{"id":71715,"date":"2020-01-18T17:16:37","date_gmt":"2020-01-18T15:16:37","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71715"},"modified":"2020-01-18T17:16:37","modified_gmt":"2020-01-18T15:16:37","slug":"x-r-21-22-17-gestaltungsmissbrauch-par-42-ao-bei-grundstuecksuebertragungen-zwischen-ehegatten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-21-22-17-gestaltungsmissbrauch-par-42-ao-bei-grundstuecksuebertragungen-zwischen-ehegatten\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;21-22\/17 &#8211; Gestaltungsmissbrauch (&sect; 42 AO) bei Grundst&uuml;cks&uuml;bertragungen zwischen Ehegatten"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 10.7.2019, X R 21-22\/17; X R 21\/17; X R 22\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.100719.XR21.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Gestaltungsmissbrauch (&sect; 42 AO) bei Grundst&uuml;cks&uuml;bertragungen zwischen Ehegatten<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Die Zwischenschaltung einer nahe stehenden Person im Rahmen von Grundst&uuml;cksaktivit&auml;ten des Steuerpflichtigen kann im Falle der beabsichtigten Vermeidung eines gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels nach der Rechtsprechung des BFH einen Missbrauch von rechtlichen Gestaltungsm&ouml;glichkeiten gem&auml;&szlig; &sect; 42 AO begr&uuml;nden.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Die von dem erwerbenden Ehegatten selbst durch die Erschlie&szlig;ung ins Werk gesetzte Wertsteigerung der Grundst&uuml;cke steht einer abweichenden steuerrechtlichen Zurechnung der Einkunftsquelle grunds&auml;tzlich entgegen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>1. Die Verfahren X R 21\/17 und X R 22\/17 werden zur gemeinsamen Entscheidung verbunden.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Auf die Revision der Kl&auml;ger wird das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 07.07.2016 &#8211; 6 K 11029\/14 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Auf die Revision des Kl&auml;gers zu 1. wird das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 07.07.2016 &#8211; 6 K 11031\/14 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sachen werden an das Nieders&auml;chsische Finanzgericht zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten der Verfahren &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Eheleute, die f&uuml;r die Streitjahre 2006 bis 2010 zur Einkommensteuer zusammenveranlagt werden. Sie betreiben in Gesellschaft b&uuml;rgerlichen Rechts (GbR) in B einen landwirtschaftlichen Betrieb. Der Kl&auml;ger &uuml;berlie&szlig; der GbR mehrere Grundst&uuml;cke zur Nutzung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bereits im Jahr 1996 hatte die Gemeinde B f&uuml;r Teile dieser Grundst&uuml;cke einen Bebauungsplan aufgestellt. Kurze Zeit sp&auml;ter schloss der Kl&auml;ger mit der Gemeinde B einen st&auml;dtebaulichen Vertrag, der eine Grundst&uuml;ckserschlie&szlig;ung auf seine Kosten vorsah. Die Erschlie&szlig;ung blieb zun&auml;chst aus, so dass die GbR die Grundst&uuml;cke weiterhin landwirtschaftlich nutzte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mitte des Jahres 2006 wurden die Kl&auml;ger nach eigenen Angaben bei der Gemeinde B vorstellig, um den Beginn der Erschlie&szlig;ung voranzutreiben. Zum Zwecke der Vermeidung eines gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels in eigener Person beabsichtigte der Kl&auml;ger zun&auml;chst, die beiden betroffenen Grundst&uuml;cke an eine von ihm beherrschte &#8211;eigens hierf&uuml;r gegr&uuml;ndete&#8211; Personengesellschaft zu ver&auml;u&szlig;ern, die dann die Aufgabe &uuml;bernehmen sollte, die Grundst&uuml;cke zu erschlie&szlig;en, zu parzellieren und zu verkaufen. Er vertrat die Ansicht, durch die Ver&auml;u&szlig;erung an die Personengesellschaft k&ouml;nne der hieraus im Sonderbetriebsverm&ouml;gen der GbR entstehende Gewinn durch eine R&uuml;cklage nach &sect;&sect;&nbsp;6b, 6c des Einkommensteuergesetzes (EStG) kompensiert werden. Seinen hierauf gerichteten Antrag auf Erteilung einer verbindlichen Auskunft beschied der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) am 29.09.2006 negativ. Ein gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel einer Personengesellschaft schlage &#8211;so das FA&#8211; steuerlich auf die Ebene des Gesellschafters durch. Der Grundbesitz sei Umlaufverm&ouml;gen, so dass eine Reinvestitionsr&uuml;cklage nicht gebildet werden k&ouml;nne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In Anbetracht dessen &auml;nderte der Kl&auml;ger sein Vorhaben und verkaufte mit notariellem Vertrag vom 06.10.2006 die Grundst&uuml;cke an die Kl&auml;gerin, die nunmehr die Grundst&uuml;cke baureif machen und parzelliert weiterverkaufen sollte. Der Kaufpreis von &#8230;&nbsp;EUR wurde zwar sofort f&auml;llig gestellt, allerdings dergestalt gestundet, dass er erst ab dem Verkauf des sechsten Bauplatzes in H&ouml;he des jeweils erzielten Erl&ouml;ses bis Ende des Jahres 2011 ratierlich zu erbringen war. Verzinsungsabreden bestanden nicht, ebenso wenig sollte eine bei Zahlungsverzug bestehende Verzinsungsm&ouml;glichkeit vereinbart werden. Sicherheiten hatte die Kl&auml;gerin nicht zu stellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ende Oktober 2006 schloss die Kl&auml;gerin mit der Gemeinde B einen Erschlie&szlig;ungsvertrag ab. Die Erschlie&szlig;ung wurde durch ein Ingenieur- und Architektenb&uuml;ro koordiniert. Zur Finanzierung der von der Kl&auml;gerin zu tragenden Erschlie&szlig;ungskosten nahm sie im November 2006 zwei Darlehen &uuml;ber &#8230;&nbsp;EUR auf, deren R&uuml;ckzahlung durch eine Grundschuld auf im Eigentum des Kl&auml;gers stehenden Grundst&uuml;cken gesichert wurde. Nach Abschluss der Erschlie&szlig;ungsarbeiten ver&auml;u&szlig;erte die Kl&auml;gerin bis ins Jahr 2012 hinein sukzessive die parzellierten Baugrundst&uuml;cke. Die Kaufpreiszahlungen an den Kl&auml;ger nahm die Kl&auml;gerin &#8211;nach Ma&szlig;gabe der vertraglichen Vereinbarungen&#8211; ab August 2007 auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Streitjahre erkl&auml;rten die Kl&auml;ger aus dem der Kl&auml;gerin zugerechneten Gewerbebetrieb &quot;Baulandvermarktung&quot; folgende Eink&uuml;nfte:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2006&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230;&nbsp;EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2007&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230;&nbsp;EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2008&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230;&nbsp;EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2009&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230;&nbsp;EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2010&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230;&nbsp;EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Jahre 2006 und 2007 erlie&szlig; das FA zun&auml;chst erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig;e Einkommensteuerbescheide.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einer f&uuml;r die Jahre 2006 und 2007 durchgef&uuml;hrten Au&szlig;enpr&uuml;fung erkannte das FA den Grundst&uuml;ckskaufvertrag steuerrechtlich nicht an, da die Vereinbarungen einem Fremdvergleich nicht standhielten. Die Eink&uuml;nfte aus der Baulandvermarktung seien dem Kl&auml;ger zuzurechnen. Die Kl&auml;gerin sei nach dem Gesamtplan beider Ehegatten nur zum Zwecke der Inanspruchnahme des Wahlrechts auf Bildung einer Reinvestitionsr&uuml;cklage &quot;zwischengeschaltet&quot; worden. Hierdurch seien rechtliche Gestaltungsm&ouml;glichkeiten nach &sect;&nbsp;42 der Abgabenordnung (AO) missbraucht worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demzufolge erlie&szlig; das FA ge&auml;nderte Einkommensteuerbescheide f&uuml;r die Jahre 2006 und 2007 sowie erstmalige Einkommensteuerbescheide f&uuml;r die Jahre 2008 bis 2010, in denen es dem Kl&auml;ger Eink&uuml;nfte aus der Baulandvermarktung wie folgt zurechnete:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2006&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230;&nbsp;EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2007&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230;&nbsp;EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2008&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230;&nbsp;EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2009&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230;&nbsp;EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2010&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&#8230;&nbsp;EUR&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ferner setzte das FA gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger dementsprechende Gewerbesteuermessbetr&auml;ge u.a. f&uuml;r die Jahre 2008 bis 2010 fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach jeweils erfolglosem Einspruch wies das Finanzgericht (FG) die gegen die Einkommensteuer- (6&nbsp;K&nbsp;11029\/14, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2018, 221) und Gewerbesteuermessbetragsfestsetzungen (6&nbsp;K&nbsp;11031\/14) getrennt gef&uuml;hrten Klagen ab. Auch das FG hielt die Gestaltung f&uuml;r rechtsmissbr&auml;uchlich i.S. von &sect;&nbsp;42 AO. F&uuml;r das von den Kl&auml;gern erstrebte wirtschaftliche Ziel einer gewinntr&auml;chtigen Baulandvermarktung, auf die der Kl&auml;ger nicht habe verzichten wollen, sei ein ungew&ouml;hnlicher Weg gew&auml;hlt worden, der allein der Steuerminderung habe dienen sollen. Die Kl&auml;gerin sei hierf&uuml;r als nahe Angeh&ouml;rige &quot;zwischengeschaltet&quot; worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung ihrer Revisionen wenden sich die Kl&auml;ger gegen die Annahme einer rechtsmissbr&auml;uchlichen Gestaltung sowie der hieraus abgeleiteten Zurechnung des Gewerbebetriebs beim Kl&auml;ger. Es sei die Kl&auml;gerin gewesen, die den Gewerbebetrieb &quot;Baulandvermarktung&quot; auf eigene Rechnung und Gefahr gef&uuml;hrt habe. Weder habe das FG festgestellt noch das FA behauptet, dass die Kl&auml;gerin verpflichtet gewesen sei, die Ertr&auml;ge aus dem Gewerbebetrieb an den Kl&auml;ger abzuf&uuml;hren bzw. dies freiwillig getan habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Gestaltung begr&uuml;nde keine Steuerumgehung, da der Kl&auml;ger nicht verpflichtet gewesen sei, die Erwerbschance einer Baulandvermarktung selbst wahrzunehmen. Selbst ein famili&auml;res Motiv f&uuml;r die &Uuml;bertragung dieser Chance sei unsch&auml;dlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin sei weder &quot;zwischengeschaltet&quot; worden noch habe sie sich als &quot;funktionslos&quot; erwiesen. Erst mit Abschluss des Erschlie&szlig;ungsvertrags Ende Oktober 2006 sei der Gewerbebetrieb begr&uuml;ndet worden. Diesen Betrieb habe die Kl&auml;gerin von Anfang bis Ende allein gef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Selbst wenn &#8211;was allerdings nicht zutreffe&#8211; der Grundst&uuml;ckskaufvertrag steuerrechtlich nicht anzuerkennen sei, bedeutete dies nicht, dass der Gewerbebetrieb dem Kl&auml;ger zuzurechnen gewesen sei. Das Grundst&uuml;ck sei zivilrechtlich und wirtschaftlich auf die Kl&auml;gerin &uuml;bertragen worden. Eine Steuerumgehung k&ouml;nne allenfalls dann vorliegen, wenn &#8211;anders als im Streitfall&#8211; die Gestaltung die Existenz eines Gewerbebetriebs h&auml;tte verhindern sollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch die Besicherung der Erschlie&szlig;ungskosten-Darlehen durch Grundschuldbestellungen des Kl&auml;gers rechtfertige keine abweichende Zurechnung von Eink&uuml;nften.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die gew&auml;hlte Gestaltung f&uuml;hre nicht zu einem ungerechtfertigten Steuervorteil. Vielmehr sei die vom Kl&auml;ger erstrebte M&ouml;glichkeit, seinen im Sonderbetriebsverm&ouml;gen bei der GbR zu ber&uuml;cksichtigenden Gewinn durch eine Reinvestitionsr&uuml;cklage zu kompensieren, vom Sinn und Zweck des &sect;&nbsp;6b EStG erfasst. Die aufgedeckten stillen Reserven seien durch eine jahrzehntelange Zugeh&ouml;rigkeit der Grundst&uuml;cke zu einem landwirtschaftlichen Betriebsverm&ouml;gen entstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wenn nach &sect;&nbsp;42 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 AO der Steueranspruch so entstehe, wie er bei einer den wirtschaftlichen Vorg&auml;ngen angemessenen rechtlichen Gestaltung entstanden w&auml;re, bedeute dies im Streitfall allenfalls, dass der vom FG und FA beanstandete Grundst&uuml;ckskaufvertrag fremd&uuml;blich auszugestalten gewesen w&auml;re. Eine Zurechnung der Einkunftsquelle &quot;Baulandvermarktung&quot; auf den Kl&auml;ger w&auml;re hiermit hingegen nicht verbunden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<br \/>das angefochtene Urteil 6&nbsp;K&nbsp;11029\/14 und die Einspruchsentscheidung vom 10.03.2014 aufzuheben sowie die Einkommensteuerbescheide f&uuml;r die Jahre 2006 und 2007 vom 18.&nbsp;11.2010 und die Einkommensteuerbescheide f&uuml;r die Jahre 2008 bis 2010 vom 06.09.2013 dahingehend abzu&auml;ndern, dass die Eink&uuml;nfte aus gewerblichem Grundst&uuml;ckshandel in erkl&auml;rter H&ouml;he der Kl&auml;gerin zugerechnet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt zudem,<br \/>das angefochtene Urteil 6&nbsp;K&nbsp;11031\/14, die Einspruchsentscheidung vom 10.03.2014 sowie die Gewerbesteuermessbescheide f&uuml;r die Jahre 2008 bis 2010 vom 06.09.2013 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revisionen zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revisionen X&nbsp;R&nbsp;21\/17 und X&nbsp;R&nbsp;22\/17 werden gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1, &sect;&nbsp;73 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur gemeinsamen Entscheidung verbunden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">III.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revisionen sind begr&uuml;ndet. Die angefochtenen Urteile werden aufgehoben und die Sachen zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckverwiesen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Feststellungen des FG reichen nicht aus, um dessen W&uuml;rdigung zu st&uuml;tzen, die von den Kl&auml;gern gew&auml;hlte Gestaltung sei als Missbrauch rechtlicher Gestaltungsm&ouml;glichkeiten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;42 AO anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die pers&ouml;nliche Zurechnung von Eink&uuml;nften richtet sich danach, welche Person sie i.S. von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG &quot;erzielt&quot; hat. Dies ist diejenige Person, die die Leistung bewirkt, durch die der Tatbestand der Eink&uuml;nfteerzielung gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;13&nbsp;ff. EStG verwirklicht wird (vgl. ausf&uuml;hrlich Musil in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;2 EStG Rz&nbsp;100&nbsp;ff., 125&nbsp;ff., m.w.N.; Schmidt\/Weber-Grellet, EStG, 38.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;2 Rz&nbsp;19). Eink&uuml;nfte sind steuerrechtlich nicht zwangsl&auml;ufig derjenigen Person zuzurechnen, die im Au&szlig;enverh&auml;ltnis diejenigen Rechtsgesch&auml;fte abschlie&szlig;t, an die die Besteuerung ankn&uuml;pft. Entscheidend ist vielmehr, auf wessen Rechnung und Gefahr die Tatbestandsverwirklichung erfolgt (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 18.03.2004&nbsp;&#8211; III&nbsp;R&nbsp;25\/02, BFHE 205, 470, BStBl II 2004, 787, unter II.2.b&nbsp;aa, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Speziell bei betrieblichen Einkunftsarten sind die Eink&uuml;nfte dem Unternehmer zuzurechnen, d.h. demjenigen, der Unternehmerinitiative entfaltet und das Unternehmerrisiko tr&auml;gt. Das ist derjenige, nach dessen Willen und auf dessen Rechnung und Gefahr das Unternehmen in der Weise gef&uuml;hrt wird, dass sich der Erfolg oder Misserfolg in seinem Verm&ouml;gen unmittelbar niederschl&auml;gt (BFH-Entscheidungen vom 04.11.2004&nbsp;&#8211; III&nbsp;R&nbsp;21\/02, BFHE 207, 321, BStBl II 2005, 168, unter II.1., sowie vom 10.12.2009&nbsp;&#8211; X&nbsp;B&nbsp;106\/09, BFH\/NV 2010, 601; Schmidt\/Wacker, EStG, 38.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;136). Dieselben Erw&auml;gungen gelten f&uuml;r die Gewerbesteuer, da Steuerschuldner derjenige Unternehmer ist, f&uuml;r dessen Rechnung das Gewerbe betrieben wird (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 S&auml;tze&nbsp;1 und&nbsp;2 des Gewerbesteuergesetzes &#8211;GewStG&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Wird eine Einkunftsquelle auf einen anderen &#8211;dem &Uuml;bertragenden regelm&auml;&szlig;ig nahe stehenden&#8211; Rechtstr&auml;ger &uuml;bertragen, kann dies dazu f&uuml;hren, dass die Eink&uuml;nfte trotz zivilrechtlicher Wirksamkeit der &Uuml;bertragung unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin dem &uuml;bertragenden Steuerpflichtigen zuzurechnen sind. Dies ist insbesondere der Fall, wenn sich die &Uuml;bertragung als Missbrauch rechtlicher Gestaltungsm&ouml;glichkeiten i.S. von &sect;&nbsp;42 AO erweist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Ein solcher Missbrauch liegt nach &sect;&nbsp;42 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO i.d.F. des Jahressteuergesetzes 2008 vom 20.12.2007 (BGBl I 2007, 3150) &#8211;erstmals anwendbar f&uuml;r nach dem 31.12.2007 beginnende Kalenderjahre (Art.&nbsp;97 &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 des Einf&uuml;hrungsgesetzes zur Abgabenordnung)&#8211; vor, wenn eine unangemessene rechtliche Gestaltung gew&auml;hlt wird, die beim Steuerpflichtigen oder einem Dritten im Vergleich zu einer angemessenen Gestaltung zu einem gesetzlich nicht vorgesehenen Steuervorteil f&uuml;hrt; dies ist allerdings nicht der Fall, wenn der Steuerpflichtige f&uuml;r die gew&auml;hlte Gestaltung au&szlig;ersteuerliche Gr&uuml;nde nachweist, die nach dem Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse beachtlich sind (&sect;&nbsp;42 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r vorherige Besteuerungszeitr&auml;ume fehlte in &sect;&nbsp;42 AO a.F. zwar eine gesetzliche Definition des Gestaltungsmissbrauchs. Nach h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung wurde &#8211;nahezu im Einklang mit der jetzigen Gesetzeslage&#8211; ein solcher aber angenommen, wenn eine rechtliche Gestaltung gew&auml;hlt wird, die mit Blick auf das erstrebte Ziel unangemessen ist, der Steuerminderung dienen soll und durch wirtschaftliche oder sonst beachtliche nichtsteuerliche Gr&uuml;nde nicht zu rechtfertigen ist. Hierbei macht allein das Motiv, Steuern zu sparen, eine steuerliche Gestaltung noch nicht unangemessen. Diese Schwelle wird erst dann &uuml;berschritten, wenn der Steuerpflichtige die vom Gesetzgeber vorausgesetzte Gestaltung zum Erreichen eines bestimmten wirtschaftlichen Ziels nicht gebraucht, sondern daf&uuml;r einen ungew&ouml;hnlichen Weg w&auml;hlt, auf dem nach den Wertungen des Gesetzgebers das Ziel nicht erreichbar sein soll (vgl. statt vieler BFH-Urteile vom 08.03.2017&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;5\/16, BFHE 257, 211, BStBl II 2017, 930, Rz&nbsp;17, sowie vom 20.07.2018&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;5\/15, BFHE 262, 135, BStBl II 2019, 194, Rz&nbsp;28).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus einem Missbrauch rechtlicher Gestaltungsm&ouml;glichkeiten folgt grunds&auml;tzlich ein Steueranspruch, der eine den wirtschaftlichen Vorg&auml;ngen angemessene rechtliche Gestaltung abbildet (&sect;&nbsp;42 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 AO bzw. &sect;&nbsp;42 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO a.F.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Wann eine den Gestaltungsmissbrauch kennzeichnende &quot;unangemessene rechtliche Gestaltung&quot; vorliegt, entzieht sich einer allgemeinen Definition und l&auml;sst sich nur durch W&uuml;rdigung der gesamten Umst&auml;nde im Einzelfall feststellen (BFH-Urteil vom 11.12.2018&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;21\/15, BFH\/NV 2019, 542, Rz&nbsp;19, m.w.N.). Insofern k&ouml;nnen lediglich bedeutsame Indizien benannt werden, bei deren Vorliegen ein solcher Missbrauch zumindest nahe liegt (BFH-Urteil in BFHE 205, 470, BStBl II 2004, 787, unter II.2.d&nbsp;aa, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung hat bei einer Zwischenschaltung Dritter in Grundst&uuml;cksaktivit&auml;ten eines Steuerpflichtigen Fallgruppen aufgezeigt, in denen ein Missbrauch rechtlicher Gestaltungsm&ouml;glichkeiten nahe liegt. S&auml;mtliche Fallgruppen sind dadurch gekennzeichnet, dass durch eine &#8211;wirtschaftlich sinnlose&#8211; Zwischenschaltung steuerpflichtige Eink&uuml;nfte aus einem gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel vermieden werden, d.h. die Gewinne aus der Wertsch&ouml;pfung des Grundbesitzes in der nicht steuerbaren Verm&ouml;genssph&auml;re des Steuerpflichtigen vereinnahmt werden sollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) So h&auml;lt der BFH bei einer grunds&auml;tzlich der Annahme nachhaltiger Bet&auml;tigung i.S. von &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 EStG entgegenstehenden &quot;en-bloc-Ver&auml;u&szlig;erung&quot; mehrerer Grundst&uuml;cke an eine Personengesellschaft, die sodann die Grundst&uuml;cke einzeln weiter ver&auml;u&szlig;ert, einen Gestaltungsmissbrauch f&uuml;r nahe liegend, wenn die Mittel der Gesellschaft f&uuml;r den Kaufpreis ganz oder zu einem erheblichen Teil vom Ver&auml;u&szlig;erer selbst stammen oder wenn die Gesellschaft die Kaufpreiszahlung im Wesentlichen erst aus den Weiterver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;sen erbringen kann. Gleiches gilt, wenn die Gesellschaft nur zum Zwecke des Kaufs oder Weiterverkaufs gegr&uuml;ndet worden ist und einen so hohen Kaufpreis zu zahlen hat, dass von vornherein nur ein Verlust oder ein nur unerheblicher Gewinn aus der Weiterver&auml;u&szlig;erung zu erwarten war, die Gesellschaft somit keine wirtschaftlich vern&uuml;nftige Funktion inne hat. Besteht die Gesellschaft hierbei ausschlie&szlig;lich aus Personen, die dem Ver&auml;u&szlig;erer nahe stehen, sei &#8211;so der BFH&#8211; zu vermuten, dass diese ausschlie&szlig;lich zum Zweck der Steuerersparnis zwischengeschaltet wurde (grundlegend Urteil vom 12.07.1991&nbsp;&#8211; III&nbsp;R&nbsp;47\/88, BFHE 165, 498, BStBl II 1992, 143, unter 2.; ebenso BFH-Entscheidungen vom 04.03.1993&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;28\/92, BFH\/NV 1993, 728, unter 2., sowie vom 07.06.2000&nbsp;&#8211; III&nbsp;B&nbsp;35\/97, BFH\/NV 2001, 138, unter 1.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Aus den n&auml;mlichen Gr&uuml;nden soll auch die Zwischenschaltung einer Kapitalgesellschaft, deren Gesch&auml;ftsanteile der Ver&auml;u&szlig;erer und\/oder diesem nahe stehende Personen halten, einen Missbrauch rechtlicher Gestaltungsm&ouml;glichkeiten begr&uuml;nden k&ouml;nnen (BFH-Entscheidungen vom 25.04.1996&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;B&nbsp;50\/95, BFH\/NV 1996, 746; vom 14.01.1998&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;1\/96, BFHE 185, 242, BStBl II 1998, 346, unter II.8.; vom 20.05.1998&nbsp;&#8211; III&nbsp;B&nbsp;9\/98, BFHE 186, 236, BStBl II 1998, 721, unter II.4.e&nbsp;bb; in BFHE 205, 470, BStBl II 2004, 787, unter II.2.c sowie II.4.a; &auml;hnlich Senatsurteil vom 17.06.1998&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;68\/95, BFHE 186, 288, BStBl II 1998, 667, unter II.3.b und c sowie II.5.: &quot;Durchgriff auf die Gesellschaft aufgrund Tatbestandserf&uuml;llung durch &#8218;mittelbare Tatherrschaft&#8217;&quot;). Anderes gilt wiederum, wenn die zwischengeschaltete Gesellschaft nicht funktionslos ist, sondern selbst eine wesentliche &#8211;wertsch&ouml;pfende&#8211; T&auml;tigkeit aus&uuml;bt (BFH-Urteil vom 17.03.2010&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;25\/08, BFHE 228, 509, BStBl II 2010, 622, unter II.3.d&nbsp;cc).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Wird, wie vorliegend, eine nahe stehende nat&uuml;rliche Person in die Grundst&uuml;cksaktivit&auml;ten des Steuerpflichtigen einbezogen, sollen &#8211;wenn f&uuml;r die Gestaltung keine au&szlig;ersteuerlichen Gr&uuml;nde erkennbar sind&#8211; die Ver&auml;u&szlig;erungen durch diese nahe stehende Person dem Steuerpflichtigen &uuml;ber &sect;&nbsp;42 AO zugerechnet werden k&ouml;nnen, wenn aufgrund einer W&uuml;rdigung des Gesamtbilds der Verh&auml;ltnisse der Steuerpflichtige &quot;das Geschehen beherrscht und steuert&quot; (u.a. Senatsurteil vom 15.03.2005&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;39\/03, BFHE 209, 320, BStBl II 2005, 817, unter B.II.2.c) bzw. die Zwischenschaltung wirtschaftlich sinnlos ist (BFH-Beschluss vom 06.05.1998&nbsp;&#8211; IV&nbsp;B&nbsp;108\/97, BFH\/NV 1999, 146, unter 1.b&nbsp;cc [entgeltliche &Uuml;bertragung von Gesellschaftsanteilen an einer Grundst&uuml;cks-GbR auf den Ehepartner, wenn zum Zeitpunkt der Anteils&uuml;bertragung bereits ein Erwerber des sodann ver&auml;u&szlig;erten Grundbesitzes gefunden war]).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Im Ergebnis gleich, allerdings dogmatisch abweichend, hat der erkennende Senat entschieden, dass bei der Zwischenschaltung einer nahe stehenden Person, die keinen eigenen unternehmerischen Erfolgsbeitrag beisteuert, sondern der lediglich eine bereits ausgehandelte (&quot;unterschriftsreife&quot;) Gesch&auml;ftschance &uuml;bertragen wird, dem &Uuml;bertragenden auch ohne R&uuml;ckgriff auf &sect;&nbsp;42 AO die Eink&uuml;nfte zugerechnet werden k&ouml;nnen. Begr&uuml;ndet wurde dieser &quot;Durchgriff&quot; damit, dass der Steuerpflichtige in diesem Teil kraft &quot;mittelbarer Tatherrschaft&quot; wesentliche Teile des steuerbaren Handlungstatbestands selbst verwirkliche und ihm deshalb auch der steuerliche Handlungserfolg zuzurechnen sei (BFH-Urteil in BFHE 209, 320, BStBl II 2005, 817, unter B.II.2.d bis f).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Die W&uuml;rdigung, ob eine Gestaltung als rechtlich missbr&auml;uchlich i.S. von &sect;&nbsp;42 AO anzusehen ist, obliegt dem FG als Tatsacheninstanz. Verst&ouml;&szlig;t sie weder gegen Erfahrungss&auml;tze noch gegen die Denkgesetze, ist sie also zumindest m&ouml;glich, ist der BFH als Revisionsgericht daran gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden (vgl. BFH-Urteil vom 22.01.2013&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;18\/12, BFH\/NV 2013, 1094, Rz&nbsp;18).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nach Ma&szlig;gabe der aufgezeigten Rechtsgrunds&auml;tze tragen die Feststellungen des FG nicht dessen W&uuml;rdigung, die &Uuml;bertragung der Grundst&uuml;cke sowie die hiermit der Kl&auml;gerin verschaffte M&ouml;glichkeit, diese nach Erschlie&szlig;ung und Parzellierung gewinnbringend an Dritte zu ver&auml;u&szlig;ern, stelle eine missbr&auml;uchliche Gestaltung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;42 AO dar. Die W&uuml;rdigung ist rechtsfehlerhaft und kann den Senat nicht nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO binden. Aufgrund dessen ist das Urteil aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Vorinstanz hat im Ausgangspunkt unber&uuml;cksichtigt gelassen, dass der Wertsch&ouml;pfungsprozess im Streitfall &#8211;anders als in den aufgezeigten Konstellationen einer Zwischenschaltung&#8211; zum Zeitpunkt der &Uuml;bertragung der Grundst&uuml;cke auf die Kl&auml;gerin im Oktober 2006 noch nicht abgeschlossen war. Erst durch deren Erschlie&szlig;ung entwickelten sich die Grundst&uuml;cke vom Rohbauland zu baureifem Land; erst hierdurch wurden Objekte anderer Marktg&auml;ngigkeit geschaffen, die einen gewerblichen Grundst&uuml;ckshandel begr&uuml;nden k&ouml;nnten (vgl. insoweit BFH-Urteil vom 08.09.2005&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;38\/03, BFHE 211, 195, BStBl II 2006, 166, unter 1.a, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Demzufolge ist die Wertung des FG, die Kl&auml;gerin habe &quot;keine wirtschaftliche Funktion&quot; erf&uuml;llt, auf Grundlage der Feststellungen nicht nachvollziehbar. Denn nach der zivilrechtlichen Vertragslage war es die Kl&auml;gerin, die mit der Gemeinde B die Erschlie&szlig;ung auf eigene Kosten vereinbarte, ein Ingenieurb&uuml;ro sowie Bauunternehmen mit den Erschlie&szlig;ungsarbeiten beauftragte und sodann die parzellierten Baugrundst&uuml;cke an Dritte ver&auml;u&szlig;erte. Ebenso war sie es, die nach den Feststellungen des FG die prognostizierten Erschlie&szlig;ungskosten zun&auml;chst fremdfinanzierte. Jedenfalls nach Ma&szlig;gabe der Vertragslage wurde der Kl&auml;gerin somit keine bereits fertig ausgehandelte, sondern erst eine von ihr selbst umzusetzende Erwerbschance &uuml;bertragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Wenn das FG anf&uuml;hrt, der Kl&auml;ger habe auf die Wertsch&ouml;pfung aus der Baulandvermarktung nicht verzichten wollen, ist dies ebenfalls nicht durch hinreichende Feststellungen gedeckt. Insbesondere hat es im Hinblick auf seine W&uuml;rdigung des Geschehens als Gestaltungsmissbrauch nicht festgestellt, dass trotz der Grundst&uuml;cks&uuml;bertragung nur der Kl&auml;ger den Erschlie&szlig;ungs- und Wertsteigerungsprozess beherrscht und gesteuert habe. Hierzu gen&uuml;gt weder, dass auch der Kl&auml;ger einzelne Termine f&uuml;r Baustellenbesichtigungen und Abnahmen wahrgenommen hat, noch dessen urspr&uuml;ngliches Vorhaben, die Grundst&uuml;cke selbst zu erschlie&szlig;en bzw. an eine von ihm beherrschte Personengesellschaft zu ver&auml;u&szlig;ern. Eine &#8211;wenn auch steuerlich motivierte und kurzfristige&#8211; &Auml;nderung der Gestaltung l&auml;sst eine solche Wertung grunds&auml;tzlich nicht zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unerheblich ist zudem, dass die Erschlie&szlig;ungskosten-Darlehen durch Grundschuldbestellungen des Kl&auml;gers besichert wurden. Fehlendes Unternehmerrisiko der Kl&auml;gerin kann hieraus wegen m&ouml;glicher R&uuml;ckgriffsanspr&uuml;che des Kl&auml;gers (vgl. &sect;&nbsp;1143 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;1192 Abs.&nbsp;1 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs) jedenfalls nicht abgeleitet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Soweit das FG eine Rechtsmissbr&auml;uchlichkeit der Gestaltung zudem ma&szlig;geblich darauf st&uuml;tzt, dass der Grundst&uuml;ckskaufvertrag vom 06.10.2006 infolge der dort vereinbarten Stundung der Kaufpreiszahlung bis zum Verkauf des sechsten Bauplatzes und der fehlenden Besicherung der Kaufpreiszahlungsverpflichtung nicht fremd&uuml;blich ausgestaltet gewesen sei, verkennt es, dass zwischen der &Uuml;bertragung der Grundst&uuml;cke und deren anschlie&szlig;ender wertsteigernder Nutzung als Einkunftsquelle zu differenzieren ist. Ein &#8211;vermeintlich&#8211; nicht dem Fremdvergleich standhaltender Kaufvertrag &uuml;ber ein Wirtschaftsgut l&auml;sst somit grunds&auml;tzlich keine R&uuml;ckschl&uuml;sse darauf zu, ob die Verwendung dieses Wirtschaftsguts zur Eink&uuml;nfteerzielung &uuml;ber die Grunds&auml;tze von &sect;&nbsp;42 AO weiterhin dem vorherigen Rechtstr&auml;ger zuzurechnen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Ob die Gewinne aus der Baulandvermarktung &#8211;wie vom FA angenommen&#8211; einkommen- und gewerbesteuerlich trotz zivilrechtlich wirksamer &Uuml;bertragung der Grundst&uuml;cke dem Kl&auml;ger zuzurechnen sind, muss daher in einem zweiten Rechtsgang erneut entschieden werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Hierbei ist zun&auml;chst durch eine weitere Sachaufkl&auml;rung &#8211;insbesondere durch eine pers&ouml;nliche Anh&ouml;rung beider Kl&auml;ger und ggf. durch eine Beweisaufnahme&#8211; festzustellen, ob sich die T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers im Wesentlichen in der &Uuml;bertragung der beiden Grundst&uuml;cke auf die Kl&auml;gerin ersch&ouml;pfte oder ob er dar&uuml;ber hinaus die Entscheidungsprozesse hinsichtlich der Erschlie&szlig;ung, Parzellierung und Ver&auml;u&szlig;erung der einzelnen Baugrundst&uuml;cke sowohl im Au&szlig;enverh&auml;ltnis zu den jeweiligen Vertragspartnern als auch im Innenverh&auml;ltnis zur Kl&auml;gerin derart intensiv steuerte und verantwortete, dass abweichend von der zivilrechtlichen Vertragslage der Gewerbebetrieb &quot;Baulandvermarktung&quot; steuerrechtlich nur ihm zugerechnet werden kann. In letztgenanntem Fall w&auml;ren die angefochtenen Einkommensteuer- und Gewerbesteuermessbescheide rechtm&auml;&szlig;ig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Sollten die vom FG nachzuholenden Feststellungen dagegen ergeben, dass die Kl&auml;gerin die Baulandvermarktung eigenverantwortlich betrieb, best&uuml;nde f&uuml;r eine von der zivilrechtlichen Vertragslage abweichende steuerrechtliche Zuordnung dieser Einkunftsquelle &uuml;ber &sect;&nbsp;42 AO kein Raum. Insbesondere w&auml;re unerheblich, dass die vorliegende Gestaltung &#8211;unstreitig&#8211; dadurch motiviert war, den Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung der noch unerschlossenen Grundst&uuml;cke einer R&uuml;cklage nach &sect;&sect;&nbsp;6b, 6c EStG zuf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Insofern erg&auml;be sich hinsichtlich der Zurechnung der Einkunftsquelle vom Grundsatz nichts anderes, als h&auml;tte der Kl&auml;ger sein Rohbauland im Wege eines landwirtschaftlichen Hilfsgesch&auml;fts an einen fremden Investor ver&auml;u&szlig;ert, der sodann die werterh&ouml;henden Ma&szlig;nahmen auf eigene Initiative und eigenes Risiko durchgef&uuml;hrt h&auml;tte (vgl. hierzu BFH-Urteil vom 08.11.2007&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;35\/06, BFHE 220, 28, BStBl II 2008, 359).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Hiervon deutlich zu trennen ist die ebenfalls entscheidungserhebliche Frage, ob der am 06.10.2006 geschlossene Grundst&uuml;ckskaufvertrag steuerrechtlich anzuerkennen ist. Insoweit wird das FG &#8211;f&uuml;r den Fall der Zurechnung der Einkunftsquelle bei der Kl&auml;gerin&#8211; erneut zu w&uuml;rdigen haben, ob die Vereinbarungen zwischen den Eheleuten einem Fremdvergleich standhalten (vgl. zu den Anforderungen hierzu allgemein Senatsurteil vom 10.10.2018&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;44-45\/17, BFHE 263, 11, BStBl II 2019, 203, Rz&nbsp;18&nbsp;f., m.w.N.). In den Gesamtabw&auml;gungsprozess d&uuml;rften hierbei nicht nur die bereits vom FG angef&uuml;hrte Stundung der Kaufpreisschuld sowie deren fehlende Besicherung (vgl. zur Bedeutung fehlender Besicherung von [Darlehens-]Verbindlichkeiten bei Angeh&ouml;rigenvertr&auml;gen BFH-Urteil vom 19.08.2008&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;23\/07, BFH\/NV 2009, 12, unter II.2.a, sowie Senatsurteil vom 22.10.2013&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;26\/11, BFHE 242, 516, BStBl II 2014, 374, Rz&nbsp;54), sondern ebenso die fehlende Verzinsung der Kaufpreisverbindlichkeit einzubeziehen sein. Andererseits k&ouml;nnte zu pr&uuml;fen sein, inwiefern sich die fehlende Besicherung und Verzinsung in der H&ouml;he des vereinbarten Kaufpreises niedergeschlagen haben k&ouml;nnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sollte die W&uuml;rdigung des FG dazu f&uuml;hren, dass der Kaufvertrag fremdun&uuml;blich ausgestaltet w&auml;re, k&ouml;nnte dieser der Besteuerung nicht zugrunde gelegt werden (vgl. BFH-Urteil vom 15.10.2002&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;46\/01, BFHE 200, 372, BStBl II 2003, 243, unter II.2.b). Dies wiederum h&auml;tte zur Folge, dass die Kl&auml;gerin mangels Anschaffungsvorgangs keine Anschaffungskosten in Abzug bringen k&ouml;nnte (vgl. f&uuml;r den Fall eines nicht fremd&uuml;blichen Kaufvertrags &uuml;ber ein vermietetes Grundst&uuml;ck des Privatverm&ouml;gens Urteils des FG Baden-W&uuml;rttemberg vom 29.07.2010&nbsp;&#8211; 2&nbsp;K&nbsp;2073\/09, EFG 2011, 525 [keine Absetzungen f&uuml;r Abnutzung]; vgl. auch Kiesow, Deutsches Steuerrecht 2013, 2252, 2256). Vielmehr w&auml;ren die Grundst&uuml;cke zum Teilwert in ihr Betriebsverm&ouml;gen eingelegt worden (&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 i.V.m. Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 EStG), so dass das FG den Teilwert der beiden Grundst&uuml;cke zum &Uuml;bertragungsstichtag am 06.10.2006 festzustellen h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Schlie&szlig;lich h&auml;lt es der Senat mit Blick auf die Chronologie der Abl&auml;ufe nicht f&uuml;r g&auml;nzlich ausgeschlossen, dass die vom Kl&auml;ger im Laufe des Jahres 2006 in Gang gesetzten grundst&uuml;cksbezogenen Aktivit&auml;ten f&uuml;r ihn selbst den Beginn eines gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels ausgel&ouml;st haben k&ouml;nnten. Insofern d&uuml;rfte &#8211;was vom FG festzustellen w&auml;re&#8211; insbesondere bedeutsam sein, welche Aktivit&auml;ten der Kl&auml;ger im Jahr 2006 im Hinblick auf die bereits im Jahr 1996 vertraglich vereinbarte Erschlie&szlig;ung gegen&uuml;ber der Gemeinde B entfaltet hat und inwiefern sowohl der Ende Oktober 2006 mit der Gemeinde B geschlossene Erschlie&szlig;ungsvertrag als auch die kurze Zeit sp&auml;ter erfolgte Vergabe der Erschlie&szlig;ungsarbeiten bereits zum Zeitpunkt der &Uuml;bertragung der Grundst&uuml;cke durch den Kl&auml;ger ausgehandelt waren. Sollte ein gewerblicher Grundst&uuml;ckshandel bereits vom Kl&auml;ger er&ouml;ffnet worden sein, w&auml;ren die betroffenen Grundst&uuml;cke zun&auml;chst aus dem Sonderbetriebsverm&ouml;gen bei der GbR zum Buchwert ins Umlaufverm&ouml;gen des neu gegr&uuml;ndeten Gewerbebetriebs zu &uuml;berf&uuml;hren gewesen (&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 EStG). Durch den Vertrag vom 06.10.2006 w&auml;ren sodann die Grundst&uuml;cke, ggf. sogar der gesamte Gewerbebetrieb auf die Kl&auml;gerin &uuml;bertragen worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Unabh&auml;ngig von Vorgenanntem wird das FG zu pr&uuml;fen haben, ob die Klage gegen die Einkommensteuerfestsetzung f&uuml;r das Jahr 2006 &uuml;berhaupt zul&auml;ssig war. F&uuml;r den Senat bestehen zumindest Zweifel, ob die Kl&auml;ger insoweit eine Beschwer i.S. von &sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;2 FGO darlegen k&ouml;nnen. Denn sie begehren keine Herabsetzung der Einkommensteuer, sondern lediglich eine personell abweichende &#8211;allerdings betragsidentische&#8211; Zurechnung von Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb (jeweils &#8230;&nbsp;EUR). Etwaige gewerbesteuerliche Auswirkungen sind hierf&uuml;r ohne Bedeutung. Insbesondere kann aus der Berichtigungsvorschrift des &sect;&nbsp;35b GewStG keine Beschwer f&uuml;r die Einkommensteuer abgeleitet werden, da die Vorschrift lediglich im Fall einer Aufhebung oder &Auml;nderung des Einkommensteuerbescheids anwendbar ist (BFH-Urteil vom 27.01.1981&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;20\/79, juris, unter 1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Rechtsprechung erkennt in diesen F&auml;llen eine Beschwer &#8211;ausnahmsweise&#8211; nur dann an, wenn die zutreffende Zurechnung der Eink&uuml;nfte f&uuml;r eine sp&auml;tere Aufteilung der Steuerschuld gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;268, &sect;&nbsp;270 Satz&nbsp;2 AO bedeutsam sein kann. Voraussetzung hierf&uuml;r ist allerdings, dass ein Aufteilungsantrag dem Grunde nach noch gestellt werden kann. &sect;&nbsp;269 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 AO schlie&szlig;t dies aus, wenn die zusammenveranlagten Steuerpflichtigen die festgesetzte Einkommensteuer bereits vollst&auml;ndig gezahlt haben (vgl. zu diesen Grunds&auml;tzen BFH-Beschluss vom 29.06.2004&nbsp;&#8211; IV&nbsp;B&nbsp;127\/03, juris, unter 1., mit weiteren Rechtsprechungsnachweisen). Letzteres ist f&uuml;r den Senat nach Ma&szlig;gabe der Bescheid- und Aktenlage nicht abschlie&szlig;end feststellbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidungen beruhen auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 10.7.2019, X R 21-22\/17; X R 21\/17; X R 22\/17ECLI:DE:BFH:2019:U.100719.XR21.17.0 Gestaltungsmissbrauch (&sect; 42 AO) bei Grundst&uuml;cks&uuml;bertragungen zwischen Ehegatten Leits&auml;tze 1. NV: Die Zwischenschaltung einer nahe stehenden Person im Rahmen von Grundst&uuml;cksaktivit&auml;ten des Steuerpflichtigen kann im Falle der beabsichtigten Vermeidung eines gewerblichen Grundst&uuml;ckshandels nach der Rechtsprechung des BFH einen Missbrauch von rechtlichen Gestaltungsm&ouml;glichkeiten &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-21-22-17-gestaltungsmissbrauch-par-42-ao-bei-grundstuecksuebertragungen-zwischen-ehegatten\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;21-22\/17 &#8211; Gestaltungsmissbrauch (&sect; 42 AO) bei Grundst&uuml;cks&uuml;bertragungen zwischen Ehegatten<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71715","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71715","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71715"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71715\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71715"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71715"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71715"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}