{"id":71835,"date":"2020-01-31T12:23:06","date_gmt":"2020-01-31T10:23:06","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71835"},"modified":"2020-01-31T12:23:06","modified_gmt":"2020-01-31T10:23:06","slug":"xi-r-33-18-grundsaetzlich-keine-geschaeftsveraeusserung-trotz-vollstaendiger-uebertragung-der-anteile-an-einer-gmbh-moegliche-geschaeftsveraeusserung-bei-begruendung-einer-organschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-33-18-grundsaetzlich-keine-geschaeftsveraeusserung-trotz-vollstaendiger-uebertragung-der-anteile-an-einer-gmbh-moegliche-geschaeftsveraeusserung-bei-begruendung-einer-organschaft\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;33\/18 &#8211; Grunds&auml;tzlich keine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung trotz vollst&auml;ndiger &Uuml;bertragung der Anteile an einer GmbH; m&ouml;gliche Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung bei Begr&uuml;ndung einer Organschaft"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.9.2019, XI R 33\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.180919.XIR33.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Grunds&auml;tzlich keine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung trotz vollst&auml;ndiger &Uuml;bertragung der Anteile an einer GmbH; m&ouml;gliche Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung bei Begr&uuml;ndung einer Organschaft<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die Inhaberschaft von Anteilen an einer GmbH reicht (im Gegensatz zur Inhaberschaft von Verm&ouml;genswerten dieser GmbH) f&uuml;r sich genommen nicht hin, um eine selbst&auml;ndige wirtschaftliche T&auml;tigkeit der Ver&auml;u&szlig;erin fortf&uuml;hren zu k&ouml;nnen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Anders kann es sein, wenn die bisherige Organtr&auml;gerin die Anteile an der GmbH an die neue Organtr&auml;gerin &uuml;bertr&auml;gt.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Urteil des Finanzgerichts N&uuml;rnberg vom 02.05.2018 &#8211; 2 K 309\/16 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht N&uuml;rnberg zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Verfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine GmbH &#038; Co. KG, war vor dem 04.12.2012 alleinige Gesellschafterin der B-GmbH. An diese vermietete sie Betriebsgrundst&uuml;cke (seit dem 01.01.2013 steuerpflichtig). Entgeltliche Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsleistungen gegen&uuml;ber der B-GmbH erbrachte die Kl&auml;gerin nicht. Kommanditist der Kl&auml;gerin, Gesellschafter der Komplement&auml;rin der Kl&auml;gerin und alleinvertretungsberechtigter Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer sowohl der Kl&auml;gerin als auch der B-GmbH war W. Die Kl&auml;gerin war umsatzsteuerrechtliche Organtr&auml;gerin der B-GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Durch Unternehmenskaufvertrag vom 04.12.2012 verkaufte die Kl&auml;gerin ihre Beteiligung an der B-GmbH &uuml;berwiegend an eine Beteiligungsgesellschaft, die &#8230; GmbH (Erwerberin). Eine Option zur Umsatzsteuerpflicht erfolgte nicht. Einen geringeren Teil der Anteile brachte die Kl&auml;gerin im Wege der Sachkapitalerh&ouml;hung in die Erwerberin ein, so dass sie seitdem zu 25,1&nbsp;% an der Erwerberin beteiligt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r dieses Gesch&auml;ft hatte die Kl&auml;gerin Beratungsleistungen in Anspruch genommen. Die f&uuml;r die Leistungen gezahlte Umsatzsteuer in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR zog sie in ihrer Umsatzsteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Jahr 2012 (Streitjahr) vom 17.07.2013, die als nicht zustimmungsbed&uuml;rftige Steueranmeldung einer Steuerfestsetzung unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung gleichstand (&sect;&nbsp;168 Satz&nbsp;1 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;), als Vorsteuer ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Durchf&uuml;hrung einer Au&szlig;enpr&uuml;fung lie&szlig; der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) im Umsatzsteuer-&Auml;nderungsbescheid f&uuml;r das Streitjahr vom 25.06.2014 den genannten Betrag nicht mehr zum Vorsteuerabzug zu. Der Einspruch blieb erfolglos (Einspruchsentscheidung vom 04.02.2016). Das FA f&uuml;hrte zur Begr&uuml;ndung aus, der Verkauf bzw. die Einbringung der Anteile der B-GmbH sei nicht im Rahmen einer Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung erfolgt. Die Erwerberin sei nicht in die Mietvertr&auml;ge eingetreten, die bei der Kl&auml;gerin die umsatzsteuerrechtliche Organschaft begr&uuml;ndet h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) N&uuml;rnberg wies die Klage mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2018, 1833 ver&ouml;ffentlichten Urteil vom 02.05.2018&nbsp;&#8211; 2&nbsp;K&nbsp;309\/16 ab. Das FG lie&szlig; offen, ob die vorgelegten Rechnungen den Erfordernissen des &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) entsprechen. Der Vorsteuerabzug aus den Beratungsleistungen sei nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG ausgeschlossen. Die Ver&auml;u&szlig;erung der Anteile an der B-GmbH falle als wirtschaftliche T&auml;tigkeit grunds&auml;tzlich in den Anwendungsbereich der Mehrwertsteuer, sei also im Rahmen des Unternehmens der Kl&auml;gerin erfolgt. Zum einen sei das Halten der Anteile an der B-GmbH mit steuerpflichtigen Leistungen an diese verbunden gewesen (Vermietung der Betriebsgrundst&uuml;cke) und zum anderen habe es sich bei der B-GmbH um eine Organgesellschaft der Kl&auml;gerin gehandelt. Die Ver&auml;u&szlig;erung sei daher steuerbar, aber nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;f UStG steuerfrei. Anteil an einer Gesellschaft in diesem Sinne sei auch ein GmbH-Anteil. Ein Fall des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b UStG liege nicht vor. Die Ver&auml;u&szlig;erung der Anteile stehe auch nicht deswegen in direktem und unmittelbarem Zusammenhang mit steuerpflichtigen Ums&auml;tzen, weil es sich um eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung gehandelt habe. Ob das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 27.01.2011&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;38\/09 (BFHE 232, 278, BStBl II 2012, 68) tats&auml;chlich so zu verstehen sei, dass die Ver&auml;u&szlig;erung s&auml;mtlicher Anteile an einer Kapitalgesellschaft in jedem Fall zu einer Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung f&uuml;hre, k&ouml;nne offen bleiben. Die Urteilsgr&uuml;nde tr&uuml;gen den Leitsatz&nbsp;2 nicht, da der BFH &uuml;ber einen Fall zu entscheiden hatte, in dem nicht alle Anteile ver&auml;u&szlig;ert wurden; dementsprechend habe er nur dar&uuml;ber entschieden. Jedenfalls sei dieses Urteil durch das Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) X vom 30.05.2013&nbsp;&#8211; C-651\/11 (EU:C:2013:346, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2013, 582) &uuml;berholt. In diesem Urteil habe der EuGH wesentliche Einschr&auml;nkungen gegen&uuml;ber dem EuGH-Urteil SKF vom 29.10.2009&nbsp;&#8211; C-29\/08 (EU:C:2009:665, BFH\/NV 2009, 2099) formuliert, auf welches sich der BFH in dem Urteil in BFHE 232, 278, BStBl II 2012, 68 ma&szlig;geblich gest&uuml;tzt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung materiellen Rechts. Nach dem BFH-Urteil in BFHE 232, 278, BStBl II 2012, 68 liege eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung vor. Dieses sei durch das EuGH-Urteil X (EU:C:2013:346, UR 2013, 582) nicht &uuml;berholt. Der BFH habe f&uuml;r eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung nicht verlangt, dass andere Verm&ouml;genswerte mit &uuml;bertragen werden oder der Erwerber in die bestehenden Leistungsbeziehungen eintritt. Die Erwerberin habe beabsichtigt, die B-GmbH auf sich zu verschmelzen, und sich dies im Kaufvertrag vorbehalten. Au&szlig;erdem sei ein Ergebnisabf&uuml;hrungsvertrag geschlossen worden. Die Erwerberin erbringe gegen&uuml;ber der B-GmbH entgeltliche Beratungsleistungen. Die B-GmbH sei finanziell und wirtschaftlich in die Erwerberin eingegliedert. Die organisatorische Eingliederung liege vor, auch wenn dies von der Finanzverwaltung mangels Personenidentit&auml;t in der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung anders beurteilt werde. Dies sei indes vorliegend irrelevant. Au&szlig;erdem sei gem&auml;&szlig; dem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 11.12.2013 (BStBl I 2013, 1625) Vertrauensschutz zu gew&auml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dass die Betriebsgrundst&uuml;cke nicht mitver&auml;u&szlig;ert wurden, sei unsch&auml;dlich, da sich die Erwerberin im Unternehmenskaufvertrag die langfristige Vermietung dieser Grundst&uuml;cke an die B-GmbH gesichert habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;, die Vorentscheidung, die Einspruchsentscheidung vom 04.02.2016 und den Umsatzsteuer-&Auml;nderungsbescheid vom 25.06.2014 ersatzlos aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet; sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur&uuml;ckverweisung des Rechtsstreits an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat keine Feststellungen dazu getroffen, ob zwischen der Erwerberin und der B-GmbH eine Organschaft besteht, aufgrund derer die Erwerberin die bisherige unternehmerische T&auml;tigkeit der Kl&auml;gerin unver&auml;ndert fortgef&uuml;hrt haben k&ouml;nnte und die GmbH-Anteile ein hierf&uuml;r ausreichendes Teilverm&ouml;gen sein k&ouml;nnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG kann der Unternehmer u.a. die gesetzlich geschuldete Steuer f&uuml;r sonstige Leistungen, die von einem anderen Unternehmer f&uuml;r sein Unternehmen ausgef&uuml;hrt worden sind, als Vorsteuer abziehen. Vom Vorsteuerabzug ausgeschlossen ist u.a. die Steuer f&uuml;r die sonstigen Leistungen, die der Unternehmer zur Ausf&uuml;hrung steuerfreier Ums&auml;tze verwendet (&sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Diese Vorschriften setzten im Streitjahr Art.&nbsp;168 Buchst.&nbsp;a der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.11.2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL) in nationales Recht um (fr&uuml;her: Art.&nbsp;17 der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.05.1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern), wonach der Steuerpflichtige u.a. berechtigt ist, in dem Mitgliedstaat, in dem er diese Ums&auml;tze bewirkt, vom Betrag der von ihm geschuldeten Steuer die in diesem Mitgliedstaat geschuldete oder entrichtete Mehrwertsteuer f&uuml;r Dienstleistungen, die ihm von einem anderen Steuerpflichtigen erbracht wurden oder werden, abzuziehen, soweit die Dienstleistungen f&uuml;r die Zwecke seiner besteuerten Ums&auml;tze verwendet werden. &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 und 2 UStG sind deshalb (trotz ihres begrifflich &quot;umgekehrten&quot; Ansatzes) richtlinienkonform auszulegen (vgl. BFH-Urteile vom 08.03.2001&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;24\/98, BFHE 194, 522, BStBl II 2003, 430, unter II., Rz&nbsp;13; vom 16.05.2002&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;56\/00, BFHE 199, 37, BStBl II 2006, 725, unter II.2.a, Rz&nbsp;21; BFH-Beschl&uuml;sse vom 20.02.2013&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;26\/10, BFHE 240, 432, BStBl II 2013, 464, Rz&nbsp;26; vom 13.03.2019&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;28\/17, BFHE 264, 367, BFH\/NV 2019, 1034, Rz&nbsp;28).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG hat in doppelter Hinsicht zutreffend angenommen, dass die Kl&auml;gerin Unternehmerin i.S. des &sect;&nbsp;2 UStG und Steuerpflichtige i.S. des Art.&nbsp;9 MwStSystRL war, die die Anteile an der B-GmbH in ihrem Unternehmensverm&ouml;gen gehalten hat. Sie hat auch die streitigen Leistungen bezogen und ist deshalb personell zum Vorsteuerabzug berechtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Unternehmer ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG, wer eine gewerbliche oder berufliche T&auml;tigkeit selbst&auml;ndig aus&uuml;bt. Bei richtlinienkonformer Anwendung muss hierf&uuml;r eine wirtschaftliche T&auml;tigkeit i.S. der Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1, Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 MwStSystRL ausge&uuml;bt werden (vgl. BFH-Urteil vom 12.08.2015&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;43\/13, BFHE 251, 253, BStBl II 2015, 919, Rz&nbsp;33).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zutreffend hat das FG angenommen, dass die Kl&auml;gerin in Bezug auf die B-GmbH an sich als gesch&auml;ftsleitende Holding wirtschaftlich t&auml;tig ist; denn die Vermietung eines Geb&auml;udes durch eine Holdinggesellschaft an ihre Tochtergesellschaft stellt einen &quot;Eingriff in die Verwaltung&quot; der Tochtergesellschaft dar, der als wirtschaftliche T&auml;tigkeit i.S. von Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 MwStSystRL anzusehen ist, vorausgesetzt, die Vermietung ist &#8211;wie im Streitfall&#8211; nachhaltig und wird entgeltlich erbracht (vgl. EuGH-Urteil Marle Participations vom 05.07.2018&nbsp;&#8211; C-320\/17, EU:C:2018:537, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2018, 1713). &quot;Eingriffe einer Holding in die Verwaltung ihrer Tochtergesellschaft&quot; sind alle Ums&auml;tze, die eine wirtschaftliche T&auml;tigkeit darstellen und von der Holding f&uuml;r ihre Tochtergesellschaft erbracht werden (EuGH-Urteil Marle Participations, EU:C:2018:537, DStR 2018, 1713, Rz&nbsp;32). Dies w&auml;re ohne das Vorliegen einer Organschaft der Fall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ebenso zutreffend hat das FG indes erkannt, dass die Kl&auml;gerin als Organtr&auml;gerin der B-GmbH &#8211;bis zum Ende der Organschaft mit der B-GmbH durch Wegfall der finanziellen Eingliederung&#8211; zusammen mit der B-GmbH als Organgesellschaft eine eigenunternehmerische T&auml;tigkeit (Herstellung von Waren) ausge&uuml;bt hat, die weder in der Vermietung des Betriebsgrundst&uuml;cks noch im Halten der Beteiligung an der B-GmbH bestand (vgl. allgemein BFH-Urteil vom 26.06.2019&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;3\/17, zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung bestimmt, DStR 2019, 2135, Rz&nbsp;34&nbsp;ff.). Die Vermietung war in Folge von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 UStG ein nicht steuerbarer Innenumsatz (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 26.11.1996&nbsp;&#8211; VII&nbsp;R&nbsp;49\/96, BFH\/NV 1997, 537, unter 1.b, Rz&nbsp;16).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Zu Recht besteht zwischen den Beteiligten kein Streit dar&uuml;ber, dass nach den tats&auml;chlichen Feststellungen des FG die Kl&auml;gerin als Leistungsempf&auml;ngerin die Eingangsleistungen bezogen hat (vgl. zu diesem Erfordernis bei Anteils&uuml;bertragung BFH-Beschluss vom 30.04.2014&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;33\/11, BFH\/NV 2014, 1239, Rz&nbsp;17&nbsp;ff., 20&nbsp;ff.). Dies gilt sowohl f&uuml;r die Beratungsleistungen als auch f&uuml;r die Leistungen der Notarin, die sich auf einen anderen Vertrag als den Kaufvertrag &uuml;ber die GmbH-Anteile bezogen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die bisherigen tats&auml;chlichen Feststellungen des FG reichen allerdings nicht aus, um zu beurteilen, ob FA und FG den Vorsteuerabzug zutreffend nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG versagt haben, weil die Ver&auml;u&szlig;erung der Anteile an der B-GmbH an die Erwerberin und die Einbringung der Anteile an der B-GmbH in die Erwerberin gegen Gew&auml;hrung von Gesellschaftsrechten ein steuerfreier Umsatz oder als Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung nicht steuerbar ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Steuerfrei sind nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;f UStG die Ums&auml;tze (und die Vermittlung der Ums&auml;tze) von Anteilen an Gesellschaften und anderen Vereinigungen. Dies setzt Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;f MwStSystRL in nationales Recht um, wonach die Mitgliedstaaten die Ums&auml;tze (einschlie&szlig;lich der Vermittlung, jedoch mit Ausnahme der Verwahrung und der Verwaltung), die sich auf Aktien, Anteile an Gesellschaften und Vereinigungen, Schuldverschreibungen oder sonstige Wertpapiere beziehen, von der Mehrwertsteuer befreien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Bei den Anteilen i.S. des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;f UStG, Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;f MwStSystRL handelt es sich um Papiere, die ein Eigentumsrecht an juristischen Personen begr&uuml;nden, sowie um solche, die ihrer Art nach mit den in dieser Vorschrift speziell genannten Papieren vergleichbar sind (vgl. EuGH-Urteile Granton Advertising vom 12.06.2014&nbsp;&#8211; C-461\/12, EU:C:2014:1745, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2014, 756, Rz&nbsp;27; Hedqvist vom 22.10.2015&nbsp;&#8211; C-264\/14, EU:C:2015:718, DStR 2015, 2433, Rz&nbsp;54). Dazu geh&ouml;ren insbesondere die Anteile an einer GmbH (Abschn.&nbsp;4.8.10 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses &#8211;UStAE&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Als Umsatz kommt insoweit die vom FG in den Urteilsgr&uuml;nden angesprochene Ver&auml;u&szlig;erung von Anteilen in Betracht (vgl. BFH-Urteil vom 04.02.2015&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;14\/14, BFHE 250, 240, BStBl II 2015, 908, Rz&nbsp;40; EuGH-Urteil SKF, EU:C:2009:665, BFH\/NV 2009, 2099, Rz&nbsp;50), da sie die rechtliche und finanzielle Lage zwischen den Parteien &auml;ndert und au&szlig;erdem geeignet ist, Rechte und Pflichten der Parteien in Bezug auf die Anteile zu begr&uuml;nden, zu &auml;ndern oder zum Erl&ouml;schen zu bringen (vgl. zu diesem Erfordernis EuGH-Urteile SKF, EU:C:2009:665, BFH\/NV 2009, 2099, Rz&nbsp;48; DTZ Zadelhoff vom 05.07.2012&nbsp;&#8211; C-259\/11, EU:C:2012:423, UR 2012, 672, Rz&nbsp;23&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Aber auch die vom FG nicht gesondert angesprochene Einbringung (Sacheinlage) der Anteile in die Erwerberin gegen Gew&auml;hrung von Gesellschaftsanteilen kommt als Umsatz in Betracht (vgl. allgemein BFH-Urteile vom 13.11.2003&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;79\/01, BFHE 204, 332, BStBl II 2004, 375, unter II.2.c&nbsp;aa, Rz&nbsp;33 ff.; vom 06.10.2005&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;7\/04, BFH\/NV 2006, 834, unter II.b, Rz&nbsp;15; s.a. BFH-Urteile vom 08.11.1995&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;63\/94, BFHE 179, 189, BStBl II 1996, 114; vom 15.05.1997&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;67\/94, BFHE 183, 278, BStBl II 1997, 705; BFH-Beschluss vom 27.09.2001&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;32\/00, BFHE 196, 349, BFH\/NV 2002, 143, unter III.2., Rz&nbsp;35 und 36; BFH-Urteil vom 11.11.2015&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;8\/15, BFHE 252, 468, BFH\/NV 2016, 863, Rz&nbsp;20; EuGH-Urteile Polski Trawertyn vom 01.03.2012&nbsp;&#8211; C-280\/10, EU:C:2012:107, UR 2012, 366, Rz&nbsp;32; Malburg vom 13.03.2014&nbsp;&#8211; C-204\/13, EU:C:2014:147, HFR 2014, 456, Rz&nbsp;35), da auch sie i.S. der unter II.4.b&nbsp;bb genannten Rechtsprechung sowohl die rechtliche und finanzielle Lage der am Gesch&auml;ft beteiligten Parteien als auch die Rechte und Pflichten in Bezug auf die Anteile &auml;ndert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Auf die Steuerbefreiung kann zwar verzichtet werden (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 UStG, Art.&nbsp;137 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a MwStSystRL; zur zeitlichen Grenze s. BFH-Urteile vom 19.12.2013&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;6\/12, BFHE 245, 71, BStBl II 2017, 837, Rz&nbsp;22, 24&nbsp;f., 31; vom 21.10.2015&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;40\/13, BFHE 251, 474, BStBl II 2017, 852, Rz&nbsp;57; Abschn.&nbsp;9.1 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 UStAE); nach den tats&auml;chlichen Feststellungen des FG ist ein solcher Verzicht aber nicht erfolgt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Ein Fall, in dem die bezogenen Eingangsleistungen f&uuml;r die Anteilsver&auml;u&szlig;erung zu den allgemeinen Aufwendungen der Kl&auml;gerin geh&ouml;ren und &#8211;als solche (z.B. indem sie zu den Kostenelementen der Produktpreise der B-GmbH geh&ouml;ren)&#8211; Kostenelemente der von ihr mit Hilfe der B-GmbH ansonsten gelieferten Gegenst&auml;nde (und ggf. erbrachten Dienstleistungen) sind (vgl. dazu EuGH-Urteile SKF, EU:C:2009:665, BFH\/NV 2009, 2099, Rz&nbsp;58 und 62; Sveda vom 22.10.2015&nbsp;&#8211; C-126\/14, EU:C:2015:712, UR 2015, 910, Rz&nbsp;28 und 30; C&nbsp;&#038;&nbsp;D Foods Acquisition vom 08.11.2018&nbsp;&#8211; C-502\/17, EU:C:2018:888, DStR 2018, 2425, Rz&nbsp;13, 35 und 39; The Chancellor, Masters and Scholars of the University of Cambridge vom 03.07.2019&nbsp;&#8211; C-316\/18, EU:C:2019:559, HFR 2019, 734, Rz&nbsp;31&nbsp;f.; s.a. BFH-Urteil in BFHE 232, 278, BStBl II 2012, 68, Rz&nbsp;48 und 50), liegt nach den tats&auml;chlichen Feststellungen des FG nicht vor, so dass ein Vorsteuerabzug unter diesem Gesichtspunkt ausscheidet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Indes unterliegen Ums&auml;tze im Rahmen einer Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung an einen anderen Unternehmer f&uuml;r dessen Unternehmen nicht der Umsatzsteuer (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Voraussetzung hierf&uuml;r ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1a Satz&nbsp;2 UStG, dass ein Unternehmen oder ein in der Gliederung eines Unternehmens gesondert gef&uuml;hrter Betrieb im Ganzen entgeltlich oder unentgeltlich &uuml;bereignet oder in eine Gesellschaft eingebracht wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Vorschrift ist entsprechend Art.&nbsp;19 MwStSystRL richtlinienkonform auszulegen (vgl. BFH-Urteile vom 06.07.2016&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;1\/15, BFHE 254, 283, BStBl II 2016, 909, Rz&nbsp;29; vom 29.08.2018&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;37\/17, BFHE 262, 286, BStBl II 2019, 378, Rz&nbsp;21), wonach die Mitgliedstaaten &quot;die &Uuml;bertragung eines Gesamt- oder Teilverm&ouml;gens, die entgeltlich oder unentgeltlich oder durch Einbringung in eine Gesellschaft erfolgt, behandeln, als ob keine Lieferung von Gegenst&auml;nden vorliegt, und den Beg&uuml;nstigten der &Uuml;bertragung als Rechtsnachfolger des &Uuml;bertragenden ansehen&quot; k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der Tatbestand der Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung erfasst die &Uuml;bertragung von Gesch&auml;ftsbetrieben und von selbst&auml;ndigen Unternehmensteilen, die als Zusammenfassung materieller und immaterieller Bestandteile ein Unternehmen oder einen Unternehmensteil bilden, mit dem eine selbst&auml;ndige wirtschaftliche T&auml;tigkeit fortgef&uuml;hrt werden kann (EuGH-Urteile Zita Modes vom 27.11.2003&nbsp;&#8211; C-497\/01, EU:C:2003:644, UR 2004, 19, Rz&nbsp;40; Schriever vom 10.11.2011&nbsp;&#8211; C-444\/10, EU:C:2011:724, BStBl II 2012, 848, Rz&nbsp;25; SKF, EU:C:2009:665, BFH\/NV 2009, 2099, Rz&nbsp;37; BFH-Urteile vom 18.01.2012&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;27\/08, BFHE 235, 571, BStBl II 2012, 842, und in BFHE 262, 286, BStBl II 2019, 378, Rz&nbsp;22).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) &Uuml;bertragen werden muss ein Gesamt- oder &quot;Teilverm&ouml;gen&quot;. Bei Letzterem handelt es sich um einen autonomen unionsrechtlichen Begriff, der eine einheitliche Auslegung finden muss, um eine unterschiedliche Anwendung der Mehrwertsteuerregelung in den Mitgliedstaaten zu verhindern (vgl. EuGH-Urteile Zita Modes, EU:C:2003:644, UR 2004, 19, Rz&nbsp;32 und 34&nbsp;f., und Schriever, EU:C:2011:724, BStBl II 2012, 848, Rz&nbsp;22). Er bezieht sich auf eine Kombination von Bestandteilen eines Unternehmens, die zur Aus&uuml;bung einer wirtschaftlichen T&auml;tigkeit ausreicht, auch wenn diese T&auml;tigkeit nur Teil eines gr&ouml;&szlig;eren Unternehmens ist, von dem sie abgespalten wurde (vgl. BFH-Urteile vom 19.12.2012&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;38\/10, BFHE 240, 366, BStBl II 2013, 1053, Rz&nbsp;35; in BFHE 250, 240, BStBl II 2015, 908, Rz&nbsp;26; zum Teilbetrieb s. BFH-Beschluss vom 16.11.2009&nbsp;&#8211; V&nbsp;B&nbsp;37\/09, BFH\/NV 2010, 450, Rz&nbsp;8). Dies ist aus der Sicht des Erwerbers zu bestimmen (vgl. BFH-Urteile vom 29.08.2012&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;10\/12, BFHE 239, 359, BStBl II 2013, 221, Rz&nbsp;27; in BFHE 240, 366, BStBl II 2013, 1053, Rz&nbsp;45). Die organisatorischen Verh&auml;ltnisse beim Ver&auml;u&szlig;erer sind nicht entscheidend (vgl. BFH-Urteil vom 04.02.2015&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;42\/13, BFHE 248, 472, BStBl II 2015, 616, Rz&nbsp;20). Beim Ver&auml;u&szlig;erer f&uuml;r die T&auml;tigkeit notwendige Gegenst&auml;nde, &uuml;ber die der Erwerber bereits selbst verf&uuml;gt, m&uuml;ssen deshalb z.B. nicht mit&uuml;bertragen werden (vgl. EuGH-Urteil Schriever, EU:C:2011:724, BStBl II 2012, 848, Rz&nbsp;29; BFH-Urteile in BFHE 262, 286, BStBl II 2019, 378, Rz&nbsp;35, 38; in DStR 2019, 2135).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Der Erwerber muss au&szlig;erdem beabsichtigen, den &uuml;bertragenen Gesch&auml;ftsbetrieb oder Unternehmensteil zu betreiben; nicht beg&uuml;nstigt ist die sofortige Abwicklung der &uuml;bernommenen Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit (EuGH-Urteil Zita Modes, EU:C:2003:644, UR 2004, 19, Rz&nbsp;44; BFH-Urteile vom 30.04.2009&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;4\/07, BFHE 226, 138, BStBl II 2009, 863, unter II.2.a, Rz&nbsp;25; vom 18.09.2008&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;21\/07, BFHE 222, 170, BStBl II 2009, 254, unter II.1.a, Rz&nbsp;20). Der Erwerber darf aber den von ihm erworbenen Gesch&auml;ftsbetrieb z.B. aus betriebswirtschaftlichen oder kaufm&auml;nnischen Gr&uuml;nden in seinem Zuschnitt &auml;ndern oder modernisieren (vgl. BFH-Urteile vom 23.08.2007&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;14\/05, BFHE 219, 229, BStBl II 2008, 165, unter II.1.b, Rz&nbsp;31; in BFHE 239, 359, BStBl II 2013, 221, Rz&nbsp;22).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ff) Ob das &uuml;bertragene Unternehmensverm&ouml;gen als hinreichendes Ganzes die Aus&uuml;bung einer wirtschaftlichen T&auml;tigkeit erm&ouml;glicht, und ob die vor und nach der &Uuml;bertragung ausge&uuml;bten T&auml;tigkeiten &uuml;bereinstimmen oder sich hinreichend &auml;hneln, ist von den nationalen Gerichten (vgl. BFH-Urteil in BFHE 232, 278, BStBl II 2012, 68, Rz&nbsp;53) im Rahmen einer Gesamtw&uuml;rdigung (vgl. BFH-Urteile vom 05.06.2014&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;10\/13, BFH\/NV 2014, 1600, Rz&nbsp;10; in BFHE 250, 240, BStBl II 2015, 908, Rz&nbsp;27) zu entscheiden. Dabei ist der Art der wirtschaftlichen T&auml;tigkeit, deren Fortf&uuml;hrung geplant ist, besondere Bedeutung beizumessen (vgl. EuGH-Urteil Schriever, EU:C:2011:724, BStBl II 2012, 848, Rz&nbsp;32; BFH-Urteil vom 12.08.2015&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;16\/14, BFHE 251, 275, BFH\/NV 2016, 346, Rz&nbsp;25). Die vom FG als Tatsacheninstanz vorzunehmende Gesamtw&uuml;rdigung ist nur in den Grenzen des &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO &uuml;berpr&uuml;fbar (vgl. BFH-Urteile vom 03.07.2014&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;12\/13, BFH\/NV 2014, 1603, Rz&nbsp;15; in BFHE 251, 275, BFH\/NV 2016, 346, Rz&nbsp;32).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Zur Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung bei Ver&auml;u&szlig;erung von Anteilen hat der EuGH im Urteil SKF (EU:C:2009:665, BFH\/NV 2009, 2099, Leits&auml;tze&nbsp;1 und 4) entschieden, dass die Ver&auml;u&szlig;erung s&auml;mtlicher Aktien an einer zu 100&nbsp;% gehaltenen Tochtergesellschaft sowie einer verbleibenden Beteiligung an einer beherrschten Gesellschaft, an der sie fr&uuml;her zu 100&nbsp;% beteiligt war, eine &Uuml;bertragung eines Gesamt- oder Teilverm&ouml;gens sein kann. Der Umstand, dass sich die Aktienver&auml;u&szlig;erung in mehreren Schritten vollzieht, l&auml;sst diese Feststellungen unber&uuml;hrt. Die &Uuml;berpr&uuml;fung, ob die Voraussetzungen hierf&uuml;r vorliegen, hat der EuGH dem nationalen Gericht &uuml;berlassen (vgl. EuGH-Urteil SKF, EU:C:2009:665, BFH\/NV 2009, 2099, Rz&nbsp;38&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der BFH hat sich dieser Rechtsprechung angeschlossen und unter Aufgabe der fr&uuml;heren Rechtsprechung (BFH-Urteil vom 29.10.1987&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;33, 34\/81, BFHE 151, 237, BStBl II 1988, 92) ausgef&uuml;hrt, dass die &Uuml;bertragung von Gesellschaftsanteilen eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung hinsichtlich des Unternehmensverm&ouml;gens der Gesellschaft, an der die Anteile bestehen, begr&uuml;ndet, wenn alle Anteile an der Gesellschaft &uuml;bertragen werden (vgl. BFH-Urteil in BFHE 232, 278, BStBl II 2012, 68, Leitsatz&nbsp;2). Tragend entschieden hat der BFH, dass dies bei einer Ver&auml;u&szlig;erung von 99&nbsp;% der Anteile nicht der Fall ist (vgl. BFH-Urteil in BFHE 232, 278, BStBl II 2012, 68, Rz&nbsp;22).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Best&auml;tigt wird diese Sichtweise durch das EuGH-Urteil X (EU:C:2013:346, UR 2013, 582, Leitsatz): Danach kann die Ver&auml;u&szlig;erung von 30&nbsp;% der Anteile an einer Gesellschaft, f&uuml;r die der Ver&auml;u&szlig;erer mehrwertsteuerpflichtige Dienstleistungen erbringt, falls sie &uuml;berhaupt in den Anwendungsbereich der Mehrwertsteuer f&auml;llt (vgl. zur Abgrenzung EuGH-Urteil C&nbsp;&#038;&nbsp;D Foods Acquisition, EU:C:2018:888, DStR 2018, 2425), keine &Uuml;bertragung des Gesamtverm&ouml;gens oder eines Teilverm&ouml;gens bei der Lieferung von Gegenst&auml;nden oder bei Dienstleistungen i.S. dieser Bestimmungen sein; dies gilt unabh&auml;ngig davon, ob die anderen Anteilseigner die &uuml;brigen Anteile an dieser Gesellschaft praktisch gleichzeitig an dieselbe Person &uuml;bertragen oder diese &Uuml;bertragung in engem Zusammenhang mit den f&uuml;r diese Gesellschaft ausge&uuml;bten Managementt&auml;tigkeiten steht. Zur Begr&uuml;ndung hat der EuGH ausgef&uuml;hrt, dass die Inhaberschaft von Anteilen an einem Unternehmen im Gegensatz zur Inhaberschaft von Verm&ouml;genswerten dieses Unternehmens nicht hinreicht, um eine selbst&auml;ndige wirtschaftliche T&auml;tigkeit fortf&uuml;hren zu k&ouml;nnen (EuGH-Urteil X, EU:C:2013:346, UR 2013, 582, Rz&nbsp;35), und eine blo&szlig;e Ver&auml;u&szlig;erung von Anteilen ohne gleichzeitige &Uuml;bertragung von Verm&ouml;genswerten den Erwerber nicht in die Lage versetzt, eine selbst&auml;ndige wirtschaftliche T&auml;tigkeit als Rechtsnachfolger des Ver&auml;u&szlig;erers fortzuf&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Anders ist es aber nach der Rechtsprechung des EuGH, wenn die Beteiligung mit unmittelbaren oder mittelbaren Eingriffen in die Verwaltung der Gesellschaft einhergeht, an der die Beteiligung erworben worden ist, sofern die Eingriffe die Durchf&uuml;hrung von Transaktionen einschlie&szlig;en, die der Mehrwertsteuer unterliegen (EuGH-Urteil X, EU:C:2013:346, UR 2013, 582, Rz&nbsp;37). Der Gesellschaftsanteil muss Teil einer eigenst&auml;ndigen Einheit sein, die eine selbst&auml;ndige wirtschaftliche Bet&auml;tigung erm&ouml;glicht, und diese T&auml;tigkeit muss vom Erwerber fortgef&uuml;hrt werden (EuGH-Urteil X, EU:C:2013:346, UR 2013, 582, Rz&nbsp;38).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>g) Nach diesen Grunds&auml;tzen h&auml;lt das Urteil des FG einer revisionsrechtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung nicht stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zwar ist das FG zu Recht davon ausgegangen, dass nach der neueren Rechtsprechung des EuGH &#8211;sofern keine Organschaft vorliegt&#8211; die Inhaberschaft von Anteilen an einem Unternehmen (im Gegensatz zur Inhaberschaft von Verm&ouml;genswerten dieses Unternehmens) an sich nicht hinreicht, um eine selbst&auml;ndige wirtschaftliche T&auml;tigkeit fortf&uuml;hren zu k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung scheidet bei isolierter Betrachtung der Ver&auml;u&szlig;erung der Anteile aufgrund der Ausf&uuml;hrungen unter II.4.e an sich aus, weil eine Beteiligung an einem Unternehmen kein &quot;hinreichendes Ganzes&quot; i.S. eines Teilverm&ouml;gens ist. Soweit dem BFH-Urteil in BFHE 232, 278, BStBl II 2012, 68 dem widersprechende Ausf&uuml;hrungen zu entnehmen sein k&ouml;nnten, w&auml;ren diese Ausf&uuml;hrungen aus Sicht des erkennenden Senats insoweit durch die sp&auml;tere Rechtsprechung des EuGH &uuml;berholt (vgl. auch W&auml;ger in Birkenfeld\/W&auml;ger, Das gro&szlig;e Umsatzsteuer-Handbuch, Aktuell Berichtszeitraum IV.&nbsp;Quartal 2018, Rz&nbsp;105; ders., UR 2014, 81, 85&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Zu einem anderen Ergebnis f&uuml;hrt nicht, dass man in einer Beteiligungsver&auml;u&szlig;erung bei Beendigung der Organschaft umsatzsteuerrechtlich eine &Uuml;bertragung der zuvor dem Organtr&auml;ger zuzurechnenden Wirtschaftsg&uuml;ter sehen k&ouml;nnte (W&auml;ger in Birkenfeld\/ W&auml;ger, a.a.O., Aktuell Berichtszeitraum IV.&nbsp;Quartal 2018, Rz&nbsp;105). Denn selbst wenn man ann&auml;hme, dass Gegenstand des Vertrags der Kl&auml;gerin mit der Erwerberin eine &Uuml;bertragung der zuvor dem Organtr&auml;ger zuzurechnenden Wirtschaftsg&uuml;ter w&auml;re, w&uuml;rde die Erwerberin (ohne das Vorliegen einer Organschaft) das Produktionsunternehmen der Kl&auml;gerin nicht fortf&uuml;hren. Die Fortf&uuml;hrung w&uuml;rde durch einen Dritten (die B-GmbH) erfolgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Der Senat weicht mit dieser Beurteilung nicht in entscheidungserheblicher Weise vom BFH-Urteil in BFHE 232, 278, BStBl II 2012, 68 ab; denn die dortigen Ausf&uuml;hrungen f&uuml;r den Fall einer (dort nicht vorliegenden) 100&nbsp;%-Beteiligung waren nicht tragend (vgl. zur fehlenden Anfragepflicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;11 FGO in einem solchen Fall BFH-Urteile vom 21.02.2013&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;27\/11, BFHE 240, 487, BStBl II 2013, 529, Rz&nbsp;37; vom 28.08.2014&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;22\/14, BFH\/NV 2015, 17, Rz&nbsp;21). Tragend im dortigen Fall sind nur die Ausf&uuml;hrungen zu einer (dort vorliegenden) 99&nbsp;%-Beteiligung, die der vorliegenden Beurteilung nicht widersprechen. F&uuml;r diese hat der V.&nbsp;Senat des BFH das Vorliegen einer Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung verneint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Soweit sich die Kl&auml;gerin auf Vertrauensschutz berufen hat, liegt kein Fall des &sect;&nbsp;176 AO (vgl. dazu BFH-Urteil in DStR 2019, 2135) vor, da das EuGH-Urteil X vom 30.05.2013 (EU:C:2013:346, UR 2013, 582) und die erstmalige Steueranmeldung f&uuml;r das Streitjahr vom 17.07.2013 stammen. Die Berufung der Kl&auml;gerin auf eine &Uuml;bergangsregelung der Finanzverwaltung (hier: das BMF-Schreiben in BStBl I 2013, 1625, vorletzter Absatz) ist im Festsetzungsverfahren nicht m&ouml;glich (vgl. BFH-Beschluss vom 11.02.2014&nbsp;&#8211; V&nbsp;B&nbsp;103\/13, BFH\/NV 2014, 739).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Allerdings hat das FG zu Unrecht ungepr&uuml;ft gelassen, ob zwischen der Erwerberin und der B-GmbH eine Organschaft besteht (vgl. allgemein zu dieser M&ouml;glichkeit BFH-Urteil vom 03.12.2015&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;36\/13, BFHE 251, 556, BStBl II 2017, 563, Rz&nbsp;27 und 28).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Aufgrund der Organschaft bestand die unternehmerische T&auml;tigkeit der Organtr&auml;gerin gem&auml;&szlig; den Ausf&uuml;hrungen unter II.3.c nicht im Halten der Beteiligung, sondern in einer eigenunternehmerischen T&auml;tigkeit (Herstellung von Waren).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Deshalb steht auch die unter II.4.e und II.4.f genannte Rechtsprechung, die Nicht-Organschafts-F&auml;lle betrifft, der Annahme einer Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung im Falle einer Organschaft nicht entgegen, wenn die Erwerberin diese T&auml;tigkeit unver&auml;ndert fortf&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) L&auml;ge eine Organschaft vor, k&ouml;nnte die Beteiligung an der B-GmbH ein Teilverm&ouml;gen sein; denn nach der unter II.4.b&nbsp;cc genannten Rechtsprechung d&uuml;rfen beim Ver&auml;u&szlig;erer notwendige Gegenst&auml;nde vom Erwerber angemietet und m&uuml;ssen deshalb z.B. nicht mit&uuml;bertragen werden (vgl. EuGH-Urteil Schriever, EU:C:2011:724, BStBl II 2012, 848, Rz&nbsp;29; BFH-Urteil in BFHE 262, 286, BStBl II 2019, 378, Rz&nbsp;35). Dies w&auml;re hier in Bezug auf die Betriebsgrundst&uuml;cke der Fall, falls auch ohne deren &Uuml;bertragung eine neue Organschaft besteht, weil dann umsatzsteuerrechtlich Leistungsempf&auml;ngerin der Vermietungsleistung der Kl&auml;gerin die Erwerberin w&auml;re. Wenn die Voraussetzungen der Organschaft aufgrund der bei der Erwerberin vorhandenen und von der Kl&auml;gerin hinzu erworbenen Gegenst&auml;nde (Anteile an der B-GmbH) vorhanden w&auml;ren (vgl. dazu auch BFH-Urteil in DStR 2019, 2135), w&auml;re die Beteiligung an der Organgesellschaft aufgrund der unter II.4.b&nbsp;dd genannten Rechtsprechung ein hinreichendes Ganzes, mit der die Organtr&auml;gerin die bisherige eigenunternehmerische T&auml;tigkeit fortf&uuml;hren k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Dies zeigt auch der Vergleich mit der (f&uuml;r eine eigenunternehmerische T&auml;tigkeit in Form der Herstellung von Waren ebenfalls erforderlichen) organisatorischen Eingliederung i.S. des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 UStG (bzw. den i.S. des Art.&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 MwStSystRL genannten gegenseitigen organisatorischen Beziehungen): Insofern wird &#8211;soweit ersichtlich&#8211; nicht verlangt, dass f&uuml;r eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung die insoweit bestehenden Rechtsverh&auml;ltnisse mit &quot;&uuml;bertragen&quot; werden. Dies wird oftmals auch praktisch unm&ouml;glich sein, so dass eine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung insoweit von vornherein ausgeschlossen w&auml;re, falls man deren &Uuml;bertragung verlangen w&uuml;rde. F&uuml;r die die wirtschaftliche Eingliederung (bzw. die gegenseitigen wirtschaftlichen Beziehungen) begr&uuml;ndenden Rechtsverh&auml;ltnisse kann nichts anderes gelten. Auch die wirtschaftliche Eingliederung kann sich aus Leistungen des Organtr&auml;gers ergeben, die im Rahmen der Ver&auml;u&szlig;erung nicht auf die Erwerberin der Anteile &uuml;bertragen werden k&ouml;nnen, wie z.B. Beratungsleistungen eines Angeh&ouml;rigen einer bestimmten Berufsgruppe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Sache ist nicht spruchreif. Das FG hat keine tats&auml;chlichen Feststellungen getroffen, die es erm&ouml;glichen w&uuml;rden zu beurteilen, ob zwischen der Erwerberin und der B-GmbH eine Organschaft besteht. Die Sache geht daher zur Nachholung der hierf&uuml;r erforderlichen Feststellungen an das FG zur&uuml;ck. Ggf. wird das FG der offen gelassenen Frage nachgehen m&uuml;ssen, ob mit den Rechnungen das Recht auf Vorsteuerabzug im Streitjahr ausge&uuml;bt werden darf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung auf das FG folgt aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.9.2019, XI R 33\/18ECLI:DE:BFH:2019:U.180919.XIR33.18.0 Grunds&auml;tzlich keine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung trotz vollst&auml;ndiger &Uuml;bertragung der Anteile an einer GmbH; m&ouml;gliche Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung bei Begr&uuml;ndung einer Organschaft Leits&auml;tze 1. Die Inhaberschaft von Anteilen an einer GmbH reicht (im Gegensatz zur Inhaberschaft von Verm&ouml;genswerten dieser GmbH) f&uuml;r sich genommen nicht hin, um eine selbst&auml;ndige wirtschaftliche T&auml;tigkeit der Ver&auml;u&szlig;erin fortf&uuml;hren &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-33-18-grundsaetzlich-keine-geschaeftsveraeusserung-trotz-vollstaendiger-uebertragung-der-anteile-an-einer-gmbh-moegliche-geschaeftsveraeusserung-bei-begruendung-einer-organschaft\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;33\/18 &#8211; Grunds&auml;tzlich keine Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung trotz vollst&auml;ndiger &Uuml;bertragung der Anteile an einer GmbH; m&ouml;gliche Gesch&auml;ftsver&auml;u&szlig;erung bei Begr&uuml;ndung einer Organschaft<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71835","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71835","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71835"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71835\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71835"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71835"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71835"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}