{"id":71164,"date":"2019-09-12T16:49:54","date_gmt":"2019-09-12T14:49:54","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71164"},"modified":"2019-09-12T16:49:54","modified_gmt":"2019-09-12T14:49:54","slug":"viii-b-51-19-zur-akteneinsicht-in-den-kanzleiraeumen-des-prozessbevollmaechtigten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-b-51-19-zur-akteneinsicht-in-den-kanzleiraeumen-des-prozessbevollmaechtigten\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;B&nbsp;51\/19 &#8211; Zur Akteneinsicht in den Kanzleir&auml;umen des Prozessbevollm&auml;chtigten"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 4.7.2019, VIII B 51\/19<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:B.040719.VIIIB51.19.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zur Akteneinsicht in den Kanzleir&auml;umen des Prozessbevollm&auml;chtigten<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Die Kanzleir&auml;ume des Prozessbevollm&auml;chtigten sind keine Dienstr&auml;ume i.S. des &sect; 78 Abs. 3 Satz 1 FGO.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: In Ausnahmef&auml;llen kann der Anspruch der Beteiligten auf Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs und Waffengleichheit einen Anspruch auf Akteneinsicht in den Kanzleir&auml;umen des Prozessbevollm&auml;chtigten begr&uuml;nden.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde der Kl&auml;ger gegen den Beschluss des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 05.03.2019 &#8211; 8 K 8201\/18 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Prozessbevollm&auml;chtigten der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) beantragten in dem vor dem Finanzgericht (FG) unter dem Az. 8&nbsp;K&nbsp;8201\/18 wegen Hundesteuer gef&uuml;hrten Klageverfahren mit Schriftsatz vom 1.&nbsp;Februar 2019, ihnen &quot;Akteneinsicht in die Gerichtsakte sowie s&auml;mtliche dem Gericht vorliegenden Verwaltungsvorg&auml;nge zu gew&auml;hren, indem diese f&uuml;r f&uuml;nf Tage in die Kanzlei des Unterzeichners &uuml;bersandt werden&quot;. Das FG teilte hierzu mit, es bestehe kein Anspruch auf eine Akten&uuml;bersendung in die Gesch&auml;ftsr&auml;ume des Prozessbevollm&auml;chtigten, jedoch bestehe die M&ouml;glichkeit, die Akten einem Amtsgericht (AG) in dessen N&auml;he zu &uuml;bersenden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragten sodann den Erlass einer beschwerdef&auml;higen Ermessensentscheidung, den sie u.a. damit begr&uuml;ndeten, dass eine Verweisung auf eine Akteneinsicht in den R&auml;umen eines nahegelegenen AG Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;4 des Grundgesetzes (GG) widerspreche. Es bestehe ein Anspruch auf ungest&ouml;rte Akteneinsicht. Eine solche sei bei der &uuml;blichen Einsichtsgew&auml;hrung in den Anwaltszimmern der AG wegen des dortigen Publikums- und Telefonverkehrs nicht gew&auml;hrleistet. Rechtsanw&auml;lte seien zudem Organe der Rechtspflege, bei denen auf Grund ihres Berufes von einer erh&ouml;hten Zuverl&auml;ssigkeit ausgegangen werden k&ouml;nne. F&uuml;r das in der gerichtlichen Verf&uuml;gung zum Ausdruck kommende Misstrauen bestehe kein Anlass. Dies gelte insbesondere auch in Bezug auf den als Rechtsanwalt und Fachanwalt t&auml;tigen Prozessbevollm&auml;chtigten, der in 25&nbsp;Berufsjahren noch nie eine Akte verloren oder nicht fristgerecht an das Gericht zur&uuml;ckgesandt habe. &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) gestatte die &Uuml;bersendung in die Kanzleir&auml;ume des Rechtsanwaltes, denn hierbei handele es sich um Dienstr&auml;ume i.S. dieser Vorschrift.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG lehnte den Antrag auf Akteneinsicht durch &Uuml;bersendung der Akten in die Kanzleir&auml;ume des Prozessbevollm&auml;chtigten mit Beschluss vom 5.&nbsp;M&auml;rz 2019 ab. Unter den Begriff der Dienstr&auml;ume i.S. des &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 FGO fielen R&auml;umlichkeiten, die vor&uuml;bergehend oder dauernd dem &ouml;ffentlichen Dienst zur Aus&uuml;bung dienstlicher T&auml;tigkeiten dienten und &uuml;ber die ein Tr&auml;ger &ouml;ffentlicher Gewalt das Hausrecht aus&uuml;be. Bei den Kanzleir&auml;umen des Prozessbevollm&auml;chtigten handele es sich daher nicht um Dienstr&auml;ume. Einen Versto&szlig; gegen Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;4 GG verm&ouml;ge der Senat nicht zu erkennen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen richtet sich die Beschwerde der Kl&auml;ger, der das FG nicht abgeholfen hat. Die Kl&auml;ger r&uuml;gen insbesondere, der angefochtene Beschluss leide an einem Ermessensausfall und beruhe auf einer unrichtigen Auslegung des Tatbestandsmerkmals der &quot;Dienstr&auml;ume&quot; in &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;3 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die statthafte Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Beschwerde ist statthaft. Die Entscheidung &uuml;ber die Art und Weise der Gew&auml;hrung&nbsp;&nbsp;von Akteneinsicht stellt keine prozessleitende Verf&uuml;gung im Sinne des eine Beschwerde ausschlie&szlig;enden &sect;&nbsp;128 Abs.&nbsp;2 FGO dar (z.B. Beschl&uuml;sse des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 15.&nbsp;Juli 2008&nbsp;&#8211; X&nbsp;B&nbsp;5\/08, BFH\/NV 2008, 1695; vom 14.&nbsp;Januar 2015&nbsp;&#8211; V&nbsp;B&nbsp;146\/14, BFH\/NV 2015, 517, m.w.N. jeweils zu &sect;&nbsp;78 FGO a.F.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Beschwerde ist jedoch im Ergebnis unbegr&uuml;ndet. Der angefochtene Beschluss des FG &uuml;ber die Ablehnung des Antrags auf Akteneinsicht in den Kanzleir&auml;umen des Prozessbevollm&auml;chtigten verletzt die Kl&auml;ger nicht in ihren Rechten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;3 FGO sind nicht erf&uuml;llt. Entgegen der Auffassung der Kl&auml;ger handelt es sich bei den Kanzleir&auml;umen des Prozessbevollm&auml;chtigten nicht um Dienstr&auml;ume i.S. des &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;3 FGO. Auch besteht kein Anspruch der Kl&auml;ger auf die Gew&auml;hrung einer entsprechenden Akteneinsicht in den Kanzleir&auml;umen des Prozessbevollm&auml;chtigten zur Sicherung ihres Anspruchs auf Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs und Waffengleichheit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Seit dem 1.&nbsp;Januar 2018 (vgl. Art.&nbsp;33 Abs.&nbsp;1 des Gesetzes zur Einf&uuml;hrung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren F&ouml;rderung des Rechtsverkehrs,&nbsp;&nbsp;BGBl&nbsp;I 2017, 2208) enth&auml;lt &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;3 FGO eine Regelung f&uuml;r die Akteneinsicht, wenn die Prozessakten in Papierform gef&uuml;hrt werden. Dabei bestimmt &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 FGO erstmals (ausdr&uuml;cklich) den Ort der Einsichtnahme. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;3 FGO wird, wenn die Prozessakten &#8211;wie vorliegend&#8211; in Papierform gef&uuml;hrt werden, die Akteneinsicht durch Einsichtnahme in die Akten in Dienstr&auml;umen gew&auml;hrt (Satz&nbsp;1). Die Akteneinsicht kann, soweit nicht wichtige Gr&uuml;nde entgegenstehen, auch durch Bereitstellung des Inhalts der Akten zum Abruf gew&auml;hrt werden (Satz&nbsp;2).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dienstr&auml;ume in diesem Sinne sind nicht nur die Dienstr&auml;ume des Gerichts, sondern R&auml;umlichkeiten, die vor&uuml;bergehend oder dauernd dem &ouml;ffentlichen Dienst zur Aus&uuml;bung dienstlicher T&auml;tigkeiten dienen und &uuml;ber die ein Tr&auml;ger &ouml;ffentlicher Gewalt das Hausrecht aus&uuml;bt (Stalbold in Gosch, FGO &sect;&nbsp;78 Rz&nbsp;36; vgl. auch Brandis in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;78 FGO Rz&nbsp;13a; Fu in Schwarz\/Pahlke, AO\/FGO, &sect;&nbsp;78 FGO Rz&nbsp;57; Gr&auml;ber\/Stapperfend, Finanzgerichtsordnung, 9.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;78 Rz&nbsp;14; s. BRDrucks 236\/16, 57 zum Begriff der Dienstr&auml;ume in &sect;&nbsp;32f Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 der Strafprozessordnung &#8211;StPO&#8211;). Die Kanzleir&auml;ume des Prozessbevollm&auml;chtigten sind somit keine Dienstr&auml;ume i.S. des &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;3 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dass der Gesetzgeber mit der Verwendung der Formulierung &quot;in Dienstr&auml;umen&quot; in der Neufassung des &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;3 FGO auch eine Einsichtnahme in den Kanzleir&auml;umen eines Rechtsanwaltes gemeint haben k&ouml;nnte, findet weder im Gesetzeswortlaut noch in der Gesetzessystematik und &#8211;entstehungsgeschichte eine St&uuml;tze. Vielmehr hat es der Gesetzgeber &#8211;wie schon mehrfach zuvor (vgl. zur Gesetzeshistorie z.B. Schaz, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2017, 2302)&#8211; auch im Zusammenhang mit der Neufassung durch das Gesetz zur Einf&uuml;hrung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren F&ouml;rderung des Rechtsverkehrs unterlassen, die Regelungen in &sect;&nbsp;78 FGO zum Ort der Akteneinsicht an die anderer Verfahrensordnungen, die die M&ouml;glichkeit einer Akteneinsicht in den R&auml;umen des Prozessbevollm&auml;chtigten ausdr&uuml;cklich vorsehen (vgl. &sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 der Verwaltungsgerichtsordnung &#8211;VwGO&#8211;, &sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 des Sozialgerichtsgesetzes, &sect;&nbsp;32f Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 StPO), anzupassen. Dies ist Ausdruck einer bewussten Entscheidung des Gesetzgebers (vgl. auch Fu in Schwarz\/Pahlke, a.a.O., &sect;&nbsp;78 FGO Rz&nbsp;68; BFH-Beschluss vom 31.&nbsp;Oktober 2008&nbsp;&#8211; V&nbsp;B&nbsp;29\/08, BFH\/NV 2009, 194 noch zu &sect;&nbsp;78 FGO a.F.), der die Angleichung trotz der in der Literatur (vgl. Nachweise hierzu bei Brandis in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect;&nbsp;78 FGO Rz&nbsp;13) ge&auml;u&szlig;erten Kritik gegen die st&auml;ndige, vom Bundesverfassungsgericht &#8211;BVerfG&#8211; (vgl. BVerfG-Beschl&uuml;sse vom 26.&nbsp;August 1981&nbsp;&#8211; 2&nbsp;BvR&nbsp;637\/81, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 1982, 77; vom 11.&nbsp;Juli 1984&nbsp;&#8211; 1&nbsp;BvR&nbsp;1523\/83, Die Information &uuml;ber Steuer und Wirtschaft 1984, 478; vom 8.&nbsp;Oktober 2002&nbsp;&#8211; 1&nbsp;BvR&nbsp;1503\/02, HFR 2003, 79) gebilligte Rechtsprechung des BFH zu &sect;&nbsp;78 FGO a.F., wonach die Akteneinsicht durch &Uuml;bersendung in die Kanzleir&auml;ume des Prozessbevollm&auml;chtigten auf eng begrenzte Ausnahmef&auml;lle beschr&auml;nkt war (z.B. BFH-Beschluss in BFH\/NV 2015, 517, m.w.N.; vgl. weitere Nachweise hierzu bei Brandis in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect;&nbsp;78 FGO Rz&nbsp;11&nbsp;f.), unterlassen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vor diesem Hintergrund kann auch der Umstand, dass Rechtanw&auml;lte unabh&auml;ngige Organe der Rechtspflege sind (vgl. &sect;&nbsp;1 der Bundesrechtsanwaltsordnung) und bei ihnen von einer erh&ouml;hten Zuverl&auml;ssigkeit ausgegangen werden kann (vgl. &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 der Zivilprozessordnung), die sich auch auf den Umgang mit ihnen &uuml;berlassenen Akten erstreckt, zu keinem anderen Normverst&auml;ndnis f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Allerdings kann aus der Formulierung &quot;in Dienstr&auml;umen&quot; nicht &#8211;wie das FG offenbar meint&#8211; hergeleitet werden, die gesetzliche Neufassung des &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;3 FGO schlie&szlig;e eine Akteneinsicht au&szlig;erhalb von &quot;Dienstr&auml;umen&quot; &#8211;und damit (auch) in den R&auml;umen des Prozessbevollm&auml;chtigten&#8211; ausnahmslos aus (so im Ergebnis auch Stalbold in Gosch, FGO &sect;&nbsp;78 Rz&nbsp;38; Fu in Schwarz\/Pahlke, a.a.O., &sect;&nbsp;78 FGO Rz&nbsp;66; Schaz in DStR 2017, 2302, 2304; a.A. Gr&auml;ber\/Stapperfend, a.a.O., &sect;&nbsp;78 Rz&nbsp;14). Die Gew&auml;hrung der Akteneinsicht durch &Uuml;bersendung in die Kanzleir&auml;ume des Prozessbevollm&auml;chtigten ist in Ausnahmef&auml;llen auch weiterhin m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das in &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;1 FGO festgeschriebene Recht auf Akteneinsicht ist sowohl Ausfluss des Anspruchs der Prozessbeteiligten auf Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs als auch Ausdruck eines das gesamte Prozessrecht beherrschenden Grundsatzes, dass die Beteiligten alle tats&auml;chlichen Grundlagen, die das Gericht seiner Entscheidung zugrunde legt, vorher kennen sollen und zur Kenntnis nehmen d&uuml;rfen. Das Recht auf Akteneinsicht dient damit auch der Waffengleichheit der Beteiligten und damit dem umfassenden Rechtsschutz i.S. des Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;4 GG (vgl. BVerfG-Beschluss vom 13.&nbsp;April 2010&nbsp;&#8211; 1&nbsp;BvR&nbsp;3515\/08, HFR 2010, 862).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Anspruch der Prozessbeteiligten auf Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs und Waffengleichheit gebietet es in Ansehung der gegen eine Aktenversendung sprechenden Umst&auml;nde (z.B. Gefahr von Aktenverlusten, insbesondere wenn diese potentielle Beweismittel wie z.B. Steuererkl&auml;rungen mit Originalbelegen enthalten, Gefahr der Verletzung des Steuergeheimnisses, Einschr&auml;nkung der Verf&uuml;gbarkeit der Akten f&uuml;r die Bearbeitung im Gericht, Gefahr von Aktenbesch&auml;digungen bzw. &#8211;manipulationen) zwar nicht, eine Akteneinsicht in den Kanzleir&auml;umen des Prozessbevollm&auml;chtigten als Regelfall vorzusehen. Er kann jedoch in Ausnahmef&auml;llen einen entsprechenden Anspruch auf Akteneinsicht in den Kanzleir&auml;umen des Prozessbevollm&auml;chtigten begr&uuml;nden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) In diesem Sinne schreibt &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 FGO &#8211;werden die Prozessakten in Papierform gef&uuml;hrt&#8211; f&uuml;r den Regelfall fest, dass die Akteneinsicht in Dienstr&auml;umen, und damit nicht in den R&auml;umen des Prozessbevollm&auml;chtigten stattfindet. Daneben kann eine Akteneinsicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 FGO durch Bereitstellung des Inhalts der Akten zum Abruf in Betracht kommen, soweit nicht wichtige Gr&uuml;nde entgegen stehen. Allerdings ergibt sich hieraus keine Verpflichtung des Gerichts, die Papierakte in eine elektronische Akte zu &uuml;berf&uuml;hren, um eine solche Akteneinsicht zu erm&ouml;glichen (vgl. Stalbold in Gosch, FGO &sect;&nbsp;78 Rz&nbsp;28; Fu in Schwarz\/Pahlke, a.a.O., &sect;&nbsp;78 FGO Rz&nbsp;64). In Ausnahmef&auml;llen besteht &#8211;resultierend aus dem Anspruch der Prozessbeteiligten auf Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs und Waffengleichheit&#8211; die M&ouml;glichkeit der Akteneinsicht durch &Uuml;bersendung in die Kanzleir&auml;ume des Prozessbevollm&auml;chtigten (vgl. i.E. auch Stalbold in Gosch, FGO &sect;&nbsp;78 Rz&nbsp;38; Fu in Schwarz\/Pahlke, a.a.O., &sect;&nbsp;78 FGO Rz&nbsp;66). Wann ein solcher Ausnahmefall anzunehmen ist, h&auml;ngt von den konkreten Umst&auml;nden des Einzelfalles ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Die Entscheidung dar&uuml;ber, ob in den F&auml;llen des &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;3 FGO ausnahmsweise eine Akteneinsicht durch &Uuml;bersendung der Akten in die Kanzleir&auml;ume des Prozessbevollm&auml;chtigten zu gew&auml;hren ist, ist eine Ermessensentscheidung des Gerichts (vgl. hierzu z.B. BFH-Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 2015, 517; vom 13.&nbsp;Dezember 2012&nbsp;&#8211; X&nbsp;B&nbsp;221-222\/12, BFH\/NV 2013, 571; in BFH\/NV 2008, 1695 zu &sect;&nbsp;78 FGO a.F., jeweils m.w.H.). Im Rahmen eines Beschwerdeverfahrens gegen eine vom FG getroffene, die Akteneinsicht in den Kanzleir&auml;umen des Prozessbevollm&auml;chtigten ablehnende Entscheidung, ist der BFH nicht auf eine &Uuml;berpr&uuml;fung der Ermessensentscheidung des FG beschr&auml;nkt. &sect;&nbsp;102 FGO gilt nur f&uuml;r die gerichtliche &Uuml;berpr&uuml;fung von Ermessensentscheidungen von Beh&ouml;rden, nicht f&uuml;r die &Uuml;berpr&uuml;fung gerichtlicher Entscheidungen. Der BFH ist als Beschwerdegericht Tatsachengericht und deshalb gehalten, eigenes Ermessen auszu&uuml;ben (z.B. BFH-Beschluss in BFH\/NV 2008, 1695, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Art und Weise der Anwendung des Ermessens ist der vom Gesetzgeber in &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;3 FGO gesteckte Ermessensrahmen zu beachten. Ist danach im Regelfall die Akteneinsicht in Dienstr&auml;umen sowie durch Bereitstellung des Akteninhalts zum Abruf zu gew&auml;hren, w&auml;hrend die Akteneinsicht in den Kanzleir&auml;umen des Prozessbevollm&auml;chtigten lediglich eine durch besondere Umst&auml;nde des Einzelfalls gebotene Ausnahme darstellt, folgt hieraus, dass Unbequemlichkeiten, die regelm&auml;&szlig;ig mit der Akteneinsicht au&szlig;erhalb der Kanzleir&auml;ume verbunden sein k&ouml;nnen (z.B. r&auml;umliche Enge in Dienstr&auml;umen o.&Auml;.), keine Ausnahme von der Regel rechtfertigen k&ouml;nnen (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 2015, 517, und in BFH\/NV 2008, 1695, jeweils zu &sect;&nbsp;78 FGO a.F., m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Nach Ma&szlig;gabe dieser Grunds&auml;tze kommt die Gew&auml;hrung der Akteneinsicht in den Kanzleir&auml;umen des Prozessbevollm&auml;chtigten der Kl&auml;ger nicht in Betracht. Die Kl&auml;ger haben keine hinreichenden Gr&uuml;nde f&uuml;r die Annahme eines entsprechenden Ausnahmefalles dargelegt. Ihre Ausf&uuml;hrungen zu den aus ihrer Sicht&nbsp;&nbsp;&uuml;blicherweise herrschenden, ungen&uuml;genden &auml;u&szlig;erlichen Rahmenbedingungen f&uuml;r eine ungest&ouml;rte Akteneinsicht im AG gen&uuml;gen hierf&uuml;r nicht. Auch kann der Senat nicht erkennen, dass besondere Umst&auml;nde im Streitfall (z.B. au&szlig;ergew&ouml;hnlich umfangreiche\/un&uuml;bersichtliche Akten &#8211; vgl. BFH-Beschluss in BFH\/NV 2015, 517) einen Anspruch der Kl&auml;ger auf Akteneinsicht in den Kanzleir&auml;umen des Prozessbevollm&auml;chtigten rechtfertigen. Dessen pers&ouml;nliche Zuverl&auml;ssigkeit sowie die abweichende Praxis der Verwaltungsgerichte zur Akteneinsicht in den R&auml;umen des Prozessbevollm&auml;chtigten k&ouml;nnen kein anderes Ergebnis begr&uuml;nden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Schlie&szlig;lich folgt &#8211;entgegen der Auffassung der Kl&auml;ger&#8211; aus dem BVerfG-Beschluss vom 12.&nbsp;Februar 1998&nbsp;&#8211; 1&nbsp;BvR&nbsp;272\/97 (Neue Zeitschrift f&uuml;r Verwaltungsrecht 1998, 836) nichts anderes. Die Entscheidung betrifft die Gew&auml;hrung von Akteneinsicht im verwaltungsgerichtlichen Verfahren unter Geltung des &sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;2 VwGO a.F.. Diese Norm enthielt und enth&auml;lt auch in der aktuellen Fassung eine Regelung, dass die Akten nach dem Ermessen des Vorsitzenden dem Prozessbevollm&auml;chtigen zur Mitnahme in seine Gesch&auml;ftsr&auml;ume &uuml;bergeben werden k&ouml;nnen. Die Erw&auml;gungen des BVerfG sind daher f&uuml;r das finanzgerichtliche Verfahren, f&uuml;r das eine entsprechende Regelung weiterhin fehlt, nicht einschl&auml;gig (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 2015, 517, und vom 5.&nbsp;Juli 2011&nbsp;&#8211; II&nbsp;B&nbsp;24\/11, BFH\/NV 2011, 1716 zu &sect;&nbsp;78 FGO a.F.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2, 143 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 4.7.2019, VIII B 51\/19ECLI:DE:BFH:2019:B.040719.VIIIB51.19.0 Zur Akteneinsicht in den Kanzleir&auml;umen des Prozessbevollm&auml;chtigten Leits&auml;tze 1. NV: Die Kanzleir&auml;ume des Prozessbevollm&auml;chtigten sind keine Dienstr&auml;ume i.S. des &sect; 78 Abs. 3 Satz 1 FGO. 2. NV: In Ausnahmef&auml;llen kann der Anspruch der Beteiligten auf Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs und Waffengleichheit einen Anspruch auf Akteneinsicht in den Kanzleir&auml;umen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-b-51-19-zur-akteneinsicht-in-den-kanzleiraeumen-des-prozessbevollmaechtigten\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;B&nbsp;51\/19 &#8211; Zur Akteneinsicht in den Kanzleir&auml;umen des Prozessbevollm&auml;chtigten<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71164","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71164","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71164"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71164\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71164"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71164"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71164"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}