{"id":71227,"date":"2019-09-28T17:49:37","date_gmt":"2019-09-28T15:49:37","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71227"},"modified":"2019-09-28T17:49:37","modified_gmt":"2019-09-28T15:49:37","slug":"iv-r-11-19-iv-r-27-14-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-06062019-iv-r-9-19-iv-r-26-14-erweiterte-kuerzung-nach-par-9-nr-1-satz-2-gewstg-bei-beteiligung-einer-grundstuecksverwaltenden-nu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-11-19-iv-r-27-14-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-06062019-iv-r-9-19-iv-r-26-14-erweiterte-kuerzung-nach-par-9-nr-1-satz-2-gewstg-bei-beteiligung-einer-grundstuecksverwaltenden-nu\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;11\/19&nbsp;(IV&nbsp;R&nbsp;27\/14) &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 06.06.2019 IV R 9\/19 (IV R 26\/14) &#8211; Erweiterte K&uuml;rzung nach &sect; 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG bei Beteiligung einer grundst&uuml;cksverwaltenden, nur kraft ihrer Rechtsform der Gewerbesteuer unterliegenden Gesellschaft an einer grundst&uuml;cksverwaltenden, nicht gewerblich gepr&auml;gten Personengesellschaft"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.6.2019, IV R 11\/19 (IV R 27\/14)<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.060619.IVR11.19.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 06.06.2019 IV R 9\/19 (IV R 26\/14) &#8211; Erweiterte K&uuml;rzung nach &sect; 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG bei Beteiligung einer grundst&uuml;cksverwaltenden, nur kraft ihrer Rechtsform der Gewerbesteuer unterliegenden Gesellschaft an einer grundst&uuml;cksverwaltenden, nicht gewerblich gepr&auml;gten Personengesellschaft<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Einer grundst&uuml;cksverwaltenden, nur kraft ihrer Rechtsform der Gewerbesteuer unterliegenden Gesellschaft ist die sog. erweiterte K&uuml;rzung nach &sect; 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG nicht deshalb zu verwehren, weil sie an einer rein grundst&uuml;cksverwaltenden, nicht gewerblich gepr&auml;gten Personengesellschaft beteiligt ist (Anschluss an Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 25.09.2018 &#8211; GrS 2\/16, BFHE 263, 225, BStBl II 2019, 262).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 06.05.2014 &#8211; 6 K 6091\/12 aufgehoben, soweit es die Gewerbesteuermessbescheide 2008 bis 2012 betrifft.<\/p>\n<\/p>\n<p>Insoweit wird die Sache an das Finanzgericht Berlin-Brandenburg zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Im &Uuml;brigen wird die Revision zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Dem Finanzgericht Berlin-Brandenburg wird die Entscheidung &uuml;ber die gesamten Kosten des Verfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin), eine GmbH &#038; Co. KG, wurde im Dezember 2006 im Handelsregister eingetragen. Gr&uuml;ndungsgesellschafter der Kl&auml;gerin waren die am Kapital der Kl&auml;gerin nicht beteiligte &quot;&#8230; Verwaltungs GmbH&quot; als Komplement&auml;rin und A als Kommanditist. Gegenstand des Unternehmens der Kl&auml;gerin sind nach ihrem Gesellschaftsvertrag die Entwicklung und Verwaltung eigenen Verm&ouml;gens, insbesondere Immobilienverm&ouml;gens, und das Halten von Beteiligungen an Immobiliengesellschaften.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit notarieller Urkunde vom 21.&nbsp;Dezember 2006 brachte A seine Beteiligungen an vier Grundst&uuml;cks-GbR in die Kl&auml;gerin ein. Anschlie&szlig;end teilte er seinen Kommanditanteil und &uuml;bertrug die Beteiligungen im Wege der Schenkung auf seine T&ouml;chter.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Streitjahren 2007 bis 2012 bezog die Kl&auml;gerin ihre Ertr&auml;ge im Wesentlichen aus den Beteiligungen an den vier GbR und erzielte daneben auch Zinseinnahmen. Die vier GbR erzielten ihrerseits Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;21 des Einkommensteuergesetzes, die von den zust&auml;ndigen Finanz&auml;mtern gesondert und einheitlich festgestellt wurden. Die auf die Kl&auml;gerin entfallenden Eink&uuml;nfte der GbR wurden auf Ebene der Kl&auml;gerin in gewerbliche Eink&uuml;nfte umqualifiziert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Gewerbesteuermessbescheiden f&uuml;r die Streitjahre ber&uuml;cksichtigte der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die von der Kl&auml;gerin begehrte erweiterte K&uuml;rzung nach &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 des Gewerbesteuergesetzes (GewStG) nicht, da es sich bei der Kl&auml;gerin um eine Beteiligungsgesellschaft handele. Der Einspruch der Kl&auml;gerin hatte keinen Erfolg. Das Finanzgericht (FG) gab der Klage mit Urteil vom 6.&nbsp;Mai 2014&nbsp;&#8211; 6&nbsp;K&nbsp;6091\/12 statt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung formellen und materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das FG-Urteil aufzuheben, soweit darin der Klage gegen die Gewerbesteuermessbescheide f&uuml;r die Jahre 2007 bis 2012 stattgegeben wurde, und die Klage insoweit abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des Revisionsverfahrens sind die Gewerbesteuermessbescheide f&uuml;r 2008 bis 2012 ge&auml;ndert worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA ist begr&uuml;ndet, soweit sie die Streitjahre 2008 bis 2012 betrifft. Insoweit ist das FG-Urteil aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckzuverweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Soweit die Revision das Streitjahr 2007 betrifft, ist sie als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach dem Beschluss des Gro&szlig;en Senats des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 25.&nbsp;September 2018&nbsp;&#8211; GrS&nbsp;2\/16 (BFHE 263, 225, BStBl II 2019, 262) ist einer grundst&uuml;cksverwaltenden, nur kraft ihrer Rechtsform der Gewerbesteuer unterliegenden Gesellschaft die sog. erweiterte K&uuml;rzung nach &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 GewStG nicht deshalb zu verwehren, weil sie an einer rein grundst&uuml;cksverwaltenden, nicht gewerblich gepr&auml;gten Personengesellschaft beteiligt ist. Damit ist der Gro&szlig;e Senat des BFH der Rechtsauffassung des Senats gefolgt, die dieser bereits in seinem Vorlagebeschluss vom 21.&nbsp;Juli 2017&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;26\/14 (BFHE 254, 371, BStBl II 2017, 202) vertreten hat und an der er festh&auml;lt. Zwischen den Beteiligten ist nicht streitig, dass der Kl&auml;gerin danach in allen Streitjahren die erweiterte K&uuml;rzung nach &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 GewStG zu gew&auml;hren ist. Insoweit sieht der Senat von weiteren Ausf&uuml;hrungen ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Bezogen auf das Streitjahr 2007 ist die Revision des FA danach unbegr&uuml;ndet. F&uuml;r dieses Jahr sind w&auml;hrend des Revisionsverfahrens keine neuen Bescheide ergangen, so dass der Gewerbesteuermessbescheid vom 11.&nbsp;September 2012, &uuml;ber den das FG entschieden hat, weiterhin Gegenstand des Verfahrens ist. Da zwischen den Beteiligten nicht streitig ist, dass die Kl&auml;gerin im Streitjahr 2007 keine Zinseinnahmen erzielt hat, hat das FG zu Recht entschieden, dass der Gewerbesteuermessbetrag infolge der Gew&auml;hrung der erweiterten K&uuml;rzung nach &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 GewStG f&uuml;r dieses Jahr auf 0&nbsp;EUR festzusetzen und der anderslautende Gewerbesteuermessbescheid daher entsprechend zu &auml;ndern ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Bezogen auf die Streitjahre 2008 bis 2012 ist das angegriffene Urteil hingegen aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden aufzuheben. Denn f&uuml;r diese Jahre sind w&auml;hrend des Revisionsverfahrens &Auml;nderungsbescheide ergangen, die an die Stelle der im FG-Verfahren angegriffenen Bescheide getreten sind. Damit liegen dem FG-Urteil f&uuml;r diese Streitjahre nicht mehr existierende Bescheide zugrunde mit der Folge, dass das FG-Urteil insoweit keinen Bestand haben kann (z.B. BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Dezember 2013&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;17\/10, BFHE 244, 23, BStBl II 2014, 316).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Sache ist f&uuml;r diese Streitjahre zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckzuverweisen. Zwar ist zwischen den Beteiligten nicht streitig, dass der Kl&auml;gerin unter Zugrundelegung der Entscheidung des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 263, 225, BStBl II 2019, 262 die erweiterte K&uuml;rzung nach &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 GewStG zu gew&auml;hren ist. Es fehlen aber Feststellungen dazu, in welchem Umfang der in den &Auml;nderungsbescheiden festgesetzte Gewerbesteuermessbetrag auf Zinseink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin entf&auml;llt, die zwar i.S. des &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 GewStG unsch&auml;dlich sind, aber gleichwohl nicht zu dem nach dieser Vorschrift zu k&uuml;rzenden Teil des Gewerbeertrags geh&ouml;ren. Es fehlen danach Feststellungen, die dem Senat die Entscheidung erm&ouml;glichen w&uuml;rden, auf welchen Betrag der Gewerbesteuermessbetrag unter Ber&uuml;cksichtigung des &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 GewStG in den f&uuml;r die Streitjahre 2008 bis 2012 ergangenen Gewerbesteuermessbescheiden abzu&auml;ndern ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Durch die Zur&uuml;ckverweisung erh&auml;lt das FG die M&ouml;glichkeit, die erforderlichen Feststellungen nachzuholen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO. Die teilweise Aufhebung der Vorentscheidung schlie&szlig;t die Aufhebung der Kostenentscheidung mit ein, da sie nicht geteilt werden kann. Bei teilweiser Zur&uuml;ckverweisung der Sache muss das FG im zweiten Rechtszug erneut &uuml;ber die gesamten Kosten des Verfahrens einschlie&szlig;lich der Kosten des Revisionsverfahrens entscheiden (Einheitlichkeit der Kostenentscheidung, vgl. z.B. BFH-Urteil vom 6.&nbsp;September 2017&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;1\/16, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.6.2019, IV R 11\/19 (IV R 27\/14)ECLI:DE:BFH:2019:U.060619.IVR11.19.0 Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 06.06.2019 IV R 9\/19 (IV R 26\/14) &#8211; Erweiterte K&uuml;rzung nach &sect; 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG bei Beteiligung einer grundst&uuml;cksverwaltenden, nur kraft ihrer Rechtsform der Gewerbesteuer unterliegenden Gesellschaft an einer grundst&uuml;cksverwaltenden, nicht gewerblich gepr&auml;gten Personengesellschaft Leits&auml;tze NV: &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-11-19-iv-r-27-14-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-06062019-iv-r-9-19-iv-r-26-14-erweiterte-kuerzung-nach-par-9-nr-1-satz-2-gewstg-bei-beteiligung-einer-grundstuecksverwaltenden-nu\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;11\/19&nbsp;(IV&nbsp;R&nbsp;27\/14) &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 06.06.2019 IV R 9\/19 (IV R 26\/14) &#8211; Erweiterte K&uuml;rzung nach &sect; 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG bei Beteiligung einer grundst&uuml;cksverwaltenden, nur kraft ihrer Rechtsform der Gewerbesteuer unterliegenden Gesellschaft an einer grundst&uuml;cksverwaltenden, nicht gewerblich gepr&auml;gten Personengesellschaft<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71227","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71227","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71227"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71227\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71227"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71227"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71227"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}