{"id":72024,"date":"2020-03-01T14:20:37","date_gmt":"2020-03-01T12:20:37","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=72024"},"modified":"2020-03-01T14:20:37","modified_gmt":"2020-03-01T12:20:37","slug":"iv-r-54-16-abtretung-einer-darlehensforderung-als-typisch-stille-einlage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-54-16-abtretung-einer-darlehensforderung-als-typisch-stille-einlage\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;54\/16 &#8211; Abtretung einer Darlehensforderung als typisch stille Einlage"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 28.11.2019, IV R 54\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.281119.IVR54.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Abtretung einer Darlehensforderung als typisch stille Einlage<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Einem partiarischen Darlehen sind &#8211;in Abgrenzung von einer stillen Beteiligung&#8211; eine Verlustbeteiligung des Darlehensgebers und eine gemeinsame Zweckverfolgung (&sect; 705 BGB) fremd.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Wird zur Erbringung der Einlage in eine typisch stille Gesellschaft eine Darlehensforderung gegen&uuml;ber einer Kapitalgesellschaft als Inhaberin des Handelsgewerbes abgetreten, so handelt es sich um einen tausch&auml;hnlichen Vorgang, bei dem eine Forderung f&uuml;r die stille Beteiligung hingegeben wird.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Auch bei Hingabe einer Darlehensforderung gegen eine typisch stille Beteiligung bemessen sich die Anschaffungskosten des erlangten Wirtschaftsguts nach dem gemeinen Wert des hingegebenen Wirtschaftsguts. Dieser bestimmt sich nicht nach den Verh&auml;ltnissen, die erst durch die Vereinbarung der stillen Beteiligung mit Wirkung f&uuml;r die Zukunft geschaffen werden.<\/p>\n<\/p>\n<p>4. Die f&uuml;r den Fall des Rechtsmittels einer vollbeendeten Personengesellschaft gegen einen Gewinnfeststellungsbescheid entwickelten Auslegungsgrunds&auml;tze (sog. Spiegelbildbetrachtung) gelten auch dann, wenn ein entsprechendes Rechtsmittel von der Rechtsnachfolgerin einer vollbeendeten Personengesellschaft eingelegt worden ist. Ergibt die Auslegung, dass nicht alle nunmehr klagebefugten Gesellschafter als Rechtsmittelf&uuml;hrer in Betracht kommen, sind die &uuml;brigen &#8211;soweit sie durch die streitgegenst&auml;ndliche(n) Feststellung(en) beschwert sind&#8211; zum Verfahren hinzuzuziehen bzw. notwendig beizuladen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Urteil des Finanzgerichts Bremen vom 24.08.2016 &#8211; 4 K 12\/13 (4) aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht Bremen zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Verfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">A.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist f&uuml;r das Jahr 1995, ob die Anschaffungskosten einer &quot;stillen Beteiligung&quot; mit dem Nominalwert (1.438.303,54&nbsp;DM) der hierf&uuml;r eingelegten, auf 1&nbsp;DM abgeschriebenen Darlehensforderungen zu bewerten sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), die X-AG, ist im Jahr 2001 im Wege einer formwechselnden Umwandlung aus der H-GmbH &#038; Co. KG (H-KG) hervorgegangen. Die H-KG war im Streitjahr (1995) als Kommanditistin an der A-GmbH &#038; Co. KG (A-KG) beteiligt. Die A-KG betrieb ein &#8230;-Unternehmen und wurde im Jahr 2006 auf die B-GmbH &#038; Co. KG (B-KG) verschmolzen, die damit Gesamtrechtsnachfolgerin der A-KG wurde. Die Kl&auml;gerin war danach (in der Rechtsform der AG) auch an der B-KG als Kommanditistin beteiligt. Komplement&auml;rin der B-KG war die Z-GmbH, die mit Verschmelzungsvertrag vom 12.11.2019 auf die Kl&auml;gerin verschmolzen wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum 31.12.1993 schrieb die A-KG ihre Forderungen gegen die B-GmbH, die im Jahr 1992 in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten war und im Folgejahr einen Verlust in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;Mio.&nbsp;DM erzielt hatte, unter gleichzeitiger Berichtigung ihrer Umsatzsteuer-Voranmeldungen in vollem Umfang ab, ohne dass dies von einer anschlie&szlig;enden Au&szlig;enpr&uuml;fung beanstandet wurde. Zuvor waren zur Abwendung einer &Uuml;berschuldung der B-GmbH gegen diese gerichtete, bis 31.08.1993 aufgelaufene Forderungen aus f&uuml;r die B-GmbH erbrachten Leistungen, darunter auch die der A-KG, durch auf die verschiedenen &#8230; bezogene &quot;Darlehensvertr&auml;ge&quot; in Darlehen mit Rangr&uuml;cktritt umgewandelt worden. Die Darlehen sollten vom 01.09.1993 an mit 3&nbsp;% &uuml;ber dem jeweiligen Diskontsatz der Deutschen Bundesbank verzinst werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">In der Annahme eines fortbestehenden Sanierungsbedarfs schloss die B-GmbH sodann &#8211;wie auch mit anderen ihrer Gl&auml;ubiger&#8211; mit der A-KG unter dem 22.&nbsp;bzw. 24.08.1995 hinsichtlich der vereinbarten Darlehen f&uuml;r die verschiedenen &#8230; jeweils eine inhaltsgleiche &quot;Vereinbarung &#8230;&quot;, die folgende Regelungen enth&auml;lt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;I. Vorbemerkung<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Der\/die Darlehensgeber\/in hat der Darlehensnehmerin durch Vertrag vom 11.09.1993 nachrangige Darlehensmittel in H&ouml;he von&nbsp;DM &#8230; zur Verf&uuml;gung gestellt. Auf die Vereinbarungen zum Rangr&uuml;cktritt, zur Verzinsung und Tilgung der Darlehensforderung im zitierten Vertrag wird verwiesen. Dies vorausgeschickt, vereinbaren die Parteien, was folgt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">II. 1. Der\/die Darlehensgeber\/in verzichtet auf die vereinbarte Verzinsung des der Darlehensnehmerin gew&auml;hrten Darlehens vom 01.09.1993\/dem Zeitpunkt der Darlehensgew&auml;hrung an. Dieser nachtr&auml;gliche und r&uuml;ckwirkende Zinsverzicht ist unbedingt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2. Der\/die Darlehensgeber\/in verzichtet auf 45% des Darlehenskapitals, das sind DM&nbsp;&#8230; . Der Verzicht ist unbedingt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">3. Die Darlehensnehmerin nimmt die Verzichtserkl&auml;rungen gem&auml;&szlig; Ziffer&nbsp;1 und Ziffer&nbsp;2 dieses Vertrages an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">4. 25% der urspr&uuml;nglichen Darlehensschuld, das sind &#8230;&nbsp;DM, werden in eine stille Beteiligung an der Darlehensnehmerin umgewandelt. Die Einzelheiten dieser Umwandlung sind in einer gesonderten Vereinbarung &uuml;ber die Gr&uuml;ndung einer stillen Gesellschaft enthalten, auf die an dieser Stelle verwiesen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">5. Restliche 30% des Ursprungsdarlehens, das sind DM&nbsp;&#8230; , werden wie folgt an den\/die Darlehensgeber\/in zur&uuml;ckbezahlt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">a) Der Betrag ist vier Wochen nach Abschluss des Vertrags f&auml;llig und zahlbar, jedoch mit folgenden Ma&szlig;gaben: &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">bb) Die Darlehensnehmerin hat so, wie das in der Darlehensvereinbarung vom 11.09.1993 vereinbart war, die Vorsteuerbetr&auml;ge, die in den ihr erteilten und zum 31.08.1993 unbezahlten Rechnungen enthalten waren, gegen&uuml;ber den Finanzbeh&ouml;rden geltend gemacht. Der\/die Darlehensgeber\/in versichert, da&szlig; er\/sie seiner\/ihrerseits die entsprechende Umsatzsteuer abgef&uuml;hrt und von der (umstrittenen) M&ouml;glichkeit nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 UStG zur Berichtigung der Umsatzsteuer keinen Gebrauch gemacht hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">F&uuml;r den Fall, da&szlig; er\/sie die Umsatzsteuer berichtigt haben sollte, verpflichtet sich der\/die Darlehensgeber\/in, die Darlehensnehmerin von allen Nachteilen freizuhalten, die ihr, der Darlehensnehmerin aus eventuellen R&uuml;ckforderungsanspr&uuml;chen der Finanzbeh&ouml;rden nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 i.V.m. Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 UStG entstehen sollten. Die Freistellungsverpflichtung ist auf den Betrag begrenzt, der als Umsatzsteuer in den Rechnungen des\/der Darlehensgeber\/in enthalten waren, deren Gegenwert (brutto) nachfolgend in nachrangige Darlehen umgewandelt worden sind. &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">b) Die R&uuml;ckzahlungsverpflichtungen der Darlehensnehmerin sind bedingt durch das Zustandekommen des in Ziffer&nbsp;3. in Bezug genommenen Vertrages &uuml;ber eine stille Beteiligung. Diese Bedingung ist n&ouml;tig um sicherzustellen, da&szlig; die Darlehensnehmerin durch die (teilweise) R&uuml;ckzahlung bisher im Rang zur&uuml;ckstehender Darlehensmittel nicht in eine neuerliche &Uuml;berschuldungslage kommt.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Zeitgleich schloss die B-GmbH mit der A-KG f&uuml;r die verschiedenen &#8230; jeweils inhaltsgleiche Vertr&auml;ge zur Bildung einer stillen Gesellschaft. In dem vom Finanzgericht (FG) durch Bezugnahme inhaltlich festgestellten Vertrag hei&szlig;t es auszugsweise:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;&sect;&nbsp;1 Gegenstand des Unternehmens des &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Unternehmensgegenstand &#8230; sind &#8230; . Der Gesch&auml;ftsbetrieb des &#8230; wird so gef&uuml;hrt, da&szlig; unabh&auml;ngig von einer gesellschaftsrechtlichen Beteiligung an dem &#8230; im Markt vertretene Unternehmen und Erzeugnisse weder bevorzugt noch benachteiligt werden. Der stille Gesellschafter ist verpflichtet, die Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag ausschlie&szlig;lich im Rahmen der vorstehenden Grunds&auml;tze auszu&uuml;ben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&sect;&nbsp;2 Einlage<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Der stille Gesellschafter beteiligt sich mit Wirkung ab 01.07.1995 an dem Handelsgewerbe &#8230; [der B-GmbH] mit einer Einlage von DM&nbsp;324.385,82 (in Worten &#8230;). Die Einlage wird dadurch geleistet, da&szlig; der Gesellschafter die ihm gegen &#8230; [die B-GmbH] zustehende restliche, nachrangige Darlehensforderung zur Erf&uuml;llung der den Gesellschafter treffenden Einlagepflicht an Erf&uuml;llungs statt einbringt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&sect;&nbsp;3 Verm&ouml;gensbeteiligung<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">An dem Verm&ouml;gen &#8230; [der B-GmbH] ist der stille Gesellschafter nicht beteiligt. &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&sect;&nbsp;4 Vertretung und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(1) Zur Vertretung und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung im Au&szlig;enverh&auml;ltnis &#8230; ist allein &#8230; [die B-GmbH] &#8230; berechtigt und verpflichtet. &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(2) &#8230; [Die B-GmbH] bedarf auch dann keiner Zustimmung des stillen Gesellschafters, wenn &#8230; [sie] Gesch&auml;fte eingeht oder durchf&uuml;hrt, die &uuml;ber den gew&ouml;hnlichen Betrieb des Handelsgewerbes hinausgehen. Dies gilt auch f&uuml;r &Auml;nderungen der Satzung des &#8230; . &Auml;nderungen des Unternehmensgegenstandes bed&uuml;rfen der Zustimmung von mindestens 70% der stillen Gesellschafter im Verh&auml;ltnis ihrer Einlage &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&sect;&nbsp;5 Kontrollrechte<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(1) Das &#8230; hat dem stillen Gesellschafter innerhalb von vier Wochen nach Feststellung den Jahresabschlu&szlig; (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Lagebericht) f&uuml;r das vorangegangene Gesch&auml;ftsjahr unaufgefordert zu &uuml;bersenden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(2) Soweit ein Pr&uuml;fungsbericht erstattet ist, kann der stille Gesellschafter diesen &#8230; einsehen &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(3) Sind Beir&auml;te gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;11 gebildet, kann das Recht nach Abs.&nbsp;2 jeweils nur durch den Beirat &#8230; ausge&uuml;bt werden. &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&sect;&nbsp;8 Ergebnisbeteiligung<br \/>(1) Der stille Gesellschafter nimmt am Ergebnis &#8230; [der B-GmbH] gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;232 Abs.&nbsp;1 HGB in dem Verh&auml;ltnis teil, das dem Verh&auml;ltnis seiner stillen Einlage zur Gesamtheit aller ergebnisberechtigten stillen Einlagen entspricht.<br \/>(2) Die Gesamtheit der stillen ergebnisberechtigten Gesellschafter erh&auml;lt einen Anteil am Jahresergebnis &#8230; [der B-GmbH] in H&ouml;he von mindestens 10% und h&ouml;chstens 12% der Einlagen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;2 der Vertr&auml;ge. &#8230;<br \/>(6) Der stille Gesellschafter nimmt insoweit am Verlust nicht teil, als eine Nachschu&szlig;pflicht nicht besteht. &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&sect;&nbsp;9 Einlagekonto<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Die Einlage des stillen Gesellschafters wird auf einem Einlagekonto gebucht. Das Einlagekonto ist unver&auml;nderlich. &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&sect;&nbsp;11 Beirat<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(1) Die stillen Gesellschafter k&ouml;nnen die Kontrollrechte gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 durch einen von ihnen gew&auml;hlten Beirat aus&uuml;ben. &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&sect;&nbsp;12 Dauer und Beendigung der stillen Gesellschaft<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(1) Die stille Gesellschaft endet durch K&uuml;ndigung. Die K&uuml;ndigung ist au&szlig;er in den F&auml;llen des Abs.&nbsp;2 erstmals zum 31.12.2005 m&ouml;glich. &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(2) Die stille Gesellschaft kann von dem stillen Gesellschafter gek&uuml;ndigt werden, wenn ein Leistungsvertrag, den der stille Gesellschafter mit &#8230; [der B-GmbH] geschlossen hat, endet, &#8230; .<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&sect;&nbsp;13 Auseinandersetzungsguthaben<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(1) Endet die stille Gesellschaft, erh&auml;lt der stille Gesellschafter ein Auseinandersetzungsguthaben, das sich aus der Summe der Betr&auml;ge seiner stillen Einlage und seiner Ergebnisbeteiligung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 zum Zeitpunkt des Ausscheidens ergibt. Bei der Berechnung des Auseinandersetzungsguthabens werden laufende Verluste bzw. Verlustvortr&auml;ge &#8230; [der B-GmbH] in dem Verh&auml;ltnis dem stillen Gesellschafter gegengerechnet, das dem Verh&auml;ltnis seiner stillen Einlage zur Gesamtheit aller stillen Einlagen entspricht. &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(3) Der stille Gesellschafter verzichtet auf die Geltendmachung des Auseinandersetzungsguthabens soweit und solange diese zu einer &Uuml;berschuldung &#8230; [der B-GmbH] f&uuml;hren w&uuml;rde. Diese Voraussetzungen sind durch einen vom Wirtschaftspr&uuml;fer &#8230; [der B-GmbH] testierten Status zu belegen. &#8230;&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Infolgedessen wies die A-KG in ihrer Bilanz zum 31.12.1995 unter &quot;sonstige Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde&quot; (nur) eine &#8211;nicht nach &#8230; und den entsprechenden Vertr&auml;gen unterscheidende&#8211; stille Beteiligung an der B-GmbH zum Wert von 1&nbsp;DM aus. In dem Bericht einer Wirtschaftspr&uuml;fungsgesellschaft &uuml;ber die Pr&uuml;fung des Jahresabschlusses zum 31.12.1995 ist dazu ausgef&uuml;hrt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;Der Ausweis der stillen Beteiligung betrifft die Umwandlung der bereits in Vorjahren abgeschriebenen Darlehensforderungen gegen &#8230; [die B-GmbH] in stilles Gesellschaftskapital. Der Nominalwert der Forderungen betr&auml;gt DM&nbsp;1.438.303,54. Die Wertberichtigung betr&auml;gt insgesamt DM&nbsp;1.438.302,54.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Eine bei der A-KG u.a. f&uuml;r das Streitjahr durchgef&uuml;hrte Au&szlig;enpr&uuml;fung kam zu dem Schluss, dass die stille Beteiligung an der B-GmbH in H&ouml;he des vorgenannten Nominalwerts der eingebrachten Forderungen anzusetzen sei. In ihrem Bericht vom 03.11.2003 f&uuml;hrt die Au&szlig;enpr&uuml;fung dazu u.a. aus:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;Die Forderungen der &#8230; [Gl&auml;ubiger] gegen&uuml;ber der &#8230; [B-GmbH] wurden 1993 umgewandelt in nachrangige Darlehen. Mitte 1995 haben die &#8230; [Gl&auml;ubiger] mit der &#8230; [B-GmbH] eine endg&uuml;ltige Vereinbarung dahin gehend getroffen, dass der &#8230; [B-GmbH] 45% der Forderungen erlassen, 25% in eine stille Beteiligung umgewandelt und die restlichen 30% von der &#8230; [B-GmbH] sofort gezahlt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Die Firma hat die Forderungen an &#8230; [die B-GmbH] zum 31.12.1993 abgeschrieben bis auf einen Wert von 1,-&nbsp;DM. Nach der Einigung in 1995 hat die Firma die stille Beteiligung ebenfalls mit 1,-&nbsp;DM bilanziert. Nach den Feststellungen der Bp hat die &#8230; [B-GmbH] die vereinbarten Zinsen f&uuml;r die stille Beteiligung in H&ouml;he von mindestens 10% auch regelm&auml;&szlig;ig gezahlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Zum 31.12.1995 ist eine Neubewertung des Bilanzpostens geboten, da durch die Umwandlung der Forderung in eine stille Beteiligung ein neues Wirtschaftsgut entstanden ist. Die H&ouml;he der Anschaffungskosten der stillen Beteiligung richtet sich nach dem Teilwert der Darlehensforderung im Zeitpunkt der Umwandlung und nicht nach dem Buchwert der urspr&uuml;nglichen Forderung (Realisationsprinzip bei Tausch, &sect;&nbsp;252 (1) 4 HGB).<br \/>Gr&uuml;nde f&uuml;r eine Fehlma&szlig;nahme in 1995 oder daf&uuml;r, dass der Teilwert bis zum 31.12.1999 unter die Anschaffungskosten gesunken ist, sind nicht bekannt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Beteiligung &#8230; [B-GmbH] 31.12.1995-99 bisher 1,00&nbsp;DM, lt. Bp 1.438.303,54&nbsp;DM.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) schloss sich dieser Auffassung in seinem nach &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;2 der Abgabenordnung (AO) ge&auml;nderten Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen 1995 vom 15.01.2004 unter Aufhebung des Vorbehalts der Nachpr&uuml;fung an. Der Einspruch der Kl&auml;gerin hatte keinen Erfolg (Einspruchsentscheidung vom 06.02.2007).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die hiergegen gerichtete Klage wies das FG im zweiten Rechtsgang ab. Die A-KG habe sich an der B-GmbH still beteiligt und nicht lediglich ein partiarisches Darlehen gew&auml;hrt. Die B-GmbH betreibe als Formkaufmann i.S. von &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 des Handelsgesetzbuchs (HGB) i.V.m. &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;3 des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung (GmbHG) ein Handelsgewerbe, an dem sich nach &sect;&nbsp;230 Abs.&nbsp;1 HGB ein stiller Gesellschafter beteiligen k&ouml;nne, ohne dass es darauf ankomme, ob es sich um ein &quot;Non-Profit-Unternehmen&quot; handele. Von der A-KG und der B-GmbH sei ein gemeinsamer Zweck verfolgt worden; beide h&auml;tten ein erhebliches Interesse am Funktionieren des &#8230; gehabt. Die Beteiligung der A-KG mit einer Einlage sei durch Einbringung einer nachrangigen Darlehensforderung in das Verm&ouml;gen der B-GmbH erfolgt. Die A-KG sei als stille Gesellschafterin auch &#8211;statt einer Festverzinsung&#8211; am Gewinn der B-GmbH beteiligt gewesen. Ihre stille Beteiligung habe die A-KG aktivieren und mit Anschaffungskosten in H&ouml;he von 1.438.303,54&nbsp;DM bewerten m&uuml;ssen. Sie habe das der B-GmbH gew&auml;hrte Darlehen &#8211;sinngem&auml;&szlig; die Summe der nach Ma&szlig;gabe der im Einzelnen nicht n&auml;her festgestellten Vertr&auml;ge eingebrachten Forderungen&#8211; an Erf&uuml;llungs statt (&sect;&nbsp;364 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211;) hingegeben. Auf diesen Vorgang f&auml;nden die f&uuml;r den Tausch geltenden Grunds&auml;tze Anwendung. Danach komme es f&uuml;r die Anschaffungskosten der Beteiligung auf den Wert der hingegebenen Forderung an. Dabei k&ouml;nne dahinstehen, ob deren gemeiner Wert (fiktiver Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;s) oder Teilwert (Wiederbeschaffungskosten) ma&szlig;gebend sei, denn bei solchen Forderungen entspr&auml;chen sich beide Werte. Der Wert einer gegen ein Unternehmen gerichteten Darlehensforderung h&auml;nge von dessen Bonit&auml;t ab. Er k&ouml;nne regelm&auml;&szlig;ig nur im Wege einer Sch&auml;tzung ermittelt werden. Aus den Umst&auml;nden des Streitfalls, insbesondere einer positiven Unternehmensentwicklung der B-GmbH, ergebe sich, dass im ma&szlig;geblichen Zeitpunkt der Einbringung der Forderung als Einlage in die stille Gesellschaft (August 1995) die streitbefangene Darlehensforderung werthaltig gewesen und deshalb mit ihrem Nennwert anzusetzen sei. Der Antrag auf Einholung eines Sachverst&auml;ndigengutachtens sei abzulehnen, weil das FG selbst die erforderliche Sachkunde besitze.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung materiellen Rechts (&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211;) sowie der Sachaufkl&auml;rungspflicht. Die A-KG habe keine stille Beteiligung an der B-GmbH erworben. Selbst wenn, seien deren Anschaffungskosten nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG falsch bewertet worden, denn bereits vor Inkrafttreten des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;6 EStG und damit bereits im Streitjahr seien bei einem Tausch die Anschaffungskosten nach dem gemeinen Wert des hingegebenen Wirtschaftsguts &#8211;hier einer wertlosen Darlehensforderung&#8211; zu bemessen gewesen. Stattdessen habe das FG auf den Wert der entstandenen stillen Beteiligung nach Sanierung abgestellt, also auf das erhaltene Wirtschaftsgut. Der Wert der Darlehensforderung erh&ouml;he sich &#8211;wie in der vergleichbaren Situation eines Konzernr&uuml;ckhalts (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 12.04.2017&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;36\/15)&#8211; auch nicht dadurch, dass die stillen Gesellschafter der B-GmbH R&uuml;ckhalt gegeben und deren Insolvenz abgewendet h&auml;tten. Schlie&szlig;lich habe das FG seine Sachaufkl&auml;rungspflicht verletzt, indem es ohne Weiteres davon ausgegangen sei, dass es die Absicht der Vertragsparteien gewesen sei, die A-KG am Unternehmen der B-GmbH zu beteiligen, und dass es &uuml;ber die notwendige Sachkunde verf&uuml;ge, die Werthaltigkeit der streitbefangenen Forderung zu beurteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>unter Aufhebung der Vorentscheidung und der Einspruchsentscheidung vom 06.02.2007 den ge&auml;nderten Gewinnfeststellungsbescheid 1995 f&uuml;r die ehemalige A-GmbH &#038; Co. KG vom 15.01.2004 dahin zu &auml;ndern, dass der laufende Gesamthandsgewinn um 1.438.302,54&nbsp;DM herabgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">B.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist zul&auml;ssig und begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angegriffenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Der Senat legt die gegen den Gewinnfeststellungsbescheid 1995 f&uuml;r die A-KG eingelegte Klage und Revision rechtsschutzgew&auml;hrend dahin aus, dass sie von der im Wege einer formwechselnden Umwandlung aus der H-KG als im Streitjahr an der A-KG beteiligter ehemaliger Kommanditistin hervorgegangenen AG eingelegt worden sind. Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH ist n&auml;mlich im Zweifel davon auszugehen, dass der Steuerpflichtige denjenigen Rechtsbehelf hat einlegen wollen, der seinem materiell-rechtlichen Begehren am ehesten zum Erfolg verhilft (z.B. BFH-Urteil vom 01.07.2004&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;4\/03, BFH\/NV 2005, 162, unter 2.a, m.w.N.). Auch die Bezeichnung des Beteiligten in der Revisionsschrift muss f&uuml;r die Beteiligtenstellung nicht in jedem Fall ausschlaggebend sein (n&auml;her z.B. BFH-Urteil vom 22.02.2018&nbsp;&#8211; VI&nbsp;R&nbsp;17\/16, BFHE 260, 532, BStBl II 2019, 496, Rz&nbsp;14&nbsp;ff., m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach den Feststellungen des FG wurde die A-KG im Jahr 2006 auf die bislang als Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin bezeichnete B-KG verschmolzen. Die Verschmelzung einer Personengesellschaft als &uuml;bertragender Rechtstr&auml;ger auf eine andere Personengesellschaft als &uuml;bernehmender Rechtstr&auml;ger hat gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Umwandlungsgesetzes 1995 (UmwG 1995) zur Folge, dass das Verm&ouml;gen der &uuml;bertragenden Gesellschaft mit Eintragung der Verschmelzung in das Handelsregister der &uuml;bernehmenden Gesellschaft im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf diese &uuml;bergeht. Zugleich erlischt die &uuml;bertragende Gesellschaft (&sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 UmwG 1995), d.h. sie wird ohne Liquidation vollbeendet (z.B. BFH-Urteil vom 20.09.2018&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;39\/11, BFHE 262, 393, BStBl II 2019, 131, Rz&nbsp;19).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Erlischt eine Personengesellschaft durch Vollbeendigung ohne Abwicklung, kann nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH ein Gewinnfeststellungsbescheid nur noch von den fr&uuml;heren Gesellschaftern angefochten werden, deren Mitgliedschaft die Zeit ber&uuml;hrt, die der anzufechtende Gewinnfeststellungsbescheid betrifft (z.B. BFH-Beschluss vom 13.02.2018&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;37\/15, Rz&nbsp;22, m.w.N.). Die aus &sect;&nbsp;48 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO folgende Befugnis der Personengesellschaft, in Prozessstandschaft f&uuml;r ihre Gesellschafter Rechtsbehelfe gegen die Gewinnfeststellungsbescheide einzulegen, endet mit deren Vollbeendigung. Insoweit lebt die bis zum Zeitpunkt der Vollbeendigung &uuml;berlagerte Klagebefugnis der einzelnen Gesellschafter wieder auf (z.B. BFH-Urteile in BFH\/NV 2005, 162, unter 2.a; vom 22.01.2015&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;62\/11, Rz&nbsp;12; in BFHE 262, 393, BStBl II 2019, 131, Rz&nbsp;19, m.w.N.). Die Klagebefugnis geht deshalb &#8211;anders als etwa bei einer Klage gegen einen Gewerbesteuermessbescheid (vgl. BFH-Urteil vom 22.01.2015&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;62\/11, Rz&nbsp;13)&#8211; auch nicht auf den Gesamtrechtsnachfolger der Personengesellschaft &uuml;ber (z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 30.05.2017&nbsp;&#8211; IV&nbsp;B&nbsp;20\/17, Rz&nbsp;17; vom 13.06.2019&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;B&nbsp;146\/18, Rz&nbsp;6). Dies gilt auch, wenn &#8211;wie im Streitfall&#8211; eine Personengesellschaft auf eine andere Personengesellschaft verschmolzen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben ist die B-KG als Gesamtrechtsnachfolgerin der A-KG, in deren Namen im Jahr 2004 Einspruch gegen den angefochtenen Gewinnfeststellungsbescheid eingelegt worden ist, nicht klagebefugt. Gleichwohl k&ouml;nnen Klage und Revision als solche der H-KG &#8211;nach deren formwechselnder Umwandlung im Jahr 2001 einer AG&#8211; als ehemaliger, an der streitbefangenen Gewinnfeststellung beteiligter Kommanditistin der A-KG ausgelegt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Senat ist wiederholt von der Zul&auml;ssigkeit einer Klage ausgegangen, die namens einer vollbeendeten Personengesellschaft eingelegt worden ist, wenn das Rubrum der Klageschrift spiegelbildlich dem &#8211;unzutreffenden&#8211; Rubrum der Einspruchsentscheidung entspricht, das die Gesellschaft fehlerhaft als Inhaltsadressatin auff&uuml;hrt, obwohl dem FA bereits im Zeitpunkt des Erlasses die Vollbeendigung der Personengesellschaft bekannt gewesen sein muss, und sich die Einspruchsentscheidung damit auf einen gegen&uuml;ber den ehemaligen Gesellschaftern ergangenen Gewinnfeststellungsbescheid bezieht (vgl. BFH-Beschluss vom 06.05.1998&nbsp;&#8211; IV&nbsp;B&nbsp;108\/97, BFH\/NV 1999, 146, unter 1.a&nbsp;aa; BFH-Urteile in BFH\/NV 2005, 162, unter 2.a; vom 22.01.2015&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;62\/11, Rz&nbsp;18). Dies hat der Senat u.a. damit begr&uuml;ndet, dass Einspruchsf&uuml;hrer bei zutreffender Auslegung nur diejenigen sein konnten, an die nach Eintritt der Vollbeendigung der Feststellungsbescheid zu richten war und die im Feststellungsbescheid aufgef&uuml;hrt waren (BFH-Urteil in BFH\/NV 2005, 162, unter 2.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Streitfall stimmt mit der vorgenannten Situation darin &uuml;berein, dass das FA in Kenntnis der &#8211;hier w&auml;hrend des Einspruchsverfahrens eingetretenen&#8211; Vollbeendigung einer Personengesellschaft (A-KG) seine Einspruchsentscheidung wegen Gewinnfeststellung u.a. f&uuml;r das Jahr 1995 nicht an die betroffenen ehemaligen Gesellschafter gerichtet hat. Er unterscheidet sich aber dadurch, dass das Rubrum der im Streitfall ergangenen Einspruchsentscheidung vom 06.02.2007 wegen Gewinnfeststellung (auch) f&uuml;r das Streitjahr nicht fehlerhaft die vollbeendete A-KG selbst als Einspruchsf&uuml;hrerin benennt, sondern vielmehr &#8211;allerdings auch insoweit unzutreffend&#8211; die B-KG &quot;als Gesamtrechtsnachfolgerin&quot; der A-KG. In den Gr&uuml;nden ist zugleich ausgef&uuml;hrt, dass die B-KG mit Wirkung vom &#8230; 2006 das Verm&ouml;gen der A-KG im Wege der Gesamtrechtsnachfolge &uuml;bernommen habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die vom Senat entwickelte Spiegelbildbetrachtung kann gleichwohl auch im Streitfall zur Anwendung kommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Auch bei einer nach Vollbeendigung der Personengesellschaft w&auml;hrend des Einspruchsverfahrens unzutreffend gegen den Gesamtrechtsnachfolger dieser Personengesellschaft gerichteten Einspruchsentscheidung rechtfertigt der Umstand, dass das Rubrum der Klageschrift das fehlerhafte Rubrum der Einspruchsentscheidung spiegelbildlich fortf&uuml;hrt, eine rechtsschutzgew&auml;hrende Auslegung der Klageschrift dahingehend, dass bei richtiger Handhabung, d.h. ohne die spiegelbildliche Wiedergabe des vom FA fehlerhaft veranlassten Rubrums der Einspruchsentscheidung, ein oder mehrere von dem angegriffenen Gewinnfeststellungsbescheid betroffene ehemalige Gesellschafter Klage erhoben h&auml;tten. Denn Einspruchsf&uuml;hrer und Kl&auml;ger kann bei zutreffender Auslegung auch in der Situation, dass eine Einspruchsentscheidung fehlerhaft an den Gesamtrechtsnachfolger einer vollbeendeten Personengesellschaft gerichtet wird, nur derjenige sein, der im Gewinnfeststellungsbescheid als Feststellungsbeteiligter aufgef&uuml;hrt war und an den nach Eintritt der Vollbeendigung dieser Feststellungsbescheid zu richten gewesen w&auml;re. Entsprechendes gilt f&uuml;r die Auslegung der Revisionsschrift, in der das vom FA veranlasste und vom FG fortgef&uuml;hrte fehlerhafte Rubrum weiterhin verwendet wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dieser Beurteilung steht nicht entgegen, dass als Einspruchsf&uuml;hrer und dem nachfolgend als Kl&auml;ger mehrere Gesellschafter oder auch nur einer in Betracht kommen (BFH-Urteil in BFH\/NV 2005, 162, unter 2.a, m.w.N.). Zu den Mindestanforderungen, die bereits bis zum Ablauf der Klagefrist vorliegen m&uuml;ssen, damit die Klageschrift als fristwahrende Erhebung einer Klage gewertet werden kann, geh&ouml;rt zwar zun&auml;chst die Bezeichnung des Kl&auml;gers bzw. der Kl&auml;ger. Dies schlie&szlig;t jedoch nicht aus, dass eine nicht eindeutige Bezeichnung des Kl&auml;gers entsprechend den f&uuml;r Willenserkl&auml;rungen geltenden Grunds&auml;tzen vom FG und von der Revisionsinstanz ausgelegt werden kann. Bei dieser &#8211;nach der Verst&auml;ndnism&ouml;glichkeit des Empf&auml;ngers&#8211; vorzunehmenden Auslegung sind zur Bestimmung des in der Rechtsbehelfsschrift genannten Kl&auml;gers alle dem FG und dem FA bekannten oder vern&uuml;nftigerweise erkennbaren Umst&auml;nde tats&auml;chlicher und rechtlicher Art zu ber&uuml;cksichtigen (BFH-Beschluss in BFH\/NV 1999, 146, unter 1.a&nbsp;aa, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben trifft die Annahme, dass ohne spiegelbildliche &Uuml;bernahme des fehlerhaften Rubrums der Einspruchsentscheidung ein ehemaliger, durch die streitbefangene Feststellung beschwerter Gesellschafter als Kl&auml;ger bezeichnet worden w&auml;re, jedenfalls auf die ehemalige, im Streitjahr noch so bezeichnete H-KG (nach sp&auml;terer Umwandlung in der Rechtsform einer AG) als fr&uuml;here Kommanditistin der A-KG zu. Diese ist nach dem Vortrag der Bevollm&auml;chtigten im Revisionsverfahren nach der Verschmelzung der A-KG auf die B-KG auch noch Kommanditistin der B-KG gewesen. Dies sowie der Umstand, dass das fehlerhafte Rubrum der Klageschrift (nur) eine Personengesellschaft als Kl&auml;gerin benennt, rechtfertigt die Auslegung, dass jedenfalls die &quot;richtige&quot; Gesellschaft h&auml;tte klagen sollen. Soweit hingegen die Komplement&auml;r-GmbH der A-KG nach den Feststellungen der Au&szlig;enpr&uuml;fung nicht am Verm&ouml;gen der A-KG beteiligt war, kann diese durch die angefochtene Gewinnfeststellung unter keinem denkbaren Gesichtspunkt betroffen sein (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 09.02.2011&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;37\/08, Rz&nbsp;17, dort bzgl. einer notwendigen Beiladung). Anhaltspunkte f&uuml;r eine Auslegung, dass auch f&uuml;r die (zuletzt) im Streitjahr an der A-KG als weitere Kommanditisten beteiligten, durch die angegriffene Gewinnfeststellung beschwerten nat&uuml;rlichen Personen &#8211;davon einige ausweislich des angefochtenen Feststellungsbescheids als nicht n&auml;her bezeichnete Erben eines Kommanditisten der A-KG&#8211; h&auml;tte Klage erhoben werden sollen, ergeben sich nicht; solche Gesellschafter w&auml;ren aber noch im Wege einer notwendigen Beiladung nach &sect;&nbsp;60 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 FGO am Verfahren zu beteiligen (&sect;&nbsp;57 Nr.&nbsp;3 FGO; dazu B.II.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Ausgehend von der dargelegten (alleinigen) Klagebefugnis der von der streitbefangenen Gewinnfeststellung betroffenen ehemaligen Gesellschafter der A-KG sind die im Streitjahr neben der H-KG an der A-KG beteiligten Kommanditisten zum Klageverfahren nach &sect;&nbsp;60 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;48 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 bzw. Nr.&nbsp;5 FGO notwendig beizuladen. Soweit nach bisheriger Aktenlage die ehemalige Komplement&auml;r-GmbH der A-KG &#8211;wie dargelegt&#8211; nicht betroffen sein kann, ist ihre Beiladung entbehrlich. Eine unterbliebene notwendige Beiladung stellt einen Versto&szlig; gegen die Grundordnung des Verfahrens dar. Die Vorschriften &uuml;ber die notwendige Beiladung regeln eine unverzichtbare Sachentscheidungsvoraussetzung, die vom Revisionsgericht von Amts wegen zu pr&uuml;fen ist (z.B. BFH-Urteil vom 12.05.2016&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;27\/13, Rz&nbsp;17, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>III. &sect;&nbsp;123 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 FGO er&ouml;ffnet zwar dem BFH die M&ouml;glichkeit, eine notwendige Beiladung im Revisionsverfahren nachzuholen (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteil vom 04.09.2014&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;44\/13, Rz&nbsp;14, m.w.N.). Der Senat &uuml;bt dieses Ermessen jedoch dahingehend aus, die unterbliebene Beiladung nicht nachzuholen und die Sache zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckzuverweisen. Dies ist im Streitfall zweckm&auml;&szlig;ig und ermessensgerecht. Die betroffenen Gesellschafter der A-KG hatten bisher weder im Einspruchs- noch im Klageverfahren die M&ouml;glichkeit, sich zu dem angegriffenen Feststellungsbescheid in tats&auml;chlicher und rechtlicher Hinsicht zu &auml;u&szlig;ern (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 19.01.2017&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;5\/16, Rz&nbsp;16&nbsp;f.; vom 06.06.2019&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;7\/16, BFHE 265, 147, BStBl II 2019, 513, Rz&nbsp;20). Hinzu kommt, dass die Sache auch im Fall einer nachgeholten Beiladung nicht entscheidungsreif w&auml;re und das Verfahren zur Nachholung weiterer Feststellungen ohnehin an das FG zur&uuml;ckverwiesen werden m&uuml;sste (vgl. auch BFH-Urteil vom 04.09.2014&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;44\/13, Rz&nbsp;15). Zwar ist das FG zutreffend davon ausgegangen, dass eine stille Gesellschaft vereinbart worden ist (B.III.2.). Auch kann der Senat aufgrund der Feststellungen des FG entscheiden, dass eine typisch stille Beteiligung vorgelegen hat (B.III.3.). Zutreffend hat das FG zudem erkannt, dass es f&uuml;r die Anschaffungskosten der Beteiligung auf den Wert der hingegebenen Forderung ankommt (B.III.4.). Die bisherigen Feststellungen des FG reichen jedoch nicht aus, um beurteilen zu k&ouml;nnen, ob die aufgrund des Vertragswerks vom August 1995 von der A-KG hingegebene(n) Darlehensforderung(en) mit einem Nennwert von 1.438.303,54&nbsp;DM zum Zeitpunkt ihrer Hingabe mit einem Wert von 1&nbsp;DM, mit dem Nennwert oder mit einem zwischen diesen beiden Gr&ouml;&szlig;en liegenden Wert zu bewerten war(en) und deshalb auch die stille(n) Beteiligung(en) der A-KG an der B-GmbH bei der A-KG zu diesem Wert zu bilanzieren war(en) (B.III.5.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Im Folgenden ist der Einfachheit halber nur von &quot;dem\/der&quot; Darlehen, Vertrag bzw. stillen Beteiligung die Rede, denn Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist allein die H&ouml;he des laufenden Gesamthandsgewinns der A-KG im Streitjahr.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach den Feststellungen des FG sind im Rahmen des zwischen der A-KG und der B-GmbH im August 1995 geschlossenen Vertragswerks ankn&uuml;pfend an die im Jahr 1993 f&uuml;r einzelne &#8230; vereinbarten Darlehen mit Rangr&uuml;cktritt jeweils zwei weitere, jeweils inhaltsgleiche Vereinbarungen getroffen worden sowohl &uuml;ber das weitere rechtliche Schicksal der entsprechenden Darlehensschuld (urspr&uuml;nglich Forderung aus Leistungen f&uuml;r das entsprechende &#8230;) als auch &uuml;ber die Bildung einer stillen Gesellschaft. Feststellungen zu den Vertr&auml;gen im Einzelnen, insbesondere zur H&ouml;he der betroffenen Darlehen, hat das FG nicht getroffen, sondern nur den Inhalt der beiden im August 1995 getroffenen Vereinbarungen exemplarisch festgestellt. Der Senat geht davon aus, dass der streitige Betrag der Summe der Nennwerte der f&uuml;r &quot;stille Beteiligungen&quot; der A-KG an der B-GmbH eingebrachten Kapitalforderungen abz&uuml;glich 1&nbsp;DM entspricht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Angefochten ist im Streitfall der ge&auml;nderte Gewinnfeststellungsbescheid 1995 f&uuml;r die A-KG vom 15.01.2004 in der Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 06.02.2007. Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung kann ein Gewinnfeststellungsbescheid eine Vielzahl selbst&auml;ndiger und damit auch selbst&auml;ndig anfechtbarer Feststellungen enthalten, die eigenst&auml;ndig in Bestandskraft erwachsen und deshalb f&uuml;r die in dem n&auml;mlichen Bescheid getroffenen und rechtlich nachgelagerten Feststellungen Bindungswirkung entfalten k&ouml;nnen (n&auml;her z.B. BFH-Urteil vom 16.03.2017&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;31\/14, BFHE 257, 292, BStBl II 2019, 24, Rz&nbsp;18). Eine solche selbst&auml;ndige Regelung (Feststellung) ist die H&ouml;he des laufenden Gesamthandsgewinns. Nur auf diese wirkt sich im Streitfall die Frage aus, ob die streitbefangene Position in der Bilanz der A-KG zum 31.12.1995 (&quot;stille Beteiligung&quot;) statt zum Buchwert der hierf&uuml;r hingegebenen Darlehensforderungen (1&nbsp;DM) zu deren Nennwert (1.438.303,54&nbsp;DM) zu bewerten ist. Auf die Frage, auf wie viele und welche Betr&auml;ge sich die einzelnen Darlehen bzw. stillen Beteiligungen verteilen und ob hierf&uuml;r jeweils gesonderte Bilanzposten anzusetzen w&auml;ren, kommt es hingegen nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nachdem &uuml;ber den Nennwert der insgesamt betroffenen Darlehen kein Streit besteht (1.438.303,54&nbsp;DM) und damit auch nicht &uuml;ber die H&ouml;he der streitigen Gewinnauswirkung der Bilanzierung einer &quot;stillen Beteiligung&quot; der A-KG an der B-GmbH zum 31.12.1995, wirkt es sich deshalb im Streitfall nicht aus, dass das FG die Zahl der Vertr&auml;ge und betroffenen Darlehenssummen je &#8230; nicht aufgekl&auml;rt hat. Deshalb ist im Folgenden der Einfachheit halber nur im Singular von &quot;dem\/der&quot; Darlehen, Vertrag bzw. stillen Beteiligung die Rede.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die W&uuml;rdigung des FG, dass im Streitfall eine stille Beteiligung der A-KG an der B-GmbH und kein partiarisches Darlehen vereinbart worden ist, ist &#8211;anders als die Kl&auml;gerin meint&#8211; revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH geh&ouml;rt die Auslegung von Vertr&auml;gen zum Bereich der tats&auml;chlichen Feststellungen und bindet das Revisionsgericht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO, wenn sie den Grunds&auml;tzen der &sect;&sect;&nbsp;133, 157 BGB entspricht und nicht gegen Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze verst&ouml;&szlig;t, d.h. jedenfalls m&ouml;glich ist (z.B. BFH-Urteil vom 19.08.2015&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;30\/12, Rz&nbsp;38, m.w.N.). Ist dies der Fall, so ist die tatrichterliche W&uuml;rdigung sogar dann revisionsrechtlich bindend, wenn ein abweichendes Verst&auml;ndnis gleicherma&szlig;en m&ouml;glich oder sogar naheliegend ist (z.B. BFH-Urteil vom 19.10.2005&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;48\/04, BFHE 211, 524, BStBl II 2006, 334, unter II.3.a, m.w.N.). Zu den genannten Auslegungsgrunds&auml;tzen geh&ouml;ren bei der Auslegung von Vertr&auml;gen auch die vollst&auml;ndige Erfassung des Vertragstextes und &#8211;darauf fu&szlig;end&#8211; die Einbeziehung der systematischen Stellung der zu betrachtenden Regelungen im jeweiligen Gesamtzusammenhang (BFH-Urteil vom 19.08.2015&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;30\/12, Rz&nbsp;38, m.w.N.). Diese Grunds&auml;tze gelten auch f&uuml;r die Frage, ob die zu beurteilende Vereinbarung wirtschaftlich auf eine stille Beteiligung oder auf eine (partiarische) Darlehensgew&auml;hrung gerichtet ist (vgl. BFH-Urteil in BFHE 211, 524, BStBl II 2006, 334, unter II.3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die W&uuml;rdigung des FG, dass sich die A-KG im Rahmen des Vertragswerks vom August 1995 still an der B-GmbH beteiligt habe, ist jedenfalls m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Kennzeichnend f&uuml;r Begriff und Wesen eines partiarischen Rechtsverh&auml;ltnisses ist, dass die Verg&uuml;tung nicht &#8211;oder nicht nur&#8211; in einem festen periodischen Betrag besteht, sondern in einem Anteil an dem vom Darlehensempf&auml;nger erwirtschafteten Erfolg (BFH-Urteil vom 22.06.2010&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;78\/09, Rz&nbsp;17, m.w.N.). Dabei muss sich die f&uuml;r das partiarische Darlehen charakteristische Erfolgsbeteiligung nicht unbedingt auf den Gewinn oder Umsatz des gesamten Unternehmens des Darlehensnehmers beziehen, sondern diese kann sich auch auf ein bestimmtes Gesch&auml;ft &#8211;insbesondere jenes, zu dessen Finanzierung das Darlehen gew&auml;hrt wurde&#8211; beschr&auml;nken (BFH-Urteil vom 22.06.2010&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;78\/09, Rz&nbsp;19). Eine Verlustbeteiligung des Darlehensgebers ist dem partiarischen Darlehen hingegen fremd. Auch ein gemeinsamer Zweck (&sect;&nbsp;705 BGB) fehlt beim partiarischen Darlehen (BFH-Urteil vom 10.02.1978&nbsp;&#8211; III&nbsp;R&nbsp;115\/76, BFHE 124, 374, BStBl II 1978, 256, unter 1.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die stille Gesellschaft ist eine Gesellschaft i.S. von &sect;&nbsp;705 BGB. Die Beteiligten m&uuml;ssen sich daher zur Verfolgung eines gemeinsamen Zwecks zusammengeschlossen haben (z.B. Mock in R&ouml;hricht\/Graf von Westphalen\/Haas, HGB, 5.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;230 HGB Rz&nbsp;2). Insoweit kommt es darauf an, ob die schuldrechtlichen Beziehungen der Vertragsparteien ein gesellschaftsrechtliches Element in sich tragen, oder ob diese ohne jeden gemeinsamen Zweck lediglich ihre eigenen Interessen verfolgen und ihre Beziehungen zueinander ausschlie&szlig;lich durch die Verschiedenheit ihrer eigenen Interessen bestimmt werden (z.B. BFH-Urteile vom 25.03.1992&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;41\/91, BFHE 168, 239, BStBl II 1992, 889, unter II.5.; vom 22.07.1997&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;57\/95, BFHE 184, 21, BStBl II 1997, 755, unter II.1.a&nbsp;bb; vom 06.03.2003&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;24\/02, BFHE 202, 137, BStBl II 2003, 656, unter II.1.b; Urteil des Bundesgerichtshofs &#8211;BGH&#8211; vom 10.10.1994&nbsp;&#8211; II&nbsp;ZR&nbsp;32\/94, BGHZ 127, 176, unter 1.). Auch ein stilles Gesellschaftsverh&auml;ltnis i.S. von &sect;&nbsp;230 Abs.&nbsp;1 HGB setzt die Verfolgung eines gemeinsamen Zwecks voraus (BGH-Urteil vom 18.09.2012&nbsp;&#8211; II&nbsp;ZR&nbsp;50\/11, unter II.1.a&nbsp;aa, m.w.N.). Eine solche stille Gesellschaft ist nach &sect;&nbsp;230 Abs.&nbsp;1 HGB dadurch gekennzeichnet, dass sich jemand am Handelsgewerbe eines Anderen durch eine Einlage beteiligt, die in das Verm&ouml;gen des Inhabers des Handelsgesch&auml;fts &uuml;bergeht. Ob im Einzelfall eine &quot;stille Gesellschaft&quot; im Sinne dieser Vorschrift vorliegt, ist anhand eines Vergleichs zwischen den konkret getroffenen Vereinbarungen und dem in &sect;&sect;&nbsp;230&nbsp;ff. HGB beschriebenen Regelstatut der stillen Gesellschaft zu beantworten (BFH-Urteil in BFHE 211, 524, BStBl II 2006, 334, unter II.3.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Bezeichnung des Vertragsverh&auml;ltnisses durch die Vertragsparteien ist f&uuml;r dessen steuerrechtliche Beurteilung nicht ma&szlig;gebend, wenn sie im Widerspruch zu dem dahinterstehenden Rechtsfolgewillen steht (BFH-Urteil in BFHE 211, 524, BStBl II 2006, 334, unter II.3.c). Das ist dann der Fall, wenn der Vertrag zwar seinem Wortlaut nach ein partiarisches Rechtsverh&auml;ltnis begr&uuml;ndet, nach seinem wirtschaftlichen Gehalt aber auf die Begr&uuml;ndung einer Beteiligung gerichtet ist oder umgekehrt. Ma&szlig;geblich ist stets, was die Vertragsparteien wirtschaftlich gewollt haben und ob dieser &#8211;unter Heranziehung aller Umst&auml;nde zu ermittelnde (vgl. auch BFH-Urteil in BFHE 168, 239, BStBl II 1992, 889, unter II.5.)&#8211; Vertragswille dem objektiven Rechtsbild der (stillen) Gesellschaft entspricht (BFH-Urteil in BFHE 184, 21, BStBl II 1997, 755, unter II.1.a&nbsp;bb).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Nach diesen Abgrenzungsma&szlig;st&auml;ben ist das FG &#8211;hier auch im Einklang mit der Bezeichnung als &quot;Vertrag zur Bildung einer stillen Gesellschaft&quot;&#8211; jedenfalls nachvollziehbar davon ausgegangen, dass zwischen der A-KG und der B-GmbH eine stille Gesellschaft vereinbart worden ist. Tragend ist bereits, dass das FG die Beteiligung der A-KG am Verlust der B-GmbH im Rahmen der Berechnung eines Auseinandersetzungsguthabens (&sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 des &quot;Vertrag[s] zur Bildung einer stillen Gesellschaft&quot;) als eine einem partiarischen Darlehen fremde Regelung gew&uuml;rdigt hat. Jedenfalls m&ouml;glich ist aber auch die W&uuml;rdigung des FG, dass die Vertragsparteien einen gemeinsamen Zweck dergestalt verfolgt haben, das &#8230;, in das beide Parteien wirtschaftlich eingebunden waren, mit der Umwandlung des Darlehens in eine stille Beteiligung auch f&uuml;r die Zukunft zu erhalten. Dass die B-GmbH ein Handelsgewerbe betrieben hat, an dem eine stille Beteiligung i.S. des &sect;&nbsp;230 Abs.&nbsp;1 HGB m&ouml;glich ist, ist nicht Voraussetzung f&uuml;r die Vereinbarung einer stillen Gesellschaft; insoweit ist &#8211;anders als die Kl&auml;gerin meint&#8211; nicht ma&szlig;gebend, ob es sich bei der B-GmbH im Streitjahr um ein &quot;Non-Profit-Unternehmen&quot; gehandelt hat. Gleichwohl ergibt sich ein Handelsgewerbe im Streitfall &#8211;wie das FG zutreffend ausgef&uuml;hrt hat&#8211; aus &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 HGB i.V.m. &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;3 GmbHG. Naheliegend ist schlie&szlig;lich auch die vom FG vorgenommene W&uuml;rdigung der im &quot;Vertrag zur Bildung einer stillen Gesellschaft&quot; geregelten Verpflichtung des stillen Gesellschafters zu einer Einlage in das Verm&ouml;gen des Inhabers des Handelsgesch&auml;fts (vgl. &sect;&nbsp;230 Abs.&nbsp;1 HGB; &sect;&nbsp;2 des Vertrags), seiner Gewinnbeteiligung (vgl. &sect;&nbsp;231 Abs.&nbsp;2 HGB; &sect;&nbsp;8 des Vertrags) sowie seiner Einsichts- und Kontrollrechte (vgl. &sect;&nbsp;233 HGB; &sect;&sect;&nbsp;5 und 11 des Vertrags) als Elemente eines Gesellschaftsverh&auml;ltnisses. Weiterhin hat das FG zu Recht das Zustimmungsrecht der stillen Gesellschafter nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 des Vertrags als einem partiarischen Darlehen fremde Regelung gew&uuml;rdigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Deshalb kann der Ansatz des streitbefangenen Bilanzpostens mit einem Wert von 1.438.303,54&nbsp;DM nicht schon &#8211;wie die Kl&auml;gerin wohl meint&#8211; mit der Begr&uuml;ndung verneint werden, dass das urspr&uuml;nglich vereinbarte und nach einer Teilwertabschreibung zum 31.12.1993 mit einem Buchwert von 1&nbsp;DM angesetzte Darlehen lediglich in ein partiarisches Darlehen umgewandelt worden sei und deshalb keine als Tausch zu behandelnde Ersetzung des Darlehens durch die Beteiligung an einer stillen Gesellschaft vorgelegen habe. Vielmehr sind im Streitfall Anschaffungskosten f&uuml;r ein neues Wirtschaftsgut anzusetzen (dazu nachfolgend B.III.4.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Bei der streitbefangenen Beteiligung handelt es sich um eine typisch stille, also keine mitunternehmerische Beteiligung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat nicht gepr&uuml;ft, ob es sich bei der stillen Beteiligung um eine typisch stille oder um eine atypisch stille, i.S. von &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG mitunternehmerische (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 01.07.2010&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;100\/06, Rz&nbsp;34, m.w.N.) Beteiligung gehandelt hat. Diese Unterscheidung ist zwar nicht von Bedeutung f&uuml;r die Frage der Qualifizierung der Eink&uuml;nfte in dem angefochtenen Gewinnfeststellungsbescheid 1995, da die entsprechende &#8211;selbst&auml;ndige (vgl. z.B. BFH-Urteil in BFHE 257, 292, BStBl II 2019, 24, Rz&nbsp;18)&#8211; Feststellung nicht angefochten und deshalb bestandskr&auml;ftig ist. Au&szlig;erdem hat die A-KG die Beteiligung &#8211;wie zwischen den Beteiligten unstreitig ist&#8211; in ihrem Betriebsverm&ouml;gen gehalten; insoweit werden auch im Rahmen einer typisch stillen Beteiligung gewerbliche Eink&uuml;nfte erzielt (&sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;8 EStG heutiger Fassung). Die Unterscheidung ist aber von Bedeutung f&uuml;r die Frage, wie die stille Beteiligung der A-KG in deren Bilanz zum 31.12.1995 zu behandeln ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Handelte es sich um eine atypisch stille Gesellschaft, so stellte sich die Frage, ob eine &Uuml;bertragung gegen Gew&auml;hrung von Gesellschaftsrechten im Sinne des im Streitjahr noch g&uuml;ltigen sog. Mitunternehmer-Erlasses (Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen &#8211;BMF&#8211; vom 20.12.1977&nbsp;&#8211; IV&nbsp;B&nbsp;2-S&nbsp;2241-231\/77, BStBl I 1978, 8, Rz&nbsp;57) bzw. heute i.S. des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 EStG zum Buchwert auch dadurch vorgenommen werden kann, dass ein Wirtschaftsgut &#8211;mit Rechtstr&auml;gerwechsel&#8211; vom stillen Gesellschafter auf den Inhaber des Handelsgewerbes zur Aufnahme in das der Mitunternehmerschaft gewidmete Verm&ouml;gen &#8211;die atypisch stille Gesellschaft hat kein Gesamthandsverm&ouml;gen&#8211; &uuml;bertragen wird (offengelassen in BFH-Urteil vom 18.06.2015&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;5\/12, BFHE 250, 121, BStBl II 2015, 935, Rz&nbsp;52; f&uuml;r eine entsprechende Anwendung des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 EStG auf die atypisch stille Gesellschaft BMF-Schreiben vom 08.12.2011&nbsp;&#8211; IV&nbsp;C&nbsp;6-S&nbsp;2241\/10\/10002, BStBl I 2011, 1279, Rz&nbsp;9; Levedag in Blaurock, Handbuch Stille Gesellschaft, 8.&nbsp;Aufl., 22.107), und ob der Buchwert eines im Lauf des Wirtschaftsjahrs &uuml;bertragenen Wirtschaftsguts aus der Er&ouml;ffnungsbilanz planm&auml;&szlig;ig fortzuentwickeln ist oder eine Wertaufholung aus Anlass der &Uuml;bertragung in Betracht kommt. W&auml;re die Frage im Streitfall dahin zu beantworten, dass die &Uuml;bertragung der streitbefangenen Forderung gegen Gew&auml;hrung von Gesellschaftsrechten zum Buchwert von 1&nbsp;DM zu erfolgen hat, so h&auml;tte die Revision schon deshalb Erfolg. Die nach der sog. Spiegelbildmethode in der Bilanz der A-KG anzusetzende Beteiligung an der stillen Gesellschaft hat hingegen f&uuml;r die steuerliche Gewinnermittlung bei der A-KG keine eigenst&auml;ndige Bedeutung, weil f&uuml;r die atypisch stille Gesellschaft als Mitunternehmerschaft eine eigenst&auml;ndige Gewinnermittlung durchzuf&uuml;hren ist und der Anteil am Gewinn der Personengesellschaft dem Teilhaber au&szlig;erhalb der eigenen Steuerbilanz zugerechnet wird (vgl. BFH-Urteile vom 22.01.1981&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;160\/76, BFHE 132, 538, BStBl II 1981, 427, unter 1.; vom 04.03.2009&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;58\/07, BFH\/NV 2009, 1953, unter II.4.c&nbsp;aa).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Handelt es sich hingegen um eine typisch stille Gesellschaft, so erwirbt der stille Gesellschafter einen schuldrechtlichen Anspruch auf Auszahlung seines vereinbarten Gewinnanteils und &#8211;bei Beendigung der Gesellschaft&#8211; auf R&uuml;ckzahlung des Auseinandersetzungsguthabens, weil Tr&auml;ger des Gesellschaftsverm&ouml;gens allein der Inhaber des Handelsgesch&auml;fts ist (BFH-Urteil vom 23.02.2000&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;40\/98, BFHE 192, 490, BStBl II 2001, 24, unter II.2.b&nbsp;aa). Deshalb geht der BFH davon aus, dass die typisch stille Beteiligung trotz ihres gesellschaftsrechtlichen Charakters &quot;wie eine Kapitalforderung&quot; zu behandeln ist (BFH-Urteil vom 27.03.2012&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;62\/08, BFHE 236, 543, BStBl II 2012, 745, Rz&nbsp;13, m.w.N.), wobei hier offenbleiben kann, ob diese in der Bilanz des stillen Gesellschafters als forderungs&auml;hnliche sonstige Ausleihung im Anlageverm&ouml;gen (BFH-Urteil in BFHE 236, 543, BStBl II 2012, 745, Rz&nbsp;13) oder als Forderung im Umlaufverm&ouml;gen auszuweisen ist (Bl&uuml;mich\/Krumm, &sect;&nbsp;5 EStG Rz&nbsp;740 &quot;Stille Beteiligung&quot;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ein stiller Gesellschafter kann Mitunternehmer i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG sein (hierzu und zum Folgenden z.B. BFH-Urteile vom 31.05.2012&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;40\/09, Rz&nbsp;19, m.w.N.; vom 13.07.2017&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;41\/14, BFHE 258, 459, BStBl II 2017, 1133, Rz&nbsp;19&nbsp;ff.). Voraussetzung f&uuml;r eine Mitunternehmerschaft ist nach der st&auml;ndigen Rechtsprechung des BFH, dass der Beteiligte Mitunternehmerinitiative entfalten kann und Mitunternehmerrisiko tr&auml;gt. Mitunternehmerinitiative bedeutet dabei Teilhabe an unternehmerischen Entscheidungen zumindest in dem Umfang der Stimm-, Kontroll- und Widerspruchsrechte eines Kommanditisten nach den Regelungen des HGB. Mitunternehmerrisiko bedeutet gesellschaftsrechtliche oder eine dieser wirtschaftlich vergleichbare Teilnahme am Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens. Dieses Risiko wird regelm&auml;&szlig;ig durch die Beteiligung am Gewinn und Verlust sowie an den stillen Reserven des Anlageverm&ouml;gens einschlie&szlig;lich des Gesch&auml;ftswerts vermittelt. Erf&uuml;llt der stille Gesellschafter diese Voraussetzungen nach dem Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse (sog. atypisch stille Gesellschaft), besteht zwischen ihm und dem Inhaber des Handelsgewerbes eine Mitunternehmerschaft. Tr&auml;gt ein stiller Gesellschafter ein dem Bild eines Kommanditisten entsprechendes Risiko, d.h. ist er neben einer Gewinnbeteiligung und einer auf seine Einlage beschr&auml;nkten Verlustbeteiligung im Falle des Ausscheidens und der Liquidation an den stillen Reserven des Betriebsverm&ouml;gens einschlie&szlig;lich des Zuwachses an dem Firmenwert beteiligt, so steht seiner Mitunternehmerstellung nicht von vornherein entgegen, dass seine Initiativrechte auf die des &sect;&nbsp;233 HGB beschr&auml;nkt sind, die denen des &sect;&nbsp;166 HGB im Kern entsprechen (BFH-Urteil vom 19.07.2018&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;10\/17, Rz&nbsp;36, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben liegt im Streitfall keine Mitunternehmerschaft vor. Es ist bereits zweifelhaft, ob die A-KG Mitunternehmerinitiative aus&uuml;ben konnte. Denn nach &sect;&nbsp;4 des &quot;Vertrag[s] zur Bildung einer stillen Gesellschaft&quot; ist allein die B-GmbH zur Vertretung und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung im Au&szlig;enverh&auml;ltnis berechtigt und verpflichtet. Diese bedarf auch dann keiner Zustimmung des stillen Gesellschafters, wenn sie Gesch&auml;fte eingeht oder durchf&uuml;hrt, die &uuml;ber den gew&ouml;hnlichen Betrieb des Handelsgewerbes hinausgehen. Dies gilt auch f&uuml;r &Auml;nderungen der Satzung des &#8230; . Unter derartigen Umst&auml;nden kommt nur eine schwach ausgepr&auml;gte Mitunternehmerinitiative in Betracht (vgl. BFH-Urteil in BFHE 258, 459, BStBl II 2017, 1133, Rz&nbsp;24). Au&szlig;erdem ist nach &sect;&nbsp;5 des Vertrags dem stillen Gesellschafter innerhalb von vier Wochen nach Feststellung der Jahresabschluss f&uuml;r das vorangegangene Gesch&auml;ftsjahr unaufgefordert zu &uuml;bersenden. Soweit ein Pr&uuml;fungsbericht erstattet ist, kann ihn der stille Gesellschafter bzw. an seiner Stelle &#8211;sofern er gebildet worden ist&#8211; der Beirat einsehen. &sect;&nbsp;233 Abs.&nbsp;1 HGB gew&auml;hrt dem stillen Gesellschafter jedoch neben dem Recht, die abschriftliche Mitteilung des Jahresabschlusses zu verlangen, auch das Recht, dessen Richtigkeit unter Einsicht der B&uuml;cher und Papiere zu pr&uuml;fen. Dieses Einsichtsrecht bezieht sich auf die Originale der Gesch&auml;ftsunterlagen (z.B. Harbarth in Gro&szlig;komm HGB, 5.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;233 Rz&nbsp;10, m.w.N.). Ein solches eigenst&auml;ndiges Pr&uuml;fungsrecht ist dem &quot;Vertrag zur Bildung einer stillen Gesellschaft&quot; jedoch nicht zu entnehmen; es wird auch nicht durch das Recht vermittelt, einen eventuell erstatteten Pr&uuml;fungsbericht einzusehen. Jedenfalls hat die A-KG kein ausreichendes Mitunternehmerrisiko getragen, denn ihre Beteiligung an den stillen Reserven einschlie&szlig;lich des Gesch&auml;ftswerts (vgl. auch BFH-Urteil in BFHE 258, 459, BStBl II 2017, 1133, Rz&nbsp;22) ist nicht ersichtlich. Der &quot;Vertrag zur Bildung einer stillen Gesellschaft&quot; schweigt insbesondere unter &sect;&nbsp;13 &quot;Auseinandersetzungsguthaben&quot; zur Beteiligung eines stillen Gesellschafters an den stillen Reserven der B-GmbH einschlie&szlig;lich des Zuwachses an dem Firmenwert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Mit der Ma&szlig;gabe, dass es sich im Streitfall um eine typisch stille Beteiligung handelt, ist das FG zu Recht davon ausgegangen, dass f&uuml;r die im Betriebsverm&ouml;gen gehaltene &quot;stille Beteiligung&quot; der A-KG in deren Bilanz zum 31.12.1995 ein Aktivposten anzusetzen ist, der mit den Anschaffungskosten (&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;255 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 HGB) zu bewerten ist. Ferner ist das FG zutreffend davon ausgegangen, dass f&uuml;r die Bemessung dieser Anschaffungskosten schon vor Geltung der Bewertungsvorschrift des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG der gemeine Wert des hingegebenen Wirtschaftsguts (hier Darlehensforderung als Einlage) im Zeitpunkt der Einlage ma&szlig;gebend ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) In der Bilanz der A-KG zum 31.12.1995 ist nicht mehr die bislang mit 1&nbsp;DM bewertete Darlehensforderung gegen die B-GmbH zu bilanzieren. Bei Einlage einer gegen den Inhaber des Handelsgesch&auml;fts gerichteten Darlehensforderung in eine stille Gesellschaft geht diese Forderung in das Verm&ouml;gen des Inhabers des Handelsgesch&auml;fts &uuml;ber; es gibt kein gemeinschaftliches Gesellschaftsverm&ouml;gen der stillen Gesellschaft (vgl. z.B. BFH-Urteile in BFHE 192, 490, BStBl II 2001, 24, unter II.2.b&nbsp;aa; in BFHE 236, 543, BStBl II 2012, 745, Rz&nbsp;13; Jung in Blaurock, a.a.O., 7.6 und 7.63). Die Forderung ist damit nicht mehr existent, denn ein Schuldverh&auml;ltnis erlischt regelm&auml;&szlig;ig auch dann, wenn sich Forderung und Schuld in einer Person vereinen (Konfusion; vgl. z.B. BFH-Urteil vom 07.03.2006&nbsp;&#8211; VII&nbsp;R&nbsp;12\/05, BFHE 212, 388, BStBl II 2006, 584, unter II.2.b&nbsp;aa&nbsp;(1), m.w.N.; BGH-Urteil vom 23.04.2009&nbsp;&#8211; IX&nbsp;ZR&nbsp;19\/08, unter II.2.b&nbsp;bb, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Bei einem bilanzierenden typisch stillen Gesellschafter ist &#8211;wie oben (B.III.3.a&nbsp;bb) bereits ausgef&uuml;hrt&#8211; dessen stille Beteiligung trotz ihres gesellschaftsrechtlichen Charakters &quot;wie eine Kapitalforderung&quot; zu behandeln. Wird zur Erbringung der Einlage in eine stille Gesellschaft eine Darlehensforderung gegen&uuml;ber einer Kapitalgesellschaft als Inhaberin des Handelsgewerbes abgetreten, so handelt es sich um einen tausch&auml;hnlichen Vorgang, bei dem eine Forderung f&uuml;r die stille Beteiligung hingegeben wird. Insoweit ist der Vorgang nicht anders zu beurteilen als eine (offene) Sacheinlage in eine Kapitalgesellschaft gegen die Gew&auml;hrung von Gesellschaftsrechten, was ebenfalls als tausch&auml;hnlicher Vorgang angesehen wird (BFH-Urteile vom 12.12.2012&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;28\/11, BFHE 240, 22, BStBl II 2017, 1265, Rz&nbsp;32; vom 12.04.2017&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;36\/15, Rz&nbsp;15). Dabei ist es &#8211;wie FA und FG es zutreffend gesehen haben&#8211; steuerrechtlich nicht von Bedeutung, ob es sich b&uuml;rgerlich-rechtlich um einen Tausch (&sect;&nbsp;480 BGB) oder um eine Leistung an Erf&uuml;llungs statt (&sect;&nbsp;364 BGB) handelt (vgl. BFH-Urteil vom 11.10.1960&nbsp;&#8211; I&nbsp;175\/60&nbsp;U, BFHE 71, 649, BStBl III 1960, 492, unter a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Im Rahmen der Gewinnermittlung nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG andere als die in Nr.&nbsp;1 der Vorschrift bezeichneten Wirtschaftsg&uuml;ter (u.a. Beteiligungen) regelm&auml;&szlig;ig mit den Anschaffungskosten anzusetzen. Anschaffungskosten sind nach &sect;&nbsp;255 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 HGB die Aufwendungen, die geleistet werden, um einen Verm&ouml;gensgegenstand zu erwerben und in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen, soweit sie dem Verm&ouml;gensgegenstand einzeln zugeordnet werden k&ouml;nnen (z.B. BFH-Urteile vom 12.02.2015&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;29\/12, BFHE 249, 177, BStBl II 2017, 668, Rz&nbsp;16; vom 22.05.2019&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;44\/17, BFHE 265, 124, Rz&nbsp;15). Dieser handelsrechtliche Begriff der Anschaffungskosten ist in Ermangelung einer abweichenden Definition im EStG auch der steuerbilanziellen Beurteilung zugrunde zu legen (z.B. BFH-Urteil in BFHE 265, 124, Rz&nbsp;16, m.w.N.). Bei einem Tausch bemessen sich die Anschaffungskosten des erlangten Wirtschaftsguts &#8211;hier der stillen Beteiligung&#8211; nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH nach dem gemeinen Wert der hingegebenen Wirtschaftsg&uuml;ter &#8211;hier der Darlehensforderung gegen die B-GmbH&#8211; (z.B. BFH-Urteile vom 27.05.1970&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;222\/69, BFHE 99, 474, BStBl II 1970, 743; vom 14.12.1982&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;53\/81, BFHE 137, 339, BStBl II 1983, 303; vom 25.01.1984&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;183\/81, BFHE 140, 538, BStBl II 1984, 422; vom 27.03.2007&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;28\/04, BFHE 217, 460, BStBl II 2007, 699, unter II.2.d; vom 04.03.2009&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;32\/08, BFHE 224, 410, BStBl II 2012, 341, unter II.2.d). Diese jetzt in &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG enthaltene (Bewertungs-)Regelung galt folglich schon vor Einf&uuml;hrung des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;6 EStG durch das Steuerentlastungsgesetz 1999\/2000\/2002 vom 24.03.1999 &#8211;BGBl I 1999, 402&#8211; (BFH-Urteil vom 06.12.2017&nbsp;&#8211; VI&nbsp;R&nbsp;68\/15, BFHE 260, 264, BStBl II 2019, 128, Rz&nbsp;20), also auch bereits im Streitjahr. Der gemeine Wert eines Wirtschaftsguts bestimmt sich in Ermangelung einer eigenst&auml;ndigen Definition im EStG gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 des Bewertungsgesetzes (BewG) nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 BewG. Danach wird der gemeine Wert durch den Preis bestimmt, der im gew&ouml;hnlichen Gesch&auml;ftsverkehr nach der Beschaffenheit des Wirtschaftsguts bei einer Ver&auml;u&szlig;erung zu erzielen w&auml;re. Dabei sind alle Umst&auml;nde, die den Preis beeinflussen, zu ber&uuml;cksichtigen, nicht aber ungew&ouml;hnliche oder pers&ouml;nliche Verh&auml;ltnisse (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;2 S&auml;tze&nbsp;2 und 3 BewG; BFH-Urteil vom 12.04.2017&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;36\/15, Rz&nbsp;18). Die von der Rechtsprechung aufgestellten Teilwertvermutungen, wonach sich im Zeitpunkt des Erwerbs eines Wirtschaftsguts die Anschaffungskosten mit dem Teilwert decken (z.B. BFH-Urteile vom 28.06.2001&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;40\/97, BFHE 196, 77, BStBl II 2001, 717, unter 4.; vom 17.08.2017&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;3\/14, BFHE 259, 111, Rz&nbsp;22) gelten folglich f&uuml;r die &quot;eingetauschte&quot; stille Beteiligung nicht. Ma&szlig;geblicher Bewertungszeitpunkt ist &#8211;wie es das FG zutreffend gesehen hat&#8211; der Zeitpunkt der Einbringung des Wirtschaftsguts im Rahmen des tausch&auml;hnlichen Vorgangs, hier der &Uuml;bergang der streitbefangenen Darlehensforderung in das Verm&ouml;gen des Inhabers des Handelsgewerbes.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Ob die Anschaffungskosten des streitbefangenen Wirtschaftsguts (&quot;stille Beteiligung&quot;) mit dem Nennwert der eingelegten Kapitalforderung, mit deren seit dem 31.12.1993 angesetzten Buchwert oder einem zwischen beiden Werten liegenden Wert zu bewerten sind, l&auml;sst sich jedoch nach den bisherigen Feststellungen des FG nicht zuverl&auml;ssig beurteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Bei Geldforderungen kann ein unter dem Nennbetrag liegender gemeiner Wert &#8211;ebenso wie bei der Ermittlung ihres Teilwerts&#8211; im Allgemeinen nur im Wege der Sch&auml;tzung ermittelt werden. Dabei kommt dem Ermessen des Kaufmanns besondere Bedeutung zu (vgl. BFH-Urteil vom 20.08.2003&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;49\/02, BFHE 203, 319, BStBl II 2003, 941, unter II.2., m.w.N.). Eine solche Bindung an die Sch&auml;tzung des Kaufmanns setzt aber voraus, dass die Sch&auml;tzung auf der erkennbaren und nachvollziehbaren Auswertung aller f&uuml;r den Kaufmann verf&uuml;gbaren Tatsachen beruht, und diese Tatsachen einen Schluss auf den gesch&auml;tzten Wert zulassen (BFH-Urteil vom 21.10.2010&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;21\/07, BFHE 231, 198, BStBl II 2014, 481, Rz&nbsp;44). Soweit das FG nach &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;162 Abs.&nbsp;1 AO zur Sch&auml;tzung von Besteuerungsgrundlagen befugt ist, geh&ouml;rt diese zu den tats&auml;chlichen Feststellungen, an die der BFH als Revisionsinstanz grunds&auml;tzlich gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden ist. Die Bindung des BFH entf&auml;llt erst, wenn das FG bei der Sch&auml;tzung gegen anerkannte Sch&auml;tzungsgrunds&auml;tze, allgemeine Erfahrungss&auml;tze oder gegen die Denkgesetze versto&szlig;en hat (z.B. BFH-Beschluss vom 05.12.2007&nbsp;&#8211; X&nbsp;B&nbsp;4\/07, BFH\/NV 2008, 587, unter 1.c, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Inwieweit im Streitfall eine Bindung an die Bewertung der A-KG bestand und das FG sch&auml;tzen durfte und wenn ja, ob die Tatsachenw&uuml;rdigung des FG revisionsrechtlich nicht zu beanstanden ist, vermag der Senat aufgrund der bisherigen Feststellungen des FG nicht zu beurteilen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das angefochtene Urteil erweist sich als fehlerhaft, soweit das FG sich ma&szlig;geblich auf die durch das Vertragswerk vom August 1995 erst geschaffenen Verh&auml;ltnisse und die erwartete wirtschaftliche Entwicklung der B-GmbH ab dem Jahr 1995 gest&uuml;tzt hat. Denn der gemeine Wert der eingebrachten Darlehensforderung im Zeitpunkt ihrer Einlage ist &#8211;schon ungeachtet dessen, dass die eingebrachte Forderung durch Konfusion untergeht&#8211; nicht davon abh&auml;ngig, inwieweit durch das neue Vertragswerk f&uuml;r die Zukunft ge&auml;nderte Verh&auml;ltnisse geschaffen wurden, nach denen wieder mit einer Werthaltigkeit der Forderung zu rechnen war. Damit k&auml;me es zu einer R&uuml;ckbeziehung k&uuml;nftiger Verh&auml;ltnisse auf den Zeitpunkt der Einlage, die zu diesem Zeitpunkt im gew&ouml;hnlichen Gesch&auml;ftsverkehr bei einer Ver&auml;u&szlig;erung der streitbefangenen Darlehensforderung an Dritte &#8211;nach der diese Forderung nicht mehr f&uuml;r eine Einlage in eine stille Gesellschaft zur Verf&uuml;gung st&uuml;nde&#8211; nicht ber&uuml;cksichtigt worden w&auml;ren. Insoweit w&uuml;rde &#8211;wie es die Kl&auml;gerin im Ergebnis zutreffend sieht&#8211; faktisch an das erlangte und nicht an das hingegebene Wirtschaftsgut angekn&uuml;pft. Entgegen den genannten Bewertungsma&szlig;st&auml;ben w&uuml;rde hierdurch der Buchwert der stillen Beteiligung unter Umst&auml;nden um den vollen Nennwert der Forderung erh&ouml;ht, auch wenn deren gemeiner Wert unter deren Nennwert liegt (vgl. auch BFH-Urteil in BFHE 140, 538, BStBl II 1984, 422).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Es kommt daher im Streitfall ma&szlig;geblich auf die Verh&auml;ltnisse in den Jahren 1993 und 1994 an. Die bisherigen Feststellungen des FG erlauben indes keine Pr&uuml;fung, ob die von der A-KG vorgenommene Teilwertabschreibung der Darlehensforderung auf 1&nbsp;DM zu Recht erfolgt ist und inwieweit die dabei zugrunde gelegten Verh&auml;ltnisse bis zum Zeitpunkt der Einlage der Forderung fortgewirkt haben. Allein aus dem Umstand, dass das FA die Teilwertwertabschreibung der A-KG nicht beanstandet hat, l&auml;sst sich solches nicht herleiten. Die Feststellungen des FG zur Ergebnisentwicklung bei der B-GmbH in den Jahren 1994 und 1995 allein sind nicht aussagekr&auml;ftig genug, um davon ausgehen zu k&ouml;nnen, dass die Teilwertabschreibung keine Grundlage mehr gehabt h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Im &Uuml;brigen ist kein R&uuml;ckschluss auf den gemeinen Wert der Forderung aus dem &quot;Vertrag zur Bildung einer stillen Gesellschaft&quot; m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Nachdem die Darlehensforderung durch Konfusion untergegangen ist, liegt keine Situation der Ver&auml;u&szlig;erung vor, aus der R&uuml;ckschl&uuml;sse auf den gemeinen Wert der Forderung bei deren Einbringung m&ouml;glich w&auml;ren. Im Ergebnis wollten die Vertragsparteien ihrem Verh&auml;ltnis nicht mehr die urspr&uuml;ngliche Darlehensforderung zugrunde legen, sondern eine stille Beteiligung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Auch aus der Bewertung der Einlage im &quot;Vertrag zur Bildung einer stillen Gesellschaft&quot; l&auml;sst sich der gemeine Wert der Forderung zum Zeitpunkt der Einlage nicht herleiten. Dort geht es um die Bildung von Ma&szlig;st&auml;ben f&uuml;r eine Gewinnbeteiligung und das Auseinandersetzungsguthaben des stillen Gesellschafters. Da es dabei nicht um eine Au&szlig;enhaftung des stillen Gesellschafters geht, sind die Gesellschafter einer stillen Gesellschaft in ihrer Bewertung der Einlage weitgehend frei (n&auml;her BFH-Urteil in BFHE 192, 490, BStBl II 2001, 24, unter II.2.b&nbsp;aa, m.w.N.). Wenn nach dem Gesellschaftsvertrag also der Eindruck entsteht, als sei die eingebrachte Forderung mit ihrem Nennbetrag &quot;werthaltig&quot;, so besagt dies nichts f&uuml;r die Bewertung der eingebrachten Forderung mit ihrem gemeinen Wert. Auch soweit die eingelegte Forderung auf einem unver&auml;nderlichen Einlagekonto verbucht worden ist, folgt daraus nichts anderes, weil erst bei einer Auseinandersetzung zu ber&uuml;cksichtigen ist, dass der stille Gesellschafter eine Verm&ouml;genseinlage geleistet hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das FG wird deshalb die entsprechenden Feststellungen nachzuholen haben. Auf die von der Kl&auml;gerin erhobene Verfahrensr&uuml;ge einer Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht kommt es &#8211;auch soweit nach Ma&szlig;gabe des in der m&uuml;ndlichen Verhandlung gestellten f&ouml;rmlichen Beweisantrags kein R&uuml;geverzicht eingetreten ist&#8211; nicht mehr an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>IV. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung auf das FG beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 28.11.2019, IV R 54\/16ECLI:DE:BFH:2019:U.281119.IVR54.16.0 Abtretung einer Darlehensforderung als typisch stille Einlage Leits&auml;tze 1. Einem partiarischen Darlehen sind &#8211;in Abgrenzung von einer stillen Beteiligung&#8211; eine Verlustbeteiligung des Darlehensgebers und eine gemeinsame Zweckverfolgung (&sect; 705 BGB) fremd. 2. 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