{"id":71370,"date":"2019-11-01T11:39:46","date_gmt":"2019-11-01T09:39:46","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71370"},"modified":"2019-11-01T11:39:46","modified_gmt":"2019-11-01T09:39:46","slug":"x-r-24-18-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-11062019-x-r-7-18-anwendung-des-ermaessigten-steuersatzes-auf-die-kapitalabfindung-von-kleinbetragsrenten-aus-altersvorsorgevertraegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-24-18-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-11062019-x-r-7-18-anwendung-des-ermaessigten-steuersatzes-auf-die-kapitalabfindung-von-kleinbetragsrenten-aus-altersvorsorgevertraegen\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;24\/18 &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 11.06.2019 X R 7\/18 &#8211; Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes auf die Kapitalabfindung von Kleinbetragsrenten aus Altersvorsorgevertr&auml;gen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 11.6.2019, X R 24\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.110619.XR24.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 11.06.2019 X R 7\/18 &#8211; Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes auf die Kapitalabfindung von Kleinbetragsrenten aus Altersvorsorgevertr&auml;gen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Die Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes auf Verg&uuml;tungen f&uuml;r mehrj&auml;hrige T&auml;tigkeiten erfordert zus&auml;tzlich die Au&szlig;erordentlichkeit dieser Eink&uuml;nfte. Hierf&uuml;r ist im Falle der Kapitalisierung von Altersbez&uuml;gen entscheidend, dass eine solche Zusammenballung der Eink&uuml;nfte in dem betreffenden Lebens-, Wirtschafts- und Regelungsbereich nicht dem typischen Ablauf entspricht. Ob dar&uuml;ber hinaus in dem konkreten Vertrag die M&ouml;glichkeit einer Kapitalabfindung bereits von Anfang an vorgesehen war oder nicht, hat demgegen&uuml;ber nur indizielle Bedeutung.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Die Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes auf Kapitalabfindungen von Kleinbetragsrenten aus Altersvorsorgevertr&auml;gen kann in der Zeit vor dem Inkrafttreten des &sect; 22 Nr. 5 Satz 13 EStG nicht allein mit der Begr&uuml;ndung bejaht werden, der urspr&uuml;ngliche Altersvorsorgevertrag habe eine solche Kapitalisierungsm&ouml;glichkeit nicht vorgesehen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts N&uuml;rnberg vom 11.07.2018 &#8211; 5 K 1130\/17 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht N&uuml;rnberg zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Verfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der im Jahr 1949 geborene Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) schloss im Jahr 2003 mit einem Anbieter einen zertifizierten Altersvorsorgevertrag. Entsprechend &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 des Altersvorsorge-Zertifizierungsgesetzes in der seinerzeit geltenden Fassung sah der Vertrag vor, dass die Auszahlung ausschlie&szlig;lich in Form einer lebenslangen monatlichen Leibrente oder eines Auszahlungsplans mit monatlichen Teilraten und anschlie&szlig;ender lebenslanger Teilkapitalverrentung m&ouml;glich sein sollte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im M&auml;rz 2015 unterbreitete der Anbieter dem &#8211;zu diesem Zeitpunkt 65-j&auml;hrigen&#8211; Kl&auml;ger die M&ouml;glichkeit einer f&ouml;rderunsch&auml;dlichen Kapitalabfindung, da die Monatsrente sich auf lediglich 21&nbsp;EUR belaufen w&uuml;rde. Dies war m&ouml;glich geworden, weil &#8211;zeitlich nach dem Vertragsschluss&#8211; durch das Alterseink&uuml;nftegesetz vom 5.&nbsp;Juli 2004 (BGBl I 2004, 1427) mit Wirkung zum 1.&nbsp;Januar 2005 in &sect;&nbsp;93 Abs.&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) eine Regelung geschaffen worden war, wonach die Kapitalabfindung einer Kleinbetragsrente zu Beginn der Auszahlungsphase als unsch&auml;dliche Verwendung anzusehen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Der Kl&auml;ger stimmte dem zu und erhielt im Streitjahr 2015 eine Einmalzahlung, die der Anbieter in der von ihm &uuml;bermittelten Rentenbezugsmitteilung wie folgt aufgegliedert hat:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">7.018,59&nbsp;EUR: gef&ouml;rderte Betr&auml;ge nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 EStG<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">.\/.&nbsp;&nbsp;24,34&nbsp;EUR: negative Zinsen nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) besteuerte die Kapitalabfindung in den Einkommensteuerbescheiden f&uuml;r das Streitjahr &#8211;zuletzt im Bescheid vom 22.&nbsp;Mai 2017&#8211; in H&ouml;he von 7.018&nbsp;EUR als &quot;Leistung aus einem Altersvorsorgevertrag&quot; gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 EStG in vollem Umfang. Ferner setzte er gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;c EStG aus den Zinsen Eink&uuml;nfte von .\/.&nbsp;24&nbsp;EUR an. Der Kl&auml;ger begehrte demgegen&uuml;ber die Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes, da es sich um au&szlig;erordentliche Eink&uuml;nfte aus einer mehrj&auml;hrigen T&auml;tigkeit (&sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;4 EStG) handele.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem der Einspruch in diesem Punkt erfolglos geblieben war, gab das Finanzgericht (FG) der Klage statt (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2019, 50). Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte es aus, au&szlig;erordentliche Eink&uuml;nfte seien gegeben, wenn die Zusammenballung nicht dem vertragsgem&auml;&szlig;en oder typischen Ablauf der jeweiligen Einkunftserzielung entspreche. Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) gen&uuml;ge es, wenn nur eine der beiden Alternativen erf&uuml;llt sei. Vorliegend sei die Kapitalabfindung nicht vertragsgem&auml;&szlig; gewesen, da sie im urspr&uuml;nglichen Altersvorsorgevertrag nicht vorgesehen gewesen sei. Die nachtr&auml;gliche Vereinbarung der Kapitalabfindung &auml;ndere daran nichts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es handele sich auch um einen atypischen Ablauf. F&uuml;r die Basisversorgung seien ausschlie&szlig;lich laufende Rentenzahlungen typisch. Ein Kapitalwahlrecht w&auml;re auch im Bereich der steuerlich gef&ouml;rderten zus&auml;tzlichen Altersvorsorge bis 2004 zulagesch&auml;dlich gewesen, so dass dies im Zeitpunkt des Vertragsschlusses atypisch gewesen sei. Allein der Umstand, dass die Anbieter versucht haben d&uuml;rften, m&ouml;glichst viele Kunden zur Annahme von Abfindungen f&uuml;r Kleinbetragsrenten zu bewegen, bewirke nicht, dass ein solcher Ablauf als typisch anzusehen sei. Denn die Kapitalabfindung habe nicht im Belieben der Anbieter gestanden, sondern in jedem Einzelfall die Zustimmung der Kunden vorausgesetzt. Dieses Verhalten habe dem bis 2004 im Gesetz verankerten Leitbild einer lebenslangen Erg&auml;nzung zur Basisversorgung widersprochen. Die ab dem 1.&nbsp;Januar 2018 geltende Neuregelung des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;13 EStG lasse nicht den R&uuml;ckschluss zu, dass &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 EStG in den Vorjahren nicht anzuwenden gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision vertritt das FA weiterhin die Auffassung, die Kapitalabfindung sei nicht als au&szlig;erordentlich anzusehen. Sie sei zum einen vertragsgem&auml;&szlig; gewesen, da die Parteien den urspr&uuml;nglichen Vertrag einvernehmlich ge&auml;ndert h&auml;tten. Nach dem BFH-Urteil vom 20.&nbsp;September 2016&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;23\/15 (BFHE 255, 209, BStBl II 2017, 347, Rz&nbsp;24) sei eine bereits im urspr&uuml;nglichen Vertrag vorgesehene Kapitalabfindung auch dann vertragsgem&auml;&szlig;, wenn die Aus&uuml;bung des Kapitalwahlrechts ein Zusammenwirken beider Vertragsparteien voraussetze. Es sei kein Grund ersichtlich, weshalb etwas anderes gelten sollte, wenn die Parteien nachtr&auml;glich dahingehend zusammenwirkten, dass sie den Vertrag einvernehmlich &auml;nderten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dar&uuml;ber hinaus sei die Abfindung auch nicht atypisch, da die Abgeltung einer Kleinbetragsrente wegen der unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hohen Verwaltungskosten den Normalfall darstelle. Der BFH habe in seinem Urteil vom 23.&nbsp;Oktober 2013&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;3\/12 (BFHE 243, 287, BStBl II 2014, 58) den erm&auml;&szlig;igten Steuersatz zwar f&uuml;r eine Kapitalabfindung gew&auml;hrt, bei der es sich um eine eng begrenzte und auslaufende Ausnahmeregelung gehandelt habe. Dies habe sich aber auf die Basisversorgung (berufsst&auml;ndisches Versorgungswerk) bezogen. Die steuerlich gef&ouml;rderte zus&auml;tzliche Altersvorsorge geh&ouml;re indes nicht zur Basisversorgung, sondern zur zweiten Schicht der Altersvorsorge. Hier sei eine Kapitalabfindung nicht atypisch, da entsprechende Vereinbarungen seit 2005 m&ouml;glich seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Er schlie&szlig;t sich dem FG an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Zu Recht hat das FG die Kapitalabfindung als Leistung aus einem Altersvorsorgevertrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 EStG in vollem Umfang als einkommensteuerpflichtig angesehen. Da dies zwischen den Beteiligten im Revisionsverfahren zu Recht nicht streitig ist, sieht der Senat insoweit von weiteren Ausf&uuml;hrungen ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Hinsichtlich der Frage, ob die Voraussetzungen f&uuml;r die Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes (&sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 EStG) auf die Kapitalabfindung vorliegen, ist der Rechtsstreit nicht entscheidungsreif. &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;13 EStG ist im Streitjahr noch nicht anwendbar und hat f&uuml;r die fr&uuml;heren Zeitr&auml;ume keine entscheidende Bedeutung (dazu unten a). Auch liegen die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 EStG nicht vor (unten b). Die tats&auml;chlichen Feststellungen des FG zu den Voraussetzungen des &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;4 EStG reichen aber nicht aus (unten c), so dass der Rechtsstreit an die Vorinstanz zur&uuml;ckverwiesen werden muss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Erst mit Wirkung ab dem 1.&nbsp;Januar 2018 (vgl. Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 i.V.m. Art.&nbsp;9 Nr.&nbsp;5 Buchst.&nbsp;b des Betriebsrentenst&auml;rkungsgesetzes vom 17.&nbsp;August 2017, BGBl I 2017, 3214) ist dem &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;5 EStG ein Satz&nbsp;13 angef&uuml;gt worden, wonach f&uuml;r Leistungen aus Altersvorsorgevertr&auml;gen nach &sect;&nbsp;93 Abs.&nbsp;3 EStG die in &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 EStG geregelte Steuersatzerm&auml;&szlig;igung entsprechend anzuwenden ist. Im Streitjahr 2015 konnte diese Rechtsfolge der Besteuerung der Kapitalabfindung nicht zugrunde gelegt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die sp&auml;tere ausdr&uuml;ckliche gesetzliche Regelung kann f&uuml;r die rechtliche Beurteilung fr&uuml;herer Zeitr&auml;ume nicht von entscheidender Bedeutung sein. Zwar hei&szlig;t es in der Begr&uuml;ndung zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Betriebsrentenst&auml;rkungsgesetz vom 22.&nbsp;Februar 2017 (BTDrucks 18\/11286, 63), vor dem Inkrafttreten des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;13 EStG sei die Gew&auml;hrung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes nicht in Betracht gekommen, da eine Kapitalabfindung stets auf einer vertraglichen Vereinbarung zwischen dem Anbieter und dem Steuerpflichtigen beruhe. Auch wenn einer solchen &Auml;u&szlig;erung eines &#8211;sp&auml;teren&#8211; Gesetzgebers mitunter eine gewisse Indizwirkung f&uuml;r die in fr&uuml;heren Jahren geltende Rechtslage beigemessen werden mag, ist durch die Auslegung der im Streitjahr 2015 geltenden gesetzlichen Regelungen zu ermitteln, ob &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 EStG seinerzeit auf Kapitalauszahlungen nach &sect;&nbsp;93 Abs.&nbsp;3 EStG anwendbar war oder nicht (vgl. dazu die nachfolgenden Ausf&uuml;hrungen unter b und c).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 EStG kommen als au&szlig;erordentliche Eink&uuml;nfte u.a. Entsch&auml;digungen i.S. des &sect;&nbsp;24 Nr.&nbsp;1 EStG in Betracht. Die Voraussetzungen dieser Vorschrift liegen im Streitfall nicht vor. Die Kapitalisierung eines Anspruchs auf laufende Zahlungen stellt grunds&auml;tzlich keine Entsch&auml;digung dar (vgl. BFH-Urteile vom 21.&nbsp;September 1993&nbsp;&#8211; III&nbsp;R&nbsp;53\/89, BFHE 172, 349, unter II.1., und vom 14.&nbsp;Januar 2004&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;37\/02, BFHE 205, 96, BStBl II 2004, 493, unter II.1.c). Dar&uuml;ber hinaus setzt die Annahme einer Entsch&auml;digung in F&auml;llen, in denen die entsprechende Zahlung auf einer einvernehmlichen Vertrags&auml;nderung beruht, voraus, dass der Steuerpflichtige dabei unter rechtlichem, wirtschaftlichem oder tats&auml;chlichem Druck gehandelt hat (vgl. BFH-Urteil vom 24.&nbsp;Juni 2009&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;94\/06, BFHE 225, 398, unter II.2.a). Daf&uuml;r ist vorliegend nichts ersichtlich. All dies ist zwischen den Beteiligten zu Recht nicht streitig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ob die Kapitalabfindung als Verg&uuml;tung f&uuml;r mehrj&auml;hrige T&auml;tigkeiten (&sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;4 EStG) anzusehen ist, kann anhand der Feststellungen des FG hingegen nicht abschlie&szlig;end beurteilt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Senat hat in einem Parallelverfahren mit Urteil vom 11.&nbsp;Juni 2019&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;7\/18 (www.bundesfinanzhof.de, Datum der Ver&ouml;ffentlichung 22.&nbsp;August 2019, unter II.2.c bb) entschieden, dass in F&auml;llen wie dem vorliegenden zwar grunds&auml;tzlich von einer Verg&uuml;tung f&uuml;r mehrj&auml;hrige T&auml;tigkeiten auszugehen ist, die Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes aber zus&auml;tzlich die &quot;Au&szlig;erordentlichkeit&quot; dieser Eink&uuml;nfte erfordert und dies in den F&auml;llen, in denen es um die Beg&uuml;nstigung einer Einmalzahlung nach &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;4 EStG geht, voraussetzt, dass eine solche Einmalzahlung &#8211;hier: die Kapitalisierung laufender Anspr&uuml;che auf Altersbez&uuml;ge&#8211; f&uuml;r den betreffenden Lebens-, Wirtschafts- und Regelungsbereich atypisch ist. Ob dar&uuml;ber hinaus in dem konkreten Vertrag die M&ouml;glichkeit einer Kapitalabfindung bereits von Anfang an vorgesehen war oder nicht, stellt sich danach als ein Indiz dar, das allenfalls gewisse R&uuml;ckschl&uuml;sse darauf zulassen mag, ob eine Kapitalabfindung im betreffenden Lebens- oder Wirtschaftsbereich typisch oder atypisch ist, aber nicht von allein entscheidender Bedeutung ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben kann allein der vom FG festgestellte Umstand, dass die M&ouml;glichkeit der Kapitalisierung einer Kleinbetragsrente im Altersvorsorgevertrag urspr&uuml;nglich nicht vorgesehen war, die Anwendung des &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;4 EStG nicht er&ouml;ffnen. Vielmehr ist entscheidend, ob die Kapitalisierung laufender Rentenanspr&uuml;che im Bereich der Altersvorsorgevertr&auml;ge (&sect;&sect;&nbsp;82&nbsp;ff. EStG) als atypisch anzusehen ist. Auch diese Frage hat das FG zwar bejaht, allerdings keine tats&auml;chlichen Feststellungen getroffen, die seine W&uuml;rdigung tragen k&ouml;nnten. F&uuml;r das Verfahren im zweiten Rechtsgang nimmt der Senat auf die Hinweise in seinem Urteil vom 11.&nbsp;Juni 2019&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;7\/18, unter II.2.c&nbsp;cc Bezug.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Erg&auml;nzend ist anzumerken, dass die Annahme eines nicht mehr atypischen Geschehensablaufs &#8211;anders als das FG meint&#8211; nicht dadurch ausgeschlossen w&uuml;rde, dass die Initiative zu der erforderlichen Vertrags&auml;nderung in vielen F&auml;llen von den Anbietern ausgegangen sein mag. Entscheidend ist, ob es nur in atypischen Einzelf&auml;llen zu einer auf eine Kapitalisierung gerichteten Vertrags&auml;nderung gekommen ist, nicht aber, auf wessen Initiative eine solche Vertrags&auml;nderung zur&uuml;ckgeht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ebenso kann man &#8211;entgegen dem FG&#8211; f&uuml;r die Beurteilung von Kapitalabfindungen aus Altersvorsorgevertr&auml;gen (zus&auml;tzliche Altersversorgung und Teil der zweiten Schicht des Drei-Schichten-Modells) nichts daraus ableiten, dass Kapitalabfindungen im Bereich der Basisversorgung grunds&auml;tzlich als atypisch anzusehen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung auf das FG beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 11.6.2019, X R 24\/18ECLI:DE:BFH:2019:U.110619.XR24.18.0 Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 11.06.2019 X R 7\/18 &#8211; Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes auf die Kapitalabfindung von Kleinbetragsrenten aus Altersvorsorgevertr&auml;gen Leits&auml;tze 1. NV: Die Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes auf Verg&uuml;tungen f&uuml;r mehrj&auml;hrige T&auml;tigkeiten erfordert zus&auml;tzlich die Au&szlig;erordentlichkeit dieser Eink&uuml;nfte. Hierf&uuml;r ist im Falle der Kapitalisierung von &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-24-18-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-11062019-x-r-7-18-anwendung-des-ermaessigten-steuersatzes-auf-die-kapitalabfindung-von-kleinbetragsrenten-aus-altersvorsorgevertraegen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;24\/18 &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 11.06.2019 X R 7\/18 &#8211; Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes auf die Kapitalabfindung von Kleinbetragsrenten aus Altersvorsorgevertr&auml;gen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71370","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71370","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71370"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71370\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71370"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71370"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71370"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}