251, 10, BStBl II 2016, 166).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Weiter ist von Bedeutung, ob das Kind mit der nach Erlangung des ersten Abschlusses aufgenommenen Berufst&auml;tigkeit bereits die durch den Abschluss erlangte Qualifikation nutzt, um eine durch diese er&ouml;ffnete Berufst&auml;tigkeit auszu&uuml;ben. Wird z.B. ein Geselle oder ein Kaufmann von seinem Ausbildungsbetrieb im erlernten Beruf &uuml;bernommen oder nimmt ein Bachelor eine durch diesen Abschluss er&ouml;ffnete Stelle an, kann dies Indiz daf&uuml;r sein, dass die Berufst&auml;tigkeit in den Vordergrund getreten ist. Denn ein solcher Sachverhalt spricht daf&uuml;r, dass die weiteren Ausbildungsma&szlig;nahmen nur der beruflichen Weiterbildung oder H&ouml;herqualifizierung in einem bereits aufgenommenen und ausge&uuml;bten Beruf dienen. Nimmt das Kind dagegen eine Berufst&auml;tigkeit auf, die ihm auch ohne den erlangten Abschluss er&ouml;ffnet w&auml;re (z.B. Aushilfst&auml;tigkeit in der Gastronomie oder im Handel) oder handelt es sich bei der Erwerbst&auml;tigkeit typischerweise um keine dauerhafte Berufst&auml;tigkeit (z.B. bei einem Bachelor, der w&auml;hrend des nachfolgenden Masterstudiums mit 19&nbsp;Stunden als wissenschaftliche Hilfskraft t&auml;tig ist und daneben drei Nachhilfestunden pro Woche gibt), kann das f&uuml;r eine im Vordergrund stehende Berufsausbildung sprechen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Dar&uuml;ber hinaus ist in die Gesamtbetrachtung einzubeziehen, inwieweit die Arbeitsf&auml;higkeit im Hinblick auf den Zeitpunkt ihrer Durchf&uuml;hrung den im n&auml;chsten Ausbildungsabschnitt durchgef&uuml;hrten Ausbildungsma&szlig;nahmen untergeordnet ist und die Besch&auml;ftigung mithin nach ihrem &auml;u&szlig;eren Erscheinungsbild &quot;neben der Ausbildung&quot; durchgef&uuml;hrt wird. Wird etwa eine Teilzeitt&auml;tigkeit von regelm&auml;&szlig;ig 22&nbsp;Wochenstunden so verteilt, dass sie sich dem jeweiligen Ausbildungsplan anpasst, ist das ein Indiz f&uuml;r eine im Vordergrund stehende Ausbildung. Gleiches gilt, wenn das Kind etwa w&auml;hrend des Semesters maximal 20&nbsp;Wochenstunden arbeitet, durch eine w&auml;hrend der Semesterferien erh&ouml;hte Wochenstundenzahl aber auf eine durchschnittliche Arbeitszeit von mehr als 20&nbsp;Wochenstunden kommt. Arbeitet das Kind dagegen ann&auml;hernd vollzeitig und werden die Ausbildungsma&szlig;nahmen nur am Abend und am Wochenende durchgef&uuml;hrt, deutet dies darauf hin, dass die weiteren Ausbildungsma&szlig;nahmen nur &quot;neben der Berufst&auml;tigkeit&quot; durchgef&uuml;hrt werden. Schlie&szlig;lich kann auch von Bedeutung sein, ob und inwieweit die Berufst&auml;tigkeit und die Ausbildungsma&szlig;nahmen &uuml;ber den zeitlichen Aspekt hinaus auch inhaltlich aufeinander abgestimmt sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diese Fortentwicklung und Pr&auml;zisierung des Erstausbildungsbegriffes widerspricht nicht der Begr&uuml;ndung zum Entwurf des Steuervereinfachungsgesetzes 2011 (Senatsurteil in BFHE&nbsp;263, 209, Rz&nbsp;20).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Soweit sich aus der Rechtsprechung des Senats in seinen Urteilen in BFHE 246, 427, BStBl&nbsp;II 2015, 152, und vom 8.&nbsp;September 2016&nbsp;&#8211; III&nbsp;R&nbsp;27\/15, BFHE 255, 202, BStBl&nbsp;II 2017, 278 etwas anderes ergibt, wird hieran nicht weiter festgehalten. Der VI.&nbsp;Senat des BFH hat mitgeteilt, dass er einer Abweichung von seinem Urteil in BFHE 251, 10, BStBl&nbsp;II 2016, 166 zustimmt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das mit der Revision angegriffene FG-Urteil entspricht nicht diesen fortentwickelten Rechtsgrunds&auml;tzen und ist daher aufzuheben. Die Sache ist nicht spruchreif.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG ist zutreffend davon ausgegangen, dass S im Streitzeitraum &#8211;Juli bis Dezember 2017&#8211; die Voraussetzungen eines Ber&uuml;cksichtigungstatbestands nach &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG erf&uuml;llte, da er durch das Masterstudium i.S. des &sect;&nbsp;32 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a EStG f&uuml;r einen Beruf ausgebildet wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG hat jedoch anhand anderer als der oben dargelegten Grunds&auml;tze gepr&uuml;ft, ob S nach Abschluss des Bachelorstudiums bereits als Vollzeitbesch&auml;ftigter in den von ihm angestrebten Beruf eintrat und das seit dem Sommersemester 2016 parallel dazu betriebene Studium nicht mehr als Teil einer einheitlichen Erstausbildung, sondern als berufsbegleitende Weiterbildungsma&szlig;nahme durchf&uuml;hrte. Es wird daher im zweiten Rechtsgang nach Ma&szlig;gabe der vorgenannten Rechtsgrunds&auml;tze der Frage nachzugehen haben, ob das Masterstudium dem Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis untergeordnet war, oder umgekehrt das Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis dem Studium, und danach pr&uuml;fen, ob das duale Bachelorstudium und das Teilzeit-Masterstudium als mehraktige Erstausbildung zusammenzufassen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Entgegen der Ansicht der Familienkasse bedurfte es nicht einer sofort nach Abschluss des Bachelorstudienganges erfolgenden Mitteilung der Absicht zur Fortsetzung der Ausbildung (entgegen DA-KG&nbsp;2017 V&nbsp;6.1 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;8); der Untersuchungsgrundsatz (&sect;&nbsp;88 Abs.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;2 der Abgabenordnung, &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;4 FGO) gebietet auch die Ber&uuml;cksichtigung von Beweisanzeichen, die erst nach Ablauf des Anspruchszeitraums bekannt werden (Senatsurteil vom 11.&nbsp;Dezember 2018&nbsp;&#8211; III&nbsp;R&nbsp;32\/17, BFH\/NV 2019, 691, Rz&nbsp;26 der Entscheidungsgr&uuml;nde).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung auf das FG beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.5.2019, III R 69\/18ECLI:DE:BFH:2019:U.220519.IIIR69.18.0 Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 11.12.2018 III R 26\/18 &#8211; Zur Abgrenzung zwischen der mehraktigen einheitlichen Erstausbildung mit daneben ausge&uuml;bter Erwerbst&auml;tigkeit und der berufsbegleitend durchgef&uuml;hrten Weiterbildung (Zweitausbildung) Leits&auml;tze NV: Eine einheitliche Erstausbildung ist nicht mehr anzunehmen, wenn die von dem Kind aufgenommene Erwerbst&auml;tigkeit bei einer Gesamtw&uuml;rdigung der Verh&auml;ltnisse &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-69-18-teilweise-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-11122018-iii-r-26-18-zur-abgrenzung-zwischen-der-mehraktigen-einheitlichen-erstausbildung-mit-daneben-ausgeuebter-erwerbstaetigkeit-und-der-beruf\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;69\/18 &#8211; Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 11.12.2018 III R 26\/18 &#8211; Zur Abgrenzung zwischen der mehraktigen einheitlichen Erstausbildung mit daneben ausge&uuml;bter Erwerbst&auml;tigkeit und der berufsbegleitend durchgef&uuml;hrten Weiterbildung (Zweitausbildung)<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71147","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71147","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71147"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71147\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71147"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71147"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71147"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}