{"id":72241,"date":"2020-04-13T13:52:56","date_gmt":"2020-04-13T11:52:56","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=72241"},"modified":"2020-04-13T13:52:56","modified_gmt":"2020-04-13T11:52:56","slug":"x-r-11-19-rueckgaengigmachung-eines-investitionsabzugsbetrags-trotz-durchgefuehrter-investition-wegen-unterbliebener-hinzurechnung-im-investitionsjahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-11-19-rueckgaengigmachung-eines-investitionsabzugsbetrags-trotz-durchgefuehrter-investition-wegen-unterbliebener-hinzurechnung-im-investitionsjahr\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;11\/19 &#8211; R&uuml;ckg&auml;ngigmachung eines Investitionsabzugsbetrags trotz durchgef&uuml;hrter Investition wegen unterbliebener Hinzurechnung im Investitionsjahr"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 3.12.2019, X R 11\/19<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.031219.XR11.19.0<\/p>\n<p class=\"titel\">R&uuml;ckg&auml;ngigmachung eines Investitionsabzugsbetrags trotz durchgef&uuml;hrter Investition wegen unterbliebener Hinzurechnung im Investitionsjahr<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Ein Investitionsabzugsbetrag kann gem&auml;&szlig; &sect; 7g Abs. 3 Satz 1 EStG nachtr&auml;glich im Jahr seines Abzugs r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden, wenn der Steuerpflichtige im sp&auml;teren Jahr der Investition zwar den (innerbilanziellen) Abzug von 40 % der Anschaffungskosten vornimmt, es aber unterlassen hat, den in einem Vorjahr abgezogenen Investitionsabzugsbetrag au&szlig;erbilanziell hinzuzurechnen, und das FA auf dieser Grundlage den &#8211;nicht mehr &auml;nderbaren&#8211; Steuerbescheid f&uuml;r das Jahr der Investition erlassen hat.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 26.02.2019 &#8211; 3 K 1658\/18 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) erzielt als Heizungs- und Sanit&auml;rinstallateur Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb. Er ermittelt seinen Gewinn durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In seiner Gewinnermittlung f&uuml;r das Streitjahr 2008 machte der Kl&auml;ger einen au&szlig;erbilanziellen Investitionsabzugsbetrag von 12.491&nbsp;EUR geltend. Nach den Feststellungen des Finanzgerichts (FG) benannte er in den beim Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) eingereichten Unterlagen weder die anzuschaffenden oder herzustellenden Wirtschaftsg&uuml;ter noch gab er die H&ouml;he der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten an. Das FA veranlagte erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; und ohne den Bescheid unter einen Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung zu stellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahr 2009 erwarb der Kl&auml;ger u.a. einen PKW, ein Aquarium und einen Drucker. Er minderte die Anschaffungskosten dieser Wirtschaftsg&uuml;ter innerbilanziell um jeweils 40&nbsp;% (&sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 des Einkommensteuergesetzes in der 2008 geltenden Fassung &#8211;EStG 2008&#8211;), was in der Summe dem im Jahr 2008 geltend gemachten Investitionsabzugsbetrag von 12.491&nbsp;EUR entsprach. Die in &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG 2008 vorgesehene au&szlig;erbilanzielle Hinzurechnung des Investitionsabzugsbetrags unterblieb hingegen. Sowohl die innerbilanzielle Minderung als auch das Unterbleiben der au&szlig;erbilanziellen Hinzurechnung war aus den beim FA eingereichten Unterlagen erkennbar. Das FA veranlagte den Kl&auml;ger auch f&uuml;r 2009 erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; und ohne Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem das FA den Fehler bemerkt hatte, erlie&szlig; es am 01.09.2016 die im vorliegenden Verfahren angefochtenen ge&auml;nderten Bescheide &uuml;ber Einkommensteuer und den Gewerbesteuermessbetrag 2008, in denen es den Gewinn jeweils um 12.491&nbsp;EUR erh&ouml;hte. Verfahrensrechtlich waren die &Auml;nderungsbescheide auf &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG 2008 bzw. &sect;&nbsp;35b Abs.&nbsp;1 des Gewerbesteuergesetzes (GewStG) gest&uuml;tzt. Das FA f&uuml;hrte aus, zwar bestehe f&uuml;r das Jahr, in dem der Fehler eingetreten sei (2009), keine Korrekturm&ouml;glichkeit. Allerdings ordne der Wortlaut des &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG 2008 immer dann eine R&uuml;ckg&auml;ngigmachung des Investitionsabzugsbetrags im Abzugsjahr an, wenn dieser Betrag nicht bis zum Ende des dritten auf das Wirtschaftsjahr des Abzugs folgenden Wirtschaftsjahres nach &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;2 EStG 2008 hinzugerechnet worden sei. Eine solche Hinzurechnung sei hier unterblieben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage blieben ohne Erfolg. Das FG begr&uuml;ndete sein &#8211;in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2019, 881 ver&ouml;ffentlichtes&#8211; Urteil damit, dass der Wortlaut des &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;3 EStG 2008 erf&uuml;llt sei, auch wenn diese Fallgruppe in den Gesetzesmaterialien nicht erw&auml;hnt werde. Eine &Auml;nderung der f&uuml;r 2009 ergangenen Bescheide sei nicht m&ouml;glich. Die Festsetzungsfrist sei gewahrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision legt der Kl&auml;ger umfassend dar, dass die Bescheide f&uuml;r das &#8211;dem Streitjahr nachfolgende&#8211; Jahr 2009 nicht ge&auml;ndert werden k&ouml;nnten. Ferner weist er darauf hin, dass in einer Kommentierung zu &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;3 EStG 2008 nur solche Gr&uuml;nde f&uuml;r die R&uuml;ckg&auml;ngigmachung des Investitionsabzugsbetrags genannt seien, die im Streitfall nicht vorl&auml;gen (unterbliebene Investition, Anschaffung eines nicht funktionsgleichen Wirtschaftsguts, vorzeitige freiwillige R&uuml;ckg&auml;ngigmachung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das angefochtene Urteil, die Einspruchsentscheidung vom 14.06.2018 und die ge&auml;nderten Bescheide &uuml;ber Einkommensteuer und den Gewerbesteuermessbetrag 2008 vom 01.09.2016 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es h&auml;lt das vorinstanzliche Urteil f&uuml;r zutreffend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA durfte die &Auml;nderung des Einkommensteuerbescheids 2008 auf &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;3 S&auml;tze&nbsp;1 und 2 EStG 2008 st&uuml;tzen, weil der Wortlaut dieser Regelungen erf&uuml;llt ist (dazu unten 1.) und keine Gesichtspunkte erkennbar sind, die im Streitfall f&uuml;r eine einschr&auml;nkende Auslegung sprechen k&ouml;nnten (unten 2.). Auch die Festsetzungsfrist ist gewahrt (unten 3.). Die &Auml;nderung des Gewerbesteuermessbescheids konnte danach auf &sect;&nbsp;35b Abs.&nbsp;1 GewStG gest&uuml;tzt werden (unten 4.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG 2008 ist der nach &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;1 EStG 2008 vorgenommene Abzug r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen, soweit der Investitionsabzugsbetrag nicht bis zum Ende des dritten auf das Wirtschaftsjahr des Abzugs folgenden Wirtschaftsjahres nach &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;2 EStG 2008 hinzugerechnet wurde. Wurde der Gewinn des ma&szlig;gebenden Wirtschaftsjahres bereits einer Steuerfestsetzung oder einer gesonderten Feststellung zugrunde gelegt, ist der entsprechende Steuer- oder Feststellungsbescheid insoweit zu &auml;ndern (&sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG 2008). Dies gilt nach der &#8211;lediglich deklaratorischen&#8211; Regelung des &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 Halbsatz&nbsp;1 EStG 2008 auch dann, wenn der Steuer- oder Feststellungsbescheid bestandskr&auml;ftig geworden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vom Wortlaut dieser Vorschriften vorgesehenen Voraussetzungen f&uuml;r eine &Auml;nderung des Einkommensteuerbescheids 2008 sind vorliegend erf&uuml;llt. Der Kl&auml;ger hat f&uuml;r 2008 einen Abzug nach &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;1 EStG 2008 vorgenommen, den er aber nicht bis zum Ende des Jahres 2011 &#8211;dem dritten auf das Jahr des Abzugs folgenden Wirtschaftsjahr&#8211; gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;2 EStG 2008 hinzugerechnet hat. Es ist auch ausgeschlossen, dass diese Hinzurechnung k&uuml;nftig noch vorgenommen werden wird, da die Einkommensteuerveranlagung f&uuml;r das Jahr der Investition (2009) &#8211;wie der Kl&auml;ger mit seiner Revisionsbegr&uuml;ndung nochmals ausf&uuml;hrlich darlegt, zwischen den Beteiligten aber zu Recht ohnehin unstreitig ist&#8211; nicht mehr ge&auml;ndert werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Weitere Voraussetzungen f&uuml;r eine &Auml;nderung der Veranlagung des Abzugsjahres sieht der Wortlaut der insoweit ma&szlig;gebenden Vorschriften nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Eine einschr&auml;nkende Auslegung gegen den Wortlaut der Norm ist vorliegend nicht geboten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Dies gilt zum einen unter dem Gesichtspunkt, dass der Investitionsabzug im Jahr 2008 m&ouml;glicherweise schon von vornherein nicht h&auml;tte vorgenommen werden d&uuml;rfen, weil der Kl&auml;ger die beg&uuml;nstigten Wirtschaftsg&uuml;ter &#8211;so der vom FG festgestellte Sachverhalt&#8211; in den beim FA einzureichenden Unterlagen entgegen &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;1 Satz 2 Nr.&nbsp;3 EStG 2008 nicht ihrer Funktion nach benannt hatte. Der Senat hat bereits entschieden, dass die f&uuml;r das Jahr des Abzugs geltende spezielle Korrekturvorschrift des &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 EStG 2008 auch dann anwendbar ist, wenn bereits die Voraussetzungen f&uuml;r die Vornahme des Investitionsabzugs nicht vorgelegen hatten (Beschluss vom 05.02.2018&nbsp;&#8211; X&nbsp;B&nbsp;161\/17, BFH\/NV 2018, 527).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dar&uuml;ber hinaus ist auch in der im Streitfall gegebenen Konstellation, dass zwar tats&auml;chlich eine Investition vorgenommen worden ist, aber sowohl der Steuerpflichtige die in &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG 2008 angeordnete Hinzurechnung unterlassen hat als auch das FA diesen Fehler im Rahmen der Veranlagungsarbeiten nicht bemerkt hat, eine einschr&auml;nkende Auslegung gegen den Gesetzeswortlaut nicht vorzunehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Dies entspricht sowohl der Auffassung in der instanzgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. Urteil des FG Hamburg vom 21.05.2015&nbsp;&#8211; 2&nbsp;K&nbsp;14\/15, EFG 2015, 1517, rechtskr&auml;ftig nach Verwerfung der Nichtzulassungsbeschwerde als unzul&auml;ssig durch den Senatsbeschluss vom 21.01.2016&nbsp;&#8211; X&nbsp;B&nbsp;104\/15, nicht ver&ouml;ffentlicht) als auch der einhelligen Meinung in der Literatur, soweit sich darin ausdr&uuml;ckliche Stellungnahmen zu der hier entscheidungserheblichen Frage finden (vgl. H&auml;nsch, Buchf&uuml;hrung, Bilanzierung, Kostenrechnung 2015, 692, 697; Bl&uuml;mich\/Brandis, &sect;&nbsp;7g EStG Rz&nbsp;66; Bugge, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/ Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;7g Rz&nbsp;C 6 und D&nbsp;5). Entgegen der Auffassung des Kl&auml;gers sind die Aussagen im Urteil des FG Hamburg in EFG 2015, 1517 nicht lediglich auf die &#8211;im vorliegenden Fall nicht gegebene&#8211; Sonderkonstellation der Ver&auml;u&szlig;erung des Betriebs im dritten Jahr nach Vornahme des Investitionsabzugs beschr&auml;nkt. Vielmehr hat das FG Hamburg (unter II.1.a der dortigen Entscheidungsgr&uuml;nde) seine &#8211;zutreffende&#8211; Auslegung des &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;3 EStG 2008 ausdr&uuml;cklich <em>unabh&auml;ngig<\/em> von der dortigen Sachverhaltsbesonderheit der Betriebsver&auml;u&szlig;erung getroffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Auf die Ausf&uuml;hrungen in der Begr&uuml;ndung zum Fraktionsentwurf eines Unternehmensteuerreformgesetzes 2008 vom 27.03.2007 (BTDrucks 16\/4841, 53) kann sich der Kl&auml;ger nicht berufen. Zwar hei&szlig;t es dort: &quot;Unterbleibt die geplante Investition, f&uuml;r die ein Investitionsabzugsbetrag in Anspruch genommen wurde, innerhalb des Investitionszeitraumes gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Buchstabe&nbsp;a oder sind die beabsichtigte Anschaffung\/Herstellung und die sp&auml;ter tats&auml;chlich durchgef&uuml;hrte Investition nicht gleichartig, ist die Ber&uuml;cksichtigung des Investitionsabzugsbetrags r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen.&quot; Dieser Formulierung kann aber nicht entnommen werden, dass der Gesetzgeber den Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;3 EStG 2008 &#8211;insoweit hinter dem Wortlaut der von ihm geschaffenen Norm zur&uuml;ckbleibend&#8211; auf diese beiden Fallgestaltungen beschr&auml;nken wollte. Weder enth&auml;lt die Gesetzesbegr&uuml;ndung eine ausdr&uuml;ckliche Aussage dahingehend, dass &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;3 EStG 2008 ausschlie&szlig;lich in den beiden genannten Fallgestaltungen anwendbar sein sollte noch l&auml;sst sich den Materialien auch nur der geringste sonstige Anhaltspunkt f&uuml;r den vom Kl&auml;ger behaupteten Beschr&auml;nkungswillen des Gesetzgebers entnehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Insbesondere ist nicht ersichtlich, weshalb der Gesetzgeber in F&auml;llen, in denen die Nichtaufl&ouml;sung &#8211;wie hier&#8211; auf einer fehlerhaften Erkl&auml;rung des Steuerpflichtigen beruht, dem Schutz des Vertrauens des Steuerpflichtigen in den aufgrund seiner fehlerhaften Erkl&auml;rung ergehenden Steuerbescheid entgegen dem Wortlaut der gesetzlichen Regelung einen h&ouml;heren Stellenwert h&auml;tte einr&auml;umen wollen als dem Interesse an einer gleichm&auml;&szlig;igen und gesetzm&auml;&szlig;igen Steuerfestsetzung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinzu kommt, dass es weitere anerkannte Fallgruppen gibt, in denen eine R&uuml;ckg&auml;ngigmachung des Investitionsabzugsbetrags m&ouml;glich ist, obwohl auch diese Fallgruppen nicht ausdr&uuml;cklich in den Gesetzesmaterialien erw&auml;hnt sind. So l&auml;sst die Finanzverwaltung eine vorzeitige freiwillige, aber ebenfalls auf &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;3 EStG 2008 gest&uuml;tzte R&uuml;ckg&auml;ngigmachung des Investitionsabzugsbetrags ausdr&uuml;cklich zu (Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 20.11.2013, BStBl&nbsp;I 2013, 1493, Rz&nbsp;55); in der Literatur wird die Richtigkeit dieser von der Finanzverwaltung vorgenommenen Gesetzesauslegung &#8211;soweit ersichtlich&#8211; nicht bestritten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der angefochtene ge&auml;nderte Einkommensteuerbescheid 2008 vom 01.09.2016 hat die Festsetzungsfrist gewahrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da der Kl&auml;ger seine Einkommensteuererkl&auml;rung 2008 im Jahr 2010 eingereicht hat, begann die Festsetzungsfrist mit Ablauf des Jahres 2010 (&sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;). Die regul&auml;re, gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO vierj&auml;hrige Festsetzungsfrist endete mit Ablauf des Jahres 2014.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den F&auml;llen des &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;3 EStG 2008 endet die Festsetzungsfrist f&uuml;r das Jahr der Vornahme des Investitionsabzugs allerdings nicht, bevor die Festsetzungsfrist f&uuml;r den Veranlagungszeitraum abgelaufen ist, in dem das dritte auf das Wirtschaftsjahr des Abzugs folgende Wirtschaftsjahr endet (&sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 Halbsatz&nbsp;2 EStG 2008). Zwar hat das FG keine Feststellungen dazu getroffen, wann der Kl&auml;ger die Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r den Veranlagungszeitraum 2011 (das dritte Jahr nach dem Abzugsjahr) eingereicht hat. Selbst wenn der Kl&auml;ger diese Steuererkl&auml;rung aber bereits zum fr&uuml;hestm&ouml;glichen Zeitpunkt &#8211;d.h. im Folgejahr 2012&#8211; eingereicht haben sollte, h&auml;tte die vierj&auml;hrige Festsetzungsfrist f&uuml;r die Einkommensteuer 2011 erst mit Ablauf des Jahres 2016 geendet. Der angefochtene ge&auml;nderte Einkommensteuerbescheid 2008 vom 01.09.2016 ist daher noch innerhalb der &#8211;hier durch die Ablaufhemmung des &sect;&nbsp;7g Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 Halbsatz&nbsp;2 EStG 2008 verl&auml;ngerten&#8211; Festsetzungsfrist ergangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Ebenfalls zu Recht hat das FA die &Auml;nderung des Gewerbesteuermessbescheids 2008 auf &sect;&nbsp;35b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 GewStG gest&uuml;tzt. Danach ist u.a. ein Gewerbesteuermessbescheid von Amts wegen zu &auml;ndern, wenn der Einkommensteuerbescheid ge&auml;ndert wird und die &Auml;nderung den Gewinn aus Gewerbebetrieb ber&uuml;hrt. Dies ist hier angesichts der &#8211;nach den vorstehenden Darlegungen zudem materiell- und verfahrensrechtlich rechtm&auml;&szlig;igen&#8211; &Auml;nderung des Einkommensteuerbescheids 2008 der Fall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch in Bezug auf den ge&auml;nderten Gewerbesteuermessbescheid 2008 vom 01.09.2016 ist die Festsetzungsfrist gewahrt. &sect;&nbsp;35b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 GewStG ordnet insoweit die sinngem&auml;&szlig;e Anwendung der Ablaufhemmung des &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;10 AO an. Die damit geltende Zwei-Jahres-Frist hat mit dem Erlass des ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheids 2008 am 01.09.2016 zu laufen begonnen und ist vom FA mit dem gleichzeitigen Erlass des ge&auml;nderten Gewerbesteuermessbescheids offensichtlich gewahrt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 3.12.2019, X R 11\/19ECLI:DE:BFH:2019:U.031219.XR11.19.0 R&uuml;ckg&auml;ngigmachung eines Investitionsabzugsbetrags trotz durchgef&uuml;hrter Investition wegen unterbliebener Hinzurechnung im Investitionsjahr Leits&auml;tze Ein Investitionsabzugsbetrag kann gem&auml;&szlig; &sect; 7g Abs. 3 Satz 1 EStG nachtr&auml;glich im Jahr seines Abzugs r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden, wenn der Steuerpflichtige im sp&auml;teren Jahr der Investition zwar den (innerbilanziellen) Abzug von 40 % der Anschaffungskosten &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-11-19-rueckgaengigmachung-eines-investitionsabzugsbetrags-trotz-durchgefuehrter-investition-wegen-unterbliebener-hinzurechnung-im-investitionsjahr\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;11\/19 &#8211; R&uuml;ckg&auml;ngigmachung eines Investitionsabzugsbetrags trotz durchgef&uuml;hrter Investition wegen unterbliebener Hinzurechnung im Investitionsjahr<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-72241","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72241","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72241"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72241\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72241"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72241"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72241"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}