{"id":71533,"date":"2019-12-06T20:29:33","date_gmt":"2019-12-06T18:29:33","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71533"},"modified":"2019-12-06T20:29:33","modified_gmt":"2019-12-06T18:29:33","slug":"iii-b-38-19-akteneinsicht-im-finanzgerichtlichen-verfahren-keine-aktenuebersendung-in-kanzleiraeume","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-b-38-19-akteneinsicht-im-finanzgerichtlichen-verfahren-keine-aktenuebersendung-in-kanzleiraeume\/","title":{"rendered":"III&nbsp;B&nbsp;38\/19 &#8211; Akteneinsicht im finanzgerichtlichen Verfahren; keine Akten&uuml;bersendung in Kanzleir&auml;ume"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 6.9.2019, III B 38\/19<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:B.060919.IIIB38.19.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Akteneinsicht im finanzgerichtlichen Verfahren; keine Akten&uuml;bersendung in Kanzleir&auml;ume<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: F&uuml;hrt das FG die Prozessakten in Papierform, ist die Akteneinsicht in die dem FG vorgelegten Beh&ouml;rdenakten gem&auml;&szlig; &sect; 78 Abs. 3 Satz 1 FGO i.d.F. ab 01.01.2018 nur &quot;in Dienstr&auml;umen&quot; zu gew&auml;hren.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Dienstr&auml;ume sind au&szlig;erhalb des Gerichts befindliche R&auml;ume eines anderen Gerichts oder einer Beh&ouml;rde. Die Kanzleir&auml;ume eines Rechtsanwalts sind keine Dienstr&auml;ume.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. NV: &sect; 78 Abs. 3 Satz 2 FGO i.d.F. ab 01.01.2018 begr&uuml;ndet keine Pflicht des FG, in Papierform vorgelegte Beh&ouml;rdenakten zu digitalisieren und in elektronischer Form zum Abruf bereit zu stellen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde des Kl&auml;gers gegen den Beschluss des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 01.08.2018 &#8211; 8 K 8002\/18 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) f&uuml;hrt vor dem Finanzgericht (FG) einen Rechtsstreit gegen einen Kfz-Steuerbescheid des Beklagten und Beschwerdegegners (Hauptzollamt) vom 21.08.2017 hinsichtlich eines Fahrzeugs mit dem amtlichen polnischen Kennzeichen &#8230; In diesem Verfahren beantragte der anwaltliche Vertreter des Kl&auml;gers mit Schreiben vom 15.02.2018, ihm Akteneinsicht durch &Uuml;bersendung der Akten in die Kanzleir&auml;ume zu gew&auml;hren. Mit Schreiben vom 11.07.2018 wies das FG den Prozessbevollm&auml;chtigten darauf hin, dass eine Akteneinsicht nur in Dienstr&auml;umen zul&auml;ssig sei und deshalb die M&ouml;glichkeit bestehe, die Akten zur Einsicht an ein Hauptzollamt oder ein Amtsgericht zu &uuml;bersenden. Mit Schreiben vom 19.07.2018 erneuerte der Prozessbevollm&auml;chtigte seinen Antrag auf Akten&uuml;berlassung in die Gesch&auml;ftsr&auml;ume. Zur Begr&uuml;ndung verwies er insbesondere darauf, dass die Akten&uuml;berlassung in die Gesch&auml;ftsr&auml;ume in Verwaltungsstreitsachen vor allem den Zweck verfolge, Chancengleichheit zwischen den Beteiligten herzustellen. Das Recht auf ungest&ouml;rte Akteneinsicht diene zugleich der Rechtspflege, in deren Interesse eine gute Vorbereitung des Verfahrens durch die Prozessbevollm&auml;chtigten liege. Die Beschr&auml;nkung der Akteneinsicht auf den Ort &quot;Gericht&quot; sei daher als Ausnahmeregelung zu verstehen. Rechtsanw&auml;lte seien von dieser generellen Beschr&auml;nkung ausgenommen. Es handele sich nicht um einen &auml;u&szlig;erst einfach gelagerten Fall, vielmehr sei davon auszugehen, dass die Akte einen gewissen Umfang erreicht habe. Zudem st&uuml;nden in den Kanzleir&auml;umen ausreichende technische M&ouml;glichkeiten zur Vervielf&auml;ltigung zur Verf&uuml;gung. Trotz Fehlens einer dem &sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 der Verwaltungsgerichtordnung (VwGO) vergleichbaren Regelung stehe eine Akten&uuml;bersendung in die Gesch&auml;ftsr&auml;ume im Ermessen des FG. Ein Aktenverlust k&ouml;nne auch bei einer &Uuml;bersendung in Dienstr&auml;ume eintreten, ebenso eine Verletzung des Steuergeheimnisses oder eine Aktenmanipulation. Letztere Gefahr k&ouml;nne zudem durch eine ausschlie&szlig;liche &Uuml;bersendung an den Prozessbevollm&auml;chtigten, der ein Organ der Rechtspflege darstelle, einged&auml;mmt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG lehnte den Antrag auf Akten&uuml;bersendung in die Kanzleir&auml;ume mit Beschluss vom 01.08.2018 ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich der Kl&auml;ger mit der Beschwerde, zu deren Begr&uuml;ndung er auf seinen Vortrag in der Vorinstanz verweist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat der Beschwerde nicht abgeholfen und sie dem Bundesfinanzhof (BFH) zur Entscheidung vorgelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet. Das FG hat den Antrag auf Akten&uuml;bersendung in die Kanzleir&auml;ume im Ergebnis zu Recht abgelehnt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Beschwerde ist statthaft. Die Entscheidung &uuml;ber die Art und Weise von Akteneinsicht stellt keine prozessleitende Verf&uuml;gung im Sinne des eine Beschwerde ausschlie&szlig;enden &sect;&nbsp;128 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) dar (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 05.02.2003&nbsp;&#8211; V&nbsp;B&nbsp;239\/02, BFH\/NV 2003, 800).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 und Satz&nbsp;2 FGO in der ab 01.01.2018 geltenden Fassung (Art.&nbsp;22 Nr.&nbsp;8, Art.&nbsp;33 Abs.&nbsp;1 des Gesetzes zur Einf&uuml;hrung der elektronischen Akte in der Justiz und zur weiteren F&ouml;rderung des elektronischen Rechtsverkehrs vom 05.07.2017, BGBl I 2017, 2208) k&ouml;nnen die Beteiligten die Gerichtsakten und die dem Gericht vorgelegten Akten einsehen und sich durch die Gesch&auml;ftsstelle auf ihre Kosten Ausfertigungen, Ausz&uuml;ge, Ausdrucke und Abschriften erteilen lassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Form und Ort der Akteneinsicht werden &#8211;was das FG unber&uuml;cksichtigt gelassen hat&#8211; durch &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;2 und 3 FGO in der ab 01.01.2018 geltenden Fassung ausdr&uuml;cklich geregelt. Sie h&auml;ngen davon ab, ob die Prozessakten elektronisch oder in Papierform gef&uuml;hrt werden. Da die Prozessakten des FG im Streitfall in Papierform gef&uuml;hrt werden, ist die Akteneinsicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 FGO durch Einsichtnahme in die Akten &quot;in Dienstr&auml;umen&quot; zu gew&auml;hren. Dienstr&auml;ume sind au&szlig;erhalb des Gerichts befindliche R&auml;ume eines anderen Gerichts oder einer Beh&ouml;rde, w&auml;hrend die Kanzleir&auml;ume eines Rechtsanwalts keine Dienstr&auml;ume sind (Brandis in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;78 FGO Rz&nbsp;13a; Stalbold in Gosch, FGO &sect;&nbsp;78 Rz&nbsp;36, 38; Gr&auml;ber\/Stapperfend, Finanzgerichtsordnung, 9.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;78 Rz&nbsp;14). Vielmehr hat der Gesetzgeber mit der Einengung des Orts der Einsichtnahme auf Dienstr&auml;ume den Streit &uuml;ber die Versendung der Akten in die Kanzlei eines Prozessbevollm&auml;chtigen gerade beseitigen wollen (Brandis in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect;&nbsp;78 FGO Rz&nbsp;13a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Senat l&auml;sst dahingestellt, ob gleichwohl ausnahmsweise eine Akten&uuml;bersendung in Kanzleir&auml;ume in Betracht kommt (so Stalbold in Gosch, FGO &sect;&nbsp;78 Rz&nbsp;38 a.E. unter Verweis auf den durch Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;4 des Grundgesetzes garantierten effektiven Rechtsschutz; ebenso Schaz, Deutsches Steuerrecht 2017, 2302). Dies erscheint zumindest zweifelhaft. Denn der Wortlaut des &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 FGO (&quot;&#8230; wird Akteneinsicht &#8230; in Dienstr&auml;umen gew&auml;hrt&quot;) deutet keinen Ermessensspielraum an. Es wurde auch &#8211;anders als in anderen Verfahrensordnungen (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 VwGO, &sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 des Sozialgerichtsgesetzes, &sect;&nbsp;32f Abs.&nbsp;2 Satz 3 der Strafprozessordnung)&#8211; in &sect;&nbsp;78 FGO keine Regelung aufgenommen, die nach dem Ermessen des Vorsitzenden eine Mitnahme der Akten in die Wohnung oder Gesch&auml;ftsr&auml;ume eines Bevollm&auml;chtigten erm&ouml;glicht. Jedenfalls im Streitfall liegen keine besonderen Gr&uuml;nde vor, die eine solche ausnahmsweise Akten&uuml;bersendung in die Kanzleir&auml;ume rechtfertigen k&ouml;nnten. Zu Recht hat das FG insoweit ausgef&uuml;hrt, dass der Prozessbevollm&auml;chtigte nur allgemeine Umst&auml;nde und Vorteile einer Akten&uuml;bersendung in die Kanzleir&auml;ume angef&uuml;hrt hat. Ebenso ist es nicht zu beanstanden, dass das FG aufgrund des Umfangs der Verwaltungsakte (80&nbsp;Seiten) eine Einsichtnahme an Amtsstelle nicht f&uuml;r unzumutbar gehalten hat. Schlie&szlig;lich w&auml;re gerade im Hinblick auf die Garantie eines effektiven Rechtsschutzes auch zu ber&uuml;cksichtigen, dass das FG der hilfsweise begehrten &Uuml;bersendung von Kopien aus der Verwaltungsakte gegen entsprechende Kosten&uuml;bernahme seitens des Kl&auml;gers entsprechen will.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ein Anspruch auf Akten&uuml;bersendung in die Kanzleir&auml;ume ergibt sich schlie&szlig;lich auch nicht aus &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 FGO. Nach dieser Norm kann Akteneinsicht, soweit nicht wichtige Gr&uuml;nde entgegenstehen, auch durch Bereitstellung des Inhalts der Akten zum Abruf gew&auml;hrt werden. Dies w&uuml;rde jedoch, wenn &#8211;wie im Streitfall&#8211; die Beh&ouml;rdenakten in Papierform gef&uuml;hrt werden, die Herstellung einer elektronischen Fassung der Papierakten und die Erm&ouml;glichung eines elektronischen Zugriffs auf diese Akten voraussetzen (vgl. BTDrucks 18\/9416, S.&nbsp;57). Insofern ist die Regelung nicht dahin zu verstehen, dass die Finanzgerichte eine Pflicht trifft, Beh&ouml;rdenakten zu digitalisieren (ebenso Brandis in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect;&nbsp;78 FGO Rz&nbsp;15; Stalbold in Gosch, FGO &sect;&nbsp;78 Rz&nbsp;28). Dies folgt bereits daraus, dass die Finanzgerichte nach &sect;&nbsp;52b Abs.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 FGO selbst hinsichtlich der Prozessakten erst ab 01.01.2026 verpflichtet sind, diese elektronisch zu f&uuml;hren. Vielmehr r&auml;umt &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 FGO den Finanzgerichten nur die Befugnis ein, Papierakten zu digitalisieren. Somit ist es auch nicht zu beanstanden, wenn das FG von dieser M&ouml;glichkeit keinen Gebrauch gemacht hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 6.9.2019, III B 38\/19ECLI:DE:BFH:2019:B.060919.IIIB38.19.0 Akteneinsicht im finanzgerichtlichen Verfahren; keine Akten&uuml;bersendung in Kanzleir&auml;ume Leits&auml;tze 1. NV: F&uuml;hrt das FG die Prozessakten in Papierform, ist die Akteneinsicht in die dem FG vorgelegten Beh&ouml;rdenakten gem&auml;&szlig; &sect; 78 Abs. 3 Satz 1 FGO i.d.F. ab 01.01.2018 nur &quot;in Dienstr&auml;umen&quot; zu gew&auml;hren. 2. 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