{"id":71996,"date":"2020-02-22T18:40:45","date_gmt":"2020-02-22T16:40:45","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=71996"},"modified":"2020-02-22T18:40:45","modified_gmt":"2020-02-22T16:40:45","slug":"v-r-31-18-fremdueblichkeit-im-umsatzsteuerrecht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-31-18-fremdueblichkeit-im-umsatzsteuerrecht\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;31\/18 &#8211; Fremd&uuml;blichkeit im Umsatzsteuerrecht"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 4.12.2019, V R 31\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:B.041219.VR31.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Fremd&uuml;blichkeit im Umsatzsteuerrecht<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Im Verh&auml;ltnis zwischen nahen Angeh&ouml;rigen ist eine unternehmerische T&auml;tigkeit nicht bereits deshalb zu verneinen, weil Vereinbarungen &uuml;ber Leistung und Gegenleistung nicht vertragsgem&auml;&szlig; vollzogen werden oder nicht dem entsprechen, was unter Fremden &uuml;blich ist.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 27.09.2017 &#8211; 3 K 2546\/16 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) stellte ab Dezember 2012 seine Ehefrau auf geringf&uuml;giger Basis gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch als B&uuml;ro-, Organisations- und Kurierkraft an. Der schriftliche Arbeitsvertrag sah eine regelm&auml;&szlig;ige w&ouml;chentliche Arbeitszeit von neun Stunden vor, wobei die T&auml;tigkeit an Dienstagen von zu Hause (u.a. Bankgesch&auml;fte, Vorbereitung der Buchhaltung, Mahnwesen) sowie donnerstags und freitags im Au&szlig;endienst (Kurierfahrten etc.) auszu&uuml;ben war. Die monatliche Verg&uuml;tung betrug in den Streitjahren 400&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Ehefrau wurde vereinbarungsgem&auml;&szlig; im Wesentlichen durch die Einr&auml;umung einer unbeschr&auml;nkten und selbstbeteiligungsfreien privaten Nutzungsm&ouml;glichkeit an einem PKW, der von ihr auch f&uuml;r die betrieblichen Fahrten einzusetzen war, verg&uuml;tet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Von Dezember 2012 bis August 2014 stellte der Kl&auml;ger seiner Ehefrau einen kurz zuvor gebraucht erworbenen PKW Opel Astra (Bruttolistenpreis: 26.300&nbsp;EUR) und ab September 2014 &#8211;nach Verkauf des PKW Opel Astra&#8211; einen ebenfalls gebrauchten PKW Saab Vector Kombi (Bruttolistenpreis: 38.500&nbsp;EUR) zur Verf&uuml;gung. Den Sachbezug hieraus ermittelte er nach der 1&nbsp;%-Regelung; den Differenzbetrag zum Gesamtverg&uuml;tungsanspruch in H&ouml;he von monatlich 137&nbsp;EUR (Dezember 2012 bis August 2014) bzw. 15&nbsp;EUR (ab September 2014) zahlte er aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einer f&uuml;r die Streitjahre durchgef&uuml;hrten Au&szlig;enpr&uuml;fung erkannte der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) das Arbeitsverh&auml;ltnis steuerlich nicht an. F&uuml;r den Pr&uuml;fer bestanden zwar &quot;keine Zweifel daran, dass das Arbeitsverh&auml;ltnis tats&auml;chlich auch durchgef&uuml;hrt wurde&quot;, allerdings hielt er die Vereinbarungen f&uuml;r nicht fremd&uuml;blich. Einem fremden Dritten w&auml;re im Hinblick auf die lediglich geringe Verg&uuml;tung und die im Gegensatz dazu bestehende uneingeschr&auml;nkte private Nutzungsm&ouml;glichkeit kein Fahrzeug zur Erf&uuml;llung des Lohnanspruchs &uuml;berlassen worden. Folglich ordnete der Pr&uuml;fer die beiden der Kl&auml;gerin &uuml;berlassenen PKW dem Privatverm&ouml;gen zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Einspruch blieb erfolglos. Demgegen&uuml;ber gab das Finanzgericht (FG) mit dem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2018, 750 ver&ouml;ffentlichten Urteil der Klage statt. Der Arbeitsvertrag sei vereinbarungsgem&auml;&szlig; durchgef&uuml;hrt worden. Der Kl&auml;ger habe erl&auml;utert, wie und in welchem Umfang seine Ehefrau ihre arbeitsvertraglichen Verpflichtungen erf&uuml;llt habe. Die Gestaltung sei nicht fremdun&uuml;blich. Zwar m&ouml;ge die der Ehefrau gew&auml;hrte Verg&uuml;tung in Gestalt eines in Bar- und Sachlohn aufgespaltenen Entgelts &quot;hinsichtlich der einger&auml;umten privaten Nutzung eines Firmenwagens angesichts eines geringf&uuml;gigen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisses als selten praktiziert empfunden werden&quot;. Allerdings &uuml;berschreite die Entlohnung mit dem Sachbezug nicht die Grenze der Angemessenheit, sodass auch &quot;die Ungew&ouml;hnlichkeit dieses Verg&uuml;tungsbestandteils&quot; unerheblich sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufgrund der Wirksamkeit des Arbeitsverh&auml;ltnisses mit Gestattung der Privatnutzung an dem &uuml;berlassenen PKW sah das FG den Kl&auml;ger umsatzsteuerlich als berechtigt an, das jeweilige Fahrzeug seinem Unternehmen zuzuordnen. Mit dem vereinbarten und tats&auml;chlich durchgef&uuml;hrten Einsatz eines Kfz zur Verg&uuml;tung der Arbeitsleistung eines Arbeitnehmers liege eine unternehmerische Nutzung i.S. des Umsatzsteuerrechts vor. Nach dem Urteil des FG waren daher die Bescheide zur Umsatzsteuer 2012 bis 2014 dahingehend zu &auml;ndern, dass zum einen die Gestattung der privaten Fahrzeugbenutzung nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) als tausch&auml;hnlicher Umsatz i.S. des &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;12 Satz&nbsp;2 UStG sowie die Ver&auml;u&szlig;erung des zum Unternehmensverm&ouml;gen geh&ouml;renden Fahrzeugs der Umsatzbesteuerung unterzogen werden. Zum anderen sah das FG den Kl&auml;ger aus der Anschaffung sowie aus den laufenden Kosten f&uuml;r die Fahrzeuge gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG als zum Vorsteuerabzug berechtigt an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich das FA mit seiner Revision.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Entscheidung ergeht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126a der Finanzgerichtsordnung (FGO). Der Senat h&auml;lt einstimmig die Revision f&uuml;r unbegr&uuml;ndet und eine m&uuml;ndliche Verhandlung nicht f&uuml;r erforderlich. Die Beteiligten sind davon unterrichtet worden und hatten Gelegenheit zur Stellungnahme, wobei das FA keine R&uuml;cknahme des Rechtsmittels erkl&auml;rt hat. Das FG hat im Ergebnis zutreffend entschieden, dass es im Umsatzsteuerrecht auf einen ertragsteuerrechtlich gepr&auml;gten Fremdvergleich nicht ankommt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Unternehmer ist gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 UStG, wer eine gewerbliche oder berufliche T&auml;tigkeit selbst&auml;ndig aus&uuml;bt. Das Unternehmen umfasst die gesamte gewerbliche oder berufliche T&auml;tigkeit des Unternehmers. Gewerblich oder beruflich ist jede nachhaltige T&auml;tigkeit zur Erzielung von Einnahmen, auch wenn die Absicht, Gewinn zu erzielen, fehlt oder eine Personenvereinigung nur gegen&uuml;ber ihren Mitgliedern t&auml;tig wird. Unionsrechtlich beruht dies auf Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL), wonach als Steuerpflichtiger gilt, wer eine wirtschaftliche T&auml;tigkeit unabh&auml;ngig von ihrem Ort, Zweck und Ergebnis selbstst&auml;ndig aus&uuml;bt, und auf Art.&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 MwStSystRL, nach dem als wirtschaftliche T&auml;tigkeit alle T&auml;tigkeiten eines Erzeugers, H&auml;ndlers oder Dienstleistenden einschlie&szlig;lich der T&auml;tigkeiten der Urproduzenten, der Landwirte sowie der freien Berufe und der diesen gleichgestellten Berufe gelten und nach dem als wirtschaftliche T&auml;tigkeit insbesondere die Nutzung von k&ouml;rperlichen oder nicht k&ouml;rperlichen Gegenst&auml;nden zur nachhaltigen Erzielung von Einnahmen gilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) ist im Verh&auml;ltnis zwischen nahen Angeh&ouml;rigen eine unternehmerische T&auml;tigkeit nicht bereits deshalb zu verneinen, weil Vereinbarungen &uuml;ber Leistung und Gegenleistung nicht vertragsgem&auml;&szlig; vollzogen werden oder nicht dem entsprechen, was unter Fremden &uuml;blich ist. Bei der Pr&uuml;fung von Leistungsbeziehungen zwischen nahen Angeh&ouml;rigen kann allerdings die Fremd&uuml;blichkeit f&uuml;r die Frage bedeutsam sein, ob der Leistende ernsthaft damit gerechnet hat, ein Entgelt f&uuml;r seine Leistung zu erhalten (BFH-Urteile vom 22.06.1989&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;37\/84, BFHE 158, 144, BStBl II 1989, 913; vom 09.07.1998&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;68\/96, BFHE 186, 161, BStBl II 1998, 637, und vom 11.12.2003&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;48\/02, BFHE 204, 349, BStBl II 2006, 384).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Im Streitfall hat das FG ein unternehmerisches Handeln des Kl&auml;gers (und eine sich hieraus ergebende Berechtigung zum Vorsteuerabzug) daraus abgeleitet, dass das zwischen ihm und seiner Ehefrau bestehende Arbeitsverh&auml;ltnis wirksam vereinbart worden sei, so dass es sich bei der Gestattung der privaten Nutzung des ihr &uuml;berlassenen Kfz um einen Bestandteil ihrer Verg&uuml;tung gehandelt habe. Mit dem Einsatz eines Kfz zur Verg&uuml;tung der Arbeitsleistung eines Arbeitnehmers liege eine unternehmerische Nutzung vor. Dies stimmt mit der vorstehenden Senatsrechtsprechung &uuml;berein. Dabei kommt es auf den Umfang der Nutzung durch die Ehefrau im Rahmen des Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisses nicht an, da insoweit nicht zwischen regul&auml;ren und geringf&uuml;gigen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen zu unterscheiden ist. Der vereinbarte Barlohn reichte jedenfalls zur Verrechnung mit dem Sachvorteil der Nutzungs&uuml;berlassung aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach den Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) ist auch davon auszugehen, dass die vertraglichen Vereinbarungen auch tats&auml;chlich durchgef&uuml;hrt wurden und die Ehefrau die von ihr geschuldete Leistung auch erbracht hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Auf die Verfahrensr&uuml;gen kommt es nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 4.12.2019, V R 31\/18ECLI:DE:BFH:2019:B.041219.VR31.18.0 Fremd&uuml;blichkeit im Umsatzsteuerrecht Leits&auml;tze NV: Im Verh&auml;ltnis zwischen nahen Angeh&ouml;rigen ist eine unternehmerische T&auml;tigkeit nicht bereits deshalb zu verneinen, weil Vereinbarungen &uuml;ber Leistung und Gegenleistung nicht vertragsgem&auml;&szlig; vollzogen werden oder nicht dem entsprechen, was unter Fremden &uuml;blich ist. 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