{"id":71529,"date":"2019-12-06T20:29:24","date_gmt":"2019-12-06T18:29:24","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71529"},"modified":"2019-12-06T20:29:24","modified_gmt":"2019-12-06T18:29:24","slug":"ii-r-13-16-anwendung-von-durch-den-gutachterausschuss-ermittelten-liegenschaftszinssaetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-13-16-anwendung-von-durch-den-gutachterausschuss-ermittelten-liegenschaftszinssaetzen\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;13\/16 &#8211; Anwendung von durch den Gutachterausschuss ermittelten Liegenschaftszinss&auml;tzen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.9.2019, II R 13\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.180919.IIR13.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Anwendung von durch den Gutachterausschuss ermittelten Liegenschaftszinss&auml;tzen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Durch den Gutachterausschuss ermittelte &ouml;rtliche Liegenschaftszinss&auml;tze sind f&uuml;r die Bewertung von Grundst&uuml;cken f&uuml;r Zwecke der Erbschaftsteuer geeignet, wenn der Gutachterausschuss bei der Ermittlung die an ihn gerichteten Vorgaben des BauGB sowie der darauf beruhenden Verordnungen eingehalten und die Liegenschaftszinss&auml;tze f&uuml;r einen Zeitraum berechnet hat, der den Bewertungsstichtag umfasst. Auf den Zeitpunkt der Beschlussfassung oder der Ver&ouml;ffentlichung der Liegenschaftszinss&auml;tze durch den Gutachterausschuss kommt es f&uuml;r ihre zeitliche Anwendung nicht an.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 23.03.2016 &#8211; 3 K 3009\/16 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Miterben des am 08.03.2014 verstorbenen Erblassers. Zum Nachlass geh&ouml;rt ein 1973 mit einem Mietshaus bebautes Grundst&uuml;ck in N. Das Grundst&uuml;ck dient ausschlie&szlig;lich Wohnzwecken. Nach den Feststellungen des Finanzgerichts (FG) betragen der Nettomietpreis 5,35&nbsp;EUR\/qm und der Bodenrichtwert 220&nbsp;EUR\/qm.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Gutachterausschuss f&uuml;r Grundst&uuml;ckswerte in Berlin (GA) hat u.a. Liegenschaftszinss&auml;tze 2012 f&uuml;r Mietwohnh&auml;user und Mietwohngesch&auml;ftsh&auml;user mit einem gewerblichen Anteil bis 70&nbsp;% am 25.04.2012 beschlossen und am 25.05.2012 ver&ouml;ffentlicht (Amtsblatt &#8211;ABl&#8211; Berlin 2015, S.&nbsp;793)<em>. <\/em>Der Ermittlung der Liegenschaftszinss&auml;tze 2012 wurden Kaufvertr&auml;ge aus den Jahren 2007 bis 2011 mit unterschiedlichen Liegenschaftszinss&auml;tzen f&uuml;r 2007 und 2011 einerseits sowie 2008 bis 2010 andererseits zu Grunde gelegt. Die Liegenschaftszinss&auml;tze 2015 f&uuml;r Mietwohnh&auml;user und Mietwohngesch&auml;ftsh&auml;user mit einem gewerblichen Mietanteil bis 70&nbsp;% und mindestens vier Mieteinheiten wurden durch den GA am 12.05.2015 beschlossen und am 05.06.2015 ver&ouml;ffentlicht (ABl Berlin 2015, S.&nbsp;1207). Sie wurden f&uuml;r das Jahr 2014 berechnet. Bei der Ableitung der Liegenschaftszinss&auml;tze 2012 und 2015 bestimmte der GA die Restnutzungsdauer der Geb&auml;ude nach den Vorgaben der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV, BGBl I 2010, S.&nbsp;639)<em>.<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Bescheid &uuml;ber die gesonderte Feststellung des Grundbesitzwerts auf den 08.03.2014 f&uuml;r Zwecke der Erbschaftsteuer vom 16.01.2015 ermittelte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) f&uuml;r das Grundst&uuml;ck im Ertragswertverfahren einen Grundbesitzwert von 1.446.354&nbsp;EUR. Dabei ging er von einem gesetzlichen Liegenschaftszinssatz von 5&nbsp;% aus. Die Berliner Senatsverwaltung f&uuml;r Finanzen hatte die Finanzbeh&ouml;rden im Jahr 2014 angewiesen, bei Bedarfsbewertungen im Ertragswertverfahren nach den &sect;&sect;&nbsp;184&nbsp;ff. des Bewertungsgesetzes (BewG) nicht die vom GA herausgegebenen Liegenschaftszinss&auml;tze 2012, sondern die gesetzlichen Liegenschaftszinss&auml;tze nach &sect;&nbsp;188 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Nrn.&nbsp;1 bis 4 BewG anzuwenden. Der GA habe bei der Ermittlung der Liegenschaftszinss&auml;tze 2012 ein Modell f&uuml;r die Berechnung einer wirtschaftlichen Restnutzungsdauer der Geb&auml;ude herangezogen, das auf das Baualter, den Zustand und die Ausstattung des Geb&auml;udes abstelle. Dieses Modell entspreche nicht den Vorgaben des &sect;&nbsp;185 Abs.&nbsp;3 BewG, wonach die Restnutzungsdauer grunds&auml;tzlich zu ermitteln sei aus dem Unterschiedsbetrag zwischen der wirtschaftlichen Gesamtnutzungsdauer, die sich aus Anlage 22 zum BewG ergebe, und dem Alter des Geb&auml;udes am Bewertungsstichtag. Daher seien die durch den GA ver&ouml;ffentlichten Liegenschaftszinss&auml;tze nicht geeignet i.S. des &sect;&nbsp;188 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 BewG und in der Folge die gesetzlichen Liegenschaftszinss&auml;tze anwendbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage, mit denen die Kl&auml;ger den Ansatz eines sich aus den Liegenschaftszinss&auml;tzen 2012 ergebenden, dort f&uuml;r Kaufvertr&auml;ge aus dem Jahr 2011, interpolierten Liegenschaftszinssatzes von 5,90&nbsp;% beantragten, blieben erfolglos. Das FG f&uuml;hrte in seiner Begr&uuml;ndung im Wesentlichen aus, entgegen der Auffassung des FA seien die durch den GA ermittelten Liegenschaftszinss&auml;tze heranzuziehen. Anzuwenden seien die Liegenschaftszinss&auml;tze 2015 und &#8211;entgegen der Auffassung der Kl&auml;ger&#8211; nicht die Liegenschaftszinss&auml;tze 2012. Die Liegenschaftszinss&auml;tze 2015 seien f&uuml;r 2014 &#8211;das Todesjahr des Erblassers&#8212;berechnet worden. Danach betrage der Liegenschaftszinssatz f&uuml;r das Grundst&uuml;ck 3,98&nbsp;%. Dieser w&uuml;rde im Vergleich zu dem durch das FA herangezogenen Liegenschaftszinssatz von 5&nbsp;% zu einem h&ouml;heren Grundbesitzwert f&uuml;hren. Im finanzgerichtlichen Verfahren finde aber eine Verb&ouml;serung nicht statt. Das Urteil ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2016, 879 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision machen die Kl&auml;ger eine Verletzung von &sect;&sect;&nbsp;185, 188 Abs.&nbsp;2 BewG geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<br \/>die Vorentscheidung und die Einspruchsentscheidung aufzuheben und den Grundbesitzwertfeststellungsbescheid vom 16.01.2015 dahingehend zu &auml;ndern, dass f&uuml;r das Grundst&uuml;ck auf den 08.03.2014 ein Grundbesitzwert in H&ouml;he von 1.261.624&nbsp;EUR festgestellt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat zutreffend entschieden, dass f&uuml;r die Ermittlung des Geb&auml;udeertragswerts die durch den GA ermittelten Liegenschaftszinss&auml;tze 2015 heranzuziehen sind, jedoch mangels Verb&ouml;serungsm&ouml;glichkeit im finanzgerichtlichen Verfahren der durch das FA festgestellte Wert nicht erh&ouml;ht werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;151 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 BewG sind gesondert festzustellen (&sect;&nbsp;179 der Abgabenordnung) Grundbesitzwerte (&sect;&sect;&nbsp;138, 157 BewG), wenn die Werte f&uuml;r die Erbschaftsteuer von Bedeutung sind. F&uuml;r die wirtschaftlichen Einheiten des Grundverm&ouml;gens sind nach &sect;&nbsp;157 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 BewG die Grundbesitzwerte unter Anwendung der &sect;&sect;&nbsp;176 bis 198 BewG zu ermitteln. Mietwohngrundst&uuml;cke i.S. des &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2, Abs.&nbsp;3 BewG werden nach &sect;&nbsp;182 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 BewG im Ertragswertverfahren (&sect;&sect;&nbsp;184 bis 188 BewG) bewertet. Nach &sect;&nbsp;184 Abs.&nbsp;1 BewG ist bei Anwendung des Ertragswertverfahrens der Wert der Geb&auml;ude (Geb&auml;udeertragswert) getrennt von dem Bodenwert auf der Grundlage des Ertrags nach &sect;&nbsp;185 BewG zu ermitteln. Bei der Ermittlung des Geb&auml;udeertragswerts ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;185 Abs.&nbsp;1 BewG von dem Reinertrag des Grundst&uuml;cks auszugehen. Dieser ergibt sich aus dem Rohertrag des Grundst&uuml;cks (&sect;&nbsp;186 BewG) abz&uuml;glich der Bewirtschaftungskosten (&sect;&nbsp;187 BewG). Der Reinertrag des Grundst&uuml;cks ist nach &sect;&nbsp;185 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 BewG um den Betrag zu vermindern, der sich durch eine angemessene Verzinsung des Bodenwerts ergibt; dies ergibt den Geb&auml;udereinertrag. Der Verzinsung des Bodenwerts ist nach &sect;&nbsp;185 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 BewG der Liegenschaftszinssatz (&sect;&nbsp;188 BewG) zu Grunde zu legen. Der Geb&auml;udereinertrag ist mit dem sich aus der Anlage&nbsp;21 zum BewG ergebenden Vervielf&auml;ltiger zu kapitalisieren. Ma&szlig;gebend f&uuml;r den Vervielf&auml;ltiger sind der Liegenschaftszinssatz und die Restnutzungsdauer des Geb&auml;udes. Die Restnutzungsdauer wird grunds&auml;tzlich aus dem Unterschiedsbetrag zwischen der wirtschaftlichen Gesamtnutzungsdauer, die sich aus der Anlage&nbsp;22 zum BewG ergibt, und dem Alter des Geb&auml;udes am Bewertungsstichtag ermittelt (&sect;&nbsp;185 Abs.&nbsp;3 S&auml;tze&nbsp;1 bis 3 BewG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;188 Abs.&nbsp;1 BewG ist Liegenschaftszinssatz der Zinssatz, mit dem der Verkehrswert von Grundst&uuml;cken im Durchschnitt markt&uuml;blich verzinst wird. Anzuwenden sind nach &sect;&nbsp;188 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 BewG die von den Gutachteraussch&uuml;ssen i.S. der &sect;&sect;&nbsp;192&nbsp;ff. des Baugesetzbuchs (BauGB) ermittelten &ouml;rtlichen Liegenschaftszinss&auml;tze. Soweit von den Gutachteraussch&uuml;ssen keine geeigneten Liegenschaftszinss&auml;tze zur Verf&uuml;gung stehen, gilt ein Zinssatz von 5&nbsp;% f&uuml;r Mietwohngrundst&uuml;cke (&sect;&nbsp;188 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 BewG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Liegenschaftszinss&auml;tze sind f&uuml;r eine bestimmte Grundst&uuml;cksart i.S. des &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;1 BewG und eine bestimmte Lage auf dem Grundst&uuml;cksmarkt zu ermitteln (vgl. R&nbsp;B&nbsp;&sect;&nbsp;188 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 der Erbschaftsteuer-Richtlinien 2011). Unter Grundst&uuml;cksart i.S. des &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;1 BewG sind u.a. Mietwohngrundst&uuml;cke zu verstehen (&sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 i.V.m. Abs.&nbsp;3 BewG). Liegenschaftszinss&auml;tze k&ouml;nnen z.B. dann f&uuml;r eine bestimmte Lage auf dem Grundst&uuml;cksmarkt ermittelt sein, wenn sie f&uuml;r einen bestimmten Stadtbezirk festgelegt worden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Vom Gutachterausschuss ermittelte Liegenschaftszinss&auml;tze sind f&uuml;r die Bewertung von Grundst&uuml;cken f&uuml;r Zwecke der Erbschaftsteuer geeignet, wenn der Gutachterausschuss bei der Ermittlung die an ihn gerichteten Vorgaben des BauGB sowie der darauf beruhenden Verordnungen eingehalten und die Liegenschaftss&auml;tze f&uuml;r einen Zeitraum berechnet hat, der den Bewertungsstichtag umfasst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Definition des Liegenschaftszinssatzes in &sect;&nbsp;188 Abs.&nbsp;1 BewG entspricht der Definition des Liegenschaftszinssatzes in &sect;&nbsp;193 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 BauGB. Die Liegenschaftszinss&auml;tze geh&ouml;ren zu den f&uuml;r die Wertermittlung von Grundst&uuml;cken erforderlichen Daten i.S. des &sect;&nbsp;193 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 BauGB.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Zust&auml;ndig f&uuml;r die Ermittlung der Liegenschaftszinss&auml;tze ist der Gutachterausschuss (&sect;&nbsp;193 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 BauGB). Er ist eine selbst&auml;ndige, unabh&auml;ngige Einrichtung, die zur Ermittlung von Grundst&uuml;ckswerten und f&uuml;r sonstige Wertermittlungen gebildet wird (&sect;&nbsp;192 Abs.&nbsp;1 BauGB). Seine Aufgaben sind in &sect;&nbsp;193 BauGB geregelt. Nach &sect;&nbsp;193 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 BauGB ist der Gutachterausschuss verpflichtet, die f&uuml;r die Wertermittlung von Grundst&uuml;cken erforderlichen Daten &#8211;u.a. die Liegenschaftszinss&auml;tze&#8211; den zust&auml;ndigen Finanz&auml;mtern f&uuml;r Zwecke der steuerlichen Bewertung mitzuteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Hinsichtlich der f&uuml;r die steuerrechtliche Bewertung ma&szlig;gebenden Liegenschaftszinss&auml;tze bestimmt &sect;&nbsp;188 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 BewG, dass die von den Gutachteraussch&uuml;ssen i.S. der &sect;&sect;&nbsp;192&nbsp;ff. BauGB ermittelten &ouml;rtlichen Liegenschaftszinss&auml;tze anzuwenden sind. Das BewG nimmt damit Bezug auf die Ermittlung der Liegenschaftszinss&auml;tze durch den Gutachterausschuss nach den Vorgaben des BauGB und der auf &sect;&nbsp;199 Abs.&nbsp;1 BauGB beruhenden, an ihn gerichteten Rechtsverordnungen (Wertermittlungsverordnung &#8211;WertV&#8211; i.d.F. bis 30.06.2010, BGBl I 1988, S.&nbsp;2209; ImmoWertV, die die WertV ab dem 01.07.2010 abgel&ouml;st hat &#8211;vgl. &sect;&nbsp;24 ImmoWertV&#8211;). Die Gutachteraussch&uuml;sse haben ihrerseits bei der Wertermittlung die allgemein anerkannten Grunds&auml;tze der WertV und der ImmoWertV zu beachten (vgl. zur WertV Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 17.05.2002&nbsp;&#8211; 4&nbsp;C&nbsp;6\/01, Deutsches Verwaltungsblatt 2002, 1479). Die &Uuml;bertragung der Ermittlung der Liegenschaftszinss&auml;tze auf eine au&szlig;erhalb der Steuerverwaltung eingerichtete Stelle, die mit dieser durch die in &sect;&nbsp;192 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 BauGB vorgeschriebene Mitwirkung eines Bediensteten der zust&auml;ndigen Finanzbeh&ouml;rde mit Erfahrung in der steuerlichen Bewertung von Grundst&uuml;cken als Gutachter bei der Ermittlung der Bodenrichtwerte personell verbunden ist, beruht darauf, dass den Gutachteraussch&uuml;ssen aufgrund ihrer besonderen Sachkunde und Erfahrung (&sect;&nbsp;192 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 BauGB) und ihrer gr&ouml;&szlig;eren Ortsn&auml;he sowie der in hohem Ma&szlig;e von Beurteilungs- und Ermessenserw&auml;gungen abh&auml;ngigen Wertfindung eine vorgreifliche Kompetenz bei der Ermittlung, Beschlie&szlig;ung und Ver&ouml;ffentlichung von Liegenschaftszinss&auml;tzen f&uuml;r die steuerliche Bewertung zukommt (vgl. zur Ermittlung von Bodenrichtwerten durch den Gutachterausschuss f&uuml;r die steuerliche Bedarfsbewertung Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 25.08.2010&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;42\/09, BFHE 230, 570, BStBl II 2011, 205, Rz&nbsp;15).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Liegenschaftszinss&auml;tze sind f&uuml;r die Bewertung f&uuml;r Zwecke der Erbschaftsteuer geeignet i.S. des &sect;&nbsp;188 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 BewG, selbst wenn der Gutachterausschuss bei deren Ermittlung die Restnutzungsdauer des Geb&auml;udes nach der ImmoWertV und nicht nach dem BewG bestimmt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Die bewertungsrechtliche Restnutzungsdauer wird in &sect;&nbsp;185 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 BewG definiert. Sie wird grunds&auml;tzlich aus dem Unterschiedsbetrag zwischen der wirtschaftlichen Gesamtnutzungsdauer, die sich aus Anlage&nbsp;22 zum BewG ergibt, und dem Alter des Geb&auml;udes am Bewertungsstichtag ermittelt. Dabei handelt es sich um den Ansatz einer typisierten wirtschaftlichen Gesamtnutzungsdauer f&uuml;r die steuerrechtliche Bewertung (Mannek in G&uuml;rsching\/Stenger, BewG und VStG, &sect;&nbsp;185 BewG Rz&nbsp;29).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) F&uuml;r die Ermittlung der Liegenschaftszinss&auml;tze durch den Gutachterausschuss gelten hingegen am streitigen Stichtag die Vorgaben der ImmoWertV (vgl. oben unter II.1.b&nbsp;cc). Nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;3 ImmoWertV sind die Liegenschaftszinss&auml;tze auf der Grundlage geeigneter Kaufpreise und der ihnen entsprechenden Reinertr&auml;ge f&uuml;r gleichartig bebaute und genutzte Grundst&uuml;cke unter Ber&uuml;cksichtigung der Restnutzungsdauer der Geb&auml;ude nach den Grunds&auml;tzen des Ertragswertverfahrens zu ermitteln. Im Ertragswertverfahren ist als Restnutzungsdauer die Anzahl der Jahre anzusehen, in denen die baulichen Anlagen bei ordnungsgem&auml;&szlig;er Bewirtschaftung voraussichtlich noch wirtschaftlich genutzt werden k&ouml;nnen; durchgef&uuml;hrte Instandsetzungen oder Modernisierungen oder unterlassene Instandhaltungen oder andere Gegebenheiten k&ouml;nnen die Restnutzungsdauer verl&auml;ngern oder verk&uuml;rzen (&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 ImmoWertV).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) &sect;&nbsp;188 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 BewG, der auf von den Gutachteraussch&uuml;ssen i.S. der &sect;&sect;&nbsp;192&nbsp;ff. BauGB ermittelte &ouml;rtliche Liegenschaftszinss&auml;tze verweist, geht davon aus, dass der Gutachterausschuss bei der Ermittlung der Liegenschaftszinss&auml;tze f&uuml;r die Restnutzungsdauer die Bestimmungen der ImmoWertV und nicht &sect;&nbsp;185 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 BewG anwendet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Die Anwendung von Liegenschaftszinss&auml;tzen f&uuml;r die Bewertung von Grundst&uuml;cken f&uuml;r Zwecke der Erbschaftsteuer setzt weiter voraus, dass sie f&uuml;r den Bewertungsstichtag (&sect;&nbsp;11 des Erbschaftsteuergesetzes) ermittelt werden. Auf den Zeitpunkt der Beschlussfassung oder der Ver&ouml;ffentlichung der Liegenschaftszinss&auml;tze durch den Gutachterausschuss kommt es f&uuml;r ihre zeitliche Anwendung hingegen nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ff) Sind zum Zeitpunkt der Feststellung des Grundbesitzwerts f&uuml;r Zwecke der Erbschaftsteuer den Finanzbeh&ouml;rden keine geeigneten Liegenschaftszinss&auml;tze mitgeteilt worden &#8211;etwa weil die durch den Gutachterausschuss berechneten und den Finanzbeh&ouml;rden &uuml;bermittelten Liegenschaftszinss&auml;tze nicht den Wertermittlungsstichtag umfassen&#8211;, sind die gesetzlichen Liegenschaftszinss&auml;tze nach &sect;&nbsp;188 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 bis 4 BewG heranzuziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Grunds&auml;tzen hat das FG zutreffend entschieden, dass nach dem Verbot der Schlechterstellung im finanzgerichtlichen Verfahren (vgl. BFH-Urteil vom 26.11.1997&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;146\/94, BFH\/NV 1998, 961) aufgrund dessen Rechtsschutzfunktion (Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;4, Art.&nbsp;20 Abs.&nbsp;3 des Grundgesetzes; Gr&auml;ber\/Ratschow, Finanzgerichtsordnung, 9.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;96 Rz&nbsp;51, m.w.N.) der durch das FA festgestellte Grundbesitzwert nicht zu Lasten der Kl&auml;ger zu &auml;ndern war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zu Recht hat das FG entschieden, dass die Liegenschaftszinss&auml;tze 2015 (dort die Tabelle&nbsp;18 mit Erl&auml;uterungen) der Wertermittlung zu Grunde zu legen waren. Sie wurden f&uuml;r die zutreffende Grundst&uuml;cksart &#8211;Mietwohngrundst&uuml;ck i.S. des &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 i.V.m. Abs.&nbsp;3 BewG&#8211;, den Stadtbezirk&nbsp;N und das Jahr 2014, das den Bewertungsstichtag 08.03.2014 umfasst, ermittelt. In der Tabelle&nbsp;18 ist f&uuml;r die Baujahre ab 1970 und f&uuml;r den Bezirk , in dem das Grundst&uuml;ck der Kl&auml;ger liegt, ausdr&uuml;cklich angef&uuml;hrt, dass die Liegenschaftszinss&auml;tze f&uuml;r das Jahr 2014 und f&uuml;r Objekte ohne gewerblichen Mietanteil berechnet wurden. Sie sind nicht deshalb ungeeignet i.S. des &sect;&nbsp;188 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 BewG, weil der GA die Restnutzungsdauer gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 ImmoWertV ermittelt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG hat im Streitfall einen Liegenschaftszinssatz von 3,98&nbsp;% zu Grunde gelegt. Die Berechnung dieses Zinssatzes ist unter den Beteiligten nicht streitig. Der im Verh&auml;ltnis zu dem gesetzlichen Zinssatz von 5&nbsp;% niedrigere Liegenschaftszinssatz f&uuml;hrt zum Abzug eines geringeren Bodenwerts (vgl. &sect;&nbsp;185 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 BewG) und deshalb zu einem h&ouml;heren Geb&auml;udeertragswert sowie einen h&ouml;heren Grundbesitzwert. Eine Erh&ouml;hung des Grundbesitzwerts ist in dem von den Kl&auml;gern angestrengten gerichtlichen Verfahren aufgrund des Verb&ouml;serungsverbots jedoch nicht m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.9.2019, II R 13\/16ECLI:DE:BFH:2019:U.180919.IIR13.16.0 Anwendung von durch den Gutachterausschuss ermittelten Liegenschaftszinss&auml;tzen Leits&auml;tze Durch den Gutachterausschuss ermittelte &ouml;rtliche Liegenschaftszinss&auml;tze sind f&uuml;r die Bewertung von Grundst&uuml;cken f&uuml;r Zwecke der Erbschaftsteuer geeignet, wenn der Gutachterausschuss bei der Ermittlung die an ihn gerichteten Vorgaben des BauGB sowie der darauf beruhenden Verordnungen eingehalten und die Liegenschaftszinss&auml;tze f&uuml;r &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-13-16-anwendung-von-durch-den-gutachterausschuss-ermittelten-liegenschaftszinssaetzen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;13\/16 &#8211; Anwendung von durch den Gutachterausschuss ermittelten Liegenschaftszinss&auml;tzen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71529","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71529","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71529"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71529\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71529"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71529"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71529"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}