{"id":71658,"date":"2020-01-10T20:07:45","date_gmt":"2020-01-10T18:07:45","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71658"},"modified":"2020-01-10T20:07:45","modified_gmt":"2020-01-10T18:07:45","slug":"v-r-30-18-organschaft-wirtschaftliche-eingliederung-im-umsatzsteuerrecht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-30-18-organschaft-wirtschaftliche-eingliederung-im-umsatzsteuerrecht\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;30\/18 &#8211; Organschaft: Wirtschaftliche Eingliederung im Umsatzsteuerrecht"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 13.11.2019, V R 30\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:B.131119.VR30.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Organschaft: Wirtschaftliche Eingliederung im Umsatzsteuerrecht<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Zu einer wirtschaftlichen Eingliederung durch Darlehen kann es nur kommen, wenn diese im Rahmen eines Unternehmens gew&auml;hrt werden. Darlehen durch entgeltliches Stehenlassen von Anspr&uuml;chen reichen nicht.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Hat der Mehrheitsgesellschafter die Ums&auml;tze der Tochtergesellschaft f&uuml;r das FA erkennbar in seiner Steueranmeldung erfasst, obwohl die Voraussetzungen f&uuml;r eine Organschaft nicht gegeben sind, beginnt die Festsetzungsfrist bei der Tochtergesellschaft gem&auml;&szlig; &sect; 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO mit Ablauf des Kalenderjahrs, in dem der Mehrheitsgesellschafter die Steueranmeldung abgegeben hat.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nchen vom 13.09.2018 &#8211; 3 K 949\/16 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gesellschafter der Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), einer GmbH, war die M-GmbH. Unternehmensgegenstand der Kl&auml;gerin war die Produktion von Funkwerbespots, die Synchronisation oder Vertonung von Film- und Videomaterial sowie die Musikproduktion von Tontr&auml;gern. Unternehmensgegenstand der M-GmbH war der Handel mit sowie die Vermietung von elektronischen und elektrotechnischen Ger&auml;ten aller Art und die Beteiligung an anderen Unternehmen aller Art sowie das Halten und Verwalten solcher Beteiligungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die M-GmbH hielt zun&auml;chst 80&nbsp;% und seit 02.08.2007 alle Gesellschaftsanteile an der Kl&auml;gerin. Am 18.06.2003 hatten die Kl&auml;gerin und die M-GmbH einen Beherrschungs- und Gewinnabf&uuml;hrungsvertrag abgeschlossen. Die Kl&auml;gerin, die M-GmbH und der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) gingen f&uuml;r die Streitjahre zun&auml;chst davon aus, dass die Kl&auml;gerin als Organgesellschaft in die M-GmbH als Organtr&auml;ger eingegliedert sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Vereinbarung vom 01.07.2007 verpflichteten sich die Kl&auml;gerin, die M-GmbH, die P-GmbH und die PM-GmbH, untereinander im Wege von Buchungen auf Verrechnungskonten Darlehen zu gew&auml;hren, und zwar zu einem Zinssatz von 2&nbsp;% p.a. &uuml;ber dem jeweils g&uuml;ltigen Basiszinssatz. Die H&ouml;he der von der M-GmbH gew&auml;hrten Darlehen belief sich auf 66.370,54&nbsp;EUR (2006), 128.263,14&nbsp;EUR (2007), 169.731,16&nbsp;EUR (2008) sowie 252.936,61&nbsp;EUR (2009). Die der Kl&auml;gerin von der M-GmbH gew&auml;hrten Darlehen setzten sich aus von der Kl&auml;gerin gegen&uuml;ber der M-GmbH geschuldeten, aber nicht geleisteten Umsatzsteuerzahlungen sowie aus von der Kl&auml;gerin an die M-GmbH nicht ausgezahlten Gewinnabf&uuml;hrungen zusammen. Die von der Kl&auml;gerin hierf&uuml;r geschuldeten Zinsen beliefen sich auf 2.146,82&nbsp;EUR (2007), 9.325,87&nbsp;EUR (2008) sowie 4.871,26&nbsp;EUR (2009).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem &uuml;bernahmen die M-GmbH sowie ihr Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer mehrere B&uuml;rgschaften f&uuml;r Bankdarlehen der Kl&auml;gerin. F&uuml;r die B&uuml;rgschaften wurde keine Verg&uuml;tung vereinbart.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin ver&auml;u&szlig;erte Gegenst&auml;nde ihres Anlageverm&ouml;gens mit Rechnung vom 04.12.2006 f&uuml;r 242.200&nbsp;EUR an die MD-GmbH. Ferner ver&auml;u&szlig;erte sie weitere Gegenst&auml;nde ihres Anlageverm&ouml;gens mit Rechnung vom 06.12.2006 f&uuml;r 27.500&nbsp;EUR an die GG-GmbH. Die beiden Unternehmen ver&auml;u&szlig;erten diese Gegenst&auml;nde an die M-GmbH, die sie mit Rechnung vom 21.12.2006 an die L-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG weiterver&auml;u&szlig;erte. Die L-GmbH &#038; Co.&nbsp;KG verleaste diese Gegenst&auml;nde wiederum an die Kl&auml;gerin zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 15.12.2011 begann das FA F aufgrund einer Anordnung vom 06.12.2011 bei der Kl&auml;gerin mit einer Au&szlig;enpr&uuml;fung zur Umsatzsteuer 2006 bis 2009, in dessen Rahmen der Pr&uuml;fer davon ausging, dass es f&uuml;r die bis dahin angenommene Organschaft an der wirtschaftlichen Eingliederung fehle. Mit Beschluss des Amtsgerichts vom 23.04.2014 wurde das Insolvenzverfahren &uuml;ber das Verm&ouml;gen der M-GmbH er&ouml;ffnet. Im Anschluss an die Au&szlig;enpr&uuml;fung setzte das FA die Umsatzsteuer f&uuml;r die Streitjahre erstmalig mit Bescheiden vom 01.09.2014 fest, da mangels wirtschaftlicher Eingliederung keine Organschaft zur M-GmbH bestanden habe. Der hiergegen eingelegte Einspruch hatte keinen Erfolg. Eine im Juni 2015 f&uuml;r die Kl&auml;gerin angeordnete vorl&auml;ufige Insolvenzverwaltung wurde noch im gleichen Monat wieder aufgehoben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2018, 2077 ver&ouml;ffentlichen Urteil die Klage als unbegr&uuml;ndet ab. Weder die Gew&auml;hrung von &quot;Darlehen&quot; noch die &Uuml;bernahme von B&uuml;rgschaften begr&uuml;nde eine wirtschaftliche Eingliederung, wenn zwischen den verbundenen GmbHs zumindest anf&auml;nglich keine Verzinsung vereinbart worden sei. Die Darlehen h&auml;tten sich aus nicht geleisteten Umsatzsteuerzahlungen sowie nicht abgef&uuml;hrten Gewinnen zusammengesetzt. Im Hinblick auf die H&ouml;he der Ums&auml;tze der Kl&auml;gerin komme den in den Streitjahren 2007 bis 2009 vorliegenden Zinszahlungen nur geringe Bedeutung zu. Eine mittelbare Verflechtung &uuml;ber m&ouml;gliche Organgesellschaften der M-GmbH im Rahmen eines Sale-and-Lease-back-Gesch&auml;fts werde durch die Zwischenschaltung einer nicht konzernangeh&ouml;rigen Gesellschaft unterbrochen. Allein die finanzielle Unterst&uuml;tzung der einen GmbH durch die andere GmbH bewirke noch keine wirtschaftliche Verflechtung der Unternehmensbereiche der beiden Unternehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich die Kl&auml;gerin mit der Revision. Das FG habe den Begriff der wirtschaftlichen Eingliederung in &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) unzutreffend ausgelegt. Es habe die bereits f&uuml;r 2006 vorgenommene Verzinsung &uuml;bersehen und das Vorliegen eines vern&uuml;nftigen wirtschaftlichen Zusammenhangs nicht gepr&uuml;ft. Eine M&ouml;glichkeit zur Einflussnahme habe sich bereits aus dem Recht zur K&uuml;ndigung der Darlehen ergeben. Zu Unrecht stelle das FG auf das Erfordernis eines Entgelts ab. Dieses ergebe sich nicht aus dem Gesetz. Der Bundesfinanzhof (BFH) verlange einen vern&uuml;nftigen wirtschaftlichen Zusammenhang. Die Darlehensgew&auml;hrungen h&auml;tten die Wirtschaftskraft der Kl&auml;gerin durch die Zuwendung von Liquidit&auml;t gef&ouml;rdert. Abweichendes ergebe sich auch nicht aus der Richtlinie und der hierzu ergangenen Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH). Das Entgelterfordernis widerspreche einer rechtssicheren Auslegung. Schon der Begriff der wirtschaftlichen Eingliederung sei nicht pr&auml;zise. Der Bestimmtheitsgrundsatz sei ebenso zu beachten wie der Vereinfachungszweck. Unzutreffend sei auch die Auffassung des FG zur Unentgeltlichkeit der B&uuml;rgschaften. Die M-GmbH habe auch wesentliche unternehmerische Aufgaben wie Finanzierung oder Entwicklung von Leasingmodellen &uuml;bernommen. Auch insoweit komme es nicht auf eine Entgeltlichkeit an. Es liege zudem ein Versto&szlig; gegen die Denkgesetze vor. Das Abstellen auf das Verh&auml;ltnis von Ums&auml;tzen zu Zinszahlungen sei willk&uuml;rlich. Die Darlehensbetr&auml;ge seien gestiegen, was auf einen erh&ouml;hten Finanzierungsbedarf hindeute. Auch eine schwach ausgepr&auml;gte wirtschaftliche Eingliederung reiche aus. F&uuml;r die Forderung nach einer Entgeltlichkeit als Voraussetzung f&uuml;r die wirtschaftliche Eingliederung fehle es an einer gesetzlichen Grundlage. Aus der bisherigen Rechtsprechung des BFH ergebe sich keine Begr&uuml;ndung hierf&uuml;r. Zudem stelle die Entgeltlichkeit nur ein m&ouml;gliches Kriterium f&uuml;r die wirtschaftliche Eingliederung dar. Das Erfordernis einer unternehmerisch und entgeltlich erbrachten Leistung sei zweifelhaft. Auf einen Vergleich mit einer bank&uuml;blichen Kreditgew&auml;hrung komme es nicht an. Diese sei kein geeigneter Vergleichsma&szlig;stab f&uuml;r das Vorliegen unternehmerischen Handelns. Stattdessen unterliege es der freien unternehmerischen Entscheidung des Organtr&auml;gers, wie er die Organgesellschaft finanziere. Eine Auszahlung mit nachfolgender Darlehensausreichung, die unternehmerisch sei, sei nicht erforderlich. Es liege ein nachhaltiges Finanzierungskonzept vor. Die Darlehen h&auml;tten einen nicht unerheblichen Anteil der Verbindlichkeiten der Kl&auml;gerin ausgemacht. Auch die B&uuml;rgschaften h&auml;tten der Finanzierung des Gesch&auml;ftsbetriebs der Kl&auml;gerin und damit der Gewinnerzielung gedient, wovon die M-GmbH als Organtr&auml;ger profitiert habe, da sie so &uuml;ber die Kl&auml;gerin als Gewinnquelle verf&uuml;gt habe. Dies sei &uuml;ber eine blo&szlig;e Gesellschafterstellung hinausgegangen. Der Organtr&auml;ger habe zudem das Sale-and-lease-back-Gesch&auml;ft gesteuert. Die Zwischenschaltung einer nicht konzernangeh&ouml;rigen Gesellschaft beim Sale-and-lease-back-Gesch&auml;ft habe die wirtschaftliche Verflechtung nicht unterbrochen. Eine mittelbare Verflechtung reiche aus. Auch eine finanzielle Unterst&uuml;tzung begr&uuml;nde die wirtschaftliche Eingliederung. Das FG habe nicht das Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse gepr&uuml;ft. Es bestehe ein Wertungswiderspruch zu &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 UStG. Vertrauensschutz sei rechtsfehlerhaft abgelehnt worden. Schlie&szlig;lich sei die treuwidrige Verrechnung durch das FA nicht ber&uuml;cksichtigt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>das Urteil des FG und die Umsatzsteuerbescheide f&uuml;r die Streitjahre 2006 bis 2009, jeweils vom 01.09.2014 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 22.03.2016 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgeltliche Leistungen zwischen Organtr&auml;ger und Organgesellschaft seien erforderlich. Es liege kein Versto&szlig; gegen die Denkgesetze vor. Die Zwischenschaltung der nicht konzernangeh&ouml;rigen Gesellschaft unterbreche die wirtschaftliche Verflechtung. Eine lediglich finanzielle Unterst&uuml;tzung reiche nicht aus. &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 UStG sei ohne Bedeutung. Im Hinblick auf den Grundsatz der Abschnittsbesteuerung bestehe kein Vertrauensschutz. Auf die Aufrechnung komme es nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Entscheidung ergeht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126a der Finanzgerichtsordnung (FGO). Der Senat h&auml;lt einstimmig die Revision f&uuml;r unbegr&uuml;ndet und eine m&uuml;ndliche Verhandlung nicht f&uuml;r erforderlich. Die Beteiligten sind davon unterrichtet worden und hatten Gelegenheit zur Stellungnahme. Das FG hat die Organschaft mangels wirtschaftlicher Eingliederung zutreffend verneint. Die Bescheide sind auch vor Eintritt der Festsetzungsverj&auml;hrung ergangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Organschaft erfordert nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG eine wirtschaftliche Eingliederung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG wird die gewerbliche oder berufliche T&auml;tigkeit nicht selbst&auml;ndig ausge&uuml;bt, wenn eine juristische Person nach dem Gesamtbild der tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnisse finanziell, wirtschaftlich und organisatorisch in das Unternehmen eines anderen Unternehmers eingegliedert ist (Organschaft). Unionsrechtlich beruht dies auf Art.&nbsp;11 der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL), wonach &quot;jeder Mitgliedstaat in seinem Gebiet ans&auml;ssige Personen, die zwar rechtlich unabh&auml;ngig, aber durch gegenseitige finanzielle, wirtschaftliche und organisatorische Beziehungen eng miteinander verbunden sind, zusammen als einen Steuerpflichtigen behandeln&quot; kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) F&uuml;r die wirtschaftliche Eingliederung i.S. von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG m&uuml;ssen nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH die Unternehmensbereiche von Organtr&auml;ger und Organgesellschaft miteinander verflochten sein (BFH-Urteile vom 07.07.2011&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;53\/10, BFHE 234, 548, BStBl II 2013, 218, unter II.2.c; vom 20.08.2009&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;30\/06, BFHE 226, 465, BStBl II 2010, 863, unter II.2.c&nbsp;aa). Dies beruht darauf, dass das nationale Recht ohne Versto&szlig; gegen die Richtlinie die Organschaft auf eine Verbindung zwischen Unternehmen beschr&auml;nkt, wie sich aus &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG ergibt. Danach &uuml;bt die Organgesellschaft eine gewerbliche oder berufliche T&auml;tigkeit und damit eine unternehmerische T&auml;tigkeit nicht selbst&auml;ndig aus und muss zudem eine Eingliederung in das Unternehmen des Organtr&auml;gers vorliegen (vgl. BFH-Urteil vom 02.12.2015&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;67\/14, BFHE 251, 547, BStBl II 2017, 560, zur unionsrechtlichen Zul&auml;ssigkeit dieser Einschr&auml;nkung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dabei kann die wirtschaftliche Eingliederung auf entgeltlichen Leistungen des Mehrheitsgesellschafters (Organtr&auml;ger) gegen&uuml;ber seiner Tochtergesellschaft (Organgesellschaft) beruhen, wenn diesen f&uuml;r das Unternehmen der Organgesellschaft mehr als nur unwesentliche (geringf&uuml;gige) Bedeutung zukommt (vgl. zuletzt BFH-Urteil vom 06.05.2010&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;26\/09, BFHE 230, 256, BStBl II 2010, 1114, unter II.3.b&nbsp;bb&nbsp;(3)). Die Leistungen m&uuml;ssen im Rahmen eines Unternehmens i.S. einer gewerblichen oder beruflichen T&auml;tigkeit i.S. von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG und damit im Rahmen einer nachhaltigen T&auml;tigkeit zur Erzielung von Einnahmen nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 UStG erbracht werden. Dementsprechend hat der erkennende Senat bereits mehrfach entschieden, dass unentgeltliche Leistungen des Mehrheitsgesellschafters an seine Tochtergesellschaft eine wirtschaftliche Eingliederung in das Unternehmen des Mehrheitsgesellschafters nicht begr&uuml;nden k&ouml;nnen (BFH-Urteile in BFHE 226, 465, BStBl II 2010, 863, unter II.2.c&nbsp;cc, und vom 18.06.2009&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;4\/08, BFHE 226, 382, BStBl II 2010, 310, Leitsatz und unter II.3.b&nbsp;bb).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG hat im Streitfall die wirtschaftliche Eingliederung jedenfalls im Ergebnis zutreffend verneint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zu einer wirtschaftlichen Eingliederung durch Darlehen kann es nur kommen, wenn diese nach den vorstehenden Kriterien (s. oben II.1.b) im Rahmen eines Unternehmens gew&auml;hrt werden, woran es im Streitfall fehlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Ob unternehmerisch und dabei insbesondere nachhaltig sowie gegen Entgelt erbrachte Leistungen nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 UStG vorliegen, bestimmt sich nach st&auml;ndiger Rechtsprechung nach der Dauer und der Intensit&auml;t des T&auml;tigwerdens, der H&ouml;he der Entgelte, der Beteiligung am Markt, der Zahl der ausgef&uuml;hrten Ums&auml;tze, dem planm&auml;&szlig;igen T&auml;tigwerden und dem Unterhalten eines Gesch&auml;ftslokals (BFH-Urteil vom 26.04.2012&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;2\/11, BFHE 237, 286, BStBl II 2012, 634, unter II.2.c).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Liegen die vorgenannten Kriterien nicht vor, beruht die Einnahmeerzielung durch Zufluss von Zinsen und anderen Ertr&auml;gen aus Kapitalanlagen und -beteiligungen nicht auf einer nachhaltigen gewerblichen oder beruflichen Bet&auml;tigung (BFH-Urteil vom 15.01.1987&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;3\/77, BFHE 149, 272, BStBl II 1987, 512, unter 2.a). Im Hinblick auf die Rechtsformneutralit&auml;t der Umsatzsteuer (BFH-Urteil vom 02.12.2015&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;25\/13, BFHE 251, 534, BStBl II 2017, 547, und BFH-Urteil vom 06.09.2007&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;16\/06, BFH\/NV 2008, 1710, unter II.3.), nach der auch juristische Personen nur unter den Bedingungen des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 UStG Unternehmer sind, gilt dies nicht nur f&uuml;r die Darlehensgew&auml;hrung durch Letztverbraucher, die verzinsliche Bankkonten unterhalten, sondern auch f&uuml;r die Kapitalgesellschaften, die wie im Streitfall Darlehen an Tochtergesellschaften vergeben. Auch hier f&uuml;hrt die verzinsliche Darlehensgew&auml;hrung nur dann zu einer unternehmerischen T&auml;tigkeit, wenn sie wie den vorstehenden Kriterien unternehmerischer T&auml;tigkeit entspricht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Damit entspricht die Rechtsprechung des erkennenden Senats den Vorgaben des Unionsrechts (Art.&nbsp;9 MwStSystRL). Hierzu hat der EuGH entschieden, dass zwar Dienstleistungen wie Geldanlagen bei Banken nicht der Mehrwertsteuer unterliegen, wenn sie von nicht als Steuerpflichtige handelnden Personen erbracht werden. Dies gilt aber nicht f&uuml;r den Bezug von Zinsen, die ein Immobilienverwalter f&uuml;r die Anlage von Mitteln einnimmt, die er von seinen Klienten im Zusammenhang mit der Verwaltung ihrer Immobilien erh&auml;lt, da dann eine unmittelbare, dauerhafte und notwendige Erweiterung seiner steuerbaren T&auml;tigkeit vorliegt und der Immobilienverwalter daher bei einer derartigen Geldanlage als Steuerpflichtiger handelt (EuGH-Urteil R&eacute;gie dauphinoise vom 11.07.1996&nbsp;&#8211; C-306\/94, EU:C:1996:290, Rz&nbsp;18).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei einer Holdinggesellschaft, die Kapital an ihre Tochtergesellschaften &uuml;berl&auml;sst, kommt es danach darauf an, dass die Darlehensgew&auml;hrung nicht nur gelegentlich ausge&uuml;bt wird und sich nicht wie die eines privaten Anlegers auf die Verwaltung von Anlagen beschr&auml;nkt, sondern im Rahmen eines Unternehmensziels oder zu einem gesch&auml;ftlichen Zweck erfolgt, der insbesondere durch das Interesse an der Rentabilisierung des investierten Kapitals gepr&auml;gt ist (EuGH-Urteil Floridienne und Berginvest vom 14.11.2000&nbsp;&#8211; C-142\/99, EU:C:2000:623, Rz&nbsp;27&nbsp;f.). In Abgrenzung zur Geldanlage durch eine Immobilienverwaltung unterliegt dabei die Gew&auml;hrung von Darlehen an Tochtergesellschaften, f&uuml;r die die Holdinggesellschaft Dienstleistungen insbesondere im Bereich der Verwaltung, Buchf&uuml;hrung und Informatik erbringt, nicht deshalb der Mehrwertsteuer, weil es sich um die unmittelbare, dauerhafte und notwendige Erweiterung dieser Dienstleistungen handelt, da die Darlehen weder notwendig noch unmittelbar mit den Dienstleistungen verbunden sind (EuGH-Urteil Floridienne und Berginvest, EU:C:2000:623, Rz&nbsp;29). Dementsprechend stellt es keine steuerbare T&auml;tigkeit dar, wenn eine Holdinggesellschaft Dividenden, die sie von ihren Tochtergesellschaften bezieht und die selbst nicht in den Anwendungsbereich der Mehrwertsteuer fallen, lediglich als Darlehen an diese Tochtergesellschaften anlegt (EuGH-Urteil Floridienne und Berginvest, EU:C:2000:623, Rz&nbsp;30; vgl. auch EuGH-Urteil EDM vom 29.04.2004&nbsp;&#8211; C-77\/01, EU:C:2004:243, Rz&nbsp;67&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Im Streitfall vermochte danach die Darlehensgew&auml;hrung durch das entgeltliche Stehenlassen von Anspr&uuml;chen keine wirtschaftliche Eingliederung durch eine Verflechtung der Unternehmensbereiche von Mutter- und Tochtergesellschaften zu begr&uuml;nden. Es handelte sich um eine Darlehensgew&auml;hrung zwischen zwei Personen ohne Leistungsangebot am allgemeinen Markt. Es lag unter Ber&uuml;cksichtigung der Kriterien der EuGH-Rechtsprechung auch kein anderweitiger Zusammenhang zu einer unternehmerischen T&auml;tigkeit im Sinne einer unmittelbaren, dauerhaften und notwendigen Erweiterung einer steuerbaren T&auml;tigkeit vor. Die Kreditgew&auml;hrung spielte sich lediglich im Verh&auml;ltnis von Gesellschafter und Gesellschaft ab. Auf die vom FG angestellte Verh&auml;ltnisrechnung von Zinsen und Ums&auml;tzen kommt es daher nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Auch die &Uuml;bernahme der B&uuml;rgschaften begr&uuml;ndet nicht die f&uuml;r die wirtschaftliche Eingliederung erforderliche Verflechtung der Unternehmensbereiche von Organtr&auml;ger und Organgesellschaft. Hiergegen spricht insbesondere die Unentgeltlichkeit dieser Leistungen (s. oben II.1.b). Ein &uuml;ber die blo&szlig;e Gesellschafterstellung hinausgehendes Unternehmensinteresse an dem Eingehen von B&uuml;rgschaften zugunsten der Kl&auml;gerin ist nicht ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Weiter ergab sich eine Verflechtung der Unternehmensbereiche von M-GmbH und Kl&auml;gerin auch nicht aus den Sale-and-lease-back-Gesch&auml;ften. Gegen eine sich hieraus folgende Verflechtung spricht bereits, dass das Fehlen unmittelbarer Vertragsbeziehungen zeigt, dass diese Gesch&auml;fte mit beliebigen Dritten abgeschlossen werden konnten und anders als z.B. eine Grundst&uuml;cksvermietung weder besondere Bedeutung f&uuml;r die M-GmbH noch f&uuml;r die Kl&auml;gerin hatten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Eine wirtschaftliche Eingliederung bestand auch nicht auf anderer Grundlage. Insbesondere lagen, ohne dass der beschlie&szlig;ende Senat hier&uuml;ber nach den Verh&auml;ltnissen des Streitfalls abschlie&szlig;end zu entscheiden hat, zwischen den Unternehmensgegenst&auml;nden von Kl&auml;gerin und M-GmbH keinerlei &Uuml;berschneidungen vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Die hiergegen gerichteten Einwendungen der Kl&auml;gerin greifen nicht durch. Sie ber&uuml;cksichtigt insbesondere nicht hinreichend, dass eine Verflechtung von Unternehmensbereichen, die durch zwischen dem Organtr&auml;ger und der Organgesellschaft erbrachte Leistungen begr&uuml;ndet werden soll, erfordert, dass derartige Leistungen als Unternehmer und damit im Rahmen eines Unternehmens erbracht werden. Dies trifft auf die Darlehen, m&ouml;gen sie auch umsatzsteuerrechtlich gegen Entgelt gew&auml;hrt werden, im Streitfall nicht zu. Das Gesellschafterinteresse an der Gesellschaft als Gewinnquelle &auml;ndert hieran nichts. Der von der Kl&auml;gerin im &Uuml;brigen geltend gemachte vern&uuml;nftige wirtschaftliche Zusammenhang ist nicht ersichtlich und wird durch die vorliegenden T&auml;tigkeiten ohne Unternehmenscharakter nicht begr&uuml;ndet. Das Entgelterfordernis ergibt sich aus der Notwendigkeit einer Verflechtung der Unternehmensbereiche von Organtr&auml;ger und Organgesellschaft (s. oben II.1.b). Daher reicht eine blo&szlig;e St&auml;rkung der Liquidit&auml;t der Tochtergesellschaft, die im Interesse jedes Gesellschafters liegt, nicht aus. Durch das Abstellen auf die Verflechtung der Unternehmensbereiche wird das Erfordernis der wirtschaftlichen Eingliederung einer m&ouml;glichst rechtssicheren Auslegung zugef&uuml;hrt. Im Hinblick auf die jeweils eigenst&auml;ndigen Voraussetzungen von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 und Nr.&nbsp;2 UStG kann sich aus diesen Unterschieden kein Wertungswiderspruch ergeben. Weiter besteht im Hinblick auf den Grundsatz der Abschnittsbesteuerung auch kein Vertrauensschutz in die zuvor unterbliebene steuerliche Erfassung von Ums&auml;tzen bei der Kl&auml;gerin (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 18.03.2015&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;8\/13, BFHE 249, 369, BStBl II 2016, 788, unter II.6.c&nbsp;cc). Schlie&szlig;lich ist die Treuwidrigkeit einer Verrechnung durch das FA f&uuml;r die im Festsetzungsverfahren zu beurteilende Frage der Organschaft ohne Bedeutung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Die im Streitfall fehlende wirtschaftliche Eingliederung kann auch nicht durch die anderen Eingliederungsvoraussetzungen ausgeglichen werden (BFH-Urteile vom 05.12.2007&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;26\/06, BFHE 219, 463, BStBl II 2008, 451, unter II.1.b, und vom 03.04.2008&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;76\/05, BFHE 221, 443, BStBl II 2008, 905, unter II.3.a). Dies entspricht der unionsrechtlichen Vorgabe in Art.&nbsp;11 MwStSystRL, nach der eine Verbindung durch insbesondere gegenseitige wirtschaftliche Beziehungen vorliegen muss (s. oben II.1.a). Daher ist insbesondere der Beherrschungsvertrag f&uuml;r das hier streitige Merkmal ohne Bedeutung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die angefochtenen Steuerbescheide sind auch vor Eintritt der Festsetzungsverj&auml;hrung ergangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Eine Steuerfestsetzung sowie ihre Aufhebung oder &Auml;nderung sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO) nicht mehr zul&auml;ssig, wenn die Festsetzungsfrist abgelaufen ist. Im Bereich der Umsatzsteuer betr&auml;gt die Festsetzungsfrist nach &sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO vier Jahre. Die Festsetzungsfrist beginnt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;1 AO grunds&auml;tzlich mit Ablauf des Kalenderjahrs, in dem die Steuer entstanden ist oder eine bedingt entstandene Steuer unbedingt geworden ist, wenn nicht &sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO anzuwenden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Sind die Voraussetzungen f&uuml;r eine Organschaft gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG materiell-rechtlich nicht gegeben, ist f&uuml;r die Anwendung von &sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO danach zu unterscheiden, ob der Mehrheitsgesellschafter in seiner Steueranmeldung f&uuml;r das FA erkennbar auch die Umsatzsteuer f&uuml;r die Ums&auml;tze seiner Tochtergesellschaft erfasst hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Hat weder der Mehrheitsgesellschafter in seiner Steueranmeldung Ums&auml;tze der Tochtergesellschaft erfasst und hat auch diese keine Steueranmeldung abgegeben, beginnt die Festsetzungsfrist f&uuml;r einen gegen&uuml;ber der Tochtergesellschaft zu erlassenden Steuerbescheid gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO mit Ablauf des dritten Kalenderjahrs, das auf das Kalenderjahr der Steuerentstehung folgt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Hat demgegen&uuml;ber wie im Streitfall der Mehrheitsgesellschafter die Ums&auml;tze der Tochtergesellschaft f&uuml;r das FA erkennbar in seiner Steueranmeldung erfasst, liegt f&uuml;r deren Ums&auml;tze insoweit eine &#8211;materiell-rechtlich fehlerhafte&#8211; Steueranmeldung vor. In diesem Fall beginnt die Festsetzungsfrist bei der Tochtergesellschaft im Hinblick auf die vom Mehrheitsgesellschafter abgegebene Steueranmeldung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO mit Ablauf des Kalenderjahrs, in dem diese Steueranmeldung abgegeben wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Der BFH ist bereits in der Vergangenheit davon ausgegangen, dass die von jemand anderem als dem Steuerschuldner unterschriebene und dem FA eingereichte Einkommensteuererkl&auml;rung zumindest dann als Steuererkl&auml;rung anzusehen ist, wenn das FA aus der Steuererkl&auml;rung die richtigen Schl&uuml;sse auf den Steuerschuldner und die zu veranlagende Steuer ziehen kann und in Kenntnis des Umstandes, dass die Steuererkl&auml;rung von einem Dritten stammt, diese Steuererkl&auml;rung zur Grundlage der Veranlagung macht. Es besteht dann &quot;kein schutzwertes Interesse des FA an einem weiteren Hinausschieben des Beginns der Verj&auml;hrung&quot; (BFH-Urteil vom 08.03.1979&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;75\/76, BFHE 127, 497, BStBl II 1979, 501, unter II.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Erkl&auml;rt der Mehrheitsgesellschafter in unzutreffender Annahme einer Organschaft die Ums&auml;tze der Tochtergesellschaft als eigene, ist dem FA die Annahme der Organschaft durch den Steuerpflichtigen bekannt. Pr&uuml;ft es deren Bestehen bei einer unter Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung (&sect;&nbsp;164 AO) stehenden Steuerfestsetzung erst sp&auml;ter, gibt es f&uuml;r ein Hinausschieben des Verj&auml;hrungsbeginns gegen&uuml;ber der Tochtergesellschaft keine sachliche Rechtfertigung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Danach sind die angefochtenen Bescheide vor Ablauf der Festsetzungsverj&auml;hrung ergangen. Bereits f&uuml;r das Streitjahr 2006 ergibt sich dies daraus, dass die Festsetzungsfrist aufgrund einer Steueranmeldung der M-GmbH fr&uuml;hestens zum Jahresende 2007 begann. Damit endete die regul&auml;re Festsetzungsfrist nach &sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO zum 31.12.2011. Bereits am 15.12.2011 hatte die mit Anordnung vom 06.12.2011 bei der Kl&auml;gerin zur Umsatzsteuer 2006 bis 2009 angeordnete Au&szlig;enpr&uuml;fung begonnen, so dass es nach &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 AO zu einer Ablaufhemmung kam, die erst mit der Unanfechtbarkeit der aufgrund der Au&szlig;enpr&uuml;fung zu erlassenden Steuerbescheide endete.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 13.11.2019, V R 30\/18ECLI:DE:BFH:2019:B.131119.VR30.18.0 Organschaft: Wirtschaftliche Eingliederung im Umsatzsteuerrecht Leits&auml;tze 1. Zu einer wirtschaftlichen Eingliederung durch Darlehen kann es nur kommen, wenn diese im Rahmen eines Unternehmens gew&auml;hrt werden. Darlehen durch entgeltliches Stehenlassen von Anspr&uuml;chen reichen nicht. 2. Hat der Mehrheitsgesellschafter die Ums&auml;tze der Tochtergesellschaft f&uuml;r das FA erkennbar in seiner Steueranmeldung &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-30-18-organschaft-wirtschaftliche-eingliederung-im-umsatzsteuerrecht\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;30\/18 &#8211; Organschaft: Wirtschaftliche Eingliederung im Umsatzsteuerrecht<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71658","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71658","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71658"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71658\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71658"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71658"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71658"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}