{"id":71155,"date":"2019-09-12T16:49:22","date_gmt":"2019-09-12T14:49:22","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71155"},"modified":"2019-09-12T16:49:22","modified_gmt":"2019-09-12T14:49:22","slug":"ii-r-58-15-gesonderte-und-einheitliche-feststellung-des-grundbesitzwerts-gegenueber-mehreren-miterben-keine-ablaufhemmung-der-festsetzungsfrist-durch-anfechtung-eines-nichtigen-bescheids","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-58-15-gesonderte-und-einheitliche-feststellung-des-grundbesitzwerts-gegenueber-mehreren-miterben-keine-ablaufhemmung-der-festsetzungsfrist-durch-anfechtung-eines-nichtigen-bescheids\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;58\/15 &#8211; Gesonderte und einheitliche Feststellung des Grundbesitzwerts gegen&uuml;ber mehreren Miterben &#8211; Keine Ablaufhemmung der Festsetzungsfrist durch Anfechtung eines nichtigen Bescheids"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 26.6.2019, II R 58\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.260619.IIR58.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Gesonderte und einheitliche Feststellung des Grundbesitzwerts gegen&uuml;ber mehreren Miterben &#8211; Keine Ablaufhemmung der Festsetzungsfrist durch Anfechtung eines nichtigen Bescheids<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Einem Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung des Grundbesitzwerts bei mehreren Miterben muss klar und eindeutig entnommen werden k&ouml;nnen, gegen welche Beteiligten der Erbengemeinschaft sich die Feststellungen richten.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Ein nichtiger Bescheid wahrt die Festsetzungsfrist nicht. Eine Ablaufhemmung kann sich daher nicht aus der Anfechtung eines solchen Bescheids ergeben.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;ger wird das Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 13.05.2015 &#8211; 3 K 927\/13 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Der Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung des Grundbesitzwerts auf den 25.02.2011 f&uuml;r Zwecke der Erbschaftsteuer vom 25.01.2019, die Einspruchsentscheidung vom 10.04.2013, soweit sie die Feststellung des Grundbesitzwerts auf den 25.02.2011 f&uuml;r Zwecke der Erbschaftsteuer betrifft, und der Bescheid &uuml;ber die Feststellung des Grundbesitzwerts auf den 25.02.2011 f&uuml;r Zwecke der Erbschaftsteuer vom 12.01.2012 werden aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) und die Beigeladene sind zu je 1\/4 Erben der am 25.&nbsp;Februar 2011 verstorbenen Erblasserin E. E hatte jahrzehntelang einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb unterhalten, diesen aber altersbedingt nach und nach verkleinert. Beim Eintritt des Erbfalls hatte sie nur noch einige H&uuml;hner gehalten; ihr Land war zum Teil verpachtet und im &Uuml;brigen unbewirtschaftet geblieben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Aufforderung durch den Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) gab der Kl&auml;ger zu 3. am 4.&nbsp;Januar 2012 eine Erkl&auml;rung zur Feststellung des Bedarfswerts f&uuml;r das Grundst&uuml;ck der E ab. Das FA stellte mit Bescheid &uuml;ber die Feststellung des Grundbesitzwerts auf den 25.&nbsp;Februar 2011 f&uuml;r Zwecke der Erbschaftsteuer vom 12.&nbsp;Januar 2012 f&uuml;r das Grundst&uuml;ck die Art der wirtschaftlichen Einheit mit &quot;Bebautes Grundst&uuml;ck, Grundst&uuml;cksart Ein-\/Zweifamilienhaus&quot; und den Wert der wirtschaftlichen Einheit mit 110.622&nbsp;EUR fest. Hiervon entfielen entsprechend dem Miteigentumsanteil der E von 4\/9&nbsp;&nbsp;49.165&nbsp;EUR auf die aus den Kl&auml;gern und der Beigeladenen bestehende Erbengemeinschaft. Den Bescheid adressierte das FA an &quot;Erbengem. E &#8211; z.Hd. Frau &#8230;&quot;. Der Bescheid erging &quot;f&uuml;r: Erbengem. E&quot; und enth&auml;lt den Zusatz: &quot;Der Bescheid ergeht an Sie f&uuml;r und gegen alle Feststellungsbeteiligten&quot;. Die Zurechnung des Grundbesitzwerts erfolgte neu an &quot;Erbengem. E&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Einspr&uuml;che, die sich gegen die Behandlung des Grundst&uuml;cks als Grundverm&ouml;gen anstatt als land- und forstwirtschaftliches Verm&ouml;gen richteten, hatten nur insoweit Erfolg, als das FA mit der Einspruchsentscheidung vom 10.&nbsp;April 2013 den Grundbesitzwert auf 104.466&nbsp;EUR und den Anteil der Erbengemeinschaft auf 46.429&nbsp;EUR herabsetzte. In der Einspruchsentscheidung waren die Kl&auml;ger und die Beigeladene als Miterben namentlich aufgef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage wies das Finanzgericht (FG) ab. Es folgte dem FA darin, dass beim Eintritt des Erbfalls kein land- und forstwirtschaftliches Verm&ouml;gen mehr vorgelegen habe. Das Urteil des FG ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2016, 612 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung der &sect;&sect;&nbsp;157 Abs.&nbsp;2, 158 bis 175 des Bewertungsgesetzes (BewG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In einem w&auml;hrend des Revisionsverfahrens ergangenen Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung des Grundbesitzwerts auf den 25.&nbsp;Februar 2011 f&uuml;r Zwecke der Erbschaftsteuer vom 25.&nbsp;Januar 2019 sind die Feststellungen der Art der wirtschaftlichen Einheit (&quot;Einfamilienhaus\/Zweifamilienhaus&quot;) und des Grundbesitzwerts gegen&uuml;ber der Einspruchsentscheidung unver&auml;ndert geblieben. Der Bescheid ist an den Prozessbevollm&auml;chtigten der Kl&auml;ger und der Beigeladenen &quot;f&uuml;r [die] Erbengemeinschaft n. E&quot; gerichtet. Die Zurechnung des Grundbesitzwerts erfolgte neu an &quot;Erbengemeinschaft n. E bestehend aus&quot; verbunden mit einer namentlichen Auflistung der Kl&auml;ger und der Beigeladenen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;,<br \/>die Vorentscheidung, den Bescheid vom 12.&nbsp;Januar 2012 in der Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 10.&nbsp;April 2013 und den Bescheid vom 25.&nbsp;Januar 2019 aufzuheben,<br \/>hilfsweise, die Vorentscheidung aufzuheben und den Bescheid vom 12.&nbsp;Januar 2012 in der Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 10.&nbsp;April 2013 sowie den Bescheid vom 25.&nbsp;Januar 2019 dahingehend zu &auml;ndern, dass unter Heranziehung der f&uuml;r land- und forstwirtschaftliches Verm&ouml;gen geltenden Bewertungsvorschriften ein niedrigerer Grundbesitzwert festgestellt wird,<br \/>hilfsweise, die Vorentscheidung aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beigeladene hat keinen Antrag gestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision f&uuml;hrt aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden zur Aufhebung der Vorentscheidung, weil sich w&auml;hrend des Revisionsverfahrens der Verfahrensgegenstand, &uuml;ber dessen Rechtm&auml;&szlig;igkeit das FG zu entscheiden hatte, ge&auml;ndert hat (&sect;&nbsp;127 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). An die Stelle des im Klageverfahren angefochtenen Feststellungsbescheids vom 12.&nbsp;Januar 2012, &uuml;ber den das FG entschieden hat, ist im Revisionsverfahren der Feststellungsbescheid vom 25.&nbsp;Januar 2019 getreten und nach &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;68 Satz&nbsp;1 FGO Gegenstand des Verfahrens geworden. Der neue Bescheid ist inhaltlich hinreichend bestimmt (vgl. &sect;&nbsp;119 Abs.&nbsp;1 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;) und damit wirksam (vgl. &sect;&nbsp;125 Abs.&nbsp;1 AO). Insbesondere l&auml;sst er durch namentliche Nennung der Beteiligten der Erbengemeinschaft nach E erkennen, gegen wen sich die Feststellungen richten (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 30.&nbsp;September 2015&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;31\/13, BFHE 250, 505, BStBl II 2016, 637, Rz&nbsp;11). Dem FG-Urteil liegt damit ein nicht (mehr) existierender Bescheid zugrunde; es ist gegenstandslos und aufzuheben (vgl. BFH-Urteile vom 14.&nbsp;November 2018&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;34\/15, BFHE 263, 273, Rz&nbsp;12, und vom 28.&nbsp;Mai 2019&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;37\/16, zur Ver&ouml;ffentlichung bestimmt).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einer Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG nach &sect;&nbsp;127 FGO bedarf es jedoch nicht, weil der Streitstoff unver&auml;ndert geblieben ist (vgl. BFH-Urteile in BFHE 263, 273, Rz&nbsp;13, und vom 28.&nbsp;Mai 2019&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;37\/16). Die vom FG getroffenen tats&auml;chlichen Feststellungen bilden nach wie vor die Grundlage f&uuml;r die Entscheidung des BFH; sie fallen durch die Aufhebung des finanzgerichtlichen Urteils nicht weg, da das finanzgerichtliche Verfahren nicht an einem Verfahrensmangel leidet (vgl. BFH-Urteile in BFHE 263, 273, Rz&nbsp;13, und vom 28.&nbsp;Mai 2019&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;37\/16, Rz&nbsp;13).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">III.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Sache ist spruchreif. Der gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;68 Satz&nbsp;1 FGO zum Gegenstand des Revisionsverfahrens gewordene Bescheid vom 25.&nbsp;Januar 2019 ist rechtswidrig und verletzt die Kl&auml;ger in ihren Rechten (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO). Er ist nach Ablauf der Feststellungsfrist ohne Hinweis auf &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 AO ergangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Eine Steuerfestsetzung sowie ihre Aufhebung oder &Auml;nderung sind nicht mehr zul&auml;ssig, wenn die Festsetzungsfrist abgelaufen ist (&sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO). Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO beginnt die vierj&auml;hrige Festsetzungsfrist des &sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO u.a. dann, wenn eine Steuererkl&auml;rung einzureichen ist, mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Steuererkl&auml;rung eingereicht wird, sp&auml;testens jedoch mit Ablauf des dritten Kalenderjahres, das auf das Kalenderjahr folgt, in dem die Steuer entstanden ist. Diese Bestimmungen gelten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;153 Abs.&nbsp;5 BewG i.V.m. &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO sinngem&auml;&szlig; auch f&uuml;r die gesonderte Feststellung der Grundbesitzwerte nach &sect;&nbsp;151 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 BewG. Steuererkl&auml;rung i. S. des &sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO ist dabei die Erkl&auml;rung zur gesonderten Feststellung (&sect;&nbsp;153 Abs.&nbsp;5 BewG i.V.m. &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im Streitfall begann die Feststellungsfrist mit Ablauf des Jahres 2012, da der Kl&auml;ger zu 3. nach Aufforderung durch das FA (vgl. &sect;&nbsp;153 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 BewG) am 4.&nbsp;Januar 2012 die Erkl&auml;rung zur Feststellung des Bedarfswerts f&uuml;r das Grundst&uuml;ck der E abgegeben hat. Die Feststellungsfrist endete mit Ablauf des Jahres 2016.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Ablaufhemmung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;3a Satz&nbsp;1 AO ist nicht eingetreten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;153 Abs.&nbsp;5 BewG i.V.m. &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO und &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;3a Satz&nbsp;1 AO l&auml;uft die Feststellungsfrist nicht ab, bevor &uuml;ber einen Rechtsbehelf gegen einen vor Ablauf der regelm&auml;&szlig;igen Feststellungsfrist erlassenen Feststellungsbescheid unanfechtbar entschieden worden ist. Nach der st&auml;ndigen Rechtsprechung des BFH wahrt nur ein wirksamer Feststellungsbescheid die Feststellungsfrist mit der Folge, dass durch einen Rechtsbehelf die Ablaufhemmung eintreten kann. Ein nichtiger Feststellungsbescheid ist unwirksam (&sect;&nbsp;124 Abs.&nbsp;3 AO) und kann deshalb nicht die Wahrung der Feststellungsfrist bewirken; ein gegen ihn gerichteter Rechtsbehelf f&uuml;hrt nicht zu einer Ablaufhemmung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;3a Satz&nbsp;1 AO (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 27.&nbsp;Februar 1997&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;38\/96, BFH\/NV 1997, 388, unter 2.a, m.w.N., zu &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;3 S&auml;tze&nbsp;1 und 2 AO a.F., und vom 1.&nbsp;Dezember 2004&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;17\/04, BFHE 208, 386, BStBl II 2005, 855, unter II.2.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Feststellungsbescheid vom 12.&nbsp;Januar 2012 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 10.&nbsp;April 2013 ist nichtig, da er die Inhaltsadressaten der Feststellung nicht hinreichend genau bezeichnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Ein Verwaltungsakt ist nichtig, soweit er an einem besonders schwerwiegenden Fehler leidet und dies bei verst&auml;ndiger W&uuml;rdigung aller in Betracht kommenden Umst&auml;nde offenkundig ist (&sect;&nbsp;125 Abs.&nbsp;1 AO). Diese Voraussetzung ist erf&uuml;llt, wenn der Verwaltungsakt inhaltlich nicht hinreichend bestimmt ist (&sect;&nbsp;119 Abs.&nbsp;1 AO). Die Angabe des Inhaltsadressaten ist konstituierender Bestandteil jedes Verwaltungsaktes, denn es muss unzweifelhaft feststehen, gegen&uuml;ber wem der Einzelfall geregelt werden soll. Ist der Inhaltsadressat im Verwaltungsakt nicht hinreichend bestimmt angegeben, ist der Verwaltungsakt nichtig, ohne dass er in der Einspruchsentscheidung geheilt werden k&ouml;nnte (BFH-Urteil in BFHE 250, 505, BStBl II 2016, 637, Rz&nbsp;10, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Inhaltsadressat der Feststellung des Grundbesitzwerts (&sect;&nbsp;151 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 BewG) ist der Erbe, f&uuml;r dessen Besteuerung jene Feststellung von Bedeutung ist. Daran &auml;ndert sich auch dann nichts, wenn die Feststellung gegen&uuml;ber einer Erbengemeinschaft in Vertretung f&uuml;r die Miterben erfolgt. Inhaltsadressaten der Feststellung bleiben die Miterben (BFH-Urteil in BFHE 250, 505, BStBl II 2016, 637, Rz&nbsp;13). Bei mehreren Miterben muss dem Bescheid klar und eindeutig entnommen werden k&ouml;nnen, gegen welche Beteiligten der Erbengemeinschaft sich die Feststellungen richten. Dabei ist es ausreichend, wenn sich die Beteiligten zwar nicht aus dem Adressfeld, wohl aber aus dem weiteren Inhalt des Bescheids ergeben (BFH-Urteil in BFHE 250, 505, BStBl II 2016, 637, Rz&nbsp;15, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Diese Grunds&auml;tze hat das FA beim Erlass des Feststellungsbescheids vom 12.&nbsp;Januar 2012 nicht beachtet. Weder dem Adressfeld noch der Betreffzeile noch dem weiteren Inhalt des Bescheids oder seiner Anlage l&auml;sst sich entnehmen, aus welchen Beteiligten die Erbengemeinschaft nach E besteht. Der Bescheid enth&auml;lt zwar den Hinweis, dass er mit Wirkung f&uuml;r und gegen alle Feststellungsbeteiligten, mithin f&uuml;r und gegen alle Miterben, ergeht. Namentlich bezeichnet sind diese indes nicht. Es kann dahinstehen, ob die sp&auml;tere Bezeichnung in der Einspruchsentscheidung den gesetzlichen Anforderungen gen&uuml;gt, denn eine Heilung der mangelnden Bezeichnung der Inhaltsadressaten durch die Einspruchsentscheidung ist nicht m&ouml;glich (BFH-Urteil in BFHE 250, 505, BStBl II 2016, 637, Rz&nbsp;10 und 20, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. &sect;&nbsp;153 Abs.&nbsp;5 BewG i.V.m. &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 AO f&uuml;hrt zu keinem anderen Ergebnis.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Danach kann eine gesonderte Feststellung auch nach Ablauf der f&uuml;r sie geltenden Feststellungsfrist insoweit erfolgen, als die gesonderte Feststellung f&uuml;r eine Steuerfestsetzung von Bedeutung ist, f&uuml;r die die Festsetzungsfrist im Zeitpunkt der gesonderten Feststellung noch nicht abgelaufen ist; hierbei bleibt &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;10 AO au&szlig;er Betracht. Die im Streitfall angefochtene Feststellung des Grundbesitzwerts ist f&uuml;r die Festsetzung der Erbschaftsteuer gegen die Feststellungsbeteiligten von Bedeutung. Ob hinsichtlich der Erbschaftsteuer bereits Festsetzungsverj&auml;hrung eingetreten ist, kann indes dahinstehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Es fehlt der nach &sect;&nbsp;153 Abs.&nbsp;5 BewG i.V.m. &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 AO erforderliche Hinweis. Gem&auml;&szlig; dieser Vorschrift hat das FA bei Erlass eines Feststellungsbescheids nach Ablauf der Feststellungsfrist in dem Bescheid darauf hinzuweisen, dass die getroffenen Feststellungen nur noch f&uuml;r solche Steuerfestsetzungen Bedeutung haben sollen, f&uuml;r die die Festsetzungsfrist im Zeitpunkt der gesonderten Feststellung noch nicht abgelaufen ist. Dieser Hinweis hat Regelungscharakter, weil mit ihm der zeitliche Geltungsbereich der getroffenen Feststellungen abweichend von &sect;&nbsp;182 Abs.&nbsp;1 AO bestimmt und damit rechtsgestaltend auf das Steuerrechtsverh&auml;ltnis eingewirkt wird (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteile vom 17.&nbsp;Februar 2010&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;38\/08, BFH\/NV 2010, 1236, Rz&nbsp;20; vom 11.&nbsp;Mai 2010&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;48\/09, BFH\/NV 2010, 1788, Rz&nbsp;15, und vom 5.&nbsp;Februar 2014&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;1\/12, BFHE 244, 516, BStBl II 2016, 567, Rz&nbsp;30). Enth&auml;lt der Bescheid den Hinweis nicht, ist er rechtswidrig (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteil in BFH\/NV 2010, 1788, Rz&nbsp;15, m.w.N.). Im Feststellungsbescheid vom 25.&nbsp;Januar 2019 fehlt ein solcher Hinweis.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Der Feststellungsbescheid vom 12.&nbsp;Januar 2012 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 10.&nbsp;April 2013 ist zur Beseitigung des Rechtsscheins seiner Wirksamkeit ebenfalls aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO. Eine Entscheidung &uuml;ber die Kosten der Beigeladenen war nicht zu treffen, denn diese hat keine Sachantr&auml;ge gestellt (vgl. BFH-Urteil in BFHE 263, 273, Rz&nbsp;42).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Entscheidung ohne m&uuml;ndliche Verhandlung beruht auf &sect;&nbsp;121 Satz 1 i.V.m. &sect;&nbsp;90 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 26.6.2019, II R 58\/15ECLI:DE:BFH:2019:U.260619.IIR58.15.0 Gesonderte und einheitliche Feststellung des Grundbesitzwerts gegen&uuml;ber mehreren Miterben &#8211; Keine Ablaufhemmung der Festsetzungsfrist durch Anfechtung eines nichtigen Bescheids Leits&auml;tze 1. NV: Einem Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung des Grundbesitzwerts bei mehreren Miterben muss klar und eindeutig entnommen werden k&ouml;nnen, gegen welche Beteiligten der Erbengemeinschaft sich &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-58-15-gesonderte-und-einheitliche-feststellung-des-grundbesitzwerts-gegenueber-mehreren-miterben-keine-ablaufhemmung-der-festsetzungsfrist-durch-anfechtung-eines-nichtigen-bescheids\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;58\/15 &#8211; Gesonderte und einheitliche Feststellung des Grundbesitzwerts gegen&uuml;ber mehreren Miterben &#8211; Keine Ablaufhemmung der Festsetzungsfrist durch Anfechtung eines nichtigen Bescheids<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71155","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71155","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71155"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71155\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71155"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71155"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71155"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}