{"id":71270,"date":"2019-10-11T17:44:54","date_gmt":"2019-10-11T15:44:54","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71270"},"modified":"2019-10-11T17:45:43","modified_gmt":"2019-10-11T15:45:43","slug":"viii-r-25-16-besteuerung-fondsgebundener-lebensversicherungen-bis-zum-31122004","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-25-16-besteuerung-fondsgebundener-lebensversicherungen-bis-zum-31122004\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;25\/16 &#8211; Besteuerung fondsgebundener Lebensversicherungen bis zum 31.12.2004"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 24.6.2019, VIII R 25\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:B.240619.VIIIR25.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Besteuerung fondsgebundener Lebensversicherungen bis zum 31.12.2004<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Der Verlust aus dem R&uuml;ckkauf einer fondsgebundenen Lebensversicherung, die vor dem 01.01.2005 abgeschlossen wurde, ist nicht nach &sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG in der am 31.12.2004 geltenden Fassung zu ber&uuml;cksichtigen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nchen vom 14.03.2016 &#8211; 9 K 2020\/15 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist die Anerkennung von Verlusten aus dem vorzeitigen R&uuml;ckkauf fondsgebundener Lebensversicherungen als negative Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen im Streitjahr (2008).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) schloss am 09.12.2004 zwei fondsgebundene Lebensversicherungen bei der A Versicherung&nbsp;AG &#8211;sp&auml;ter: B AG&#8211; mit den Policennummern &#8230; und &#8230;, jeweils mit Versicherungsbeginn zum 01.12.2004, einer Laufzeit von 35&nbsp;Jahren, einer Pr&auml;mienzahlungsdauer von f&uuml;nf Jahren, j&auml;hrlichen Pr&auml;mien von 60.000&nbsp;EUR und einer Versicherungssumme von 180.000&nbsp;EUR nach dem Ende des dritten Versicherungsjahres ab. Als Bezugsberechtigte waren im Erlebensfall der Kl&auml;ger als Versicherungsnehmer und im Todesfall Herr Z vorgesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;2 S&auml;tze&nbsp;1 und&nbsp;2 der Versicherungsbedingungen erwarb die Versicherung Wertpapiere und f&uuml;hrte diese dem Deckungsstock des Kl&auml;gers zu, soweit die Pr&auml;mien nicht zur Deckung der Kosten bestimmt waren. Der Deckungsstock wurde w&auml;hrend der Vertragsdauer gesondert vom &uuml;brigen Verm&ouml;gen der Versicherung angelegt. Da die Entwicklung der Werte des Deckungsstocks nicht vorauszusehen war, konnte die Versicherung keine Werte garantieren (&sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;4 der Versicherungsbedingungen). Nach &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;4 S&auml;tze&nbsp;1 bis&nbsp;3 der Versicherungsbedingungen erhielt der Kl&auml;ger nach vollst&auml;ndiger K&uuml;ndigung &#8211;soweit vorhanden&#8211; den R&uuml;ckkaufswert; dieser entsprach dem Geldwert der Deckungsr&uuml;ckstellung (Versicherungsdepotwert abz&uuml;glich noch offener Provisionsforderungen), errechnet mit dem R&uuml;cknahmepreis zum K&uuml;ndigungstermin. Eine &Uuml;bertragung der Wertpapiere war m&ouml;glich. Bei Eintritt des Todesfalls w&auml;hrend der Versicherungslaufzeit war die Versicherung verpflichtet, den vorhandenen Wert der Deckungsr&uuml;ckstellung bzw. mindestens 60&nbsp;% der vereinbarten Beitragssumme nach Ablauf von drei Jahren nach dem Vertragsschluss, d.h. eine Mindesttodesfallsumme in H&ouml;he von 360.000&nbsp;EUR, zu erstatten (&sect;&nbsp;2 der Versicherungsbedingungen).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 18.11.2008 k&uuml;ndigte der Kl&auml;ger die fondsgebundenen Lebensversicherungen. Die Versicherung zahlte ihm jeweils einen R&uuml;ckkaufswert &#8211;berechnet zum 30.11.2008&#8211; in H&ouml;he von 77.027,20&nbsp;EUR aus. Bis zur Beendigung der Versicherungen hatte der Kl&auml;ger Pr&auml;mien in H&ouml;he von jeweils 195.000&nbsp;EUR geleistet. Die Minderung der R&uuml;ckkaufswerte im Verh&auml;ltnis zu den eingezahlten Beitr&auml;gen beruhte auf Kursverlusten der im Anlagestock gehaltenen Wertpapiere. Die Summe aller Kosten (Abschluss-, Verwaltungs- und Risikokosten) betrug jeweils 2.815,57&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen seiner Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr erkl&auml;rte der Kl&auml;ger die Verluste aus der Differenz zwischen den geleisteten Pr&auml;mien und den R&uuml;ckkaufswerten in H&ouml;he von jeweils -117.972,80&nbsp;EUR bei seinen Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen als negative Einnahmen aus Lebensversicherungen. Diese erkannte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) im Einkommensteuerbescheid 2008 vom 06.10.2009 nicht an. Die ausgezahlten R&uuml;ckkaufswerte in H&ouml;he von jeweils 77.027,20&nbsp;EUR unterwarf das FA dabei nicht der Besteuerung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen des hiergegen eingelegten Einspruchs beantragte der Kl&auml;ger, dass die zwischenzeitlich von der B&nbsp;AG mit Schreiben jeweils vom 20.04.2015 als rechnungs- und au&szlig;errechnungsm&auml;&szlig;ige Zinsen ausgewiesenen Betr&auml;ge in H&ouml;he von -115.157,23&nbsp;EUR (=&nbsp;77.027,20&nbsp;EUR R&uuml;ckkaufswert abzgl. 195.000&nbsp;EUR eingezahlter Beitr&auml;ge zzgl. 2.815,57&nbsp;EUR Abschluss-, Verwaltungs- und Risikokosten) steuermindernd ber&uuml;cksichtigt werden. Mit Einspruchsentscheidung vom 27.07.2015 &auml;nderte das FA den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Streitjahr, zuletzt ge&auml;ndert am 17.09.2013, in hier nicht streitigen Punkten zugunsten des Kl&auml;gers ab und wies den Einspruch im &Uuml;brigen als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Klage machte der Kl&auml;ger die Verluste aus der vorzeitigen K&uuml;ndigung der fondsgebundenen Lebensversicherungen in H&ouml;he von insgesamt 230.314,46&nbsp;EUR weiterhin als negative Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage mit Urteil vom 14.03.2016&nbsp;&#8211; 9&nbsp;K&nbsp;2020\/15 ab. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte es im Wesentlichen aus, im Unterschied zu konventionellen Lebensversicherungen sei der Steuerpflichtige bei fondsgebundenen Lebensversicherungen nicht nur an den &Uuml;bersch&uuml;ssen des Versicherers als au&szlig;errechnungsm&auml;&szlig;ige Zinsen, sondern wirtschaftlich voll am Verm&ouml;gen des Anlagestocks beteiligt. Es sei deshalb nicht gerechtfertigt, Wertver&auml;nderungen des Anlagestocks bei einer fondsgebundenen Lebensversicherung als au&szlig;errechnungsm&auml;&szlig;ige Zinsen anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Bundesrechts. Er ist der Auffassung, dass die geltend gemachten Kursverluste in die Ermittlung der Ertr&auml;ge aus den fondsgebundenen Lebensversicherungen einflie&szlig;en m&uuml;ssten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil der Vorinstanz aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid vom 17.09.2013 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 27.07.2015 dahingehend zu &auml;ndern, dass weitere negative Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen in H&ouml;he von 230.314&nbsp;EUR ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision des Kl&auml;gers als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Entscheidung ergeht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126a der Finanzgerichtsordnung (FGO). Der Senat h&auml;lt einstimmig die Revision f&uuml;r unbegr&uuml;ndet und eine m&uuml;ndliche Verhandlung nicht f&uuml;r erforderlich. Das FG hat die geltend gemachten Verluste aus dem R&uuml;ckkauf der fondsgebundenen Lebensversicherungen zu Recht nicht ber&uuml;cksichtigt. Die Beteiligten sind hiervon unterrichtet worden und hatten Gelegenheit zur Stellungnahme.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Verluste aus dem R&uuml;ckkauf der fondsgebundenen Lebensversicherungen sind nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 i.V.m. Satz&nbsp;5 des Einkommensteuergesetzes in der am 31.12.2004 geltenden und auf das Streitjahr anwendbaren Fassung (EStG) als negative Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen anzuerkennen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 EStG ist, wie das FG zutreffend angenommen hat, auf den Streitfall anzuwenden. Die Vorschrift findet gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;36 Satz&nbsp;5 EStG i.d.F. des Alterseink&uuml;nftegesetzes vom 05.07.2004 (BGBl I 2004, 1427) &#8211;AltEinkG&#8211; (mittlerweile &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;28 Satz&nbsp;5 EStG n.F.) auf Kapitalertr&auml;ge aus Versicherungsvertr&auml;gen, die wie im Streitfall vor dem 01.01.2005 abgeschlossen worden sind, mit der Ma&szlig;gabe weiterhin Anwendung, dass in Satz&nbsp;3 die W&ouml;rter &quot;&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b Satz 5&quot; durch die W&ouml;rter &quot;&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b Satz 6&quot; ersetzt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) F&uuml;r Ertr&auml;ge aus fondsgebundenen Lebensversicherungen gelten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;5 EStG die Regelungen des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 S&auml;tze&nbsp;1 bis&nbsp;4 EStG entsprechend. Nach &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG geh&ouml;ren zu den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen au&szlig;errechnungsm&auml;&szlig;ige und rechnungsm&auml;&szlig;ige Zinsen aus den Sparanteilen, die in den Beitr&auml;gen zu Versicherungen auf den Erlebens- oder Todesfall enthalten sind. Die Steuerpflicht der Zinsen gilt nach &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 EStG nicht f&uuml;r Zinsen aus Versicherungen i.S. des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b EStG, die mit Beitr&auml;gen verrechnet oder im Versicherungsfall oder im Fall des R&uuml;ckkaufs des Vertrags nach Ablauf von zw&ouml;lf Jahren seit dem Vertragsabschluss ausgezahlt werden. Diese R&uuml;ckausnahme greift hier jedoch nicht ein, weil der R&uuml;ckkauf der fondsgebundenen Lebensversicherungen vor Ablauf von zw&ouml;lf Jahren seit dem Vertragsabschluss erfolgt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Aus der entsprechenden Anwendung der Besteuerung von &quot;rechnungs- und au&szlig;errechnungsm&auml;&szlig;igen Zinsen&quot; aus Lebensversicherungen i.S. von &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG auf Kapitalertr&auml;ge aus fondsgebundenen Lebensversicherungen i.S. von Satz&nbsp;5 folgt entgegen der Auffassung des Kl&auml;gers nicht, dass der von ihm geltend gemachte Verlust steuerlich zu ber&uuml;cksichtigen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Ungeachtet der Verweisung auf &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG bestimmt sich der Umfang der steuerlich zu ber&uuml;cksichtigenden Kapitalertr&auml;ge aus fondsgebundenen Lebensversicherungen allein nach &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;5 EStG. Denn bei der Anordnung der entsprechenden Anwendbarkeit des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG handelt es sich, wie das FG zutreffend angenommen hat, um eine Rechtsfolgen- und nicht um eine Rechtsgrundverweisung (vgl. Marchand, Der Betrieb &#8211;DB&#8211; 1974, 2430, 2433; Livonius\/S&uuml;&szlig;, Finanz-Betrieb 2005, 678, 685). Dies ergibt sich daraus, dass bei fondsgebundenen Lebensversicherungen die f&uuml;r konventionelle Lebensversicherungen in &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG normierte Unterscheidung zwischen au&szlig;errechnungsm&auml;&szlig;igen und rechnungsm&auml;&szlig;igen Zinsen entf&auml;llt. Fondsgebundene Lebensversicherungen unterscheiden sich von konventionellen Lebensversicherungen dadurch, dass die Sparanteile nicht in Werten jeder Art, sondern in Wertpapieren oder Investmentanteilen angelegt werden, die vom &uuml;brigen Verm&ouml;gen des Versicherungsunternehmens getrennt in einer selbst&auml;ndigen Abteilung des Deckungsstocks (Anlagestock) gef&uuml;hrt werden (vgl. Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 01.10.2009, BStBl I 2009, 1172, Rz&nbsp;31). Eine der H&ouml;he nach garantierte Leistung erbringt der Versicherer bei der fondsgebundenen Lebensversicherung &#8211;jedenfalls im Erlebensfall&#8211; nicht; selbst der Verlust des gesamten eingesetzten Kapitals ist m&ouml;glich. Der Versicherungsnehmer tr&auml;gt damit, anders als bei der konventionellen Lebensversicherung, das Kapitalanlagerisiko (Senatsurteil vom 26.11.2014&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;31\/10, BFHE 249, 12, BStBl II 2016, 653, Rz&nbsp;35; Jochum, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff &#8211;KSM&#8211;, EStG, &sect;&nbsp;20 Rz&nbsp;C\/6&nbsp;65, Stand: Januar 2013). Rechnungsm&auml;&szlig;ige Zinsen i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG k&ouml;nnen daher bei fondsgebundenen Lebensversicherungen nicht entstehen, weil bei diesen im Unterschied zu konventionellen Lebensversicherungen keine nominelle Versicherungssumme angespart wird und keine Ertr&auml;ge garantiert werden, sondern der Versicherungsnehmer im Erlebensfall bei Ablauf der Versicherung seinen Anteil an den im Anlagestock gehaltenen Wertpapieren bzw. eine Geldleistung in H&ouml;he des entsprechenden Nennwertes erh&auml;lt. Au&szlig;errechnungsm&auml;&szlig;ige Zinsen i.S. &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG fallen bei fondsgebundenen Lebensversicherungen ebenfalls nicht an, weil die Ertr&auml;ge der Wertpapiere nicht an den Versicherungsnehmer ausgesch&uuml;ttet, sondern im Anlagestock thesauriert und wieder angelegt werden, so dass dieser an der allgemeinen Wertentwicklung des Anlagestocks teilnimmt (Harenberg in Herrmann\/Heuer\/Raupach &#8211;HHR&#8211;, &sect;&nbsp;20 EStG Rz&nbsp;775&nbsp;f., Stand: Januar 1998; Marchand, DB 1974, 2430, 2433).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Hinsichtlich des Besteuerungsumfangs nach &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;5 EStG folgt der Senat der im Schrifttum herrschenden Auffassung, dass f&uuml;r die Bestimmung der steuerpflichtigen Einnahmen aus fondsgebundenen Lebensversicherungen nur positive laufende Kapitalertr&auml;ge aus dem Anlagestock von Bedeutung sind und auf Kursgewinnen beruhende Wertzuw&auml;chse des Anlagestocks au&szlig;er Betracht bleiben, weil diese die grunds&auml;tzlich irrelevante Verm&ouml;genssph&auml;re betreffen (vgl. Jochum, in: KSM, a.a.O., &sect;&nbsp;20 Rz&nbsp;C\/6&nbsp;132, Stand: Januar 2013; HHR\/Harenberg, &sect;&nbsp;20 EStG Rz&nbsp;776, Stand: Januar 1998; von&nbsp;Beckerath in Kirchhof, EStG, 6.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;20 Rz&nbsp;268; Hamacher\/Dahm in Korn, &sect;&nbsp;20 EStG Rz&nbsp;261, Stand: September 2017; Geurts in Bordewin\/Brandt, &sect;&nbsp;20 EStG a.F. Rz&nbsp;319, Stand: Januar 2003; Bordewin in Lademann, EStG, &sect;&nbsp;20 Rz&nbsp;502, Stand: Oktober 2009; Reuter, Betriebs-Berater 1986, 295, 297; J&ouml;ri&szlig;en, Steuer und Studium 2010, 75, 79; a.A. Horlemann, Finanz-Rundschau 2000, 749, 753). Hieraus folgt, dass allein auf Kursverlusten beruhende Wertminderungen des Anlagestocks &#8211;die im Streitfall allein in Rede stehen&#8211; nicht als negative Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen nach &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;5 EStG Ber&uuml;cksichtigung finden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Dieses Ergebnis entnimmt der Senat auch der entsprechend anwendbaren Regelung des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG. Zwar handelt es sich hierbei, wie ausgef&uuml;hrt, lediglich um eine Rechtsfolgenverweisung. Der Gesetzgeber ist jedoch im Rahmen des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG ersichtlich davon ausgegangen, dass nur ein positiver Ertrag in Gestalt der rechnungsm&auml;&szlig;igen und au&szlig;errechnungsm&auml;&szlig;igen Zinsen der Besteuerung unterliegt und ein infolge vorzeitiger K&uuml;ndigung des Lebensversicherungsvertrags erzielter negativer Saldo aus dem R&uuml;ckkaufswert und den eingezahlten Beitr&auml;gen ohne Bedeutung ist. Aus dem Regelungszusammenhang ergibt sich, dass der Gesetzgeber bei der Bestimmung des Tatbestandsmerkmals der &quot;Kapitalertr&auml;ge&quot; in &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;5 EStG eine entsprechende Regelung beabsichtigt hat. Demzufolge kann es auch im Rahmen des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;5 EStG nicht zu einer steuerwirksamen Ber&uuml;cksichtigung &quot;negativer&quot; Kapitalertr&auml;ge aufgrund von Wertminderungen des Anlagestocks kommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die Grundentscheidung, dass auch Wertver&auml;nderungen des eingezahlten Verm&ouml;gens bei der Ermittlung von Eink&uuml;nften, die aus Lebensversicherungen erzielt werden, im Rahmen der einkommensteuerlichen Bemessungsgrundlage ber&uuml;cksichtigt werden, hat der Gesetzgeber erst mit der Neuregelung des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG durch das AltEinkG getroffen, nach der der Unterschiedsbetrag zwischen der Versicherungsleistung und der Summe der auf sie entrichteten Beitr&auml;ge zu versteuern ist (vgl. Senatsurteil vom 14.03.2017&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;25\/14, BFHE 258, 237, BStBl II 2017, 1038, zur steuerlichen Ber&uuml;cksichtigung eines negativen Unterschiedsbetrags). Die Vorschrift findet nach der Anwendungsregelung in &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;28 Satz&nbsp;5 EStG n.F. erst Anwendung auf Versicherungsvertr&auml;ge, die &#8211;anders als im Streitfall&#8211; nach dem 31.12.2004 abgeschlossen worden sind. Eine planwidrige Gesetzesl&uuml;cke, die Anlass f&uuml;r eine Analogie sein k&ouml;nnte, liegt nicht vor (vgl. Senatsurteil vom 24.05.2011&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;46\/09, BFHE 234, 49, BStBl II 2011, 920).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der geltend gemachte Verlust kann auch nicht &uuml;ber einen Abzug der &uuml;ber dem R&uuml;ckzahlungsbetrag liegenden Sparbeitr&auml;ge als Werbungskosten ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;20 EStG sind Aufwendungen in vollem Umfang Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen, wenn sie durch die Erzielung von Einnahmen im Rahmen des &sect;&nbsp;20 EStG veranlasst sind. Sie sind allerdings nur dann uneingeschr&auml;nkt als Werbungskosten abziehbar, wenn bei der jeweiligen Kapitalanlage die Absicht zur Erzielung steuerfreier Verm&ouml;gensvorteile nicht im Vordergrund steht, d.h. nur miturs&auml;chlich f&uuml;r die Anschaffung der ertragbringenden Kapitalanlage ist (Senatsurteil vom 14.05.2014&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;37\/12, BFH\/NV 2014, 1883).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies ist bei der Zahlung von Sparbeitr&auml;gen f&uuml;r eine Lebensversicherung auf den Todes- und Erlebensfall nicht der Fall. Diese unterscheidet sich von den der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs zugrunde liegenden Kapitalanlagen dadurch, dass sie das Risiko des Versterbens des Kapitalanlegers mit absichert. In diesem Fall wird die Versicherungssumme vorzeitig in voller H&ouml;he und nach &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 EStG steuerfrei ausgezahlt. Die Erzielung dieses Verm&ouml;gensvorteils bei Eintritt des Versicherungsfalls ist nicht nur miturs&auml;chlich, sondern wesentlicher Grund f&uuml;r den Abschluss der Lebensversicherung als Kapitalanlage (vgl. Senatsbeschluss vom 23.09.2013&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;B&nbsp;40\/13, BFH\/NV 2014, 40). Entsprechendes gilt aufgrund der Verweisung in &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;5 EStG auf Satz&nbsp;1 f&uuml;r die hier streitigen fondsgebundenen Lebensversicherungen. Bei diesen ist vorliegend bereits wegen der gew&auml;hlten Vertragsgestaltung (z.B. Abschluss der Versicherungen auf 35&nbsp;Jahre, Beitragszahlung f&uuml;r f&uuml;nf Jahre) davon auszugehen, dass bei Vertragsabschluss die Erzielung steuerfreier Verm&ouml;gensvorteile im Vordergrund stand. H&auml;tten sich die Wertpapiere positiv entwickelt, h&auml;tten die Ertr&auml;ge im Erlebensfall bei Ablauf der Versicherungslaufzeit ebenso wie die Leistung im Todesfall nach &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 i.V.m. Satz&nbsp;5 EStG nicht der Einkommensteuer unterworfen werden m&uuml;ssen. Steuerlich zu erfassende Eink&uuml;nfte sollten danach gerade vermieden werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Einem Werbungskostenabzug st&uuml;nde ersichtlich auch das Abflussprinzip des &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG entgegen, soweit die Beitr&auml;ge nicht im Streitjahr geleistet wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 24.6.2019, VIII R 25\/16ECLI:DE:BFH:2019:B.240619.VIIIR25.16.0 Besteuerung fondsgebundener Lebensversicherungen bis zum 31.12.2004 Leits&auml;tze Der Verlust aus dem R&uuml;ckkauf einer fondsgebundenen Lebensversicherung, die vor dem 01.01.2005 abgeschlossen wurde, ist nicht nach &sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG in der am 31.12.2004 geltenden Fassung zu ber&uuml;cksichtigen. Tenor Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-25-16-besteuerung-fondsgebundener-lebensversicherungen-bis-zum-31122004\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;25\/16 &#8211; Besteuerung fondsgebundener Lebensversicherungen bis zum 31.12.2004<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71270","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71270","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71270"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71270\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71270"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71270"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71270"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}