{"id":71264,"date":"2019-10-11T17:45:06","date_gmt":"2019-10-11T15:45:06","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71264"},"modified":"2019-10-11T17:45:51","modified_gmt":"2019-10-11T15:45:51","slug":"vi-r-8-17-unterhaltung-eines-land-und-forstwirtschaftlichen-betriebs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-8-17-unterhaltung-eines-land-und-forstwirtschaftlichen-betriebs\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;8\/17 &#8211; Unterhaltung eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 8.5.2019, VI R 8\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.080519.VIR8.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Unterhaltung eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Ein Betrieb der Land- und Forstwirtschaft im ertragsteuerlichen Sinne erfordert eine selbst&auml;ndige, nachhaltige Bet&auml;tigung, die mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, unternommen wird und sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Das Halten von Reitpferden &#8211;im Rahmen der Vieheinheitengrenzen&#8211; allein zu privaten Zwecken begr&uuml;ndet auch bei einmaliger Reproduktion eines Fohlens keinen landwirtschaftlichen Betrieb &quot;Pferdezucht&quot;.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;ger wird das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 02.03.2016 &#8211; 7 K 3227\/15 E aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht D&uuml;sseldorf zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Verfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist, ob die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) ein Betriebsgrundst&uuml;ck ver&auml;u&szlig;ert und hieraus einen steuerbaren Gewinn gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13 des Einkommensteuergesetzes (EStG) erzielt haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger erzielten in den Streitjahren (2013 und 2014) Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit und Kapitalverm&ouml;gen. Mit der Einkommensteuererkl&auml;rung 1989 hatte der Kl&auml;ger erstmalig Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft erkl&auml;rt, die der damalige Steuerberater wie folgt erl&auml;uterte: Der Kl&auml;ger habe im Jahr 1989 einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb er&ouml;ffnet. Zweck sei die Aufzucht, Mast und Vermarktung von Rindvieh. Zu dem Betrieb geh&ouml;rten die Fl&auml;chen A Flurst&uuml;ck 1, 2 teilweise, 3 und 4. Diese teilten sich auf in Forstwirtschaft 35&nbsp;a und Landwirtschaft 53&nbsp;a 56&nbsp;qm einschlie&szlig;lich Hoffl&auml;che, insgesamt 8&nbsp;858&nbsp;qm. Die Fl&auml;che solle k&uuml;nftig durch Zukauf vergr&ouml;&szlig;ert werden. Der Gewinn werde nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG ermittelt. Der Grund und Boden werde in einem Anlagenverzeichnis gef&uuml;hrt. Bei der Bewertung von Vieh werde die Durchschnittsbewertung in Anspruch genommen. Die Einlage der Grundst&uuml;cke solle zum Teilwert erfolgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft f&uuml;r das Rumpfwirtschaftsjahr 1988\/1989 und das Wirtschaftsjahr 1989\/1990 ermittelte der Kl&auml;ger nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG. Ab dem Wirtschaftsjahr 1990\/1991 ermittelte er den Gewinn nach Durchschnittss&auml;tzen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13a EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu den Einkommensteuererkl&auml;rungen 2011 und 2012 teilten die Berater des Kl&auml;gers mit, es seien keine Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft anzusetzen. Zun&auml;chst habe die Mutter des Kl&auml;gers im Jahr 1951 eine Grundst&uuml;cksfl&auml;che von 2&nbsp;553&nbsp;qm f&uuml;r den Bau eines Hauses erworben, einige Jahre sp&auml;ter seien 403&nbsp;qm dazu erworben worden. 1989 seien wegen der Reitsportaktivit&auml;ten seiner T&ouml;chter weitere 3&nbsp;224&nbsp;qm Gr&uuml;nlandfl&auml;che angekauft worden. Der Kl&auml;ger habe aber niemals einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaftet. Er habe vielmehr privat lediglich zwei (Reit-)Pferde f&uuml;r die sportlichen Interessen seiner Kinder gehalten. Das einzig bisher gez&uuml;chtete Fohlen sei inzwischen 14&nbsp;Jahre alt und noch im Familienbesitz als Reitpferd. Die Erkl&auml;rung von Eink&uuml;nften aus Land- und Forstwirtschaft seit 1988\/89 sei ausschlie&szlig;lich aus baurechtlichen Gr&uuml;nden erfolgt, um eine Baugenehmigung f&uuml;r einen Pferdestall zu erwirken. Bei der Auseinandersetzung mit der Landwirtschaftskammer und dem Verband zur Erlangung einer &quot;Bef&uuml;rwortung&quot; f&uuml;r den Bauantrag habe bei der Ablehnung immer die fehlende Eignung und Bef&auml;higung zum F&uuml;hren eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs wegen der beruflichen T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers als &#8230; eine zentrale Rolle gespielt. Eine Baugenehmigung sei nur &uuml;ber eine Klage beim Verwaltungsgericht erlangt worden. Dort sei ausschlie&szlig;lich auf die vorhandene Fl&auml;che abgestellt worden. Bei der vorliegenden Bewirtschaftung sei ein Ertrag nie zu erzielen gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Einkommensteuerbescheid 2011 setzte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft &#8211;ohne steuerliche Auswirkungen&#8211; mit 190&nbsp;EUR und im ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid 2012 vom 5.&nbsp;Dezember 2014 in H&ouml;he von 0&nbsp;EUR an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r 2013 erkl&auml;rte der Kl&auml;ger ebenfalls keine Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft (mehr). Der Steuererkl&auml;rung war (erneut) ein Schreiben des Steuerberaters beigef&uuml;gt, nach dem der Kl&auml;ger zu keiner Zeit Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft erzielt und auch keinen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb unterhalten habe. Zudem wies der steuerliche Berater darauf hin, dass im Juli 2013 eine noch zu vermessende Grundst&uuml;cksteilfl&auml;che von 1&nbsp;375&nbsp;qm aus dem Grundst&uuml;ck A Flurst&uuml;ck&nbsp;4 f&uuml;r 220.000&nbsp;EUR verkauft worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Bescheiden vom 1.&nbsp;Juni 2015 setzte das FA die Einkommensteuer f&uuml;r 2013 und die Einkommensteuervorauszahlungen f&uuml;r 2014 fest. Dabei wurden Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft, ermittelt nach &sect;&nbsp;13a EStG, angesetzt. Zudem erfasste das FA einen Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn aus dem Verkauf der Grundst&uuml;cksteilfl&auml;che in H&ouml;he von 218.594&nbsp;EUR jeweils zur H&auml;lfte bei der Einkommensteuer 2013 und im Vorauszahlungsbescheid 2014.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die nach erfolglosem Vorverfahren erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) mit den in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2017, 829 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden weitgehend ab. Der dem Grunde nach zutreffend angesetzte Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn sei um weitere Anschaffungs-\/Ver&auml;u&szlig;erungskosten zu mindern und betrage daher lediglich 200.145&nbsp;EUR, wovon 100.073&nbsp;EUR in 2013 und 100.072&nbsp;EUR in 2014 zu ber&uuml;cksichtigen seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unter dem 2.&nbsp;Dezember 2016 hat das FA gegen&uuml;ber den Kl&auml;gern einen Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2014 erlassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie beantragen sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das Urteil des FG D&uuml;sseldorf vom 2.&nbsp;M&auml;rz 2016&nbsp;&#8211; 7&nbsp;K&nbsp;3227\/15&nbsp;E und die Einspruchsentscheidung vom 22.&nbsp;September 2015 aufzuheben und die Einkommensteuerbescheide f&uuml;r 2013 vom 1.&nbsp;Juni 2015 und f&uuml;r 2014 vom 2.&nbsp;Dezember 2016 dahingehend zu &auml;ndern, dass keine Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft angesetzt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Revision der Kl&auml;ger ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Rechtssache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Der Senat kann aufgrund der Feststellungen des FG nicht beurteilen, ob der Kl&auml;ger einen land- und forstwirtschaftlichen Betrieb gef&uuml;hrt hat, die streitbefangene Grundst&uuml;cksfl&auml;che deshalb Betriebsverm&ouml;gen darstellte und der Kl&auml;ger somit aus deren Ver&auml;u&szlig;erung einen steuerbaren Gewinn erzielt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Soweit das Urteil des FG die Einkommensteuer 2014 betrifft, ist es bereits aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden aufzuheben, weil sich w&auml;hrend des Beschwerdeverfahrens wegen Nichtzulassung der Revision der Verfahrensgegenstand, &uuml;ber dessen Rechtm&auml;&szlig;igkeit das FG entschieden hat, ge&auml;ndert hat (&sect;&nbsp;127 FGO). An die Stelle des Einkommensteuervorauszahlungsbescheids f&uuml;r 2014 vom 1.&nbsp;Juni 2015 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 22.&nbsp;September 2015 ist der Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2014 vom 2.&nbsp;Dezember 2016 getreten und nach &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;68 Satz&nbsp;1 FGO zum Gegenstand des Verfahrens geworden (vgl. Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 12.&nbsp;April 2010&nbsp;&#8211; V&nbsp;B&nbsp;115\/09). Das angefochtene Urteil ist daher insoweit gegenstandslos und aufzuheben (BFH-Urteile vom 3.&nbsp;Juni 2014&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;45\/12, BFHE 245, 374, BStBl II 2014, 806, und vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2017&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;10\/15, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einer Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG nach &sect;&nbsp;127 FGO h&auml;tte es insoweit zwar grunds&auml;tzlich nicht bedurft, da sich bei den zwischen den Beteiligten streitigen Punkten keine &Auml;nderungen ergeben haben (s. dazu BFH-Urteile in BFHE 245, 374, BStBl II 2014, 806, und vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2017&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;10\/15). Die vom FG getroffenen tats&auml;chlichen Feststellungen bilden nach wie vor die Grundlage f&uuml;r die Entscheidung des BFH; sie fallen durch die Aufhebung des finanzgerichtlichen Urteils nicht weg, da das finanzgerichtliche Urteil nicht an einem Verfahrensmangel leidet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gleichwohl kann der Senat nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO in der Sache selbst entscheiden, da es an den entsprechenden Feststellungen fehlt (s. II.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Einnahmen, die einem Steuerpflichtigen aus einer Bet&auml;tigung erwachsen, sind nur dann bei der Bemessung seiner Einkommensteuer zu ber&uuml;cksichtigen, wenn sie sich einer der in &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 EStG genannten Einkunftsarten zurechnen lassen. Deshalb setzt die Ber&uuml;cksichtigung des von dem Kl&auml;ger aus dem Verkauf der streitbefangenen Grundst&uuml;cksfl&auml;che erzielten Gewinns voraus, dass dieser aus der Unterhaltung eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs i.S. von &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 EStG entstanden ist (vgl. Senatsurteil vom 9.&nbsp;M&auml;rz 2017&nbsp;&#8211; VI&nbsp;R&nbsp;86\/14, BFHE 257, 561, BStBl II 2017, 981, Rz&nbsp;9).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Ein Betrieb der Land- und Forstwirtschaft im ertragsteuerlichen Sinne erfordert eine selbst&auml;ndige, nachhaltige Bet&auml;tigung, die mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, unternommen wird und sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt (&sect;&nbsp;13 i.V.m. &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 EStG; z.B. Senatsurteil vom 23.&nbsp;Oktober 2018&nbsp;&#8211; VI&nbsp;R&nbsp;5\/17, BFHE 262, 425, Rz&nbsp;20; BFH-Urteile vom 5.&nbsp;Mai 2011&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;48\/08, BFHE 234, 11, BStBl II 2011, 792, Rz&nbsp;13; vom 13.&nbsp;Dezember 2001&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;86\/99, BFHE 197, 468, BStBl II 2002, 80, unter 1.b, und vom 21.&nbsp;Januar 1999&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;27\/97, BFHE 188, 27, BStBl II 1999, 638, unter B.III.1.). Die f&uuml;r eine betriebliche T&auml;tigkeit geltenden Tatbestandsmerkmale des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 EStG gelten in gleicher Weise f&uuml;r land- und forstwirtschaftliche Eink&uuml;nfte (z.B. BFH-Urteile in BFHE 257, 561, BStBl II 2017, 981, Rz&nbsp;10, m.w.N., und in BFHE 197, 468, BStBl II 2002, 80, unter 1.b, m.w.N.). Dazu treten m&uuml;ssen die die jeweilige land- und forstwirtschaftliche Erwirtschaftungsart kennzeichnenden Merkmale des &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 und 2 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. a) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben kann die Vorentscheidung keinen Bestand haben. Denn das FG hat das Vorliegen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs des Kl&auml;gers allein darauf gest&uuml;tzt, dass von ihm gehaltene Tiere &#8211;gemessen am gesetzlichen Fl&auml;chenschl&uuml;ssel&#8211; eine ausreichende Futtergrundlage haben. Die die jeweilige land- und forstwirtschaftliche Erwirtschaftungsart pr&auml;genden Merkmale des &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 und 2 EStG &#8211;hier der Tierzucht und Tierhaltung im Rahmen der Vieheinheitengrenzen&#8211; stehen jedoch nicht f&uuml;r sich und verm&ouml;gen deshalb steuerbare Eink&uuml;nfte nicht zu begr&uuml;nden. Vielmehr f&uuml;hrt das Halten und Z&uuml;chten von Tieren nur dann zu Eink&uuml;nften i.S. des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 EStG, wenn der Steuerpflichtige diese T&auml;tigkeit selbst&auml;ndig, nachhaltig und mit Gewinnerzielungsabsicht aus&uuml;bt sowie sich am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr beteiligt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der Auffassung des FG ist es deshalb nicht unerheblich, ob es im Streitfall an einer erwerbswirtschaftlichen Tierhaltung fehlt. Erst wenn eine solche vorliegt, k&ouml;nnen steuerbare Eink&uuml;nfte vorliegen. Sodann ist anhand der in &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG geregelten Vieheinheitengrenze die landwirtschaftliche von der gewerblichen Tierzucht und Tierhaltung abzugrenzen und ein Gewinn\/Verlust aus dieser T&auml;tigkeit der entsprechenden Einkunftsart zuzuordnen. Lediglich insoweit ist das Verh&auml;ltnis von gehaltenen Tieren und vorgehaltener Fl&auml;che konstitutiv. Die Haltung eigener Reitpferde zu privaten Zwecken f&uuml;hrt hingegen nicht zu steuerbaren Eink&uuml;nften (Paul in Herrmann\/Heuer\/ Raupach, &sect;&nbsp;13 EStG Rz&nbsp;76; Kube in Kirchhof, EStG, 18.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;13 Rz&nbsp;9). Eine solche T&auml;tigkeit entspricht nicht dem Bild einer unternehmerischen Marktteilhabe, sondern dem einer steuerunerheblichen, der Privatsph&auml;re zugeh&ouml;rigen Freizeitbesch&auml;ftigung. Dies gilt selbst dann, wenn aus der Reitpferdehaltung ein Fohlen hervorgeht. Allein die einmalige Reproduktion eines Fohlens begr&uuml;ndet entgegen der Auffassung des FA keine erwerbswirtschaftliche Pferdezucht. Hierf&uuml;r ist vielmehr erforderlich, dass diese auf hinreichend breiter Basis betrieben wird, da dort die Qualit&auml;t aus der Quantit&auml;t kommt (BFH-Urteile in BFHE 188, 27, BStBl II 1999, 638, unter B.III.3., und vom 27.&nbsp;Januar 2000&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;33\/99, BFHE 191, 119, BStBl II 2000, 227, unter 3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Vorentscheidung stellt sich auch nicht aus anderen Gr&uuml;nden als richtig dar. Dem Kl&auml;ger kann ein land- und forstwirtschaftlicher Betrieb nicht nach dem Grundsatz von Treu und Glauben zugerechnet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar ist der Grundsatz von Treu und Glauben, wonach jeder auf die berechtigten Belange des anderen Teils angemessen R&uuml;cksicht zu nehmen hat und sich zu seinem fr&uuml;heren Verhalten nicht in Widerspruch setzen darf (&quot;venire contra factum proprium&#8221;), auch im Steuerrecht anzuwenden. Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH bringt jedoch der Grundsatz von Treu und Glauben keine Steueranspr&uuml;che zum Entstehen oder zum Erl&ouml;schen, sondern kann allenfalls verhindern, dass eine Forderung oder ein Recht geltend gemacht werden kann. Auch kann es dem Steuerpflichtigen auf Grund seines fr&uuml;heren Verhaltens verwehrt sein, ihm zustehende Einwendungen und Einreden gegen Anspr&uuml;che des FA zu erheben. Ein treuwidriges Verhalten kann allerdings nicht dazu f&uuml;hren, Steuerrechtsfolgen zu begr&uuml;nden oder zu verneinen, die materiell-rechtlich nicht bestehen (BFH-Urteile vom 8.&nbsp;August 2013&nbsp;&#8211; III&nbsp;R&nbsp;3\/13, BFHE 243, 198, BStBl II 2014, 576, Rz&nbsp;28&nbsp;f.; vom 30.&nbsp;Juli 1997&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;7\/97, BFHE 184, 88, BStBl II 1998, 33, unter II.3.; vom 8.&nbsp;Februar 1996&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;54\/94, BFH\/NV 1996, 733, unter II.2.a und b, sowie Senatsurteile vom 29.&nbsp;Januar 2009&nbsp;&#8211; VI&nbsp;R&nbsp;12\/06, BFH\/NV 2009, 1105, unter II.2.a, und vom 29.&nbsp;M&auml;rz 2017&nbsp;&#8211; VI&nbsp;R&nbsp;82\/14, Rz&nbsp;21).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn Finanzbeh&ouml;rden wie -gerichte d&uuml;rfen nicht aufgrund fiktiver Sachverhalte entscheiden, sondern haben nach &sect;&nbsp;88 der Abgabenordnung, &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO den Sachverhalt von Amts wegen zu ermitteln. Dies gilt auch bei wechselndem Sachvortrag des Steuerpflichtigen. Erforderlichenfalls hat das FG das tats&auml;chliche Geschehen aufgrund einer Beweisaufnahme festzustellen. Dabei kann insbesondere das bisherige Vorbringen gegen&uuml;ber dem FA zwar ein wichtiges Indiz abgeben; das FG muss aber noch weitere Ermittlungen anstellen (z.B. Senatsurteil vom 13.&nbsp;Dezember 1985&nbsp;&#8211; VI&nbsp;R&nbsp;190\/82, BFHE 145, 549, BStBl II 1986, 486, betreffend das Vorbringen von Ehegatten gegen&uuml;ber dem Familiengericht). Dies gilt umso mehr, als allein aus der Erkl&auml;rung von Eink&uuml;nften aus Land- und Forstwirtschaft nicht auf das Vorliegen eines solchen Betriebs geschlossen werden kann (BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Oktober 1995&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;111\/94, BFHE 179, 388, BStBl II 1996, 188, unter 1.d).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daran gemessen kann allein aus dem fr&uuml;heren, anderen Vorbringen des Kl&auml;gers nicht auf das Vorliegen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs geschlossen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Sache ist nicht spruchreif.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufgrund der Feststellungen des FG kann der Senat nicht beurteilen, ob der Kl&auml;ger tats&auml;chlich einen landwirtschaftlichen Betrieb gef&uuml;hrt hat. Denn das FG hat zur Frage der Selbst&auml;ndigkeit, Nachhaltigkeit, Gewinnerzielungsabsicht sowie der Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr keine Feststellungen getroffen. Diese hat es nachzuholen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 8.5.2019, VI R 8\/17ECLI:DE:BFH:2019:U.080519.VIR8.17.0 Unterhaltung eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs Leits&auml;tze 1. NV: Ein Betrieb der Land- und Forstwirtschaft im ertragsteuerlichen Sinne erfordert eine selbst&auml;ndige, nachhaltige Bet&auml;tigung, die mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, unternommen wird und sich als Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr darstellt. 2. NV: Das Halten von Reitpferden &#8211;im &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-8-17-unterhaltung-eines-land-und-forstwirtschaftlichen-betriebs\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;8\/17 &#8211; Unterhaltung eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71264","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71264","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71264"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71264\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71264"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71264"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71264"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}