{"id":72173,"date":"2020-03-29T17:45:44","date_gmt":"2020-03-29T15:45:44","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=72173"},"modified":"2020-03-29T17:45:44","modified_gmt":"2020-03-29T15:45:44","slug":"xi-r-31-17-zuschuesse-einer-stadt-an-einen-fremdenverkehrsverein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-31-17-zuschuesse-einer-stadt-an-einen-fremdenverkehrsverein\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;31\/17 &#8211; Zusch&uuml;sse einer Stadt an einen Fremdenverkehrsverein"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 18.12.2019, XI R 31\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:B.181219.XIR31.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zusch&uuml;sse einer Stadt an einen Fremdenverkehrsverein<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Leistungen eines Fremdenverkehrsvereins an eine Stadt und einen Regionalverband gegen einen &quot;Sachkostenzuschuss&quot;, &quot;Mietkostenzuschuss&quot; und &quot;allgemeinen Zuschuss&quot; k&ouml;nnen steuerbare Leistungen sein, auch wenn die Allgemeinheit Vorteile aus den streitgegenst&auml;ndlichen Leistungen ziehen soll.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Finanzgerichts des Saarlandes vom 30.08.2017 &#8211; 1 K 1109\/15 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) ist ein eingetragener Verein, dessen satzungsm&auml;&szlig;iger Zweck es ist, den Fremdenverkehr in X-Stadt zu f&ouml;rdern und dadurch der Stadt zu dienen und n&uuml;tzlich zu sein. Er h&auml;lt mehrheitlich eine Beteiligung an der K GmbH (K), mit der eine umsatzsteuerrechtliche Organschaft besteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 13.06.2001 schloss der Kl&auml;ger mit der Stadt X einen Gesch&auml;ftsbesorgungsvertrag, wonach er f&uuml;r die X im Einzelnen definierte Aufgaben und Dienstleistungen im Bereich Stadt-Marketing, Kongress und Touristik &uuml;bernahm. Im Gegenzug verpflichtete sich die X, einen j&auml;hrlichen &quot;Sachkostenzuschuss&quot; in H&ouml;he von 450.000&nbsp;DM (Bruttobetrag) und einen j&auml;hrlichen &quot;Miet- und Mietnebenkostenzuschuss&quot; in H&ouml;he von 90.000&nbsp;DM (Bruttobetrag) zu zahlen. Der Kl&auml;ger war befugt, Inventar der X (des Gesch&auml;ftsfeldes &Ouml;ffentlichkeitsarbeit) w&auml;hrend der Laufzeit des Vertrags kostenlos zu nutzen. Au&szlig;erdem war vereinbart, dass die X dem Kl&auml;ger zur Erf&uuml;llung der Aufgaben drei Mitarbeiter &uuml;berl&auml;sst oder ersatzweise sich die Sachkosten um 70.000&nbsp;DM je Jahr und Mitarbeiter (h&ouml;chstens 210.000&nbsp;DM) erh&ouml;hen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 20.11.2001 schloss der Stadtverband X (sp&auml;ter: Regionalverband X &#8211;RVX&#8211;) mit K einen Kooperationsvertrag, wonach K im Bereich &quot;Tourismus&quot; sowie &quot;Tagungen und Kongresse&quot; als offizieller Dienstleister hinsichtlich der in &sect;&nbsp;2 dieses Vertrags genannten Aufgaben t&auml;tig werden sollte. Im Gegenzug sollte der RVX einen j&auml;hrlichen &quot;allgemeinen Zuschuss&quot; in H&ouml;he von 15.500&nbsp;EUR brutto (ab 01.01.2002; vorher 30.000&nbsp;DM) zahlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Zahlung der Zusch&uuml;sse sollte jeweils von der j&auml;hrlichen Pr&uuml;fung im Rahmen des Haushaltsplans abh&auml;ngig sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahr 2012 (Streitjahr) erhielt der Kl&auml;ger von der X Zuschusszahlungen in H&ouml;he von 336.888,07&nbsp;EUR brutto und K erhielt von dem RVX Zuschusszahlungen in H&ouml;he von 101.633&nbsp;EUR brutto, die von ihnen jeweils als &quot;echte Zusch&uuml;sse&quot; behandelt und insofern vom Kl&auml;ger nicht als steuerpflichtige Ums&auml;tze erkl&auml;rt wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In einem Pr&uuml;fungsbericht einer Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fung f&uuml;r Januar bis Juli 2006 (vom 05.01.2007) wurde angeregt, dass die umsatzsteuerrechtliche Behandlung der von der X gezahlten Zusch&uuml;sse &uuml;berpr&uuml;ft werde. Dies erfolgte im Rahmen einer Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fung f&uuml;r 2007 bis 2011, bei der der Pr&uuml;fer zu dem Ergebnis kam, dass die Zahlungen der X keine echten Zusch&uuml;sse, sondern Entgelt im Rahmen eines steuerbaren Leistungsaustauschs darstellten. Dem folgte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;), wobei er im &Auml;nderungsbescheid zur Umsatzsteuer des Streitjahres vom 17.04.2014 nicht nur die Zusch&uuml;sse von der X an den Kl&auml;ger, sondern auch die Zahlungen des RVX an K als Entgelt ansah.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach erfolglosem Einspruchsverfahren (Einspruchsentscheidung vom 23.02.2015) wies das Finanzgericht des Saarlandes (FG) die Klage mit Urteil vom 30.08.2017&nbsp;&#8211; 1&nbsp;K&nbsp;1109\/15 ab, da es sich bei den Zahlungen nicht um echte Zusch&uuml;sse handele.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision macht der Kl&auml;ger einen Versto&szlig; gegen materielles Recht geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>unter Aufhebung der Vorentscheidung und der Einspruchsentscheidung vom 23.02.2015 den Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 2012 vom 17.04.2014 dahingehend zu &auml;ndern, dass die dem Regelsteuersatz unterliegenden Ums&auml;tze um 368.505&nbsp;EUR vermindert werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Entscheidung ergeht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126a der Finanzgerichtsordnung (FGO). Der Senat h&auml;lt einstimmig die Revision f&uuml;r unbegr&uuml;ndet und eine m&uuml;ndliche Verhandlung nicht f&uuml;r erforderlich. Die Beteiligten sind davon unterrichtet worden und hatten Gelegenheit zur Stellungnahme.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat im Streitfall rechtsfehlerfrei die Voraussetzungen f&uuml;r einen umsatzsteuerpflichtigen Leistungsaustausch als erf&uuml;llt angesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Ein steuerbarer Umsatz in Form einer Leistung gegen Entgelt i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) liegt vor, wenn zwischen dem Leistenden und dem Leistungsempf&auml;nger ein Rechtsverh&auml;ltnis besteht, in dessen Rahmen gegenseitige Leistungen ausgetauscht werden, wobei die vom Leistenden empfangene Verg&uuml;tung den tats&auml;chlichen Gegenwert f&uuml;r die dem Leistungsempf&auml;nger erbrachte Leistung bildet (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 10.08.2016&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;41\/14, BFHE 255, 300, BStBl II 2017, 590, Rz&nbsp;32; vom 22.02.2017&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;17\/15, BFHE 257, 169, BStBl II 2017, 812, Rz&nbsp;22; Urteile des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union &#8211;EuGH&#8211; Sauda&ccedil;or vom 29.10.2015&nbsp;&#8211; C-174\/14, EU:C:2015:733, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2015, 901, Rz&nbsp;32; Ntp. Nagysz&eacute;n&aacute;s vom 22.02.2018&nbsp;&#8211; C-182\/17, EU:C:2018:91, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2018, 335, Rz&nbsp;32). Der Leistungsempf&auml;nger muss identifizierbar sein; er muss einen Vorteil erhalten, der zu einem Verbrauch i.S. des gemeinsamen Mehrwertsteuersystems f&uuml;hrt (vgl. BFH-Urteile in BFHE 255, 300, BStBl II 2017, 590, Rz&nbsp;32; in BFHE 257, 169, BStBl II 2017, 812, Rz&nbsp;22).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dabei kommt es f&uuml;r die Beantwortung der Frage, ob eine Leistung derart mit einer Zahlung verkn&uuml;pft ist, dass sie sich auf die Erlangung einer Gegenleistung (Zahlung) richtet, auf die Vereinbarungen des Leistenden mit dem Zahlenden an (vgl. BFH-Urteile vom 13.11.1997&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;11\/97, BFHE 184, 137, BStBl II 1998, 169, unter II.1., Rz&nbsp;22; vom 22.07.1999&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;74\/98, BFH\/NV 2000, 240, unter II., Rz&nbsp;28; vom 26.10.2000&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;12\/00, BFH\/NV 2001, 494, unter II.1.a, Rz&nbsp;16; vom 22.04.2015&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;10\/14, BFHE 250, 268, BStBl II 2015, 862, Rz&nbsp;19). Bei Leistungen, zu deren Ausf&uuml;hrung sich die Vertragsparteien in einem gegenseitigen Vertrag verpflichtet haben, liegt der erforderliche Leistungsaustausch grunds&auml;tzlich vor (vgl. z.B. BFH-Urteile in BFHE 250, 268, BStBl II 2015, 862, Rz&nbsp;20; in BFHE 255, 300, BStBl II 2017, 590, Rz&nbsp;33). Dies gilt auch f&uuml;r eine T&auml;tigkeit, die darin besteht, dass ein Unternehmer aufgrund eines Vertrags zwischen ihm und einer K&ouml;rperschaft des &ouml;ffentlichen Rechts gegen Entgelt bestimmte &ouml;ffentliche Aufgaben wahrnimmt (vgl. EuGH-Urteil Ntp. Nagysz&eacute;n&aacute;s, EU:C:2018:91, HFR 2018, 335, Rz&nbsp;35&nbsp;ff.; BFH-Beschluss vom 21.03.2018&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;113\/17, BFH\/NV 2018, 739, Rz&nbsp;15). Eine Leistung gegen Entgelt liegt dagegen nicht vor, wenn ein &quot;Zuschuss&quot; lediglich der F&ouml;rderung des Zahlungsempf&auml;ngers im allgemeinen Interesse dient und nicht Gegenwert f&uuml;r eine steuerbare Leistung des Zahlungsempf&auml;ngers an den Geldgeber sein soll (z.B. BFH-Urteile in BFHE 250, 268, BStBl II 2015, 862, Rz&nbsp;21; in BFHE 255, 300, BStBl II 2017, 590, Rz&nbsp;34, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Gemessen daran ist das FG in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise zu dem Ergebnis gelangt, dass im Streitfall jeweils ein Leistungsaustausch zwischen dem Kl&auml;ger und der X bzw. der K und dem RVX vorliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die W&uuml;rdigung des FG, ob ein unmittelbarer Zusammenhang i.S. eines Leistungsaustauschs besteht, liegt auf tats&auml;chlichem Gebiet (BFH-Urteil in BFHE 257, 169, BStBl II 2017, 812, Rz&nbsp;28) und bindet &#8211;wie die Auslegung von Vertr&auml;gen&#8211; das Revisionsgericht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO. Das Revisionsgericht pr&uuml;ft, ob das FG die gesetzlichen Auslegungsregeln sowie die Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze beachtet hat, d.h. die Auslegung jedenfalls m&ouml;glich ist; ferner pr&uuml;ft das Revisionsgericht, ob die Vorinstanz die f&uuml;r die Auslegung bedeutsamen Begleitumst&auml;nde erforscht und rechtlich zutreffend gew&uuml;rdigt hat (vgl. BFH-Urteile in BFHE 255, 300, BStBl II 2017, 590, Rz&nbsp;38; vom 14.11.2018&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;16\/17, BFHE 263, 71, Rz&nbsp;25; vom 14.02.2019&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;22\/17, BFHE 264, 83, BStBl II 2019, 350, Rz&nbsp;27; BFH-Beschluss in BFH\/NV 2018, 739, Rz&nbsp;17, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG ist von den vorstehend dargelegten Rechtsgrunds&auml;tzen zum Vorliegen eines Leistungsaustauschs ausgegangen und hat den Streitfall dahingehend gew&uuml;rdigt, dass nach dem Gesch&auml;ftsbesorgungsvertrag bzw. dem Kooperationsvertrag ein f&uuml;r die Annahme einer Leistung erforderlicher Zusammenhang zwischen der &Uuml;bernahme der im jeweiligen Vertrag genannten Aufgaben und der Zahlung der &quot;Zusch&uuml;sse&quot;, zu der sich die X bzw. der RVX verpflichtet habe, bestehe. Insbesondere hat es den vertraglich beschriebenen Leistungsinhalt als ausreichend konkret und aufgrund der Umst&auml;nde des Vertragsschlusses als verpflichtend gew&uuml;rdigt. Insofern hat sich das FG auch von der Deutung der Sachumst&auml;nde im Fall des Urteils des FG K&ouml;ln vom 21.11.2012&nbsp;&#8211; 4&nbsp;K&nbsp;526\/11 (Entscheidungen der Finanzgerichte 2013, 888) abgegrenzt und ist unter W&uuml;rdigung des Vertragsinhalts (der Delegierbarkeit von Aufgaben an Dritte) zu dem Ergebnis gekommen, dass der Kl&auml;ger (bzw. K) nicht institutionell gef&ouml;rdert werden sollte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei dieser W&uuml;rdigung ist das FG zutreffend von der dargelegten st&auml;ndigen Rechtsprechung des BFH ausgegangen, dass bei Leistungen, zu deren Ausf&uuml;hrung sich die Vertragsparteien in einem gegenseitigen Vertrag verpflichten, grunds&auml;tzlich ein Leistungsaustausch vorliegt, und dass f&uuml;r die Annahme eines Leistungsaustauschs die Bezeichnung der Zuwendung ohne Bedeutung ist (vgl. BFH-Beschluss vom 29.03.2007&nbsp;&#8211; V&nbsp;B&nbsp;208\/05, BFH\/NV 2007, 1542, unter II.1., Rz&nbsp;9; BFH-Urteil in BFHE 255, 300, BStBl II 2017, 590, Rz&nbsp;35). Ebenfalls hat das FG ber&uuml;cksichtigt, dass der Umstand, dass die Zahlungen gegebenenfalls nicht nach Ma&szlig;gabe individueller Leistungen, sondern pauschal und auf j&auml;hrlicher Basis zur Deckung der Betriebskosten des Kl&auml;gers (bzw. von K) erfolgen, f&uuml;r sich allein nichts am unmittelbaren Zusammenhang zwischen der erbrachten Dienstleistung und der empfangenen Gegenleistung &auml;ndert (s. allgemein EuGH-Urteil Sauda&ccedil;or, EU:C:2015:733, UR 2015, 901, Rz&nbsp;36), zumal f&uuml;r das Vorliegen eines Leistungsaustauschs unerheblich ist, ob das Entgelt dem Wert der Leistung entspricht (vgl. BFH-Urteile vom 19.06.2011&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;8\/09, BFHE 234, 455, BStBl II 2016, 185, Rz&nbsp;11; in BFHE 255, 300, BStBl II 2017, 590, Rz&nbsp;35). Insofern ist unerheblich, dass der Vertrag mit dem &quot;Haushaltsvorbehalt&quot; eine Klausel enth&auml;lt, anhand derer unter bestimmten Umst&auml;nden die Zahlungen nachverhandelt und f&uuml;r die Zukunft angepasst werden k&ouml;nnen (vgl. EuGH-Urteil Ntp. Nagyszenas, EU:C:2018:91, HFR 2018, 335, Rz&nbsp;38, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Schlie&szlig;lich hat das FG zu Recht beachtet, dass f&uuml;r die Annahme eines Leistungsaustauschs ohne Bedeutung ist, ob der (gemeinn&uuml;tzige) Unternehmer damit auch einen seiner Satzungszwecke verwirklichen will; die wirtschaftliche T&auml;tigkeit wird nicht durch eine gleichzeitig verfolgte ideelle Bet&auml;tigung verdr&auml;ngt (vgl. BFH-Urteile vom 18.03.2004&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;101\/01, BFHE 205, 342, BStBl II 2004, 798; vom 24.09.2014&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;54\/13, BFH\/NV 2015, 364, Rz&nbsp;31; in BFHE 250, 268, BStBl II 2015, 862, Rz&nbsp;22), zumal die Motive f&uuml;r die Begr&uuml;ndung eines Leistungsaustauschs den f&uuml;r den Leistungsaustausch erforderlichen Zusammenhang nicht in Frage stellen (vgl. BFH-Beschluss vom 06.05.2014&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;4\/14, BFH\/NV 2014, 1406, Rz&nbsp;24; BFH-Urteil vom 13.02.2019&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;1\/17, BFHE 263, 560, Rz&nbsp;35, jeweils m.w.N.). Da zudem nicht entscheidend ist, ob die ausge&uuml;bten T&auml;tigkeiten in der Wahrnehmung von gesetzlich &uuml;bertragenen und geregelten Aufgaben im Allgemeininteresse bestehen (vgl. EuGH-Urteile Lajver vom 02.06.2016&nbsp;&#8211; C-263\/15, EU:C:2016:392, HFR 2016, 665, Rz&nbsp;41&nbsp;f.; Ntp. Nagyszenas, EU:C:2018:91, HFR 2018, 335, Rz&nbsp;39), konnte das FG schlussfolgern, dass der Annahme eines Leistungsaustauschs zwischen dem Kl&auml;ger bzw. K und den Tr&auml;gern &ouml;ffentlicher Aufgaben (X bzw. RVX) nicht entgegensteht, dass die Allgemeinheit, d.h. B&uuml;rger, Vereinsmitglieder oder die Wirtschaft der Stadt, Vorteile aus den streitgegenst&auml;ndlichen Leistungen ziehen sollen (vgl. allgemein EuGH-Urteil Landboden-Agrardienste vom 18.12.1997&nbsp;&#8211; C-384\/95, EU:C:1997:627, UR 1998, 102, Rz&nbsp;20; BFH-Urteil in BFHE 250, 268, BStBl II 2015, 862, Rz&nbsp;20, m.w.N.). Nicht zuletzt konnte das FG zugrunde legen, dass ein Interesse der Allgemeinheit, das dem Handeln jeder K&ouml;rperschaft innewohnt, die Identifizierbarkeit des Leistungsempf&auml;ngers nicht ausschlie&szlig;t; entscheidend ist vielmehr, ob ein individueller Leistungsempf&auml;nger vorhanden ist, der aus der Leistung einen Vorteil zieht, der Gegenstand eines Leistungsaustauschs sein kann (BFH-Urteile vom 18.12.2008&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;38\/06, BFHE 225, 155, BStBl II 2009, 749, unter II.3.b, Rz&nbsp;38; vom 20.03.2014&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;4\/13, BFHE 245, 397, Rz&nbsp;20, jeweils m.w.N.), und insoweit hatte das FG festgestellt, dass die X bzw. der RVX jeweils individuell Vorteile aus den Leistungen dadurch zogen, dass sie nicht die jeweiligen Leistungen erbringen bzw. externe Dienstleister hiermit kostenpflichtig beauftragen mussten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Dass der Kl&auml;ger mit seinen Einwendungen im Kern lediglich die nach den Umst&auml;nden des Streitfalls rechtlich nicht zu beanstandende W&uuml;rdigung der Sachumst&auml;nde durch das FG angreift, reicht f&uuml;r einen Erfolg der Revision nicht aus (vgl. allgemein BFH-Urteile vom 13.11.2013&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;24\/11, BFHE 243, 471, Rz&nbsp;42&nbsp;ff.; in BFHE 255, 300, BStBl II 2017, 590, Rz&nbsp;42).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG hat auch zu Recht entschieden, dass sich der Kl&auml;ger nicht mit Erfolg auf Vertrauensschutz berufen kann, denn weder wurde ihm eine bestimmte steuerrechtliche Behandlung zugesagt, noch hat das FA durch sein Verhalten einen Vertrauenstatbestand geschaffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ein Vertrauenstatbestand besteht in einem bestimmten Verhalten des einen Teils, aufgrund dessen der andere bei objektiver Beurteilung annehmen konnte, jener werde an seiner Position oder seinem Verhalten konsequent und auf Dauer festhalten (vgl. BFH-Urteile vom 18.03.2015&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;8\/13, BFHE 249, 369, BStBl II 2016, 788, Rz&nbsp;64; vom 23.08.2017&nbsp;&#8211; VI&nbsp;R&nbsp;70\/15, BFHE 259, 295, BStBl II 2018, 174, Rz&nbsp;22, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Kl&auml;ger konnte aufgrund der w&auml;hrend der Pr&uuml;fung aufgeworfenen Frage zur Behandlung der &quot;Zusch&uuml;sse&quot; nicht davon ausgehen, dass das FA an der bisherigen Praxis festhalte, zumal ihm &#8211;nach eigenem Vorbringen&#8211; bis Anfang 2012 keine abschlie&szlig;ende Stellungnahme hierzu in Form eines Pr&uuml;fungsberichts zur Kenntnis gelangt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Im &Uuml;brigen entspricht es dem von der Rechtsprechung entwickelten Grundsatz der Abschnittsbesteuerung, dass das FA &#8211;wie hier&#8211; in jedem Veranlagungs- bzw. Besteuerungszeitraum die einschl&auml;gigen Besteuerungsgrundlagen erneut zu pr&uuml;fen und rechtlich zu w&uuml;rdigen hat; dies gilt grunds&auml;tzlich auch dann, wenn die Finanzbeh&ouml;rde &uuml;ber eine l&auml;ngere Zeitspanne eine rechtsirrige, f&uuml;r den Steuerpflichtigen g&uuml;nstige Auffassung vertreten hatte, es sei denn, sie hat eine entsprechende Behandlung in den Folgejahren zugesagt. Dabei ist die Finanzbeh&ouml;rde an eine bei einer fr&uuml;heren Veranlagung zugrunde gelegte Rechtsauffassung selbst dann nicht gebunden, wenn der Steuerpflichtige im Vertrauen darauf disponiert hat (BFH-Urteile in BFHE 249, 369, BStBl II 2016, 788, Rz&nbsp;66; vom 07.09.2016&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;23\/15, BFHE 255, 190, BStBl II 2017, 472, Rz&nbsp;19; vom 08.03.2017&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;16\/16, BFH\/NV 2017, 1306, Rz&nbsp;24; in BFHE 259, 295, BStBl II 2018, 174, Rz&nbsp;24, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 18.12.2019, XI R 31\/17ECLI:DE:BFH:2019:B.181219.XIR31.17.0 Zusch&uuml;sse einer Stadt an einen Fremdenverkehrsverein Leits&auml;tze NV: Leistungen eines Fremdenverkehrsvereins an eine Stadt und einen Regionalverband gegen einen &quot;Sachkostenzuschuss&quot;, &quot;Mietkostenzuschuss&quot; und &quot;allgemeinen Zuschuss&quot; k&ouml;nnen steuerbare Leistungen sein, auch wenn die Allgemeinheit Vorteile aus den streitgegenst&auml;ndlichen Leistungen ziehen soll. Tenor Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-31-17-zuschuesse-einer-stadt-an-einen-fremdenverkehrsverein\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;31\/17 &#8211; Zusch&uuml;sse einer Stadt an einen Fremdenverkehrsverein<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-72173","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72173","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72173"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72173\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72173"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72173"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72173"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}