{"id":71656,"date":"2020-01-10T20:07:50","date_gmt":"2020-01-10T18:07:50","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71656"},"modified":"2020-01-10T20:07:50","modified_gmt":"2020-01-10T18:07:50","slug":"v-r-5-18-vorsteuerabzug-aus-mietereinbauten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-5-18-vorsteuerabzug-aus-mietereinbauten\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;5\/18 &#8211; Vorsteuerabzug aus Mietereinbauten"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.11.2019, V R 5\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.131119.VR5.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Vorsteuerabzug aus Mietereinbauten<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Ein Mieter, der in angemieteten R&auml;umlichkeiten Ein- und Umbauten (&quot;Mietereinbauten&quot;) im eigenen Namen vornehmen l&auml;sst, kann die ihm hierf&uuml;r von Bauhandwerkern in Rechnung gestellte Umsatzsteuer im Falle einer entgeltlichen Weiterlieferung an den Vermieter als Vorsteuer abziehen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Eine Weiterlieferung liegt jedenfalls dann vor, wenn er dem Vermieter nicht nur das zivilrechtliche Eigentum &uuml;bertr&auml;gt, sondern auch einen unmittelbar von diesem tats&auml;chlich genutzten wirtschaftlichen Vorteil zuwendet.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin werden&nbsp;&nbsp;das Urteil des S&auml;chsischen Finanzgerichts vom 18.07.2017 &#8211; 5 K 880\/15 und die Einspruchsentscheidung des Beklagten vom 26.05.2015 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Umsatzsteuer 2012 wird unter Ab&auml;nderung des durch den Umsatzsteuerbescheid vom 02.01.2019 ge&auml;nderten Umsatzsteuerbescheids&nbsp;&nbsp;vom 24.04.2014 dahingehend ge&auml;ndert, dass Vorsteuern in H&ouml;he von 94.898,57 EUR ber&uuml;cksichtigt werden.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Berechnung der Steuer wird dem Beklagten &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist, ob die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) die Vorsteuern aus Rechnungen der von ihr beauftragten Baufirmen (&quot;Praxenbauer&quot;) f&uuml;r Ein- und Umbauten in den angemieteten Praxisr&auml;umen beanspruchen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Kl&auml;gerin ist eine Gemeinschaftspraxis in der Rechtsform einer GbR, die im Juli 2012 (Streitjahr) von zwei Augen&auml;rzten zum Zwecke der Erbringung &auml;rztlicher Leistungen gegr&uuml;ndet wurde. Mit Vertrag vom 12.\/16.07.2012 mietete die Kl&auml;gerin von der CV-GmbH (Vermieterin und Eigent&uuml;merin) im Einkaufscenter von D R&auml;umlichkeiten (ca.&nbsp;669&nbsp;qm) gegen eine monatliche Nettokaltmiete von ca. 5.300&nbsp;EUR f&uuml;r die Dauer von 15&nbsp;Jahren (mit der Option auf weitere zweimal f&uuml;nf Jahre). Die Vermietung erfolgt &quot;ausschlie&szlig;lich zum Betrieb einer augen&auml;rztlichen Tagesklinik inklusive eines auf der Fl&auml;che gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1.2&nbsp;b) gelegenen Bereichs f&uuml;r ambulante Operationen&quot; (&sect;&nbsp;2 des Mietvertrags: Mietzweck).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum Aus- und Umbau der R&auml;umlichkeiten gew&auml;hrte der Vermieter einen Baukostenzuschuss in H&ouml;he von 500.000&nbsp;EUR zuz&uuml;glich gesetzlicher Umsatzsteuer (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 des Mietvertrags). Diese Summe wurde an den Mieter &#8211;abh&auml;ngig vom Baufortschritt&#8211; in f&uuml;nf Teilbetr&auml;gen ausgezahlt. Die Parteien waren sich einig, dass der Mieter (Kl&auml;gerin) die bezuschussten Ausbauma&szlig;nahmen im Falle seines Auszuges im Mietgegenstand bel&auml;sst und nicht wieder r&uuml;ckg&auml;ngig machen muss. &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;3 des Mietvertrags regelt hierzu: &quot;Der Mieter kann daf&uuml;r keinerlei Entsch&auml;digung vom Vermieter beanspruchen, da die bezuschussten Ausbauma&szlig;nahmen bereits mit Zahlung des Baukostenzuschusses abgegolten sind.&quot; Sollte das Mietverh&auml;ltnis aus einem vom Mieter zu vertretenden Grund vor Ablauf der regul&auml;ren Mietzeit (15&nbsp;Jahre) beendet werden, zahlt der Mieter dem Vermieter den Baukostenzuschuss anteilig zur&uuml;ck, wobei f&uuml;r jedes nicht abgelaufene Mietjahr 6,67&nbsp;% des Baukostenzuschusses zur&uuml;ckzuzahlen sind (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;4 des Mietvertrags).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin lie&szlig; die erforderlichen Ein- und Umbauten im eigenen Namen durch von ihr beauftragte Baufirmen (&quot;Praxenbauer&quot;) durchf&uuml;hren. Die Bauma&szlig;nahmen umfassten u.a. Trockenbau- und Elektroarbeiten, nicht dagegen die Anschaffung von Untersuchungsger&auml;ten und Behandlungsst&uuml;hlen. Gleichzeitig rechnete die Kl&auml;gerin gegen&uuml;ber der CV-GmbH in f&uuml;nf gleichlautenden Rechnungen &uuml;ber einen &quot;Nettobetrag&quot; in H&ouml;he von insgesamt 500.000&nbsp;EUR sowie separat ausgewiesener &quot;MwSt&quot; in Gesamth&ouml;he von 95.000&nbsp;EUR ab. Die Umbauma&szlig;nahmen sowie die Zahlungen an die Kl&auml;gerin erfolgten noch in 2012.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Umsatzsteuer-Voranmeldungen August bis Dezember 2012 sowie in der Umsatzsteuer-Jahressteuererkl&auml;rung des Streitjahres gab die Kl&auml;gerin steuerpflichtige Ums&auml;tze in H&ouml;he von 499.999&nbsp;EUR an und machte gleichzeitig die ihr von den Praxenbauern in Rechnung gestellte Umsatzsteuer als Vorsteuer geltend. Im &Uuml;brigen erzielte die Kl&auml;gerin ausschlie&szlig;lich steuerfreie Ums&auml;tze nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;14 Buchst.&nbsp;a des Umsatzsteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung (UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einer Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fung ging der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) davon aus, dass der An- und Verkauf der Mietereinbauten kein eigenst&auml;ndiger Unternehmensteil sei und damit &#8211;isoliert betrachtet&#8211; mangels Nachhaltigkeit auch keine Unternehmereigenschaft begr&uuml;nde. Es handele sich nur um Hilfsgesch&auml;fte. Da die Kl&auml;gerin die Mietereinbauten ausschlie&szlig;lich f&uuml;r steuerfreie Ausgangsums&auml;tze verwende, sei der Verkauf der Mietereinbauten nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;28 UStG steuerfrei und der Vorsteuerabzug nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 UStG ausgeschlossen. Die in Rechnungen gesondert ausgewiesene Umsatzsteuer schulde die Kl&auml;gerin nach &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;2 UStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen den ge&auml;nderten Vorauszahlungsbescheid f&uuml;r Dezember 2012 sowie gegen den &#8211;von ihrer Jahressteuererkl&auml;rung abweichenden&#8211; Jahressteuerbescheid 2012 vom 24.04.2014 legte die Kl&auml;gerin erfolglos Einspruch ein (Einspruchsentscheidung vom 26.05.2015). Die dagegen erhobene Klage (5&nbsp;K&nbsp;880\/15) wies das Finanzgericht (FG) als unbegr&uuml;ndet ab. Der Kl&auml;gerin stehe kein Vorsteuerabzug zu, weil sie mit der &quot;Durchreichung der Praxiseinbauten&quot; an die Vermieterin (CV-GmbH) keine steuerbare Leistung erbracht habe. Der Aus- und Umbau der Praxisr&auml;ume geh&ouml;re nach b&uuml;rgerlich-rechtlichen Grunds&auml;tzen zu den vertraglichen Hauptpflichten der Vermieterin (&Uuml;berlassung der Mietsache in vertragsgem&auml;&szlig;em Zustand). Mietgegenstand sei gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;2 des Vertrags nicht nur ein Rohbau, vielmehr seien R&auml;ume zum Betrieb einer augen&auml;rztlichen Tagesklinik &uuml;berlassen worden. Zur Herstellung dieses Zustandes seien die von der Kl&auml;gerin in Auftrag gegebenen, aber durch die Vermieterin finanzierten Umbauma&szlig;nahmen erforderlich gewesen. Der Praxisumbau sei demnach Bestandteil der vertraglichen Hauptpflicht der Vermieterin. Die Umbauten habe die Vermieterin (CV-GmbH) &quot;auf ihre Kosten&quot; durch die Mieterin ausf&uuml;hren lassen, sodass lediglich Aufwendungen der Vermieterin zur Erf&uuml;llung ihrer vertraglichen Hauptpflicht vorl&auml;gen. Mangels eines steuerbaren Umsatzes schulde die Kl&auml;gerin die von ihr in Rechnungen gesondert ausgewiesene Umsatzsteuer nach &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;2 UStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin Verletzung materiellen Rechts (&sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG, &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;2 UStG). Das FG verkenne die Voraussetzungen f&uuml;r einen Vorsteuerabzug, indem es in der Weiterleitung der Praxiseinbauten durch die Kl&auml;gerin an die CV-GmbH gegen die vereinbarte Geldzahlung keine steuerbare Ausgangsleistung sehe. Dar&uuml;ber hinaus habe es rechtsirrig einen unberechtigten Umsatzsteuerausweis nach &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;2 UStG bejaht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vornahme der Praxiseinbauten gegen Zahlung des Baukostenzuschusses stelle eine steuerbare Werklieferung an die CV-GmbH dar. Die Leistung der Kl&auml;gerin bestehe darin, dass sie der CV-GmbH die Verf&uuml;gungsmacht an den Praxiseinbauten gegen Entgelt verschafft habe. Mit der Weitergabe der Praxiseinbauten an die CV-GmbH wende sie, die Kl&auml;gerin, dieser einen tats&auml;chlich genutzten wirtschaftlichen Vorteil zu. Die Praxiseinbauten seien Gegenstand des Mietvertrags gewesen, sodass die CV-GmbH ihre vertragliche Hauptpflicht als Vermieterin erst habe erbringen k&ouml;nnen, nachdem die Praxiseinbauten vorgenommen worden waren. Davon gehe auch das FG aus, wenn es feststelle, dass es sich bei dem Baukostenzuschuss &quot;um Aufwendungen der Vermieterin zur Erf&uuml;llung ihrer vertraglichen Hauptpflicht zur &Uuml;berlassung des Mietgegenstands in einem vertragsgem&auml;&szlig;en Zustand&quot; handele. Die mit dem Baukostenzuschuss erworbenen und weitervermieteten Praxiseinbauten stellten somit einen wirtschaftlichen Vorteil f&uuml;r die CV-GmbH dar. Dar&uuml;ber hinaus sei das Eigentum an den Einbauten als wesentlicher Bestandteil des Geb&auml;udes auf die CV-GmbH als Grundst&uuml;ckeigent&uuml;merin &uuml;bergegangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin habe die Leistungen der sog. Praxenbauer auch f&uuml;r ihr Unternehmen bezogen. Zum Unternehmen geh&ouml;rten auch Hilfsums&auml;tze und damit die Weiterver&auml;u&szlig;erung der Praxiseinbauten an die CV-GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwischen dem Bezug der Lieferung der Praxenbauer und der Weiterlieferung der Einbauten an die CV-GmbH bestehe ein direkter und unmittelbarer Zusammenhang. Die Einbauten seien allein zum Zweck der Weiterver&auml;u&szlig;erung erworben worden, sodass die Aufwendungen der Kl&auml;gerin zu den Kostenelementen der Weiterlieferung an die CV-GmbH geh&ouml;rten. Die Leistungen seien &quot;durch die Kette&quot; erbracht worden. Dagegen bestehe kein direkter und unmittelbarer Zusammenhang mit den &auml;rztlichen (umsatzsteuerfreien) Leistungen der Kl&auml;gerin, weil die Aufwendungen f&uuml;r die Einbauten keinerlei Eingang in die Kalkulation der Ausgangsums&auml;tze der augen&auml;rztlichen Praxisleistungen gefunden h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Vorsteueranspruch sei nicht nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 UStG ausgeschlossen, da die Einbauten umsatzsteuerbar und &#8211;pflichtig an die CV-GmbH geliefert worden seien. Dem st&uuml;nden weder &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;14 Buchst.&nbsp;a UStG noch &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;28 UStG entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das Urteil des FG vom 18.07.2015&nbsp;&#8211; 5&nbsp;K&nbsp;880\/15 aufzuheben und den Umsatzsteuerbescheid 2012 vom 24.04.2014 &#8211;ge&auml;ndert durch Bescheid vom 02.01.2019&#8211; in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 26.05.2015 dahingehend zu &auml;ndern, dass Vorsteuern in H&ouml;he von 94.898,57&nbsp;EUR ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zweck des Unternehmens der Kl&auml;gerin sei die Erbringung augen&auml;rztlicher Leistungen, der Ausbau von Praxisr&auml;umen geh&ouml;re nicht zu ihrer eigentlichen wirtschaftlichen T&auml;tigkeit; mangels einer nachhaltigen unternehmerischen T&auml;tigkeit fehle es an einem steuerbaren Vorgang.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Aufwendungen f&uuml;r die von der Kl&auml;gerin beauftragten Bauma&szlig;nahmen geh&ouml;rten weder zu den Kostenelementen der Ausgangsums&auml;tze an die Vermieterin (CV-GmbH) noch zu denen der augen&auml;rztlichen Leistungen, da die Aufwendungen durch die Zahlung des Baukostenzuschusses von der Vermieterin getragen worden seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem sei der Vermieterin mit der Weitergabe der Praxiseinbauten kein tats&auml;chlich genutzter wirtschaftlicher Vorteil zugewandt worden. Die Umbauma&szlig;nahmen seien zwar von der Kl&auml;gerin in Auftrag gegeben, sie sei jedoch nicht verpflichtet gewesen, die R&auml;ume gegen Zahlung einer zus&auml;tzlichen Verg&uuml;tung herzurichten. Die vertraglichen Bestimmungen zielten lediglich auf eine effiziente Erledigung der Um- und Ausbauma&szlig;nahmen ab, da die Mieterin so ohne aufwendige Absprachen mit der Vermieterin die Praxisr&auml;ume nach ihren Vorstellungen gestalten konnte. Das FG habe zu Recht entschieden, dass die Praxiseinbauten keine Leistung an die Vermieterin darstellten. Es handele sich vielmehr um Aufwendungen der Vermieterin zur Erf&uuml;llung ihrer vertraglichen Hauptpflicht (&Uuml;berlassung des Mietgegenstands in einem vertragsgem&auml;&szlig;en Zustand). Aus dem Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 16.11.2016&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;35\/16 (BFH\/NV 2017, 768) ergebe sich nichts anderes. Aufgrund der Finanzierung der Bauma&szlig;nahmen durch die Vermieterin fehle es vorliegend an der Zuwendung eines wirtschaftlichen Vorteils. Dementsprechend f&uuml;hrten die Praxiseinbauten nicht zu einem steuerbaren Umsatz. F&uuml;r die Beurteilung des begehrten Vorsteuerabzugs komme es nicht darauf an, ob Hilfsums&auml;tze vorl&auml;gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des Revisionsverfahrens erging der &Auml;nderungsbescheid vom 02.01.2019, der auf den Ergebnissen einer Au&szlig;enpr&uuml;fung bei der Kl&auml;gerin beruht und an die Stelle des angefochtenen Bescheids vom 24.04.2014 trat. Die Kl&auml;gerin hat im Schriftsatz vom 28.01.2019 erkl&auml;rt, dass sich der Streitstoff aufgrund dieses Bescheids nicht ge&auml;ndert habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten haben mit ihren Schrifts&auml;tzen vom 03.05.2018 (FA) und vom 08.06.2018 (Kl&auml;gerin) auf die Durchf&uuml;hrung einer m&uuml;ndlichen Verhandlung verzichtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Urteil des FG ist aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden aufzuheben, weil sich w&auml;hrend des Revisionsverfahrens der Verfahrensgegenstand, &uuml;ber dessen Rechtm&auml;&szlig;igkeit das FG zu entscheiden hatte, ge&auml;ndert hat (&sect;&nbsp;127 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. An die Stelle des Umsatzsteuerbescheids 2012 vom 24.04.2014, &uuml;ber den das FG entschieden hat, ist w&auml;hrend des Revisionsverfahrens der Bescheid vom 02.01.2019 getreten und nach &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;68 Satz&nbsp;1 FGO zum Gegenstand des Verfahrens geworden. Das angefochtene Urteil ist daher gegenstandslos und aufzuheben (BFH-Urteile vom 02.03.2011&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;5\/09, BFH\/NV 2011, 1147; vom 03.06.2014&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;45\/12, BFHE 245, 374, BStBl II 2014, 806; vom 22.07.2015&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;15\/14, BFH\/NV 2015, 1584, und vom 15.03.2017&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;10\/15, BFH\/NV 2017, 1153).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Einer Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG nach &sect;&nbsp;127 FGO bedarf es jedoch nicht, da sich aufgrund des &Auml;nderungsbescheids an den zwischen den Beteiligten streitigen Punkten (vgl. zu diesem Erfordernis BFH-Urteile vom 12.01.2011&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;30\/09, BFH\/NV 2011, 755; in BFHE 245, 374, BStBl II 2014, 806, und in BFH\/NV 2015, 1584) nichts ge&auml;ndert hat, wie sich aus der Erkl&auml;rung der Kl&auml;gerin im Schriftsatz vom 28.01.2019 ergibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">III.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision der Kl&auml;gerin ist begr&uuml;ndet. Das Urteil des FG ist aufzuheben und die Umsatzsteuer 2012 antragsgem&auml;&szlig; herabzusetzen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 FGO). Die Kl&auml;gerin hat &#8211;entgegen der Ansicht des FG&#8211; einen Anspruch auf Vorsteuerabzug aus den Rechnungen der Praxenbauer und sie schuldet die in Rechnungen ausgewiesene Umsatzsteuer auch nicht nach &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;2 UStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG kann ein Unternehmer die gesetzlich geschuldete Steuer f&uuml;r Lieferungen und sonstige Leistungen, die von einem anderen Unternehmer f&uuml;r sein Unternehmen ausgef&uuml;hrt worden sind, als Vorsteuer abziehen. Ausgeschlossen ist der Vorsteuerabzug nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG f&uuml;r Leistungen, die der Unternehmer f&uuml;r steuerfreie Ums&auml;tze verwendet. Unionsrechtlich beruht dies auf Art.&nbsp;168 Buchst.&nbsp;a der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.11.2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL). Danach ist der Steuerpflichtige (Unternehmer), der Gegenst&auml;nde und Dienstleistungen f&uuml;r Zwecke seiner besteuerten Ums&auml;tze verwendet, befugt, die im Inland geschuldete oder entrichtete Mehrwertsteuer f&uuml;r Gegenst&auml;nde und Dienstleistungen, die ihm von einem anderen Steuerpflichtigen geliefert oder erbracht werden, von der von ihm geschuldeten Steuer abzuziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Unternehmer ist nach diesen Vorschriften zum Vorsteuerabzug berechtigt, soweit er Leistungen f&uuml;r sein Unternehmen (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 UStG, Art.&nbsp;9 MwStSystRL) und damit f&uuml;r seine wirtschaftlichen T&auml;tigkeiten zur Erbringung entgeltlicher Leistungen (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG, Art.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a und c MwStSystRL) zu verwenden beabsichtigt. Dabei muss der direkte und unmittelbare Zusammenhang zwischen Eingangs- und Ausgangsumsatz vorliegen (vgl. zuletzt BFH-Urteil vom 06.06.2019&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;18\/18, Deutsches Steuerrecht 2019, 2142, unter II.3.b, Rz&nbsp;26). Besteht der direkte und unmittelbare Zusammenhang zu einem einzelnen Ausgangsumsatz seiner wirtschaftlichen T&auml;tigkeit, der steuerpflichtig ist, kann der Unternehmer den Vorsteuerabzug in Anspruch nehmen. Die f&uuml;r den Leistungsbezug get&auml;tigten Aufwendungen geh&ouml;ren dann zu den Kostenelementen dieses Ausgangsumsatzes (BFH-Urteil vom 09.02.2012&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;40\/10, BFHE 236, 258, BStBl II 2012, 844, unter II.1.a&nbsp;aa, Rz&nbsp;22).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Werklieferungen sind Lieferungen, bei denen der Unternehmer die Bearbeitung oder Verarbeitung eines Gegenstandes &uuml;bernommen hat und hierbei Stoffe verwendet, die er selbst beschafft, wenn es sich bei den Stoffen nicht nur um Zutaten oder sonstige Nebensachen handelt (&sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 UStG). Ein Mieter, der Ausbauten, Umbauten und Einbauten auf eigene Kosten vornimmt oder auf dem gemieteten Grundst&uuml;ck ein Geb&auml;ude errichtet (BFH-Urteile vom 15.09.1983&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;154\/75, juris, zu Einbauten, und vom 24.11.1992&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;80\/87, BFH\/NV 1993, 634, zur Geb&auml;udeerrichtung), f&uuml;hrt grunds&auml;tzlich eine Werklieferung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;4 UStG aus (BFH-Urteile in BFH\/NV 2017, 768, unter II.1.a, sowie vom 22.08.2013&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;37\/10, BFHE 243, 20, BStBl II 2014, 128, Rz&nbsp;37). Das gilt jedenfalls dann, wenn er dem Vermieter nicht nur das zivilrechtliche Eigentum &uuml;bertr&auml;gt, sondern auch einen unmittelbar vom Vermieter tats&auml;chlich genutzten wirtschaftlichen Vorteil zuwendet (BFH-Urteil in BFH\/NV 2017, 768, Leitsatz).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Grunds&auml;tzen ist die Kl&auml;gerin zum Vorsteuerabzug berechtigt. Sie hat mit der Weitergabe der Mietereinbauten eine steuerbare und &#8211;weil sie nicht nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;a UStG steuerfrei ist (BFH-Urteil in BFH\/NV 1993, 634)&#8211; eine steuerpflichtige Werklieferung an die CV-GmbH gegen Entgelt erbracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Bei den hier vorliegenden Mieterein- oder &#8211;umbauten liegt eine sofortige Verschaffung der Verf&uuml;gungsmacht in Gestalt der Weiterlieferung des Mieters an den Eigent&uuml;mer (Vermieter) vor, wenn letzterer Wert und Substanz der Einbauten erlangt. Dies ist dann zu bejahen, wenn der Mieter schon bei Beginn des Nutzungsverh&auml;ltnisses auf sein Wegnahmerecht (&sect;&nbsp;539 Abs.&nbsp;2 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuches &#8211;BGB&#8211;) verzichtet, weil der Eigent&uuml;mer ihm die Herstellungskosten erstattet oder diese mit dem Miet- oder Pachtzins verrechnet werden (BFH-Urteil in BFH\/NV 1993, 634<strong>;<\/strong> Nieskens in Rau\/ D&uuml;rrw&auml;chter, UStG, &sect;&nbsp;3 Anm.&nbsp;834; Stadie, UStG, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;3 Rz&nbsp;44; Hahn in Weym&uuml;ller, UStG, &sect;&nbsp;3 Rz&nbsp;81.3.; Leonard in Bunjes, 18.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;3 Rz&nbsp;64; ebenso Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 23.07.1986, BStBl I 1986, 432, unter C.II., sowie H. Beispiele 1 &quot;&Uuml;bergang des zivilrechtlichen Eigentums und sofortige Verschaffung der Verf&uuml;gungsmacht&quot;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall sind die Einbauten zum wesentlichen Bestandteil des Geb&auml;udes geworden und damit in das Eigentum der CV-GmbH als Vermieterin &uuml;bergegangen (&sect;&sect;&nbsp;946, 94 Abs.&nbsp;2 BGB). Dar&uuml;ber hinaus haben die Beteiligten nach &sect;&nbsp;9 des Mietvertrags vereinbart, dass die Kl&auml;gerin (Mieter) die bezuschussten Ein- und Ausbauten im Falle eines Auszugs im Mietgegenstand bel&auml;sst und daf&uuml;r keinerlei Entsch&auml;digung vom Vermieter verlangen kann, da diese Aus- und Umbauten bereits mit der Zahlung des Baukostenzuschusses in H&ouml;he von 500.000&nbsp;EUR abgegolten sind. Soweit das Vorliegen einer Werklieferung nach dem Senatsurteil in BFH\/NV 2017, 768 (dar&uuml;ber hinaus) erfordert, dass ein unmittelbar vom Vermieter tats&auml;chlich genutzter wirtschaftlicher Vorteil zugewendet wird, liegt dieser wirtschaftliche Vorteil hier in der Herstellung der Vermietbarkeit der R&auml;umlichkeiten f&uuml;r die Vermieterin. Diese war erst nach Vornahme der Praxiseinbauten zur vertragsgem&auml;&szlig;en &Uuml;berlassung des Mietgegenstands in der Lage, da sie nach &sect;&sect;&nbsp;1, 2 des Mietvertrags R&auml;umlichkeiten schuldet, die zum Betrieb einer augen&auml;rztlichen Tagesklinik geeignet sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Einwendungen des FA, wonach die Weiterlieferung der Praxiseinbauten nicht nachhaltig erfolgt sei und es au&szlig;erdem an einem unmittelbaren Zusammenhang zwischen Eingangs- und Ausgangsumsatz fehle, stehen dem Vorsteueranspruch der Kl&auml;gerin nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Umsatzsteuer unterliegen die Ums&auml;tze, die ein Unternehmer im Rahmen seines Unternehmens ausf&uuml;hrt. In den Rahmen seines Unternehmens fallen nicht nur die Grundgesch&auml;fte, die den eigentlichen Gegenstand der gesch&auml;ftlichen Bet&auml;tigung bilden, sondern auch die Hilfsgesch&auml;fte und Nebengesch&auml;fte, ohne dass es insoweit auf die nachhaltige Ausf&uuml;hrung dieser Gesch&auml;fte ankommt (BFH-Urteil vom 20.09.1990&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;92\/85, BFHE 162, 493, unter II.1.b). Es gen&uuml;gt ein wirtschaftlicher Zusammenhang mit der Hauptt&auml;tigkeit (BFH-Urteil vom 13.09.1988&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;230\/83, BFH\/NV 1989, 135); dies gilt auch dann, wenn sich die Hauptt&auml;tigkeit auf steuerfreie Ums&auml;tze bezieht. Dies entspricht der Rechtslage im Unionsrecht. Danach schlie&szlig;t der Umstand, dass der Umsatz einer bereits mehrwertsteuerpflichtigen Person nicht der Hauptt&auml;tigkeit dieser Person entspricht und von dieser nur punktuell durchgef&uuml;hrt wurde, es nicht aus, dass diese Person in Bezug auf diesen Umsatz im Rahmen ihrer wirtschaftlichen T&auml;tigkeit i.S. von Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Unterabs.&nbsp;1 MwStSystRL gehandelt hat (Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union Paulo Nascimento Consulting vom 17.10.2019&nbsp;&#8211; C-692\/17, EU:C:2019:867, Rz&nbsp;28).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat kann im Streitfall offen lassen, ob es sich bei der Weiterleitung der Mietereinbauten um ein Hilfs- oder Nebengesch&auml;ft handelt, da die Ein- und Umbauten im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin stehen und somit in den Rahmen ihres Unternehmens fallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Wie das FG auf S.&nbsp;7 seines Urteils zu Recht festgestellt hat, liegt der f&uuml;r den Vorsteuerabzug erforderliche direkte und unmittelbare Zusammenhang zwischen einem einzelnen Ausgangsumsatz (Weiterlieferung der Einbauten an die Vermieterin) und den Eingangsums&auml;tzen (Lieferung der Einbauten durch die Praxenbauer) vor. Soweit die Einbauten f&uuml;r die T&auml;tigkeit als Augen&auml;rzte erforderlich waren und verwendet werden, handelt es sich um einen lediglich mittelbaren Zusammenhang mit der freiberuflich-steuerfreien T&auml;tigkeit, auf den es f&uuml;r den Vorsteuerabzug jedoch nicht entscheidend ankommt (BFH-Urteile vom 13.01.2011&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;12\/08, BFHE 232, 261, BStBl II 2012, 61, Rz&nbsp;19, sowie vom 09.12.2010&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;17\/10, BFHE 232, 243, BStBl II 2012, 53, Rz&nbsp;10).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der Vorsteuerabzug der Kl&auml;gerin scheitert auch nicht an &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 UStG. Danach ist vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen die Steuer f&uuml;r solche Lieferungen, die f&uuml;r steuerfreie Ums&auml;tze verwendet werden. Zu den steuerfreien Ums&auml;tzen geh&ouml;ren nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;28 UStG auch die Lieferungen von Gegenst&auml;nden, wenn der Unternehmer die gelieferten Gegenst&auml;nde ausschlie&szlig;lich f&uuml;r eine nach Nr.&nbsp;8 bis 27 steuerfreie T&auml;tigkeit verwendet hat. Im Streitfall liegt keine Verwendung der Mieteinbauten f&uuml;r steuerfreie Heilbehandlungsleistungen nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;14 Buchst.&nbsp;a UStG vor, sondern f&uuml;r die steuerpflichtige Werklieferung an die CV-GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Anwendung von &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;28 UStG steht im &Uuml;brigen entgegen, dass die Kl&auml;gerin die weitergelieferten Einbauten nicht zuvor f&uuml;r eine T&auml;tigkeit i.S. des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;14 Buchst.&nbsp;a UStG verwendet hat, denn die Weiterlieferung erfolgte bereits vor Aufnahme der heilberuflichen T&auml;tigkeit. Der Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;14 Buchst.&nbsp;a UStG erfasst nur solche Leistungen, die der Feststellung und Behandlung von Krankheiten oder anderen Gesundheitsst&ouml;rungen dienen. Diese Einschr&auml;nkung des Anwendungsbereichs gilt auch dann, wenn der Erwerb und der anschlie&szlig;ende Verkauf von Mietereinbauten zu den Vorbereitungshandlungen f&uuml;r den Beginn der unternehmerischen T&auml;tigkeit geh&ouml;rt, um danach umsatzsteuerfreie Ausgangsums&auml;tze erzielen zu k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Das Urteil des FG verletzt &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;4 UStG, da es zu Unrecht eine Werklieferung der Kl&auml;gerin an die CV-GmbH und damit einen Vorsteueranspruch verneint hat. Das Urteil ist daher aufzuheben. Die Sache ist spruchreif i.S. einer Klagestattgabe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Kl&auml;gerin hat die Eingangsleistungen der Praxenbauer f&uuml;r ihr Unternehmen bezogen und steuerbar und steuerpflichtig an die CV-GmbH weiterver&auml;u&szlig;ert. Sie ist daher insoweit zum Vorsteuerabzug berechtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine Steuerschuld nach &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;2 UStG setzt einen unberechtigten Steuerausweis voraus. Hieran fehlt es im Streitfall, da die Kl&auml;gerin die in den Rechnungen an die CV-GmbH ausgewiesene Umsatzsteuer aus der steuerpflichtigen Weiterlieferung gesetzlich (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG) schuldet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Soweit die Kl&auml;gerin nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;4 des Mietvertrags im Falle des von ihr zu vertretenden vorzeitigen Auszugs&nbsp;&nbsp;verpflichtet ist, dem Vermieter den Baukostenzuschuss anteilig zur&uuml;ckzuzahlen, kann der Senat offen lassen, ob dann wegen der &Auml;nderung der Bemessungsgrundlage ein Steuerbetrag zu berichtigen ist. Denn es ist weder vom FG festgestellt noch f&uuml;r den Senat ersichtlich, dass die Kl&auml;gerin das Mietverh&auml;ltnis bereits im Streitjahr beendet und eine R&uuml;ckzahlung des Baukostenzuschusses geleistet hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.11.2019, V R 5\/18ECLI:DE:BFH:2019:U.131119.VR5.18.0 Vorsteuerabzug aus Mietereinbauten Leits&auml;tze 1. Ein Mieter, der in angemieteten R&auml;umlichkeiten Ein- und Umbauten (&quot;Mietereinbauten&quot;) im eigenen Namen vornehmen l&auml;sst, kann die ihm hierf&uuml;r von Bauhandwerkern in Rechnung gestellte Umsatzsteuer im Falle einer entgeltlichen Weiterlieferung an den Vermieter als Vorsteuer abziehen. 2. Eine Weiterlieferung liegt jedenfalls dann vor, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-5-18-vorsteuerabzug-aus-mietereinbauten\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;5\/18 &#8211; Vorsteuerabzug aus Mietereinbauten<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71656","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71656","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71656"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71656\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71656"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71656"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71656"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}