{"id":71220,"date":"2019-09-28T17:49:57","date_gmt":"2019-09-28T15:49:57","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71220"},"modified":"2019-09-28T17:49:57","modified_gmt":"2019-09-28T15:49:57","slug":"xi-r-40-17-zum-abzugsverbot-fuer-geldbussen-bei-kartellgeldbusse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-40-17-zum-abzugsverbot-fuer-geldbussen-bei-kartellgeldbusse\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;40\/17 &#8211; Zum Abzugsverbot f&uuml;r Geldbu&szlig;en bei Kartellgeldbu&szlig;e"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.5.2019, XI R 40\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.220519.XIR40.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zum Abzugsverbot f&uuml;r Geldbu&szlig;en bei Kartellgeldbu&szlig;e<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die blo&szlig;e Heranziehung des tatbezogenen Umsatzes zur Ermittlung der H&ouml;he einer am ma&szlig;geblichen Bilanzstichtag angedrohten und nachfolgend auch festgesetzten Kartellgeldbu&szlig;e bewirkt keine Absch&ouml;pfung des unrechtm&auml;&szlig;ig erlangten wirtschaftlichen Vorteils i.S. des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 8 Satz 4 Halbsatz 1 EStG.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 24.11.2016 &#8211; 10 K 659\/16 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist, ob dem einkommens- und gewerbeertragsmindernden Ansatz einer R&uuml;ckstellung (Kartellgeldbu&szlig;e) das Abzugsverbot des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 des Einkommensteuergesetzes (EStG) entgegensteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine AG, und weitere Betroffene wurde im Jahr 2013 (Streitjahr) durch das Bundeskartellamt (BKartA) wegen unerlaubter Kartellabsprachen ermittelt. Am 18.07.2013 unterrichtete das BKartA die Kl&auml;gerin im Rahmen eines Angebots zur einvernehmlichen Verfahrensbeendigung (Settlement-Schreiben) &uuml;ber seine Absicht, ihr gegen&uuml;ber ein Bu&szlig;geld in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR festzusetzen. Es legte der Kl&auml;gerin als Nebenbetroffene des Bu&szlig;geldverfahrens zur Last, dass es unter ihrer Mitwirkung zu verbotenen Kartellabsprachen gekommen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Bescheid vom 25.02.2014 verh&auml;ngte das BKartA das Bu&szlig;geld in der angedrohten H&ouml;he. Die Absch&ouml;pfung des wirtschaftlichen Vorteils i.S. von &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschr&auml;nkungen (GWB) i.d.F. vom 26.06.2013 (BGBl&nbsp;I 2013, 1750) ordnete das BKartA nicht an. Der Zumessung des Bu&szlig;geldes lagen die Leitlinien f&uuml;r die Bu&szlig;geldzumessung in Kartellordnungswidrigkeitenverfahren 2013 vom 25.06.2013 (Leitlinien 2013) zugrunde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin bildete in ihrer Bilanz auf den 31.12.2013 wegen des angedrohten Kartellbu&szlig;geldes eine handelsrechtliche R&uuml;ckstellung in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR. Da sie hiervon 49&nbsp;% i.S. von &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;1 EStG f&uuml;r steuerrechtlich abzugsf&auml;hig hielt, minderte sie im Rahmen ihrer K&ouml;rperschaftsteuer- und Gewerbesteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr den erkl&auml;rten Gewinn bzw. Gewerbeertrag um einen Betrag von &#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) veranlagte die Kl&auml;gerin zun&auml;chst insoweit erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; (K&ouml;rperschaftsteuer- und Gewerbesteuermessbescheid vom 21. bzw. 24.04.2015). Die Bescheide ergingen unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sp&auml;ter rechnete das FA den streitgegenst&auml;ndlichen R&uuml;ckstellungsbetrag jedoch dem Gewinn bzw. Gewerbeertrag hinzu und &auml;nderte die Festsetzungen (&Auml;nderungsbescheide vom 28.05.2015).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die gegen die den Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung aufrechterhaltende ablehnende Einspruchsentscheidung und &Auml;nderungsbescheide vom 03.03.2016 erhobene Klage, mit der die Kl&auml;gerin ihr Begehren weiterverfolgte, hinsichtlich der den Kartellrechtsversto&szlig; betreffenden R&uuml;ckstellung auf den 31.12.2013 bei der K&ouml;rperschaftsteuer- und Gewerbesteuermessbetragsfestsetzung f&uuml;r das Streitjahr betrieblichen Aufwand in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR zu ber&uuml;cksichtigen, hatte keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) K&ouml;ln f&uuml;hrte in seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2017, 377 ver&ouml;ffentlichten Urteil vom 24.11.2016&nbsp;&#8211; 10&nbsp;K&nbsp;659\/16 im Wesentlichen aus, dass entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin der wirtschaftliche Vorteil aus dem Kartellrechtsversto&szlig;, wie sich ausdr&uuml;cklich aus dem Bu&szlig;geldbescheid ergebe, nicht i.S. von &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;1 EStG abgesch&ouml;pft worden sei. Mit der Heranziehung des tatbezogenen Umsatzes zur Ermittlung der Bu&szlig;geldh&ouml;he sei keine automatische und zwangsl&auml;ufige Absch&ouml;pfung des unrechtm&auml;&szlig;ig erlangten Mehrerl&ouml;ses verbunden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung materiellen Rechts. Sie bringt im Kern vor, das FG habe &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;1 EStG unter Versto&szlig; gegen das sog. objektive Nettoprinzip unzutreffend ausgelegt. Der Wille der Kartellbeh&ouml;rde, die ihrem Bu&szlig;geld ausschlie&szlig;lich ahndenden Charakter zuspreche, sei f&uuml;r die steuerrechtliche Abzugsf&auml;higkeit nicht ma&szlig;geblich. Vielmehr komme es hierf&uuml;r allein auf eine objektiv absch&ouml;pfende Wirkung an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Vorentscheidung aufzuheben und die die K&ouml;rperschaftsteuer und den Gewerbesteuermessbetrag f&uuml;r das Streitjahr betreffenden &Auml;nderungsbescheide vom 03.03.2016 dahingehend zu &auml;ndern, dass f&uuml;r die streitgegenst&auml;ndliche R&uuml;ckstellung betrieblicher Aufwand in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR anerkannt wird, der den steuerrechtlichen Gewinn und Gewerbeertrag mindert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;122 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) dem Verfahren beigetretene Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen hat keinen Antrag gestellt. Es hat sich im Wesentlichen dahingehend ge&auml;u&szlig;ert, dass der entsprechende, auch f&uuml;r das Steuerrecht ma&szlig;gebliche handelsrechtliche Passivposten durch au&szlig;erbilanzielle Hinzurechnung zu neutralisieren sei. Nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;1 EStG komme ein Betriebsausgabenabzug nur in Betracht, soweit der wirtschaftliche Vorteil &quot;abgesch&ouml;pft worden&quot; sei. Der Wortlaut setze mithin einen (Zahlungs-)Abfluss der Geldbu&szlig;e voraus, an dem es bezogen auf das Streitjahr fehle.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der nach &sect;&nbsp;90 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 GWB zur Wahrung des &ouml;ffentlichen Interesses bestellte Vertreter des BKartA hat von seiner Befugnis, im Revisionsverfahren schriftliche Erkl&auml;rungen abzugeben, Gebrauch gemacht. Er macht geltend, es handele sich vorliegend um eine reine Ahndungsgeldbu&szlig;e, mit der keine Absch&ouml;pfung des durch den Gesetzesversto&szlig; erlangten wirtschaftlichen Vorteils i.S. von &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;1 EStG verbunden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und deshalb zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat im Ergebnis zu Recht entschieden, dass hinsichtlich der am Bilanzstichtag angedrohten und kurze Zeit sp&auml;ter verh&auml;ngten Geldbu&szlig;e die Voraussetzungen f&uuml;r einen teilweisen Betriebsausgabenabzug nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;1 EStG nicht gegeben sind. Da die R&uuml;ckstellung f&uuml;r eine ungewisse Verbindlichkeit wie der betreffende Betriebsausgabenabzug selbst gleichen tatbestandlichen Voraussetzungen unterliegt, kommt die von der Kl&auml;gerin im Streitfall begehrte Einkommens- und Gewerbeertragsminderung in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;1 EStG darf eine von einer Beh&ouml;rde im Geltungsbereich des EStG festgesetzte Geldbu&szlig;e, somit auch eine vom BKartA verh&auml;ngte Kartellgeldbu&szlig;e, den Gewinn nicht mindern. Das Abzugsverbot f&uuml;r Geldbu&szlig;en gilt nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;1 EStG allerdings nicht, soweit der wirtschaftliche Vorteil, der durch den Gesetzesversto&szlig; erlangt wurde, abgesch&ouml;pft worden ist, wenn die Steuern vom Einkommen und Ertrag, die auf den wirtschaftlichen Vorteil entfallen, nicht abgezogen worden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Geldbu&szlig;en, die von deutschen Beh&ouml;rden festgesetzt worden waren, durften nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 EStG i.d.F. des Gesetzes zur &Auml;nderung des EStG und des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes (KStG) vom 25.07.1984 (BGBl&nbsp;I 1984, 1006) &#8211;EStG 1984&#8211; vollen Umfangs nicht als Betriebsausgaben abgezogen werden. Der Gesetzgeber wollte mit diesem neu eingef&uuml;gten Abzugsverbot den Rechtszustand wiederherstellen, wie er nach der urspr&uuml;nglichen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) vor deren &Auml;nderung durch den Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 21.11.1983&nbsp;&#8211; GrS&nbsp;2\/82 (BFHE 140, 50, BStBl&nbsp;II 1984, 160), der den Abzug der Geldbu&szlig;en als Betriebsausgaben zugelassen hatte (vgl. BFH-Urteil vom 09.06.1999&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;100\/97, BFHE&nbsp;189, 79, BStBl II 1999, 658, unter II.1.a, Rz&nbsp;9), bestand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Abzugsverbot des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 EStG 1984 wurde in seiner Grundkonzeption als verfassungsm&auml;&szlig;ig beurteilt (vgl. Beschluss des Bundesverfassungsgerichts &#8211;BVerfG&#8211; vom 23.01.1990&nbsp;&#8211; 1&nbsp;BvL&nbsp;4-7\/87, BVerfGE&nbsp;81, 228, BStBl&nbsp;II 1990, 483, unter B., Rz&nbsp;26; BFH-Urteile vom 24.07.1990&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;194\/84, BFHE&nbsp;161, 509, BStBl&nbsp;II 1992, 508, unter 2.b, Rz&nbsp;22; in BFHE&nbsp;189, 79, BStBl II 1999, 658, unter II.1.a, Rz&nbsp;9). Allerdings darf es aus verfassungsrechtlichen Gr&uuml;nden nicht zu einer sog. Belastungskumulation kommen (vgl. dazu auch BFH-Urteil vom 14.05.2014&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;23\/12, BFHE&nbsp;245, 536, BStBl&nbsp;II 2014, 684, Rz&nbsp;73). Das BVerfG hat dazu ausgef&uuml;hrt, dass mit dem verfassungsrechtlichen Prinzip der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsf&auml;higkeit weder eine Regelung vereinbar ist, die dem T&auml;ter seinen Gewinn sowohl unter ordnungswidrigkeitsrechtlichen als auch unter steuerrechtlichen Gesichtspunkten voll bel&auml;sst, noch eine Regelung, welche die vollst&auml;ndige Absch&ouml;pfung nach ordnungswidrigkeitsrechtlichen Grunds&auml;tzen mit einer zus&auml;tzlichen steuerrechtlichen Belastung verbindet. Ist gem&auml;&szlig; dem geltenden Recht der durch eine Ordnungswidrigkeit erlangte Gewinn nach einkommensteuerrechtlichen Regeln zu versteuern, so darf deshalb in den auf seine Absch&ouml;pfung gerichteten Teil des Bu&szlig;geldes nur der um den absehbaren Steueranteil verminderte Gewinnbetrag einbezogen werden. Umgekehrt darf die Absetzung der Geldbu&szlig;e als Betriebsausgabe in H&ouml;he des Absch&ouml;pfungsbetrags dann nicht ausgeschlossen werden, wenn deren Bemessung vom Bruttobetrag des erzielten Gewinns ausgeht (vgl. BVerfG-Beschluss in BVerfGE&nbsp;81, 228, BStBl&nbsp;II 1990, 483, unter B.I.3., Rz&nbsp;32). Das BVerfG hat damit ausdr&uuml;cklich nur die vollst&auml;ndige Absch&ouml;pfung des wirtschaftlichen Vorteils, die mit einer zus&auml;tzlichen Steuerbelastung verbunden ist, als unvereinbar mit dem Leistungsf&auml;higkeitsprinzip bezeichnet (vgl. dazu auch BFH-Urteil vom 23.03.2011&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;59\/09, BFH\/NV 2011, 2047, Rz&nbsp;41).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Hinblick auf diese Entscheidung des BVerfG ist die Regelung durch das Gesetz zur Entlastung der Familien und zur Verbesserung der Rahmenbedingungen f&uuml;r Investitionen und Arbeitspl&auml;tze (Steuer&auml;nderungsgesetz) vom 25.02.1992 (BGBl I 1992, 297) um einen Satz&nbsp;4 erg&auml;nzt worden (vgl. zur Rechtsentwicklung BFH-Urteile in BFHE&nbsp;189, 79, BStBl&nbsp;II 1999, 658, unter II.1.a, Rz&nbsp;9&nbsp;f.; in BFH\/NV 2011, 2047, Rz&nbsp;6&nbsp;ff.; in BFHE&nbsp;245, 536, BStBl&nbsp;II 2014, 684, Rz&nbsp;75; s.a. Becker, Die steuerliche Abziehbarkeit von Geldstrafen und Geldbu&szlig;en, 2018, S.&nbsp;5&nbsp;ff., 22). Danach gilt &#8211;bis heute unver&auml;ndert&#8211; das Abzugsverbot f&uuml;r Geldbu&szlig;en nicht, soweit der wirtschaftliche Vorteil, der durch den Gesetzesversto&szlig; erlangt wurde, abgesch&ouml;pft worden ist, wenn dabei die Steuern vom Einkommen und Ertrag, die auf den wirtschaftlichen Vorteil entfallen, nicht abgezogen worden sind. Eine Ausnahme von dem in &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;1 EStG normierten Abzugsverbot setzt nach Satz&nbsp;4 dieser Vorschrift mithin u.a. voraus, dass die Geldbu&szlig;e einen sog. Absch&ouml;pfungsteil hat (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 07.11.2013&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;4\/12, BFHE&nbsp;243, 493, BStBl&nbsp;II 2014, 306, Rz&nbsp;24).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG hat im angefochtenen Urteil &#8211;in &Uuml;bereinstimmung mit den erstinstanzlichen Beteiligten&#8211; den Streit um eine auf &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;1 EStG (i.V.m. &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 KStG und &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 des Gewerbesteuergesetzes &#8211;GewStG&#8211;) beruhende Einkommens- und Gewerbeertragsminderung in zeitlicher Hinsicht dem Streitjahr zugeordnet. Der Wortlaut des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;1 EStG (&quot;soweit der wirtschaftliche Vorteil &#8230; abgesch&ouml;pft worden ist&quot;) schlie&szlig;t die Bildung einer steuerwirksamen R&uuml;ckstellung im Hinblick auf eine am ma&szlig;geblichen Bilanzstichtag noch nicht verh&auml;ngte (aber angedrohte) Kartellgeldbu&szlig;e nicht aus. Vielmehr w&auml;re ein nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;1 EStG abzugsf&auml;higer Absch&ouml;pfungsteil der Geldbu&szlig;e durch Bildung einer steuerwirksamen R&uuml;ckstellung zu antizipieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) In der Handelsbilanz sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;249 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Handelsgesetzbuchs u.a. R&uuml;ckstellungen f&uuml;r ungewisse Verbindlichkeiten zu bilden. Die daraus folgende Passivierungspflicht geh&ouml;rt zu den Grunds&auml;tzen ordnungsm&auml;&szlig;iger Buchf&uuml;hrung und ist grunds&auml;tzlich gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 KStG sowohl f&uuml;r die Steuerbilanz als auch im Rahmen der Ermittlung des Gewerbeertrags i.S. von &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 GewStG zu beachten (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteile vom 06.02.2013&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;8\/12, BFHE 240, 252, BStBl II 2013, 686, Rz&nbsp;10; in BFHE 243, 493, BStBl&nbsp;II 2014, 306, Rz&nbsp;23; vom 09.11.2016&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;43\/15, BFHE&nbsp;256, 270, BStBl&nbsp;II 2017, 379, Rz&nbsp;13; jeweils m.w.N.). Daher sind auch in der Steuerbilanz zun&auml;chst R&uuml;ckstellungen f&uuml;r Geldbu&szlig;en zu bilden, die jedoch durch eine au&szlig;erbilanzielle Hinzurechnung wieder insoweit f&uuml;r die steuerrechtlichen Zwecke zu neutralisieren sind, als das Abzugsverbot nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;1 EStG Anwendung findet (vgl. BFH-Urteile vom 09.06.1999&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;64\/97, BFHE 189, 75, BStBl II&nbsp;1999, 656, unter II.1., Rz&nbsp;10; vom 06.04.2000&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;31\/99, BFHE&nbsp;192, 64,&nbsp;BStBl II&nbsp;2001, 536, unter 2.d&nbsp;aa, Rz&nbsp;38; in BFHE&nbsp;243, 493, BStBl&nbsp;II 2014, 306, Rz&nbsp;23; s.a. Dr&uuml;en in Festschrift Gosch, 2016, S.&nbsp;57, 68; Dr&uuml;en\/Kersting, Steuerrechtliche Abzugsf&auml;higkeit von Kartellgeldbu&szlig;en des Bundeskartellamtes, 2016, S.&nbsp;29; nach a.A. ist &#8211;ohne Abweichung im steuerrechtlichen Ergebnis&#8211; schon die Bildung einer R&uuml;ckstellung in der Steuerbilanz ausgeschlossen, soweit das Abzugsverbot greift, vgl. FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 15.07.2003&nbsp;&#8211; 2&nbsp;K&nbsp;2377\/01, EFG 2003, 1602, rechtskr&auml;ftig; s.a. BFH-Beschluss vom 24.03.2004&nbsp;&#8211; I&nbsp;B&nbsp;203\/03, BFH\/NV 2004, 959, unter III.4., Rz&nbsp;23; ferner Spilker, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;N&nbsp;39; jeweils m.w.N.; Kruschke in Herrmann\/Heuer\/Raupach &#8211;HHR&#8211;, &sect;&nbsp;4 EStG Rz&nbsp;1740).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) R&uuml;ckstellungen f&uuml;r ungewisse Verbindlichkeiten setzen entweder das Bestehen einer ihrer H&ouml;he nach ungewissen Verbindlichkeit oder die &uuml;berwiegende Wahrscheinlichkeit des Entstehens einer Verbindlichkeit dem Grunde nach voraus. Beruhen die Verbindlichkeiten &#8211;wie hier hinsichtlich der im Streitjahr zun&auml;chst noch angedrohten und nachfolgend auch verh&auml;ngten Kartellgeldbu&szlig;e&#8211; auf &ouml;ffentlich-rechtlichen Vorschriften, so bedarf es der Konkretisierung in dem Sinne, dass sie inhaltlich hinreichend bestimmt, in zeitlicher N&auml;he zum Bilanzstichtag zu erf&uuml;llen sowie sanktionsbewehrt sind (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteile in BFHE&nbsp;240, 252, BStBl&nbsp;II 2013, 686, Rz&nbsp;11; vom 17.10.2013&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;7\/11, BFHE&nbsp;243, 256, BStBl&nbsp;II 2014, 302, Rz&nbsp;18, m.w.N.; in BFHE&nbsp;256, 270, BStBl&nbsp;II 2017, 379, Rz&nbsp;14). Es ist davon auszugehen, dass das besondere Kriterium der hinreichenden Konkretisierung der Verbindlichkeit erf&uuml;llt ist, wenn sich &#8211;wie im Streitfall mit der durch Settlement-Schreiben vom 18.07.2013 angedrohten Kartellgeldbu&szlig;e&#8211; der Kartellverdacht im laufenden Kartellverfahren hinreichend verdichtet hat (vgl. allgemein Dr&uuml;en\/Kersting, a.a.O., S.&nbsp;29, m.w.N.). Am ma&szlig;geblichen Bilanzstichtag war das wettbewerbswidrige Verhalten der Kl&auml;gerin entdeckt. Hiervon hatte die Kl&auml;gerin auch Kenntnis und musste zudem mit weit &uuml;berwiegender Wahrscheinlichkeit in absehbarer Zeit mit einer Sanktion in H&ouml;he der angedrohten Kartellgeldbu&szlig;e rechnen, da sie das Angebot zur einvernehmlichen Verfahrensbeendigung nicht angenommen hatte. Dies reicht f&uuml;r die Bildung einer bilanziellen R&uuml;ckstellung aus (nach a.A. muss am ma&szlig;geblichen Bilanzstichtag ein Bu&szlig;geldbescheid schon ergangen sein, vgl. Becker, a.a.O., S.&nbsp;199&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ist die Verpflichtung am Bilanzstichtag nicht nur der H&ouml;he nach ungewiss, sondern &#8211;was die am 31.12.2013 erst noch angedrohte Kartellgeldbu&szlig;e betrifft&#8211; auch dem Grunde nach noch nicht rechtlich entstanden, so kann eine R&uuml;ckstellung nur unter der weiteren Voraussetzung gebildet werden, dass sie wirtschaftlich in den bis zum Bilanzstichtag abgelaufenen Wirtschaftsjahren verursacht ist (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteile vom 27.06.2001&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;45\/97, BFHE&nbsp;196, 216, BStBl&nbsp;II 2003, 121, unter II.2., Rz&nbsp;11; vom 06.06.2012&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;99\/10, BFHE&nbsp;237, 335, BStBl&nbsp;II 2013, 196, Rz&nbsp;11; jeweils m.w.N.; in BFHE&nbsp;240, 252, BStBl&nbsp;II 2013, 686, Rz&nbsp;11). Auch dies ist bei der streitgegenst&auml;ndlichen R&uuml;ckstellung im Hinblick auf die vom BKartA angedrohte Sanktion f&uuml;r die der Kl&auml;gerin angelasteten Kartellrechtsverst&ouml;&szlig;e der Fall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Allerdings kann die R&uuml;ckstellung einer Verbindlichkeit ebenso wenig wie der betreffende Betriebsausgabenabzug &uuml;ber die steuerrechtlichen Abzugsverbote und -grenzen hinausgehen. Beide unterliegen den gleichen tatbestandlichen Beschr&auml;nkungen (vgl. BFH-Urteile in BFHE&nbsp;189, 75, BStBl&nbsp;II 1999, 656, unter II.1., Rz&nbsp;10; in BFHE&nbsp;243, 493, BStBl&nbsp;II 2014, 306, Rz&nbsp;23; Dr&uuml;en in Festschrift Gosch, a.a.O., S.&nbsp;57, 61; jeweils m.w.N.). Es ist mithin nicht m&ouml;glich, die Abzugsbeschr&auml;nkungen im Wege der R&uuml;ckstellung zu umgehen; R&uuml;ckstellungen und Betriebsausgaben sind insoweit gleich zu behandeln (z.B. Dr&uuml;en in Festschrift Gosch, a.a.O., S.&nbsp;57, 61 mit Bezug auf Gosch, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 1999, 1523). Wenn es damit im Streitfall darauf ankommt, ob die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;1 EStG erf&uuml;llt sind (s. allgemein auch BFH-Urteile in BFHE&nbsp;189, 75, BStBl II&nbsp;1999, 656, unter II.2.b, Rz&nbsp;14; in BFHE&nbsp;243, 493, BStBl&nbsp;II 2014, 306, Rz&nbsp;23; s.a. Nacke in Littmann\/Bitz\/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Kommentar, &sect;&sect;&nbsp;4, 5 Rz&nbsp;1864; Bl&uuml;mich\/Wied, &sect;&nbsp;4 EStG Rz&nbsp;876; HHR\/Kruschke, &sect;&nbsp;4 EStG Rz&nbsp;1740), besteht kein Hindernis darin, dass die konkrete Bu&szlig;geldbemessung am ma&szlig;geblichen Bilanzstichtag objektiv noch nicht vorlag (so im Ergebnis auch &#8211;ohne ausdr&uuml;ckliche Er&ouml;rterung, aber nach den dortigen Sachumst&auml;nden&#8211; BFH-Urteil in BFHE 189, 75, BStBl&nbsp;II 1999, 656; zustimmend Weber-Grellet, Finanz-Rundschau 1999, 1063, 1064). Denn es stand nach der Androhung des Bu&szlig;gelds in konkreter H&ouml;he mit Settlement-Schreiben vom 18.07.2013 und der den Leitlinien 2013 folgenden Praxis des BKartA am 31.12.2013 als dem ma&szlig;geblichen Bilanzstichtag tats&auml;chlich fest, nach welchen Ma&szlig;st&auml;ben die Geldbu&szlig;e kurze Zeit sp&auml;ter festgesetzt werden w&uuml;rde. Die Androhung der Geldbu&szlig;e mit dem Settlement-Schreiben fand ihre Fortsetzung in der Festsetzung vom 25.02.2014. Danach stand am ma&szlig;geblichen Bilanzstichtag objektiv fest, ob die Voraussetzungen i.S. von &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;1 EStG f&uuml;r eine Ausnahme vom Abzugsverbot erf&uuml;llt sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der Anwendung von &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;1 EStG im Streitfall steht nicht unmittelbar ausschlie&szlig;end entgegen, dass das BKartA eine sog. Ahndungsgeldbu&szlig;e angedroht und nachfolgend auch festgesetzt hat. Jedenfalls kann &#8211;anders als das FG meint&#8211; ein &quot;subjektiver Absch&ouml;pfungswille&quot; der Kartellbeh&ouml;rde f&uuml;r die steuerrechtliche Rechtsanwendung nicht unmittelbar bindend sein &#8211; es kommt vielmehr darauf an, ob eine Absch&ouml;pfung inkriminierter Einnahmen tats&auml;chlich erfolgt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zwar hat das BKartA im Streitfall sein Ermessen nach &sect;&nbsp;81 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 GWB dahingehend ausge&uuml;bt, dass es gegen die Kl&auml;gerin als Nebenbetroffene des Bu&szlig;geldverfahrens (nur) eine reine Ahndungsgeldbu&szlig;e angedroht und nachfolgend verh&auml;ngt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Es kann jedoch nach der Rechtsprechung des BFH nicht vom Willen der Kartellbeh&ouml;rde abh&auml;ngen, ob einer Geldbu&szlig;e Absch&ouml;pfungswirkung i.S. von &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;1 EStG beizumessen ist. Dagegen spricht schon der Wortlaut der Regelung. Die Wendung &quot;abgesch&ouml;pft worden ist&quot; macht deutlich, dass nur die tats&auml;chliche Absch&ouml;pfung relevant sein soll; der Wortlaut enth&auml;lt insbesondere keinen Bezug auf den &quot;Charakter&quot; der Geldbu&szlig;e oder den Willen der betreffenden Beh&ouml;rde (BFH-Beschluss in BFH\/NV 2004, 959, unter III.2.d&nbsp;aa, Rz&nbsp;16). Von besonderer Bedeutung f&uuml;r die Auslegung ist allerdings der aus der Gesetzgebungsgeschichte abzuleitende teleologische (und dabei zugleich &quot;verfassungsgeleitete&quot;) Aspekt (s. insb. Becker, a.a.O., S.&nbsp;140&nbsp;ff.; Dr&uuml;en in Festschrift Gosch, a.a.O., S.&nbsp;57, 63&nbsp;f.; Dr&uuml;en\/Kersting, a.a.O., S.&nbsp;39&nbsp;ff.). Denn wenn man zu Recht Satz&nbsp;4 der Regelung als &quot;Escape&quot; zur drohenden Verfassungswidrigkeit von Satz&nbsp;1 der Regelung versteht (s. Becker, a.a.O., S.&nbsp;104&nbsp;ff.; so im Ergebnis auch BFH-Urteil vom 23.03.2011&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;59\/09, BFH\/NV 2011, 2047), weil es aus verfassungsrechtlichen Gr&uuml;nden nicht zu einer Belastungskumulation von Steuerlast und Absch&ouml;pfung kommen darf (s. dazu unter II.1.a), ist &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;1 EStG dahingehend auszulegen, dass es auf die objektive Absch&ouml;pfungswirkung der Geldbu&szlig;e ankommt (zu diesem Vorrang der Absch&ouml;pfungswirkung s.a. Rogge, Der Betrieb 2017, 1112, 1113&nbsp;f.; Sch&ouml;nfeld\/Haus\/Bergmann\/Erne, DStR 2017, 73; jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;1 EStG sind vorliegend jedoch nicht erf&uuml;llt. Die angedrohte und nachfolgend festgesetzte Geldbu&szlig;e enth&auml;lt keinen Absch&ouml;pfungsteil; ein solcher liegt nicht allein darin, dass das Bu&szlig;geld die Liquidit&auml;t des zu bebu&szlig;enden Unternehmens belastet. Insoweit ist die Frage, ob einer Geldbu&szlig;e Absch&ouml;pfungswirkung beizumessen ist, unter Beachtung der kartellrechtlichen Wertungen, die der Ermittlung der Bu&szlig;geldh&ouml;he zugrunde liegen, zu beantworten. Es ist damit auf der Grundlage bu&szlig;geldrechtlicher Bestimmungen zu pr&uuml;fen, ob und in welchem Umfang sowie in welcher Weise mit der &#8211;im Streitfall zun&auml;chst noch angedrohten&#8211; Geldbu&szlig;e der aus dem Rechtsversto&szlig; erlangte wirtschaftliche Vorteil abgesch&ouml;pft werden w&uuml;rde. Gemessen daran war die angedrohte Geldbu&szlig;e nicht auf die Absch&ouml;pfung eines konkreten Mehrerl&ouml;ses bezogen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das Bu&szlig;geld wurde nach Ma&szlig;gabe der Leitlinien 2013 bemessen, die das BKartA auf Grundlage von &sect;&nbsp;81 Abs.&nbsp;7 GWB zur Aus&uuml;bung seines Ermessens bei der Bemessung von Geldbu&szlig;en festgelegt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Umstand, dass nach Ziff.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 der Leitlinien&nbsp;2013 die Sanktion zur Ahndung von Wettbewerbsverst&ouml;&szlig;en sowohl unter spezial- als auch generalpr&auml;ventiven Gesichtspunkten zu rechtfertigen sein muss, steht der Annahme eines Absch&ouml;pfungsteils zwar nicht entgegen. Diese auf die Ahndung des konkreten Versto&szlig;es und der Abschreckung potentieller Nachahmer gerichtete Zweckbestimmung und Lenkungsfunktion schlie&szlig;t es nicht aus, dass mit derartigen Geldbu&szlig;en auch durch die sanktionierten Wettbewerbsverst&ouml;&szlig;e erlangte wirtschaftliche Vorteile i.S. von &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;1 EStG jedenfalls teilweise abgesch&ouml;pft werden (zu von der Kommission der Europ&auml;ischen Union &#8211;EU-Kommission&#8211; ausgesprochenen kartellrechtlichen Sanktionen vgl. BFH-Beschluss in BFH\/NV 2004, 959, unter III.2.d&nbsp;bb, Rz&nbsp;17, m.w.N.; BFH-Urteil in BFHE 243, 493, BStBl II 2014, 306, Rz&nbsp;26; FG M&uuml;nster, Urteil in EFG 2018, 380; FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 29.08.2018&nbsp;&#8211; 1&nbsp;K&nbsp;2469\/16, juris).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Aus der Bu&szlig;geldzumessung ergeben sich jedoch keine Anhaltspunkte f&uuml;r eine Absch&ouml;pfungswirkung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Bei der Bu&szlig;geldzumessung ist zun&auml;chst der Bu&szlig;geldrahmen zu bestimmen. Die Untergrenze des gesetzlichen Bu&szlig;geldrahmens betr&auml;gt nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 des Gesetzes &uuml;ber Ordnungswidrigkeiten (OWiG) 5&nbsp;EUR. Das Bu&szlig;geld darf nach &sect;&nbsp;81 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 GWB bei &#8211;wie hier&#8211; vors&auml;tzlicher Zuwiderhandlung 10&nbsp;% des im Gesch&auml;ftsjahr vor der Beh&ouml;rdenentscheidung erzielten Gesamtumsatzes des Unternehmens nicht &uuml;bersteigen (Ziff.&nbsp;8 der Leitlinien 2013). Dementsprechend ging das BKartA im Streitfall von einer Bu&szlig;geldobergrenze in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Der Bemessungsspielraum im konkreten Fall wird unter Ber&uuml;cksichtigung des Gewinn- und Schadenspotenzials, das in H&ouml;he von 10&nbsp;% des erzielten tatbezogenen Umsatzes angenommen wird (Ziff.&nbsp;10 der Leitlinien 2013), einerseits und des Gesamtumsatzes des Unternehmens andererseits bestimmt (Ziff.&nbsp;9 der Leitlinien 2013). Das Gewinn- und Schadenspotenzial wurde vorliegend ausgehend von einem tatbezogenen Umsatz der Kl&auml;gerin in H&ouml;he von &#8230; EUR ermittelt und entsprechend Ziff.&nbsp;13 der Leitlinien 2013 ein Multiplikationsfaktor angewendet, um der Unternehmensgr&ouml;&szlig;e der Kl&auml;gerin Rechnung zu tragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Die Bu&szlig;geldobergrenze wird nach Ma&szlig;gabe von Ziff.&nbsp;14 der Leitlinien 2013 auf den nach Ziff.&nbsp;13 der Leitlinien 2013 berechneten Wert gek&uuml;rzt, wenn dieser Wert unterhalb der gesetzlichen Bu&szlig;geldobergrenze liegt. F&uuml;r den &#8211;hier nicht vorliegenden&#8211; Fall, dass der nach Ziff.&nbsp;13 der Leitlinien 2013 berechnete Wert wegen eines offensichtlich wesentlich h&ouml;heren Gewinn- und Schadenspotenzials im konkreten Fall zu niedrig bemessen sein sollte, kann er ausnahmsweise bei der Festsetzung der angemessenen Geldbu&szlig;e &uuml;berschritten werden (Ziff.&nbsp;15 der Leitlinien 2013).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Innerhalb des ermittelten Bemessungsspielraums erfolgt die Einordnung der Tat, wie sich aus Ziff.&nbsp;16 der Leitlinien 2013 ergibt, anhand der gesetzlich vorgegebenen Zumessungskriterien aus &sect;&nbsp;81 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;6 GWB und &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;3 OWiG auf Grundlage einer Gesamtabw&auml;gung der sch&auml;rfenden und mildernden Faktoren. Das BKartA ber&uuml;cksichtigt demgem&auml;&szlig; tatbezogene und t&auml;terbezogene Kriterien. Dies sind u.a. die Art und Dauer der Zuwiderhandlung, ihre qualitativ zu bestimmenden Auswirkungen, die Bedeutung der M&auml;rkte und der Organisationsgrad unter den Beteiligten. Auch die Rolle des Unternehmens im Kartell, seine Stellung auf dem betroffenen Markt, Besonderheiten bei der Wertsch&ouml;pfungstiefe, der Grad des Vorsatzes oder der Fahrl&auml;ssigkeit, vorangegangene Verst&ouml;&szlig;e und die Leistungsf&auml;higkeit des Unternehmens werden bei der Gesamtabw&auml;gung zur Bestimmung des Bu&szlig;geldes ber&uuml;cksichtigt. Ein Bezug auch zur Absch&ouml;pfung von wirtschaftlichen Vorteilen l&auml;sst sich dem nicht entnehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(5) Das in &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 OWiG vorgesehene Zumessungskriterium der Absch&ouml;pfung ist im Kartellordnungswidrigkeitenrecht in Abweichung zum allgemeinen Ordnungswidrigkeitenrecht nach &sect;&nbsp;81 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 GWB in das Ermessen der Kartellbeh&ouml;rde gestellt. Dementsprechend beh&auml;lt sich das BKartA nach Ziff.&nbsp;17 der Leitlinien 2013 zwar vor, neben der Ahndung der Zuwiderhandlung im Rahmen des Bu&szlig;geldverfahrens oder eines gesonderten Verfahrens Vorteile zu entziehen. Ein solches wurde vorliegend im Streitjahr weder angedroht noch nachfolgend durchgef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Danach kommt dem angedrohten Bu&szlig;geld in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR f&uuml;r den Tatzeitraum 01.03.2006 bis 31.12.2006 und &#8230;&nbsp;EUR f&uuml;r den Tatzeitraum 01.01. bis 31.12.2008, insgesamt &#8230;&nbsp;EUR, keine Absch&ouml;pfungswirkung zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das BKartA hat den tatbezogenen Umsatz lediglich im Rahmen der Bestimmung der Bu&szlig;geldobergrenze im konkreten Fall herangezogen und hierzu das Gewinn- und Schadenspotenzial pauschal mit 10&nbsp;% dieser Mehrerl&ouml;se angesetzt. Damit ist hinsichtlich des unrechtm&auml;&szlig;ig erlangten Mehrerl&ouml;ses keine automatische und zwangsl&auml;ufige Absch&ouml;pfungswirkung verbunden. Die Vorentscheidung &uuml;bersieht zwar, dass der Steuerhinterzieher den wirtschaftlichen Vorteil, den er aus der Steuerhinterziehung erlangt hat, unabh&auml;ngig von einer Geld- oder Freiheitsstrafe durch den Anspruch des Staates auf die Steuer wieder verliert, soweit sie zur Bedeutung des tatbezogenen Umsatzes f&uuml;r die Ermittlung der Geldbu&szlig;e u.a. auf die Strafzumessung bei einer Steuerhinterziehung verweist (zur Kritik vgl. Becker, a.a.O., S.&nbsp;161&nbsp;ff.). Die H&ouml;he unrechtm&auml;&szlig;ig erzielter wirtschaftlicher Vorteile beeinflusst jedoch nach dem Zweck der Verh&auml;ngung von Geldbu&szlig;en, wonach Gesichtspunkte der General- und Spezialpr&auml;vention im Vordergrund stehen, stets auch die H&ouml;he der Sanktionen. Die vorrangige Orientierung am tatbezogenen Umsatz wird der Ma&szlig;geblichkeit des Unrechtsgehalts der Bezugstat f&uuml;r die Bestimmung des Ahndungsanteils ausdr&uuml;cklich gerecht; entscheidend ist das dementsprechende Potenzial der Tathandlung (zur Strafbarkeit bei wettbewerbsbeschr&auml;nkenden Absprachen vgl. Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 17.10.2013&nbsp;&#8211; 3&nbsp;StR&nbsp;167\/13, BGHSt 59, 34, Rz&nbsp;39).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Gegen eine Absch&ouml;pfung des wirtschaftlichen Vorteils durch die angedrohte Geldbu&szlig;e spricht auch die nur pauschale Ber&uuml;cksichtigung des Gewinn- und Schadenspotenzials in H&ouml;he von 10&nbsp;% des tatbezogenen Umsatzes. Eine konkrete Ermittlung eines &quot;kartellbedingten Gewinns&quot; liegt darin nicht &#8211; der im konkreten Fall durch die Kartelltat erzielte Gewinn bzw. verursachte Schaden kann h&ouml;her oder niedriger liegen (vgl. Anm.&nbsp;1 und 2 zu Ziff.&nbsp;10 der Erl&auml;uterungen zu den Leitlinien 2013). Die Absch&ouml;pfung des durch den Gesetzesversto&szlig; erlangten wirtschaftlichen Vorteils m&uuml;sste sich dagegen auch im Rahmen einer Sch&auml;tzung an den jeweiligen Umst&auml;nden des jeweiligen Einzelfalles orientieren. Hierf&uuml;r sind im Streitfall keine Ansatzpunkte ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Ob hinsichtlich der Frage eines Absch&ouml;pfungsteils f&uuml;r den Fall, dass der Bemessungsspielraum ausnahmsweise nach oben erweitert werden kann, wenn die pauschale Festsetzung von 10&nbsp;% des tatbezogenen Umsatzes wegen eines offensichtlich wesentlich h&ouml;heren Gewinn- und Schadenspotenzials im konkreten Einzelfall zu niedrig ist (vgl. Ziff.&nbsp;15 der Leitlinien 2013), etwas anderes gilt, bedarf vorliegend keiner Entscheidung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Aus der Rechtsprechung des I.&nbsp;Senats des BFH folgt nichts anderes.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zu Recht hat das FG erkannt, dass das BFH-Urteil in BFHE 189, 79, BStBl II 1999, 658 zu einer anderen Rechtslage ergangen und deshalb nicht einschl&auml;gig ist. Der I.&nbsp;Senat des BFH hatte noch zu &sect;&nbsp;38 Abs.&nbsp;4 Satz 1 GWB in der f&uuml;r das dort betroffene Streitjahr ma&szlig;geblichen Fassung (1974), wonach die Geldbu&szlig;e &uuml;ber den H&ouml;chstbetrag von 100.000&nbsp;DM hinaus bis zur dreifachen H&ouml;he des durch die Zuwiderhandlung erlangten Mehrerl&ouml;ses festgesetzt werden konnte, entschieden, dass zugleich der erlangte wirtschaftliche Vorteil abgesch&ouml;pft wird, wenn sich die wegen eines Wettbewerbsversto&szlig;es festgesetzte Geldbu&szlig;e &uuml;ber den regul&auml;ren gesetzlichen H&ouml;chstbetrag hinaus unter Einbeziehung des durch die Zuwiderhandlung erlangten Mehrerl&ouml;ses bemisst (vgl. BFH-Urteil in BFHE&nbsp;189, 79, BStBl&nbsp;II 1999, 658, Leitsatz). Im Streitfall liegt dagegen keine mehrerl&ouml;sbezogene Bemessung der Geldbu&szlig;e vor, weshalb keine Abweichung gegeben ist (vgl. auch BFH-Beschluss vom 11.01.2012&nbsp;&#8211; IV&nbsp;B&nbsp;142\/10, BFH\/NV 2012, 784, Rz&nbsp;20).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dies gilt gleichfalls hinsichtlich des &#8211;eine von der EU-Kommission verh&auml;ngte Geldbu&szlig;e betreffenden&#8211; BFH-Beschlusses in BFH\/NV 2004, 959. Zwar soll nach dieser Entscheidung jede betragsm&auml;&szlig;ige Korrespondenz zwischen der H&ouml;he der Strafe oder Bu&szlig;e einerseits und dem wirtschaftlichen Vorteil andererseits zur Abziehbarkeit f&uuml;hren (vgl. BFH-Beschluss in BFH\/NV 2004, 959, unter III.2.d&nbsp;aa, Rz&nbsp;16). Die H&ouml;he der streitgegenst&auml;ndlichen Geldbu&szlig;e stimmt jedoch nicht mit dem durch den Gesetzesversto&szlig; erlangten wirtschaftlichen Vorteil &uuml;berein; es fehlt insoweit an der betragsm&auml;&szlig;igen Korrespondenz. Das aus dem tatbezogenen Umsatz pauschal ermittelte Gewinn- und Schadenspotenzial diente vorliegend der Bestimmung der Obergrenze des Bu&szlig;geldes, das sich entsprechend der Leitlinien 2013 anhand von tat- und t&auml;terbezogenen Kriterien bemisst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die von der Kl&auml;gerin hiergegen ferner erhobenen Einwendungen greifen nicht durch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Kl&auml;gerin geht bei ihren Einwendungen im Kern davon aus, dass sich die Geldbu&szlig;e im Streitfall an dem tats&auml;chlich erzielten operativen Gewinn orientiert habe und zwangsl&auml;ufig einen Ahndungs- und Absch&ouml;pfungsteil enthalte. Diese Annahme trifft indes nicht zu (s. unter II.4.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Fehlt es an der Absch&ouml;pfung des wirtschaftlichen Vorteils i.S. von &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;1 EStG, kommt es &#8211;anders als die Kl&auml;gerin meint&#8211; nicht darauf an, ob das FA die objektive Feststellungslast hinsichtlich der Absch&ouml;pfungswirkung tr&auml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.5.2019, XI R 40\/17ECLI:DE:BFH:2019:U.220519.XIR40.17.0 Zum Abzugsverbot f&uuml;r Geldbu&szlig;en bei Kartellgeldbu&szlig;e Leits&auml;tze Die blo&szlig;e Heranziehung des tatbezogenen Umsatzes zur Ermittlung der H&ouml;he einer am ma&szlig;geblichen Bilanzstichtag angedrohten und nachfolgend auch festgesetzten Kartellgeldbu&szlig;e bewirkt keine Absch&ouml;pfung des unrechtm&auml;&szlig;ig erlangten wirtschaftlichen Vorteils i.S. des &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 8 Satz 4 Halbsatz &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-40-17-zum-abzugsverbot-fuer-geldbussen-bei-kartellgeldbusse\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;40\/17 &#8211; Zum Abzugsverbot f&uuml;r Geldbu&szlig;en bei Kartellgeldbu&szlig;e<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71220","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71220","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71220"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71220\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71220"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71220"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71220"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}