{"id":72033,"date":"2020-03-01T14:20:31","date_gmt":"2020-03-01T12:20:31","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=72033"},"modified":"2020-03-01T14:20:31","modified_gmt":"2020-03-01T12:20:31","slug":"ix-b-12-19-bindungswirkung-des-revisionsurteils-wuerdigung-neuer-indizien-nach-zurueckverweisung-indizwirkung-des-festgestellten-jahresabschlusses","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-b-12-19-bindungswirkung-des-revisionsurteils-wuerdigung-neuer-indizien-nach-zurueckverweisung-indizwirkung-des-festgestellten-jahresabschlusses\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;B&nbsp;12\/19 &#8211; Bindungswirkung des Revisionsurteils &#8211; W&uuml;rdigung neuer Indizien nach Zur&uuml;ckverweisung &#8211; Indizwirkung des festgestellten Jahresabschlusses"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 9.12.2019, IX B 12\/19<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:B.091219.IXB12.19.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Bindungswirkung des Revisionsurteils &#8211; W&uuml;rdigung neuer Indizien nach Zur&uuml;ckverweisung &#8211; Indizwirkung des festgestellten Jahresabschlusses<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Hat das FG bei der freien W&uuml;rdigung des Gesamtergebnisses des Verfahrens ein rechtlich erhebliches Indiz &uuml;bersehen, hebt der BFH das Urteil wegen Verfahrensmangels schon dann auf, wenn nicht ausgeschlossen werden kann, dass das FG bei Ber&uuml;cksichtigung des Indizes anders entschieden h&auml;tte.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Die Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG schlie&szlig;t ein, dass sich das FG auf der Grundlage des unter Umst&auml;nden im zweiten Rechtsgang erweiterten Gesamtergebnisses des Verfahrens erneut eine abschlie&szlig;ende &Uuml;berzeugung zu bilden hat. Dabei darf es das im ersten Rechtsgang nicht erkannte Indiz unter Beachtung seiner indiziellen Wirkung selbst w&uuml;rdigen.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. NV: Die Indizwirkung des festgestellten Jahresabschlusses f&uuml;r das Vorliegen der in ihm zugrunde gelegten Rechtsverh&auml;ltnisse zwischen den Gesellschaftern und im Verh&auml;ltnis der Gesellschafter zur Gesellschaft kann unterschiedlich stark ausgepr&auml;gt sein.<\/p>\n<\/p>\n<p>4. NV: An den (indiziellen) Nachweis eines steuerlich beachtlichen Treuhandverh&auml;ltnisses sind strenge Anforderungen zu stellen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde der Kl&auml;ger wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts Hamburg vom 05.12.2018 &#8211; 1 K 256\/16 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Bundesfinanzhof (BFH) hat im ersten Rechtsgang (Urteil vom 10.05.2016&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;13\/15, BFH\/NV 2016, 1556) das angefochtene Urteil aufgehoben und die Sache an das Finanzgericht (FG) zur&uuml;ckverwiesen. Das FG habe die indizielle Bedeutung des (festgestellten) Jahresabschlusses der P-GmbH selektiv gehandhabt und sich dadurch verfahrensfehlerhaft widerspr&uuml;chlich verhalten. Das FG m&uuml;sse au&szlig;erdem noch feststellen, ob die Gesellschafter den (ge&auml;nderten) Jahresabschluss festgestellt hatten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat im zweiten Rechtsgang u.a. ausgef&uuml;hrt, es sei aufgrund weiterer tats&auml;chlicher Feststellungen davon &uuml;berzeugt, dass der ge&auml;nderte Jahresabschluss von allen Gesellschaftern zumindest formlos beschlossen worden sei. Daraus ergebe sich jedoch nicht zwingend der Schluss auf das von den Kl&auml;gern und Beschwerdef&uuml;hrern (Kl&auml;ger) behauptete Treuhandverh&auml;ltnis seit dem 05.03.2001. Bei W&uuml;rdigung s&auml;mtlicher Umst&auml;nde sei es nicht davon &uuml;berzeugt, dass der Kl&auml;ger vor dem 25.10.2001 &uuml;ber die Aktien verf&uuml;gen konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Nichtzulassungsbeschwerde ist nicht begr&uuml;ndet. Gr&uuml;nde f&uuml;r die Zulassung der Revision (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) liegen nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Ohne Erfolg r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung der Bindungswirkung i.S. von &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;5 FGO. Sie erstreckt sich zumindest auf die tragenden Erw&auml;gungen des BFH-Urteils.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Als widerspr&uuml;chlich und verfahrensfehlerhaft hat es der Senat in tragender Weise erachtet, dass das FG dem (ge&auml;nderten) Jahresabschluss der P-GmbH f&uuml;r den Abschluss und die tats&auml;chliche Durchf&uuml;hrung des von den Kl&auml;gern behaupteten Treuhandverh&auml;ltnisses im ersten Rechtsgang keine Aussagekraft beigemessen hat, obwohl es dem Jahresabschluss im &Uuml;brigen indizielle Bedeutung zugemessen hat. Dabei ist der Senat davon ausgegangen, dass die im Jahresabschluss der P-GmbH ge&auml;nderte Bewertung (Wert der I-Aktien per 05.03.2001) ein Indiz f&uuml;r den von den Kl&auml;gern behaupteten Sachverhalt (Forderungsverzicht am 05.03.2001 und Begr&uuml;ndung eines Treuhandverh&auml;ltnisses an diesem Tag) sein k&ouml;nne, falls der Jahresabschluss beschlossen war. Der Senat hat dem FG indes nicht bindend vorgegeben, wie es dieses Indiz abschlie&szlig;end zu w&uuml;rdigen hat. Die Zur&uuml;ckverweisung an das FG impliziert, dass sich das FG auf der Grundlage des u.U. im zweiten Rechtsgang erweiterten Gesamtergebnisses des Verfahrens erneut eine abschlie&szlig;ende &Uuml;berzeugung zu bilden hatte (&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO). Ein Verfahrensfehler f&uuml;hrt zur Aufhebung des Urteils, wenn es auf ihm beruhen kann. Das kann u.U. schon dann der Fall sein, wenn das FG im Rahmen einer Gesamtw&uuml;rdigung (nur) ein rechtlich beachtliches Indiz &uuml;bersehen hat, sofern nicht ausgeschlossen werden kann, dass das FG bei Ber&uuml;cksichtigung dieses (zus&auml;tzlichen) Indizes anders h&auml;tte entscheiden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach der inzwischen gefestigten Rechtsprechung des Senats hat ein von den Gesellschaftern best&auml;tigter Jahresabschluss f&uuml;r das Steuerrecht zumindest indizielle Bedeutung, soweit es um Rechtsverh&auml;ltnisse unter den Gesellschaftern oder im Verh&auml;ltnis zur Gesellschaft geht (vgl. zuletzt BFH-Urteil vom 02.07.2019&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;13\/18, BFHE 265, 333). Dabei kann die indizielle Wirkung unterschiedlich stark ausgepr&auml;gt sein. Dies h&auml;ngt auch davon ab, wie eindeutig die abgebildeten Rechtsverh&auml;ltnisse im (festgestellten) Jahresabschluss der Gesellschaft zum Ausdruck gekommen sind. Bei einer in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeit gegen&uuml;ber dem Gesellschafter bedarf es tragf&auml;higer Feststellungen, um den Ausweis in Zweifel zu ziehen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 265, 333). Geht es &#8211;wie hier&#8211; um die indizielle Feststellung eines Treuhandverh&auml;ltnisses, an dessen Feststellung nach st&auml;ndiger h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung zudem strenge Anforderungen zu stellen sind, liegen die Dinge anders. Zum einen handelte es sich um einen ge&auml;nderten Jahresabschluss. Dem ist zwar nicht per se jede Indizwirkung abzusprechen. Das FG durfte in diesem Zusammenhang aber w&uuml;rdigen, ob mit der &Auml;nderung lediglich ein Fehler korrigiert werden sollte &#8211; oder ob damit (auch) andere Motive verfolgt worden sind. Dabei durfte es auch ber&uuml;cksichtigen, dass sich durch die &Auml;nderung bei der GmbH (wie im Streitfall) eine steuerliche Auswirkung nicht ergab. Zu weit ginge es allerdings, dem ge&auml;nderten Jahresabschluss deshalb keine indizielle Bedeutung zuzumessen, weil das Treuhandverh&auml;ltnis nicht in der Bilanz der GmbH, sondern nur in der GuV abgebildet worden ist. Dies war auch dem BFH bewusst. In vertretbarer Weise hat das FG jedoch angenommen, dass auch die ge&auml;nderte Bewertung im Jahresabschluss der P-GmbH einen sicheren Schluss auf einen Forderungsverzicht des Kl&auml;gers und die Begr&uuml;ndung eines Treuhandverh&auml;ltnisses an diesem Tag nicht zulie&szlig;en, zumal keine anderen Umst&auml;nde festgestellt werden konnten, die den Sachvortrag des Kl&auml;gers st&uuml;tzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Etwas anderes ergibt sich nicht aus dem BFH-Urteil im ersten Rechtsgang. Zwar hat der Senat in diesem Zusammenhang u.a. w&ouml;rtlich ausgef&uuml;hrt: &quot;W&auml;re insofern davon auszugehen, dass die Kl&auml;ger rechtsverbindlich bereits am 5.&nbsp;M&auml;rz 2001 auf ihre Forderungen gegen die P-GmbH verzichtet h&auml;tten, l&auml;ge die Annahme nahe, dass sie die Aktien ebenfalls an diesem Tag von der P-GmbH erworben haben.&quot; Unabh&auml;ngig davon, ob und ggf. welche Bindungswirkung dieser Aussage zukommt, setzt sich das FG schon deshalb nicht dar&uuml;ber hinweg, weil es nicht davon ausgegangen ist, dass der Kl&auml;ger am 05.03.2001 auf seine Forderung verzichtet hatte. Es hat vielmehr ausgef&uuml;hrt, dass R&uuml;ckschl&uuml;sse auf den Zeitpunkt des Verzichts nicht gezogen werden k&ouml;nnten. Der Senat hat in dem zitierten Satz aber lediglich einen Zusammenhang hergestellt zwischen dem (festgestellten) Forderungsverzicht und dem Erwerb der Aktien am selben Tag. Er hat indes gerade nicht (bindend) vorgegeben, dass der Forderungsverzicht am 05.03.2001 erkl&auml;rt worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die behauptete Divergenz besteht nicht. Das FG hat dem ge&auml;nderten Jahresabschluss im zweiten Rechtsgang nicht etwa &quot;keine Bedeutung&quot;, sondern es hat ihm unter Abw&auml;gung s&auml;mtlicher Umst&auml;nde letztlich nicht die ausschlaggebende Bedeutung beigemessen. Die Entscheidung beruht insoweit auf den Besonderheiten des Einzelfalls, was eine Vergleichbarkeit der Sachverhalte und eine Abweichung im Grunds&auml;tzlichen jeweils ausschlie&szlig;t.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die ger&uuml;gte Geh&ouml;rsverletzung liegt ebenfalls nicht vor. Das FG hat zur Kenntnis genommen und erwogen, dass vergleichbare Sachverhalte bei anderen Gesellschaftern abweichend (in dem auch vom Kl&auml;ger intendierten Sinne) gew&uuml;rdigt worden sind. Es hat jedoch zutreffend darauf abgehoben, dass sich daraus keine Bindungswirkung f&uuml;r die Behandlung im vorliegenden Fall ergibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Fragen von grunds&auml;tzlicher Bedeutung wirft die angefochtene Entscheidung nicht mehr auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 9.12.2019, IX B 12\/19ECLI:DE:BFH:2019:B.091219.IXB12.19.0 Bindungswirkung des Revisionsurteils &#8211; W&uuml;rdigung neuer Indizien nach Zur&uuml;ckverweisung &#8211; Indizwirkung des festgestellten Jahresabschlusses Leits&auml;tze 1. 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