{"id":71218,"date":"2019-09-28T17:49:46","date_gmt":"2019-09-28T15:49:46","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71218"},"modified":"2019-09-28T17:49:46","modified_gmt":"2019-09-28T15:49:46","slug":"i-r-20-17-keine-teilwertzuschreibung-auf-verpflichtung-aus-umtauschanleihe-bei-deckungsbestand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-20-17-keine-teilwertzuschreibung-auf-verpflichtung-aus-umtauschanleihe-bei-deckungsbestand\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;20\/17 &#8211; Keine Teilwertzuschreibung auf Verpflichtung aus Umtauschanleihe bei Deckungsbestand"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 27.3.2019, I R 20\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.270319.IR20.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine Teilwertzuschreibung auf Verpflichtung aus Umtauschanleihe bei Deckungsbestand<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Wird bei Umtauschanleihen die Option auf Aktienlieferung durch den Anleihegl&auml;ubiger ausge&uuml;bt, ist die Anleiheverbindlichkeit gegen den Buchwert der abgegebenen Aktien auszubuchen. Sofern der Ansatz der Anleiheverbindlichkeit den Buchwert der Aktien &uuml;bersteigt, entsteht ein Gewinn, der &sect; 8b Abs. 2 KStG unterf&auml;llt.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Bei der Ermittlung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns nach &sect; 8b Abs. 2 KStG kann die Anleiheverbindlichkeit wegen &sect; 5 Abs. 1a EStG nicht mit einem &uuml;ber dem Nennwert liegenden Teilwert ber&uuml;cksichtigt werden, wenn in der Handelsbilanz eine Bewertungseinheit zwischen der Anleiheverbindlichkeit und im Bestand der Anleiheschuldnerin gehaltenen Aktien gebildet wurde.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Zur Gewinnrealisierung im Hinblick auf Aktien, die dem Optionsrecht von Umtauschanleihen unterliegen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 18.01.2017 &#8211; 10 K 3615\/14 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine AG, ist die Konzernobergesellschaft der A-Gruppe. Im Jahr 2006 (Streitjahr) war sie mittelbar zu 100&nbsp;% an der A B.V. (BV) mit Sitz in den Niederlanden beteiligt. Daneben hielt sie u.a. eine 100&nbsp;%ige Beteiligung an der A GmbH (GmbH), welche ihrerseits zu 49,99&nbsp;% an der A AG (AG) beteiligt war. Die restlichen 50,01&nbsp;% der Anteile an der AG wurden unmittelbar von der Kl&auml;gerin gehalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die bei der Kl&auml;gerin durchgef&uuml;hrte steuerliche Betriebspr&uuml;fung betreffend die Jahre 2005 bis 2007 f&uuml;hrte u.a. zu folgenden Feststellungen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am &#8230;&nbsp;Juli 2004 war durch die BV eine Umtauschanleihe ausgegeben worden. Aufgrund Ersetzungsvertrags vom &#8230;&nbsp;September 2004 &uuml;bernahm die Kl&auml;gerin s&auml;mtliche Verpflichtungen aus der Emittentenstellung im Wege der befreienden Schuld&uuml;bernahme. Nach den Anleihebedingungen handelte es sich bei der ausgegebenen Anleihe um eine mit 2,65&nbsp;% p.a. niedrig verzinste Umtauschanleihe (Kombination aus niedrig verzinslicher Anleihe und Anspruch auf Erwerb von Aktien) in einem Gesamtbetrag von ca. &#8230;&nbsp;EUR (&#8230; Schuldverschreibungen im Nennbetrag zu je &#8230;&nbsp;EUR) mit einer vorgesehenen Laufzeit von drei Jahren, d.h. bis zum &#8230;&nbsp;Juli 2007. Zum Ende dieser Laufzeit waren die Schuldverschreibungen an die Anleihegl&auml;ubiger zur&uuml;ckzuzahlen. Alternativ dazu hatten die Anleihegl&auml;ubiger das Recht, ihre Schuldverschreibungen innerhalb eines bestimmten Aus&uuml;bungszeitraums zu einem fest vereinbarten, dem damaligen Kurswert der Aktien entsprechenden Umtauschkurs von &#8230;&nbsp;EUR (bzw. ab Mai 2006 &#8230;&nbsp;EUR) je Aktie in St&uuml;ckaktien der AG umzutauschen. S&auml;mtliche f&uuml;r einen derartigen Umtausch der Schuldverschreibungen vorgesehenen Aktien der AG befanden sich zum Zeitpunkt der Begebung der Umtauschanleihe noch in der Hand der GmbH. Diese hatte die Aktien ihrerseits urspr&uuml;nglich zu einem Kurs von &#8230;&nbsp;EUR je Aktie erworben und mit diesem Wert in ihrer Steuerbilanz ausgewiesen. Mit der wirksamen Aus&uuml;bung des Umtauschrechts endeten nach den Anleihebedingungen die Rechte des aus&uuml;benden Anleihegl&auml;ubigers aus der Anleihe. Die Kl&auml;gerin hatte ihrerseits das Recht, bei Aus&uuml;bung des Umtauschrechts durch die Anleihegl&auml;ubiger anstelle der Lieferung von Aktien einen sog. &quot;Barausgleichsbetrag&quot; an die Gl&auml;ubiger zu zahlen. Ferner war die Kl&auml;gerin berechtigt, die Schuldverschreibungen aus Gr&uuml;nden einer dauerhaften Steigerung des Aktienkurses der Aktien vorzeitig zu k&uuml;ndigen und an die Anleihegl&auml;ubiger zur&uuml;ckzuzahlen. Die Ausgabe der Umtauschanleihe in 2004 bildete die Kl&auml;gerin handels- sowie steuerbilanziell zun&auml;chst durch Passivierung einer Anleiheverbindlichkeit in H&ouml;he des Nominalwerts der insgesamt ausgegebenen Schuldverschreibungen von &#8230;&nbsp;EUR ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Begebung der Umtauschanleihe kam es zu erheblichen Wertsteigerungen der Aktien der AG. Zum 31.&nbsp;Dezember 2005 hatten die Aktien bereits einen durchschnittlichen Kurswert von ca. je &#8230;&nbsp;EUR. Nach einem zwischenzeitlichen Teilr&uuml;ckkauf von Schuldverschreibungen in H&ouml;he eines Nominalbetrags von &#8230;&nbsp;EUR im Oktober 2005 nahm die Kl&auml;gerin aufgrund der Kurswertentwicklung der Aktie in ihrer zusammen mit der K&ouml;rperschaftsteuererkl&auml;rung f&uuml;r 2005 beim Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) eingereichten Steuerbilanz auf den 31.&nbsp;Dezember 2005 eine aufwandswirksame Aufstockung der Anleiheverbindlichkeit gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 i.V.m. Nr.&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung (EStG) um &#8230;&nbsp;EUR auf den h&ouml;heren Teilwert von &#8230;&nbsp;EUR vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Handelsrechtlich bildete die Kl&auml;gerin zum 31.&nbsp;Dezember 2005 eine Bewertungseinheit zwischen den in ihrem Bestand befindlichen Aktien der AG und der aus der Umtauschanleihe resultierenden Anleiheverbindlichkeit. Dementsprechend belief sich der Ausweis der Anleiheverbindlichkeit &#8211;abweichend von der Steuerbilanz&#8211; weiterhin auf &#8230;&nbsp;EUR. Aufgrund der gebildeten Bewertungseinheit verzichtete die Kl&auml;gerin handelsrechtlich auf die Bildung einer dar&uuml;ber hinausgehenden R&uuml;ckstellung f&uuml;r ungewisse Verbindlichkeiten aus der Umtauschanleihe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bis Juli 2006 war der Kurswert der Aktien noch weiter auf durchschnittlich &#8230;&nbsp;EUR je Aktie angestiegen. Aus diesem Grunde machte die Kl&auml;gerin am 3.&nbsp;Juli 2006 von ihrem Recht zur vorzeitigen K&uuml;ndigung der Schuldverschreibungen wegen dauerhafter Steigerung des Aktienkurses Gebrauch. Die Anleihegl&auml;ubiger hatten daraufhin bis zum 24.&nbsp;Juli 2006 die M&ouml;glichkeit, ihr Umtauschrecht wahrzunehmen und ihre Schuldverschreibungen in Aktien umzutauschen. Diese M&ouml;glichkeit nutzten fast alle Anleihegl&auml;ubiger, lediglich hinsichtlich &#8230;&nbsp;Schuldverschreibungen wurde das Umtauschrecht nicht ausge&uuml;bt, so dass die Kl&auml;gerin diese am 31.&nbsp;Juli 2006 zum Nominalwert von rd. &#8230;&nbsp;EUR an die Gl&auml;ubiger zur&uuml;ckzahlte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Erf&uuml;llung ihrer hinsichtlich der &uuml;brigen Schuldverschreibungen nach Aus&uuml;bung des Umtauschrechts gegen&uuml;ber den Gl&auml;ubigern bestehenden Aktienlieferungsverpflichtung erwarb die Kl&auml;gerin von der GmbH im Juni\/Juli 2006 insgesamt &#8230; Aktien der AG gem&auml;&szlig; den Bedingungen eines bereits am 12.&nbsp;Mai 2006 geschlossenen Aktienlieferungsvertrags. Danach hatte sich die Kl&auml;gerin gegen&uuml;ber der GmbH zur Zahlung eines Kaufpreises in H&ouml;he des aktuellen Marktkurses der Aktien am Liefertag verpflichtet. Der von ihr geschuldete Kaufpreis belief sich auf &#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum 3.&nbsp;Juli 2006 nahm die Kl&auml;gerin in ihrer Steuerbilanz eine weitere aufwandswirksame Aufstockung der bei ihr bislang mit &#8230;&nbsp;EUR ausgewiesenen Anleiheverbindlichkeit auf einen Teilwert von nunmehr &#8230;&nbsp;EUR vor. Der handelsbilanzielle Ausweis der Anleiheverbindlichkeit mit &#8230;&nbsp;EUR blieb hingegen weiterhin unver&auml;ndert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Verschmelzungsvertrag vom 28.&nbsp;August 2006 wurde die GmbH gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;11&nbsp;ff. des Umwandlungssteuergesetzes 2006 (UmwStG 2006) mit R&uuml;ckwirkung zum 1.&nbsp;Januar 2006 (handelsrechtlich) bzw. 31.&nbsp;Dezember 2005 (steuerrechtlich) zu Buchwerten auf die Kl&auml;gerin verschmolzen. Aufgrund der Buchwertverschmelzung der GmbH entsprach der steuerliche Wertansatz der f&uuml;r die Erf&uuml;llung des Umtauschrechts vorgesehenen Aktien der AG im Zeitpunkt der Aus&uuml;bung dieses Rechts bei der Kl&auml;gerin dem bislang bei der GmbH ausgewiesenen Buchwert der Aktien in H&ouml;he von (&#8230; Aktien x&nbsp;&#8230;&nbsp;EUR Anschaffungskosten je Aktie&nbsp;=) &#8230;&nbsp;EUR. Die Verschmelzung wurde jeweils am 30.&nbsp;August 2006 im Handelsregister der GmbH und der Kl&auml;gerin eingetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin l&ouml;ste die in ihrer Steuerbilanz mit dem Teilwert von &#8230;&nbsp;EUR passivierte Anleiheverbindlichkeit im Zeitpunkt der Erf&uuml;llung des Aktienlieferungsanspruchs der Gl&auml;ubiger ertragswirksam auf. Zugleich buchte sie die zur Erf&uuml;llung des Umtauschrechts vorgesehenen und von der GmbH erworbenen Aktien mit erfolgter Aktienlieferung zum Buchwert von &#8230;&nbsp;EUR aus. In H&ouml;he der Differenz zwischen der weggefallenen, mit dem Marktwert der Aktien zum Lieferzeitpunkt ausgewiesenen Anleiheverbindlichkeit und dem Buchwert der Aktien, d.h. in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR, erkl&auml;rte sie in ihrer K&ouml;rperschaftsteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr einen au&szlig;erordentlichen Ertrag und deklarierte diesen als nach &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;2 und&nbsp;3 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung (KStG) zu 95&nbsp;% steuerfreien Aktienver&auml;u&szlig;erungsgewinn. Handelsrechtlich ergab sich f&uuml;r sie aufgrund der Ausbuchung der Anleiheverbindlichkeit mit dem in der Handelsbilanz beibehaltenen Nominalwert von &#8230;&nbsp;EUR gegen den Buchwert der erworbenen Aktien von &#8230;&nbsp;EUR unter Ber&uuml;cksichtigung der R&uuml;ckzahlung von &#8230;&nbsp;Schuldverschreibungen zum Nennwert demgegen&uuml;ber lediglich ein Ertrag in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Betriebspr&uuml;fer vertraten die Auffassung, dass nur ein au&szlig;erordentlicher Ertrag in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;2 KStG unterfalle. Im &Uuml;brigen liege ein voll steuerpflichtiger Ertrag vor. Das FA folgte dem und erlie&szlig; am 6.&nbsp;M&auml;rz 2014 u.a. ge&auml;nderte Bescheide &uuml;ber K&ouml;rperschaftsteuer f&uuml;r 2005 und 2006.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Einspr&uuml;che gegen die vorgenannten K&ouml;rperschaftsteuerbescheide blieben erfolglos. W&auml;hrend der K&ouml;rperschaftsteuerbescheid f&uuml;r 2005 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 28.&nbsp;November 2014, welchem ein Ansatz der Anleiheverbindlichkeit mit einem Wert von &#8230;&nbsp;EUR zugrunde lag, bestandskr&auml;ftig wurde, erhob die Kl&auml;gerin gegen den K&ouml;rperschaftsteuerbescheid des Streitjahres Klage. W&auml;hrend des Klageverfahrens erging am 29.&nbsp;September 2015 ein aus hier nicht streitbefangenen Gr&uuml;nden ge&auml;nderter K&ouml;rperschaftsteuerbescheid f&uuml;r das Streitjahr, welcher gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;68 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zum Gegenstand des Verfahrens wurde. Das Finanzgericht (FG) K&ouml;ln wies die Klage als unbegr&uuml;ndet ab (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2017, 1012).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dagegen richtet sich die Revision der Kl&auml;gerin, mit der sie die Verletzung materiellen Rechts geltend macht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, das Urteil des FG K&ouml;ln vom 18.&nbsp;Januar 2017&nbsp;&#8211; 10&nbsp;K&nbsp;3615\/14 aufzuheben und den Bescheid f&uuml;r 2006 &uuml;ber K&ouml;rperschaftsteuer vom 6.&nbsp;M&auml;rz 2014 in Form der Einspruchsentscheidung vom 28.&nbsp;November 2014 und des &Auml;nderungsbescheids vom 29.&nbsp;September 2015 mit der Ma&szlig;gabe zu &auml;ndern, dass ein zus&auml;tzlicher nach &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;2 KStG steuerfreier Gewinn aus den Aktien&uuml;bertragungen im Zusammenhang mit der Umtauschanleihe in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR ber&uuml;cksichtigt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO). Das FG ist im Ergebnis zutreffend davon ausgegangen, dass das von der Kl&auml;gerin im Streitjahr zu versteuernde Einkommen nicht um einen zus&auml;tzlichen nach &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;2 KStG steuerfreien Gewinn aus den Aktien&uuml;bertragungen im Zusammenhang mit der Umtauschanleihe in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR herabzusetzen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 KStG bleiben bei der Ermittlung des Einkommens u.a. Gewinne aus der Ver&auml;u&szlig;erung eines Anteils an einer K&ouml;rperschaft oder Personenvereinigung, deren Leistungen beim Empf&auml;nger zu Einnahmen i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1, 2, 9 und 10 Buchst.&nbsp;a EStG geh&ouml;ren, au&szlig;er Ansatz. Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn i.S. des Satzes&nbsp;1 ist nach Satz&nbsp;2 der Vorschrift der Betrag, um den der Ver&auml;u&szlig;erungspreis oder der an dessen Stelle tretende Wert nach Abzug der Ver&auml;u&szlig;erungskosten den Wert &uuml;bersteigt, der sich nach den Vorschriften &uuml;ber die steuerliche Gewinnermittlung im Zeitpunkt der Ver&auml;u&szlig;erung ergibt (Buchwert).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG ist zu Recht davon ausgegangen, dass sich im Streitjahr im Zuge der vorzeitigen K&uuml;ndigung der Umtauschanleihe und der anschlie&szlig;enden Aktienlieferung an die Anleihegl&auml;ubiger infolge der Ausbuchung der aus der Umtauschanleihe resultierenden Anleiheverbindlichkeit gegen den Buchwert der an die Anleihegl&auml;ubiger gelieferten Aktien dem Grunde nach ein Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn i.S. des &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;2 KStG ergeben hat. Es entspricht insoweit der ganz herrschenden Meinung, dass bei Umtauschanleihen im Fall der Option auf Aktienlieferung durch die Anleihegl&auml;ubiger die Anleiheverbindlichkeit gegen den Buchwert der abgegebenen Aktien auszubuchen ist. Sofern der Ansatz der Anleiheverbindlichkeit den Buchwert der (im Deckungsbestand gehaltenen) Aktien &uuml;bersteigt, entsteht ein Gewinn, der &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;2 KStG unterf&auml;llt (vgl. H&auml;uselmann\/ Wagner, Betriebs-Berater &#8211;BB&#8211; 2002, 2431, 2434; Eilers\/Teufel in Eilers\/R&ouml;dding\/ Schmalenbach, Unternehmensfinanzierung, 2.&nbsp;Aufl., A&nbsp;Rz&nbsp;104; Fischer\/Lackus in B&ouml;sl\/ Schimpfky\/von&nbsp;Beauvais, Fremdfinanzierung f&uuml;r den Mittelstand, 2014, &sect;&nbsp;9 Rz&nbsp;106; Fischer, Convertible Bonds und Exchangeables, 2012, S.&nbsp;217; Fischer in B&ouml;sl\/Sommer, Mezzanine Finanzierung, 2006, S.&nbsp;230; H&auml;ger\/M&uuml;ller in H&auml;ger\/Elkemann-Reusch, Mezzanine Finanzierungsinstrumente, 2.&nbsp;Aufl., Rz&nbsp;973; a.A. Briesemeister, Hybride Finanzinstrumente im Ertragsteuerrecht, 2006, S.&nbsp;309). Dies ergibt sich mit dem FG bereits daraus, dass der Begriff der &quot;Ver&auml;u&szlig;erung&quot; i.S. des &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;2 KStG allgemein als &Uuml;bertragung des rechtlichen oder wirtschaftlichen Eigentums an Anteilen &quot;gegen Entgelt&quot; verstanden wird. Entgelt kann dabei jede Gegenleistung im wirtschaftlichen Sinne sein (vgl. Gosch, KStG, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;8b Rz&nbsp;182, m.w.N.), wozu unzweifelhaft auch der Wegfall einer Verbindlichkeit &#8211;vorliegend der aus der Umtauschanleihe resultierenden Anleiheverbindlichkeit der Kl&auml;gerin&#8211; geh&ouml;rt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Mit den vorgenannten Ausf&uuml;hrungen ist die Auffassung des FA, wonach die Anwendung des &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;2 KStG bezogen auf den sich aus der Ausbuchung der Anleiheverbindlichkeit ergebenden Gewinn insgesamt ausgeschlossen sei, unvereinbar. Das FA hat im &Uuml;brigen selbst dem angefochtenen K&ouml;rperschaftsteuerbescheid des Streitjahres in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 28.&nbsp;November 2014 und des &Auml;nderungsbescheids vom 29.&nbsp;September 2015 einen nach &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;2 KStG beg&uuml;nstigten Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn aus der &Uuml;bertragung der Aktien der AG auf die Gl&auml;ubiger der Umtauschanleihe zugrunde gelegt. Der Versagung der Steuerbefreiung des &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;2 KStG auch f&uuml;r diesen Betrag st&uuml;nde das im finanzgerichtlichen Verfahren zu beachtende Verb&ouml;serungsverbot (&sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 FGO) entgegen. Zu entscheiden ist danach nur noch dar&uuml;ber, ob sich &uuml;ber den vom FA anerkannten Betrag hinaus ein h&ouml;herer Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn nach &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;2 KStG deshalb ergeben haben kann, weil die auszubuchende Anleiheverbindlichkeit statt mit ihrem Nennwert mit einem h&ouml;heren, dem Marktwert der Aktien im Lieferzeitpunkt entsprechenden Wert anzusetzen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 KStG i.V.m. &sect;&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1, 5 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG hatte die Kl&auml;gerin in ihren Bilanzen das Betriebsverm&ouml;gen anzusetzen, das nach den handelsrechtlichen Grunds&auml;tzen ordnungsm&auml;&szlig;iger Buchf&uuml;hrung (GoB) auszuweisen ist. Die handelsrechtlichen GoB ergeben sich u.a. aus den Bestimmungen des Ersten Abschnitts des Dritten Buchs &quot;Vorschriften f&uuml;r alle Kaufleute&quot; der &sect;&sect;&nbsp;238&nbsp;ff. des Handelsgesetzbuchs (HGB) und werden f&uuml;r Kapitalgesellschaften erg&auml;nzt durch die Bestimmungen der &sect;&sect;&nbsp;264&nbsp;ff. HGB. Zu den handelsrechtlichen GoB geh&ouml;rt u.a. die Pflicht des Kaufmanns, in seiner Bilanz f&uuml;r den Schluss eines Gesch&auml;ftsjahres seine Verbindlichkeiten (Schulden) vollst&auml;ndig auszuweisen (vgl. &sect;&sect;&nbsp;240 Abs.&nbsp;1 und 2, 242 Abs.&nbsp;1, 246 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 HGB). Insoweit hat der Bundesfinanzhof (BFH) mehrfach ausgesprochen, dass die f&uuml;r die Bewertung von Verbindlichkeiten in &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG angeordnete sinngem&auml;&szlig;e Anwendung des Anschaffungswertprinzips (&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG) dahin zu verstehen ist, dass ihre Bilanzierung &#8211;nach den im Steuerrecht zu beachtenden GoB&#8211; grunds&auml;tzlich zum Nennwert oder zum h&ouml;heren Teilwert zu erfolgen hat (vgl. &sect;&nbsp;253 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 HGB; Senatsurteil vom 4.&nbsp;Mai 1977&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;27\/74, BFHE 123, 20, BStBl II 1977, 802; BFH-Urteile vom 31.&nbsp;Januar 1980&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;126\/76, BFHE 130, 372, BStBl II 1980, 491; vom 22.&nbsp;November 1988&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;62\/85, BFHE 155, 322, BStBl II 1989, 359). Teilwert ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG der Betrag, den ein Erwerber des ganzen Betriebs im Rahmen des Gesamtkaufpreises f&uuml;r das einzelne Wirtschaftsgut unter der Pr&auml;misse der Fortf&uuml;hrung des Betriebs ansetzen w&uuml;rde. F&uuml;r den Ansatz eines h&ouml;heren Teilwerts ist auch bei Verbindlichkeiten eine voraussichtlich dauernde Werterh&ouml;hung erforderlich; ein h&ouml;herer Teilwert kann mithin nur dann angesetzt werden, wenn er aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertver&auml;nderung h&ouml;her ist als der urspr&uuml;ngliche R&uuml;ckzahlungsbetrag (vgl. BFH-Urteil vom 23.&nbsp;April 2009&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;62\/06, BFHE 224, 564, BStBl II 2009, 778).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die vorgenannten Ausf&uuml;hrungen gelten grunds&auml;tzlich auch f&uuml;r den steuerbilanziellen Ausweis einer Verbindlichkeit aus einer Umtauschanleihe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Umtauschanleihen (sog. Exchangeables) sind Schuldverschreibungen, bei denen den Gl&auml;ubigern regelm&auml;&szlig;ig ein Umtausch- oder (eher selten) ein Bezugsrecht auf Aktien einer dritten Gesellschaft einger&auml;umt wird, wobei diese Gesellschaft nicht die Sicherstellung dieses Umtausch- oder Bezugsrechts &uuml;bernimmt (Gro&szlig; in Marsch-Barner\/Sch&auml;fer, Handbuch b&ouml;rsennotierte AG, 4.&nbsp;Aufl., Rz&nbsp;51.18; Brandt in K&uuml;mpel\/Wittig, Bank- und Kapitalmarktrecht, 4.&nbsp;Aufl., Rz&nbsp;15.651; Wegner, Die handels- und steuerbilanzielle Behandlung elementarer und strukturierter hybrider Finanzinstrumente, 2017, S.&nbsp;29; Fischer, a.a.O., S.&nbsp;52&nbsp;ff.; M&uuml;ller-Eising in Eilers\/R&ouml;dding\/Schmalenbach, a.a.O., D&nbsp;Rz&nbsp;85; Haisch in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;5 EStG Rz&nbsp;1090; H&auml;uselmann\/Wagner, BB 2002, 2431, 2433). Vielmehr h&auml;lt der Emittent der Umtauschanleihe die zur Sicherung des Umtauschs- oder Bezugsrechts erforderlichen &#8211;existierenden und b&ouml;rsenzugelassenen&#8211; (Alt-)Aktien in der Regel bereits (Gro&szlig;, ebenda) oder verpflichtet sich, diese Aktien &#8211;etwa wie im Streitfall von einem konzernzugeh&ouml;rigen Unternehmen&#8211; zu erwerben. Zivilrechtlich handelt es sich um eine einheitliche Schuldverschreibung i.S. der &sect;&sect;&nbsp;793&nbsp;ff. des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs, die ausschlie&szlig;lich Gl&auml;ubigerrechte vermittelt, w&auml;hrend mitgliedschaftliche Rechte erst mit Aufgabe der Gl&auml;ubigerstellung infolge der Aus&uuml;bung des Umtauschrechts entstehen (Wegner, a.a.O., S.&nbsp;29; auch Rau, Deutsches Steuerrecht 2014, 2201, 2202&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Umtauschanleihen sind in der Steuerbilanz bei ihrer Begebung &#8211;wie auch im Streitfall praktiziert&#8211; als einheitliche Verbindlichkeiten mit dem R&uuml;ckzahlungsbetrag zu passivieren; die Bilanzierung zus&auml;tzlicher Stillhalterpositionen aus Verkaufsoptionen bzw. eine Aufspaltung in einen Anleiheanteil und eine Optionspr&auml;mie kommt angesichts der Einheitlichkeit der eingegangenen Verpflichtungen nicht in Betracht (Haisch, ebenda; Haisch\/Helios, Rechtshandbuch Finanzinstrumente, 2011, &sect;&nbsp;2 Rz&nbsp;165; Eilers\/Teufel, ebenda; Korn\/Strahl in Korn, &sect;&nbsp;6 EStG Rz&nbsp;378; H&auml;ger\/M&uuml;ller in H&auml;ger\/Elkemann-Reusch, a.a.O., Rz&nbsp;965; Fischer, a.a.O., S.&nbsp;215&nbsp;f.; Fischer in B&ouml;sl\/Sommer, a.a.O., S.&nbsp;229; Fischer\/Lackus in B&ouml;sl\/Schimpfky\/von&nbsp;Beauvais, a.a.O., &sect;&nbsp;9 Rz&nbsp;106; Briesemeister, a.a.O., S.&nbsp;267&nbsp;f.; H&auml;uselmann\/Wagner, BB 2002, 2431, 2433).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Soweit f&uuml;r die der Anleihe zugrunde liegende Aktie kein Deckungsbestand unterhalten wird, scheidet bei Kurssteigerung der noch zu beziehenden Aktien in der Folgebewertung &#8211;soweit das Umtauschrecht noch nicht ausge&uuml;bt wurde&#8211; eine Teilwerterh&ouml;hung aus, weil bis zur Aus&uuml;bung des Umtauschrechts lediglich eine Verpflichtung des Emittenten oder derjenigen Person, die &#8211;wie die Kl&auml;gerin&#8211; die Emittentenverpflichtungen &uuml;bernommen hat, zur Tilgung der Verbindlichkeit in H&ouml;he des Nennbetrages besteht (Neitz-Hackstein, EFG 2017, 1019; a.A. Prinz, Finanz-Rundschau &#8211;-FR- 2017, 735, 736). Der Risiko&uuml;berhang bezogen auf die potentielle Aus&uuml;bung des Umtauschrechts ist vielmehr &#8211;bei Vorliegen der entsprechenden Tatbestandsvoraussetzungen&#8211; durch Ausweis einer Verbindlichkeitsr&uuml;ckstellung abzubilden (Schmidt\/Weber-Grellet, EStG, 37.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;5 Rz&nbsp;270 &quot;Umtauschanleihe&quot;; Haisch, ebenda; Haisch\/Helios, a.a.O., &sect;&nbsp;2 Rz&nbsp;167; Eilers\/ Teufel, ebenda; Fischer, a.a.O., S.&nbsp;216; Briesemeister, a.a.O., S.&nbsp;310; H&auml;ger\/M&uuml;ller in H&auml;ger\/Elkemann-Reusch, a.a.O., Rz&nbsp;967; H&auml;uselmann\/Wagner, BB 2002, 2431, 2433). F&uuml;r den &#8211;steuerlich nach &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;4a EStG unzul&auml;ssigen&#8211; Ausweis einer Drohverlustr&uuml;ckstellung (daf&uuml;r aber Fischer in B&ouml;sl\/Sommer, ebenda; Fischer\/Lackus, ebenda; auch Mihm in Habersack\/M&uuml;lbert\/Schlitt, Unternehmensfinanzierung am Kapitalmarkt, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;74) ist hingegen mangels Aufspaltbarkeit der eingegangenen Verpflichtungen kein Raum (zutreffend H&auml;uselmann\/Wagner, BB 2002, 2431, 2434; Haisch\/ Helios, a.a.O., &sect;&nbsp;2 Rz&nbsp;167; Briesemeister, a.a.O., S.&nbsp;310).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) H&auml;lt der Emittent bzw. &Uuml;bernehmer der Emittentenverpflichtungen zum Zwecke der Befriedigung der potentiellen Umtauschabsicht des Investors hingegen einen Deckungsbestand an zum Umtausch bestimmten Aktien vor, so ist das Risiko der Inanspruchnahme seitens des Investors durch diesen Bestand abgedeckt und scheidet &#8211;jedenfalls soweit eine Bewertungseinheit mit den zur Deckung vorgehaltenen Aktien gebildet wird&#8211; der Ausweis einer Verbindlichkeitsr&uuml;ckstellung bezogen auf den aus einer Kurserh&ouml;hung sich ergebenden (vermeintlichen) Risiko&uuml;berhang ebenso aus (H&auml;ger\/M&uuml;ller in H&auml;ger\/Elkemann-Reusch, a.a.O., Rz&nbsp;968; Fischer, a.a.O., S.&nbsp;216; Eilers\/Teufel, ebenda; Haisch\/Helios, a.a.O., &sect;&nbsp;2 Rz&nbsp;166) wie eine Verbindlichkeitenzuschreibung (Haisch\/ Helios, ebenda).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Nach den vorstehenden Grunds&auml;tzen kann bei der Ermittlung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns nach &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;2 KStG die Anleiheverbindlichkeit nicht mit einem &uuml;ber dem Nennwert liegenden Teilwert ber&uuml;cksichtigt werden, weil dem die von der Kl&auml;gerin in der Handelsbilanz des Streitjahres beibehaltene und erst im Zeitpunkt der Geltendmachung des Aktienlieferungsanspruchs durch die Gl&auml;ubiger aufgel&ouml;ste Bewertungseinheit zwischen der Anleiheverbindlichkeit und den im Bestand der Kl&auml;gerin gehaltenen AG-Aktien entgegensteht. Nach &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1a EStG sind die Ergebnisse der in der handelsrechtlichen Rechnungslegung zur Absicherung finanzwirtschaftlicher Risiken gebildeten Bewertungseinheiten auch f&uuml;r die steuerliche Gewinnermittlung ma&szlig;geblich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Es steht nach den f&uuml;r den Senat nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindenden und nicht mit Revisionsr&uuml;gen angegriffenen Feststellungen des FG au&szlig;er Zweifel, dass die Kl&auml;gerin &uuml;ber einen eigenen Bestand an AG-Aktien verf&uuml;gte und zwischen der Anleiheverbindlichkeit und diesen Aktien eine Bewertungseinheit zum 31.&nbsp;Dezember 2005 gebildet hatte. Damit hat sie nach au&szlig;en zu erkennen gegeben, dass sie diese eigenen Aktien zur Absicherung der ggf. aus der Umtauschanleihe resultierenden Aktienlieferungsanspr&uuml;che der Gl&auml;ubiger einsetzen wollte. Der Senat kann es insoweit offen lassen, ob bezogen auf Umtauschanleihen und mangels Aufspaltbarkeit in Anleihe- und Optionspr&auml;mie bereits handelsrechtlich ein Zwang zur Bildung einer solchen Bewertungseinheit oder lediglich ein entsprechendes Wahlrecht bestand (dazu H&auml;uselmann\/Wagner, BB 2002, 2431, 2433; Schumacher, Steuerberater-Jahrbuch 2002\/2003, 441, 462; Briesemeister, a.a.O., S.&nbsp;193, 266&nbsp;f.; Eilers\/Teufel in Eilers\/R&ouml;dding\/Schmalenbach, a.a.O., A&nbsp;104; Fischer, a.a.O., S.&nbsp;214&nbsp;f.; Fischer\/Lackus in B&ouml;sl\/Schimpfky\/von&nbsp;Beauvais, a.a.O., &sect;&nbsp;9 Rz&nbsp;106; Haisch\/Helios, a.a.O., &sect;&nbsp;2 Rz&nbsp;166). Ebenso braucht er nicht der Frage nachzugehen, ob der entsprechende handelsbilanzielle Ausweis in 2005 trotz der Tatsache, dass &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1a EStG erst ab dem Veranlagungszeitraum 2006 anzuwenden ist (Senatsurteil vom 2.&nbsp;Dezember 2015&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;83\/13, BFHE 253, 104, BStBl II 2016, 831), auf die Steuerbilanz des Jahres 2005 durchschlagen konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Jedenfalls hat die Kl&auml;gerin die einmal gebildete Bewertungseinheit in das Jahr 2006 &uuml;bernommen und ist nach &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1a EStG an ihren Ausweis in der Handelsbilanz gebunden, auch dann, wenn sie die in ihrem eigenen Bestand vorhandenen AG-Aktien aufgrund der handelsrechtlich r&uuml;ckwirkend auf den 1.&nbsp;Januar 2006 vollzogenen Verschmelzung der GmbH auf sich selbst durch gattungsgleiche Aktien aus dem vormaligen Bestand der GmbH ersetzt haben sollte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Einlassung der Kl&auml;gerin in der m&uuml;ndlichen Verhandlung, wonach sie die zuvor gebildete Bewertungseinheit in 2006 aufgel&ouml;st habe, stehen die eindeutigen Feststellungen des FG entgegen: Das FG hat zun&auml;chst festgestellt, dass die Kl&auml;gerin in ihrer Handelsbilanz auf den 31.&nbsp;Dezember 2005 eine Bewertungseinheit zwischen den in ihrem Bestand befindlichen AG-Aktien und der Umtauschanleihe gebildet hatte. Diese Bewertungseinheit war damit zum 1.&nbsp;Januar 2006 Gegenstand des bilanziellen Anfangsverm&ouml;gens der Kl&auml;gerin. Die in das Jahr 2006 &uuml;bernommene Bewertungseinheit ist auch erst nach Aus&uuml;bung der Umtauschoption buchhalterisch aufgel&ouml;st worden; nur so ist erkl&auml;rbar, dass die Ausbuchung der Anleiheverbindlichkeit nach den FG-Feststellungen mit dem &quot;in der Handelsbilanz beibehaltenen Nominalwert&quot; vollzogen und ein Ertrag von (nur) &#8230;&nbsp;EUR ausgewiesen wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dem steht nicht entgegen, dass die Kl&auml;gerin ausgef&uuml;hrt hat, sie habe die im eigenen Bestand vorgehaltenen AG-Aktien nicht zur Deckung der Umtauschanleihe vorgesehen. Abgesehen davon, dass sie sich mit diesem Vortrag in Widerspruch zu der von ihr in der Handelsbilanz auf den 31.&nbsp;Dezember 2005 vorgenommenen Bildung einer Bewertungseinheit mit dem eigenen Aktienbestand setzt, kommt hinzu, dass sie unter dem Gesichtspunkt ihrer wirtschaftlichen Absicherung und bezogen auf die drohende Verpflichtung zur Aktienlieferung nach Aus&uuml;bung der Umtauschoption (hier: im Juni\/Juli 2006) die urspr&uuml;nglich im Eigentum der GmbH stehenden AG-Aktien mittels Verschmelzung handelsrechtlich r&uuml;ckwirkend auf den 1.&nbsp;Januar 2006 erworben und somit den eigenen Bestand an AG-Aktien jedenfalls gattungsgleich ersetzt hatte; eine erh&ouml;hte Inanspruchnahme durch die Gl&auml;ubiger drohte ihr danach zu keinem Zeitpunkt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Den vorstehenden Ausf&uuml;hrungen steht &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UmwStG 2006 nicht entgegen, wonach das Einkommen und das Verm&ouml;gen der &uuml;bertragenden K&ouml;rperschaft sowie der &Uuml;bernehmerin so zu ermitteln sind, als ob das Verm&ouml;gen der K&ouml;rperschaft mit Ablauf des Stichtages der Bilanz, die dem Verm&ouml;gens&uuml;bergang zugrunde liegt (steuerlicher &Uuml;bertragungsstichtag), ganz oder teilweise auf die &Uuml;bernehmerin &uuml;bergegangen w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Die Norm enth&auml;lt nach der Rechtsprechung des Senats (Urteil vom 17.&nbsp;Januar 2018&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;27\/16, BFHE 261, 1, BStBl II 2018, 449) eine Fiktion, wonach bezogen auf die &uuml;bertragende K&ouml;rperschaft sowie die &Uuml;bernehmerin die Einkommens- und Verm&ouml;gensermittlung so vorzunehmen ist, als w&auml;re die &Uuml;bertragung des betreffenden Verm&ouml;gens von der &uuml;bertragenden K&ouml;rperschaft auf die &Uuml;bernehmerin bereits mit Ablauf des vorangegangenen steuerlichen &Uuml;bertragungsstichtages vollzogen worden. F&uuml;r steuerrechtliche Zwecke wird danach ein &Uuml;bertragungsstichtag fingiert, der von der zivilrechtlichen Regelung &uuml;ber die Wirksamkeit des &Uuml;bertragungsvorgangs abweicht und sich stattdessen am Stichtag der letzten &#8211;nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;4 des Umwandlungsgesetzes (UmwG) bis zu acht Monaten vor der Registeranmeldung liegenden&#8211; handelsrechtlichen Schlussbilanz orientiert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Nach dem insoweit eindeutigen Gesetzeswortlaut erstreckt sich die Fiktionswirkung &#8211;anders als es insoweit das FG (ebenso M&uuml;ller, FR 2017, 1054, 1055) gesehen hat&#8211; zwar nur auf die steuerliche Behandlung des angesprochenen &uuml;bertragenen Verm&ouml;gens und damit nicht auf Wirtschaftsg&uuml;ter, die nicht in der Bilanz der &Uuml;bertr&auml;gerin ausgewiesen sind. Dies folgt daraus, dass es sich bei der Bilanz, welche dem Verm&ouml;gens&uuml;bergang zugrunde liegt, um die in &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 UmwG genannte Schlussbilanz der &uuml;bertragenden K&ouml;rperschaft handelt, die der Anmeldung zur Eintragung in das Register beizuf&uuml;gen ist (BFH-Urteil vom 24.&nbsp;April 2008&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;69\/05, BFH\/NV 2008, 1550; Senatsurteil vom 7.&nbsp;April 2010&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;96\/08, BFHE 229, 179, BStBl II 2011, 467) und die sich nur auf das dort ausgewiesene Verm&ouml;gen beziehen kann (Senatsurteil in BFHE 261, 1, BStBl II 2018, 449). Auch wenn die R&uuml;ckwirkungsfiktion danach lediglich die Zuordnung des Einkommens und des Verm&ouml;gens des &uuml;bertragenden Rechtstr&auml;gers betrifft, gelten indessen ab dem handelsrechtlichen Umwandlungsstichtag die Handlungen des &uuml;bertragenden Rechtstr&auml;gers als f&uuml;r Rechnung des &uuml;bernehmenden Rechtstr&auml;gers vorgenommen und werden die Gesch&auml;ftsvorf&auml;lle im R&uuml;ckwirkungszeitraum und das Einkommen steuerlich dem &uuml;bernehmenden Rechtstr&auml;ger zugerechnet (vgl. Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 11.&nbsp;November 2011, BStBl I 2011, 1314, Tz.&nbsp;02.13). In den F&auml;llen der Verschmelzung werden deshalb Liefer- und Leistungsbeziehungen zwischen dem &uuml;bertragenden und dem &uuml;bernehmenden Rechtstr&auml;ger im R&uuml;ckwirkungszeitraum f&uuml;r ertragsteuerliche Zwecke nicht ber&uuml;cksichtigt. Im Hinblick auf die in &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UmwStG 2006 geregelte Fiktionswirkung handelt es sich insoweit mit dem FG (fiktiv) um rein innerbetriebliche Vorg&auml;nge bei der &Uuml;bernehmerin (vgl. van&nbsp;Lishaut in R&ouml;dder\/ Herlinghaus\/van&nbsp;Lishaut, UmwStG, 2.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;2 Rz&nbsp;51; H&ouml;rtnagl in Schmitt\/H&ouml;rtnagl\/ Stratz, Umwandlungsgesetz, Umwandlungssteuergesetz. 8.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;2 UmwStG Rz&nbsp;65; D&ouml;tsch\/Werner in D&ouml;tsch\/Pung\/M&ouml;hlenbrock, Die K&ouml;rperschaftsteuer, &sect;&nbsp;2 UmwStG Rz&nbsp;44; Bl&uuml;mich\/Klingberg, &sect;&nbsp;2 UmwStG 2006 Rz&nbsp;43; Slabon in Haritz\/Menner, Umwandlungssteuergesetz, 4.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;2 Rz&nbsp;70; Widmann in Widmann\/Mayer, Umwandlungsrecht, &sect;&nbsp;2 UmwStG Rz&nbsp;260; alle m.w.N.). Ver&auml;u&szlig;ert die &uuml;bertragende K&ouml;rperschaft im R&uuml;ckwirkungszeitraum ein (bis dahin in ihrer Bilanz ausgewiesenes) Wirtschaftsgut an die &Uuml;bernehmerin, so ist der in der Buchf&uuml;hrung ausgewiesene Gewinn des Ver&auml;u&szlig;erers mithin f&uuml;r steuerrechtliche Zwecke zu stornieren und das Wirtschaftsgut beim Erwerber mit dem bisherigen Buchwert des Ver&auml;u&szlig;erers auszuweisen. Nur diese Sichtweise entspricht der in &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UmwStG 2006 angeordneten R&uuml;ckwirkungsfiktion (van&nbsp;Lishaut in R&ouml;dder\/Herlinghaus\/van&nbsp;Lishaut, a.a.O., &sect;&nbsp;2 Rz&nbsp;52; H&ouml;rtnagl, ebenda).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) (Mittelbare) Folge der vorgenannten Betrachtungsweise und der danach erforderlichen Neutralisierung ist es, dass die sich am 31.&nbsp;Dezember 2005 zivilrechtlich noch in der Hand der GmbH befindlichen und f&uuml;r den Umtausch vorgesehenen AG-Aktien zum steuerlichen &Uuml;bertragungsstichtag bei der erwerbenden Kl&auml;gerin mit dem bisher bei der GmbH angesetzten Buchwert auszuweisen waren (ebenso D&ouml;tsch\/Werner in D&ouml;tsch\/ Pung\/M&ouml;hlenbrock, a.a.O., &sect;&nbsp;2 UmwStG Rz&nbsp;24; Neitz-Hackstein, EFG 2017, 1019, 1020; M&uuml;ller, FR 2017, 1054, 1055; a.A. Prinz, FR 2017, 735, 736). Dies f&uuml;hrt dazu, dass nach Eintragung der Verschmelzung in das Handelsregister von einem Deckungsbestand der Kl&auml;gerin an AG-Aktien auszugehen war. Der &#8211;ohne Ber&uuml;cksichtigung der r&uuml;ckwirkenden Verschmelzung&#8211; zun&auml;chst bei der GmbH realisierte Ertrag in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR aus der Aktienlieferung nach dem am 12.&nbsp;Mai 2006 und damit im R&uuml;ckwirkungszeitraum geschlossenen Aktienlieferungsvertrag zwischen Kl&auml;gerin und GmbH war steuerrechtlich zu neutralisieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Auch die Bestandskraft des K&ouml;rperschaftsteuerbescheids 2005 und die dortige Anerkennung der ersten Zuschreibung der Kl&auml;gerin auf die Anleiheverbindlichkeit stehen den vorstehenden Ausf&uuml;hrungen nicht entgegen. Selbst wenn man von einer zutreffenden (H&ouml;her-)Bewertung der Anleiheverbindlichkeit in der Steuerbilanz auf den 31.&nbsp;Dezember 2005 ausgeht, w&auml;re aufgrund des Inkrafttretens des &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1a EStG mit Wirkung ab dem Veranlagungszeitraum 2006 die in 2005 vorgenommene Wertzuschreibung &#8211;hier bezogen auf den Ver&auml;u&szlig;erungszeitpunkt in 2006&#8211; zu korrigieren, weil aufgrund der im Streitjahr fortgef&uuml;hrten Bewertungseinheit nunmehr jedenfalls durch die Neuregelung des &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1a EStG der handelsbilanziell ausgewiesene Nennwert ma&szlig;geblich geworden war. Demgem&auml;&szlig; kann sich die Kl&auml;gerin (bezogen auf die stichtagsbezogene Ver&auml;u&szlig;erungsgewinnermittlung nach &sect;&nbsp;8b Abs.&nbsp;2 KStG) auch nicht auf die Bestandskraft des K&ouml;rperschaftsteuerbescheids f&uuml;r 2005 berufen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>8. Der von der Kl&auml;gerin realisierte Ertrag aus der Erf&uuml;llung ihrer aus der Umtauschanleihe resultierenden Anleiheverbindlichkeit betr&auml;gt bei Zugrundelegung zutreffender steuerbilanzieller Bewertungsans&auml;tze lediglich &#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Best&auml;tigung findet dieses Ergebnis in dem Umstand, dass sich die Kl&auml;gerin durch die mit den Gl&auml;ubigern verbindlich vereinbarten Anleihebedingungen von Anfang an einer &uuml;ber den Betrag von &#8230;&nbsp;EUR hinausgehende Gewinnchance begeben hatte, weil der Tilgungswert der auszukehrenden Aktien auf den Nominalbetrag der Anleiheverbindlichkeit festgeschrieben war. Eine dar&uuml;ber hinausgehende &quot;Wertsteigerung&quot; war mithin ihrem Verf&uuml;gungsbereich entzogen und konnte deshalb auch nicht Gegenstand einer (von der Kl&auml;gerin verwirklichten) Gewinnrealisierung sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Abweichendes ergibt sich weder nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG noch aus den von der Kl&auml;gerin angestellten weiteren Erw&auml;gungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Wird ein einzelnes Wirtschaftsgut im Wege des Tausches &uuml;bertragen, so bemessen sich zwar die Anschaffungskosten des eingetauschten (erhaltenen) Wirtschaftsguts gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG nach dem gemeinen Wert des hingegebenen Wirtschaftsguts. Im Streitfall hat die Kl&auml;gerin aber kein Wirtschaftsgut gegen Hingabe eines anderen Wirtschaftsguts erworben, welches nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG zu bewerten w&auml;re, sondern lediglich Aktien zur Erf&uuml;llung der sie treffenden Anleiheverbindlichkeit hingegeben. Die Befreiung von einer Verbindlichkeit stellt aber keine auf einen Tausch gr&uuml;ndende Anschaffung eines Wirtschaftsguts i.S. des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG dar (H&auml;uselmann\/Wagner, BB 2002, 2431, 2433).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nichts anderes ergibt sich, soweit sich die Kl&auml;gerin darauf berufen hat, der Ansatz des Marktwerts der Aktien im &Uuml;bertragungszeitpunkt werde durch die in den Anleihebedingungen vorgesehene gleichwertige Erf&uuml;llungsm&ouml;glichkeit &quot;Barausgleich&quot; best&auml;tigt und ergebe sich unter Ber&uuml;cksichtigung hypothetischer Handlungsoptionen (z.B. Ver&auml;u&szlig;erung der Aktien an Dritte vor Aus&uuml;bung des Umtauschrechts). Das anh&auml;ngige Verfahren ist nicht nach den m&ouml;glicherweise eintretenden Rechtsfolgen eines gedachten, sondern nach den f&uuml;r den tats&auml;chlich verwirklichten Sachverhalt einschl&auml;gigen Rechtsvorschriften zu entscheiden (vgl. Senatsurteil vom 24.&nbsp;Januar 2018&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;48\/15, BFHE 261, 8, BStBl II 2019, 45).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>9. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 27.3.2019, I R 20\/17ECLI:DE:BFH:2019:U.270319.IR20.17.0 Keine Teilwertzuschreibung auf Verpflichtung aus Umtauschanleihe bei Deckungsbestand Leits&auml;tze 1. Wird bei Umtauschanleihen die Option auf Aktienlieferung durch den Anleihegl&auml;ubiger ausge&uuml;bt, ist die Anleiheverbindlichkeit gegen den Buchwert der abgegebenen Aktien auszubuchen. Sofern der Ansatz der Anleiheverbindlichkeit den Buchwert der Aktien &uuml;bersteigt, entsteht ein Gewinn, der &sect; 8b Abs. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-20-17-keine-teilwertzuschreibung-auf-verpflichtung-aus-umtauschanleihe-bei-deckungsbestand\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;20\/17 &#8211; Keine Teilwertzuschreibung auf Verpflichtung aus Umtauschanleihe bei Deckungsbestand<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71218","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71218","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71218"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71218\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71218"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71218"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71218"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}