{"id":71422,"date":"2019-11-09T16:18:41","date_gmt":"2019-11-09T14:18:41","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71422"},"modified":"2019-11-09T16:18:41","modified_gmt":"2019-11-09T14:18:41","slug":"iii-r-22-16-gewerbesteuerliche-hinzurechnung-von-mietzinsen-entgelte-der-reiseveranstalter-fuer-ueberlassung-von-hotelzimmern-und-beweglichen-wirtschaftsguetern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-22-16-gewerbesteuerliche-hinzurechnung-von-mietzinsen-entgelte-der-reiseveranstalter-fuer-ueberlassung-von-hotelzimmern-und-beweglichen-wirtschaftsguetern\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;22\/16 &#8211; Gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Mietzinsen; Entgelte der Reiseveranstalter f&uuml;r &Uuml;berlassung von Hotelzimmern und beweglichen Wirtschaftsg&uuml;tern"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.7.2019, III R 22\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.250719.IIIR22.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Mietzinsen; Entgelte der Reiseveranstalter f&uuml;r &Uuml;berlassung von Hotelzimmern und beweglichen Wirtschaftsg&uuml;tern<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Bei der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung wird f&uuml;r die Zuordnung eines gemieteten oder gepachteten Wirtschaftsguts zum Anlage- oder Umlaufverm&ouml;gen das Eigentum des Mieters oder P&auml;chters voraussetzungslos fingiert. Entsprechend ist auch die Dauer des fiktiv angenommenen Eigentums auf die tats&auml;chliche Dauer des jeweiligen Miet- und Pachtverh&auml;ltnisses zu begrenzen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die Fiktion des Eigentums bedingt nicht die Annahme, dass die angemieteten oder gepachteten Wirtschaftsg&uuml;ter nicht lediglich f&uuml;r einen vor&uuml;bergehenden Zeitraum erworben sein k&ouml;nnen. Aus der Fiktion des Eigentums folgt damit nicht zwangsl&auml;ufig die Fiktion von Anlageverm&ouml;gen.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Die auf Basis des fiktiv angenommenen Eigentums vorzunehmende Zuordnung des Wirtschaftsguts zum Anlageverm&ouml;gen oder zum Umlaufverm&ouml;gen muss den konkreten Gesch&auml;ftsgegenstand des Unternehmens ber&uuml;cksichtigen und sich so weit wie m&ouml;glich an den betrieblichen Verh&auml;ltnissen des Steuerpflichtigen orientieren.<\/p>\n<\/p>\n<p>4. Das Gesch&auml;ftsmodell eines Reiseveranstalters erfordert typischerweise keine langfristige Nutzung der von den Hoteliers &uuml;berlassenen beweglichen und unbeweglichen Wirtschaftsg&uuml;ter, sondern eine zeitlich begrenzte Nutzung von Wirtschaftsg&uuml;tern, deren Produkteigenschaften kurzfristig an sich wandelnde Markterfordernisse angepasst werden k&ouml;nnen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Zwischenurteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 04.02.2016 &#8211; 9 K 1472\/13 G hinsichtlich der Feststellungen im Tenor zu 3. und 4. aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Im &Uuml;brigen wird die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Anschlussrevision des Beklagten wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Dem Finanzgericht M&uuml;nster wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Verfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist, ob Aufwand eines Reiseveranstalters f&uuml;r die vor&uuml;bergehende Verschaffung von Hotels, Hotelzimmern, Hotelzimmerkontingenten sowie Hotel- und Zimmereinrichtungsgegenst&auml;nden der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;d und e des Gewerbesteuergesetzes 2002 (GewStG) unterliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin, Revisionskl&auml;gerin und Anschlussrevisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) ist in der Rechtsform einer GmbH als Reiseveranstalterin t&auml;tig und organisiert Pauschalreisen. Zu diesem Zweck schloss sie mit anderen Leistungstr&auml;gern im Inland und im europ&auml;ischen Ausland Vertr&auml;ge &uuml;ber typische Reisevorleistungen, insbesondere &Uuml;bernachtungen, Personenbef&ouml;rderungen, Verpflegungen, Betreuungen und Zielgebietsaktivit&auml;ten. Teilweise mietete sie auch Hotelgrundst&uuml;cke einschlie&szlig;lich Inventar an und betrieb die Hotels selbst. Ferner schloss sie Chartervertr&auml;ge f&uuml;r &#8230; Schiffe ab, die u.a. die Gestellung der Crew mitumfassten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die gewerbesteuerrechtliche Behandlung der von der Kl&auml;gerin selbst betriebenen Hotels und der Vertr&auml;ge &uuml;ber Schiffscharter ist zwischen den Beteiligten nicht mehr umstritten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daneben hatte die Kl&auml;gerin eine Vielzahl von Vertr&auml;gen mit Vertragspartnern ganz &uuml;berwiegend aus dem europ&auml;ischen Ausland abgeschlossen, durch die ihr Hotelleistungen bez&uuml;glich ganzer Hotels, bestimmte Hotelzimmer oder Hotelzimmerkontingente entgeltlich f&uuml;r bestimmte Zeitr&auml;ume zur Verf&uuml;gung gestellt wurden. Die Vertragsinhalte waren sehr unterschiedlich. Teilweise wurde allein die Nutzungs&uuml;berlassung geregelt, begleitet von der hierzu geh&ouml;renden Zimmerreinigung und Verpflegung der G&auml;ste. Teilweise sahen die Vertr&auml;ge Zusatzleistungen vor (Benutzung von Liegest&uuml;hlen, Sauna, Swimmingpool, Tennis-\/Minisoccer-Platz, Charterbussen innerhalb der Hotelanlage, Ausflugsangebote).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch die Zahlung der Gegenleistungen ist in den einzelnen Vertr&auml;gen unterschiedlich ausgestaltet. Soweit das ganze Objekt vermietet wurde, vereinbarten die Vertragsparteien einen Festpreis. In den anderen Vertr&auml;gen wird regelm&auml;&szlig;ig nach Zimmern abgerechnet. Teilweise enthalten die Vertr&auml;ge eine Mindest&uuml;bernachtungszahl, um dem Hotelbetreiber eine Mindestverg&uuml;tung zu garantieren. In den Zimmerpreisen, die nach den jeweiligen Zimmerklassen variieren, sind die hoteltypischen Zusatzleistungen wie Zimmerreinigung und Handtuchgestellung enthalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen ihrer Gewerbesteuererkl&auml;rung f&uuml;r 2008 bezog die Kl&auml;gerin in die Hinzurechnung nach &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;d, e GewStG zun&auml;chst nur Miet- und Pachtzinsen ein, soweit diese im Zusammenhang mit der Anmietung der Gesch&auml;ftsr&auml;ume standen. Dem folgte auch der Beklagte, Revisionsbeklagte und Anschlussrevisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) in der unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung ergangenen Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrages 2008 vom 02.03.2010.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine auch die Gewerbesteuer 2008 umfassende Betriebspr&uuml;fung kam zu dem Ergebnis, dass die in den Reisevorleistungen enthaltenen Miet- und Pachtzinsen f&uuml;r die beweglichen und unbeweglichen Wirtschaftsg&uuml;ter f&uuml;r Zwecke der Hinzurechnung zu ber&uuml;cksichtigen seien. Es werde hier nicht insgesamt eine Hotelleistung eingekauft; vielmehr w&uuml;rden insbesondere auch Hotelr&auml;ume angemietet. Der Preis lasse sich ohne weiteres aufteilen. Hinzu k&auml;men noch die Nebenkosten. Diese seien von der Steuerberatung im Sch&auml;tzungswege aus den gesamten Miet- und Pachtaufwendungen herausgerechnet worden, m&uuml;ssten aber teilweise den ermittelten Mieten f&uuml;r die unbeweglichen und beweglichen Wirtschaftsg&uuml;ter wieder zugeordnet werden. Von der Hinzurechnung ausgenommen wurden nur die Kosten f&uuml;r Halbpension. Das FA folgte dieser Auffassung und erlie&szlig; am 22.08.2012 einen entsprechend ge&auml;nderten Bescheid, in dem weitere Miet- und Pachtzinsen f&uuml;r bewegliche Wirtschaftsg&uuml;ter in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR sowie f&uuml;r unbewegliche Wirtschaftsg&uuml;ter in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR ber&uuml;cksichtigt wurden, was im Ergebnis zu einer Hinzurechnung von &#8230;&nbsp;EUR f&uuml;hrte. Der Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung wurde aufgehoben. Der hiergegen gerichtete Einspruch blieb ohne Erfolg (Einspruchsentscheidung vom 12.04.2013).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die dagegen gerichtete Klage hatte teilweise Erfolg. Das Finanzgericht (FG) entschied im Wege eines Zwischenurteils, dass die von der Kl&auml;gerin selbst betriebenen Hotels ausl&auml;ndische Betriebsst&auml;tten darstellten, deren Ergebnisse nicht der deutschen Gewerbesteuer unterl&auml;gen (Tenor Ziffer&nbsp;1), und die im Zusammenhang mit den Schiffschartervertr&auml;gen ber&uuml;cksichtigten Aufwendungen nicht zu einer gewerbesteuerlichen Hinzurechnung f&uuml;hrten (Tenor Ziffer&nbsp;2). Im &Uuml;brigen entschied es, dass bez&uuml;glich der auf n&auml;her bezeichneten Sachkonten (betreffend Vertr&auml;ge u.a. &uuml;ber Hotelzimmer mit Verpflegung) erfassten Aufwendungen eine Aufteilung erforderlich und eine Hinzurechnung wegen der enthaltenen Miet- und Pachtzinsen vorzunehmen sei (Tenor Ziffer&nbsp;3). Bei dieser Aufteilung unterl&auml;gen reine Betriebskosten (z.B. Wasser, Strom, Heizung) und eigenst&auml;ndig zu beurteilende Nebenleistungen (z.B. Verpflegung, Bef&ouml;rderung, Unterhaltungsveranstaltungen, Personal f&uuml;r Rezeption und Zimmerreinigung, Handtuchgestellung) nicht der Hinzurechnung, selbst wenn f&uuml;r sie in Vertr&auml;gen oder Rechnungen kein gesondertes Entgelt ausgewiesen worden sei (Tenor Ziffer&nbsp;4).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der hiergegen gerichteten Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung formellen und materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>das Zwischenurteil hinsichtlich der Feststellungen im Tenor zu 3. und 4. aufzuheben,<br \/>den Bescheid &uuml;ber den Gewerbesteuermessbetrag f&uuml;r 2008 vom 22.08.2012 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 12.04.2013 dahingehend abzu&auml;ndern, dass Aufwendungen der Kl&auml;gerin in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR sowie von &#8230;&nbsp;EUR nicht dem Gewerbeertrag hinzugerechnet werden und<br \/>die Anschlussrevision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Feststellung im Tenor zu 4. dahingehend abzu&auml;ndern, dass die Entgelte f&uuml;r unselbst&auml;ndige Nebenleistungen zur &Uuml;berlassung der Hotelzimmer und der Allgemeinfl&auml;chen des Hotels, wozu die Betriebskosten (Wasser, Strom, Heizung), die Rezeption, die Reinigung der R&auml;umlichkeiten sowie die Stellung und Reinigung von Handt&uuml;chern und Bettw&auml;sche geh&ouml;ren, der Hinzurechnung unterliegen und<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Bundesministerium der Finanzen ist dem Verfahren beigetreten. Es unterst&uuml;tzt die Auffassung des FA.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet, soweit die Kl&auml;gerin die Aufhebung der in Ziffer&nbsp;3 und Ziffer&nbsp;4 des Tenors des angefochtenen Zwischenurteils getroffenen Feststellungen begehrt. Sie f&uuml;hrt insoweit zur Aufhebung des angefochtenen Zwischenurteils. Das FG ist zu Unrecht davon ausgegangen, dass die genutzten Wirtschaftsg&uuml;ter (insbesondere Hotelzimmer, Sportanlagen, Saunas und Swimmingpools) Anlageverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin w&auml;ren, wenn sie in deren Eigentum st&uuml;nden (dazu 3. bis 5.). Soweit die Kl&auml;gerin dar&uuml;ber hinaus die Ab&auml;nderung des Bescheids &uuml;ber den Gewerbesteuermessbetrag 2008 beantragt, ist die Revision unbegr&uuml;ndet, weil dieser Antrag &uuml;ber den Gegenstand des Zwischenurteils hinausgeht (dazu 6.). Die Anschlussrevision ist unbegr&uuml;ndet, da die in Ziffer&nbsp;4 des Tenors des angefochtenen Zwischenurteils enthaltene Feststellung aufzuheben ist (dazu 7.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Senat muss nicht &uuml;berpr&uuml;fen, ob die in Ziffer&nbsp;1 und Ziffer&nbsp;2 des Tenors des angefochtenen Zwischenurteils getroffenen Feststellungen auf der Verletzung von Bundesrecht beruhen, da diese nicht mit der Revision angegriffen wurden und daher rechtskr&auml;ftig geworden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;99 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) kann das Gericht durch Zwischenurteil &uuml;ber eine entscheidungserhebliche Sach- oder Rechtsfrage vorab entscheiden, wenn dies sachdienlich ist und nicht der Kl&auml;ger oder der Beklagte widerspricht. Obwohl das Gericht nach dem Wortlaut des &sect;&nbsp;99 Abs.&nbsp;2 FGO nur &uuml;ber &quot;eine&quot; entscheidungserhebliche Sach- oder Rechtsfrage vorab entscheiden kann, l&auml;sst die Vorschrift entsprechend ihrem Zweck auch ein Zwischenurteil &uuml;ber mehrere entscheidungserhebliche Sach- oder Rechtsfragen zu (Senatsurteil vom 17.12.2008 &#8211; III&nbsp;R&nbsp;22\/06, BFH\/NV 2009, 1087, unter II.1.a; Lange in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;99 FGO Rz&nbsp;28). Entsprechend k&ouml;nnen die einzelnen Feststellungen des Zwischenurteils in der Revisionsinstanz auch einem eigenst&auml;ndigen prozessualen Schicksal unterliegen (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211;&nbsp;&nbsp;vom 04.02.1999&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;54\/97, BFHE 187, 418, BStBl II 2000, 139, unter II. am Anfang; vom 02.06.2016&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;23\/13, BFH\/NV 2016, 1433; BFH-Beschluss vom 09.02.2006&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;B&nbsp;52\/05, BFH\/NV 2006, 1155, unter 1., jeweils zur Teilaufhebung eines mehrere Feststellungen umfassenden Zwischenurteils).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall richtete sich die Revision der Kl&auml;gerin nur gegen die in den Ziffern&nbsp;3 und 4 des Tenors des angefochtenen Zwischenurteils enthaltenen Feststellungen. Das FA hat keine selbstst&auml;ndige Revision eingelegt, sondern begehrt im Wege der Anschlussrevision nur eine &Auml;nderung der in Ziffer&nbsp;4 des Tenors enthaltenen Feststellungen. Die in den Ziffern&nbsp;1 und 2 des Tenors enthaltenen Feststellungen sind daher in Rechtskraft erwachsen (BFH-Beschluss in BFH\/NV 2006, 1155; vgl. BFH-Urteil vom 21.01.1999&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;40\/98, BFHE 188, 523, BStBl II 1999, 563, unter 1. und 2., zu einem mehrere Feststellungen umfassenden Gewinnfeststellungsbescheid).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das Zwischenurteil war entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin im Hinblick auf die in Ziffer&nbsp;3 und Ziffer&nbsp;4 des Tenors getroffenen Feststellungen zul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;99 Abs.&nbsp;2 FGO kann das Gericht durch Zwischenurteil &uuml;ber eine entscheidungserhebliche Sach- oder Rechtsfrage vorab entscheiden, wenn dies sachdienlich ist und nicht der Kl&auml;ger oder der Beklagte widerspricht. Entscheidungserheblich sind danach nur solche Vorfragen, ohne deren Beantwortung ein Urteil &uuml;ber die geltend gemachte Rechtsbeeintr&auml;chtigung nicht m&ouml;glich ist (BFH-Urteil in BFH\/NV 2016, 1433, Rz&nbsp;19, m.w.N.). Die Entscheidung &uuml;ber die Klage gegen den Bescheid &uuml;ber den Gewerbesteuermessbetrag 2008 h&auml;ngt davon ab, ob die Voraussetzungen f&uuml;r eine Hinzurechnung nach &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;d und e GewStG vorlagen, was u.a. voraussetzt, dass die betreffenden Wirtschaftsg&uuml;ter zum Anlageverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin geh&ouml;ren w&uuml;rden, wenn sie in deren Eigentum st&uuml;nden. Die Vorabentscheidung &uuml;ber diese Rechtsfrage ist auch sachdienlich. Da es sich um eine vom BFH zu kl&auml;rende Grundsatzfrage handelt, ist davon auszugehen, dass bei einer Verneinung der Hinzurechnungsvoraussetzungen der Rechtsstreit im weiteren finanzgerichtlichen Verfahren rasch beigelegt werden kann. Dem steht auch nicht der Einwand der Kl&auml;gerin entgegen, dass das FG die Frage der Trennbarkeit der Aufwendungen noch nicht beantwortet habe und deshalb das Zwischenurteil noch keine endg&uuml;ltige Kl&auml;rung &uuml;ber das &quot;Ob&quot; der Hinzurechnung liefern k&ouml;nne. Denn das FG ist unter IV.2.a&nbsp;bb der Entscheidungsgr&uuml;nde von der Trennbarkeit der einzelnen Vertragsbestandteile ausgegangen und hat nur den Aufteilungsma&szlig;stab offengelassen. Auch haben die Verfahrensbeteiligten dem Erlass eines Zwischenurteils nicht widersprochen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Nach &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;d und Buchst.&nbsp;e GewStG in der im Erhebungszeitraum 2008 geltenden Fassung werden zur Ermittlung des Gewerbeertrages (&sect;&nbsp;7 GewStG) dem Gewinn aus Gewerbebetrieb ein Viertel der Summe aus einem F&uuml;nftel der Miet- und Pachtzinsen (einschlie&szlig;lich Leasingraten) f&uuml;r die Benutzung von beweglichen Wirtschaftsg&uuml;tern des Anlageverm&ouml;gens, die im Eigentum eines anderen stehen und dreizehn Zwanzigstel der Miet- und Pachtzinsen (einschlie&szlig;lich Leasingraten) f&uuml;r die Benutzung der unbeweglichen Wirtschaftsg&uuml;ter des Anlageverm&ouml;gens, die im Eigentum eines anderen stehen, hinzugerechnet. Der Tatbestand sieht keine Differenzierung nach dem Ort der Belegenheit der unbeweglichen Wirtschaftsg&uuml;ter vor; die Regelung betrifft daher auch Nutzungsentgelte, die an Vermieter\/Verp&auml;chter f&uuml;r eine Nutzungs&uuml;berlassung im Ausland gezahlt werden (BFH-Urteil vom 25.10.2016 &#8211; I&nbsp;R&nbsp;57\/15, BFHE 255, 280, Rz&nbsp;11, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Der Senat kann offenlassen, ob das FG zu Recht davon ausgegangen ist, dass die Kl&auml;gerin Mietzinsen i.S. des &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;d und Buchst.&nbsp;e GewStG gezahlt hat. Denn soweit das FG angenommen hat, dass die Vertr&auml;ge mietvertragliche Bestandteile enthalten, hat es jedenfalls rechtsfehlerhaft dahin erkannt, dass die Wirtschaftsg&uuml;ter Anlageverm&ouml;gen darstellen w&uuml;rden, wenn sie im Eigentum der Kl&auml;gerin st&uuml;nden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) aa) Der Begriff des Anlageverm&ouml;gens ist nach allgemeinen ertragsteuerlichen Grunds&auml;tzen zu bestimmen. Anlageverm&ouml;gen sind danach die Gegenst&auml;nde, die dazu bestimmt sind, auf Dauer dem Betrieb zu dienen (&sect;&nbsp;247 Abs.&nbsp;2 des Handelsgesetzbuchs). Das sind die zum Gebrauch im Betrieb bestimmten Wirtschaftsg&uuml;ter. Zum Umlaufverm&ouml;gen geh&ouml;ren demgegen&uuml;ber die zum Verbrauch oder sofortigen Verkauf bestimmten Wirtschaftsg&uuml;ter (BFH-Urteil vom 31.05.2001&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;73\/00, BFHE 195, 551, BStBl II 2001, 673, unter 1.a, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) F&uuml;r die Hinzurechnung nach &sect;&nbsp;8 GewStG ist darauf abzustellen, ob die Wirtschaftsg&uuml;ter Anlageverm&ouml;gen des Mieters oder P&auml;chters w&auml;ren, wenn sie in seinem Eigentum st&uuml;nden (BFH-Urteile vom 29.11.1972&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;178\/70, BFHE 107, 468, BStBl II 1973, 148, unter 2.; vom 30.03.1994&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;123\/93, BFHE 174, 554, BStBl II 1994, 810, unter II.1.b; vom 04.06.2014&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;70\/12, BFHE 246, 67, BStBl II 2015, 289, Rz&nbsp;12). Diese Fiktion ist auf den Zweck des &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;d und e GewStG zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, durch die Hinzurechnung i.S. einer Finanzierungsneutralit&auml;t einen objektivierten Ertrag des Gewerbebetriebs zu ermitteln (BTDrucks 16\/4841, S.&nbsp;78; BFH-Urteil in BFHE 255, 280, Rz&nbsp;18). Dabei ist zwar das Eingreifen der Fiktion, dass der Steuerpflichtige der (wirtschaftliche) Eigent&uuml;mer der Wirtschaftsg&uuml;ter ist, nicht an das Vorliegen bestimmter Voraussetzungen gekn&uuml;pft (BFH-Urteil vom 08.12.2016&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;24\/11, BFHE 256, 526, Rz&nbsp;11&nbsp;ff.). Die Frage, ob das fiktiv im Eigentum des Steuerpflichtigen stehende Wirtschaftsgut zu dessen Anlageverm&ouml;gen geh&ouml;ren w&uuml;rde, orientiert sich aber ma&szlig;geblich an der Zweckbestimmung des Wirtschaftsguts in dem Betrieb, die einerseits subjektiv vom Willen des Steuerpflichtigen abh&auml;ngt, sich andererseits aber an objektiven Merkmalen nachvollziehen lassen muss (wie z.B. der Art des Wirtschaftsguts, der Art und Dauer der Verwendung im Betrieb, der Art des Betriebs, ggf. auch der Art der Bilanzierung; s. BFH-Urteil in BFHE 256, 526, Rz&nbsp;18; Mohr, Inkongruenzen bei der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung, 2016, S.&nbsp;271; Kornwachs, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2017, 1568, 1573). Gemeint ist, dass es sich bei dem &uuml;berlassenen Wirtschaftsgut der Art nach um Anlageverm&ouml;gen handelt, wobei es ausreicht, wenn das Wirtschaftsgut dazu gewidmet ist, auf Dauer eine Nutzung im Gesch&auml;ftsbetrieb zu erm&ouml;glichen (Breinersdorfer, Der Betrieb &#8211;DB&#8211; 2014, 1762, 1763&nbsp;f.). Insoweit spricht insbesondere die Verwendung des Wirtschaftsguts als Produktionsmittel f&uuml;r die Zuordnung zum Anlageverm&ouml;gen, w&auml;hrend der Einsatz als zu ver&auml;u&szlig;erndes Produkt eine Zuordnung zum Umlaufverm&ouml;gen nahe legt (BFH-Urteil vom 05.06.2008&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;67\/05, BFHE 222, 265, BStBl II 2008, 960, unter II.1.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Pr&uuml;fung muss den Gesch&auml;ftsgegenstand des Unternehmens ber&uuml;cksichtigen (BFH-Urteil in BFHE 256, 526, Rz&nbsp;19) und sich so weit wie m&ouml;glich an den betrieblichen Verh&auml;ltnissen des Steuerpflichtigen orientieren (BFH-Urteil in BFHE 255, 280, Rz&nbsp;21, m.w.N.). Insbesondere darf die Fiktion nicht weiter reichen, als es die Vorstellung eines das Miet- oder Pachtverh&auml;ltnis ersetzenden Eigentums gebietet (BFH-Urteil in BFHE 107, 468, BStBl II 1973, 148, unter&nbsp;2.). Es ist zu fragen, ob der Gesch&auml;ftszweck das dauerhafte Vorhandensein solcher Wirtschaftsg&uuml;ter voraussetzt (vgl. BFH-Urteil in BFHE 107, 468, BStBl II 1973, 148; BFH-Urteil in BFHE 256, 526, Rz&nbsp;19). Hierf&uuml;r ist &#8211;i.S. einer Kontrollfrage&#8211; darauf abzustellen, ob sich die betreffende T&auml;tigkeit, das Eigentum des Steuerpflichtigen an dem Wirtschaftsgut unterstellt, wirtschaftlich sinnvoll nur aus&uuml;ben l&auml;sst, wenn das Eigentum an den Wirtschaftsg&uuml;tern langfristig erworben wird (vgl. BFH-Urteil in BFHE 107, 468, BStBl II 1973, 148, unter 2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Ein Gegenstand kann zwar auch dann dem Anlageverm&ouml;gen zuzuordnen sein, wenn er nur kurzfristig gemietet oder gepachtet wird; dies gilt selbst dann, wenn sich das Miet- oder Pachtverh&auml;ltnis lediglich auf Tage oder Stunden erstreckt (vgl. BFH-Urteil in BFHE 174, 554, BStBl II 1994, 810, unter II.1.c; BFH-Urteil in BFHE 256, 526, Rz&nbsp;20, m.w.N.). Insoweit darf f&uuml;r die Einordnung als Anlageverm&ouml;gen die Zeitkomponente &quot;dauernd&quot; nicht als reiner Zeitbegriff i.S. von &quot;immer&quot; oder &quot;f&uuml;r alle Zeiten&quot; verstanden werden (BFH-Urteil in BFHE 222, 265, BStBl II 2008, 960, unter II.1.b, m.w.N.). Das setzt indessen voraus, dass der Steuerpflichtige derartige Wirtschaftsg&uuml;ter st&auml;ndig f&uuml;r den Gebrauch in seinem Betrieb ben&ouml;tigt. Dies hat der BFH etwa bejaht, wenn der Steuerpflichtige wiederholt gleichartige Container zur Weitervermietung (BFH-Urteil in BFHE 107, 468, BStBl II 1973, 148, unter 2.) oder gleichartige Bestuhlungen und Beschallungsanlagen zur eigenen Nutzung in S&auml;len und Stadien (BFH-Urteil in BFHE 174, 554, BStBl II 1994, 810, unter 1.) angemietet hat. Aber eine Zuordnung zum Anlageverm&ouml;gen scheidet danach aus, wenn der Steuerpflichtige die angemieteten oder gepachteten Wirtschaftsg&uuml;ter nicht st&auml;ndig f&uuml;r den Gebrauch in seinem Betrieb h&auml;tte vorhalten m&uuml;ssen (BFH-Urteil in BFHE 256, 526, Rz&nbsp;26) und sie deshalb nicht zu seinem dem Betrieb auf Dauer gewidmeten Betriebskapital geh&ouml;ren w&uuml;rden (BFH-Urteil in BFHE 174, 554, BStBl II 1994, 810, unter II.1.c).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Insoweit bedarf es entgegen einer Literaturansicht (N&ouml;cker, Finanz-Rundschau &#8211;FR&#8211; 2018, 506, 508) keiner weiteren Fiktion &uuml;ber die Art und Weise des Gebrauchs des Wirtschaftsguts. Vielmehr beantwortet sich die Frage, welchem betrieblichen Zweck das Wirtschaftsgut gewidmet ist, nach den tats&auml;chlichen betrieblichen Verh&auml;ltnissen des Steuerpflichtigen und unter Beachtung des tats&auml;chlichen Gesch&auml;ftsgegenstands des Unternehmens. Dabei kann die Annahme von Umlaufverm&ouml;gen nicht deshalb ausgeschlossen werden, weil angemietete Wirtschaftsg&uuml;ter &#8211;wegen der Pflicht zur R&uuml;ckgabe an den Eigent&uuml;mer (&sect;&nbsp;546 Abs.&nbsp;1 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs)&#8211; nie tats&auml;chlich zum Verbrauch oder zum Verkauf bestimmt sein k&ouml;nnen (ebenso Schneider\/Redeker, DB 2017, 2254, 2256). Denn die Art und Weise des Gebrauchs ist wegen des f&uuml;r die Dauer des Mietverh&auml;ltnisses fingierten Eigentums gerade unter Au&szlig;erachtlassung der R&uuml;ckgabepflicht zu bestimmen. F&uuml;hrt diese Pr&uuml;fung zu dem Ergebnis, dass das Wirtschaftsgut im Falle der (fiktiven) Eigent&uuml;merstellung des Steuerpflichtigen nicht dem Anlageverm&ouml;gen zuzuordnen w&auml;re, ergibt sich daraus zugleich, dass das Wirtschaftsgut zum Umlaufverm&ouml;gen geh&ouml;ren w&uuml;rde. Dieses Resultat stellt sich nicht als zus&auml;tzliche, im Gesetz nicht angelegte Fiktion dar, sondern ist notwendige Konsequenz der vom Gesetz geforderten Zuordnungsentscheidung zwischen Anlage- und Umlaufverm&ouml;gen. W&uuml;rde man hingegen bereits jede kurzfristige anlass- oder auftragsbezogene Anmietung eines Wirtschaftsguts f&uuml;r die Annahme von Anlageverm&ouml;gen ausreichen lassen, w&auml;re das Tatbestandsmerkmal &quot;Wirtschaftsg&uuml;ter des Anlageverm&ouml;gens&quot; im Ergebnis inhaltsleer und &uuml;berfl&uuml;ssig (ebenso Sarrazin, FR 2018, 176, 178).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Unter Zugrundelegung dieser Rechtsgrunds&auml;tze ist das FG im Streitfall zu Unrecht davon ausgegangen, dass die genutzten Wirtschaftsg&uuml;ter (insbesondere Hotelzimmer, Sportanlagen, Saunas und Swimmingpools) Anlageverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin w&auml;ren, wenn sie in deren Eigentum st&uuml;nden. Denn es hat den Gesch&auml;ftsgegenstand des Unternehmens der Kl&auml;gerin nicht hinreichend ber&uuml;cksichtigt und sich nicht so weit wie m&ouml;glich an den betrieblichen Verh&auml;ltnissen der Kl&auml;gerin orientiert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach den Feststellungen des FG organisiert die Kl&auml;gerin Sportreisen in Form von Pauschalreisen und schlie&szlig;t zu diesem Zweck mit anderen Leistungstr&auml;gern im Inland und europ&auml;ischen Ausland Vertr&auml;ge &uuml;ber typische Reisevorleistungen, insbesondere &Uuml;bernachtungen, Personenbef&ouml;rderungen, Verpflegungen, Betreuungen und Zielgebietsaktivit&auml;ten ab. Die Kl&auml;gerin vertreibt somit das Produkt &quot;Pauschalreise&quot;, das sich aus mehreren Einzelkomponenten zusammensetzen kann, wie der Bef&ouml;rderung zum Urlaubsort, der Bef&ouml;rderung am Urlaubsort, der &Uuml;bernachtung, der Verpflegung, der Nutzung von Hoteleinrichtungen sowie den Dienstleitungen des Personals des Reiseveranstalters, des Hotelbetreibers und ggf. der Dritten (z.B. Anbieter von Ausfl&uuml;gen).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Entgegen der Auffassung des FG f&uuml;hrt die voraussetzungslose Fiktion des Eigentums nicht dazu, dass die konkreten Verh&auml;ltnisse in dem Betrieb&nbsp;&nbsp;&#8211;wie etwa die Dauer der in einem einzelnen mit einem Hotel geschlossen Vertrag vereinbarten Zimmer&uuml;berlassung&#8211; au&szlig;er Betracht bleiben k&ouml;nnten. Da die Fiktion nicht weiter reichen darf, als es die Vorstellung eines das Miet- oder Pachtverh&auml;ltnis ersetzenden Eigentums gebietet, ist auch die fiktiv angenommene Dauer des fiktiven Eigentums auf die Dauer des jeweiligen Miet- oder Pachtverh&auml;ltnisses zu begrenzen. Insoweit kann der Auffassung des FG, dass eine Einlassung auf die Fiktion des Eigentums gleichsam die Annahme bedinge, dass die Wirtschaftsg&uuml;ter nicht f&uuml;r einen lediglich vor&uuml;bergehenden Zeitraum erworben sein k&ouml;nnen, nicht gefolgt werden. Ebenso wenig kann der von den Vertretern der Finanzverwaltung in der m&uuml;ndlichen Verhandlung ge&auml;u&szlig;erten Rechtsauffassung gefolgt werden, dass ein nur f&uuml;r wenige Tage im Jahr im fiktiven Eigentum des Steuerpflichtigen stehendes Wirtschaftsgut sozusagen ganzj&auml;hrig weiterhin latent im Anlageverm&ouml;gen &quot;schlummert&quot;. Eine solche kurzfristige fiktive Eigent&uuml;merstellung ist nicht dem Fall vergleichbar, dass sich ein Wirtschaftsgut tats&auml;chlich ganzj&auml;hrig im Betriebsverm&ouml;gen befindet, aber nicht oder nur kurzfristig in Gebrauch ist (wie etwa ein Reservemotor oder eine Maschine zur Produktion von nur noch selten angeforderten Ersatzteilen, s. hierzu etwa auch BFH-Urteil vom 22.04.1982&nbsp;&#8211;&nbsp;V&nbsp;R&nbsp;123\/75, juris). Eine solche kurzfristige fiktive Eigent&uuml;merstellung zwingt daher auch nicht dazu, dann stets Anlageverm&ouml;gen an-zunehmen. Vielmehr ist eine nur vor&uuml;bergehende Eigent&uuml;merstellung, wie sie etwa bei der Anschaffung weiterzuver&auml;u&szlig;ernder Waren besteht, gerade typisch f&uuml;r die F&auml;lle des Vorliegens von Umlaufverm&ouml;gen. Die Auffassung des FG und der Finanzverwaltung unterstellte hingegen mit der Fiktion des Eigentums zugleich dessen Dauerhaftigkeit. Damit w&auml;re aber nicht nur die Eigent&uuml;merstellung, sondern &#8211;zu Unrecht&#8211; auch die Qualifikation &quot;Anlageverm&ouml;gen&quot; fingiert (s. hierzu auch Bl&uuml;mich\/Hofmeister, &sect;&nbsp;8 GewStG Rz&nbsp;215). Im Ergebnis w&auml;re dem Tatbestandsmerkmal &quot;Anlageverm&ouml;gen&quot; seine eigenst&auml;ndige Bedeutung genommen, obwohl es f&uuml;r die Abgrenzung zum Umlaufverm&ouml;gen nicht auf die Eigent&uuml;merstellung des Steuerpflichtigen ankommt, sondern darauf, ob der Gegenstand auf Dauer dem Betrieb dienen soll.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Nach den betrieblichen Verh&auml;ltnissen der Kl&auml;gerin ist das zeitlich begrenzte fiktive Eigentum an den Hotelzimmern und den Hoteleinrichtungen nicht dazu bestimmt, der dauerhaften Herstellung neuer Produkte zu dienen. Vielmehr flie&szlig;t es als Teilprodukt in das Produktb&uuml;ndel &quot;Pauschalreise&quot; ein und verbraucht sich mit deren Durchf&uuml;hrung. Eine wirtschaftlich sinnvolle Aus&uuml;bung der T&auml;tigkeit des Reiseveranstalters erfordert auch nicht den langfristigen Erwerb des Eigentums an den Hotelzimmern und an den sonstigen Hoteleinrichtungen. Vielmehr versucht der Reiseveranstalter &#8211;&auml;hnlich einem H&auml;ndler&#8211; das Vorprodukt &quot;Hotelzimmer und -einrichtungen&quot; m&ouml;glichst nur in dem Umfang zu erwerben, in dem er einen Absatzmarkt f&uuml;r sein Produkt &quot;Pauschalreise&quot; sieht. Anders als beim Hotelier, der die Hotelzimmer und -einrichtungen dazu verwendet, mit ihnen dauerhaft und langfristig m&ouml;glichst viele Produkte (&Uuml;bernachtungen, Verpflegungen, Veranstaltungen etc.) zu generieren und eine m&ouml;glichst hohe Auslastung zu erreichen, orientiert sich der Reiseveranstalter im Regelfall nicht an der Auslastung des Hotels, sondern am gesch&auml;tzten Bedarf seiner Kunden. F&uuml;r einen Veranstalter von Sportreisen w&auml;re ein langfristiger Erwerb des Eigentums wirtschaftlich nicht sinnvoll, da er auf sich ver&auml;ndernde Kundenw&uuml;nsche (z.B. neue Trendziele, andere Modesportarten), die R&uuml;ckmeldungen der Kunden bez&uuml;glich bereits durchgef&uuml;hrter Reisen und andere Rahmenbedingungen (z.B. politische, wirtschaftliche und klimatische Ver&auml;nderungen im Zielland) reagieren und seine angebotenen Pauschalreisen m&ouml;glichst schnell anpassen muss. Er versucht deshalb, sofern er nicht selbst in das Gesch&auml;ftsfeld des Hoteliers eintritt, das Auslastungsrisiko weitestgehend beim Hotelier zu belassen. Deshalb beschr&auml;nkt er sein Angebot in zeitlicher Hinsicht m&ouml;glichst genau auf die jeweilige Saison f&uuml;r das Produkt (z.B. die Ski-, Tauch-, Wander-, Fahrradreise). Zudem versucht er, sein Produktportfolio durch das Angebot unterschiedlicher Hotels so vielf&auml;ltig zu gestalten, dass er die W&uuml;nsche seiner Kunden m&ouml;glichst umfassend abdecken kann. Insofern stellt sich auch der wiederholte kurzfristige Erwerb &auml;hnlicher Wirtschaftsg&uuml;ter nicht als Surrogat einer Entscheidung zur langfristigen Nutzung der Wirtschaftsg&uuml;ter dar. Vielmehr spiegelt sich in der zeitlichen Begrenzung der Vertragsdauern und den &#8211;trotz der &Auml;hnlichkeit der Wirtschaftsg&uuml;ter (insbesondere Hotelzimmer)&#8211; bestehenden Unterschieden zwischen den einzelnen Produkten (Lage und Zusatzangebote des Hotels, Saison der jeweiligen Urlaubsdestination) gerade die unternehmerische Konzeption des Reiseveranstalters wider (vgl. Roser, Institut Finanzen und Steuern e.V., Schrift&nbsp;Nr.&nbsp;497\/2014, S.&nbsp;57&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Nichts anderes ergibt sich aus dem vom FG herangezogenen &quot;Durchleitungsargument&quot;. Zwar geht das FG zu Recht davon aus, dass es dem Zweck der Hinzurechnungsvorschriften entsprechen kann, auch &quot;durchgeleitete&quot; Wirtschaftsg&uuml;ter zu erfassen. Aus dem vom FG in Bezug genommenen BFH-Urteil in BFHE 246, 67, BStBl II 2015, 289 ergibt sich jedoch, dass sich diese Rechtsprechung auf einen Fall bezog, in dem der Gesch&auml;ftszweck des Steuerpflichtigen in der dauerhaften Vermietung eigener und angemieteter Einzelhandelsimmobilien an Einzelhandelsunternehmen bestand, so dass die angemieteten Immobilien auch auf Dauer der betrieblichen T&auml;tigkeit der dortigen Kl&auml;gerin dienten. Dagegen erweist sich die Durchleitung an sich nicht f&uuml;r ma&szlig;geblich hinsichtlich der Entscheidung &uuml;ber die Zuordnung eines Wirtschaftsguts zum Anlage- oder zum Umlaufverm&ouml;gen. So ist es gerade f&uuml;r Handelsunternehmen typisch, dass sie dem Umlaufverm&ouml;gen zuzuordnende Produkte vom Hersteller oder von einem anderen Handelsunternehmen zu Eigentum erwerben und an ihre eigenen Kunden durchleiten. Entsprechend hat der BFH im Fall der Messe-Durchf&uuml;hrungsgesellschaft trotz Festhaltens am Durchleitungsgedanken (BFH-Urteil in BFHE 255, 280, Rz&nbsp;20), von einer Zuordnung zum Anlageverm&ouml;gen abgesehen, weil die Kl&auml;gerin nach ihrem Gesch&auml;ftszweck die an ihre Kunden durchgeleiteten Wirtschaftsg&uuml;ter nicht st&auml;ndig f&uuml;r den Gebrauch in ihrem Betrieb vorgehalten h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Dieses Ergebnis steht im Einklang mit der Entscheidung des I.&nbsp;Senats zum Fall der Messe-Durchf&uuml;hrungsgesellschaft (BFH-Urteil in BFHE 255, 280). Denn auch insoweit stellte der BFH ma&szlig;gebend darauf ab, dass die Steuerpflichtige das Produkt &quot;Ausstellungsfl&auml;che&quot; nicht st&auml;ndig f&uuml;r den Gebrauch in ihrem Betrieb vorgehalten h&auml;tte, sondern es nur in dem Umfang und in der Ausgestaltung anmietete, in dem kundenseitiger Bedarf erkennbar wurde und die angemieteten Fl&auml;chen wiederum den Kunden zur Nutzung angeboten werden konnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Auslegung des erkennenden Senats entspricht weiter der Entscheidung des IV.&nbsp;Senats zum Fall des Konzertveranstalters (BFH-Urteil in BFHE 256, 526). Denn in diesem Fall bestand der Gesch&auml;ftsgegenstand der Steuerpflichtigen darin, Konzerte zu veranstalten. Zu diesem Zweck war sie nach den Feststellungen der Vorinstanz auf die st&auml;ndige Verf&uuml;gbarkeit von Veranstaltungsimmobilien angewiesen. Die Immobilien dienten damit gleichsam als eines der Produktionsmittel zur dauerhaften Herstellung einer Vielzahl von Produkten &quot;Konzertveranstaltung&quot; (vgl. dazu auch Mohr, a.a.O., S.&nbsp;295).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die f&uuml;r den typischen Reiseveranstalter vorgenommene Abgrenzung zwischen Anlage- und Umlaufverm&ouml;gen entspricht dem Grundgedanken der Hinzurechnungsvorschriften des &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;d und e GewStG. Mit den durch das Unternehmensteuerreformgesetz 2008 ausgeweiteten Hinzurechnungstatbest&auml;nden kn&uuml;pft der Gesetzgeber weiterhin an den sogenannten objektivierten Gewerbeertrag an, der insbesondere unabh&auml;ngig von der Art und Weise des f&uuml;r die Kapitalausstattung des Betriebs zu entrichtenden Entgelts sein soll (BTDrucks&nbsp;16\/4841, S.&nbsp;78; Senatsurteil vom 26.04.2018&nbsp;&#8211; III&nbsp;R&nbsp;25\/16, BFHE 261, 549, Rz&nbsp;26). Im Hinblick auf Miet- und Pachtzinsen f&uuml;r bewegliche und unbewegliche Wirtschaftsg&uuml;ter sollen die darin enthaltenen Finanzierungsanteile in pauschaler Form dem nach ertragsteuerrechtlichen Grunds&auml;tzen ermittelten Gewinn wieder hinzugerechnet werden (BTDrucks 16\/4841, S.&nbsp;80). Es soll nach dem Grundgedanken keinen Unterschied machen, ob das Unternehmen mit Eigenkapital oder Fremdkapital arbeitet (Senatsurteil vom 14.06.2018&nbsp;&#8211; III&nbsp;R&nbsp;35\/15, BFHE 261, 558, BStBl II 2018, 662, Rz&nbsp;18). Gesetzlicher Orientierungspunkt ist damit ein &quot;typisiertes&quot; Unternehmen, das eigenkapitalfinanziert ist (BFH-Urteil in BFHE 246, 67, BStBl II 2015, 289, Rz&nbsp;13).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Insoweit vermag der Senat &#8211;anders als das FG&#8211; eine Finanzierungsfunktion der von der Kl&auml;gerin an die Hoteliers entrichteten Entgelte nicht zu erkennen. Das zeigt insbesondere der Vergleich zwischen dem Gesch&auml;ftsmodell des Hoteliers und dem des Reiseveranstalters. Denn der Hotelier h&auml;lt die Hotelzimmer und -einrichtungen dauerhaft bereit, um sie zur st&auml;ndigen Erzeugung neuer Produkte zu gebrauchen. Somit macht es f&uuml;r seinen Gewinn einen Unterschied, ob er die Produkte aus einem in seinem Eigentum stehenden Hotel erzeugt und somit den Reinertrag zu versteuern h&auml;tte oder ob er die Produkte aus einem angemieteten Hotel generiert und somit nur einen um die Miete verminderten Ertrag zu versteuern h&auml;tte. Dagegen zahlt der Reiseveranstalter dem Hotelier das Entgelt nicht f&uuml;r das dauerhafte Bereitstellen der Hotelzimmer und -einrichtungen, sondern daf&uuml;r, dass sie ihm kurzfristig zur Erf&uuml;llung der Verpflichtungen gegen&uuml;ber seinen Kunden zur Verf&uuml;gung gestellt werden (Klein, DStR 2014, 1321, 1324). Die Nutzung der Wirtschaftsg&uuml;ter ersch&ouml;pft sich daher mit der Durchf&uuml;hrung der einzelnen Pauschalreise (Mohr, a.a.O., S.&nbsp;289, 295). Entsprechend geht das Entgelt auch als Beschaffungskosten in dem dem Reisenden in Rechnung gestellten Reisepreis auf und dient nicht dem fortdauernden Vorhalten eines Anlageguts. So wird etwa der vom Reiseveranstalter dem Hotelier zu zahlende Hochsaisonzuschlag typischerweise an den Reisenden durchgereicht, verbraucht sich dadurch und kann somit nicht mehr dem weiteren Vorhalten eines Wirtschaftsguts Hotelzimmer f&uuml;r die Nebensaison dienen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Auch aus dem Gesetzgebungsverfahren wird nicht erkennbar, dass mit dem Unternehmensteuerreformgesetz 2008 eine Ausweitung der Hinzurechnung auf die von Reiseveranstaltern in Anspruch genommenen Reisevorleistungen erfolgen sollte. Die Begr&uuml;ndung zum Gesetzentwurf liefert keine Anhaltspunkte f&uuml;r eine derartige Absicht. Vielmehr hei&szlig;t es dort, dass an der bisherigen Regelung festgehalten werden soll, nur f&uuml;r die gemieteten oder gepachteten Wirtschaftsg&uuml;ter eine Hinzurechnung vorzunehmen, die &#8211;unterstellt, der Mieter oder P&auml;chter w&auml;re Eigent&uuml;mer&#8211; bei ihm zu seinem Anlageverm&ouml;gen geh&ouml;ren w&uuml;rden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach diesen Grunds&auml;tzen sollten z.B. auch Vertr&auml;ge &uuml;ber kurzfristige Hotelnutzungen oder kurzfristige Kfz-Mietvertr&auml;ge zu beurteilen sein, mit der Folge, dass eine Hinzurechnung regelm&auml;&szlig;ig ausscheide (BTDrucks&nbsp;16\/4841, S.&nbsp;80). Das genannte Beispiel interpretiert der Senat zwar nicht dahin, dass damit auf Hotelnutzungen durch Reiseveranstalter abgezielt wurde. Vielmehr d&uuml;rfte der Gesetzgeber wohl den allgemeinen Fall im Blick gehabt haben, dass der Steuerpflichtige ein Hotel z.B. f&uuml;r Gesch&auml;ftsreisen kurzfristig nutzt (ebenso die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Stefan Schmidt, Markus Tressel, Dr.&nbsp;Danyal Bayaz, weiterer Abgeordneter und der Fraktion B&Uuml;NDNIS 90\/DIE GR&Uuml;NEN, BTDrucks 19\/4136&#8211; Drucks&nbsp;19\/3875, S.&nbsp;3, und Sarrazin, FR 2018, 176, 177). Dennoch l&auml;sst sich diesen Beispielen der Wille des Gesetzgebers entnehmen, dass eine Zuordnung des Wirtschaftsguts zum Anlageverm&ouml;gen nicht immer bereits aufgrund des fingierten Eigentums vorgezeichnet sein soll, sondern in bestimmten F&auml;llen gerade aufgrund der Kurzfristigkeit der Nutzung ausscheiden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Da die auf Aufhebung der in Ziffer&nbsp;3 und 4 des Tenors des Zwischenurteils enthaltenen Feststellungen gerichtete Revision schon mit der Sachr&uuml;ge Erfolg hat, braucht der Senat &uuml;ber die insoweit erhobenen Verfahrensr&uuml;gen der Kl&auml;gerin nicht zu entscheiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet, soweit die Kl&auml;gerin dar&uuml;ber hinaus die &Auml;nderung des Bescheids &uuml;ber den Gewerbesteuermessbetrag 2008 beantragt.<br \/>Das FG hat bislang nicht gepr&uuml;ft, ob die von der Kl&auml;gerin begehrte &Auml;nderung des Bescheids &uuml;ber den Gewerbesteuermessbetrag 2008 in dem beantragten Umfang gerechtfertigt ist, wenn davon auszugehen ist, dass die streitgegenst&auml;ndlichen Wirtschaftsg&uuml;ter nicht die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;d und e GewStG erf&uuml;llen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Feststellungen wird das FG nach Aufhebung des Zwischenurteils nachzuholen haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Die Anschlussrevision des FA ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da die in Ziffer&nbsp;4 des Tenors des angefochtenen Zwischenurteils getroffenen Feststellungen bereits mangels Vorliegens der notwendigen Voraussetzungen f&uuml;r die Hinzurechnung aufzuheben sind, entf&auml;llt auch die Grundlage f&uuml;r die vom FA begehrte Einbeziehung der Entgelte f&uuml;r unselbst&auml;ndige Nebenleistungen in die Hinzurechnung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>8. Mit der Aufhebung des Zwischenurteils befindet sich das Klageverfahren wieder in dem Stadium, das vor Erlass des Zwischenurteils bestanden hat, ohne dass es einer f&ouml;rmlichen Zur&uuml;ckverweisung bedarf (BFH-Urteil vom 15.10.1996&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;10\/95, BFHE 181, 316, BStBl II 1997, 178, unter 3.; Senatsurteil vom 26.07.2012&nbsp;&#8211; III&nbsp;R&nbsp;43\/11, BFH\/NV 2013, 86, Rz&nbsp;20).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>9. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung auf das FG beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO. Diese beinhaltet auch Kosten der Anschlussrevision, bei der es sich kostenrechtlich zwar um ein eigenst&auml;ndiges Rechtsmittel handelt (BFH-Urteil vom 21.11.2000&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;69\/96, BFH\/NV 2001, 754, m.w.N.; Gr&auml;ber\/Ratschow, Finanzgerichtsordnung, 9.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;120 Rz&nbsp;89), die Kostenentscheidung aber dennoch einheitlich zu treffen ist (BFH-Urteil vom 19.11.2015&nbsp;&#8211; VI&nbsp;R&nbsp;42\/14, BFH\/NV 2016, 739, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.7.2019, III R 22\/16ECLI:DE:BFH:2019:U.250719.IIIR22.16.0 Gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Mietzinsen; Entgelte der Reiseveranstalter f&uuml;r &Uuml;berlassung von Hotelzimmern und beweglichen Wirtschaftsg&uuml;tern Leits&auml;tze 1. Bei der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung wird f&uuml;r die Zuordnung eines gemieteten oder gepachteten Wirtschaftsguts zum Anlage- oder Umlaufverm&ouml;gen das Eigentum des Mieters oder P&auml;chters voraussetzungslos fingiert. 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