{"id":71481,"date":"2019-11-28T19:16:45","date_gmt":"2019-11-28T17:16:45","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71481"},"modified":"2019-11-28T19:16:45","modified_gmt":"2019-11-28T17:16:45","slug":"v-r-50-16-direktanspruch-in-der-umsatzsteuer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-50-16-direktanspruch-in-der-umsatzsteuer\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;50\/16 &#8211; Direktanspruch in der Umsatzsteuer"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.8.2019, V R 50\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.220819.VR50.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Direktanspruch in der Umsatzsteuer<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Ein sich aus dem Unionsrecht entsprechend dem EuGH-Urteil Reemtsma vom 15.03.2007 &#8211; C-35\/05 (EU:C:2007:167) ergebender Direktanspruch setzt voraus, dass der Rechnungsaussteller eine Leistung an den Rechnungsempf&auml;nger erbracht hat, f&uuml;r die er Umsatzsteuer in der Rechnung zu Unrecht ausgewiesen hat.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 17.08.2016 &#8211; 7 K 7246\/14 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die nach ihrer entgeltlichen Umsatzt&auml;tigkeit dem Grunde nach zum Vorsteuerabzug berechtigte Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) machte den Vorsteuerabzug aus Rechnungen geltend, die das Einzelunternehmen HC (HC), Inhaberin GM, mit Steuerausweis erteilt hatte. Die Rechnungen standen im Zusammenhang mit T&auml;tigkeiten, die ihr Ehemann JM (JM) f&uuml;r die Kl&auml;gerin ausge&uuml;bt hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die der Kl&auml;gerin von HC in Rechnung gestellte Umsatzsteuer betrug in den Jahren 1998 bis 2001&nbsp; 71.743,36&nbsp;EUR. In den Jahren 2002 und 2003 belief sich die in den Rechnungen der HC ausgewiesene Umsatzsteuer auf 23.315,61&nbsp;EUR (2002) und 10.861,89&nbsp;EUR (2003). Die Rechnungen der Jahre 1998 bis 2002 beglich die Kl&auml;gerin vollst&auml;ndig. Von den aus dem Jahr 2003 herr&uuml;hrenden Rechnungen lie&szlig; sie zwei Rechnungen unbezahlt. Der darauf entfallende Umsatzsteuerbetrag betrug 2.443,21&nbsp;EUR. Die von der Kl&auml;gerin an die HC gezahlte Umsatzsteuer belief sich damit auf 103.477,65&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In Anschluss an steuerstrafrechtliche Ermittlungen und eine Au&szlig;enpr&uuml;fung ging der gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;21 der Abgabenordnung (AO) f&uuml;r die Besteuerung der Kl&auml;gerin zust&auml;ndige Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) davon aus, dass es sich bei den von HC abgerechneten Leistungen um Leistungen einer f&uuml;r die Kl&auml;gerin als Arbeitnehmer t&auml;tigen Person gehandelt habe und daher der Kl&auml;gerin der Vorsteuerabzug aus den Rechnungen der HC zu versagen sei. Dementsprechend &auml;nderte das FA gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;2 AO die Umsatzsteuerfestsetzungen 1998 bis 2001 durch die Umsatzsteuerbescheide vom 12.11.2003. Zugleich wurden Zinsen zur Umsatzsteuer in H&ouml;he von 3.622&nbsp;EUR f&uuml;r 1998, 2.673&nbsp;EUR f&uuml;r 1999, 1.515&nbsp;EUR f&uuml;r 2000 und 754&nbsp;EUR f&uuml;r 2001 festgesetzt. Hiergegen legte die Kl&auml;gerin Einspruch ein. Zudem erlie&szlig; das FA ge&auml;nderte Umsatzsteuerbescheide 2002 und 2003 vom 30.04.2007, mit denen es gleichfalls den Vorsteuerabzug aus den Rechnungen der HC versagte, und setzte Zinsen in H&ouml;he von 4.310&nbsp;EUR f&uuml;r 2002 und 1.356&nbsp;EUR f&uuml;r 2003 fest. Die Kl&auml;gerin legte auch hiergegen Einspruch ein. Mit Einspruchsentscheidung vom 19.10.2007 wies das FA die Einspr&uuml;che zur Umsatzsteuer 1998 bis 2001 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck. Einen Billigkeitsantrag lehnte das FA am 10.09.2008 ab und wies den diesbez&uuml;glichen Einspruch mit Einspruchsentscheidung vom 21.11.2008 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck. Das FA ging davon aus, dass der Kl&auml;gerin zivilrechtlich Anspr&uuml;che gegen GM als Inhaberin der HC wegen der an diese gezahlten Umsatzsteuer zust&uuml;nden, so dass auch unter Ber&uuml;cksichtigung des Urteils des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) Reemtsma vom 15.03.2007&nbsp;&#8211; C-35\/05 (EU:C:2007:167) kein Anspruch auf Gew&auml;hrung des Vorsteuerabzugs aus Billigkeitsgr&uuml;nden bestehe. Dies komme nur in Betracht, wenn GM erwiesenerma&szlig;en zahlungsunf&auml;hig sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die dagegen erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) mit Urteil vom 17.02.2011&nbsp;&#8211; 7&nbsp;K&nbsp;7402\/07 als unbegr&uuml;ndet ab. Die Versagung des Vorsteuerabzugs sei rechtm&auml;&szlig;ig, da HC keine Leistung an die Kl&auml;gerin erbracht habe. JM sei vielmehr Arbeitnehmer der Kl&auml;gerin gewesen, so dass es an einem Leistungsaustausch zwischen HC und der Kl&auml;gerin fehle. In diesem Urteil verneinte das FG auch einen Anspruch auf Billigkeitserlass nach &sect;&nbsp;163 AO. Der Dienstleistungsempf&auml;nger habe in Bezug auf zu Unrecht in Rechnung gestellte und gezahlte Umsatzsteuer gegen den Dienstleistungserbringer zivilrechtlich vorzugehen. Anders sei es nach dem EuGH-Urteil Reemtsma (EU:C:2007:167) nur im Fall einer &uuml;berm&auml;&szlig;igen Erschwerung bei der Durchsetzung dieses Anspruchs. Daran fehle es, da die Zahlungsunf&auml;higkeit von HC nicht feststehe. Die hiergegen erhobene Nichtzulassungsbeschwerde wies der Bundesfinanzhof (BFH) mit Beschluss vom 27.12.2012&nbsp;&#8211; V&nbsp;B&nbsp;31\/11 (BFH\/NV 2013, 944) als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Urteil vom 26.06.2012 wurde GM zivilrechtlich verurteilt, wegen ungerechtfertigter Bereicherung an die Kl&auml;gerin 105.920,86&nbsp;EUR nebst Zinsen zu zahlen. Ferner wurden die der Kl&auml;gerin zu erstattenden Kosten auf 11.352,92&nbsp;EUR nebst Zinsen festgesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit einer Vereinbarung vom 14.05.2013 berichtigte GM, als Inhaberin der HC, die der Kl&auml;gerin erteilten Rechnungen. GM machte gegen&uuml;ber dem f&uuml;r sie nach &sect;&nbsp;21 AO zust&auml;ndigen Finanzamt B Berichtigungsanspr&uuml;che nach &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) geltend und trat diese zur Tilgung der ihr gegen&uuml;ber titulierten Forderungen mit der Vereinbarung vom 14.05.2013 und der Abtretungsanzeige vom 25.05.\/21.06.2013 an die Kl&auml;gerin ab. GM erm&auml;chtigte die Kl&auml;gerin, die Anspr&uuml;che gegen&uuml;ber dem Finanzamt B geltend zu machen. In der Folge zahlte das Finanzamt B 97.944,07&nbsp;EUR an die Kl&auml;gerin. Zwischen GM und der Kl&auml;gerin war die Geltung von &sect;&nbsp;367 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs vereinbart worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 30.11.2012 beantragte die Kl&auml;gerin beim FA erneut, unter Berufung auf das EuGH-Urteil Reemtsma (EU:C:2007:167), die Vorsteuer aus den Eingangsrechnungen der HC im Billigkeitswege zum Vorsteuerabzug zuzulassen und die Erstattungsbetr&auml;ge zu verzinsen. Dabei legte sie ein Schreiben der L-GmbH vom 26.11.2012 vor, in dem diese vortrug, sich als langj&auml;hrige Bevollm&auml;chtigte der GM zu &auml;u&szlig;ern. Diese sei nicht in der Lage, auf die titulierten Forderungen der Kl&auml;gerin Zahlungen zu leisten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den Antrag der Kl&auml;gerin lehnte das FA mit Verf&uuml;gung vom 04.04.2013 ab. Einspruch und Klage hatten keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2016, 1829 ver&ouml;ffentlichten Urteil des FG kann ein Steuerpflichtiger, der auf Rechnungen mit Vorsteuerausweis die Umsatzsteuer an den Rechnungsaussteller zahlt, obwohl die abgerechneten Leistungen nicht vom Rechnungsaussteller, sondern von einem Dritten erbracht werden, und dem es nicht gelingt, die gezahlte Umsatzsteuer vom Rechnungsaussteller zur&uuml;ckzuerlangen, die Erstattung der Umsatzsteuer nicht von seinem Betriebst&auml;ttenfinanzamt verlangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich die Kl&auml;gerin mit der Revision. Nach der Rechtsprechung des BFH sei der Antrag auf Erstattung im Billigkeitsweg die richtige Verfahrensart. Es liege gebundenes Ermessen vor. Grundlage des Anspruchs sei der unionsrechtliche Grundsatz der Effektivit&auml;t. Der Staat hafte anstelle des Rechnungsausstellers, wenn das FA den Vorsteuerabzug aus Rechnungen ablehne. GM sei zahlungsunf&auml;hig. Das FG h&auml;tte hierzu, wie zuletzt in der m&uuml;ndlichen Verhandlung beantragt, Beweis erheben m&uuml;ssen. Entgegen dem Urteil des FG komme es f&uuml;r den Erstattungsanspruch nicht darauf an, ob der Rechnungsaussteller tats&auml;chlich eine Leistung, die im Streitfall auch vorliege, erbracht habe. Die Steuerbarkeit sei kein taugliches Kriterium. Es liege kein kollusives Handeln vor. Selbst wenn eine missgl&uuml;ckte Arbeitnehmer&uuml;berlassung gegeben sei, liege zumindest ein Tatbestandsirrtum vor. In F&auml;llen des Umsatzsteuerbetrugs werde anders als im Streitfall keine Umsatzsteuer an den Fiskus abgef&uuml;hrt. Es liege im Streitfall eine Doppelzahlung der Umsatzsteuer vor. Den Staat treffe auch eine Ausfallhaftung f&uuml;r die Betr&auml;ge, die auf Kosten und Zinsen des Zivilprozesses verrechnet worden seien. Das FG habe unterlassen, GM beizuladen. Ihr stehe ein unionsrechtlicher Zinsanspruch sp&auml;testens ab der Erkl&auml;rung der Aufrechnung zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>das Urteil des FG und den Ablehnungsbescheid vom 04.04.2013 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 27.08.2013 aufzuheben und das FA zu verpflichten, einen Vorsteuererstattungsanspruch von 65.664,43&nbsp;EUR nebst 6&nbsp;% Zinsen j&auml;hrlich ab dem 18.08.2016 festzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hilfsweise regt sie ein Vorabentscheidungsersuchen an den EuGH zu verschiedenen Fragen an. So soll der EuGH entscheiden, ob seine Aussagen &uuml;ber die Erstattungspflicht des Staates bei Insolvenz oder wirtschaftlicher Unf&auml;higkeit des Rechnungsausstellers auch f&uuml;r F&auml;lle eines nichtumsatzsteuerbaren Vorgangs gelten, ob die Erstattungsverpflichtung des Fiskus davon abh&auml;ngt, dass der Rechnungsaussteller den Betrag an das FA abgef&uuml;hrt hatte und auf diese Zahlbetr&auml;ge beschr&auml;nkt ist, ob der Erstattungsanspruch durch anderweitige Verrechnung oder Verwendung beschr&auml;nkt wird, ob es auf eine Ablehnung durch das FA oder eine objektive Zahlungsunf&auml;higkeit des Rechnungsausstellers oder Zeugenaussagen hierzu ankommt, ob der Anspruch ab dem Zeitpunkt zu verzinsen ist, ab dem der Rechnungsempf&auml;nger das eigene FA um Erstattung bittet, ob der Erstattungsantrag auf den Zeitpunkt zur&uuml;ckwirkt, zu dem feststeht, dass der Rechnungsempf&auml;nger einen Vorsteuerabzug nicht mehr geltend macht und ob ein Gericht in einem Rechnungsstreit &uuml;ber den Vorsteuerabzug des Rechnungsempf&auml;ngers den Rechnungsaussteller beteiligen muss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Leistungen seien nicht von HC oder der Inhaberin dieser Firma, sondern von JM erbracht worden. Die Kl&auml;gerin habe JM bewusst in ihr Unternehmen eingegliedert. Ein Irrtum &uuml;ber die Person des Leistungserbringers habe nicht vorgelegen. Es habe daher kein Anlass bestanden, die in Rechnungen ausgewiesene Umsatzsteuer zu zahlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision der Kl&auml;gerin ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Ein sich aus dem Unionsrecht entsprechend dem EuGH-Urteil Reemtsma (EU:C:2007:167) ergebender Direktanspruch setzt voraus, dass der Rechnungsaussteller eine Leistung an den Rechnungsempf&auml;nger erbracht hat, f&uuml;r die er Umsatzsteuer in der Rechnung zu Unrecht ausgewiesen hat. Hieran fehlt es im Streitfall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Hat ein nach seiner Unternehmenst&auml;tigkeit zum Vorsteuerabzug berechtigter Rechnungsempf&auml;nger eine gesetzlich nicht geschuldete, aber gleichwohl in einer &#8211;ansonsten ordnungsgem&auml;&szlig;en&#8211; Rechnung ausgewiesene Umsatzsteuer gezahlt, kann er im Rahmen eines sog. Direktanspruchs entsprechend dem EuGH-Urteil Reemtsma (EU:C:2007:167) eine &quot;R&uuml;ckzahlung&quot; von der Finanzverwaltung verlangen, wenn eine R&uuml;ckforderung vom Rechnungsaussteller insbesondere im Hinblick auf dessen Zahlungsunf&auml;higkeit &uuml;berm&auml;&szlig;ig erschwert ist. Hier&uuml;ber ist im Billigkeitsverfahren nach &sect;&nbsp;163 AO zu entscheiden (BFH-Urteil vom 30.06.2015&nbsp;&#8211; VII&nbsp;R&nbsp;30\/14, BFHE 250, 34, unter II.2.b&nbsp;bb).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG berechtigt nur die in einer Rechnung ausgewiesene Steuer zum Vorsteuerabzug, die f&uuml;r die in Rechnung gestellte Leistung auch gesetzlich geschuldet wird. Folge dieser dem Unionsrecht nach dem EuGH-Urteil Genius Holding vom 13.12.1989&nbsp;&#8211; C-342\/87 (EU:C:1989:635, Rz&nbsp;13) entsprechende Rechtslage ist, dass der Leistungsempf&auml;nger eine gezahlte und nur in Rechnung gestellte, nicht aber gesetzlich f&uuml;r die in Rechnung gestellte Leistung geschuldete Umsatzsteuer vom Rechnungsaussteller zur&uuml;ckzufordern hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Auf dieser Grundlage hat der EuGH in seinem Urteil Reemtsma (EU:C:2007:167, Rz&nbsp;41&nbsp;f.) entschieden, dass die Grunds&auml;tze der Neutralit&auml;t, der Effektivit&auml;t und der Nichtdiskriminierung von nationalen Rechtsvorschriften, nach denen nur der Dienstleistungserbringer einen Anspruch auf Erstattung von zu Unrecht als Mehrwertsteuer gezahlten Betr&auml;gen gegen die Steuerbeh&ouml;rden hat und der Dienstleistungsempf&auml;nger eine zivilrechtliche Klage auf R&uuml;ckzahlung der nicht geschuldeten Leistung gegen diesen Dienstleistungserbringer erheben kann, nicht entgegenstehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) F&uuml;r den Fall, dass die Erstattung der Mehrwertsteuer unm&ouml;glich oder &uuml;berm&auml;&szlig;ig erschwert wird, m&uuml;ssen die Mitgliedstaaten allerdings nach dem EuGH-Urteil Reemtsma (EU:C:2007:167) Mittel vorsehen, die es dem Dienstleistungsempf&auml;nger erm&ouml;glichen, die zu Unrecht in Rechnung gestellte Steuer erstattet zu bekommen. Dabei wird die Erstattung der Mehrwertsteuer insbesondere im Fall der Zahlungsunf&auml;higkeit des Dienstleistungserbringers unm&ouml;glich oder &uuml;berm&auml;&szlig;ig erschwert. Es kann dann geboten sein, dass der Dienstleistungsempf&auml;nger seinen Antrag auf Erstattung unmittelbar an die Steuerbeh&ouml;rden richtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Wie das FG zutreffend entschieden hat, setzt der Direktanspruch voraus, dass der Rechnungsaussteller die in der Rechnung als steuerpflichtig abgerechnete Leistung auch erbracht hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn der EuGH stellt bei seiner Rechtsprechung auf eine Rechnungserteilung mit Steuerausweis durch einen &quot;Dienstleistungserbringer&quot; (EuGH-Urteile Reemtsma, EU:C:2007:167, Rz&nbsp;41, und Danfoss und Sauer-Danfoss vom 20.10.2011&nbsp;&#8211; C-94\/10, EU:C:2011:674, Rz&nbsp;26), durch einen &quot;Ver&auml;u&szlig;erer\/Dienstleistungserbringer&quot; (EuGH-Urteil Banca Antoniana Popolare Veneta vom 15.12.2011&nbsp;&#8211; C-427\/10, EU:C:2011:844, Rz&nbsp;23), durch einen &quot;Verk&auml;ufer eines Gegenstands&quot; (EuGH-Urteil Farkas vom 26.04.2017&nbsp;&#8211; C-564\/15, EU:C:2017:302, Rz&nbsp;51) oder durch einen &quot;Lieferer&quot; (EuGH-Urteil Kollro&szlig; vom 31.05.2018 &#8211; C-660\/16, EU:C:2018:372, Rz&nbsp;66) ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Damit gen&uuml;gt der blo&szlig;e Steuerausweis in einer Rechnung f&uuml;r die Entstehung des Direktanspruchs nicht. Erforderlich ist vielmehr, dass der Rechnungsaussteller auch eine Leistung erbracht hat, f&uuml;r die mangels Steuerbarkeit oder aufgrund einer Steuerfreiheit oder Steuersatzerm&auml;&szlig;igung die in der Rechnung ausgewiesene Steuer nicht gesetzlich entstanden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hieran fehlt es im Streitfall, wie sich aus dem zum Festsetzungsverfahren ergangenen FG-Urteil vom 17.02.2011&nbsp;&#8211; 7&nbsp;K&nbsp;7402\/07 ergibt. Das Billigkeitsverfahren dient nicht dazu, diese bei der materiell-rechtlichen Pr&uuml;fung der Steuerfestsetzung getroffene Entscheidung zu korrigieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daran &auml;ndert eine weitergehende Geltung des Neutralit&auml;tsgrundsatzes f&uuml;r z.B. nur in Rechnung gestellte, tats&auml;chlich aber nicht erbrachte Leistungen, wie sie die Kl&auml;gerin aus den Urteilen des EuGH EN.SA vom 08.05.2019&nbsp;&#8211; C-712\/17 (EU:C:2019:374) und Kur&#353;u&nbsp;zeme 10.07.2019&nbsp;&#8211; C-273\/18 (EU:C:2019:588) ableitet, nichts: Denn im Hinblick auf die vom EuGH f&uuml;r den Direktanspruch ausdr&uuml;cklich gew&auml;hlte Begriffsbildung ergibt sich hieraus kein erweiterter Anwendungsbereich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Auch die weiteren Einwendungen der Kl&auml;gerin greifen nicht durch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es kommt insbesondere nicht darauf an, aus welchem Grund es an einer Leistung durch die HC fehlt. Auch eine als mit Rechnungserteilung als steuerpflichtig behandelte Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a UStG) kann im &Uuml;brigen zu einem Direktanspruch f&uuml;hren, da hier eine Leistung durch den Rechnungsaussteller vorliegt. Unerheblich ist, ob ein kollusives Verhalten gegeben war. &Uuml;ber Fragen des Vorsteuerabzugs ist hier nicht zu entscheiden. Auf den m&ouml;glichen Umfang eines Direktanspruchs kommt es nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Im Hinblick auf die eindeutige Begriffsbildung durch den EuGH h&auml;lt der erkennende Senat die Einholung einer Vorabentscheidung nicht f&uuml;r erforderlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.8.2019, V R 50\/16ECLI:DE:BFH:2019:U.220819.VR50.16.0 Direktanspruch in der Umsatzsteuer Leits&auml;tze Ein sich aus dem Unionsrecht entsprechend dem EuGH-Urteil Reemtsma vom 15.03.2007 &#8211; C-35\/05 (EU:C:2007:167) ergebender Direktanspruch setzt voraus, dass der Rechnungsaussteller eine Leistung an den Rechnungsempf&auml;nger erbracht hat, f&uuml;r die er Umsatzsteuer in der Rechnung zu Unrecht ausgewiesen hat. Tenor Die Revision der &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-50-16-direktanspruch-in-der-umsatzsteuer\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;50\/16 &#8211; Direktanspruch in der Umsatzsteuer<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71481","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71481","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71481"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71481\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71481"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71481"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71481"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}