{"id":71633,"date":"2020-01-10T20:09:01","date_gmt":"2020-01-10T18:09:01","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71633"},"modified":"2020-01-10T20:09:01","modified_gmt":"2020-01-10T18:09:01","slug":"xi-r-28-18-rechnungsangaben-beim-vorsteuerabzug-handelsuebliche-bezeichnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-28-18-rechnungsangaben-beim-vorsteuerabzug-handelsuebliche-bezeichnung\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;28\/18 &#8211; Rechnungsangaben beim Vorsteuerabzug &#8211; handels&uuml;bliche Bezeichnung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 10.7.2019, XI R 28\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.100719.XIR28.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Rechnungsangaben beim Vorsteuerabzug &#8211; handels&uuml;bliche Bezeichnung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Zur Frage, welchen Anforderungen Rechnungsangaben zur Bezeichnung der Menge und der Art der gelieferten Gegenst&auml;nde i.S. des Art. 226 Nr. 6 MwStSystRL gen&uuml;gen m&uuml;ssen, kann sich ein Unternehmer darauf berufen, dass die von ihm verwendeten Bezeichnungen &quot;handels&uuml;blich&quot; i.S. des &sect; 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 5 UStG sind.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die Tatsacheninstanz muss &#8211;u.U. unter Zuhilfenahme eines Sachverst&auml;ndigen&#8211; ermitteln, welche Angabe der Art der gelieferten Gegenst&auml;nde unter Ber&uuml;cksichtigung von Handelsstufe, Art und Inhalt des Gesch&auml;ftes und dem Wert der einzelnen Waren handels&uuml;blich ist.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Kl&auml;gers wird das Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 19.06.2018 &#8211; 1 K 1828\/17 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Hessische Finanzgericht zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Verfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) betrieb im Streitjahr (2010) einen Handel mit Textilien, insbesondere mit sog. niedrigpreisiger Bekleidung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In seinen Umsatzsteuervoranmeldungen f&uuml;r das zweite bis vierte Kalendervierteljahr 2010 machte er u.a. Vorsteuern in H&ouml;he von insgesamt &#8230;&nbsp;EUR aus insgesamt 27 Rechnungen eines Lieferanten &uuml;ber eine Vielzahl abgerechneter Textillieferungen geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die streitgegenst&auml;ndlichen Rechnungen enthalten die Angaben &quot;T-Shirt&quot;, &quot;Bluse&quot;, &quot;Tops&quot;, &quot;Kleid&quot;, &quot;Hosen&quot; und &auml;hnliche Bezeichnungen, (hohe) St&uuml;ckzahlen sowie den Ausweis von Einzelpreisen. Teilweise ist mehrfach dieselbe Bezeichnung der gelieferten Gegenst&auml;nde enthalten, die nur durch die Angabe einer unterschiedlichen Anzahl und eines unterschiedlichen Preises pro St&uuml;ck erg&auml;nzt wird. Sonstige Belege &#8211;wie Bestellunterlagen, Lieferscheine, Korrespondenz mit den Lieferanten&#8211; liegen nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufgrund einer Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fung f&uuml;r das zweite bis vierte Kalendervierteljahr 2010 versagte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) den Vorsteuerabzug aus den streitgegenst&auml;ndlichen Rechnungen, da er davon ausging, dass den Rechnungen kein tats&auml;chlicher Leistungsaustausch zugrunde liege, und setzte die Umsatzsteuer f&uuml;r 2010 mit Bescheid vom 20.08.2013 in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Einspruchsentscheidung vom 20.09.2017 wies das FA den Einspruch des Kl&auml;gers zur&uuml;ck, da nicht nur Zweifel an einem tats&auml;chlichen Leistungsaustausch vorl&auml;gen, sondern ein Vorsteuerabzug bereits an einer ordnungsgem&auml;&szlig;en Leistungsbeschreibung und der nicht ordnungsgem&auml;&szlig;en Angabe der Adresse des Lieferanten scheitere.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Hessische Finanzgericht (FG) wies die Klage mit Urteil vom 19.06.2018&nbsp;&#8211; 1&nbsp;K&nbsp;1828\/17 (juris) als unbegr&uuml;ndet ab, da die streitgegenst&auml;ndlichen Rechnungen den Anforderungen zur Aus&uuml;bung des Vorsteuerabzugs mangels hinreichender Leistungsbeschreibungen nicht gen&uuml;gten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es f&uuml;hrte im Wesentlichen aus, dass f&uuml;r eine hinreichende Leistungsbeschreibung in einer ordnungsgem&auml;&szlig;en Rechnung eine Beschaffenheitsbeschreibung dergestalt notwendig sei, dass die zu einer Identifizierung notwendigen und erforderlichen Merkmale beschrieben werden. Die blo&szlig;e Angabe einer Gattung stelle keine handels&uuml;bliche Bezeichnung dar. Diesbez&uuml;glich schlie&szlig;e man sich den Ausf&uuml;hrungen im Urteil des Hessischen FG vom 23.06.2015&nbsp;&#8211; 6&nbsp;K&nbsp;1826\/12 (juris) an. Danach sei die Identifikation von Kleidungsst&uuml;cken allein &uuml;ber abstrakte Warenbezeichnungen im Vergleich zur gro&szlig;en Mehrheit der Textileinzelh&auml;ndler nicht &quot;handels&uuml;blich&quot;. Auch im sog. Niedrigpreissegment des Textileinzelhandels erfolge der typische Weiterverkauf an Endverbraucher in einem Ladenlokal nach Ausstellung und Anprobe, was eine Sortierung nach Modelltypen und Gr&ouml;&szlig;en erfordere. Es liege nicht im Interesse eines Einzelh&auml;ndlers, das Risiko einzugehen, in nahezu unbegrenzter Menge ein immer gleiches Kleidungsst&uuml;ck in der immer gleichen Gr&ouml;&szlig;e zu erhalten. Daher sei es nicht handels&uuml;blich, in gro&szlig;en Mengen Kleidungsst&uuml;cke zu beziehen, deren Gr&ouml;&szlig;e und Modelltyp anhand der Rechnung in keiner Weise &uuml;berpr&uuml;ft werden k&ouml;nne. Hinsichtlich der Handels&uuml;blichkeit einer Bezeichnung sei nicht nach verschiedenen Verkehrskreisen &#8211;n&auml;mlich dem Handel mit Waren im mittleren und oberen Preissegment einerseits, dem Handel mit Waren im Niedrigpreissegment andererseits&#8211; zu differenzieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger macht mit seiner Revision die Verletzung materiellen Rechts geltend. Er f&uuml;hrt u.a. aus, das FG habe einen unzutreffenden Gesetzeszweck mit der Annahme unterstellt, dass die Einzelidentifikation dazu diene, eine mehrfache Abrechnung zu verhindern. Zudem r&uuml;gt er, das FG habe f&auml;lschlicherweise die Handels&uuml;blichkeit der verwendeten Bezeichnungen in Bezug auf Textileinzelh&auml;ndler ermittelt, w&auml;hrend hier auf die Bezeichnungen im Gro&szlig;handel abzustellen sei. Danach sei bei Kleidungslieferungen im Gro&szlig;handel selbstverst&auml;ndlich, dass diese in einem ausgewogenen Verh&auml;ltnis an Gr&ouml;&szlig;en und Farben geliefert w&uuml;rden. Eine Beschaffenheitsbeschreibung unter Angabe von Gr&ouml;&szlig;en und Farben sei nicht &uuml;blich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, unter Aufhebung der Vorentscheidung und der Einspruchsentscheidung vom 20.09.2017 den Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 2010 vom 20.08.2013 dahingehend zu &auml;ndern, dass weitere Vorsteuern in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR zum Abzug zugelassen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es tr&auml;gt vor, Zweck der Rechnungsangaben sei auch, dass die Finanzverwaltung zur Verhinderung von Steuerhinterziehung kontrollieren k&ouml;nne, ob eine mehrfache Abrechnung der erbrachten Leistungen erfolgt sei. Selbst wenn im Niedrigpreissektor unter Ber&uuml;cksichtigung des bei gro&szlig;en Liefermengen greifenden Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeitsgrundsatzes die Anforderungen geringer sein k&ouml;nnten, sei die Angabe gewisser Identifizierungsmerkmale sowohl zumutbar als auch erforderlich, zumal sich diese bereits durch Verweis auf Gesch&auml;ftsunterlagen ergeben k&ouml;nnten. Im &Uuml;brigen best&uuml;nden erhebliche Zweifel an einem tats&auml;chlichen Leistungsaustausch zwischen dem Rechnungsaussteller und dem Kl&auml;ger, da ein entsprechender Wareneinkauf beim Rechnungsaussteller nicht belegbar sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet; sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar hat das FG zu Recht angenommen, dass die nach unionsrechtlichen Vorgaben notwendigen Rechnungsangaben im Rahmen ihres Kontrollzwecks auch dem Ausschluss der mehrfachen Abrechnung derselben Leistung dienen (vgl. Beschl&uuml;sse des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 14.10.2002&nbsp;&#8211; V&nbsp;B&nbsp;9\/02, BFH\/NV 2003, 213, unter II.1., Rz&nbsp;15; vom 05.02.2010&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;31\/09, BFH\/NV 2010, 962, Rz&nbsp;8; BFH-Urteil vom 15.05.2012&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;32\/10, BFH\/NV 2012, 1836, Rz&nbsp;43). Allerdings gen&uuml;gt nach der nationalen Regelung in &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) als Angabe der Art der gelieferten Gegenst&auml;nde deren &quot;handels&uuml;bliche Bezeichnung&quot;. Die Feststellungen der Vorinstanz zur Handels&uuml;blichkeit der streitgegenst&auml;ndlichen Angaben tragen die Entscheidung nicht, so dass im zweiten Rechtsgang Ermittlungen dazu erforderlich sind, ob die von den Lieferanten verwendeten Bezeichnungen unter Ber&uuml;cksichtigung der Handelsstufe, Art und Inhalt der Lieferungen handels&uuml;blich sind. Au&szlig;erdem wird das FG zu kl&auml;ren haben, ob den streitgegenst&auml;ndlichen Rechnungen tats&auml;chlich jeweils ein Leistungsaustausch zugrunde lag.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Unternehmer kann nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG die gesetzlich geschuldete Steuer f&uuml;r Lieferungen und sonstige Leistungen, die von anderen Unternehmern f&uuml;r sein Unternehmen ausgef&uuml;hrt worden sind, als Vorsteuerbetr&auml;ge abziehen. Die Aus&uuml;bung des Vorsteuerabzugs setzt nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG voraus, dass der Unternehmer eine nach den &sect;&sect;&nbsp;14, 14a UStG ausgestellte Rechnung besitzt. Unionsrechtliche Grundlage ist insofern Art.&nbsp;178 Buchst.&nbsp;a der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.11.2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL), wonach der Steuerpflichtige, um das Recht auf Vorsteuerabzug aus&uuml;ben zu k&ouml;nnen, eine Rechnung besitzen muss, die die in Art.&nbsp;226 MwStSystRL aufgef&uuml;hrten Angaben enth&auml;lt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Um das Recht auf Vorsteuerabzug aus&uuml;ben zu k&ouml;nnen, muss grunds&auml;tzlich die dem Unternehmer erteilte Rechnung ordnungsgem&auml;&szlig; sein und den Anforderungen des &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 UStG entsprechen (BFH-Urteile in BFH\/NV 2012, 1836, Rz&nbsp;37; vom 16.01.2014&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;28\/13, BFHE 244, 126, BStBl II 2014, 867, Rz&nbsp;10). Eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnung hat daher nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 UStG folgende Angaben zu enthalten: &quot;die Menge und die Art (handels&uuml;bliche Bezeichnung) der gelieferten Gegenst&auml;nde oder den Umfang und die Art der sonstigen Leistung&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH sind diese Anforderungen dahingehend auszulegen, dass die Rechnung Angaben tats&auml;chlicher Art enthalten muss, die die Identifizierung der abgerechneten Leistung erm&ouml;glichen, ohne dass dabei eine ersch&ouml;pfende Beschreibung der konkret erbrachten Leistungen erforderlich ist. Der Aufwand zur Identifizierung der Leistung muss dahingehend begrenzt sein, dass die Rechnungsangaben eine eindeutige und leicht nachpr&uuml;fbare Feststellung der Leistung, &uuml;ber die abgerechnet worden ist, erm&ouml;glichen. Was zur Erf&uuml;llung dieser Voraussetzung erforderlich ist, richtet sich nach den Umst&auml;nden des Einzelfalls (vgl. BFH-Urteile in BFHE 244, 126, BStBl II 2014, 867, Rz&nbsp;12; vom 01.03.2018&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;18\/17, BFHE 261, 187, Rz&nbsp;15&nbsp;f., jeweils m.w.N.). Mit der &#8211;aus der Vorg&auml;ngerregelung in &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 UStG i.d.F. bis zum 31.12.2003&#8211; &uuml;bernommenen Formulierung &quot;handels&uuml;bliche Bezeichnung&quot; (im Klammerzusatz) verweist &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 UStG auf die (besonderen) Abrechnungsgepflogenheiten unter Kaufleuten (vgl. BFH-Beschluss vom 14.03.2019&nbsp;&#8211; V&nbsp;B&nbsp;3\/19, BFHE 263, 571, Rz&nbsp;18).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Unionsrechtliche Grundlage dieser Vorschrift ist f&uuml;r das Streitjahr Art.&nbsp;226 Nr.&nbsp;6 MwStSystRL. Hiernach m&uuml;ssen ausgestellte Rechnungen f&uuml;r Mehrwertsteuerzwecke u.a. &quot;Menge und Art der gelieferten Gegenst&auml;nde beziehungsweise Umfang und Art der erbrachten Dienstleistung&quot; enthalten. Eine Bezugnahme auf die Handels&uuml;blichkeit der verwendeten Bezeichnung enth&auml;lt der Wortlaut des Unionsrechts nicht (vgl. auch die englische Fassung: &quot;&#8230; nature of the goods supplied&quot; oder die franz&ouml;sische Fassung: &quot;&#8230; la nature des biens livr&eacute;s&quot;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die formellen Anforderungen des Vorsteuerabzugs regeln die Modalit&auml;ten und die Kontrolle seiner Aus&uuml;bung sowie das ordnungsgem&auml;&szlig;e Funktionieren des Mehrwertsteuersystems (Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union &#8211;EuGH&#8211; Astone vom 28.07.2016&nbsp;&#8211; C-332\/15, EU:C:2016:614, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2017, 457, Rz&nbsp;47, m.w.N.). Insbesondere die Anforderungen des Art.&nbsp;226 MwStSystRL an die Angaben in einer Rechnung stellen formelle Voraussetzungen des Abzugsrechts dar (EuGH-Urteile Barlis 06 &#8211; Investimentos Imobiliarios e Turisticos vom 15.09.2016&nbsp;&#8211; C-516\/14, EU:C:2016:690, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2016, 795, Rz&nbsp;41; Senatex vom 15.09.2016&nbsp;&#8211; C-518\/14, EU:C:2016:691, UR 2016, 800, Rz&nbsp;29; Paper Consult vom 19.10.2017&nbsp;&#8211; C-101\/16, EU:C:2017:775, Mehrwertsteuerrecht &#8211;MwStR&#8211; 2017, 991, Rz&nbsp;40; Vadan vom 21.11.2018&nbsp;&#8211; C-664\/16, EU:C:2018:933, HFR 2019, 65, Rz&nbsp;40; EuGH-Beschluss Mennica Wroc&#322;awska vom 13.12.2018&nbsp;&#8211; C-491\/18, EU:C:2018:1042, Rz&nbsp;33).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Dabei sollen die Angaben, die eine Rechnung enthalten muss, den Steuerverwaltungen es insbesondere erm&ouml;glichen, die Entrichtung der geschuldeten Steuer und das Bestehen des Vorsteuerabzugsrechts zu kontrollieren (vgl. EuGH-Urteile Barlis 06 &#8211; Investimentos Imobiliarios e Turisticos, EU:C:2016:690, UR 2016, 795, Rz&nbsp;27, mit Verweis auf Schlussantr&auml;ge der Generalanw&auml;ltin Kokott vom 18.02.2016 zur Rechtssache C-516\/14, EU:C:2016:101, Rz&nbsp;46; Geissel und Butin vom 15.11.2017 &#8211; C-374\/16 und C-375\/16, EU:C:2017:867, UR 2017, 970, Rz&nbsp;41; BFH-Urteil in BFHE 261, 187, Rz&nbsp;16). Dazu geh&ouml;rt auch, dass ausgeschlossen werden kann, dass eine Leistung mehrfach abgerechnet wird (BFH-Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 2003, 213, unter II.1., Rz&nbsp;15; in BFH\/NV 2010, 962, Rz&nbsp;8; BFH-Urteil in BFH\/NV 2012, 1836, Rz 43).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Regelm&auml;&szlig;ig d&uuml;rfte die nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben erforderliche Bezeichnung mit derjenigen &uuml;bereinstimmen, mit der auch der Hersteller die Waren &uuml;blicherweise in den Verkehr bringt und die damit handels&uuml;blich ist (so auch FG Hamburg, Urteil vom 30.09.2015&nbsp;&#8211; 5&nbsp;K&nbsp;85\/12, juris, Rz&nbsp;47; BeckOK UStG\/Weym&uuml;ller, 21. Ed. 24.04.2019, UStG &sect;&nbsp;14 Rz&nbsp;355.4). Denn eine &quot;handels&uuml;bliche Bezeichnung&quot; muss den Erfordernissen von Kaufleuten gen&uuml;gen, d.h. sie soll &#8211;ebenso wie f&uuml;r Umsatzsteuerzwecke&#8211; den Abgleich zwischen konkret gelieferter und in Rechnung gestellter Ware erm&ouml;glichen, um etwaige M&auml;ngel dem Verk&auml;ufer unverz&uuml;glich anzuzeigen, da die gelieferte Ware nach &sect;&nbsp;377 Abs.&nbsp;2 des Handelsgesetzbuchs ansonsten als genehmigt gilt (vgl. BFH-Beschluss in BFHE 263, 571, Rz&nbsp;18). Somit wird dem Klammerzusatz in &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 UStG im Regelfall nur erl&auml;uternde und indizielle Bedeutung zukommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Im Bereich des Vorsteuerabzugs k&ouml;nnen die Mitgliedstaaten nach Art.&nbsp;273 MwStSystRL zwar weitere Verpflichtungen vorsehen, die sie f&uuml;r erforderlich erachten, um eine genaue Erhebung der Mehrwertsteuer sicherzustellen und um Steuerhinterziehung zu vermeiden. Diese M&ouml;glichkeit darf aber nicht dazu genutzt werden, zus&auml;tzlich zu den namentlich in Art.&nbsp;226 MwStSystRL genannten Pflichten weitere Pflichten in Bezug auf die Rechnungsstellung festzulegen (EuGH-Urteile Pannon G&eacute;p Centrum vom 15.07.2010&nbsp;&#8211; C-368\/09, EU:C:2010:441, UR 2010, 693, Rz&nbsp;41; Polski Trawertyn vom 01.03.2012&nbsp;&#8211; C-280\/10, EU:C:2012:107, UR 2012, 366, Rz&nbsp;42; Evita-K vom 18.07.2013&nbsp;&#8211; C-78\/12, EU:C:2013:486, UR 2014, 475, Rz&nbsp;51; Barlis 06&nbsp;&#8211; Investimentos Imobiliarios e Turisticos, EU:C:2016:690, UR 2016, 795, Rz&nbsp;25; Geissel und Butin, EU:C:2017:867, UR 2017, 970, Rz&nbsp;36&nbsp;ff.). Daher m&uuml;ssen nach Art.&nbsp;226 MwStSystRL ausgestellte Rechnungen f&uuml;r Mehrwertsteuerzwecke nur die darin genannten Angaben enthalten (vgl. EuGH-Urteil Barlis 06 &#8211; Investimentos Imobiliarios e Turisticos, EU:C:2016:690, UR 2016, 795, Rz&nbsp;25).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Dementsprechend ist der Klammerzusatz &quot;handels&uuml;bliche Bezeichnung&quot; in &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 UStG in &Uuml;bereinstimmung mit den o.g. Vorgaben unionsrechtskonform dahingehend auszulegen, dass dies keine zus&auml;tzliche &#8211;versch&auml;rfende&#8211; Voraussetzung f&uuml;r den Vorsteuerabzug darstellt. Insofern gen&uuml;gt jede Bezeichnung der Art der gelieferten Gegenst&auml;nde den formellen Vorsteuerabzugsvoraussetzungen, die unter die unionsrechtliche Definition &quot;Menge und Art der gelieferten Gegenst&auml;nde&quot; f&auml;llt. Die Pr&uuml;fung, ob dies im jeweiligen Einzelfall erf&uuml;llt ist, obliegt der jeweiligen Tatsacheninstanz (EuGH-Urteil Barlis 06 &#8211; Investimentos Imobiliarios e Turisticos, EU:C:2016:690, UR 2016, 795, Rz&nbsp;28).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Auslegung entspricht auch dem Willen des Gesetzgebers, der durch &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 UStG i.d.F. des Steuer&auml;nderungsgesetzes 2003 (BGBl I 2003, 2645) die Vorgaben der sog. Rechnungsrichtlinie (Richtlinie 2001\/115\/EG des Rates vom 20.12.2001 zur &Auml;nderung der Richtlinie 77\/388\/EWG mit dem Ziel der Vereinfachung, Modernisierung und Harmonisierung der mehrwertsteuerlichen Anforderungen an die Rechnungsstellung) umsetzen wollte (BRDrucks 630\/03, 82; BTDrucks 15\/1562, 48).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Soweit die Verwendung der &quot;handels&uuml;blichen Bezeichnung&quot;, d.h. einer im Gesch&auml;ftsverkehr f&uuml;r einen Gegenstand allgemein bzw. &uuml;blicherweise verwendeten Bezeichnung (vgl. Erkenntnis des &Ouml;sterreichischen Verwaltungsgerichtshofs &#8211;&Ouml;VwGH&#8211; vom 23.02.2005&nbsp;&#8211; 2001\/14\/0002, abrufbar im &quot;Rechtsinformationssystem des Bundes&quot; unter www.ris.bka.gv.at; FG M&uuml;nster, Urteil vom 14.03.2019&nbsp;&#8211; 5&nbsp;K&nbsp;3770\/17&nbsp;U, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2019, 1137, Rz&nbsp;67; Abschn.&nbsp;14.5 Abs.&nbsp;15 Satz&nbsp;2 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses) eine Vereinfachung im gesch&auml;ftlichen Verkehr darstellt und damit eventuell von den Mindestvorgaben des Art.&nbsp;226 Nr.&nbsp;6 MwStSystRL abweicht (vgl. Widmann in Schwarz\/Widmann\/Radeisen, UStG, &sect;&nbsp;14 Rz&nbsp;102), k&ouml;nnte sie f&uuml;r den Unternehmer &quot;g&uuml;nstiger&quot; sein. Dann ginge dies dem Unionsrecht vor, selbst wenn es dem Unionsrecht widersprechen w&uuml;rde (BFH-Urteile vom 25.11.2004&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;4\/04, BFHE 208, 470, BStBl II 2005, 415, unter II.4.c, Rz&nbsp;37, m.w.N.; vom 18.08.2005&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;42\/03, BFHE 211, 537, BStBl II 2006, 44, unter II.4., Rz&nbsp;41; vom 24.08.2017&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;25\/16, BFHE 259, 171, Rz&nbsp;14). Insofern kann der Klammerzusatz nicht v&ouml;llig unbeachtet bleiben (a. A. FG M&uuml;nster in EFG 2019, 1137, Rz&nbsp;66, 74). Vielmehr kommt ihm als nationalem &quot;Hilfsmerkmal&quot; eigenst&auml;ndige Bedeutung zu, da sich der Unternehmer darauf berufen kann, dass die Voraussetzungen nach nationalen Vorgaben erf&uuml;llt sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Hiergegen kann nicht eingewendet werden, dass Handelsgepflogenheiten nicht Gesetze auslegen k&ouml;nnten, sondern sich am Gesetz ausrichten m&uuml;ssten (so aber Kulmsee, EFG 2019, 1140), denn der Handel muss seine Bezeichnungen nicht anpassen, wenn der Gesetzgeber handels&uuml;bliche Bezeichnungen ausdr&uuml;cklich ausreichen l&auml;sst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Gemessen daran h&auml;lt die Vorentscheidung den Angriffen der Revision nicht stand und ist aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat den Sachverhalt zwar dahingehend gew&uuml;rdigt, dass die in den Rechnungen enthaltene blo&szlig;e Angabe einer Gattung, wie z.B. &quot;T-Shirt&quot;, &quot;Bluse&quot;, &quot;Tops&quot;, &quot;Kleid&quot;, &quot;Hosen&quot; und &auml;hnliche Bezeichnungen, keine handels&uuml;bliche Bezeichnung darstelle. Allerdings ist diese W&uuml;rdigung f&uuml;r den Senat nicht bindend, da das FG bei seinen Erw&auml;gungen hierzu weder von zutreffenden Rechtsgrunds&auml;tzen ausgegangen noch nachvollziehbar ist, auf welchen Ermittlungen und Erw&auml;gungen sie beruht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zwar obliegt die Subsumtion der im vorliegenden Streitfall verwendeten Bezeichnungen unter den Begriff &quot;handels&uuml;bliche Bezeichnung&quot;&nbsp;&nbsp;nach nationalem Verfahrensrecht dem FG (vgl. BFH-Beschluss vom 29.03.2016&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;77\/15, BFH\/NV 2016, 1181, Rz&nbsp;22) und bindet den BFH als Sachverhaltsw&uuml;rdigung grunds&auml;tzlich gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dies gilt jedoch nur, wenn die vorinstanzliche Sachverhaltsw&uuml;rdigung frei von Verfahrensfehlern ist und weder Widerspr&uuml;che noch einen Versto&szlig; gegen Denkgesetze oder Erfahrungss&auml;tze enth&auml;lt und zumindest m&ouml;glich ist (BFH-Urteile vom 01.03.2016&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;11\/14, BFHE 253, 438, BStBl II 2016, 753, Rz&nbsp;21; vom 13.06.2018&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;2\/16, BFHE 262, 187, BStBl II 2018, 678, Rz&nbsp;7; vom 14.11.2018&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;16\/17, BFHE 263, 71, Rz&nbsp;25, m.w.N.). Au&szlig;erdem hat der BFH im Rahmen der revisionsrechtlichen Kontrolle auch nachzupr&uuml;fen, ob das FG die f&uuml;r die Subsumtion bedeutsamen Begleitumst&auml;nde erforscht und zutreffend gew&uuml;rdigt hat (BFH-Urteile vom 28.08.2013&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;4\/11, BFHE 243, 41, BStBl II 2014, 282, Rz&nbsp;47; vom 03.08.2017&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;15\/17, BFHE 258, 566, Rz&nbsp;26; in BFHE 263, 71, Rz&nbsp;23&nbsp;f.; vom 14.02.2019&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;22\/17, BFHE 264, 83, BStBl II 2019, 350, Rz&nbsp;27, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Im Streitfall ist die Vorinstanz hinsichtlich der Handels&uuml;blichkeit der verwendeten Bezeichnungen bereits von nicht tragf&auml;higen Pr&auml;missen ausgegangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum einen nimmt das FG auf &quot;Ermittlungen&quot; des Hessischen FG im Urteil vom 23.06.2015 &#8211; 6&nbsp;K&nbsp;1826\/12 (juris) zur Handels&uuml;blichkeit von Bezeichnungen im Einzelhandel Bezug und h&auml;lt diese auf Gro&szlig;h&auml;ndler f&uuml;r &uuml;bertragbar, da auch deren Waren mittelbar &uuml;ber weitere H&auml;ndler in den Einzelhandel gelangen w&uuml;rden. Allerdings ist bereits der Schluss aus den Bed&uuml;rfnissen des Einzelhandels darauf, was im Gro&szlig;handel &uuml;blich sei, bei der Feststellung der tats&auml;chlich im Gro&szlig;handel allgemein gebr&auml;uchlichen Bezeichnungen nicht zul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum anderen geht es f&auml;lschlicherweise davon aus, dass nicht nach verschiedenen Verkehrskreisen &#8211;n&auml;mlich dem Handel mit Textilien im mittleren und oberen Preissegment einerseits und dem Handel mit Waren im Niedrigpreissegment andererseits&#8211; zu differenzieren sei. Vielmehr ist die Handels&uuml;blichkeit einer Bezeichnung immer von den Umst&auml;nden des Einzelfalles, wie etwa der jeweiligen Handelsstufe, Art und Inhalt des Gesch&auml;ftes und insbesondere dem Wert der einzelnen Waren, abh&auml;ngig (vgl. &Ouml;VwGH, Erkenntnis vom 23.02.2005 &#8211; 2001\/14\/0002).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Schlie&szlig;lich hat das FG in keiner Weise dargelegt, aufgrund welcher Tatsachenermittlungen es zu dem Ergebnis kommt, dass die Bezeichnung im gegebenen Zusammenhang nicht als handels&uuml;blich angesehen werden kann. So fehlen Feststellungen dazu, welche Bezeichnungen und Mengenangaben statt den von den Lieferanten verwendeten handels&uuml;blich seien, wie die Gesch&auml;fte auf der Handelsstufe des Kl&auml;gers abgewickelt werden und welche konkretere Beschreibungen allgemein gebr&auml;uchlich seien (vgl. &Ouml;VwGH, Erkenntnis vom 23.02.2005 &#8211; 2001\/14\/0002; Ruppe\/Achatz, Kommentar zum &ouml;sterreichischen Umsatzsteuergesetz, 5.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;11 Rz&nbsp;68).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Damit fehlt es im Streitfall an einer tragf&auml;higen Tatsachengrundlage f&uuml;r eine Sachverhaltsw&uuml;rdigung. Hierin liegt ein materiell-rechtlicher Fehler, der zur Aufhebung des Urteils f&uuml;hrt (vgl. allgemein z.B. BFH-Urteile vom 25.09.2014&nbsp;&#8211; III&nbsp;R&nbsp;10\/14, BFHE 247, 239, BStBl II 2015, 655, Rz&nbsp;28; vom 25.10.2016&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;54\/14, BFHE 256, 66, BStBl II 2017, 1216, Rz&nbsp;10, jeweils m.w.N.; vom 08.02.2017&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;55\/14, BFH\/NV 2017, 1588, Rz&nbsp;15).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Sache ist nicht spruchreif.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es kann aufgrund der bisherigen Feststellungen des FG nicht sicher darauf geschlossen werden, dass die in den streitgegenst&auml;ndlichen Rechnungen verwendete Angabe der Art der gelieferten Gegenst&auml;nde unter Ber&uuml;cksichtigung von Handelsstufe, Art und Inhalt des Gesch&auml;ftes und dem Wert der einzelnen Waren nicht handels&uuml;blich ist und damit den Voraussetzungen des &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 UStG gen&uuml;gt. Das FG wird somit im zweiten Rechtsgang die erforderlichen Ermittlungen zur handels&uuml;blichen Bezeichnung der gelieferten Gegenst&auml;nde &#8211;m&ouml;glicherweise unter Zuhilfenahme eines Sachverst&auml;ndigen&#8211; vorzunehmen haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem hat es festzustellen, ob den streitgegenst&auml;ndlichen Rechnungen tats&auml;chlich ein Leistungsaustausch zugrunde lag (vgl. allgemein BFH-Beschl&uuml;sse vom 16.05.2019&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;13\/19, BFHE 264, 521; vom 16.05.2019&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;14\/19, BFH\/NV 2019, 931). Denn das Recht auf Vorsteuerabzug h&auml;ngt davon ab, dass die entsprechenden Ums&auml;tze tats&auml;chlich bewirkt wurden; kein Recht auf Vorsteuerabzug entsteht, wenn die Lieferung des Gegenstands nicht bewirkt wurde (vgl. EuGH-Urteil SGI vom 27.06.2018 &#8211; C-459\/17, C-460\/17, EU:C:2018:501, UR 2018, 684, Rz&nbsp;36, 40&nbsp;f.). Au&szlig;erdem ist &#8211;unabh&auml;ngig von der Erf&uuml;llung formeller Rechnungsanforderungen&#8211; das Recht auf den Vorsteuerabzug auch zu versagen, wenn aufgrund der objektiven Sachlage feststeht, dass dieses Recht in betr&uuml;gerischer Weise oder missbr&auml;uchlich geltend gemacht wird (EuGH-Urteile Paper Consult, EU:C:2017:775, MwStR 2017, 991, Rz&nbsp;43, m.w.N.; Dobre vom 07.03.2018&nbsp;&#8211; C-159\/17, EU:C:2018:161, HFR 2018, 419, Rz&nbsp;36; Gamesa Wind Romania vom 12.09.2018 &#8211; C-69\/17, EU:C:2018:703, HFR 2018, 926, Rz&nbsp;39, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung auf das FG folgt aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 10.7.2019, XI R 28\/18ECLI:DE:BFH:2019:U.100719.XIR28.18.0 Rechnungsangaben beim Vorsteuerabzug &#8211; handels&uuml;bliche Bezeichnung Leits&auml;tze 1. Zur Frage, welchen Anforderungen Rechnungsangaben zur Bezeichnung der Menge und der Art der gelieferten Gegenst&auml;nde i.S. des Art. 226 Nr. 6 MwStSystRL gen&uuml;gen m&uuml;ssen, kann sich ein Unternehmer darauf berufen, dass die von ihm verwendeten Bezeichnungen &quot;handels&uuml;blich&quot; i.S. des &sect; &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-28-18-rechnungsangaben-beim-vorsteuerabzug-handelsuebliche-bezeichnung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;28\/18 &#8211; Rechnungsangaben beim Vorsteuerabzug &#8211; handels&uuml;bliche Bezeichnung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71633","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71633","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71633"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71633\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71633"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71633"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71633"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}