{"id":71275,"date":"2019-10-11T17:44:22","date_gmt":"2019-10-11T15:44:22","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71275"},"modified":"2019-10-11T17:45:22","modified_gmt":"2019-10-11T15:45:22","slug":"ii-r-6-16-zuwendungen-einer-schweizer-stiftung-schenkungsteuer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-6-16-zuwendungen-einer-schweizer-stiftung-schenkungsteuer\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;6\/16 &#8211; Zuwendungen einer Schweizer Stiftung (Schenkungsteuer)"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 3.7.2019, II R 6\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.030719.IIR6.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zuwendungen einer Schweizer Stiftung (Schenkungsteuer)<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Zuwendungen einer ausl&auml;ndischen Stiftung sind nur dann nach &sect; 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG steuerbar, wenn sie eindeutig gegen den Satzungszweck versto&szlig;en.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Zwischenberechtigter i.S. des &sect; 7 Abs. 1 Nr. 9 Satz 2 Halbsatz 2 ErbStG ist, wer unabh&auml;ngig von einem konkreten Aussch&uuml;ttungsbeschluss &uuml;ber Rechte an dem Verm&ouml;gen und\/oder den Ertr&auml;gen der Verm&ouml;gensmasse ausl&auml;ndischen Rechts verf&uuml;gt. Der Zuwendungsempf&auml;nger, der keinen Anspruch auf Zuwendungen besitzt, geh&ouml;rt nicht dazu.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin werden das Urteil des Finanzgerichts Baden-W&uuml;rttemberg vom 22.04.2015 &#8211; 7 K 2471\/12, der Schenkungsteuerbescheid vom 22.11.2011 und die am 23.05.2012 zugestellte Einspruchsentscheidung aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist eine am &#8230; 2008 errichtete Familienstiftung i.S. der Art.&nbsp;80&nbsp;ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) mit Sitz in X\/Schweiz. Stifterin ist die Z-Stiftung ebenfalls aus der Schweiz. Die Kl&auml;gerin verfolgt nach Art.&nbsp;A der Stiftungsurkunde sowie des durch den Stiftungsrat beschlossenen Stiftungsreglements keinerlei wirtschaftliche Zwecke, sondern gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;335 ZGB als Familienstiftung die Unterst&uuml;tzung von Angeh&ouml;rigen der Familie Y zum Zwecke der Ausstattung. Die Unterst&uuml;tzung soll als Anschubfinanzierung verwendet werden. Nach Art.&nbsp;B der Stiftungsurkunde bzw. Tz&nbsp;B des Stiftungsreglements k&ouml;nnen die Unterst&uuml;tzungsleistungen den Angeh&ouml;rigen der Familie Y einmalig in jugendlichen Jahren ausgerichtet werden. Der Stiftungsrat entscheidet im Rahmen des Stiftungszwecks gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;A der Stiftungsurkunde nach seinem Ermessen dar&uuml;ber, ob eine Zuwendung erfolgt, &uuml;ber den Empf&auml;nger, die H&ouml;he und den Zeitpunkt der auszurichtenden Unterst&uuml;tzungsleistungen. Ein Rechtsanspruch auf die Gew&auml;hrung von Mitteln aus der Stiftung besteht nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Stiftungsrat leitet und vertritt die Stiftung nach au&szlig;en und w&auml;hlt eine unabh&auml;ngige, externe Revisionsstelle, die die Rechnungsf&uuml;hrung und die Verm&ouml;genslage j&auml;hrlich zu pr&uuml;fen hat. Er kann sich ein Reglement geben und einstimmig &Auml;nderungen und Erg&auml;nzungen des Stiftungsstatutes beschlie&szlig;en, solange nicht der Hauptzweck der Stiftung, deren Einrichtung und statutarische Organisation ge&auml;ndert werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am &#8230; 2011 wandte die Kl&auml;gerin dem am &#8230; 1981 geborenen und im Inland wohnhaften B&nbsp;C, einem Nachkommen der Familie Y, einen Betrag in H&ouml;he von z,z&nbsp;Mio.&nbsp;EUR zu. In dem Zeitraum 2009 bis 2014 hatte die Kl&auml;gerin Zuwendungen an insgesamt 40&nbsp;Zuwendungsempf&auml;nger get&auml;tigt, die im Zuwendungszeitpunkt zwischen 29 und 37&nbsp;Jahre alt waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin zeigte die Unterst&uuml;tzungsleistung an B&nbsp;C dem Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) an, vertrat jedoch die Ansicht, der Vorgang sei als satzungsgem&auml;&szlig;e Zuwendung weder nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG) noch nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 ErbStG steuerbar. Im Falle anderweitiger Beurteilung &uuml;bernehme sie aber die Schenkungsteuer. Das FA setzte unter Zugrundelegung der Steuerklasse&nbsp;III und eines Freibetrags von 20.000&nbsp;EUR am 22.11.2011 Schenkungsteuer in H&ouml;he von x,x&nbsp;EUR fest. Eine Versteuerung der Zuwendung in der Schweiz hat nicht stattgefunden. Der Betrag wurde auch nicht bei der Einkommensteuer des B&nbsp;C in der Bundesrepublik Deutschland erfasst. Der Einkommensteuerbescheid 2011 ist bestandskr&auml;ftig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) hat die Klage abgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es hat in erster Linie die Zuwendung der Kl&auml;gerin an B&nbsp;C als Zuwendung unter Lebenden gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG betrachtet. Es handele sich um eine satzungswidrige Zuwendung, da keine Zuwendung &quot;in jugendlichen Jahren&quot; des Zuwendungsempf&auml;ngers vorliege. Auch als satzungsgem&auml;&szlig;e Zuwendung w&auml;re sie aber steuerpflichtig als Schenkung unter Lebenden gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 ErbStG<span style=\"text-decoration:underline\">. Die Kl&auml;gerin sei eine <\/span>Verm&ouml;gensmasse ausl&auml;ndischen Rechts, B&nbsp;C als Auszahlungsempf&auml;nger Zwischenberechtigter. Das Urteil ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2015, 1461 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision macht die Kl&auml;gerin Verletzungen von &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG, &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 ErbStG sowie der unionsrechtlichen Kapitalverkehrsfreiheit (Art.&nbsp;63&nbsp;ff. des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union &#8211;AEUV&#8211;) geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG habe bei Auslegung der Stiftungssatzung im Rahmen der Pr&uuml;fung des &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG rechtsfehlerhaft den Stifterwillen nicht in seine &Uuml;berlegungen eingestellt. Das Konzept der &quot;Anschubfinanzierung&quot; verlange nach Verantwortungsbewusstsein f&uuml;r den Umgang mit einem z,z-Betrag und damit ausreichender pers&ouml;nlicher Reife, so dass das Merkmal &quot;in jugendlichen Jahren&quot; nur Programmsatz sein k&ouml;nne. Folgerichtig verf&uuml;ge der Stiftungsrat &uuml;ber (pflichtgem&auml;&szlig;es) Ermessen, ob und wann Zuwendungen ausgezahlt w&uuml;rden. Im &Uuml;brigen fehle es jedenfalls an der Freigebigkeit, da der Stiftungsrat die Zuwendung f&uuml;r satzungsgem&auml;&szlig; gehalten habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 ErbStG greife ebenfalls nicht ein, da eine rechtsf&auml;hige ausl&auml;ndische Stiftung keine ausl&auml;ndische &quot;Verm&ouml;gensmasse&quot; sei, sondern eine Stiftung nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;1 sowie Nr.&nbsp;9 Satz&nbsp;1 ErbStG. &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 Satz&nbsp;2 ErbStG habe von Beginn an insbesondere den common law trust erfassen sollen. Die Belastung der Aussch&uuml;ttungen ausl&auml;ndischer Stiftungen mit Schenkungsteuer z&ouml;ge im &Uuml;brigen strukturell wegen der Einkommensteuerbarkeit nach &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 des Einkommensteuergesetzes (EStG) die Gefahr der Doppelbesteuerung nach sich. Ferner k&ouml;nne ein Zuwendungsempf&auml;nger oder Destinat&auml;r einer Stiftung nicht &quot;Zwischenberechtigter&quot; sein. Zwischennutzungsrechte gebe es bei Stiftungen nicht. Schlie&szlig;lich l&auml;ge in der Besteuerung eine nicht gerechtfertigte Verletzung der Kapitalverkehrsfreiheit nach Art.&nbsp;63&nbsp;ff. AEUV.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Vorentscheidung aufzuheben und den Schenkungsteuerbescheid vom 22.11.2011 in Gestalt der am 23.05.2012 zugestellten Einspruchsentscheidung aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG-Urteil und die angefochtenen Bescheide sind aufzuheben. Sie sind rechtswidrig und verletzen die Kl&auml;gerin in ihren Rechten (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;1 FGO). Die Zuwendung der Kl&auml;gerin an B&nbsp;C ist weder nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG (dazu 1.) noch nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 ErbStG (dazu 2.) steuerbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Auf Zuwendungen einer ausl&auml;ndischen Stiftung ist &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG nur anwendbar, wenn ein Versto&szlig; gegen den Satzungszweck vorliegt. Dieser liegt im Streitfall nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG gilt als Schenkung unter Lebenden jede freigebige Zuwendung unter Lebenden, soweit der Bedachte durch sie auf Kosten des Zuwendenden bereichert wird. Grunds&auml;tzlich kann auch eine ausl&auml;ndische Stiftung Schenkerin i.S. der Vorschrift sein. Eine Schenkung unter Lebenden setzt nicht voraus, dass an dem Zuwendungsvorgang nat&uuml;rliche Personen als Zuwendender und Bedachter beteiligt sind (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 13.04.2011&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;45\/09, BFHE 233, 178, BStBl II 2011, 732, Rz&nbsp;16). Schenkerin kann auch eine juristische Person sein (vgl. BFH-Urteil vom 27.08.2014&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;43\/12, BFHE 246, 506, BStBl II 2015, 241, Rz&nbsp;35), folglich auch eine Stiftung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach allgemeinen Grunds&auml;tzen setzt eine freigebige Zuwendung in objektiver Hinsicht voraus, dass die Leistung zu einer Bereicherung des Bedachten auf Kosten des Zuwendenden f&uuml;hrt und unentgeltlich ist, in subjektiver Hinsicht den Willen des Zuwendenden zur Freigebigkeit. Objektiv bedarf es einer Verm&ouml;gensverschiebung, d.h. einer Verm&ouml;gensminderung auf der Seite des Zuwendenden und einer Verm&ouml;gensmehrung auf der Seite des Bedachten (vgl. BFH-Urteil vom 13.09.2017&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;54\/15, BFHE 260, 181, BStBl II 2018, 292, Rz&nbsp;12, m.w.N.). Subjektiv bedarf es des Bewusstseins des Zuwendenden, die Leistung ohne Verpflichtung und ohne rechtlichen Zusammenhang mit einer Gegenleistung oder einem Gemeinschaftszweck zu erbringen (vgl. im Einzelnen BFH-Urteil vom 27.11.2013&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;25\/12, BFH\/NV 2014, 537, Rz&nbsp;11). Der subjektive Tatbestand ist erf&uuml;llt, wenn der Zuwendende den rechtlich-sozialen Bedeutungsgehalt der Unentgeltlichkeit &quot;nach Laienart&quot; zutreffend erfasst (&quot;Parallelwertung in der Laiensph&auml;re&quot;); eine exakte juristische Subsumtion ist nicht erforderlich (vgl. BFH-Urteil vom 30.08.2017&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;46\/15, BFHE 259, 370, BStBl II 2019, 38, Rz&nbsp;43).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der Senat hat f&uuml;r Zuwendungen innerhalb statutarischer oder gesetzlicher Rahmenvorschriften diese Kriterien eng verstanden und Freigebigkeit nur unter spezifischen Voraussetzungen angenommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Im Gesellschaftsrecht sind Zuwendungen, die dem Gesellschaftszweck dienen (societatis causa), als gesellschaftsrechtlicher Vorgang und nicht als freigebige Zuwendung an die Gesellschaft zu beurteilen (grundlegend BFH-Urteil vom 17.10.2007&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;63\/05, BFHE 218, 429, BStBl II 2008, 381, unter II.1.; ferner BFH-Urteil vom 20.01.2016&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;40\/14, BFHE 252, 453, BStBl II 2018, 284, Rz&nbsp;12, 13). Im Verh&auml;ltnis einer Kapitalgesellschaft zu ihren Gesellschaftern existieren deshalb jedenfalls im Grundsatz keine freigebigen Zuwendungen (BFH-Urteil in BFHE 260, 181, BStBl II 2018, 292, Rz&nbsp;18).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Auch unentgeltliche Verm&ouml;gens&uuml;bertragungen von Tr&auml;gern &ouml;ffentlicher Verwaltung erfolgen regelm&auml;&szlig;ig nicht freigebig und sind daher in der Regel keine Schenkungen unter Lebenden. Aufgrund der Bindung der vollziehenden Gewalt an Gesetz und Recht (Art.&nbsp;20 Abs.&nbsp;3 des Grundgesetzes), darunter auch an die jeweils ma&szlig;gebenden haushaltsrechtlichen Vorschriften, ist im Regelfall anzunehmen, dass Tr&auml;ger &ouml;ffentlicher Verwaltung in Wahrnehmung der ihnen obliegenden Aufgaben und somit nicht freigebig handeln. Verm&ouml;gens&uuml;bertragungen durch Tr&auml;ger &ouml;ffentlicher Verwaltung steht regelm&auml;&szlig;ig die Erf&uuml;llung der ihnen obliegenden Aufgaben gegen&uuml;ber. Nur wenn ein Tr&auml;ger &ouml;ffentlicher Verwaltung den Rahmen seiner Aufgaben eindeutig &uuml;berschreitet, kommt eine freigebige Zuwendung i.S. von &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG in Betracht (vgl. BFH-Urteil vom 27.11.2013&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;11\/12, BFH\/NV 2014, 579, Rz&nbsp;21).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Eine Aussch&uuml;ttung einer ausl&auml;ndischen Stiftung kann nur eine freigebige Zuwendung sein, wenn sie eindeutig den Satzungszweck &uuml;berschreitet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Rechtsprechung geht davon aus, dass jedenfalls satzungsgem&auml;&szlig;e Zuwendungen einer inl&auml;ndischen Stiftung an ihre Berechtigten nicht schenkungsteuerbar sind, weil es insoweit an einer Freigebigkeit der Zuwendung im Rechtssinne fehle (vgl. BFH-Entscheidungen in BFHE 233, 178, BStBl II 2011, 732, Rz&nbsp;18 a.E.; vom 21.07.2014&nbsp;&#8211; II&nbsp;B&nbsp;40\/14, BFH\/NV 2014, 1554, Rz&nbsp;14, m.w.N.). Bei ausl&auml;ndischen Stiftungen gelten f&uuml;r Anwendung und Auslegung des &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG dieselben Grunds&auml;tze, denn f&uuml;r die Frage der Freigebigkeit spielt der Sitz des Zuwendenden keine Rolle.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es ist jedoch weder erforderlich noch zul&auml;ssig, die formelle und materielle Satzungsm&auml;&szlig;igkeit einer Zuwendung im finanzbeh&ouml;rdlichen oder finanzgerichtlichen Verfahren einer uneingeschr&auml;nkten Pr&uuml;fung zu unterziehen. Das f&uuml;r die Ausrichtung der Zuwendung verantwortliche Organ der Stiftung verf&uuml;gt zur Feststellung der Satzungskonformit&auml;t einer Zuwendung &uuml;ber einen Beurteilungs- und Ermessensspielraum, der erst verlassen ist, wenn die Zuwendung den Satzungszweck eindeutig &uuml;berschreitet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Ma&szlig;geblichkeit des Satzungszwecks folgt aus der Vergleichbarkeit insbesondere mit der gesellschaftsrechtlich veranlassten Aussch&uuml;ttung. Die Stiftung verfolgt einen Stiftungszweck wie eine Gesellschaft den Gesellschaftszweck und verf&uuml;gt wie eine Gesellschaft &uuml;ber ein zwar Rahmenvorschriften unterliegendes, doch privatautonom geschaffenes Statut, an das ihre Organe gebunden sind. Es ist deshalb kein Grund erkennbar, im Rahmen des &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG die Stiftung sowie ihre Aussch&uuml;ttungen anders zu behandeln als eine Gesellschaft und deren Aussch&uuml;ttungen. Dies f&uuml;gt sich auch insofern in das Besteuerungssystem ein, als die Stiftung ertragsteuerrechtlich grunds&auml;tzlich so behandelt wird wie alle K&ouml;rperschaften, Personenvereinigungen und Verm&ouml;gensmassen (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes &#8211;KStG&#8211;; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1, Nr.&nbsp;2, Nr.&nbsp;9 EStG, ggf. i.V.m. &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 KStG). Die Orientierung am Stiftungszweck entspricht auch der Herangehensweise des Bundesgerichtshofs (BGH), der den Rechtsgrund f&uuml;r Zuwendungen einer Stiftung auch im Wege einseitiger Zuerkennung durch ein Stiftungsorgan nicht in einer Schenkung oder einem formbed&uuml;rftigen Schenkungsversprechen, sondern in dem Stiftungszweck selbst sieht (vgl. BGH-Urteil vom 07.10.2009&nbsp;&#8211; Xa&nbsp;ZR&nbsp;8\/08, Neue Juristische Wochenschrift 2010, 234, unter II.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es ist folgerichtig, wenn auch die Behandlung in der Erbschaft- und Schenkungsteuer sich nach vergleichbaren Ma&szlig;st&auml;ben richtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) F&uuml;r die Frage, ob eine Aussch&uuml;ttung (noch) den Satzungszweck verfolgt, besteht eine stiftungsinterne Einsch&auml;tzungspr&auml;rogative, die eine &Uuml;berpr&uuml;fung durch das FA und FG entsprechend beschr&auml;nkt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Die Auslegung einer Stiftungssatzung wirft regelm&auml;&szlig;ig (wie die Auslegung eines Gesellschaftsvertrages und wie die Pr&uuml;fung der Frage, ob eine &ouml;ffentlich-rechtliche Zuwendung rechtm&auml;&szlig;ig ist) Zweifelsfragen und Unsicherheiten auf, l&auml;sst Raum f&uuml;r unterschiedliche Auffassungen und kann innerhalb einer weiten Spanne &quot;noch vertretbar&quot; sein, bevor sie f&uuml;r den verst&auml;ndigen und unbefangenen Dritten schlechterdings &quot;unvertretbar&quot; ist. Erst mit einer unvertretbaren Auslegung aber ist der Satzungszweck eindeutig &uuml;berschritten. Der Senat erachtet es nicht f&uuml;r sachgerecht, dass unterhalb dieser Schwelle eine Finanzbeh&ouml;rde oder ein FG ihre Einsch&auml;tzung an die Stelle der in erster Linie hierzu berufenen Stiftungsorgane setzen. Ein Missbrauch ist hierdurch nicht zu bef&uuml;rchten, da dieser eine unvertretbare Auslegung impliziert. Zudem unterliegen die Stiftungsorgane regelm&auml;&szlig;ig der in dem jeweiligen Stiftungsrecht und\/oder den Statuten vorgesehenen Rechtsbindung und Kontrolle.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Eine abweichende Herangehensweise f&uuml;hrte einerseits zu erheblicher Rechtsunsicherheit f&uuml;r die Beteiligten, andererseits insbesondere im Falle der ausl&auml;ndischen Stiftungen zu erheblichen Administrierungsproblemen und Vollzugsdefiziten. Hierbei ist zu bedenken, dass die Auslegung einer ausl&auml;ndischen Stiftungssatzung grunds&auml;tzlich nach den Ma&szlig;st&auml;ben des betreffenden ausl&auml;ndischen Rechts stattzufinden hat, denn dieses ist Vertragsstatut (vgl. Art.&nbsp;32 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 i.V.m. Art.&nbsp;27 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Einf&uuml;hrungsgesetzes zum B&uuml;rgerlichen Gesetzbuch in der f&uuml;r den streitgegenst&auml;ndlichen Vertrag geltenden Fassung &#8211;EGBGB a.F.&#8211;; vgl. Palandt\/Thorn, B&uuml;rgerliches Gesetzbuch, 78.&nbsp;Aufl., Rom&nbsp;I (IPR), Vorbemerkung Rz&nbsp;1), und zwar so, wie es auch die Gerichte des ausl&auml;ndischen Staates auslegen und anwenden (BFH-Urteil vom 07.12.2017&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;37\/16, BFH\/NV 2018, 440, Rz&nbsp;32, 33). Die dabei sich stellenden rechtlichen und praktischen Schwierigkeiten, die sich auf die Ermittlung sowohl des ausl&auml;ndischen Rechts als auch auf etwaige Sachverhaltsermittlungen beziehen, sind gr&ouml;&szlig;er als die Nachteile, die damit verbunden sind, dem Stiftungsorgan einen weitreichenden Entscheidungsspielraum zu belassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Die Feststellungslast f&uuml;r diejenigen Umst&auml;nde, die zu einer eindeutigen &Uuml;berschreitung des Satzungszwecks f&uuml;hren, liegt bei der Beh&ouml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben entspricht die Zuwendung an B&nbsp;C dem Satzungszweck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das FG war zwar bei seiner Auslegung von abweichenden Ma&szlig;st&auml;ben ausgegangen. Der Senat kann jedoch die erforderliche W&uuml;rdigung selbst vornehmen, da alle daf&uuml;r erforderlichen tats&auml;chlichen Feststellungen getroffen sind (vgl. etwa BFH-Urteil vom 19.08.2013&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;44\/11, BFHE 243, 304, BStBl II 2014, 234, Rz&nbsp;22, 23). Er stellt in diesem Zusammenhang klar, dass es um diejenigen Feststellungen geht, die zur Beurteilung der &quot;eindeutigen&quot; &Uuml;berschreitung des Satzungszwecks erforderlich sind, da dies der zutreffende rechtliche Ma&szlig;stab ist. Es geht nicht um diejenigen Feststellungen, derer es f&uuml;r eine umfassende Pr&uuml;fung der Satzungskonformit&auml;t nach den Regeln des Schweizer Rechts bed&uuml;rfte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Unterst&uuml;tzungsleistungen zum Zwecke der Ausstattung k&ouml;nnen in verschiedener Weise der Anschubfinanzierung dienen, sei es im famili&auml;ren, sei es im betrieblichen oder beruflichen Bereich, sei es f&uuml;r begonnene oder projektierte Vorhaben verschiedenster Art. Zwar fehlen Feststellungen dazu, zu welchem konkreten Zweck die an B&nbsp;C ausgekehrte Zahlung dienen sollte. Dies ist aber unsch&auml;dlich. Tatsachen, die auf eine eindeutige &Uuml;berschreitung des Satzungszwecks hindeuten, sind nicht festgestellt. Konkrete Anhaltspunkte hierf&uuml;r, die eine erste Ankn&uuml;pfung f&uuml;r weitere Ermittlungen darstellen k&ouml;nnten, fehlen auch. Soweit das FA die fehlende Individualisierung der zum Zwecke der Anschubfinanzierung ausgekehrten Betr&auml;ge beanstandet, kann es sich ohne Weiteres um eine Typisierung handeln, die dem Stiftungsrat freisteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vielmehr liegt es nicht neben der Sache, einem 29-J&auml;hrigen eine &quot;Anschubfinanzierung&quot; zu gew&auml;hren, und zwar gleich, welcher Art und wie konkret seine Zukunftspl&auml;ne sind. Es erscheint zwar problematisch, ist aber auch nicht g&auml;nzlich ausgeschlossen, das Alter von 29&nbsp;Jahren noch als &quot;in jugendlichen Jahren&quot; zu verstehen, wenn dieser Begriff n&auml;mlich satzungsspezifisch ausgelegt wird. Zumindest aus der Perspektive des &#8211;im Rahmen der Auslegung nicht anwendbaren&#8211; deutschen Rechts ist es sehr unwahrscheinlich, dass die Stifterin tats&auml;chlich im Blick gehabt haben sollte, &quot;Jugendliche&quot; (Personen ab 14&nbsp;Jahren) mit Mitteln erheblicher Gr&ouml;&szlig;enordnung auszustatten. Dies w&auml;re umgekehrt eher ein Widerspruch zu dem Stiftungszweck, eine Anschubfinanzierung f&uuml;r das weitere Leben zu bieten. Soweit Einzelheiten der Auslegung der Stiftungssatzung streitig bleiben m&uuml;ssen, ist gerade dies ein Anwendungsfall f&uuml;r die Einsch&auml;tzungspr&auml;rogative, die der Stiftungsrat im vorliegenden Fall nicht verlassen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf die weitere seitens des FA aufgeworfene Frage, ob die Stiftungssatzung &uuml;berhaupt dem ma&szlig;gebenden Schweizer Recht entspricht, kommt es nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben nicht mehr an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Zuwendung ist auch nicht nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 ErbStG steuerbar. B&nbsp;C ist nicht Zwischenberechtigter i.S. der Vorschrift.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 Satz&nbsp;1 ErbStG gilt als Schenkung unter Lebenden, was u.a. bei Aufhebung einer Stiftung erworben wird. Nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 Satz&nbsp;2 ErbStG steht dem gleich der Erwerb bei Aufl&ouml;sung einer Verm&ouml;gensmasse ausl&auml;ndischen Rechts, deren Zweck auf die Bindung von Verm&ouml;gen gerichtet ist, sowie der Erwerb durch Zwischenberechtigte w&auml;hrend des Bestehens der Verm&ouml;gensmasse. Da die Kl&auml;gerin fortbestand, kommt eine Besteuerung nach dieser Vorschrift nur in der Alternative des &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 ErbStG in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 ErbStG setzt einen Erwerb durch &quot;Zwischenberechtigte&quot; voraus. Zwischenberechtigter ist, wer unabh&auml;ngig von einem konkreten Aussch&uuml;ttungsbeschluss &uuml;ber eine Rechtszust&auml;ndigkeit an dem in der Verm&ouml;gensmasse gebundenen Verm&ouml;gen und\/oder an den durch die Verm&ouml;gensmasse erzielten Ertr&auml;gen verf&uuml;gt, sei es &#8211;nach deutschen Rechtsvorstellungen&#8211; in Gestalt dinglichen Rechts oder in Gestalt schuldrechtlicher Anspr&uuml;che. Einzelheiten k&ouml;nnen im Streitfall offenbleiben. Jedenfalls bedarf es eines rechtlich verfestigten Titels am Verm&ouml;gen. Nicht zwischenberechtigt ist, wer &uuml;ber keine Rechte an der Verm&ouml;gensmasse oder Anspr&uuml;che gegen&uuml;ber der Verm&ouml;gensmasse verf&uuml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Bereits der Wortlaut &quot;Zwischenberechtigte&quot; legt es nahe, nicht jedweden Aussch&uuml;ttungsempf&auml;nger, sondern nur denjenigen zu erfassen, der ein abstrakt-generelles &quot;Recht&quot; auf die Aussch&uuml;ttung geltend machen kann. Dabei ist der Aussch&uuml;ttungsanspruch auszuklammern, der erst aufgrund eines konkreten Beschlusses im Einzelfall entsteht. Wenn damit der zugrunde liegende Rechtsanspruch geschaffen werden k&ouml;nnte, w&uuml;rde das Tatbestandsmerkmal leerlaufen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat hatte zwar f&uuml;r einen common law trust, der der gesetzgeberische Anlass der Vorschrift war, entschieden, dass Zwischenberechtigte alle Personen seien, die w&auml;hrend des Bestehens eines Trusts Auszahlungen aus dem Trustverm&ouml;gen erhalten (BFH-Urteil vom 27.09.2012&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;45\/10, BFHE 238, 540, BStBl II 2013, 84, Rz&nbsp;16). Allerdings war die Rechtszust&auml;ndigkeit des Empf&auml;ngers unter den Gegebenheiten des damaligen Streitfalls nicht problematisch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im Hinblick auf die Funktion des Zwischenberechtigten hatte der Senat sinngem&auml;&szlig; ausgef&uuml;hrt, dass der Endberechtigte eines von einem Dritten errichteten Trusts, der w&auml;hrend der Laufzeit des Trusts Aussch&uuml;ttungen erh&auml;lt, diese als Zwischenberechtigter erwirbt, da anderenfalls die Verm&ouml;genssubstanz und die Verm&ouml;gensertr&auml;ge des Trusts vor Aufl&ouml;sung steuerfrei ausgezahlt werden k&ouml;nnten (BFH-Urteil in BFHE 238, 540, BStBl II 2013, 84, Rz&nbsp;17). Wenn danach die Steuerpflicht des Zwischenberechtigten jedenfalls auch die Umgehung der Steuerpflicht des Endberechtigten bezweckt &#8211;der er w&auml;re, w&auml;re er nicht bereits Zwischenberechtigter&#8211;, zeigt auch dies, dass es um Personen geht, denen eine nicht ohne weiteres entziehbare Rechtszust&auml;ndigkeit an Verm&ouml;genssubstanz und -ertr&auml;gen zusteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Entstehungsgeschichte des &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 ErbStG best&auml;tigt schlie&szlig;lich die Vorstellung, dass zwischenberechtigt nur sein kann, wer &uuml;ber einen Rechtstitel an und gegen&uuml;ber der Verm&ouml;gensmasse verf&uuml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Die Vorschrift wurde geschaffen, um auch die Bindung von Verm&ouml;gen in den in anglo-amerikanischen Staaten gebr&auml;uchlichen Formen des sog. common law trust zu erfassen, die nach der damaligen Rechtsprechung zun&auml;chst weder beim Trustverwalter noch beim Beg&uuml;nstigten zu einem steuerbaren Erwerb gef&uuml;hrt hatte (vgl. BFH-Entscheidungen in BFHE 238, 540, BStBl II 2013, 84, Rz 13; in BFH\/NV 2014, 1554, Rz&nbsp;11, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Nach der Begr&uuml;ndung zum Gesetzentwurf des Steuerentlastungsgesetzes 1999\/ 2000\/2002 vom 09.11.1998 wurde der Verm&ouml;gens&uuml;bergang auf den Trust bei seiner Errichtung und auf die Anfallsberechtigten bei seiner Aufl&ouml;sung als zus&auml;tzlicher Erwerbstatbestand in die &sect;&sect;&nbsp;3 und 7 ErbStG aufgenommen (BTDrucks 14\/23, S.&nbsp;200). Nach dem Dritten Bericht des Finanzausschusses zu dem Gesetzentwurf BTDrucks 14\/23 vom 03.03.1999 sollte ferner die sp&auml;tere zus&auml;tzliche Ausstattung dieser Verm&ouml;gensmasse mit Verm&ouml;gen erfasst werden. Schlie&szlig;lich sollte der Tatbestand &uuml;ber die Auskehrung des Verm&ouml;gens bei Aufl&ouml;sung auf Zwischennutzungsrechte am Verm&ouml;gen der Verm&ouml;gensmasse ausgedehnt werden (BTDrucks 14\/443, S.&nbsp;41).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sowohl das Konzept des &quot;Anfallsberechtigten&quot; als auch dasjenige der &quot;Zwischennutzungsrechte&quot; setzt gedanklich Rechte und Anspr&uuml;che voraus. Wer kraft freier Entscheidung eines Dritten eine Zuwendung erh&auml;lt, ist nicht Rechtsinhaber in diesem Sinne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Auslegungskriterien, die im Gegensatz hierzu ein weiteres Verst&auml;ndnis des Tatbestandsmerkmals &quot;Zwischenberechtigter&quot; nahelegen, bestehen nicht. Abgesehen von den &Uuml;berlegungen, die der Senat in seinem Urteil in BFHE 238, 540, BStBl II 2013, 84 angestellt hat, l&auml;sst die Gesetzessystematik keine R&uuml;ckschl&uuml;sse auf das Verst&auml;ndnis des Begriffs zu. Der Senat l&auml;sst es daher bei der wortlautnahen Interpretation bewenden, die auch dem Begriffsteil &quot;&#8230;berechtigt&#8230;&quot; eine selbst&auml;ndige Bedeutung beimisst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) B&nbsp;C war nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben nicht Zwischenberechtigter i.S. der Vorschrift, denn er hatte gegen die Kl&auml;gerin keine Anspr&uuml;che auf Aussch&uuml;ttung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 3.7.2019, II R 6\/16ECLI:DE:BFH:2019:U.030719.IIR6.16.0 Zuwendungen einer Schweizer Stiftung (Schenkungsteuer) Leits&auml;tze 1. Zuwendungen einer ausl&auml;ndischen Stiftung sind nur dann nach &sect; 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG steuerbar, wenn sie eindeutig gegen den Satzungszweck versto&szlig;en. 2. Zwischenberechtigter i.S. des &sect; 7 Abs. 1 Nr. 9 Satz 2 Halbsatz 2 ErbStG ist, wer unabh&auml;ngig &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-6-16-zuwendungen-einer-schweizer-stiftung-schenkungsteuer\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;6\/16 &#8211; Zuwendungen einer Schweizer Stiftung (Schenkungsteuer)<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71275","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71275","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71275"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71275\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71275"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71275"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71275"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}