{"id":71644,"date":"2020-01-10T20:08:53","date_gmt":"2020-01-10T18:08:53","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71644"},"modified":"2020-01-10T20:08:53","modified_gmt":"2020-01-10T18:08:53","slug":"v-r-29-19-v-r-44-16-anforderungen-zur-leistungsbeschreibung-und-zum-leistungszeitpunkt-fuer-eine-zum-vorsteuerabzug-berechtigende-rechnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-29-19-v-r-44-16-anforderungen-zur-leistungsbeschreibung-und-zum-leistungszeitpunkt-fuer-eine-zum-vorsteuerabzug-berechtigende-rechnung\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;29\/19&nbsp;(V&nbsp;R&nbsp;44\/16) &#8211; Anforderungen zur Leistungsbeschreibung und zum Leistungszeitpunkt f&uuml;r eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.10.2019, V R 29\/19 (V R 44\/16)<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.151019.VR29.19.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Anforderungen zur Leistungsbeschreibung und zum Leistungszeitpunkt f&uuml;r eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die Bezeichnung der erbrachten Leistungen als &quot;Trockenbauarbeiten&quot; kann den Anforderungen an die Leistungsbeschreibung gen&uuml;gen, wenn sie sich auf ein konkret bezeichnetes Bauvorhaben an einem bestimmten Ort bezieht.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die Angabe des Leistungszeitpunkts kann sich aus dem Ausstellungsdatum der Rechnung ergeben, wenn nach den Verh&auml;ltnissen des Einzelfalls davon auszugehen ist, dass die Werklieferung oder Werkleistung in dem Monat der Rechnungsausstellung erbracht (&quot;bewirkt&quot;) wurde (Fortf&uuml;hrung der Senatsrechtsprechung im Urteil vom 01.03.2018 &#8211; V R 18\/17, BFHE 261,187, HFR 2018, 987).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 24.11.2015 &#8211; 5 K 5187\/15 insoweit aufgehoben und die Klage abgewiesen, als das Finanzgericht den Vorsteuerabzug aus der Rechnung der Firma KB gew&auml;hrt hat; im &Uuml;brigen (hinsichtlich der Rechnungen der Firma HT) wird die Revision des Beklagten als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Berechnung der Steuer wird dem Beklagten &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat die Kl&auml;gerin zu 2\/3 und der Beklagte zu 1\/3 zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist der Vorsteuerabzug aus Rechnungen der Firmen HT und KB.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) ist eine juristische Person in der Rechtsform einer GmbH, ihr Unternehmensgegenstand ist die Erbringung von Dienstleistungen f&uuml;r Industrieunternehmen jeder Art.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In 2001 (Streitjahr) machte die Kl&auml;gerin den Vorsteuerabzug aus zwei Rechnungen der HT &uuml;ber Trockenbauarbeiten (Rechnung Nr.&nbsp;1709 vom 30.08.2001: 29.500&nbsp;DM zuz&uuml;glich 4.730&nbsp;DM Umsatzsteuer sowie Rechnung Nr.&nbsp;1718 vom 14.09.2001: 5.800&nbsp;DM zuz&uuml;glich 800&nbsp;DM Umsatzsteuer) geltend. Au&szlig;erdem beanspruchte sie den Vorsteuerabzug aus einer Rechnung der KB vom 26.01.2001 &uuml;ber Ger&uuml;stbauleistungen (70.500&nbsp;DM zuz&uuml;glich 11.280&nbsp;DM Mehrwertsteuer).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Kl&auml;gerin zun&auml;chst antragsgem&auml;&szlig; veranlagt hatte, ordnete es eine Au&szlig;enpr&uuml;fung an. Im Rahmen dieser Au&szlig;enpr&uuml;fung beanstandete der Pr&uuml;fer unter Tz&nbsp;20 seines Berichts vom 04.07.2006, dass hinsichtlich der Rechnungen der HT sowohl die Aufma&szlig;e als auch die Leistungsbeschreibung fehlten. Zudem habe ein Bauvertrag nicht vorgelegt werden k&ouml;nnen. Ein Vorsteuerabzug scheidet somit mangels hinreichend konkreter Leistungsbeschreibung aus. Unter Tz&nbsp;21 seines Berichts f&uuml;hrte der Pr&uuml;fer aus, dass die Rechnungsausstellerin (KB) als Scheinunternehmen enttarnt sei. Das Amtsgericht NB (AG) habe den Inhaber der Firma B mit Urteil vom 21.08.2003 wegen Steuerhinterziehung rechtskr&auml;ftig verurteilt. Danach sollte B &#8211;nach dem Willen seiner unbekannten Hinterm&auml;nner&#8211; einen auf seinen Namen lautenden wirtschaftlich existenten Gewerbebetrieb vort&auml;uschen, um die Einnahmen dieser Personen aus dem organisierten Einsatz illegaler Arbeitskolonnen zu verschleiern. Hierzu habe er Blankobriefb&ouml;gen in den Gesch&auml;ftsverkehr gebracht, die von den Hinterm&auml;nnern zur Erstellung von Scheinrechnungen verwandt worden seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>B bestreite, die streitgegenst&auml;ndlichen Rechnungen ausgestellt zu haben, die Unterschrift auf den Rechnungen sei ihm nicht zuzuordnen. Im Steuerstrafverfahren habe der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Kl&auml;gerin &uuml;ber seinen Rechtsanwalt erkl&auml;rt, dass die Werkleistungen aufgrund m&uuml;ndlicher Vereinbarungen zwischen ihm und unbekannten Personen erbracht worden seien. Die Kl&auml;gerin habe die Originalquittung nicht vorgelegt, den Sachverhalt hinsichtlich der Entstehung und Abwicklung der Gesch&auml;ftsbeziehung nicht aufgekl&auml;rt und den tats&auml;chlichen Zahlungsempf&auml;nger nicht benannt. Nachweise dazu, dass und in welchem Umfang Leistungen erbracht worden seien, l&auml;gen nicht vor. Der Hinweis auf m&uuml;ndlich geschlossene Vertr&auml;ge reiche nicht aus. Die Kl&auml;gerin sei allerdings im Besitz von Kopien der Anmeldung der KB zur Handwerksrolle, der Gewerbeanmeldung, einer Unbedenklichkeitsbescheinigung des FA sowie von Best&auml;tigungen der Krankenkasse gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den Feststellungen der Betriebspr&uuml;fung folgend erlie&szlig; das FA am 07.09.2006 einen ge&auml;nderten Umsatzsteuerbescheid 2001. Den dagegen eingelegten Einspruch wies das FA zur&uuml;ck (Einspruchsentscheidung vom 22.02.2012). In dem anschlie&szlig;enden Klageverfahren vor dem Finanzgericht (FG) machte das FA geltend, der Vorsteuerabzug aus den Rechnungen der HT scheitere auch daran, dass die Rechnungen keine Angaben zum Leistungszeitpunkt enthielten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG gab der Klage hinsichtlich des revisionsbefangenen Streitjahres statt. Das FA habe den Vorsteuerabzug aus den Rechnungen der KB und HT zu Unrecht versagt. Die Leistungsbeschreibung gen&uuml;ge den gesetzlichen Anforderungen. Der Rechnung von KB lasse sich mit hinreichender Deutlichkeit entnehmen, &uuml;ber welche Leistungen abgerechnet worden sei, da sie sich auf Ger&uuml;stbauleistungen im Zusammenhang mit einem konkret bezeichneten Bauvorhaben beziehe. Auch in den Rechnungen der HT sei ein individualisiertes Bauvorhaben und ein konkretes Gewerk bezeichnet, sodass der Leistungsgegenstand nachpr&uuml;fbar festgestellt werden k&ouml;nne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dass in den Rechnungen ein genauer Leistungszeitpunkt nicht genannt sei<strong>, <\/strong>stehe der Anerkennung des Vorsteuerabzugs nicht entgegen. Der Senat habe keinen Anlass daran zu zweifeln, dass die Rechnungsdaten mit dem Zeitpunkt des Abschlusses der ausgewiesenen Dienstleistungen &uuml;bereinstimmten. Derartiges habe auch das FA nicht geltend gemacht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Vorsteuerabzug aus der Rechnung der KB k&ouml;nne auch nicht deswegen versagt werden, weil der Inhaber der Firma B nicht der Leistende gewesen sei. Die Kl&auml;gerin sei gutgl&auml;ubig gewesen und k&ouml;nne sich daher auf Vertrauensschutz berufen. Der Gutglaubensschutz k&ouml;nne schon deshalb nicht versagt werden, weil das FA keine hinreichenden Anhaltspunkte daf&uuml;r vorgetragen habe, dass die Kl&auml;gerin Kenntnis von der Unrichtigkeit der Rechnungen hatte oder h&auml;tte haben k&ouml;nnen. Nach den Feststellungen des Betriebspr&uuml;fers sei die Kl&auml;gerin im Besitz von Kopien der Anmeldung der Firma zur Handwerksrolle, der Gewerbeanmeldung, einer Unbedenklichkeitsbescheinigung sowie von Best&auml;tigungen der Krankenkasse gewesen. Die Prozessbevollm&auml;chtigte habe im Termin zur m&uuml;ndlichen Verhandlung dar&uuml;ber hinaus erkl&auml;rt, dass ein Vorarbeiter der Kl&auml;gerin (Herr MJ), den Kontakt zur Firma B hergestellt habe, da er Herrn B von einer anderen Baustelle kannte. Konkrete Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass die Kl&auml;gerin wusste oder h&auml;tte wissen m&uuml;ssen, dass nicht die Rechnungsausstellerin KB, sondern fremde Dritte die Leistungen erbrachten, habe das FA nicht genannt. Der blo&szlig;e Umstand, dass die Rechnungen in bar beglichen wurden, gen&uuml;ge insoweit nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt das FA Verfahrensfehler und macht sinngem&auml;&szlig; die Verletzung materiellen Rechts geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG habe es verfahrenswidrig unterlassen, den Sachverhalt hinsichtlich des Leistungszeitpunkts der ausgef&uuml;hrten Arbeiten hinreichend zu erforschen (&sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Zu welchem Zeitpunkt die Leistungen ausgef&uuml;hrt worden seien, habe weder zum Zeitpunkt der Klageerhebung festgestanden noch sei dies vom FG festgestellt worden. Allein aus der Tatsache, dass die Rechnungen ein Rechnungsdatum tr&uuml;gen, lasse sich nicht ableiten, dass dieses Rechnungsdatum mit dem Zeitpunkt des Abschlusses der ausgewiesenen Dienstleistung &uuml;bereinstimme. Diese unterlassene Sachaufkl&auml;rung stelle auch eine Verletzung des &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;2 FGO dar. Soweit das FG zu der &Uuml;berzeugung gelangt sei, dass die jeweiligen Rechnungsdaten mit dem jeweiligen Abschluss der Dienstleistungen identisch seien, beruhe diese Annahme auf einer Unterstellung und nicht auf ermittelten Tatsachen. Das Urteil stehe im Widerspruch zum Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 17.12.2008&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;62\/07 (BFHE 223, 535, BStBl II 2009, 432).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinsichtlich der Rechnung der KB sei die Leistungsbeschreibung unzureichend. Diese Rechnung enthalte f&uuml;r das Bauvorhaben X lediglich die Angabe von drei Standorten, an denen &quot;Ger&uuml;stbauleistungen&quot; erbracht und pauschal abgerechnet worden seien. Entsprechend den Ausf&uuml;hrungen des FG Hamburg (Beschluss vom 21.8.2015&nbsp;&#8211; 2&nbsp;V&nbsp;154\/15, Betriebs-Berater &#8211;BB&#8211; 2015, 2581) erfordere eine hinreichende Leistungsbeschreibung bei Ger&uuml;stbauarbeiten detaillierte Angaben zum Ort des Bauvorhabens sowie genaue Bezeichnungen der einzelnen Arbeiten. Erforderlich seien Aussagen zum Aufma&szlig;, den verbauten Elementen und der genauen T&auml;tigkeit. Dar&uuml;ber hinaus enthalte die Rechnung keine Angaben zum Abrechnungszeitraum.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das Urteil des FG vom 24.11.2015&nbsp;&#8211; 5&nbsp;K&nbsp;5187\/15 insoweit aufzuheben, als das FG der Klage stattgegeben hat (Umsatzsteuer 2001) und die Klage insgesamt abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie verteidigt die Vorentscheidung und tr&auml;gt erg&auml;nzend vor: Das FG habe nicht gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht versto&szlig;en, da es keine Zweifel daran gehabt habe, dass die Rechnungsdaten mit dem Zeitpunkt des Abschlusses der ausgewiesenen Dienstleistungen &uuml;bereinstimmten. Zudem sei der vermeintliche Versto&szlig; nicht ger&uuml;gt worden. Es liege auch kein Versto&szlig; gegen den klaren Inhalt der Akten (&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 FGO) vor, da das FG den Akteninhalt lediglich abweichend von der Ansicht des FA gew&uuml;rdigt habe. Eine Divergenz zum BFH-Urteil in BFHE 223, 535, BStBl II 2009, 432 liege nicht vor, das Urteil weiche auch nicht von der Entscheidung des FG Hamburg in BB 2015, 2581 ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA ist teilweise begr&uuml;ndet. Soweit das FG den Vorsteuerabzug aus der Rechnung der KB vom 26.01.2001 bejaht hat, ist das Urteil rechtsfehlerhaft. Das Urteil ist daher insoweit aufzuheben und die Klage abzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO). Hinsichtlich des Vorsteuerabzugs aus den Rechnungen der HT hat das FG hingegen den Vorsteuerabzug zu Recht bejaht, sodass die Revision insoweit zur&uuml;ckzuweisen ist (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes in der im Streitjahr 2001 geltenden Fassung (UStG) kann der Unternehmer die in Rechnungen i.S. des &sect;&nbsp;14 UStG gesondert ausgewiesene Steuer f&uuml;r Lieferungen oder sonstige Leistungen, die von anderen Unternehmern f&uuml;r sein Unternehmen ausgef&uuml;hrt worden sind, als Vorsteuerbetr&auml;ge abziehen. Gemeinschaftsrechtliche Grundlage dieser Vorschrift ist im Streitjahr Art.&nbsp;17 der Richtlinie 77\/388\/EWG zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern (Richtlinie 77\/388\/EWG). Nach Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a dieser Richtlinie ist der Steuerpflichtige befugt, &quot;die geschuldete oder entrichtete Mehrwertsteuer f&uuml;r Gegenst&auml;nde und Dienstleistungen&quot; abzuziehen, &quot;die ihm von einem anderen Steuerpflichtigen geliefert wurden oder geliefert werden bzw. erbracht wurden oder erbracht werden&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Die Aus&uuml;bung des Vorsteuerabzugs setzt nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG voraus, dass der Unternehmer eine nach den &sect;&sect;&nbsp;14, 14a UStG ausgestellte Rechnung besitzt. Die dem Unternehmer erteilte Rechnung muss den Anforderungen des &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 UStG entsprechen (BFH-Urteil vom 02.09.2010&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;55\/09, BFHE 231, 332, BStBl II 2011, 235, unter II.2.). Eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnung hat daher u.a. Angaben<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\"><strong>&#8211;<\/strong>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">zum leistenden Unternehmer (&sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG),<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\"><strong>&#8211;<\/strong>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&uuml;ber den Umfang und die Art der sonstigen Leistung (&sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 UStG) sowie<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\"><strong>&#8211;<\/strong>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">den Zeitpunkt der Lieferung oder sonstigen Leistung zu enthalten, sofern dieser Zeitpunkt feststeht und nicht mit dem Ausstellungsdatum der Rechnung identisch ist (&sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Vorsteuerabzug aus der Rechnung der KB scheitert an der fehlenden Angabe des leistenden Unternehmers, da feststeht, dass die Leistungen nicht von der Rechnungsausstellerin erbracht wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung ist der Abzug der in einer Rechnung ausgewiesenen Umsatzsteuer grunds&auml;tzlich nur zul&auml;ssig, wenn Rechnungsaussteller und leistender Unternehmer identisch sind (vgl. zuletzt BFH-Urteil vom 14.02.2019&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;47\/16, BFHE 264, 76, sowie BFH-Urteile vom 10.09.2015&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;17\/14, BFH\/NV 2016, 80; vom 12.08.2009&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;48\/07, BFH\/NV 2010, 259).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diesem Rechnungserfordernis entspricht die Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH), der zufolge die Angabe der Anschrift, des Namens und der Mehrwertsteuer-Identifikationsnummer des Rechnungsausstellers es erm&ouml;glichen soll, eine Verbindung zwischen einer bestimmten wirtschaftlichen Transaktion und einem konkreten Wirtschaftsteilnehmer, dem Rechnungsaussteller, herzustellen (BFH-Urteil in BFHE 264, 76, Leitsatz; EuGH-Urteil Geissel und Butin vom 15.11.2017&nbsp;&#8211; C-374\/16 und C-375\/16, EU:C:2017:867, Rz&nbsp;42). Denn die obligatorischen Rechnungsangaben (Art.&nbsp;226 der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.11.2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem &#8211;MwStSystRL&#8211;) sollen es den Steuerverwaltungen erm&ouml;glichen, die Entrichtung der geschuldeten Steuer und das Bestehen des Vorsteuerabzugsrechts zu kontrollieren (vgl. EuGH-Urteile Geissel und Butin, EU:C:2017:867, Rz&nbsp;41; Barlis&nbsp;06 vom 15.09.2016&nbsp;&#8211; C-516\/14, EU:C:2016:690, Rz&nbsp;27).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Rechnung ist somit derjenige anzugeben, dem die beschriebene Leistung zuzurechnen ist. Wer bei einem Umsatz als Leistender anzusehen ist, ergibt sich regelm&auml;&szlig;ig aus den zugrunde liegenden zivilrechtlichen Vereinbarungen. Leistender ist in der Regel derjenige, der die Lieferungen oder sonstigen Leistungen im eigenen Namen gegen&uuml;ber einem anderen selbst ausf&uuml;hrt oder durch einen Beauftragten ausf&uuml;hren l&auml;sst. Ob eine Leistung dem Handelnden oder einem anderen zuzurechnen ist, h&auml;ngt deshalb grunds&auml;tzlich davon ab, ob der Handelnde gegen&uuml;ber dem Leistungsempf&auml;nger im eigenen Namen oder berechtigterweise im Namen eines anderen bei Ausf&uuml;hrung entgeltlicher Leistungen aufgetreten ist (BFH-Urteile in BFH\/NV 2016, 80, Rz&nbsp;32, sowie in BFH\/NV 2010, 259, Rz&nbsp;31, m.w.N., und vom 12.05.2011&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;25\/10, BFH\/NV 2011, 1541, Rz&nbsp;16, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Leistender kann auch ein Strohmann sein. Tritt jemand im Rechtsverkehr (als sog. &quot;Strohmann&quot;) im eigenen Namen, aber f&uuml;r Rechnung eines anderen auf, der &#8211;aus welchen Gr&uuml;nden auch immer&#8211; nicht selbst als berechtigter oder verpflichteter Vertragspartner in Erscheinung treten will (sog. &quot;Hintermann&quot;), ist zivilrechtlich grunds&auml;tzlich nur der &quot;Strohmann&quot; aus dem Rechtsgesch&auml;ft berechtigt und verpflichtet. Dementsprechend sind dem &quot;Strohmann&quot; Leistungen zuzurechnen, die der &quot;Hintermann&quot; berechtigterweise im Namen des Strohmanns tats&auml;chlich ausgef&uuml;hrt hat (st&auml;ndige Rechtsprechung, BFH-Urteile vom 26.06.2003&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;22\/02, BFH\/NV 2004, 233, unter II.1.b&nbsp;aa; in BFH\/NV 2010, 259, Rz&nbsp;32, m.w.N., und in BFH\/NV 2011, 1541, Rz&nbsp;20, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Feststellung, ob Rechnungsaussteller und Leistender identisch sind, obliegt dem FG als Tatsacheninstanz und ist im Wesentlichen Ergebnis einer tats&auml;chlichen W&uuml;rdigung. Der BFH kann solche Tatsachenw&uuml;rdigungen nur daraufhin &uuml;berpr&uuml;fen, ob sie verfahrensfehlerfrei zustande gekommen sind und mit den Denkgesetzen und den allgemeinen Erfahrungss&auml;tzen im Einklang stehen (BFH-Urteile vom 04.09.2003&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;10\/02, BFHE 203, 389, BStBl II 2004, 627, unter II.3., und vom 07.07.2005&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;60\/03, BFH\/NV 2006, 139, unter II.1.b&nbsp;cc).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Unter Ber&uuml;cksichtigung dieser Grunds&auml;tze scheitert der Vorsteuerabzug aus der Rechnung der KB. Die streitgegenst&auml;ndliche Rechnung vom 26.01.2001 weist als Aussteller das Einzelunternehmen KB aus, dieses war jedoch nicht der leistende Unternehmer. Denn es bestand keinerlei Rechtsverh&auml;ltnis zwischen der Kl&auml;gerin und der Rechnungsausstellerin (KB), das Gegenstand einer umsatzsteuerrechtlichen Leistungsbeziehung h&auml;tte sein k&ouml;nnen. KB hat weder direkt noch &uuml;ber einen rechtsgesch&auml;ftlichen Vertreter zivilrechtliche Vertragsbeziehungen mit der Kl&auml;gerin unterhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach den Feststellungen des FG sind die Werkleistungen aufgrund m&uuml;ndlicher Vereinbarungen zwischen dem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Kl&auml;gerin und unbekannten Personen erbracht worden. Aus dem vom FG in Bezug genommenen Strafurteil des AG ergibt sich dar&uuml;ber hinaus, dass B im Januar 2000 auf Veranlassung unbekannter Hinterm&auml;nner unter der KB ein Gewerbe f&uuml;r Ger&uuml;stbau, Holz- und Bautenschutz anmeldete und sich beim FA als Einzelunternehmer f&uuml;hren lie&szlig;. Dabei sollte er nach dem Willen seiner unbekannten Hinterm&auml;nner gegen eine monatliche &quot;Belohnung&quot; einen auf seinen Namen lautenden Gewerbebetrieb vort&auml;uschen. Vor diesem Hintergrund wurden unter dem Namen der KB gegen&uuml;ber diversen Firmen auch im Streitjahr 2001 Scheinrechnungen mit offenem Ausweis der Umsatzsteuer gestellt. Dass B keinerlei Gesch&auml;ftsbeziehungen zur Kl&auml;gerin unterhielt, hat er durch sein Schreiben vom 03.05.2005 an das FA best&auml;tigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Eine Rechtsbeziehung zu KB ergibt sich auch nicht (mittelbar) &uuml;ber Vertretungsgrunds&auml;tze.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine wirksame Stellvertretung i.S. des &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;1 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB) scheitert bereits daran, dass weder festgestellt noch vorgetragen wurde, B habe den (unbekannt gebliebenen) Hinterm&auml;nnern durch Vollmacht (&sect;&nbsp;167 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;166 Abs.&nbsp;2 BGB) Vertretungsmacht einger&auml;umt, in seinem Namen Rechtsgesch&auml;fte abzuschlie&szlig;en. Diese handelten somit als Vertreter ohne Vertretungsmacht (&sect;&nbsp;179 BGB). Aus den m&uuml;ndlich mit den Hinterm&auml;nnern geschlossenen Vertr&auml;gen werden die vermeintlich Vertretenen (hier: KB) nicht berechtigt oder verpflichtet, es sei denn, sie genehmigten diese Vertr&auml;ge. Mangels Kenntnis des B von den mit der Kl&auml;gerin m&uuml;ndlich geschlossenen Vertr&auml;gen sind diese auch nicht durch dessen Genehmigung wirksam geworden. B musste auch nicht wissen, dass andere unter seinem Namen auftreten, sodass auch das Handeln der Hinterm&auml;nner der KB nicht nach den Grunds&auml;tzen einer Anscheins- oder Duldungsvollmacht zugerechnet werden kann (vgl. dazu Palandt\/Ellenberger, B&uuml;rgerliches Gesetzbuch, 78.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;172 Rz&nbsp;8 und Rz&nbsp;11).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dass B die Blankobriefb&ouml;gen seiner Scheinfirma KB in den Gesch&auml;ftsverkehr gebracht und damit an der Erstellung der Scheinrechnungen mitgewirkt hat, kann nach der Senatsrechtsprechung zwar dazu f&uuml;hren, dass er die ausgewiesene Umsatzsteuer nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 UStG schuldet (BFH-Urteil vom 07.04.2011&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;44\/09, BFHE 234, 430, BStBl II 2011, 954), macht ihn aber nicht zum Leistenden der in Rechnung gestellten Ger&uuml;stbauarbeiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Nachdem es bereits an einer Leistungsbeziehung zwischen der Kl&auml;gerin und der KB fehlt, ist es nicht entscheidungserheblich, ob das von B angemeldete Einzelunternehmen KB ein von unbekannten Hinterm&auml;nnern vorgeschobener &quot;Strohmann&quot; war und ob in diesem Fall das Strohmanngesch&auml;ft nur zum Schein abgeschlossen wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Diesem Ergebnis entspricht auch die Rechtsprechung des Senats, wonach der Vorsteuerabzug nicht auf Grund einer Rechnung geltend gemacht werden kann, in der sich der abrechnende (leistende) Unternehmer eines fremden Namens bedient hat, ohne dass aus der Rechnung der (wirklich) leistende Unternehmer eindeutig und leicht nachpr&uuml;fbar bestimmt werden kann. Dies gilt auch dann, wenn der Abrechnende bereits bei der Leistungsbewirkung unter dem fremden Namen aufgetreten ist (BFH-Urteil vom 17.09.1992&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;41\/89, BFHE 169, 540, BStBl II 1993, 205, Leitsatz).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ob &#8211;wie das FG auf S.&nbsp;6 und 7 seines Urteils entschieden hat&#8211; Gesichtspunkte des Vertrauensschutzes im Streitfall eine Billigkeitsma&szlig;nahme nach &sect;&sect;&nbsp;163, 227 der Abgabenordnung (AO) rechtfertigen, ist nach st&auml;ndiger Rechtsprechung im vorliegenden Festsetzungsverfahren nicht zu entscheiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Vertrauensschutz kann aufgrund besonderer Verh&auml;ltnisse des Einzelfalls nach nationalem Recht nicht im Rahmen der Steuerfestsetzung nach &sect;&sect;&nbsp;16, 18 UStG, sondern nur im Rahmen einer Billigkeitsma&szlig;nahme gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;163, 227 AO gew&auml;hrt werden (vgl. zuletzt BFH-Urteile in BFHE 264, 76, unter II.3.a, Rz&nbsp;30, sowie vom 22.07.2015&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;23\/14, BFHE 250, 559, BStBl II 2015, 914, Rz&nbsp;31&nbsp;f.; in BFH\/NV 2016, 80; vom 30.04.2009&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;15\/07, BFHE 225, 254, BStBl II 2009, 744; in BFH\/NV 2010, 259, sowie vom 08.07.2009&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;51\/07, BFH\/NV 2010, 256). Dies gilt auch unter Ber&uuml;cksichtigung der EuGH-Urteile Mahageb&eacute;n und D&aacute;vid vom 21.06.2012&nbsp;&#8211; C-80\/11 und C-142\/11 (EU:C:2012:373, BFH\/NV 2012, 1404), Maks Pen vom 13.02.2014&nbsp;&#8211; C-18\/13 (EU:C:2014:69) und Bonik vom 06.12.2012&nbsp;&#8211; C-285\/11 (EU:C:2012:774), in denen das Recht auf Vorsteuerabzug nicht durch Vertrauensschutzgesichtspunkte erweitert, sondern begrenzt wurde (BFH-Urteil in BFHE 250, 559, BStBl II 2015, 914, Rz&nbsp;33&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Soweit der XI.&nbsp;Senat des BFH Zweifel an der Ber&uuml;cksichtigung von Vertrauensschutzgesichtspunkten im Rahmen einer Billigkeitsma&szlig;nahme gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;163, 227 AO ge&auml;u&szlig;ert hat (Vorlagebeschluss vom 06.04.2016&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;20\/14, BFHE 254, 152, zweite Vorlagefrage; BFH-Beschluss vom 16.05.2019 im Aussetzungsverfahren XI&nbsp;B&nbsp;13\/19, BFH\/NV 2019, 1043, vierter Leitsatz) begr&uuml;nden diese Zweifel keine zur Anrufung des Gro&szlig;en Senats f&uuml;hrende Divergenz i.S. von &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Beantwortet ein Senat im Aussetzungsverfahren aufgrund summarischer Beurteilung eine bestimmte Rechtsfrage anders, als es der Rechtsauffassung des erkennenden Senats entspricht, verpflichtet dies nach ganz herrschender Auffassung nicht zur Vorlage an den Gro&szlig;en Senat des BFH nach &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 FGO (BFH-Beschluss vom 20.10.2010&nbsp;&#8211; II&nbsp;B&nbsp;23\/10, BFH\/NV 2011, 63; Sunder-Plassmann in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;11 FGO Rz&nbsp;30, m.w.N.; Gr&auml;ber\/Teller, Finanzgerichtsordnung, 9.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;11 Rz&nbsp;5, m.w.N.; M&uuml;ller, AO-Steuerberater 2011, 49&nbsp;ff., 53).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dasselbe gilt f&uuml;r Vorlagebeschl&uuml;sse an den Gro&szlig;en Senat, das Bundesverfassungsgericht oder &#8211;wie im Streitfall&#8211; an den EuGH (Vorlagebeschluss an den EuGH vom 13.11.2002&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;13\/02, BFHE 201, 73, BStBl II 2003, 795, unter II.3. a.E.; Brandis in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;11 FGO Rz&nbsp;3 a.E.; Sunder-Plassmann, a.a.O., &sect;&nbsp;11 FGO Rz&nbsp;28a, m.w.N.; Gr&auml;ber\/Teller, a.a.O., &sect;&nbsp;11 Rz&nbsp;8), da im Rahmen eines Vorlagebeschlusses nicht abschlie&szlig;end &uuml;ber die Rechtsfrage entschieden wird (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 21.03.2018&nbsp;&#8211; I&nbsp;B&nbsp;63\/17, BFH\/NV 2018, 835, sowie vom 23.04.2009&nbsp;&#8211; X&nbsp;B&nbsp;229\/08, juris, betreffend Vorlagebeschluss an den Gro&szlig;en Senat des BFH).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG hat zu Recht entschieden, dass der Vorsteuerabzug hinsichtlich der streitgegenst&auml;ndlichen Rechnungen der HT nicht an einer unzureichenden Leistungsbeschreibung scheitert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung muss die Rechnung Angaben tats&auml;chlicher Art enthalten, welche die Identifizierung der abgerechneten Leistung erm&ouml;glichen. Der Aufwand zur Identifizierung der Leistung muss dahingehend begrenzt sein, dass die Rechnungsangaben eine eindeutige und leicht nachpr&uuml;fbare Feststellung der Leistung, &uuml;ber die abgerechnet worden ist, erm&ouml;glichen. Was zur Erf&uuml;llung dieser Voraussetzung erforderlich ist, richtet sich nach den Umst&auml;nden des Einzelfalls (vgl. BFH-Urteile vom 01.03.2018&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;18\/17, BFHE 261, 187, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2018, 987, unter II.2.; vom 16.01.2014&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;28\/13, BFHE 244, 126, BStBl II 2014, 867, unter II.1.b; BFH-Urteile vom 10.11.1994&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;45\/93, BFHE 176, 472, BStBl II 1995, 395, unter II.2.a; vom 08.10.2008&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;59\/07, BFHE 222, 189, BStBl II 2009, 218, unter II.2.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem entspricht, dass es der EuGH auf der Grundlage des Art.&nbsp;226 Nr.&nbsp;6 MwStSystRL zwar f&uuml;r erforderlich erachtet, den Umfang und die Art der erbrachten Dienstleistungen zu pr&auml;zisieren, dies bedeute jedoch nicht, dass die konkreten erbrachten Dienstleistungen ersch&ouml;pfend beschrieben werden m&uuml;ssen. Da die Rechnungsangaben es den Steuerverwaltungen erm&ouml;glichen sollen, die Entrichtung der geschuldeten Steuer und ggf. das Bestehen des Vorsteuerabzugsrechts zu kontrollieren, sei im Lichte dieses Zwecks zu pr&uuml;fen, ob die jeweiligen Rechnungen den Anforderungen von Art.&nbsp;226 MwStSystRL entsprechen (EuGH-Urteil Barlis&nbsp;06, EU:C:2016:690, Rz&nbsp;26&nbsp;f.). Die Bezeichnung von erbrachten Dienstleistungen als &quot;juristische Dienstleistungen&quot; decke ein (zu) breites Spektrum von Dienstleistungen ab und sei daher nicht hinreichend pr&auml;zise (EuGH-Urteil Barlis&nbsp;06, EU:C:2016:690, Rz&nbsp;28).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall hat das FG angesichts der Besonderheiten des Streitfalls zu Recht festgestellt, dass die Leistungsbeschreibung in den streitbefangenen Rechnungen eine eindeutige Identifizierung der abgerechneten Leistungen erm&ouml;gliche, da in den Rechnungen von HT ein individualisiertes Bauvorhaben und ein konkretes Gewerk bezeichnet worden seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese W&uuml;rdigung des FG ist aufgrund der tats&auml;chlichen Feststellungen m&ouml;glich und verst&ouml;&szlig;t weder gegen Denkgesetze noch gegen Erfahrungss&auml;tze, sodass der BFH gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO an sie gebunden ist (vgl. BFH-Urteile in BFHE 176, 472, BStBl II 1995, 395, unter II.2.c, sowie vom 12.12.1996&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;16\/96, BFH\/NV 1997, 717, unter II.2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall ersch&ouml;pft sich die Leistungsbeschreibung nicht lediglich in einer T&auml;tigkeitsangabe, sondern beinhaltet dar&uuml;ber hinaus konkrete Angaben zum Ort der Leistungserbringung und erlaubt daher nicht nur R&uuml;ckschl&uuml;sse auf die Steuerpflicht, sondern erm&ouml;glicht der Finanzverwaltung auch eine &Uuml;berpr&uuml;fung der erbrachten Leistungen. Hierin unterscheidet sich der Streitfall insbesondere von dem im Beschluss vom 05.02.2010&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;31\/09 (BFH\/NV 2010, 962) entschiedenen Fall, wonach allgemeine Bezeichnungen wie &quot;Trockenbauarbeiten&quot;, &quot;Fliesenarbeiten&quot; und &quot;Au&szlig;enputzarbeiten&quot; <em>allein<\/em> nicht den Anforderungen an die Leistungsbeschreibung in einer zum Vorsteuerabzug geeigneten Rechnung gen&uuml;gen. Durch derartige Bezeichnungen wird eine mehrfache Abrechnung der damit verbundenen Leistungen (in einer anderen Rechnung) nicht ausgeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Entgegen der Auffassung des FA scheitert der Vorsteuerabzug auch nicht an der fehlenden Angabe des Leistungszeitpunkts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG ist zu Recht davon ausgegangen, dass hinsichtlich der Angabe des Leistungszeitpunkts (&sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 UStG) die gemeinschaftsrechtliche Regelung in Art.&nbsp;22 Abs.&nbsp;3 Buchst.&nbsp;b der Richtlinie 77\/388\/EWG zu ber&uuml;cksichtigen war. Dar&uuml;ber hinaus sieht &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;4 der Umsatzsteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung vor, dass als Zeitpunkt der Lieferung oder sonstigen Leistung der Kalendermonat angegeben werden kann, in dem die Leistung ausgef&uuml;hrt wird. Wie der Senat bereits im Urteil in BFHE 261, 187, HFR 2018, 987 entschieden hat, kann sich die Angabe des Kalendermonats als Leistungszeitpunkt unter Beachtung der unionsrechtlichen Vorgaben aus dem Ausstellungsdatum der Rechnung ergeben, wenn nach den Verh&auml;ltnissen des jeweiligen Einzelfalls davon auszugehen ist, dass die Leistung in dem Monat bewirkt wurde, in dem die Rechnung ausgestellt wurde (BFH-Urteil in BFHE 261, 187, HFR 2018, 987, Leitsatz).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall hatte das FG keinen Zweifel daran, dass die Rechnungsdaten mit dem Zeitpunkt des Abschlusses der ausgewiesenen Dienstleistungen &uuml;bereinstimmen und daher entschieden, die fehlende Angabe des genauen Leistungszeitpunkts stehe dem Vorsteuerabzug nicht entgegen. Diese Auffassung entspricht im Ergebnis der Rechtsprechung des Senats in BFHE 261, 187, HFR 2018, 987. Die streitgegenst&auml;ndlichen Rechnungen sind am 30.08.2001 und am 14.09.2001 (HT) ausgestellt worden. Der erkennende Senat geht davon aus, dass es sich bei den erbrachten Trockenbau- und Ger&uuml;stbauarbeiten um Werklieferungen oder -leistungen handelt, die im Zeitpunkt der Abnahme erbracht (&quot;bewirkt&quot;) werden (EuGH-Urteil Budimex vom 02.05.2019&nbsp;&#8211; C-224\/18, EU:C:2019:347; BFH-Urteil vom 09.11.2006&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;9\/04, BFHE 215, 372, BStBl II 2007, 285, Rz&nbsp;51; Stadie, UStG, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;13 Rz&nbsp;13). Im Hinblick darauf, dass die hierf&uuml;r geschuldete Verg&uuml;tung im Zeitpunkt der Abnahme f&auml;llig wird (&sect;&nbsp;641 BGB) und die Rechnungserteilung im unmittelbaren Zusammenhang mit der Abnahme als branchen&uuml;blich anzusehen ist, folgt damit aus dem Ausstellungsdatum der Rechnung die Leistungserbringung im Kalendermonat der Rechnungserteilung (hier: August 2001 und September 2001). Die Angabe des Ausstellungsdatums ist mithin als Angabe i.S. von &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;4 UStG anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ohne Erfolg bringt das FA insoweit vor, das FG habe keine (konkreten) Feststellungen zu den jeweiligen Leistungszeitpunkten getroffen. Abgesehen davon, dass das FG den Sachverhalt dahingehend gew&uuml;rdigt hat, dass die Rechnungsdaten mit dem Zeitpunkt des Abschlusses der ausgewiesenen Dienstleistungen &uuml;bereinstimmen, ist es nach der o.g. Senatsrechtsprechung nicht erforderlich, dass taggenaue Feststellungen zum Leistungszeitpunkt getroffen werden, wenn &#8211;wie im Streitfall&#8211; nach W&uuml;rdigung der Umst&auml;nde des Einzelfalls davon auszugehen ist, dass die Leistungserbringung im Abrechnungsmonat erfolgte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Wie der Senat bereits im Urteil in BFHE 261, 187, HFR 2018, 987 (unter II.3.b&nbsp;dd, Rz&nbsp;30) entschieden hat, liegt hierin keine Abweichung vom Urteil des XI.&nbsp;Senats in BFHE 223, 535, BStBl II 2009, 432.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die vom FA erhobenen Verfahrensr&uuml;gen sind unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zu Unrecht r&uuml;gt das FA einen Versto&szlig; des FG gegen die Aufkl&auml;rungspflicht (&sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 FGO). Abgesehen davon, dass das FG den Sachverhalt nicht weiter aufkl&auml;ren musste, weil es &#8211;zu Recht&#8211; davon ausgegangen ist, dass der Leistungszeitpunkt dem Zeitpunkt der Rechnungsausstellung entsprach, ber&uuml;cksichtigt das FA nicht, dass die Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht nicht mehr geltend gemacht werden kann, wenn ein Beteiligter hierauf i.S. von &sect;&nbsp;295 der Zivilprozessordnung (i.V.m. &sect;&nbsp;155 Satz&nbsp;1 FGO) verzichtet hat. Ein solcher Verzicht ist nicht nur im Falle einer ausdr&uuml;cklichen Verzichtserkl&auml;rung, sondern auch dann anzunehmen, wenn der Beteiligte in der m&uuml;ndlichen Verhandlung zur Sache verhandelt hat, ohne den Verfahrensmangel zu r&uuml;gen (Senatsbeschluss vom 07.02.2018&nbsp;&#8211; V&nbsp;B&nbsp;105\/17, BFH\/NV 2018, 536, Rz&nbsp;12; BFH-Beschluss vom 21.05.2014&nbsp;&#8211; I&nbsp;B&nbsp;97\/13, BFH\/NV 2014, 1555, Leitsatz und Rz&nbsp;3). Nach dem Protokoll der m&uuml;ndlichen Verhandlung vom 24.11.2015 ist eine derartige R&uuml;ge nicht erfolgt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FA hat auch keinen Versto&szlig; gegen den klaren Inhalt der Akten (&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO) dargelegt. Danach entscheidet das Gericht nach seiner freien, aus dem Gesamtergebnis des Verfahrens gewonnenen &Uuml;berzeugung. Zum Gesamtergebnis des Verfahrens geh&ouml;rt auch die Auswertung des Inhalts der dem Gericht vorliegenden Akten. Ein Versto&szlig; gegen den klaren Inhalt der Akten liegt insbesondere dann vor, wenn das FG eine nach Aktenlage feststehende Tatsache, die richtigerweise in die Beweisw&uuml;rdigung h&auml;tte einflie&szlig;en m&uuml;ssen, unber&uuml;cksichtigt l&auml;sst oder seiner Entscheidung einen Sachverhalt zugrunde legt, der dem protokollierten Vorbringen der Beteiligten nicht entspricht (z.B. BFH-Urteil vom 07.07.2011&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;53\/10, BFHE 234, 548, BStBl II 2013, 218). Das FG hat jedoch ausweislich des Tatbestandes seines Urteils den Inhalt der Akten und das Vorbringen des FA hinsichtlich des fehlenden Leistungszeitpunkts ber&uuml;cksichtigt. Dass es den Akteninhalt nicht entsprechend den Vorstellungen des FA gew&uuml;rdigt hat oder die W&uuml;rdigung aus der Sicht des FA fehlerhaft erscheint, begr&uuml;ndet keinen Versto&szlig; gegen &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.10.2019, V R 29\/19 (V R 44\/16)ECLI:DE:BFH:2019:U.151019.VR29.19.0 Anforderungen zur Leistungsbeschreibung und zum Leistungszeitpunkt f&uuml;r eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnung Leits&auml;tze 1. Die Bezeichnung der erbrachten Leistungen als &quot;Trockenbauarbeiten&quot; kann den Anforderungen an die Leistungsbeschreibung gen&uuml;gen, wenn sie sich auf ein konkret bezeichnetes Bauvorhaben an einem bestimmten Ort bezieht. 2. Die Angabe des &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-29-19-v-r-44-16-anforderungen-zur-leistungsbeschreibung-und-zum-leistungszeitpunkt-fuer-eine-zum-vorsteuerabzug-berechtigende-rechnung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;29\/19&nbsp;(V&nbsp;R&nbsp;44\/16) &#8211; Anforderungen zur Leistungsbeschreibung und zum Leistungszeitpunkt f&uuml;r eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71644","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71644","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71644"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71644\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71644"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71644"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71644"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}