{"id":71372,"date":"2019-11-01T11:37:55","date_gmt":"2019-11-01T09:37:55","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71372"},"modified":"2019-11-01T11:37:55","modified_gmt":"2019-11-01T09:37:55","slug":"x-r-7-17-beginn-der-herstellung-nach-par-6b-abs-3-estg-verfassungsmaessigkeit-der-hoehe-des-gewinnzuschlags-bis-2009","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-7-17-beginn-der-herstellung-nach-par-6b-abs-3-estg-verfassungsmaessigkeit-der-hoehe-des-gewinnzuschlags-bis-2009\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;7\/17 &#8211; Beginn der Herstellung nach &sect; 6b Abs. 3 EStG; Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der H&ouml;he des Gewinnzuschlags bis 2009"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 9.7.2019, X R 7\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.090719.XR7.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Beginn der Herstellung nach &sect; 6b Abs. 3 EStG; Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der H&ouml;he des Gewinnzuschlags bis 2009<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Der Herstellungsbeginn i.S. des &sect; 6b Abs. 3 Satz 3 EStG ist anzunehmen, wenn das Investitionsvorhaben &quot;ins Werk gesetzt&quot; wird. Dies kann vor den eigentlichen Bauarbeiten liegen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Reine Vorbereitungsarbeiten in der Entwurfsphase reichen nicht aus, um von dem Beginn der Herstellung nach &sect; 6b Abs. 3 Satz 3 EStG ausgehen zu k&ouml;nnen.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Die H&ouml;he des Gewinnzuschlags nach &sect; 6b Abs. 7 EStG ist jedenfalls bis zum Jahr 2009 nicht verfassungswidrig.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nchen, Au&szlig;ensenate Augsburg, vom 14.02.2017 &#8211; 6 K 2143\/16 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) erzielte u.a. gewerbliche Eink&uuml;nfte. Diesen Gewinn ermittelte er durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;5 des Einkommensteuergesetzes in der f&uuml;r das Streitjahr 2009 ma&szlig;geblichen Fassung (EStG). Das abweichende Wirtschaftsjahr f&uuml;r den Gewerbebetrieb endete am 30.&nbsp;Juni 2009.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger hatte in seiner Bilanz zum 30.&nbsp;Juni 2005 einen Sonderposten mit R&uuml;cklageanteil gebildet, den er steuerlich als R&uuml;cklage nach &sect;&nbsp;6b EStG ber&uuml;cksichtigte. Im Bilanzbericht zum 30.&nbsp;Juni 2009 wurde erl&auml;utert, dass mit der Investition, auf die die R&uuml;cklage zu &uuml;bertragen sei, im Wirtschaftsjahr 2008\/2009 begonnen worden sei. Aus diesem Grunde l&ouml;ste der Kl&auml;ger die &sect;&nbsp;6b-R&uuml;cklage zum 30.&nbsp;Juni 2009 nicht auf, sondern behielt sie in H&ouml;he des urspr&uuml;nglichen Betrags bei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die R&uuml;cklage wurde auf ein in einem sp&auml;teren Jahr fertiggestelltes Betriebsgeb&auml;ude &uuml;bertragen. F&uuml;r dieses Bauvorhaben beauftragte der Kl&auml;ger nach dem 6.&nbsp;Juli 2010 einen Statiker. Der Bauantrag wurde vom Architekten am 15.&nbsp;Juni 2010 gezeichnet; der Kl&auml;ger reichte ihn am 22.&nbsp;Juni 2010 bei der Baubeh&ouml;rde ein. Der Architekt stellte am 20.&nbsp;Juli 2010 insgesamt 192&nbsp;Arbeitsstunden f&uuml;r die Zeit vom 19.&nbsp;Mai 2009 bis zum 30.&nbsp;Juni 2010 in Rechnung. Davon betrafen 66,5&nbsp;Stunden die Vor- und Entwurfsplanung in der Zeit bis zum 30.&nbsp;Juni 2009.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger hat erkl&auml;rt, er sei bereits im Fr&uuml;hjahr 2009 zu dem Ergebnis gekommen, ein neues Betriebsgeb&auml;ude zu ben&ouml;tigen. Nach internen Vorbesprechungen habe er dem Architekten am 14.&nbsp;Mai 2009 m&uuml;ndlich den Planungsauftrag erteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen einer steuerlichen Au&szlig;enpr&uuml;fung kam der Pr&uuml;fer zu dem Ergebnis, dass die &sect;&nbsp;6b-R&uuml;cklage nicht auf das Geb&auml;ude &uuml;bertragen werden k&ouml;nne, da der Bauantrag nicht zum Ende der vierj&auml;hrigen Investitionsfrist am 30.&nbsp;Juni 2009 eingereicht worden sei. Somit sei mit der Herstellung zu diesem Zeitpunkt nicht begonnen worden. Die Investitionsfrist k&ouml;nne deshalb nicht &uuml;ber diesen Bilanzstichtag hinaus verl&auml;ngert werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) schloss sich der Ansicht des Pr&uuml;fers an und erlie&szlig; f&uuml;r das Streitjahr 2009 einen entsprechend ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid. Einspruch und Klage blieben erfolglos (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2017, 643).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger macht mit seiner Revision geltend, die Planungen ab Fr&uuml;hjahr 2009 seien Teil des Herstellungsprozesses gewesen. Sie stellten den nach au&szlig;en hin erkennbaren und objektiv nachpr&uuml;fbaren Beginn der Investition dar. Die Stellung eines Bauantrags sei deshalb nicht (mehr) n&ouml;tig gewesen. Hierf&uuml;r spr&auml;chen auch die &Auml;nderungen in &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;5 des Investitionszulagengesetzes (InvZulG) 2010. Schlie&szlig;lich bestimme sich der Zeitpunkt des Beginns einer Investition nach der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung auch bei &sect;&nbsp;6b EStG ebenso wie im Investitionszulagenrecht. Somit sei vor dem 30.&nbsp;Juni 2009 mit der Herstellung begonnen worden. Die &sect;&nbsp;6b-R&uuml;cklage sei deshalb zu Recht auf das innerhalb des auf sechs Jahre zu verl&auml;ngernden Reinvestitionszeitraums errichtete Geb&auml;ude &uuml;bertragen worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen sei die H&ouml;he des Gewinnzuschlags (&sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;7 EStG) von 6&nbsp;% p.a. schon in den ma&szlig;geblichen Jahren 2005 bis 2009 verfassungswidrig gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das angefochtene Urteil und die Einspruchsentscheidung vom 1.&nbsp;Juli 2016 aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2009 vom 18.&nbsp;September 2015 dahingehend zu &auml;ndern, dass die Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb um 299.196&nbsp;EUR vermindert werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es ist der Ansicht, dass die get&auml;tigten Planungsarbeiten nicht zur Konkretisierung des Investitionsvorhabens ausreichten. Die Reinvestitionsr&uuml;cklage sei deshalb zu Recht zum 30.&nbsp;Juni 2009 aufzul&ouml;sen gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit die Planung neben der Errichtung Teil des einheitlichen Vorgangs der Herstellung sei, m&uuml;sse auf den gesamten, abgeschlossenen Planungsvorgang abgestellt werden. Die Beauftragung eines Architekten und die bis zum 30.&nbsp;Juni 2009 nur fortgeschrittene, aber nicht beendete Planung habe deshalb nicht zu einer hinreichenden Konkretisierung des Investitionsobjektes gef&uuml;hrt. Schlie&szlig;lich seien nur rd. 35&nbsp;% der gesamten T&auml;tigkeit des Architekten bis zu diesem Stichtag ausgef&uuml;hrt worden. Das Geb&auml;ude habe sich lediglich im Stadium einer Vorplanung befunden. Das Aufma&szlig; des Geb&auml;udebestandes stelle eine reine Vorbereitungshandlung dar. Zu diesem Zeitpunkt sei die Planung noch jederzeit &auml;nderbar gewesen. Der Kl&auml;ger h&auml;tte vom Bau am 30.&nbsp;Juni 2009 noch vollst&auml;ndig Abstand nehmen k&ouml;nnen. Die Reinvestitionsabsicht sei zu diesem Zeitpunkt noch nicht anhand &auml;u&szlig;erer Umst&auml;nde nachpr&uuml;fbar gewesen. Eine abweichende Betrachtungsweise ergebe sich auch nicht beim Vergleich mit dem InvZulG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des Kl&auml;gers ist unbegr&uuml;ndet und daher nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) hat zu Recht entschieden, dass die zum 30.&nbsp;Juni 2005 gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG gebildete Reinvestitionsr&uuml;cklage nach Ablauf des vierj&auml;hrigen Investitionszeitraums des &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG aufzul&ouml;sen war, da zu diesem Zeitpunkt mit der Herstellung eines neuen Geb&auml;udes noch nicht begonnen worden war (unter 1.). Die bis zum 30.&nbsp;Juni 2009 vom Kl&auml;ger ergriffenen Ma&szlig;nahmen reichten, dies hat das FG in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise angenommen, nicht aus, um den f&uuml;r eine Verl&auml;ngerung des Investitionszeitraums auf sechs Jahre n&ouml;tigen Beginn der Herstellung ausreichend zu dokumentieren (unter 2.). Die H&ouml;he des Gewinnzuschlags i.S. des &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;7 EStG ist jedenfalls bis zum Jahr 2009 verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden (unter 3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG kann der Steuerpflichtige, der ein dort genanntes Wirtschaftsgut seines Anlageverm&ouml;gens ver&auml;u&szlig;ert, &#8211;unter weiteren Voraussetzungen&#8211; im Wirtschaftsjahr der Ver&auml;u&szlig;erung von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten der in &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG bezeichneten Wirtschaftsg&uuml;ter einen Betrag bis zur H&ouml;he des bei der Ver&auml;u&szlig;erung entstandenen Gewinns abziehen. Soweit er diesen Betrag nicht abzieht, kann er &#8211;wie hier in der Bilanz des Kl&auml;gers zum 30.&nbsp;Juni 2005 geschehen&#8211; im Wirtschaftsjahr der Ver&auml;u&szlig;erung eine den steuerlichen Gewinn mindernde R&uuml;cklage bilden (&sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG kann der Steuerpflichtige bis zur H&ouml;he der R&uuml;cklage nach Satz&nbsp;1 von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten der in Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 bezeichneten Wirtschaftsg&uuml;ter, die in den folgenden vier Wirtschaftsjahren angeschafft oder hergestellt worden sind, im Wirtschaftsjahr ihrer Anschaffung oder Herstellung einen Betrag unter Ber&uuml;cksichtigung der Einschr&auml;nkungen des Abs.&nbsp;1 S&auml;tze&nbsp;2 bis 4 abziehen. Die Frist von vier Jahren verl&auml;ngert sich nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 EStG bei neu hergestellten Geb&auml;uden auf sechs Jahre, wenn mit ihrer Herstellung vor dem Schluss des vierten auf die Bildung der R&uuml;cklage folgenden Wirtschaftsjahres begonnen worden ist. Ist eine R&uuml;cklage am Schluss des vierten bzw. &#8211;bei Geb&auml;uden, mit deren Herstellung bis zu diesem Zeitpunkt schon begonnen wurde&#8211; sechsten auf ihre Bildung folgenden Wirtschaftsjahres noch vorhanden, so ist sie nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;5 EStG in diesem Zeitpunkt gewinnerh&ouml;hend aufzul&ouml;sen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) &sect;&nbsp;6b EStG dient dem Zweck, die aufgrund bestimmter Ver&auml;u&szlig;erungsvorg&auml;nge freiwerdenden stillen Reserven steuerrechtlich nicht sofort zu erfassen, sondern sie auf ein Reinvestitionsgut zu &uuml;bertragen (vgl. nur Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 14.&nbsp;M&auml;rz 2012&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;6\/09, BFH\/NV 2012, 1122, Rz&nbsp;18, m.w.N.). Die &Uuml;bertragung muss dabei innerhalb der in &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 S&auml;tze&nbsp;2 und 3 EStG genannten Fristen geschehen. Mit der in Satz&nbsp;3 vorgesehenen Verl&auml;ngerung der grunds&auml;tzlich vierj&auml;hrigen Reinvestitionsfrist auf sechs Jahre wird ber&uuml;cksichtigt, dass die Herstellung von Geb&auml;uden erfahrungsgem&auml;&szlig; eine l&auml;ngere Planungs- und Bauzeit erfordert (vgl. zum Zweck der Verl&auml;ngerung bereits BTDrucks IV\/2617, S.&nbsp;5). Die Verl&auml;ngerung der Reinvestitionsfrist ist allerdings von der weiteren Voraussetzung abh&auml;ngig, dass innerhalb der allgemein geltenden Vierjahresfrist bereits mit der Herstellung des Reinvestitionsobjekts begonnen worden ist. Deshalb kann der Steuerpflichtige die Verl&auml;ngerung der Reinvestitionsfrist nicht mit der Behauptung erreichen, er beabsichtige, die R&uuml;cklage auf ein Geb&auml;ude zu &uuml;bertragen; vielmehr muss er diese Absicht durch den Beginn der Herstellung dokumentieren (BFH-Urteil vom 15.&nbsp;Oktober 1981&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;85\/81, BFHE 134, 297, BStBl II 1982, 63, Rz&nbsp;9).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Herstellungsbeginn ist anzunehmen, wenn das konkrete Investitionsvorhaben &quot;ins Werk gesetzt&quot; wurde (so schon BFH-Urteil vom 26.&nbsp;Oktober 1989&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;83\/88, BFHE 159, 133, BStBl II 1990, 290, Rz&nbsp;13). Dieser Zeitpunkt kann vor den eigentlichen Bauarbeiten liegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Ein sicheres Indiz f&uuml;r einen Herstellungsbeginn ist die Stellung des Bauantrags, es sei denn, das hergestellte Geb&auml;ude stimmt nicht mit dem genehmigten Geb&auml;ude &uuml;berein, was sich schon aus dem Wortlaut des &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 EStG ergibt (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2012, 1122, Rz&nbsp;21).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das &quot;Ins-Werk-Setzen&quot; und damit der Beginn der Herstellung im Zusammenhang mit &sect;&nbsp;6b EStG muss aber nicht zwingend mit der Stellung eines Bauantrags verbunden sein. Auch Handlungen in dessen Vorfeld k&ouml;nnen ausreichen. Einzelheiten sind h&ouml;chstrichterlich bislang nicht endg&uuml;ltig gekl&auml;rt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;5 InvZulG 2010 gilt als Beginn der Herstellung bei Geb&auml;uden der Abschluss eines der Ausf&uuml;hrung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrags oder die Aufnahme von Bauarbeiten (vgl. dazu auch BFH-Urteil vom 13.&nbsp;Dezember 2018&nbsp;&#8211; III&nbsp;R&nbsp;22\/17, BFH\/NV 2019, 643, Rz&nbsp;16). Auch wenn diese Regelung zur Bestimmung des Herstellungsbeginns gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 EStG herangezogen w&uuml;rde, f&uuml;hrte dies im Streitfall nicht zur Verl&auml;ngerung der Investitionsfrist, da ein nur der (blo&szlig;en) Entwurfsphase zuzurechnender Vertrag nicht ausreicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Unter Beachtung der bilanzsteuerlichen Grunds&auml;tze k&ouml;nnte auch die Planung als Teil der Herstellung zu ber&uuml;cksichtigen sein. Schlie&szlig;lich geh&ouml;ren Planungskosten zu den Herstellungskosten des Geb&auml;udes und sind selbst dann zu aktivieren, wenn die Bauarbeiten noch nicht begonnen haben. Planung und Errichtung des Bauwerks bilden einen einheitlichen Vorgang (so schon BFH-Urteil in BFHE 134, 297, BStBl II 1982, 63, Rz&nbsp;10, m.w.N.; ebenso Senatsurteil vom 16.&nbsp;Dezember 1998&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;153\/95, BFH\/NV 1999, 782, unter II.2.a, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anders als von der Kl&auml;gerseite angenommen, gen&uuml;gt es im Rahmen des &sect;&nbsp;6b EStG allerdings nicht, dass (erste) Herstellungskosten im Zusammenhang mit dem sp&auml;teren Objekt entstehen, die zu aktivieren sind. Denn die Begriffe &quot;Herstellungskosten i.S. des &sect;&nbsp;6 EStG&quot; und &quot;Herstellungsbeginn i.S. des &sect;&nbsp;6b EStG&quot; sind nicht deckungsgleich; sie verfolgen unterschiedliche Ziele.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend n&auml;mlich der Begriff der Herstellungskosten die Abgrenzung zwischen aktivierungspflichtigen Aufwendungen einerseits (die sich nur im Umfang der j&auml;hrlichen Absetzungen f&uuml;r Abnutzung gewinnmindernd auswirken) und laufenden (allgemeinen) Betriebsausgaben andererseits betrifft, dient die Regelung &uuml;ber den &quot;Beginn der Herstellung&quot; in &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 EStG dazu, die Regel-Investitionsfrist von vier Jahren auf sechs Jahre zu verl&auml;ngern. Daf&uuml;r bedarf es einer konkreten und (objektiv) nachvollziehbaren Investitionsentscheidung, die mit der Formel &quot;ins Werk gesetzt&quot; umschrieben wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Bei Zugrundelegung dieser Ma&szlig;st&auml;be erweist sich die Annahme des FG, der Kl&auml;ger habe zum 30.&nbsp;Juni 2009 trotz erster Ma&szlig;nahmen noch kein konkretes Objekt geplant, als revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat die Planungen des Kl&auml;gers zum 30.&nbsp;Juni 2009 nicht als so konkret und verbindlich angesehen, dass es diese der Ausf&uuml;hrungsphase und damit dem Beginn der Herstellung gleichstellen konnte. Vielmehr hat das FG auf die fehlende (eigentliche) Entwurfsplanung abgestellt und die bereits zu diesem Zeitpunkt vorgenommenen, vom Kl&auml;ger allerdings lediglich vorgetragenen T&auml;tigkeiten (Aufma&szlig; des Geb&auml;udebestands, Vorplanungen, Vorbesprechungen &uuml;ber das weitere Vorgehen) als (reine) Vorbereitungsarbeiten beurteilt. Die bereits im Rahmen der Entwurfsplanung angefallenen Arbeitsstunden von lediglich 66,5&nbsp;Stunden sah das FG als zu gering an, um bereits deshalb die fehlende Konkretisierung annehmen zu k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diese W&uuml;rdigung h&auml;lt der revisionsrechtlichen Pr&uuml;fung am Ma&szlig;stab des &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 EStG stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Denn (auch) im Fall des hier am 30.&nbsp;Juni 2009 (noch) fehlenden Bauantrags hat das FG als Tatgericht &uuml;ber das Vorhandensein oder Fehlen des &quot;Ins-Werk-Setzens&quot; und damit &uuml;ber den Zeitpunkt des Beginns der Herstellung vor Ende der vierj&auml;hrigen Reinvestitionsfrist aus &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 EStG nach seiner freien, aus dem Gesamtergebnis des Verfahrens gewonnenen &Uuml;berzeugung zu entscheiden (&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO). Dabei ist das FG weder an feste Beweisregeln noch an Typisierungen oder unwiderlegbare Vermutungen gebunden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Somit konnte das FG im Rahmen seiner tatrichterlichen W&uuml;rdigung zu dem Ergebnis kommen, dass der Kl&auml;ger mit der Herstellung bis zum 30.&nbsp;Juni 2009 noch nicht begonnen hatte, da es an den hierf&uuml;r n&ouml;tigen Ausf&uuml;hrungshandlungen fehlte. Diese jedenfalls als vertretbar anzusehende W&uuml;rdigung der tats&auml;chlichen Feststellungen bindet den Senat nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO. Die Bindungswirkung w&uuml;rde nur entfallen, wenn die W&uuml;rdigung des FG anerkannte Auslegungsregeln, Denkgesetze oder Erfahrungss&auml;tze verletzte (Senatsurteil vom 21.&nbsp;Juli 2016&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;56-57\/14, BFH\/NV 2017, 481, Rz&nbsp;34, m.w.N.), was hier nicht der Fall ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Reinvestitionsr&uuml;cklage war somit zum 30.&nbsp;Juni 2009 gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 EStG gewinnerh&ouml;hend aufzul&ouml;sen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Soweit eine nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG gebildete R&uuml;cklage gewinnerh&ouml;hend aufgel&ouml;st wird, ohne dass ein entsprechender Betrag nach Abs.&nbsp;3 abgezogen wird, ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;7 EStG der Gewinn des Wirtschaftsjahres, in dem die R&uuml;cklage aufgel&ouml;st wird, f&uuml;r jedes volle Wirtschaftsjahr, in dem die R&uuml;cklage bestanden hat, um 6&nbsp;% des aufgel&ouml;sten R&uuml;cklagebetrags zu erh&ouml;hen. Dieser Gewinnzuschlag ist hier f&uuml;r den Zeitraum vom 30.&nbsp;Juni 2005 bis zum 30.&nbsp;Juni 2009, in dem die R&uuml;cklage von 241.287,63&nbsp;EUR bestand, zu bilden. Er betr&auml;gt 57.909,03&nbsp;EUR. Seine H&ouml;he ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vom Kl&auml;ger erhobenen Einwendungen gegen die H&ouml;he des Gewinnzuschlags von 6&nbsp;% teilt der Senat jedenfalls f&uuml;r die hier relevanten Jahre 2005 bis 2009 nicht. Insbesondere ist der allgemeine Gleichheitssatz (Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes &#8211;GG&#8211;) nicht verletzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 GG gebietet dem Gesetzgeber, wesentlich Gleiches gleich und wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln (Beschl&uuml;sse des Bundesverfassungsgerichts &#8211;BVerfG&#8211; vom 29.&nbsp;M&auml;rz 2017&nbsp;&#8211; 2&nbsp;BvL&nbsp;6\/11, BVerfGE 145, 106, BStBl II 2017, 1082, Rz&nbsp;98; vom 7.&nbsp;Mai 2013&nbsp;&#8211; 2&nbsp;BvR&nbsp;909\/06, 2&nbsp;BvR&nbsp;1981\/06, 2&nbsp;BvR&nbsp;288\/07, BVerfGE 133, 377, Rz&nbsp;73; vom 6.&nbsp;Juli 2010&nbsp;&#8211; 2&nbsp;BvL&nbsp;13\/09, BVerfGE 126, 268, BStBl II 2011, 318, Rz&nbsp;35). Dabei ergeben sich je nach Regelungsgegenstand und Differenzierungsmerkmalen aus dem allgemeinen Gleichheitssatz im Sinne eines stufenlosen am Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit orientierten Pr&uuml;fungsma&szlig;stabs unterschiedliche Grenzen f&uuml;r den Gesetzgeber, die vom blo&szlig;en Willk&uuml;rverbot bis zu einer strengen Bindung an Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeitserfordernisse reichen (BVerfG-Beschl&uuml;sse in BVerfGE 145, 106, BStBl II 2017, 1082, Rz&nbsp;98, und in BVerfGE 133, 377, Rz&nbsp;74).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r das Steuerrecht wird dem Gesetzgeber ein weitreichender Entscheidungsspielraum zugestanden. Dies gilt f&uuml;r die Auswahl des Steuergegenstands und auch f&uuml;r die Bestimmung des Steuersatzes (BVerfG-Beschl&uuml;sse vom 4.&nbsp;Dezember 2002&nbsp;&#8211; 2&nbsp;BvR&nbsp;400\/98, 2&nbsp;BvR&nbsp;1735\/00, BVerfGE 107, 27, BStBl II 2003, 534, unter C.I.1.b, und vom 22.&nbsp;Juni 1995&nbsp;&#8211; 2&nbsp;BvL&nbsp;37\/91, BVerfGE 93, 121, BStBl II 1995, 655, unter C.II.1.d). Das BVerfG erkennt in st&auml;ndiger Rechtsprechung Typisierungs- und Vereinfachungserfordernisse an (BVerfG-Beschl&uuml;sse in BVerfGE 126, 268, BStBl II 2011, 318, und vom 15.&nbsp;Januar 2008&nbsp;&#8211; 1&nbsp;BvL&nbsp;2\/04, BVerfGE 120, 1, unter C.I.2.a&nbsp;aa; BVerfG-Urteil vom 9.&nbsp;Dezember 2008&nbsp;&#8211; 2&nbsp;BvL&nbsp;1, 2\/07, 1, 2\/08, BVerfGE 122, 210, unter C.I.2.). Dabei ist insbesondere zu ber&uuml;cksichtigen, dass Steuergesetze Massenvorg&auml;nge des Wirtschaftslebens betreffen. Sie m&uuml;ssen, um praktikabel zu sein, Sachverhalte, an die sie dieselben steuerrechtlichen Folgen kn&uuml;pfen, typisieren und dabei in weitem Umfang die Besonderheiten des einzelnen Falles vernachl&auml;ssigen. Auch gesetzliche Zinsannahmen k&ouml;nnen in Form von Zinssatztypisierungen erfolgen (vgl. Hey, Finanz-Rundschau &#8211;FR&#8211; 2016, 485, 487). Dies gilt erst recht, wenn ein Gewinnzuschlag wie im Fall des &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;7 EStG nicht nur den Zinsvorteil der R&uuml;cklagenbildung ohne Reinvestition absch&ouml;pfen will, sondern auch einer missbr&auml;uchlichen Inanspruchnahme entgegenwirken soll (vgl. insoweit Schmidt\/Loschelder, EStG, 38.&nbsp;Aufl.,&nbsp;&nbsp;&sect;&nbsp;6b Rz&nbsp;88, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die wirtschaftlich ungleiche Wirkung auf die Steuerzahler darf allerdings ein gewisses Ma&szlig; nicht &uuml;bersteigen. Vielmehr m&uuml;ssen die steuerlichen Vorteile der Typisierung im rechten Verh&auml;ltnis zu der mit der hiermit notwendig verbundenen Ungleichheit der Belastung stehen (BVerfG-Entscheidungen vom 20.&nbsp;April 2004&nbsp;&#8211; 1&nbsp;BvR&nbsp;905\/00, 1&nbsp;BvR&nbsp;1748\/99, BVerfGE 110, 274, Rz&nbsp;58; in BVerfGE 133, 377, Rz&nbsp;88; vom 5.&nbsp;November 2014&nbsp;&#8211; 1&nbsp;BvF&nbsp;3\/11, BVerfGE 137, 350, Rz&nbsp;66, sowie in BVerfGE 120, 1, unter C.I.2.a&nbsp;aa). Au&szlig;erdem darf eine gesetzliche Typisierung keinen atypischen Fall als Leitbild w&auml;hlen, sondern muss sich realit&auml;tsgerecht am typischen Fall orientieren (BVerfG-Beschl&uuml;sse in BVerfGE 133, 377, Rz&nbsp;87; vom 4.&nbsp;Juli 2012&nbsp;&#8211; 2&nbsp;BvC&nbsp;1, 2\/11, BVerfGE 132, 39, Rz&nbsp;29, und in BVerfGE 120, 1, unter C.I.2.a&nbsp;aa; vgl. zudem BFH-Urteil vom 9.&nbsp;November 2017&nbsp;&#8211; III&nbsp;R&nbsp;10\/16, BFHE 260, 9, BStBl II 2018, 255, Rz&nbsp;15). Hieraus folgt, dass eine gesetzliche Zinssatztypisierung, die sich evident von realit&auml;tsgerechten Verzinsungen am Markt entfernt (hat), den gleichheitsrechtlichen Anforderungen nicht mehr gen&uuml;gt (vgl. hierzu BFH-Beschluss vom 25.&nbsp;April 2018&nbsp;&#8211; IX&nbsp;B&nbsp;21\/18, BFHE 260, 431, BStBl II 2018, 415, Rz&nbsp;18&nbsp;ff. &#8211; f&uuml;r den 6&nbsp;%-igen Zinssatz gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;238 der Abgabenordnung; ebenso Vorlagebeschluss des FG K&ouml;ln vom 12.&nbsp;Oktober 2017&nbsp;&#8211; 10&nbsp;K&nbsp;977\/17, EFG 2018, 287, Rz&nbsp;65&nbsp;ff. &#8211; f&uuml;r den 6&nbsp;%-igen Abzinsungssatz bei Pensionsr&uuml;ckstellungen nach &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diese verfassungsrechtlichen Grenzen wurden im Streitfall nicht &uuml;berschritten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Mit dem Gewinnzuschlag nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;7 EStG beabsichtigte der Gesetzgeber, den durch die Bildung einer R&uuml;cklage eingetretenen Zinsvorteil dem Steuerpflichtigen nicht zu belassen. Vielmehr soll, da wegen nicht vorgenommener beg&uuml;nstigter Reinvestition keine wirtschaftspolitische Notwendigkeit f&uuml;r eine Beg&uuml;nstigung des Gewinns aus der Ver&auml;u&szlig;erung besteht, der Zinsvorteil durch Erh&ouml;hung des Gewinns wieder ausgeglichen werden (vgl. BTDrucks 9\/842, S.&nbsp;66). Damit dient der Gewinnzuschlag der Vermeidung einer missbr&auml;uchlichen Inanspruchnahme der R&uuml;cklage (Marchal in Herrmann\/Heuer\/ Raupach &#8211;HHR&#8211;, &sect;&nbsp;6b EStG Rz&nbsp;149).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die verfassungsrechtlichen Einwendungen, die wegen des inzwischen nachhaltig gesunkenen Marktzinsniveaus &#8211;neben dem Kl&auml;ger&#8211; von weiten Teilen der Literatur gegen die gesetzliche Zinssatzh&ouml;he an sich erhoben werden (u.a. Kiesel in HHR, &sect;&nbsp;6 EStG Rz&nbsp;700; Cloer\/Holle\/Niemeyer, Deutsches Steuerrecht 2019, 347, 350&nbsp;f.; Hey\/Steffen, Schriften des Instituts Finanzen und Steuern 511, 126&nbsp;ff.; Paus, FR 2005, 1195, 1198; Tiede, Steuern und Bilanzen 2019, 82, 83; ggf. auch Schindler in Kirchhof, EStG, 18.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;6 Rz&nbsp;149; Schmidt\/Kulosa, EStG, 38.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;6 Rz&nbsp;454: &quot;in der derzeitigen Niedrigzinsphase recht hoch erscheinender[n] Zinssatz[es]&quot; &#8211; jeweils zur Frage der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des 5,5&nbsp;%-igen Zinssatzes f&uuml;r die Abzinsung unverzinslicher Verbindlichkeiten nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG), k&ouml;nnen jedenfalls f&uuml;r das Streitjahr 2009 wie auch die im Rahmen des Gewinnzuschlags zu betrachtenden Jahre 2005 bis 2008 keine Geltung beanspruchen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bis zum Jahr 2009 hat sich noch kein strukturelles Niedrig-Marktzinsniveau verfestigt, das den Gesetzgeber unter Ber&uuml;cksichtigung einer angemessenen Beobachtungsphase (vgl. hierzu Hey, FR 2016, 485, 489, m.w.N.) nicht weiterhin berechtigt h&auml;tte, im Interesse der Praktikabilit&auml;t und Verwaltungsvereinfachung an dem statisch-typisierenden Zinssatz von 6&nbsp;% bei Berechnung des Gewinnzuschlags nach &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;7 EStG festzuhalten. Trotz einer bereits l&auml;ngerfristig zu verzeichnenden Absenkung des gesamten Zinsniveaus gilt es zu ber&uuml;cksichtigen, dass der &#8211;gemessen am Normzweck des &sect;&nbsp;6b Abs.&nbsp;7 EStG relevante&#8211; Fremdkapitalmarktzinssatz im Juni 2009 f&uuml;r die vorliegend einschl&auml;gigen Parameter (Kredite an nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften bis 1&nbsp;Mio.&nbsp;EUR bei einer Laufzeit von &uuml;ber einem Jahr bis f&uuml;nf Jahre\/Neugesch&auml;ft) seinerzeit noch zwischen 4,54&nbsp;% (Juli 2005) und 4,82&nbsp;% (Juni 2009) lag und sich demzufolge &#8211;im Gegensatz zum aktuellen Niveau (2,46&nbsp;%; April 2019)&#8211; nicht als dramatischer Abfall zum gesetzlichen Zinssatz darstellte (vgl. zum Zahlenmaterial Monatsberichte der Deutschen Bundesbank f&uuml;r Oktober 2005, 47*, f&uuml;r Dezember 2009, 47* sowie f&uuml;r Juni 2019, 47*). Hinzu kommt, dass der von der Deutschen Bundesbank nach Ma&szlig;gabe der R&uuml;ckstellungsabzinsungsverordnung vom 18.&nbsp;November 2009 (BGBl I 2009, 3790) ermittelte, monatlich bekannt gegebene Abzinsungssatz bei einer Laufzeit von vier Jahren im Januar 2010 (bei erstmaliger Ver&ouml;ffentlichung eines solchen Abzinsungssatzes) noch 4,30&nbsp;% betrug (zum Vergleich: Juni 2019: 1,70&nbsp;%) und somit ein nach wie vor durchaus realit&auml;tsgerechtes Vergleichsbild zum gesetzlichen Zinssatz gezeichnet wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 9.7.2019, X R 7\/17ECLI:DE:BFH:2019:U.090719.XR7.17.0 Beginn der Herstellung nach &sect; 6b Abs. 3 EStG; Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der H&ouml;he des Gewinnzuschlags bis 2009 Leits&auml;tze 1. Der Herstellungsbeginn i.S. des &sect; 6b Abs. 3 Satz 3 EStG ist anzunehmen, wenn das Investitionsvorhaben &quot;ins Werk gesetzt&quot; wird. Dies kann vor den eigentlichen Bauarbeiten liegen. 2. Reine Vorbereitungsarbeiten &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-7-17-beginn-der-herstellung-nach-par-6b-abs-3-estg-verfassungsmaessigkeit-der-hoehe-des-gewinnzuschlags-bis-2009\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;7\/17 &#8211; Beginn der Herstellung nach &sect; 6b Abs. 3 EStG; Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der H&ouml;he des Gewinnzuschlags bis 2009<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71372","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71372","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71372"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71372\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71372"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71372"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71372"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}