{"id":71936,"date":"2020-02-15T18:06:35","date_gmt":"2020-02-15T16:06:35","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71936"},"modified":"2020-02-15T18:06:35","modified_gmt":"2020-02-15T16:06:35","slug":"ii-r-15-17-spielvergnuegungsteuer-nachschau-in-hamburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-15-17-spielvergnuegungsteuer-nachschau-in-hamburg\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;15\/17 &#8211; Spielvergn&uuml;gungsteuer-Nachschau in Hamburg"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.11.2019, II R 15\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.051119.IIR15.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Spielvergn&uuml;gungsteuer-Nachschau in Hamburg<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die Spielvergn&uuml;gungsteuer-Nachschau nach dem Hamburgischen Spielvergn&uuml;gungsteuergesetz ist ohne Anlass zul&auml;ssig.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die Nachschau erlaubt dem FA die Auslesung der Daten von Spielger&auml;ten mit Hilfe eigener Ausleseger&auml;te sowie deren Speicherung.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Die zeitnahe bauartbedingte L&ouml;schung des Datenspeichers im Spielger&auml;t hindert die Auswertung der ausgelesenen Daten nicht. Inhaltliche Bedenken gegen die Ausleseergebnisse sind tats&auml;chlich zu w&uuml;rdigen.<\/p>\n<\/p>\n<p>4. Hat das FA den Spieleinsatz exakt ermittelt, ist der Ansatz der entsprechenden Bemessungsgrundlage keine Sch&auml;tzung.<\/p>\n<\/p>\n<p>5. Die Anmeldung der Spielvergn&uuml;gungsteuer steht einer Steuerfestsetzung unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung gleich.<\/p>\n<\/p>\n<p>6. Das Hamburgische Spielvergn&uuml;gungsteuergesetz ist verfassungs- und unionsrechtskonform.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts Hamburg vom 07.02.2017 &#8211; 2 K 137\/14 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">A.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) betreibt eine Spielhalle mit Spielger&auml;ten mit Gewinnm&ouml;glichkeiten in Hamburg. Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Komplement&auml;rin der Kl&auml;gerin ist A. Die Anmeldung der Spielvergn&uuml;gungsteuer gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 des Hamburgischen Spielvergn&uuml;gungsteuergesetzes (HmbSpVStG) f&uuml;r den Streitzeitraum April 2012 ging am 10.05.2012 bei dem Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ein. Die Kl&auml;gerin erkl&auml;rte einen Spieleinsatz gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 HmbSpVStG in H&ouml;he von aaa&nbsp;EUR und errechnete eine Steuer in H&ouml;he von bbb&nbsp;EUR. Die Daten speicherte sie extern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 23.05.2012 f&uuml;hrte das FA nach einer kurz zuvor getroffenen Terminvereinbarung eine Spielvergn&uuml;gungsteuer-Nachschau durch. Nachdem von Seiten der Kl&auml;gerin die Ger&auml;te ge&ouml;ffnet worden waren, schlossen zwei Mitarbeiter des FA ein dem FA geh&ouml;rendes Ausleseger&auml;t der Firma D an die jeweiligen Schnittstellen der insgesamt zehn Spielger&auml;te an. Nach den Feststellungen des Finanzgerichts (FG) wurden damit Daten auf das Ausleseger&auml;t &uuml;berspielt und sp&auml;ter mittels Software der Firma D an einem PC-Arbeitsplatz des FA ausgedruckt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf Aufforderung des FA reichte die Kl&auml;gerin am 21.11.2012 u.a. f&uuml;r den Monat April 2012 Ger&auml;teausdrucke ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Seiner Auslesung hatte das FA entnommen, dass die Kl&auml;gerin f&uuml;r das Ger&auml;t mit der Nr.&nbsp;XXX-1 nur f&uuml;r die Zeit ab dem 15.04.2012 einen Spieleinsatz erfasst habe, obwohl es seit dem 13.02.2012 in der Spielhalle aufgestellt gewesen sei. Ebenso habe die Kl&auml;gerin im Falle eines Ger&auml;tetauschs f&uuml;r April 2012 nur das Tauschger&auml;t mit der Nr.&nbsp;XXX-2 ab dem 19.04.2012 erfasst, nicht hingegen das ausgetauschte Ger&auml;t mit der Nr.&nbsp;XXX-3, das bis zum 19.04.2012 betrieben worden sei. Zudem habe die Auslesung f&uuml;r das Ger&auml;t XXX-4 einen Spieleinsatz f&uuml;r den April 2012 ergeben, obwohl es ausweislich der Anmeldung der Kl&auml;gerin erst am 02.05.2012 in Betrieb genommen worden sein sollte. Im &Uuml;brigen waren die Ausdrucke der Kl&auml;gerin und des FA hinsichtlich der Positionen &quot;Nachf&uuml;llungen&quot; und &quot;Hopperinhalt&quot; identisch. Bei den Positionen &quot;Einwurf&quot;, &quot;Auswurf&quot; und &quot;Saldo 2&quot; betrugen die Werte in den Ausdrucken der Kl&auml;gerin die H&auml;lfte der Werte, die sich in den Ausdrucken des FA finden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die im Laufe des Jahres 2012 seitens der Kl&auml;gerin angemeldeten monatlichen Spieleins&auml;tze beliefen sich auf Betr&auml;ge zwischen ccc&nbsp;EUR und ddd&nbsp;EUR in den Monaten Januar bis April und auf Betr&auml;ge zwischen eee&nbsp;EUR und fff&nbsp;EUR in den Monaten Mai bis Dezember.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des Jahres 2013 leitete auf Betreiben des FA das daf&uuml;r zust&auml;ndige Finanzamt ein Strafverfahren gegen A wegen Verdachts der Hinterziehung von Spielvergn&uuml;gungsteuer ein. Im Rahmen dieses Ermittlungsverfahrens hatte A Akteneinsicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA erachtete die von ihm selbst ausgedruckten Ausleseergebnisse f&uuml;r zutreffend und sch&auml;tzte f&uuml;r diejenigen Zeiten\/Ger&auml;te, f&uuml;r die es keine Ausleseergebnisse erzielt hatte, die Spieleins&auml;tze in der Weise, dass es den sp&auml;teren Tagesspieleinsatz auf die fehlenden Tage herunterbrach. Mit Bescheid vom 10.10.2013 setzte das FA f&uuml;r den Monat April 2012 Spielvergn&uuml;gungsteuer in H&ouml;he von ggg&nbsp;EUR fest (Bemessungsgrundlage Spieleinsatz gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 HmbSpVStG hhh&nbsp;EUR). Zur Begr&uuml;ndung hei&szlig;t es, die angemeldeten Spieleins&auml;tze stimmten nicht mit denen im Rahmen der Nachschau am 23.05.2012 festgestellten Eins&auml;tzen &uuml;berein. F&uuml;r zwei Geldspielger&auml;te seien die Eins&auml;tze zeitanteilig gesch&auml;tzt worden. Eine n&auml;here Berechnung f&uuml;r diese Sch&auml;tzung enth&auml;lt die Anlage zum Bescheid.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage blieben erfolglos. Das FG ist nach Vernehmung zweier Mitarbeiter der hamburgischen Finanzverwaltung als Zeugen (vornehmlich betreffend das Zustandekommen der Ausdrucke im FA) sowie des Mitarbeiters der Firma D (B) zu der Auffassung gelangt, dass die Sch&auml;tzung der h&ouml;heren Steuer dem Grunde und der H&ouml;he nach rechtm&auml;&szlig;ig sei. Das FA sei befugt gewesen, im Rahmen der zul&auml;ssigen Nachschau eine eigene Auslesung vorzunehmen, deren Ergebnisse in Verbindung mit dem Erkl&auml;rungsverhalten der Kl&auml;gerin (anschlie&szlig;ender Anstieg der Spieleins&auml;tze) Zweifel an der Richtigkeit der kl&auml;gerischen Angaben begr&uuml;ndeten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin Verst&ouml;&szlig;e gegen formelles und materielles einfaches sowie h&ouml;herrangiges Recht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Bescheid leide bereits unter einem unheilbaren Begr&uuml;ndungsmangel nach &sect;&nbsp;121 Abs.&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO), da er nicht auf &sect;&nbsp;162 AO gest&uuml;tzt worden sei.&nbsp;&nbsp;Dessen Voraussetzungen l&auml;gen auch materiell-rechtlich nicht vor. Sie, die Kl&auml;gerin, habe ihre Aufzeichnungspflichten erf&uuml;llt, so dass ihrer Finanzbuchhaltung Beweiskraft nach &sect;&nbsp;158 AO zukomme. So wie das FG meine, bestimmte Positionen seien bei der Kl&auml;gerin halbiert, k&ouml;nnten ebenso die Positionen bei dem FA verdoppelt worden sein. Die Vorg&auml;nge bei der Daten&uuml;bertragung seitens des FA seien ungekl&auml;rt geblieben. Umst&auml;nde, die Anlass g&auml;ben, die Richtigkeit der Aufzeichnungen zu beanstanden, existierten nicht. Die ab Mai 2012 h&ouml;heren Ums&auml;tze seien auf verl&auml;ngerte &Ouml;ffnungszeiten in der Nachtzeit zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Es versto&szlig;e zudem gegen das Recht auf rechtliches Geh&ouml;r aus &sect;&nbsp;91 AO, dass das FA die Auslesung nicht sofort &uuml;berpr&uuml;ft, sondern erst nach 17&nbsp;Monaten den angefochtenen Bescheid erlassen habe. Die Spielger&auml;te speicherten die Daten maximal zwei Monate. Das Strafverfahren gegen A sei &uuml;ber ein Jahr nach Durchf&uuml;hrung der Nachschau eingeleitet worden. Es habe keine M&ouml;glichkeit mehr gegeben, eine gemeinsame Auslesung vorzunehmen, die Daten zu pr&uuml;fen, Stellung zu nehmen und so die Zahlen des FA zu widerlegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Daten aus der Auslesung der Ger&auml;te durch das FA unterl&auml;gen zudem einem Verwertungsverbot, da sie widerrechtlich erhoben worden seien. &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 HmbSpVStG erm&ouml;gliche einerseits bei w&ouml;rtlicher Auslegung alle erdenklichen Eingriffe, verpflichte andererseits den Steuerpflichtigen nur, die notwendigen Verrichtungen an den Spielger&auml;ten vorzunehmen, nicht, Eingriffe zu dulden. Das Auslesen bleibe dem Steuerpflichtigen vorbehalten. Nur so k&ouml;nne die eigentlich verfassungswidrig unbestimmte Norm noch verfassungsm&auml;&szlig;ig sein. Ferner d&uuml;rften die Befugnisse der Nachschau nicht in die gesetzlich austarierte Abstimmung zwischen Au&szlig;enpr&uuml;fung und Ermittlungsverfahren eingreifen. Den Zugriff er&ouml;ffne h&ouml;chstens die Au&szlig;enpr&uuml;fung nach &sect;&nbsp;147 Abs.&nbsp;6 AO. Im Ermittlungsverfahren sei das Auslesen privater Daten eine Durchsuchungsma&szlig;nahme; das eigenm&auml;chtige Kopieren, ein milderes Mittel zur Beschlagnahme, stehe als Fahndungsma&szlig;nahme nach &sect;&nbsp;105 der Strafprozessordnung (StPO) unter Richtervorbehalt und sei mit Rechtsmitteln nach &sect;&nbsp;304 StPO bzw. &sect;&nbsp;98 Abs.&nbsp;2 StPO angreifbar. Die Nachschau d&uuml;rfe dies nicht unterlaufen. Statt dessen sei das Auslesen der Ger&auml;te durch finanzamtseigene Technik ein Eingriff in Art.&nbsp;13 des Grundgesetzes (GG), ferner eine Verletzung des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung und auf Datenschutz nach Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 i.V.m. Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 GG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Schlie&szlig;lich sei das HmbSpVStG verfassungs- und unionsrechtswidrig. Die Freie und Hansestadt Hamburg habe nach Art.&nbsp;105 Abs.&nbsp;2a GG keine Gesetzgebungskompetenz. Die Steuer sei mit Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 GG sowie Art.&nbsp;12 GG unvereinbar und habe erdrosselnde Wirkung. Die auf dem Markt befindlichen Spielger&auml;te lie&szlig;en eine zutreffende Ermittlung der Bemessungsgrundlage nicht zu, weil sie auch Geldbetr&auml;ge als Einsatz erfassten, die nach der Umwandlung in Punkte in den Geldspeicher zur&uuml;ckgebucht und zur&uuml;ckgezahlt w&uuml;rden. Der Versto&szlig; gegen Unionsrecht bestehe zum einen in der &#8211;entgegen dem Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) Metropol Spielst&auml;tten vom 24.10.2013&nbsp;&#8211; C-440\/12 (EU:C:2013:687)&#8211; fehlenden Anrechnung der Umsatzsteuer auf die Spielvergn&uuml;gungsteuer, zum anderen in dem Versto&szlig; gegen die Notifizierungspflicht aus der Richtlinie 98\/34\/EG des Europ&auml;ischen Parlaments und des Rates vom 22.06.1998 &uuml;ber ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften (Amtsblatt&nbsp;L 204, 37).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin hat sinngem&auml;&szlig; beantragt,<br \/>unter Aufhebung des FG-Urteils den Spielvergn&uuml;gungsteuerbescheid f&uuml;r den Monat April 2012 vom 10.10.2013 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 09.04.2014 aufzuheben,<br \/>hilfsweise,<br \/>dergestalt zu &auml;ndern, dass die Spielvergn&uuml;gungsteuer auf iii&nbsp;EUR festgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">B. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die zul&auml;ssige (dazu I.) Revision ist nicht begr&uuml;ndet und nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;4 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen. Das FG hat im Ergebnis zu Recht erkannt, dass der auf die Auslesung durch das FA gest&uuml;tzte Bescheid zur Spielvergn&uuml;gungsteuer April 2012 rechtm&auml;&szlig;ig ist und die Kl&auml;gerin nicht in ihren Rechten verletzt. Er entspricht den Vorgaben des einfachen Rechts (dazu II.), die ihrerseits weder verfassungswidrig noch unionsrechtswidrig sind (dazu III.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist zul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Soweit die Kl&auml;gerin einen Antrag formuliert hat, der sich mit Aktenzeichen und Zahl nicht auf das vorliegende, sondern auf das parallele Revisionsverfahren II&nbsp;R&nbsp;14\/17 bezieht, handelt es sich offenkundig lediglich um einen Schreibfehler. Der Antrag ist daher so zu verstehen, dass die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>unter Aufhebung des FG-Urteils den Spielvergn&uuml;gungsteuerbescheid f&uuml;r den Monat April 2012 vom 10.10.2013 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 09.04.2014 aufzuheben,<br \/>hilfsweise,<br \/>dergestalt zu &auml;ndern, dass die Spielvergn&uuml;gungsteuer auf bbb&nbsp;EUR festgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Revision ist auch insoweit zul&auml;ssig, als der Antrag damit &uuml;ber den Antrag im Klageverfahren hinausreicht. Zwar darf ein Revisionsantrag grunds&auml;tzlich nicht &uuml;ber das Klagebegehren hinausgehen. Eine Erweiterung des Klageantrags im Revisionsverfahren ist unzul&auml;ssig. Es ist indessen anerkannt, dass keine Bindung an den Klageantrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 FGO besteht, wenn der Bundesfinanzhof (BFH) zu dem Ergebnis gelangt, der angefochtene Bescheid sei insgesamt rechtswidrig. Es ist deshalb dem Revisionskl&auml;ger nicht verwehrt, mit seinem Revisionsantrag geltend zu machen, ein solcher Ausnahmefall liege vor (vgl. BFH-Urteil vom 15.04.2010&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;67\/07, BFH\/NV 2010, 1606, Rz&nbsp;15, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin schuldet 5&nbsp;% des Spieleinsatzes als Spielvergn&uuml;gungsteuer (dazu 1.). Der angefochtene Bescheid legt zu Recht die von dem FA ausgelesenen sowie gesch&auml;tzten Werte &uuml;ber den Spieleinsatz zugrunde (dazu 2.) und durfte auch verfahrensrechtlich ergehen wie geschehen (dazu 3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Als Spielvergn&uuml;gungsteuer sind 5&nbsp;% des Spieleinsatzes festzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 HmbSpVStG unterliegt der Steuer nach den Vorschriften der HmbSpVStG der Aufwand f&uuml;r die Nutzung von Spielger&auml;ten i.S. von Absatz&nbsp;2, wenn der Aufwand in einem Spieleinsatz i.S. von Absatz&nbsp;3 besteht sowie der Aufstellort der Spielger&auml;te in Hamburg belegen und einer wenn auch begrenzten &Ouml;ffentlichkeit zug&auml;nglich ist. Nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 HmbSpVStG sind Spielger&auml;te i.S. von Abs.&nbsp;1 die Spielger&auml;te mit Geld- oder Warengewinnm&ouml;glichkeit (&sect;&nbsp;33c der Gewerbeordnung). &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 HmbSpVStG wiederum definiert als Spieleinsatz die Verwendung von Einkommen oder Verm&ouml;gen durch den Spieler zur Erlangung des Spielvergn&uuml;gens.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 HmbSpVStG ist Steuerschuldner der Halter des Spielger&auml;tes. Halter ist derjenige, f&uuml;r dessen Rechnung das Spielger&auml;t aufgestellt wird (Aufsteller).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 HmbSpVStG betr&auml;gt die Steuer f&uuml;r die Nutzung von Spielger&auml;ten i.S. von &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 HmbSpVStG 5 vom Hundert des Spieleinsatzes.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die Befreiungsvorschriften des &sect;&nbsp;2 HmbSpVStG sind im Streitfall ersichtlich nicht einschl&auml;gig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die dem angefochtenen Bescheid zugrunde gelegte Bemessungsgrundlage ist nicht zu beanstanden. Die Auslesung im Rahmen der Nachschau war zul&auml;ssig und rechtfertigt den Ansatz des dabei ermittelten sowie des f&uuml;r zwei Ger&auml;te hinzugesch&auml;tzten Spieleinsatzes.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Nachschau sowie die Auslesung der Daten durch das FA waren zul&auml;ssig. Damit ist die Frage unerheblich, inwieweit aus einer ggf. rechtswidrigen Nachschau oder ihrer Durchf&uuml;hrung ein steuerverfahrensrechtliches Verwertungsverbot folgen k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 HmbSpVStG k&ouml;nnen zur Sicherstellung einer gleichm&auml;&szlig;igen und vollst&auml;ndigen Festsetzung und Erhebung der Spielvergn&uuml;gungsteuer die Bediensteten der zust&auml;ndigen Beh&ouml;rde ohne vorherige Ank&uuml;ndigung und au&szlig;erhalb einer Au&szlig;enpr&uuml;fung Gesch&auml;ftsgrundst&uuml;cke und Gesch&auml;ftsr&auml;ume von in &sect;&nbsp;3 HmbSpVStG genannten Personen w&auml;hrend der Gesch&auml;fts- und Arbeitszeiten betreten, um Sachverhalte festzustellen, die f&uuml;r die Besteuerung erheblich sein k&ouml;nnen (Spielvergn&uuml;gungsteuernachschau). Das sind nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 HmbSpVStG der Aufsteller und nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;2 HmbSpVStG der Inhaber des Aufstellortes des Spielger&auml;tes. Nach &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 HmbSpVStG haben die in &sect;&nbsp;3 HmbSpVStG genannten Personen und die von ihnen betrauten Personen auf Verlangen der Bediensteten Aufzeichnungen, B&uuml;cher, Gesch&auml;ftspapiere und andere Unterlagen vorzulegen, Ausk&uuml;nfte zu erteilen und die notwendigen Verrichtungen an den Spielger&auml;ten vorzunehmen, damit die Feststellungen erm&ouml;glicht werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Es besteht zwischen den Beteiligten zu Recht kein Streit dar&uuml;ber, dass die Nachschau selbst dem Grunde nach ohne Anlass zul&auml;ssig war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Es war aber auch zul&auml;ssig, dass das FA nach &Ouml;ffnung der Ger&auml;te durch einen Verantwortlichen der Kl&auml;gerin die gespeicherten Daten mit Hilfe eines eigenen Ausleseger&auml;ts selbst feststellte. Die entsprechende Befugnis ergibt sich aus &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;2 HmbSpVStG (ebenso bereits im summarischen Verfahren BFH-Beschluss vom 19.02.2018&nbsp;&#8211; II&nbsp;B&nbsp;75\/16, BFH\/NV 2018, 706, Rz&nbsp;38 bis 44).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Das FA besitzt die Befugnis, Feststellungen selbst zu treffen. &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 HmbSpVStG beschreibt zwar mit den Worten &quot;damit die Feststellungen erm&ouml;glicht werden&quot; sprachlich vordergr&uuml;ndig nur den Zweck der Verpflichtung, Verrichtungen an den Spielger&auml;ten vorzunehmen. Verpflichtungen und Befugnisse zu einem bestimmten Zweck w&auml;ren aber sinnwidrig, die Norm funktionslos, wenn nicht gleichzeitig auch der Zweck selbst verfolgt und umgesetzt werden d&uuml;rfte. Ebenso erlaubt &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 HmbSpVStG der Beh&ouml;rde das Betreten der betreffenden Gesch&auml;ftsgrundst&uuml;cke und Gesch&auml;ftsr&auml;ume, &quot;um Sachverhalte festzustellen, die f&uuml;r die Besteuerung erheblich sein k&ouml;nnen&quot;. Das Betretungsrecht ginge mangels erf&uuml;llbaren Zwecks ins Leere, wenn nicht die Beh&ouml;rde das Recht zur Sachverhaltsfeststellung bes&auml;&szlig;e.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Inhaltlich zielen die dem FA erlaubten Feststellungen auf alle Sachverhalte, die f&uuml;r die Besteuerung erheblich sein k&ouml;nnen. Das sind insbesondere die von den Spielger&auml;ten gespeicherten Daten, die den als Bemessungsgrundlage dienenden Spieleinsatz feststellen lassen. &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 HmbSpVStG nimmt mit der Formulierung &quot;die Feststellungen&quot; Bezug auf &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 HmbSpVStG, der den Gegenstand der Feststellung mit &quot;Sachverhalte, die f&uuml;r die Besteuerung erheblich sein k&ouml;nnen&quot; beschreibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Das FA ist befugt, die Auslesung mittels eigenen Ausleseger&auml;ts vorzunehmen; allerdings obliegt ihm diese Auslesung auch. Ein anderes Verst&auml;ndnis der Vorschriften f&uuml;hrte zu einer L&uuml;cke zwischen der Pflicht des Steuerpflichtigen &#8211;Verrichtungen an den Spielger&auml;ten&#8211; und dem Recht der Finanzbeh&ouml;rde &#8211;Kenntnisnahme der Daten&#8211;, die im Ergebnis jegliche Feststellungen unm&ouml;glich machte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zul&auml;ssig sind alle erforderlichen Ma&szlig;nahmen. &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 HmbSpVStG grenzt die zul&auml;ssigen Ma&szlig;nahmen nicht n&auml;her ein. Wenn nach &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 HmbSpVStG der Steuerpflichtige die Verpflichtung hat, Verrichtungen an den Spielger&auml;ten vorzunehmen, darf das FA Kenntnis von den in den Spielger&auml;ten gespeicherten Daten nehmen. Diese Daten sind die besteuerungsrelevanten Sachverhalte. Das FA hat folglich das Recht, sich Kenntnis von den Daten zu beschaffen. In elektronisch gespeicherter Form sind Daten nicht lesbar. Da das Recht zur Kenntnisnahme nur mit Hilfe technischer Vorrichtungen ausge&uuml;bt werden kann, folgt hieraus ein Recht, diese zu nutzen. Da zudem die Berechtigung zur Kenntnisnahme sinnlos w&auml;re, wenn das FA diese Daten nicht auch aufzeichnen d&uuml;rfte, folgt daraus die Befugnis, die Daten auf eigenem Datentr&auml;ger zu speichern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA muss sich nicht darauf verweisen lassen, die Auslesung mittels eines von dem Steuerpflichtigen gestellten Ausleseger&auml;ts oder durch den Steuerpflichtigen selbst mit dessen Ger&auml;t vornehmen zu lassen. Die Verpflichtung des Steuerpflichtigen aus &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 HmbSpVStG beschr&auml;nkt sich zumindest dem Wortlaut der Vorschrift nach auf Verrichtungen an Spielger&auml;ten. Das Auslesen der Daten mittels Ausleseger&auml;ts geh&ouml;rt nicht dazu, sondern betrifft den Transport der im Spielger&auml;t gespeicherten Daten auf ein externes Medium.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Auslesung durch den Steuerpflichtigen selbst w&uuml;rde dem Zweck der Nachschau, besteuerungsrelevante Sachverhalte festzustellen, zuwiderlaufen. Die Finanzbeh&ouml;rde kann die in den Spielger&auml;ten aufgezeichneten Daten ernstlich nur &uuml;berpr&uuml;fen, wenn sie selbst unmittelbaren Zugriff auf die in den Spielger&auml;ten vorhandenen Daten hat. Nimmt der Steuerpflichtige selbst die Auslesung vor und erstellt ggf. Ausdrucke der Daten, sind ein oder mehrere Ger&auml;te zwischengeschaltet. Diese enthalten Fehlerquellen, seien es unabsichtliche Programmier- oder Bedienfehler, seien es bewusste Manipulationen. Eine &Uuml;berpr&uuml;fung, ob die so mitgeteilten, ggf. ausgedruckten Daten den in den Spielger&auml;ten gespeicherten Daten entsprechen, setzt eine &Uuml;berpr&uuml;fung auch der zwischengeschalteten Ger&auml;te voraus. Eine derartige Befugnis w&auml;re &sect;&nbsp;11 HmbSpVStG noch weniger zu entnehmen als die Befugnis zur Auslesung mittels eigenen Ausleseger&auml;ts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Diese Auslegung setzt sich nicht in Widerspruch zu anderen Regelungen &uuml;ber beh&ouml;rdliche Ermittlungsbefugnisse. Dies betrifft zum einen &sect;&nbsp;147 Abs.&nbsp;6 AO. Die Reichweite dieser Vorschrift ist nicht erheblich. Die Nachschau ist keine Au&szlig;enpr&uuml;fung. Sie steht als punktuelle Pr&uuml;fungsma&szlig;nahme weder vor noch nach, sondern neben der Au&szlig;enpr&uuml;fung. Ein Grundsatz des Inhalts, dass die Befugnisse im Rahmen einer Nachschau nicht von den Befugnissen im Rahmen einer Au&szlig;enpr&uuml;fung abweichen d&uuml;rften, ist nicht zu erkennen. Es betrifft zum anderen Durchsuchung und Beschlagnahme nach der StPO. Die Nachschau ist keine strafprozessuale Ma&szlig;nahme. Im vorliegenden Streit steht lediglich eine steuerrechtliche, keine strafrechtliche Verwertung in Rede.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(5) Die zur Einf&uuml;hrung des HmbSpVStG in Gestalt einer Mitteilung des Senats an die B&uuml;rgerschaft gegebene Begr&uuml;ndung des Gesetzes (Drucksache 18\/2622 vom 26.07.2005 der B&uuml;rgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg) best&auml;tigt diese Auslegung. Danach sollte &sect;&nbsp;11 HmbSpVStG angesichts bestehender Kontrolldefizite der Beh&ouml;rde die M&ouml;glichkeit einer vorsorgenden &Uuml;berpr&uuml;fung der von den Beteiligten erkl&auml;rten Angaben erm&ouml;glichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die durch das FA ausgelesenen und ausgedruckten Daten sind zu Recht der Besteuerung zugrunde gelegt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Es ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden, dass das FG die in den Ausdrucken des FA als Ergebnis der eigenen Auslesung enthaltenen Spieleins&auml;tze f&uuml;r identisch mit den zum Zeitpunkt der Auslesung in den Ger&auml;ten gespeicherten Daten erachtet hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Antworten auf die beiden Fragen, ob erstens das FA mit einem eigenen Ausleseger&auml;t die in dem Spielger&auml;t gespeicherten Daten unver&auml;ndert auslas und ob zweitens im FA die so ausgelesenen Daten unver&auml;ndert ausgedruckt worden sind, ob also schlussendlich die in den Ausdrucken des FA enthaltenen Daten die in dem Spielger&auml;t gespeicherten Daten korrekt wiedergeben, geh&ouml;ren zu den tats&auml;chlichen Feststellungen des FG, an die der BFH gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden ist, es sei denn, dass in Bezug auf diese Feststellungen zul&auml;ssige und begr&uuml;ndete Revisionsr&uuml;gen vorgebracht sind. Der BFH pr&uuml;ft als Revisionsinstanz nur, ob dem FG bei der tats&auml;chlichen W&uuml;rdigung Rechtsverst&ouml;&szlig;e unterlaufen sind. Insbesondere die W&uuml;rdigung von Unterlagen und Beweisergebnissen ist grunds&auml;tzlich dem FG vorbehalten, das hierbei nach seiner freien, aus dem Gesamtergebnis des Verfahrens gewonnenen &Uuml;berzeugung entscheiden muss (&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO). Der BFH ist an die W&uuml;rdigung des FG schon dann gebunden, wenn sie zwar nicht zwingend, aber m&ouml;glich ist (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. etwa BFH-Beschluss vom 05.07.2016&nbsp;&#8211; X&nbsp;B&nbsp;201\/15, BFH\/NV 2016, 1572, Rz&nbsp;20; BFH-Urteil vom 13.12.2018&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;65\/16, BFH\/NV 2019, 303, Rz&nbsp;27). So verh&auml;lt es sich im Streitfall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Soweit die Kl&auml;gerin meint, sie selbst habe die Daten mit ihrem damals aktuellen Ausleseger&auml;t ebenso ausgelesen wie das FA mit seinem Ausleseger&auml;t, so dass nicht mehr f&uuml;r die Fehlerhaftigkeit ihrer Daten (&quot;Halbierung&quot; der Spieleins&auml;tze) als f&uuml;r die Fehlerhaftigkeit der Daten des FA (&quot;Verdoppelung&quot; der Spieleins&auml;tze) spreche, r&uuml;gt sie allein die tats&auml;chliche Beweisw&uuml;rdigung durch das FG. Das FG hat sich nach Zeugenvernehmungen eine &Uuml;berzeugung dahin gebildet, dass bei der Auslesung der Spielger&auml;te und beim Ausdruck der Daten dem FA keine Fehler unterlaufen seien. Die Beurteilung von Zeugenaussagen einschlie&szlig;lich der Frage, ob der Zeuge B &uuml;ber Sachverstand verf&uuml;gte, ist Kern der tatrichterlichen W&uuml;rdigung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Dasselbe gilt f&uuml;r die Frage, ob ihr Erkl&auml;rungsverhalten konkrete Anhaltspunkte f&uuml;r die Unrichtigkeit ihrer Angaben bietet. Wie die Entwicklung der Spielums&auml;tze in den Folgemonaten zu bewerten ist, ob insbesondere eine verl&auml;ngerte &Ouml;ffnung zur Nachtzeit h&ouml;here Spieleins&auml;tze erkl&auml;ren kann, betrifft tats&auml;chliche Schlussfolgerungen aus einem tats&auml;chlichen Geschehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Der sinngem&auml;&szlig;e Einwand der Kl&auml;gerin, nicht sie, sondern das FA trage die Feststellungslast f&uuml;r die Unrichtigkeit ihrer Ausleseergebnisse und die Richtigkeit der Ausleseergebnisse des FA, geht insofern fehl, als das FG nicht nach den Regeln der Feststellungslast entschieden hat, sondern sich eine (positive) &Uuml;berzeugung davon gebildet hat, dass das Ausleseergebnis des FA den zutreffenden Spieleinsatz wiedergebe (S.&nbsp;17 des Urteils, unter I.1.b bb (1) der Entscheidungsgr&uuml;nde; Rz&nbsp;48).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Der Einwand, das FA habe seine eigenen elektronischen Aufzeichnungen nicht vorgelegt, betrifft ebenfalls allein die Richtigkeit der Tatsachenfeststellung, l&auml;sst aber auch nicht erkennen, was die Kl&auml;gerin insoweit vermisst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(5) Schlie&szlig;lich r&uuml;gt die Kl&auml;gerin, dass sie zu dem Zeitpunkt, zu dem das FA seine Daten vorgelegt habe, diese selbst nicht mehr habe &uuml;berpr&uuml;fen k&ouml;nnen, da die Ger&auml;te die Daten deutlich schneller l&ouml;schten. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um eine Frage rechtlichen Geh&ouml;rs, wie die Kl&auml;gerin meint, sondern um eine Frage der zutreffenden Sachverhaltsermittlung. Das FG hat sich ersichtlich gerade aus diesem Grunde mit Hilfe von Zeugenvernehmungen mit der Frage befasst, ob den Annahmen des FA zu den zutreffenden Daten zu folgen ist. Insoweit wurde auch der Kl&auml;gerin rechtliches Geh&ouml;r gew&auml;hrt. Was aus einer L&ouml;schung von Daten und dem dadurch bedingten Beweismittelverlust in tats&auml;chlicher Hinsicht zu schlussfolgern ist, ist wiederum eine Frage der Gesamtw&uuml;rdigung des Vorgangs durch das FG und nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO der revisionsgerichtlichen Kontrolle entzogen. Ein denklogischer Fehler liegt nicht vor. Es existiert kein allgemeiner Rechtssatz der Art, dass bereits das Fehlen der Originaldaten den Beweis f&uuml;r die Richtigkeit der Angaben des Steuerpflichtigen in sich tr&uuml;ge. Das gilt auch dann, wenn der Steuerpflichtige dieses Fehlen nicht zu verantworten hat. Im &Uuml;brigen hat es der Steuerpflichtige in der Hand, einem drohenden Beweismittelverlust durch Datensicherung, -speicherung und Aufbewahrung aller hierzu verwendeten Hard- und Software (zwecks Pr&uuml;fung auf etwaige &Uuml;bertragungsfehler) vorzubeugen. Da der Steuerpflichtige die Speicher- und L&ouml;schintervalle der von ihm aufgestellten Spielger&auml;te zu kennen hat, ist dies zuv&ouml;rderst seine Aufgabe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Ansatz der Ausleseergebnisse durch das FA ist keine Sch&auml;tzung der Besteuerungsgrundlagen nach &sect;&nbsp;162 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO, sondern eine Sachverhaltsermittlung nach &sect;&nbsp;88 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO. Nach &sect;&nbsp;162 Abs.&nbsp;1 Satz 1 AO hat die Finanzbeh&ouml;rde die Besteuerungsgrundlagen zu sch&auml;tzen, soweit sie sie nicht ermitteln oder berechnen kann. Durch die Auslesung hat das FA die tats&auml;chlichen Spieleins&auml;tze aber nach &sect;&nbsp;88 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO centgenau ermittelt, das FG sich von der Richtigkeit dieser Ermittlung im Tats&auml;chlichen &uuml;berzeugt. Auf die Frage, ob Anlass i.S. des &sect;&nbsp;162 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 AO i.V.m. &sect;&nbsp;158 AO bestanden h&auml;tte, die sachliche Richtigkeit der Aufzeichnungen der Kl&auml;gerin zu beanstanden, kommt es daher nicht mehr an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit das FG seine Entscheidung insgesamt formell auf &sect;&nbsp;162 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO gest&uuml;tzt hat, ber&uuml;hrt dies das Ergebnis nicht. Es &auml;ndert insbesondere nichts an der revisionsgerichtlichen Bindung an die Tatsachenfeststellungen nach Ma&szlig;gabe von B.II.2.b&nbsp;aa (s.o.). Die Frage, ob die im FA ausgedruckten Werte den bei der Nachschau in den Spielger&auml;ten gespeicherten Daten entsprechen, stellt sich unter beiden Vorschriften in identischer Weise. Eine erg&auml;nzende Sch&auml;tzung wurde nicht vorgenommen. Im Ergebnis unerheblich bleibt in diesem Zusammenhang der &#8211;allerdings nur zu den Verfassungsfragen vorgebrachte&#8211; Einwand der Kl&auml;gerin, die Spielger&auml;te erfassten auch Geldbetr&auml;ge als Einsatz, die eingezahlt und in den Punktespeicher gebucht, anschlie&szlig;end jedoch, ohne tats&auml;chlich zum Spielen verwendet worden zu sein, in den Geldspeicher zur&uuml;ckgebucht und wieder ausgezahlt worden seien. Es handelt sich um Tatsachenvortrag, den nicht der BFH zu w&uuml;rdigen hat. Im &Uuml;brigen hat die Kl&auml;gerin nichts dazu vorgetragen, dass diese zudem unbelegte Sachverhaltsbehauptung sich auf die Ermittlung der Spieleins&auml;tze im konkreten Fall ausgewirkt haben k&ouml;nnte. Sie hat auch an ihren eigenen Ausleseergebnissen keine Sch&auml;tzungsabschl&auml;ge f&uuml;r solche R&uuml;ckbuchungsvorg&auml;nge vorgenommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Soweit das FA f&uuml;r zwei Ger&auml;te anhand von sp&auml;teren Auslesungen Spieleins&auml;tze gesch&auml;tzt hat, hat die Kl&auml;gerin dies nicht gesondert angegriffen und sind auch keine Bedenken ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der Bescheid ist schlie&szlig;lich auch formell ordnungsgem&auml;&szlig;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FA war zur ge&auml;nderten Festsetzung befugt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die &Auml;nderungsbefugnis des FA folgt aus &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO. F&uuml;r die am 10.05.2012 bei dem FA eingegangene Steueranmeldung hatte die Kl&auml;gerin die Steuer nach &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 HmbSpVStG selbst zu berechnen. Die Anmeldung gilt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 HmbSpVStG als unbefristete Steuerfestsetzung und steht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;168 Satz&nbsp;1 AO einer Steuerfestsetzung unter Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung gleich. Der Umstand, dass &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 HmbSpVStG den Zusatz &quot;unter Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung&quot; nicht enth&auml;lt, ist unsch&auml;dlich. Die AO geht insoweit vor. Ungeachtet der Frage, ob er hierzu &uuml;berhaupt befugt gewesen w&auml;re, ist nicht davon auszugehen, dass der hamburgische Gesetzgeber allein mit dem Fortlassen der Klausel zur Nebenbestimmung etwas anderes h&auml;tte bestimmen wollen als die AO, zumal das HmbSpVStG auch im &Uuml;brigen keine Vorschriften &uuml;ber das Festsetzungsverfahren enth&auml;lt (ebenso Drucksache 18\/2622 vom 26.07.2005 der B&uuml;rgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg, S.&nbsp;7, zu &sect;&nbsp;8).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Bescheid vom 10.10.2013 entspricht auch den Begr&uuml;ndungsanforderungen des &sect;&nbsp;121 AO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach &sect;&nbsp;121 Abs.&nbsp;1 AO ist u.a. ein schriftlicher Verwaltungsakt mit einer Begr&uuml;ndung zu versehen, soweit dies zu seinem Verst&auml;ndnis erforderlich ist. Ausweislich &sect;&nbsp;121 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 AO bedarf es einer Begr&uuml;ndung nicht, soweit demjenigen, f&uuml;r den der Verwaltungsakt bestimmt ist oder der von ihm betroffen wird, die Auffassung der Finanzbeh&ouml;rde &uuml;ber die Sach- und Rechtslage bereits bekannt oder auch ohne Begr&uuml;ndung f&uuml;r ihn ohne weiteres erkennbar ist. Soweit es Umfang und Inhalt der nach &sect;&nbsp;121 Abs.&nbsp;1 AO geforderten Begr&uuml;ndungspflicht betrifft, gen&uuml;gen die ma&szlig;gebend tragenden Erw&auml;gungen, wobei das Ma&szlig; der erforderlichen Begr&uuml;ndung im Einzelfall unter Ber&uuml;cksichtigung der jeweiligen individuellen Verst&auml;ndnisf&auml;higkeit des Inhaltsadressaten oder Betroffenen zu bestimmen ist. Jedenfalls bedarf es der Bekanntgabe der Besteuerungsgrundlagen, auf denen der Steuerbetrag beruht (vgl. BFH-Urteil vom 11.02.2004&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;5\/02, BFH\/NV 2004, 1062, II.1.a). Nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2, Abs.&nbsp;2 AO ist allerdings ein Formmangel, der nicht zur Nichtigkeit f&uuml;hrt, unbeachtlich, wenn die erforderliche Begr&uuml;ndung nachtr&auml;glich, und zwar bis zum Abschluss der Tatsacheninstanz eines finanzgerichtlichen Verfahrens, gegeben wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Bereits der Hinweis des Bescheides auf die Nachschau erbrachte ausreichende Begr&uuml;ndung daf&uuml;r, dass die Steuer heraufgesetzt wurde, weil die Ausleseergebnisse des FA h&ouml;her waren als die Anmeldung. Zudem hatte A als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Kl&auml;gerin im Rahmen des gegen ihn eingeleiteten Strafverfahrens noch im Jahre 2013 und damit noch vor Erlass des Bescheides Einsicht in die Akten und kannte somit die Ausleseergebnisse des FA.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">III.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das HmbSpVStG einschlie&szlig;lich der Vorschrift betreffend die Nachschau verst&ouml;&szlig;t nicht gegen h&ouml;herrangiges Recht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Es liegt kein Verfassungsversto&szlig; vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Dies betrifft zun&auml;chst die Erhebung der Spielvergn&uuml;gungsteuer nach Grund und Umfang. Der Senat nimmt zur Vermeidung von Wiederholungen vollen Umfangs Bezug auf sein Urteil vom 21.02.2018&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;21\/15 (BFHE 261, 62, Verfassungsbeschwerde eingelegt unter 1&nbsp;BvR&nbsp;2840\/18), hinsichtlich der Gesetzgebungskompetenz der Freien und Hansestadt Hamburg auf Rz&nbsp;19 bis 34, hinsichtlich des Spieleinsatzes als Bemessungsgrundlage auf Rz&nbsp;35 bis 40 und hinsichtlich des Steuersatzes auf Rz&nbsp;41 bis 51.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Auch &sect;&nbsp;11 HmbSpVStG betreffend die Nachschau begegnet keinen verfassungsrechtlichen Bedenken. Die Vorschrift verst&ouml;&szlig;t insbesondere nicht gegen Art.&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 GG. Ihr Schutzbereich umfasst zwar grunds&auml;tzlich auch Arbeits-, Betriebs- und Gesch&auml;ftsr&auml;ume. Eingriffe sind insoweit aber zul&auml;ssig, wenn eine besondere gesetzliche Vorschrift zum Betreten erm&auml;chtigt, das Betreten einem erlaubten Zweck dient und f&uuml;r dessen Erreichung erforderlich ist, das Gesetz Zweck, Gegenstand und Umfang des Betretens erkennen l&auml;sst und das Betreten auf Zeiten beschr&auml;nkt wird, in denen die R&auml;ume normalerweise f&uuml;r die betriebliche Nutzung zur Verf&uuml;gung stehen (vgl. Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 17.02.1998&nbsp;&#8211; 1&nbsp;BvF&nbsp;1\/91, BVerfGE 97, 228, BGBl&nbsp;I 1998, 803, unter B.V.). Dies ist bei der Spielvergn&uuml;gungsteuernachschau der Fall. Anders als durch spontane, kurzfristige Kontrolle vor Ort l&auml;sst sich gerade angesichts der raschen ger&auml;tebedingten L&ouml;schung der besteuerungsrelevanten Daten die Bemessungsgrundlage nicht wenigstens von Zeit zu Zeit verifizieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Anspruch eines FA auf Kenntnis von Besteuerungsgrundlagen und deren datenm&auml;&szlig;ige Verarbeitung ist mit dem Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung vereinbar. Andernfalls g&auml;be es keine Besteuerung. Der Anspruch folgt bereits aus &sect;&sect;&nbsp;85, 88, 93, 150 AO; &sect;&nbsp;413 AO erf&uuml;llt das Zitiergebot nach Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 GG. In dem Auslesen der Daten durch das FA mit einem eigenen Ger&auml;t ist kein eigenst&auml;ndiger Grundrechtseingriff zu erkennen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Auch ein Versto&szlig; gegen Unionsrecht ist nicht zu verzeichnen. Der Senat verweist hinsichtlich der Frage der Anrechnung der Umsatzsteuer und der Vereinbarkeit der Spielvergn&uuml;gungsteuer mit dem EuGH-Urteil Metropol Spielst&auml;tten (EU:C:2013:687) sowie hinsichtlich der Frage der Notifizierungspflicht auf das BFH-Urteil in BFHE&nbsp;261, 62 (dort Rz&nbsp;68 bzw. Rz&nbsp;87).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">IV.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.11.2019, II R 15\/17ECLI:DE:BFH:2019:U.051119.IIR15.17.0 Spielvergn&uuml;gungsteuer-Nachschau in Hamburg Leits&auml;tze 1. Die Spielvergn&uuml;gungsteuer-Nachschau nach dem Hamburgischen Spielvergn&uuml;gungsteuergesetz ist ohne Anlass zul&auml;ssig. 2. Die Nachschau erlaubt dem FA die Auslesung der Daten von Spielger&auml;ten mit Hilfe eigener Ausleseger&auml;te sowie deren Speicherung. 3. Die zeitnahe bauartbedingte L&ouml;schung des Datenspeichers im Spielger&auml;t hindert die Auswertung der ausgelesenen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-15-17-spielvergnuegungsteuer-nachschau-in-hamburg\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;15\/17 &#8211; Spielvergn&uuml;gungsteuer-Nachschau in Hamburg<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-71936","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71936","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71936"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71936\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71936"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71936"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71936"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}