{"id":71478,"date":"2019-11-28T19:23:35","date_gmt":"2019-11-28T17:23:35","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71478"},"modified":"2019-11-28T19:23:35","modified_gmt":"2019-11-28T17:23:35","slug":"xi-r-2-17-zum-ermaessigten-steuersatz-bei-zweckbetrieben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-2-17-zum-ermaessigten-steuersatz-bei-zweckbetrieben\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;2\/17 &#8211; Zum erm&auml;&szlig;igten Steuersatz bei Zweckbetrieben"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.7.2019, XI R 2\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.230719.XIR2.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zum erm&auml;&szlig;igten Steuersatz bei Zweckbetrieben<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die Ums&auml;tze, die ein gemeinn&uuml;tziger Verein zur F&ouml;rderung des Wohlfahrtswesens aus Gastronomieleistungen und der Zurverf&uuml;gungstellung einer &ouml;ffentlichen Toilette erzielt, sind selbst dann nicht nach &sect; 12 Abs. 2 Nr. 8 Buchst. a UStG erm&auml;&szlig;igt zu besteuern, wenn diese Leistungen der Verwirklichung satzungsm&auml;&szlig;iger Zwecke gedient haben.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Kl&auml;gers wird das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 07.11.2016 &#8211; 5 K 5372\/14 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht Berlin-Brandenburg zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Verfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist, ob die Ums&auml;tze des von dem Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) betriebenen Bistro und einer &ouml;ffentlichen Toilette als von einem sog. Zweckbetrieb erzielt dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz unterliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger ist ein gemeinn&uuml;tziger Verein zur F&ouml;rderung des Wohlfahrtswesens. Er verfolgt mildt&auml;tige Zwecke i.S. des &sect;&nbsp;53 der Abgabenordnung (AO) durch die Unterst&uuml;tzung von Personen, die infolge ihres k&ouml;rperlichen, geistigen oder seelischen Zustands der Hilfe bed&uuml;rfen. Zur Erf&uuml;llung dieses Satzungszwecks betreibt er eine anerkannte Werkstatt f&uuml;r behinderte Menschen mit dem Ziel, solchen Personen Arbeitspl&auml;tze zu bieten, die wegen ihrer Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt t&auml;tig sein k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Seit dem 02.07.2007 betreibt der Kl&auml;ger in X zudem ein Bistro und eine &ouml;ffentliche Toilette, die nicht Betriebsteil der Werkstatt f&uuml;r Behinderte sind. Die Ausstattung von drei neu geschaffenen Arbeitspl&auml;tzen f&uuml;r behinderte Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt wurde mit drei personenbezogenen Bewilligungsbescheiden des Landesamts f&uuml;r Soziales und Versorgung (Integrationsamt) zu 100&nbsp;% gef&ouml;rdert. Sowohl die Lohnkosten der im Bistro besch&auml;ftigten ehemaligen Langzeitarbeitslosen als auch die Lohnkosten der aus dem Arbeitsbereich der Werkstatt f&uuml;r behinderte Menschen ausgegliederten und nunmehr in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverh&auml;ltnis besch&auml;ftigten behinderten Menschen wurden durch &ouml;ffentliche Mittel gef&ouml;rdert. In den Jahren 2007 bis 2009 (Streitjahre) waren jeweils drei behinderte Arbeitnehmer auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (kein Werkstatt-Status) sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigt, ab Februar 2009 zwei. Zus&auml;tzlich waren jeweils zwei nicht behinderte Arbeitnehmer besch&auml;ftigt, ab Oktober 2008 einer. Alle Arbeitnehmer hatten eine w&ouml;chentliche Arbeitszeit von 35&nbsp;Stunden. Der Bruttostundenlohn betrug f&uuml;r die behinderten Arbeitnehmer zwischen 5,63&nbsp;EUR und 6,00&nbsp;EUR, der f&uuml;r die nicht behinderten Arbeitnehmer 6,25&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger unterwarf die Ums&auml;tze aus dem Betrieb des Bistros und der &ouml;ffentlichen Toilette dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;a des Umsatzsteuergesetzes (UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen einer Au&szlig;enpr&uuml;fung gelangte der Pr&uuml;fer zu der Auffassung, dass es sich bei dem Bistro um einen wirtschaftlichen Gesch&auml;ftsbetrieb handele, der kein Zweckbetrieb sei. Folglich sei der allgemeine Steuersatz anzuwenden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der gegen die vom Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) entsprechend ge&auml;nderten Umsatzsteuerbescheide vom 15.08.2012 eingelegte Einspruch des Kl&auml;gers hatte keinen Erfolg (Einspruchsentscheidung vom 07.11.2014).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage wurde abgewiesen (Finanzgericht &#8211;FG&#8211; Berlin-Brandenburg, Urteil vom 07.11.2016&nbsp;&#8211; 5&nbsp;K&nbsp;5372\/14, abgedruckt in Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2017, 1396).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger r&uuml;gt mit der Revision die Verletzung materiellen Rechts und vertritt die Ansicht, die Voraussetzungen f&uuml;r einen Zweckbetrieb seien erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;, das angefochtene Urteil und die Umsatzsteuerbescheide f&uuml;r die Streitjahre in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 07.11.2014 aufzuheben und die Umsatzsteuer f&uuml;r 2007 auf &#8230;&nbsp;EUR, die Umsatzsteuer f&uuml;r 2008 auf &#8230;&nbsp;EUR und die Umsatzsteuer f&uuml;r 2009 auf &#8230;&nbsp;EUR festzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet; sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur&uuml;ckverweisung des Rechtsstreits an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Die Ums&auml;tze des von dem Kl&auml;ger betriebenen Bistros und der &ouml;ffentlichen Toilette unterliegen zwar grunds&auml;tzlich dem allgemeinen Umsatzsteuersatz; denn die Voraussetzungen zur Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;a UStG sind nicht erf&uuml;llt. Die Sache ist jedoch nicht spruchreif, weil nicht beurteilt werden kann, ob der erm&auml;&szlig;igte Steuersatz teilweise aus anderen Gr&uuml;nden anzuwenden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;a Satz&nbsp;1 UStG erm&auml;&szlig;igt sich die Steuer f&uuml;r die Leistungen der K&ouml;rperschaften, die ausschlie&szlig;lich und unmittelbar gemeinn&uuml;tzige, mildt&auml;tige oder kirchliche Zwecke i.S. der &sect;&sect;&nbsp;51 bis 68 AO verfolgen. Das gilt nicht f&uuml;r Leistungen, die im Rahmen eines wirtschaftlichen Gesch&auml;ftsbetriebs ausgef&uuml;hrt werden (&sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;a Satz&nbsp;2 UStG). In &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;a Satz&nbsp;3 UStG (eingef&uuml;gt durch das Jahressteuergesetz 2007 vom 13.12.2006, BGBl I 2006, 2878 &#8211; nach dem dortigen Art.&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 mit Wirkung ab 19.12.2006) ist eine R&uuml;ckausnahme (also die Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes) f&uuml;r Zweckbetriebe geregelt, wenn der Zweckbetrieb nicht in erster Linie der Erzielung zus&auml;tzlicher Einnahmen durch die Ausf&uuml;hrung von Ums&auml;tzen dient, die in unmittelbarem Wettbewerb mit dem allgemeinen Steuersatz unterliegenden Leistungen anderer Unternehmer ausgef&uuml;hrt werden (1.&nbsp;Alternative), oder wenn die K&ouml;rperschaft mit diesen Leistungen ihrer in den &sect;&sect;&nbsp;66 bis 68 AO bezeichneten Zweckbetriebe die steuerbeg&uuml;nstigten satzungsm&auml;&szlig;igen Zwecke selbst verwirklicht (2.&nbsp;Alternative). Der Gesetzeswortlaut der 1.&nbsp;Alternative entspricht der Begr&uuml;ndung des Gesetzentwurfs (BTDrucks 16\/2712, 75), nach der eine z.B. gemeinn&uuml;tzige K&ouml;rperschaft den erm&auml;&szlig;igten Steuersatz nicht f&uuml;r die Leistungen eines Zweckbetriebs in Anspruch nehmen kann, die in erster Linie dazu bestimmt sind, der K&ouml;rperschaft zus&auml;tzliche Einnahmen durch solche Leistungen zu verschaffen, die auch andere (nicht steuerbeg&uuml;nstigte) Unternehmer ausf&uuml;hren k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Bei der Auslegung von &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;a UStG ist seit 1993 auch das dieser Steuersatzerm&auml;&szlig;igung zugrunde liegende Unionsrecht zu beachten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Beim Inkrafttreten des UStG 1980 war das Unionsrecht f&uuml;r die Anordnung erm&auml;&szlig;igter Steuers&auml;tze durch das nationale Recht weitgehend bedeutungslos. Denn Art.&nbsp;12 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.05.1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern (Richtlinie 77\/388\/EWG) regelte bei seinem Inkrafttreten lediglich, dass bestimmte Lieferungen und bestimmte Dienstleistungen erh&ouml;hten oder erm&auml;&szlig;igten S&auml;tzen unterworfen werden konnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zu einer Einschr&auml;nkung der f&uuml;r die Mitgliedstaaten bestehenden Regelungsbefugnisse kam es aber durch Art.&nbsp;12 Abs.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a i.V.m. Anhang&nbsp;H der Richtlinie 77\/388\/EWG i.d.F. der Richtlinie 92\/77\/EWG des Rates vom 19.10.1992 zur Erg&auml;nzung des gemeinsamen Mehrwertsteuersystems und zur &Auml;nderung der Richtlinie 77\/388\/EWG &#8211;Ann&auml;herung der Mehrwertsteuer-S&auml;tze&#8211; (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Gemeinschaften Nr.&nbsp;L&nbsp;316, S.&nbsp;1) mit Wirkung zum 01.01.1993. Diese Einschr&auml;nkungen gelten nach dem im Streitjahr zu beachtenden Art.&nbsp;98 i.V.m. Anhang&nbsp;III der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.11.2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL) fort.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Danach k&ouml;nnen die Mitgliedstaaten zwar einen oder zwei erm&auml;&szlig;igte Steuers&auml;tze anwenden (Art.&nbsp;98 Abs.&nbsp;1 MwStSystRL). Die erm&auml;&szlig;igten Steuers&auml;tze sind aber &quot;nur&quot; auf die Lieferungen und Dienstleistungen der im Anhang&nbsp;III MwStSystRL genannten Kategorien anwendbar (Art.&nbsp;98 Abs.&nbsp;2 MwStSystRL). Dabei besteht f&uuml;r die Mitgliedstaaten nach Anhang&nbsp;III Nr.&nbsp;15 MwStSystRL die Befugnis, f&uuml;r die steuerpflichtigen Leistungen der &quot;von den Mitgliedstaaten anerkannte[n] gemeinn&uuml;tzige[n] Einrichtungen f&uuml;r wohlt&auml;tige Zwecke und im Bereich der sozialen Sicherheit&quot; einen erm&auml;&szlig;igten Steuersatz anzuwenden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Auf dieser Grundlage d&uuml;rfen die Mitgliedstaaten insbesondere &quot;nicht auf alle gemeinn&uuml;tzigen Leistungen einen erm&auml;&szlig;igten Mehrwertsteuersatz anwenden &#8230;, sondern nur auf diejenigen, die von Einrichtungen erbracht werden, die sowohl gemeinn&uuml;tzig als auch f&uuml;r wohlt&auml;tige Zwecke und im Bereich der sozialen Sicherheit t&auml;tig sind&quot; (Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union &#8211;EuGH&#8211; Kommission\/Frankreich vom 17.06.2010&nbsp;&#8211; C-492\/08, EU:C:2010:348, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2010, 662, Rz&nbsp;43; Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 10.08.2016&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;11\/15, BFHE 255, 293, BStBl II 2018, 113, Rz&nbsp;22). Daraus folgt, dass zumindest andere als gemeinn&uuml;tzige Leistungen unionsrechtlich vom Anwendungsbereich der Steuersatzerm&auml;&szlig;igung f&uuml;r gemeinn&uuml;tzige K&ouml;rperschaften von vornherein ausgeschlossen sind (BFH-Urteil in BFHE 255, 293, BStBl II 2018, 113, Rz&nbsp;22; s.a. Heuermann in S&ouml;lch\/Ringleb, Umsatzsteuer, &sect;&nbsp;12 Rz&nbsp;611; derselbe, Deutsches Steuerrecht 2015, 1416, 1419 [richtlinienkonforme Auslegung bzw. teleologische Reduktion]; Bunjes\/Heidner, UStG, 18.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;12 Rz&nbsp;151b, 164, 167; W&auml;ger in Festschrift Gosch, 2016, 427, 430; Michel, Der Betrieb 2012, 2007, 2008&nbsp;f.). F&uuml;r nicht origin&auml;r gemeinn&uuml;tzige Leistungen sieht das EU-Recht keine Steuersatzerm&auml;&szlig;igung vor (Bunjes\/Heidner, a.a.O., &sect;&nbsp;12 Rz&nbsp;167).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Dies f&uuml;hrt einerseits dazu, dass &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;a Satz&nbsp;1 UStG nicht mit Unionsrecht vereinbar ist, weil einer unionsrechtskonformen Auslegung des Satzes&nbsp;1 der Wortlaut der Vorschrift entgegen steht (vgl. BFH-Urteile vom 08.03.2012&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;14\/11, BFHE 237, 279, BStBl II 2012, 630, Rz&nbsp;20; vom 24.09.2014&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;11\/14, BFH\/NV 2015, 528, Rz&nbsp;46), und andererseits dazu, dass &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;a S&auml;tze&nbsp;2 und 3 UStG, soweit sie zur Anwendung des Regelsteuersatzes f&uuml;hren, weit auszulegen sind (vgl. BFH-Urteile vom 20.03.2014&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;4\/13, BFHE 245, 397, BFH\/NV 2014, 1470, Rz&nbsp;25; in BFHE 237, 279, BStBl II 2012, 630, Rz&nbsp;30).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Bei Anwendung dieser Grunds&auml;tze unterliegen im Streitfall die Leistungen des Bistros und der &ouml;ffentlichen Toilette nicht dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;a UStG. Es liegt zwar in der Sache ein Zweckbetrieb i.S. des &sect;&nbsp;68 Nr.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;c AO vor, ohne dass es im Streitfall darauf ank&auml;me, dass kein f&ouml;rmliches Anerkennungsverfahren durchgef&uuml;hrt wurde. Denn f&uuml;r die streitigen Leistungen des Kl&auml;gers &#8211;der insoweit einen wirtschaftlichen Gesch&auml;ftsbetrieb i.S. des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;a Satz&nbsp;2 UStG unterh&auml;lt&#8211; sind die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;a Satz&nbsp;3 UStG nicht erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;a Satz&nbsp;3&nbsp;&nbsp;1.&nbsp;Alternative UStG liegen &#8211;bei der nach den Ausf&uuml;hrungen unter II.2.d gebotenen weiten Auslegung&#8211; nicht vor. Der Kl&auml;ger erzielte in erster Linie zus&auml;tzliche Einnahmen durch die Ausf&uuml;hrung von Ums&auml;tzen, die in unmittelbarem Wettbewerb mit dem allgemeinen Steuersatz unterliegenden Leistungen anderer Unternehmer ausgef&uuml;hrt wurden, da diese f&uuml;r den Satzungszweck des Kl&auml;gers nicht unerl&auml;sslich waren (vgl. zur Bedeutung dieses Umstands BFH-Urteil in BFHE 237, 279, BStBl II 2012, 630, Rz&nbsp;29). Es kommt weder darauf an, ob der Kl&auml;ger aus den zus&auml;tzlichen Einnahmen geringe oder keine Gewinne erzielt hat, noch darauf, ob die Einnahmen dem Kl&auml;ger verblieben sind (vgl. BFH-Urteil in BFHE 237, 279, BStBl II 2012, 630, Rz&nbsp;28). Au&szlig;erdem tritt der Kl&auml;ger mit den Ums&auml;tzen des Bistros und der &ouml;ffentlichen Toilette in Wettbewerb mit anderen Unternehmern, die vergleichbare Leistungen anbieten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;a Satz&nbsp;3&nbsp;&nbsp;2.&nbsp;Alternative UStG liegen ebenfalls nicht vor. Der satzungsm&auml;&szlig;ige Zweck des Kl&auml;gers war im Streitfall die Unterst&uuml;tzung von Personen, die infolge ihres k&ouml;rperlichen, geistigen oder seelischen Zustands der Hilfe bed&uuml;rfen. Der Verkauf von Gastronomieleistungen und die Zurverf&uuml;gungstellung der &ouml;ffentlichen Toilette m&ouml;gen zwar der Verwirklichung dieser Zwecke gedient haben; &quot;mit diesen Leistungen&quot; werden jedoch &#8211;auch bei unionsrechtskonformer Auslegung dieser Vorschrift (s. oben II.2., und Berg\/ Schnabelrauch, UR 2017, 213, 219&nbsp;f.; dieselben, UR 2018, 225, 231)&#8211; nicht die satzungsm&auml;&szlig;igen Zwecke des Kl&auml;gers &quot;selbst verwirklicht&quot;. Denn die einzelnen Gastronomieleistungen des Bistros wie auch die Zurverf&uuml;gungstellung der &ouml;ffentlichen Toilette dienen in erster Linie den Zwecken der Besucher (Verbraucher) und der Nutzer, die nicht vom gemeinn&uuml;tzigen Zweck der Einrichtung des Kl&auml;gers erfasst werden. Sie sind daher nicht origin&auml;r gemeinn&uuml;tzige Leistungen i.S. von Art.&nbsp;98 Abs.&nbsp;2 und 3 i.V.m. Anhang&nbsp;III Nr.&nbsp;15 MwStSystRL (s. bereits zur Ver&auml;u&szlig;erung von Scannern und Dienstleistungen f&uuml;r Archivsysteme durch ein Integrationsprojekt das BFH-Urteil in BFH\/NV 2015, 528, Rz&nbsp;48; ebenso Kessens, EFG 2017, 1399, 1400; Berg\/Schnabelrauch, UR 2017, 213, 220; dieselben, UR 2018, 225; a.A. Schauhoff\/ Kirchhain, UR 2017, 729, 730&nbsp;f., die auf den Lenkungszweck der Norm abstellen wollen). Beg&uuml;nstigt w&auml;ren nur Leistungen gegen&uuml;ber den behinderten Personen, aber nicht solche Leistungen, an deren Erbringung behinderte Arbeitnehmer des Integrationsunternehmens teilhaben (ebenso Kessens, EFG 2017, 1399, 1400; s.a. BFH-Urteil in BFH\/NV 2015, 528, Rz&nbsp;48).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Dies entspricht im Hinblick auf den Ausnahmecharakter des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;a UStG auch der dort erforderlichen engen Auslegung der Norm bzw. im Hinblick auf Vorschriften, die im Rahmen einer sog. R&uuml;ckausnahme die Geltung des Regelsteuersatzes (wieder) anordnen (so hier in Bezug auf &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;a Satz&nbsp;3 UStG), der erforderlichen weiten Auslegung (vgl. z.B. EuGH-Urteil Kommission\/Spanien vom 18.01.2001&nbsp;&#8211; C-83\/99, EU:C:2001:31, UR 2001, 210, m.w.N. zur EuGH-Rechtsprechung; BFH-Urteile vom 29.01.2009&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;46\/06, BFHE 224, 176, BStBl II 2009, 560, unter II.2.b; in BFHE 237, 279, BStBl II 2012, 630, Rz&nbsp;30; in BFH\/NV 2015, 528, Rz&nbsp;44&nbsp;ff.; in BFHE 255, 293, BStBl II 2018, 113, Rz&nbsp;22; vom 21.06.2017&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;34\/16, BFHE 259, 9, BStBl II 2018, 55, Rz&nbsp;33&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Soweit in der Literatur die Ansicht vertreten wird, der Lenkungszweck des Art.&nbsp;98 i.V.m. Anhang&nbsp;III MwStSystRL erfordere eine Ber&uuml;cksichtigung des sozialen Kontextes der Leistungserbringung (vgl. Schauhoff\/Kirchhain, UR 2017, 729, 732; H&uuml;ttemann, Gemeinn&uuml;tzigkeits- und Spendenrecht, 4.&nbsp;Aufl., Rz&nbsp;7.206 a.E.), wird dort nicht ausreichend gewichtet, dass Erm&auml;&szlig;igungsvorschriften nur anzuwenden sind, &quot;soweit von ihnen keine oder nur eine geringe Gefahr einer Wettbewerbsverzerrung ausgeht&quot; (EuGH-Urteil Kommission\/Niederlande vom 03.03.2011&nbsp;&#8211; C-41\/09, EU:C:2011:108, UR 2012, 114, Rz&nbsp;52; BFH-Urteil in BFHE 259, 9, BStBl II 2018, 55, Rz&nbsp;33). Der wirtschaftliche Gesch&auml;ftsbetrieb des Kl&auml;gers tritt aber mit anderen Unternehmen mit dem allgemeinen Steuersatz unterliegenden Leistungen nicht nur in geringem Umfang in wettbewerbsverzerrende Konkurrenz. Insoweit geht die Wettbewerbsneutralit&auml;t einem unter Umst&auml;nden entgegenstehenden Lenkungszweck vor (ebenso Berg\/Schnabelrauch, UR 2018, 225, 227).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Feststellungen des FG reichen nicht aus, um im Streitfall zu entscheiden, ob das FA zu Recht in vollem Umfang den erm&auml;&szlig;igten Steuersatz bez&uuml;glich der Ums&auml;tze des Bistros versagt hat. Es sind keine Feststellungen dazu getroffen worden, ob bzw. in welchem Umfang steuererm&auml;&szlig;igte Ums&auml;tze nach anderen Vorschriften vorliegen (insbesondere nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 UStG i.V.m. Anlage&nbsp;2 Nr.&nbsp;28, Nr.&nbsp;31, Nr.&nbsp;32 und Nr.&nbsp;33). Diese sind nachzuholen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung auf das FG folgt aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Der Senat erkennt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;90 Abs.&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 FGO mit Einverst&auml;ndnis der Beteiligten durch Urteil ohne m&uuml;ndliche Verhandlung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.7.2019, XI R 2\/17ECLI:DE:BFH:2019:U.230719.XIR2.17.0 Zum erm&auml;&szlig;igten Steuersatz bei Zweckbetrieben Leits&auml;tze Die Ums&auml;tze, die ein gemeinn&uuml;tziger Verein zur F&ouml;rderung des Wohlfahrtswesens aus Gastronomieleistungen und der Zurverf&uuml;gungstellung einer &ouml;ffentlichen Toilette erzielt, sind selbst dann nicht nach &sect; 12 Abs. 2 Nr. 8 Buchst. a UStG erm&auml;&szlig;igt zu besteuern, wenn diese Leistungen der Verwirklichung satzungsm&auml;&szlig;iger &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-2-17-zum-ermaessigten-steuersatz-bei-zweckbetrieben\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;2\/17 &#8211; Zum erm&auml;&szlig;igten Steuersatz bei Zweckbetrieben<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71478","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71478","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71478"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71478\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71478"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71478"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71478"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}