{"id":72242,"date":"2020-04-13T13:52:50","date_gmt":"2020-04-13T11:52:50","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=72242"},"modified":"2020-04-13T13:52:50","modified_gmt":"2020-04-13T11:52:50","slug":"xi-r-13-18-umsatzsteuerbesteuerung-beim-betreiben-von-geldspielautomaten-mit-gewinnmoeglichkeit-ist-mit-unionsrecht-vereinbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-13-18-umsatzsteuerbesteuerung-beim-betreiben-von-geldspielautomaten-mit-gewinnmoeglichkeit-ist-mit-unionsrecht-vereinbar\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;13\/18 &#8211; Umsatzsteuerbesteuerung beim Betreiben von Geldspielautomaten mit Gewinnm&ouml;glichkeit ist mit Unionsrecht vereinbar"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 11.12.2019, XI R 13\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.111219.XIR13.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Umsatzsteuerbesteuerung beim Betreiben von Geldspielautomaten mit Gewinnm&ouml;glichkeit ist mit Unionsrecht vereinbar<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Ums&auml;tze aus dem Betrieb von Geldspielautomaten mit Gewinnm&ouml;glichkeit (Gl&uuml;cksspiel mit Geldeinsatz) sind umsatzsteuerbar.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Ein Aufsteller von Geldspielautomaten kann sich f&uuml;r Ums&auml;tze bis einschlie&szlig;lich 05.05.2006 auf die Steuerbefreiung des Art. 13 Teil B Buchst. f der Richtlinie 77\/388\/EWG berufen (Best&auml;tigung des BFH-Urteils vom 12.05.2005 &#8211; V R 7\/02, BFHE 210, 164, BStBl II 2005, 617).<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Ein Aufsteller von Geldspielautomaten kann sich f&uuml;r Ums&auml;tze ab dem 06.05.2006 nicht auf die Steuerbefreiung des Art. 13 Teil B Buchst. f der Richtlinie 77\/388\/EWG oder des Art. 135 Abs. 1 Buchst. i MwStSystRL berufen (Best&auml;tigung des Senatsurteils vom 10.11.2010 &#8211; XI R 79\/07, BFHE 231, 373, BStBl II 2011, 311).<\/p>\n<\/p>\n<p>4. &sect; 6 SpielbkV ist in Bezug auf die Umsatzsteuer zum 01.01.1968 au&szlig;er Kraft getreten.<\/p>\n<\/p>\n<p>5. Bei Geldspielautomaten mit Gewinnm&ouml;glichkeit, die aufgrund zwingender gesetzlicher Vorschriften so eingestellt sind, dass ein bestimmter Prozentsatz der Spieleins&auml;tze als Gewinn an die Spieler ausgezahlt wird, besteht die vom Betreiber f&uuml;r die Bereitstellung der Automaten tats&auml;chlich erhaltene Gegenleistung nur in dem Teil der Eins&auml;tze, &uuml;ber den er effektiv selbst verf&uuml;gen kann (Best&auml;tigung des EuGH-Urteils Glawe vom 05.05.1994 &#8211; C-38\/93, EU:C:1994:188, BStBl II 1994, 548) .<\/p>\n<\/p>\n<p>6. Die Umsatzsteuer und eine innerstaatliche Sonderabgabe auf Gl&uuml;cksspiele d&uuml;rfen kumulativ erhoben werden, sofern die Sonderabgabe nicht den Charakter einer Umsatzsteuer hat (Anschluss an das EuGH-Urteil Metropol Spielst&auml;tten vom 24.10.2013 &#8211; C-440\/12, EU:C:2013:687, HFR 2013, 1166).<\/p>\n<\/p>\n<p>7. Ob es gegen das unionsrechtliche Beihilfeverbot verst&ouml;&szlig;t, dass bei &ouml;ffentlichen Spielbanken die Umsatzsteuer auf die Spielbankabgabe angerechnet wird, ist im Klageverfahren wegen Umsatzsteuer nicht entscheidungserheblich. Einer Aussetzung des Revisionsverfahrens bis zum Abschluss des Beihilfeverfahrens SA.44944 bedarf es daher nicht.<\/p>\n<\/p>\n<p>8. Der Antrag auf Entscheidung des Gerichts (&sect; 133 FGO) ist nur gegen Entscheidungen in Rechtspflegeangelegenheiten zul&auml;ssig.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 22.02.2018 &#8211; 6 K 2400\/17 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Der Antrag auf Entscheidung des Gerichts vom 04.12.2019 wird abgelehnt.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten streiten dar&uuml;ber, ob die vom Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) ausgef&uuml;hrten Ums&auml;tze aus dem Betrieb von Geldspielautomaten mit Gewinnm&ouml;glichkeit (Gl&uuml;cksspiel mit Geldeinsatz) umsatzsteuerbar und umsatzsteuerpflichtig sind und ob eine Umsatzbesteuerung gegen Unionsrecht verst&ouml;&szlig;t. Au&szlig;erdem ist zur Gewinnermittlung von gewerblichen Eink&uuml;nften streitig, ob die Umsatzsteuer auf Ums&auml;tze aus dem Betrieb von Geldspielautomaten als Betriebseinnahmen und die Vorsteuerbetr&auml;ge als Betriebsausgaben anzusetzen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger war in den Jahren 2006 bis 2010 (Streitjahre) im Bereich der Automatenaufstellung t&auml;tig und erzielte aus dem Betrieb von an verschiedenen Orten aufgestellten Geldspielautomaten Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes. Gleiches gilt f&uuml;r die bis zum 31.10.2007 betriebene Spielhalle, in der er ebenfalls Geldspielautomaten betrieb. Ob ein Spieler, der an den Geldspielautomaten spielt, gewinnt oder verliert, ist vom Zufall abh&auml;ngig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In seinen Umsatzsteuererkl&auml;rungen erkl&auml;rte der Kl&auml;ger die Ums&auml;tze aus den beiden T&auml;tigkeiten mit Bezug zur Automaten-Aufstellung ab Mai 2006 zum Regelsteuersatz, wobei er anteilig den Vorsteuerabzug geltend machte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an zwei im Jahr 2013 durchgef&uuml;hrte Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fungen sah der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Ums&auml;tze aus dem Betrieb der Geldspielautomaten f&uuml;r den Zeitraum Januar 2006 bis 05.05.2006 als umsatzsteuerfrei an und lie&szlig; die darauf entfallenden Vorsteuerbetr&auml;ge nicht zum Abzug zu. Zudem ging er von Buchf&uuml;hrungsm&auml;ngeln (Entfernen des statistischen Teils der von den Ger&auml;ten mittels internen Druckers erstellten Auslesestreifen, unvollst&auml;ndige Vorlage der weiteren Automatenausdrucke) und vom Vorliegen von Fehlbetr&auml;gen (in Form von manuellen sog. R&ouml;hrenentnahmen) sowie au&szlig;erordentlichen Ertr&auml;gen (in Form von sog. R&ouml;hrendifferenzen) aus. Das FA nahm deshalb eine Zusch&auml;tzung f&uuml;r das Jahr 2006 in H&ouml;he von 8.927,10&nbsp;EUR (steuerfrei) sowie in H&ouml;he von 11.001,55&nbsp;EUR (f&uuml;r 2006 zum Steuersatz von 16&nbsp;%), 23.538,64&nbsp;EUR (f&uuml;r 2008 zum Steuersatz von 19&nbsp;%) und 2.500&nbsp;EUR (f&uuml;r 2009 zum Steuersatz von 19&nbsp;%) vor, was zu einer Umsatzsteuererh&ouml;hung in H&ouml;he von 1.760,25&nbsp;EUR f&uuml;r 2006, 4.472,34&nbsp;EUR f&uuml;r 2008 und 475&nbsp;EUR f&uuml;r 2009 sowie zu entsprechend ver&auml;nderten gewerblichen Einnahmen und zu einem entsprechend ver&auml;nderten gewerblichen Gewinn f&uuml;hrte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit dem Einspruch gegen die Umsatzsteuer- und Einkommensteuer-&Auml;nderungsbescheide vom 03.07.2013 machte der Kl&auml;ger geltend, die Ums&auml;tze aus dem Betrieb der Geldspielautomaten seien umsatzsteuerfrei, was sich &uuml;ber den Ansatz von ge&auml;nderten Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben auch auf die H&ouml;he des gewerblichen Gewinns auswirke.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Einspruch blieb erfolglos (Einspruchsentscheidung vom 08.08.2014 nach einer Teilabhilfe aus nicht mehr streitigen Gr&uuml;nden).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Hessische Finanzgericht (FG) wies die Klage mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2018, 1392 ver&ouml;ffentlichten Urteil vom 22.02.2018&nbsp;&#8211; 6&nbsp;K&nbsp;2400\/17 ab. Es lie&szlig; die Revision ohne Beschr&auml;nkung auf einen Streitgegenstand &quot;Umsatzsteuer&quot; im Hinblick auf die Frage zu, &quot;ob der f&uuml;r einen Leistungsaustausch erforderliche unmittelbare Zusammenhang zwischen der Leistung eines Gl&uuml;cksspielautomatenaufstellers und der tats&auml;chlich von ihm empfangenen Gegenleistung im Hinblick auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 30.08.2017&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;37\/14 (BFH\/NV 2017, 1689) auch dann besteht, wenn der Gl&uuml;cksspielautomatenaufsteller zwar tats&auml;chlich eine vom jeweiligen Spielausgang unabh&auml;ngige Verg&uuml;tung durch den einzelnen Spieler erh&auml;lt, die H&ouml;he der verbleibenden Kasseneinnahmen jedoch letztlich ebenso einer Ungewissheit unterliegen wie der Erfolg des jeweiligen Spielers&quot; (zu 7. der Gr&uuml;nde).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts. Er tr&auml;gt vor, seine Ums&auml;tze aus dem Betrieb von Geldspielautomaten seien nicht umsatzsteuerbar, hilfsweise aufgrund erfolgreicher Berufung auf das f&uuml;r den Kl&auml;ger g&uuml;nstigere Unionsrecht umsatzsteuerfrei zu belassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, die Vorentscheidung aufzuheben und die angefochtenen Umsatzsteuerbescheide f&uuml;r die Jahre 2006 bis 2010 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 08.08.2014 dahingehend zu &auml;ndern, dass Ums&auml;tze aus dem Betrieb von Geldspielautomaten nicht der Umsatzsteuer unterworfen werden sowie die angefochtenen Einkommensteuerbescheide f&uuml;r die Jahre 2006 bis 2010 in der Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 08.08.2014 dahingehend zu &auml;ndern, dass die streitgegenst&auml;ndlichen Umsatzsteuern auf die Gl&uuml;cksspielums&auml;tze nicht als Betriebseinnahmen und die gezahlten Vorsteuern nicht als Betriebsausgaben anzusetzen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hilfsweise regt er an, den Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union (EuGH) zu mehreren im Einzelnen n&auml;her bezeichneten Fragen um Vorabentscheidung zu ersuchen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Laufe des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger nach Erhalt der Ladung zur m&uuml;ndlichen Verhandlung mit Schreiben vom 16.09.2019 und vom 14.11.2019 beantragt, das &quot;Stichwort&quot; des Streitfalls zu &quot;berichtigen&quot; bzw. zu &auml;ndern. Die im bisherigen &quot;Stichwort&quot; enthaltene Formulierung &quot;wenn der Geldspielautomatenaufsteller zwar tats&auml;chlich eine vom jeweiligen Spielausgang unabh&auml;ngige Verg&uuml;tung durch den einzelnen Spieler erh&auml;lt&quot; sei unzutreffend und lasse bef&uuml;rchten, dass der Senat nicht mehr mit der gebotenen Unvoreingenommenheit und Objektivit&auml;t entscheide.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senatsvorsitzende hat daraufhin mit Schreiben vom 20.11.2019 mitgeteilt, dass nach der Gesch&auml;ftsstellenordnung des BFH f&uuml;r die Vergabe des &quot;Stichworts&quot; nicht der Senat, sondern die Gesch&auml;ftsstelle in eigener Verantwortung zust&auml;ndig sei (Verwaltungst&auml;tigkeit). Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass die Gesch&auml;ftsstelle das &quot;Stichwort&quot; wie folgt abge&auml;ndert habe: &quot;Umsatzsteuerbarkeit und Umsatzsteuerpflicht von Geldspielautomatenums&auml;tzen?&quot; Eine Korrektur der Website-Information sei veranlasst worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 04.12.2019 hat der Kl&auml;ger einen &quot;Antrag auf Entscheidung des Gerichts nach &sect;&nbsp;133 FGO&quot; (nachfolgend: Erinnerung) gestellt. Beantragt wird, dass aus dem &quot;Stichwort&quot; die Formulierung &quot;wenn der Geldspielautomatenaufsteller zwar tats&auml;chlich eine vom jeweiligen Spielausgang unabh&auml;ngige Verg&uuml;tung durch den einzelnen Spieler erh&auml;lt&quot; gestrichen und ersetzt wird durch die Formulierung &quot;wenn die einzelnen Spielg&auml;ste zwar tats&auml;chlich einen vom jeweiligen Spielausgang unabh&auml;ngigen Spieleinsatz leisten&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet; sie ist daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat ohne Rechtsfehler dahin erkannt, dass die Ums&auml;tze des Kl&auml;gers aus dem Betrieb von Geldspielautomaten mit Gewinnm&ouml;glichkeit steuerbar und steuerpflichtig sind, und es hat die Bemessungsgrundlage der Umsatzsteuer mit den Folgewirkungen bei der Einkommensbesteuerung zutreffend ermittelt. Die dagegen gerichteten Einwendungen des Kl&auml;gers bleiben ohne Erfolg. Einer (erneuten) Anrufung des EuGH bedarf es nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Ums&auml;tze des Kl&auml;gers aus dem Betrieb von Geldspielautomaten mit Gewinnm&ouml;glichkeit sind &#8211;entgegen der Auffassung der Revision&#8211; umsatzsteuerbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Umsatzsteuer unterliegen u.a. sonstige Leistungen, die ein Unternehmer im Inland gegen Entgelt im Rahmen seines Unternehmens ausf&uuml;hrt (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes &#8211;UStG&#8211;). Dies beruht unionsrechtlich auf Art.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.05.1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern (Richtlinie 77\/388\/EWG) und auf Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;c der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.11.2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dieser Tatbestand ist weit auszulegen, da die entsprechenden unionsrechtlichen Vorgaben der Mehrwertsteuer einen sehr weiten Anwendungsbereich zuweisen (vgl. Senatsurteil vom 12.08.2015&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;43\/13, BFHE 251, 253, BStBl II 2015, 919, Rz&nbsp;33; BFH-Urteil vom 14.01.2016&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;63\/14, BFHE 253, 279, BStBl II 2016, 360, Rz&nbsp;14; EuGH-Urteile Redlihs vom 19.07.2012&nbsp;&#8211; C-263\/11, EU:C:2012:497, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2012, 1020, Rz&nbsp;24; Gmina Wroclaw vom 29.09.2015&nbsp;&#8211; C-276\/14, EU:C:2015:635, HFR 2015, 1087, Rz&nbsp;26). Erforderlich ist eine beliebige Vorteilsgew&auml;hrung, die zu einem Verbrauch f&uuml;hren kann; der Vorteil muss dabei einem identifizierbaren Leistungsempf&auml;nger einger&auml;umt werden (vgl. Senatsurteil vom 27.02.2008&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;50\/07, BFHE 221, 410, BStBl II 2009, 426, unter II.1., Rz&nbsp;9; BFH-Urteil in BFHE 253, 279, BStBl II 2016, 360, Rz&nbsp;14). Au&szlig;erdem muss ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der Leistung und der tats&auml;chlich vom Steuerpflichtigen empfangenen Gegenleistung bestehen: Im Rahmen eines Rechtsverh&auml;ltnisses m&uuml;ssen gegenseitige Leistungen ausgetauscht werden, wobei die vom Leistenden empfangene Verg&uuml;tung den tats&auml;chlichen Gegenwert f&uuml;r die dem Leistungsempf&auml;nger erbrachte Dienstleistung bildet (vgl. u.a. EuGH-Urteile Tolsma vom 03.03.1994&nbsp;&#8211; C-16\/93, EU:C:1994:80, HFR 1994, 357, Rz&nbsp;13 und 14; Gemeente Borsele vom 12.05.2016&nbsp;&#8211; C-520\/14, EU:C:2016:334, HFR 2016, 664, Rz&nbsp;24; Lajver vom 02.06.2016&nbsp;&#8211; C-263\/15, EU:C:2016:392, HFR 2016, 665, Rz&nbsp;26; Senatsurteil vom 30.08.2017&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;37\/14, BFHE 259, 175, BStBl II 2019, 336, Rz&nbsp;19; BFH-Urteil vom 02.08.2018&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;21\/16, BFHE 262, 548, BStBl II 2019, 339, Rz&nbsp;22, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vor diesem Hintergrund pflichtet der erkennende Senat der Revision darin bei, dass der Umstand, dass nach der Rechtsprechung des EuGH und BFH eine konkrete Leistung mit einer umsatz&uuml;bergreifenden Bemessungsgrundlage zu besteuern sein soll, als Sonderfall anzusehen ist, der einer besonderen Begr&uuml;ndung bedarf. Das nationale Recht &Ouml;sterreichs enth&auml;lt daf&uuml;r in &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 des &ouml;sterreichischen UStG eine gesetzliche Sonderregelung (vgl. dazu Ruppe\/Achatz, UStG, 5.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;69&nbsp;ff.; Pernegger in Melhardt\/ Tumpel, UStG, &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;216&nbsp;ff.), die in dieser Form weder im Text der Richtlinie 77\/388\/EWG und der MwStSystRL noch im Text des deutschen UStG enthalten ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nach &sect;&nbsp;3 des Gl&uuml;cksspielstaatsvertrages (z.B. Gesetz- und Verordnungsblatt f&uuml;r Berlin 2012, 193) liegt ein Gl&uuml;cksspiel vor, wenn im Rahmen eines Spiels f&uuml;r den Erwerb einer Gewinnchance ein Entgelt verlangt wird und die Entscheidung &uuml;ber den Gewinn ganz oder &uuml;berwiegend vom Zufall abh&auml;ngt. Dass der Gewinn des einzelnen Spielers (und damit die H&ouml;he der Ums&auml;tze des Kl&auml;gers, die er gegen&uuml;ber dem Spieler als Leistungsempf&auml;nger erbringt) vom Zufall abh&auml;ngig ist, steht zwischen den Beteiligten zu Recht nicht im Streit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der BFH geht ungeachtet der beschriebenen Zufallsabh&auml;ngigkeit in st&auml;ndiger Rechtsprechung davon aus, dass nach den unter II.1.b genannten Grunds&auml;tzen die Veranstaltung der unter II.1.c genannten Gl&uuml;cksspiele (als sonstige Leistung gegen Entgelt) umsatzsteuerbar ist und der hierf&uuml;r erforderliche unmittelbare Zusammenhang zwischen Leistung und Gegenleistung besteht (vgl. z.B. BFH-Entscheidungen vom 20.01.1997&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;20\/95, BFHE 182, 409, unter II.1., Rz&nbsp;8; vom 06.11.2002&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;7\/02, BFHE 200, 149, unter III.2. und IV.2., Rz&nbsp;17, 31; vom 12.05.2005&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;7\/02, BFHE 210, 164, BStBl II 2005, 617, unter II.1., Rz&nbsp;14; vom 19.05.2005&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;50\/01, BFH\/NV 2005, 1881, unter II.1., Rz&nbsp;16; vom 17.12.2008&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;79\/07, BFHE 224, 156, BStBl II 2009, 434, Rz&nbsp;17; vom 01.09.2010&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;32\/09, BFHE 231, 315, BStBl II 2011, 300, Rz&nbsp;10 und 11; vom 10.11.2010&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;79\/07, BFHE 231, 373, BStBl II 2011, 311, Rz&nbsp;29&nbsp;ff.; vom 22.02.2017&nbsp;&#8211; V&nbsp;B&nbsp;122\/16, BFH\/NV 2017, 772; in BFHE 259, 175, BStBl II 2019, 336, Rz&nbsp;16, 32). Dabei st&uuml;tzt er diese Rechtsprechung (zustimmend z.B. Englisch in Tipke\/Lang, Steuerrecht, 23.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;17 Rz&nbsp;227; Bruschke, Umsatzsteuer- und Verkehrsteuer-Recht 2014, 77; Liebgott in Birkenfeld\/W&auml;ger, Umsatzsteuer-Handbuch, Sonderthemen Abschn.&nbsp;II Kap.&nbsp;2, unter C., Rz&nbsp;99; Michel, HFR 2019, 44, 45; Weym&uuml;ller, jurisPraxisReport Steuerrecht 13\/2019 Anm.&nbsp;5; s.a. Abschn.&nbsp;1.1 Abs.&nbsp;25 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses i.d.F. des Schreibens des Bundesministeriums der Finanzen vom 27.05.2019, BStBl I 2019, 512) auf die Rechtsprechung des EuGH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Der EuGH, der im Zusammenhang mit der Umsatzbesteuerung von Gl&uuml;cksspielen bereits mehrfach Entscheidungen getroffen hat, h&auml;lt ungeachtet der offenkundigen Zufallsabh&auml;ngigkeit einzelner Spielverl&auml;ufe die Veranstaltung von Gl&uuml;cksspielen in st&auml;ndiger Rechtsprechung f&uuml;r umsatzsteuerbar; die Veranstaltung eines Gl&uuml;cksspiels ist nach Auffassung des EuGH eine steuerbare Dienstleistung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zwar trifft es zu, dass sich nach Auffassung des EuGH &quot;Gl&uuml;cksspielums&auml;tze schlecht f&uuml;r die Anwendung der Mehrwertsteuer eignen&quot; (so EuGH-Urteile Freemans vom 29.05.2001&nbsp;&#8211; C-86\/99, EU:C:2001:291, BFH\/NV 2001, Beilage&nbsp;3, 185, Rz&nbsp;30; United Utilities vom 13.07.2006&nbsp;&#8211; C-89\/05, EU:C:2006:469, BFH\/NV 2006, Beilage&nbsp;4, 462, Rz&nbsp;23; Leo-Libera vom 10.06.2010&nbsp;&#8211; C-58\/09, EU:C:2010:333, BFH\/NV 2010, 1590, Rz&nbsp;24; Henfling u.a. vom 14.07.2011&nbsp;&#8211; C-464\/10, EU:C:2011:489, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2012, 470, Rz&nbsp;29; The Rank Group vom 10.11.2011&nbsp;&#8211; C-259\/10 und C-260\/10, EU:C:2011:719, HFR 2012, 98, Rz&nbsp;39). Allerdings hat der EuGH bereits in der Rechtssache Glawe (EuGH-Urteil vom 05.05.1994&nbsp;&#8211; C-38\/93, EU:C:1994:188, BStBl II 1994, 548) in Rz&nbsp;12 betont, dass der Anteil der Spieleins&auml;tze, der als Gewinn wieder ausgesch&uuml;ttet wird, von vornherein zwingend feststeht. Daher k&ouml;nne er weder als Bestandteil der Gegenleistung f&uuml;r die Bereitstellung der Automaten f&uuml;r die Spieler noch als Entgelt f&uuml;r eine andere den Spielern erbrachte Leistung wie die Gew&auml;hrung einer Gewinnm&ouml;glichkeit oder die Auszahlung der Gewinne selbst angesehen werden. Diese Betrachtung nahm der EuGH schon damals spiel&uuml;bergreifend (und nicht bezogen auf das einzelne Spiel) vor. Er ging bereits dort in Rz&nbsp;9 vom Vorliegen einer entgeltlichen Leistung aus, die u.a. in der Bereitstellung der Automaten und der Gew&auml;hrung einer Gewinnm&ouml;glichkeit (Rz&nbsp;12) besteht, wobei die vom Betreiber erhaltene Gegenleistung nur in dem Teil der Eins&auml;tze besteht, &uuml;ber den er effektiv selbst verf&uuml;gen kann (EuGH-Urteil Glawe, EU:C:1994:188, BStBl II 1994, 548, Rz&nbsp;9).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ebenso hat der EuGH in der Rechtssache Fischer vom 11.06.1998&nbsp;&#8211; C-283\/95 (EU:C:1998:276, HFR 1998, 777) in der Antwort auf Frage 1 entschieden, dass die Veranstaltung eines Gl&uuml;cksspiels in den Anwendungsbereich der Mehrwertsteuer f&auml;llt. Nach Rz&nbsp;22&nbsp;f. ist in Bezug auf Gl&uuml;cksspiele das Vorliegen eines Umsatzes, der in den Anwendungsbereich der Mehrwertsteuer f&auml;llt, unabh&auml;ngig davon zu bejahen, ob die Gl&uuml;cksspiele rechtm&auml;&szlig;ig veranstaltet werden oder nicht. Der EuGH betont au&szlig;erdem in Rz&nbsp;18 die Befugnis zur Einf&uuml;hrung oder Beibehaltung von Abgaben auf diese Ums&auml;tze. Dort bejaht der EuGH die Steuerbarkeit in der Antwort ausdr&uuml;cklich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Steuerbarkeit von Gl&uuml;cksspielen best&auml;tigt aus der Sicht des erkennenden Senats unionsrechtlich au&szlig;erdem zweifelsfrei das EuGH-Urteil Town &#038; County Factors vom 17.09.2002&nbsp;&#8211; C-498\/99 (EU:C:2002:494, BFH\/NV 2003, Beilage&nbsp;1, 35), auf das das FA zutreffend hingewiesen hat: Der EuGH hat dort entschieden, dass bei der Veranstaltung eines Wettbewerbs der im dortigen Ausgangsverfahren fraglichen Art (Ratewettbewerb gegen Teilnahmegeb&uuml;hr, bei dem die H&ouml;he der Teilnahmegeb&uuml;hr variiert je nach Anzahl der Kreuze, Rz&nbsp;7, und der Gewinn aus den Teilnahmegeb&uuml;hren bestritten wird, Rz&nbsp;9) zwischen dem Veranstalter des Wettbewerbs und den Teilnehmern gegenseitige Leistungen &#8211;i.S. des EuGH-Urteils Tolsma (EU:C:1994:80, HFR 1994, 357)&#8211; ausgetauscht werden, wobei das vom Veranstalter in Form von Teilnahmegeb&uuml;hren bezogene Entgelt den tats&auml;chlichen Gegenwert f&uuml;r die Dienstleistung darstellt, die er gegen&uuml;ber den Teilnehmern erbringt (Rz&nbsp;20). Die Rechtssache unterscheide sich zwar, was das Entgelt angeht, nach Auffassung des EuGH in wesentlichen Punkten vom Automaten-Gl&uuml;cksspiel (Rz&nbsp;29). Der Unterschied besteht aber &quot;nur&quot; darin, dass im Fall Glawe (EU:C:1994:188, BStBl II 1994, 548) ein bestimmter Mindestprozentsatz (n&auml;mlich 60&nbsp;% der von den Spielern geleisteten Eins&auml;tze) als Gewinn an die Spieler ausgesch&uuml;ttet wurde und dass diese Eins&auml;tze technisch und gegenst&auml;ndlich von den Eins&auml;tzen getrennt waren, die der Betreiber tats&auml;chlich f&uuml;r sich verbuchen konnte, wohingegen der im Ausgangsverfahren fragliche Wettbewerb keines dieser Merkmale aufweist (Rz&nbsp;30).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der EuGH zeigt damit auf, welche Alternativen aus seiner Sicht bestehen (vgl. zur Abgrenzung auch EuGH-Urteil International Bingo Technology vom 19.07.2012&nbsp;&#8211; C-377\/11, EU:C:2012:503, HFR 2012, 1011, Rz&nbsp;28&nbsp;ff., 31): Entweder sind s&auml;mtliche Spieleins&auml;tze abz&uuml;glich s&auml;mtlicher Gewinne die Gegenleistung oder s&auml;mtliche Spieleins&auml;tze. Dass keine Gegenleistung vorliegt, ist danach aus Sicht des EuGH ausgeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Gleichwohl verbleibende letzte Zweifel, ob diese Ausf&uuml;hrungen auch f&uuml;r das Automaten-Gl&uuml;cksspiel volle Geltung beanspruchen k&ouml;nnen, beseitigt das EuGH-Urteil RAL (Channel Island) u.a. vom 12.05.2005&nbsp;&#8211; C-452\/03 (EU:C:2005:289, BFH\/NV 2005, Beilage&nbsp;4, 302): Nach dem Tenor des Urteils und dessen Rz&nbsp;22 ist die T&auml;tigkeit, auf die sich das Vorabentscheidungsersuchen bezieht und die darin besteht, der Allgemeinheit gegen Entgelt in Spielhallen aufgestellte Geldspielautomaten zur Verf&uuml;gung zu stellen, eine Dienstleistung i.S. von Art.&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 der Richtlinie 77\/388\/EWG (jetzt: Art.&nbsp;24 MwStSystRL). Die dortige Kl&auml;gerin stellte der Allgemeinheit gegen Entgelt Geldspielautomaten (in besonders daf&uuml;r eingerichteten Spielhallen) zur Verf&uuml;gung (Rz&nbsp;30). Die Ungewissheit in Bezug auf den Geldgewinn schlie&szlig;t nach Auffassung des EuGH nicht etwa das Vorliegen eines Umsatzes aus, sondern ist gerade ein wesentlicher Bestandteil der von den Benutzern von Geldspielautomaten angestrebten Unterhaltung (Rz&nbsp;31). Die Dienstleistungen fallen folglich unter das Mehrwertsteuersystem des Mitgliedstaats, in dem deren Adressaten ihren Wohnsitz haben (Rz&nbsp;33). Der EuGH bejaht damit auch im Lichte und in Kenntnis der Ungewissheit, ob ein einzelner Spieler gewinnt oder verliert, die Steuerbarkeit der Leistung desjenigen, der die Automaten zum Spiel zur Verf&uuml;gung stellt. Der Aufsteller r&auml;umt dem Spieler dabei eine Gewinnchance ein und nimmt im Gegenzug daf&uuml;r das Risiko hin, den Gewinn auszahlen zu m&uuml;ssen (vgl. dazu auch EuGH-Urteile United Utilities, EU:C:2006:469, BFH\/NV 2006, Beilage&nbsp;4, 462, Rz&nbsp;26; Henfling u.a., EU:C:2011:489, UR 2012, 470, Rz&nbsp;30; s.a. Erkenntnisse des &Ouml;sterreichischen Verwaltungsgerichtshofs vom 11.01.1988&nbsp;&#8211; 87\/15\/0102, und vom 29.07.2010&nbsp;&#8211; 2008\/15\/0272, https:\/\/www.ris.bka.gv.at).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Die Steuerbarkeit solcher Ums&auml;tze best&auml;tigt auch das EuGH-Urteil The Rank Group (EU:C:2011:719, HFR 2012, 98), wonach die Mitgliedstaaten das Recht zur Befreiung oder Besteuerung der Ums&auml;tze haben (Rz&nbsp;40). Der EuGH billigt den Mitgliedstaaten das Recht zur Besteuerung dieser Ums&auml;tze zu. Er greift nur in die Bemessungsgrundlage ein (EuGH-Urteil International Bingo Technology, EU:C:2012:503, HFR 2012, 1011, Rz&nbsp;23&nbsp;ff. zur Bemessungsgrundlage und Rz&nbsp;34&nbsp;ff. zur Nichteinbeziehung der Gewinne in den Umsatz i.S. des Art.&nbsp;19 der Richtlinie 77\/388\/EWG, der im Nenner steht).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ff) Ausgehend davon steht unionsrechtlich zweifelsfrei fest, dass nach der Rechtsprechung des EuGH die Leistung des Automatenaufstellers in der Einr&auml;umung einer Gewinnchance (unter Inkaufnahme des Risikos, den Gewinn auszahlen zu m&uuml;ssen) besteht, diese Leistung trotz der Zufallsabh&auml;ngigkeit des Umstands, ob dem einzelnen Spieler ein Gewinn ausgezahlt werden muss oder nicht, in den Anwendungsbereich der Mehrwertsteuer f&auml;llt, und dass das Entgelt, f&uuml;r das die Leistung erbracht wird, aufgrund der gesetzlichen Vorgaben in den (Netto-)Kasseneinnahmen aus den Spielen aller Spieler besteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Entgegen der Auffassung der Revision weckt das EuGH-Urteil Bastova vom 10.11.2016&nbsp;&#8211; C-432\/15 (EU:C:2016:855, UR 2016, 913) keine Zweifel daran, ob der EuGH an dieser Beurteilung f&uuml;r die Leistungen eines Gl&uuml;cksspiel-Veranstalters festh&auml;lt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Es trifft zwar zu, dass der EuGH dort in Rz&nbsp;37 &#8211;u.a. unter Hinweis auf das EuGH-Urteil Tolsma (EU:C:1994:80, HFR 1994, 357)&#8211; zur Teilnahme eines Pferds an einem Pferderennen ausgef&uuml;hrt hat, dass die Unw&auml;gbarkeiten, ob das Pferd gewinnt, einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der &Uuml;berlassung des Pferds durch den Eigent&uuml;mer und dem Erhalt des Preisgeldes ausschlie&szlig;en.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Allerdings hat der EuGH dort in den Rz&nbsp;32 und 35 &#8211;in &Uuml;bereinstimmung mit der unter II.1.e zitierten Rechtsprechung&#8211; eine Leistung des Veranstalters gegen Entgelt bejaht, so wie der EuGH dies bereits in Rz&nbsp;20 des Urteils Town &#038; County Factors (EU:C:2002:494, BFH\/NV 2003, Beilage&nbsp;1, 35) trotz des Hinweises auf das EuGH-Urteil Tolsma (EU:C:1994:80, HFR 1994, 357) getan hat. R&auml;umt der Veranstalter dem Teilnehmer eine Gewinnchance ein und nimmt er im Gegenzug daf&uuml;r das Risiko hin, den Gewinn auszahlen zu m&uuml;ssen, ist diese Leistung zwar auch zufallsabh&auml;ngig, wird aber vom EuGH in st&auml;ndiger (auch dort best&auml;tigter) Rechtsprechung als Umsatz angesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Sowohl das Urteil Town &#038; County Factors (EU:C:2002:494, BFH\/NV 2003, Beilage&nbsp;1, 35) als auch das Urteil Bastova (EU:C:2016:855, UR 2016, 913) best&auml;tigen daher auch, dass sich die Besteuerung beim Spieler von der beim Veranstalter unterscheidet. Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass der EuGH seine fr&uuml;here Rechtsprechung zu Gl&uuml;cksspielen ge&auml;ndert oder aufgegeben haben k&ouml;nnte, bestehen nicht. Auf den Umstand, dass die Rechtssache Bastova (EU:C:2016:855, UR 2016, 913) einen anderen Sachverhalt betrifft, kommt es daher nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Im &Uuml;brigen weist der Senat darauf hin, dass zwischen dem Kl&auml;ger als Veranstalter des Gl&uuml;cksspiels und dem Spieler insoweit entscheidungserhebliche Unterschiede bestehen: Bereits Generalanwalt Jacobs hat in Rz&nbsp;21 seiner Schlussantr&auml;ge in der Rechtssache Glawe vom 03.03.1994&nbsp;&#8211; C-38\/93 (EU:C:1994:81) diesbez&uuml;glich erl&auml;utert, dass sich das kommerzielle Gl&uuml;cksspiel vom normalen Gl&uuml;cksspiel insofern unterscheidet, als die Person, die das Gl&uuml;cksspiel veranstaltet, dieses so ausgestaltet, dass ihre durchschnittlichen Gewinne ausreichen, um die ihr bei der Durchf&uuml;hrung des Gl&uuml;cksspiels entstehenden Kosten zu decken und ihr einen angemessenen Nutzen zu verschaffen. Insoweit lasse sich vielleicht sagen, dass die Person, die das Gl&uuml;cksspiel veranstaltet, nicht nur selbst daran teilnimmt, sondern den &uuml;brigen Spielern auch eine Dienstleistung erbringt, die in der Durchf&uuml;hrung des Gl&uuml;cksspiels besteht. Bei dieser Sichtweise w&auml;re ihre Verg&uuml;tung f&uuml;r diese Dienstleistung jedoch nicht der Gesamtbetrag der von den Spielern erbrachten Eins&auml;tze. Die vom Veranstalter erbrachte Dienstleistung bestehe darin, dass er den Rahmen zur Verf&uuml;gung stelle, in dem dieser Vorgang ablaufen k&ouml;nne, wobei seine Verg&uuml;tung f&uuml;r diese Dienstleistung der ihm verbleibende &Uuml;berschuss zuz&uuml;glich einer von ihm m&ouml;glicherweise erhobenen Provision sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Unterschiede wirken sich auch auf die Frage der Zufallsabh&auml;ngigkeit oder Gewissheit des Zusammenhangs von Leistung und Gegenleistung im Streitfall aus (vgl. zur Bedeutung der Gewissheit f&uuml;r den Betreiber eines Punktesystems beim teilweise sicheren Verfall von Punkten BFH-Urteil vom 26.06.2019&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;64\/17, BFHE 264, 542, BStBl II&nbsp;2019, 640, Rz&nbsp;24): Generalanwalt Jacobs hat dazu in Rz&nbsp;23 seiner Schlussantr&auml;ge in der Rechtssache Glawe (EU:C:1994:81) ausgef&uuml;hrt, die mit der Anwendung der Mehrwertsteuer auf Ums&auml;tze aus Wetten und Gl&uuml;cksspielen verbundenen Schwierigkeiten schienen bei Ums&auml;tzen in Zusammenhang mit Geldspielautomaten nur in geringerem Umfang zu bestehen, was der Grund daf&uuml;r sein m&ouml;ge, dass sich die meisten Mitgliedstaaten, die den Betrieb solcher Automaten zulassen, daf&uuml;r entschieden h&auml;tten, die Erl&ouml;se nicht von der Mehrwertsteuer zu befreien. Geldspielautomaten der dort vorliegenden Art seien so konstruiert, dass sie dem Betreiber einen vorhersehbaren Ertrag verschaffen w&uuml;rden. Aufgrund der Einstellung des Automaten wisse er bis auf wenige Prozentpunkte genau, mit welchem Ertrag er rechnen k&ouml;nne. Die Gewissheit f&uuml;r den Betreiber sei so gro&szlig;, dass seine Einnahmen weniger als Gewinne angesehen werden k&ouml;nnten denn als eine Geb&uuml;hr f&uuml;r seine in der Bereitstellung des Automaten bestehende Dienstleistung. Die H&ouml;he dieser Geb&uuml;hr sei &uuml;berdies leicht zu bestimmen, da sie dem der Kasse entnommenen Geldbetrag entspreche.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Leistungen des Kl&auml;gers sind nicht nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;b UStG umsatzsteuerfrei. Dar&uuml;ber besteht zwischen den Beteiligten zu Recht kein Streit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Soweit das Streitjahr 2006 betroffen ist, waren in der Zeit vom 01.01.2006 bis einschlie&szlig;lich 05.05.2006 nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;b Satz&nbsp;1 UStG a.F. steuerfrei die Ums&auml;tze, die unter das Rennwett- und Lotteriegesetz fallen, sowie die Ums&auml;tze der zugelassenen &ouml;ffentlichen Spielbanken, die durch den Betrieb der Spielbank bedingt sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Seit dem 06.05.2006 sind nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;b Satz&nbsp;1 UStG i.d.F. des Art.&nbsp;2 des Gesetzes zur Eind&auml;mmung missbr&auml;uchlicher Steuergestaltungen vom 28.04.2006 (BGBl I 2006, 1095) steuerfrei nur noch die Ums&auml;tze, die unter das Rennwett- und Lotteriegesetz fallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Unstreitig erf&uuml;llte der Kl&auml;ger in den Streitjahren weder die unter II.2.a noch die unter II.2.b genannten Voraussetzungen; denn er war keine &ouml;ffentliche Spielbank und f&uuml;hrte auch keine Ums&auml;tze aus, die unter das Rennwett- und Lotteriegesetz fallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Entgegen der Auffassung der Revision bleibt der Verweis auf Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;B Buchst.&nbsp;f der Richtlinie 77\/388\/EWG und Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;i MwStSystRL f&uuml;r die Ums&auml;tze des Kl&auml;gers seit dem 06.05.2006 ohne Erfolg. Eine unionsrechtswidrige Ungleichbehandlung gegen&uuml;ber den &ouml;ffentlichen Spielbanken besteht im Bereich der Umsatzsteuer seither nicht mehr. Die Ums&auml;tze der &ouml;ffentlichen Spielbanken sind umsatzsteuerpflichtig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Soweit das Streitjahr 2006 betroffen ist, haben das FA und das FG zu Recht die Ums&auml;tze des Kl&auml;gers bis einschlie&szlig;lich 05.05.2006 umsatzsteuerfrei belassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;B Buchst.&nbsp;f der Richtlinie 77\/388\/EWG steht nationalen Rechtsvorschriften entgegen, wonach die Veranstaltung oder der Betrieb von Gl&uuml;cksspielen und Gl&uuml;cksspielger&auml;ten aller Art in zugelassenen &ouml;ffentlichen Spielbanken steuerfrei ist, w&auml;hrend diese Steuerbefreiung f&uuml;r die Aus&uuml;bung der gleichen T&auml;tigkeit durch Wirtschaftsteilnehmer, die nicht Spielbankbetreiber sind, nicht gilt (vgl. EuGH-Urteil Linneweber und Akritidis vom 17.02.2005&nbsp;&#8211; C-453\/02 und C-462\/02, EU:C:2005:92, BFH\/NV 2005, Beilage&nbsp;2, 94; BFH-Urteil in BFHE 210, 164, BStBl II 2005, 617).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dieser Sachumstand war bis einschlie&szlig;lich 05.05.2006 in der Bundesrepublik Deutschland gegeben, da die Ums&auml;tze der &ouml;ffentlichen Spielbanken gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;b Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 UStG a.F. umsatzsteuerfrei waren und die der anderen Wirtschaftsteilnehmer (auch des Kl&auml;gers) nicht. Daher sind die Ums&auml;tze des Kl&auml;gers in diesem Zeitraum aufgrund der erfolgreichen Berufung auf das Unionsrecht ebenfalls umsatzsteuerfrei zu belassen. Dar&uuml;ber besteht zwischen den Beteiligten zu Recht kein Streit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Anders stellt sich die Situation indes seit dem 06.05.2006 dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Durch Art.&nbsp;2 des am 05.05.2006 verk&uuml;ndeten, unter II.2.b angef&uuml;hrten Gesetzes vom 28.04.2006 in BGBl I 2006, 1095 wurde &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;b Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 UStG gestrichen. Die &Auml;nderung trat am Tag nach der Verk&uuml;ndung in Kraft (Art.&nbsp;4 dieses Gesetzes), damit am 06.05.2006.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Bundesgesetzgeber wollte mit dieser &Auml;nderung die bislang umsatzsteuerfreien Ums&auml;tze der zugelassenen &ouml;ffentlichen Spielbanken, die durch den Betrieb der Spielbank bedingt sind, in die Umsatzsteuerpflicht einbeziehen (BTDrucks 16\/634, S.&nbsp;11&nbsp;f.). Er wies gleichzeitig darauf hin, dass der zus&auml;tzlichen Belastung mit Umsatzsteuer z.B. durch Senkung der Spielbankabgabe, der Sonderabgaben oder der zus&auml;tzlichen Gewinnabsch&ouml;pfungen entgegen gewirkt werden k&ouml;nne (BTDrucks 16\/634, S.&nbsp;12).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Anderes folgt &#8211;entgegen der Ansicht der Revision&#8211; nicht aus &sect;&nbsp;6 der Verordnung &uuml;ber &ouml;ffentliche Spielbanken (SpielbkV) vom 27.07.1938 (RGBl I 1938, 955).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 SpielbkV war der Spielbankunternehmer f&uuml;r den Betrieb der Spielbank von den laufenden Steuern des Reichs, die vom Einkommen, vom Verm&ouml;gen und vom Umsatz erhoben werden, sowie von der Lotteriesteuer und von der Gesellschaftssteuer befreit. Recht aus der Zeit vor dem Zusammentritt des Bundestages gilt fort, soweit es dem Grundgesetz (GG) nicht widerspricht (Art.&nbsp;123 Abs.&nbsp;1 GG). Nach dem Fundstellennachweis A des Bundesgesetzblatts zum 31.12.2018, dort S.&nbsp;460 (www.bundesgesetzblatt.de), gilt &sect;&nbsp;6 SpielbkV als Bundesrecht fort. &Auml;nderungen an der Regelung sind dort nicht nachgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Allerdings hat der BFH bereits entschieden, dass &sect;&nbsp;6 SpielbkV in den Streitjahren insoweit nicht mehr galt, als er auch eine Befreiung von der Umsatzsteuer vorsieht (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 04.07.2016&nbsp;&#8211; V&nbsp;B&nbsp;115\/15, BFH\/NV 2016, 1592; vom 14.07.2016&nbsp;&#8211; V&nbsp;B&nbsp;17\/16, BFH\/NV 2016, 1593; in BFH\/NV 2017, 772; vom 22.05.2017&nbsp;&#8211; V&nbsp;B&nbsp;133\/16, BFH\/NV 2017, 1199; vom 27.06.2017&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;78\/16, nicht ver&ouml;ffentlicht). Dies ergibt sich aus &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;b i.V.m. &sect;&nbsp;31 UStG vom 29.05.1967 (BGBl I 1967, 545, 560; &#8211;UStG 1967&#8211;):<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Nach &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 Satz&nbsp;1 UStG 1967 traten mit dem Inkrafttreten des UStG 1967 zum 01.01.1968 u.a. die in anderen als in den unter Nr.&nbsp;1 bis 6 aufgef&uuml;hrten Rechtsvorschriften enthaltenen umsatzsteuerrechtlichen Vorschriften, soweit sie diesem Gesetz widersprachen und nicht auf v&ouml;lkerrechtlichen Vertr&auml;gen beruhten, au&szlig;er Kraft. Das galt insbesondere f&uuml;r die nicht ins Gesetz &uuml;bernommenen Steuerbefreiungen (&sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 Satz&nbsp;2 UStG 1967). Das System des &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 Satz&nbsp;2 UStG 1967 sah daher nur zwei Alternativen vor: Entweder wurde eine bisherige Steuerbefreiung in das UStG 1967 &uuml;bernommen (und richtete sich damit fortan nach dem UStG 1967) oder sie trat au&szlig;er Kraft. Eine dritte Variante (eine Steuerbefreiung widersprach nicht dem UStG 1967 und blieb trotzdem neben der im UStG 1967 geregelten Steuerbefreiung in Kraft) war in &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 Satz&nbsp;1 und 2 UStG 1967 nicht vorgesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Diese Auslegung entspricht dem Gesetzeszweck und den Vorstellungen des historischen Gesetzgebers des UStG 1967, der explizit davon ausging, dass mit dieser Vorschrift auch &sect;&nbsp;6 SpielbkV au&szlig;er Kraft gesetzt wurde (BTDrucks V\/1581, S.&nbsp;11, zu &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9). Er hatte aufgrund dieser Erkenntnis zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung der Spielbanken die Steuerbefreiung der Spielbanken (i.S. des &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 Satz&nbsp;2 UStG 1967) in das UStG &uuml;bernommen. Folge dieser &Uuml;bernahme in das UStG 1967 war, dass sich die Steuerbefreiung der Spielbanken fortan (mit dem Inkrafttreten des UStG 1967) nicht mehr nach der &auml;lteren Bestimmung (&sect;&nbsp;6 SpielbkV), sondern nach dem neueren Gesetz (&sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;b UStG 1967) richtete. Nur die Steuerverg&uuml;nstigungen nach dem Berlinhilfegesetz und nach v&ouml;lkerrechtlichen Vertr&auml;gen mussten nach seiner Vorstellung in den jeweils in Betracht kommenden Gesetzen der Systematik der Mehrwertsteuer angepasst werden (BTDrucks V\/1581, S.&nbsp;20, zu &sect;&nbsp;31).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Weder das sp&auml;tere Au&szlig;erkrafttreten des &sect;&nbsp;31 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 Satz&nbsp;2 UStG 1967\/1973 durch Art.&nbsp;14 Nr.&nbsp;1 des Gesetzes zur Neufassung des Umsatzsteuergesetzes und zur &Auml;nderung anderer Gesetze vom 26.11.1979 (BGBl I 1979, 1953) noch die sp&auml;tere ersatzlose Abschaffung des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;b Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 UStG zum 06.05.2006 f&uuml;hrte deshalb dazu, dass der insoweit au&szlig;er Kraft getretene &sect;&nbsp;6 SpielbkV nunmehr wieder Geltung beanspruchen konnte. Er blieb vielmehr insoweit au&szlig;er Kraft. Der Gesetzgeber musste deshalb auch nicht zur Erreichung des von ihm verfolgten gesetzgeberischen Ziels, die Ums&auml;tze der Spielbanken steuerpflichtig zu machen, neben &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;b Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 UStG auch die Formulierung &quot;vom Umsatz&quot; in &sect;&nbsp;6 SpielbkV streichen, da diese bereits seit 1968 nicht mehr galt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Soweit bestritten wird, dass der Wegfall der Umsatzsteuerbefreiung der Spielbanken von der Finanzverwaltung umgesetzt wird, bleibt die Berufung darauf nach Rz&nbsp;62&nbsp;ff. des EuGH-Urteils The Rank Group (EU:C:2011:719, HFR 2012, 98) ohne Erfolg; ein Steuerpflichtiger kann nicht verlangen, dass ein bestimmter Umsatz derselben steuerlichen Behandlung wie ein anderer Umsatz unterworfen wird, wenn dessen Behandlung nicht mit der einschl&auml;gigen nationalen Regelung in Einklang steht. So l&auml;ge es hier, soweit die Finanzverwaltung die Ums&auml;tze der &ouml;ffentlichen Spielbanken weiterhin nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;b UStG oder &sect;&nbsp;6 SpielbkV umsatzsteuerfrei belie&szlig;e. Die unzutreffende Nichtbesteuerung eines Konkurrenten kann nur mit der Konkurrentenklage geltend gemacht werden (vgl. Senatsurteil vom 28.06.2017&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;23\/14, BFHE 258, 517, Rz&nbsp;51, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Ausgehend davon, dass die Ums&auml;tze der &ouml;ffentlichen Spielbanken seit dem 06.05.2006 umsatzsteuerpflichtig sind, bleibt die Berufung des Kl&auml;gers auf die unionsrechtliche Steuerbefreiung ohne Erfolg. &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;b UStG i.d.F. seit dem 06.05.2006 ist vielmehr, wie der EuGH und der BFH in st&auml;ndiger Rechtsprechung bereits in zahlreichen Verfahren entschieden haben, mit Unionsrecht vereinbar (vgl. z.B. EuGH-Urteile Leo-Libera, EU:C:2010:333, BFH\/NV 2010, 1590; Metropol Spielst&auml;tten vom 24.10.2013&nbsp;&#8211; C-440\/12, EU:C:2013:687, HFR 2013, 1166; BFH-Urteile in BFHE 231, 373, BStBl II 2011, 311; in BFHE 231, 315, BStBl II 2011, 300; BFH-Beschl&uuml;sse vom 26.02.2014&nbsp;&#8211; V&nbsp;B&nbsp;1\/13, BFH\/NV 2014, 915; vom 30.09.2015&nbsp;&#8211; V&nbsp;B&nbsp;105\/14, BFH\/NV 2016, 84; vom 14.12.2015&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;113\/14, BFH\/NV 2016, 599; vom 10.06.2016&nbsp;&#8211; V&nbsp;B&nbsp;97\/15, BFH\/NV 2016, 1497; in BFH\/NV 2016, 1592; in BFH\/NV 2016, 1593; in BFH\/NV 2017, 772; in BFH\/NV 2017, 1199; vom 27.06.2017&nbsp;&#8211; V&nbsp;B&nbsp;162\/16, BFH\/NV 2017, 1336).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch nach erneuter Pr&uuml;fung der von der Revision vorgebrachten &#8211;und im Wesentlichen in der Sache nur wiederholenden&#8211; Argumente h&auml;lt der Senat an dieser Auffassung fest; er verweist zur Vermeidung von Wiederholungen auf die genannten Entscheidungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Ebenfalls zutreffend ist das FG davon ausgegangen, dass der Teil der Summe der Spieleins&auml;tze, der den an die Spieler ausgezahlten Gewinnen entspricht, nicht zur Besteuerungsgrundlage geh&ouml;rt (vgl. EuGH-Urteile Glawe, EU:C:1994:188, BStBl II 1994, 548; Town &#038; County Factors, EU:C:2002:494, BFH\/NV 2003, Beilage&nbsp;1, 35, Rz&nbsp;30; International Bingo Technology, EU:C:2012:503, HFR 2012, 1011, Rz&nbsp;23&nbsp;ff.; Metropol Spielst&auml;tten, EU:C:2013:687, HFR 2013, 1166, Tenor&nbsp;2 und 3; BFH-Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 2016, 84; in BFH\/NV 2016, 599). Auch im Streitfall wird ein bestimmter Mindestprozentsatz der Eins&auml;tze als Gewinn an die Spieler ausgesch&uuml;ttet und die Eins&auml;tze sind technisch und gegenst&auml;ndlich von den Eins&auml;tzen getrennt, die der Betreiber tats&auml;chlich f&uuml;r sich verbuchen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Der Einwand der Revision, es sei dem Kl&auml;ger nicht m&ouml;glich, an den einzelnen Spieler eine Rechnung zu erteilen, f&uuml;hrt zu keiner anderen Beurteilung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Es trifft zwar zu, dass der Unternehmer nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 UStG berechtigt ist, f&uuml;r die erbrachte Leistung eine Rechnung auszustellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ist die Erteilung einer Rechnung jedoch nicht m&ouml;glich, f&uuml;hrt dies nicht im Umkehrschluss dazu, dass der Umsatz nicht der Umsatzsteuer unterliegt. Der EuGH hat im Urteil Careda u.a. vom 26.06.1997&nbsp;&#8211; C-370\/95 (EU:C:1997:327, HFR 1997, 781, zur Zul&auml;ssigkeit der Erhebung von anderen Abgaben auf Gl&uuml;cksspiele neben der Umsatzsteuer und Art.&nbsp;33 der Richtlinie 77\/388\/EWG, jetzt: Art.&nbsp;401 MwStSystRL) bereits entschieden, dass die Ausstellung einer Rechnung oder eines an deren Stelle tretenden anderen Dokuments an den Benutzer von Spielautomaten wegen des automatischen Charakters der besteuerten T&auml;tigkeit und deren kurzfristiger Wiederholbarkeit tats&auml;chlich unm&ouml;glich ist (Rz&nbsp;20). Der Besitz oder die Ausstellung einer Rechnung kann daher aus Sicht des EuGH kein wesentliches Merkmal der Umsatzsteuer i.S. des Art.&nbsp;33 der Richtlinie 77\/388\/EWG (jetzt Art.&nbsp;401 MwStSystRL) darstellen (Rz&nbsp;23).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der erkennende Senat schlie&szlig;t sich au&szlig;erdem &#8211;ungeachtet der Kritik der Revision&#8211; der Auffassung des V.&nbsp;Senats des BFH an, dass nicht erkennbar ist, in welchem Zusammenhang die Steuerbefreiung in Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;i MwStSystRL mit der faktischen Unm&ouml;glichkeit zur Ausstellung von Rechnungen stehen soll (vgl. BFH-Beschluss in BFH\/NV 2017, 1199, Rz&nbsp;30).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Im &Uuml;brigen w&uuml;rde die von der Kl&auml;gerseite erstrebte Steuerbefreiung gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;i MwStSystRL nichts daran &auml;ndern, dass die Erteilung einer Rechnung immer noch unm&ouml;glich w&auml;re: Auch dann k&ouml;nnte f&uuml;r die (aus Sicht der Revision aufgrund Unionsrechts steuerfreie) Leistung weder der Leistungsempf&auml;nger (&sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG) noch das nach einzelnen Steuerbefreiungen aufgeschl&uuml;sselte Entgelt (&sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 UStG) angegeben werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Auch die kumulative Erhebung von Umsatzsteuer und Spielger&auml;testeuer ist &#8211;entgegen der Auffassung der Revision &#8212; zul&auml;ssig (vgl. EuGH-Urteil Metropol Spielst&auml;tten, EU:C:2013:687, HFR 2013, 1166; BFH-Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 2014, 915; in BFH\/NV 2016, 599). Ob die Umsatzsteuer auf die Spielger&auml;te alle wesentlichen Merkmale der Mehrwertsteuer erf&uuml;llt, ist hierf&uuml;r ohne Bedeutung (vgl. BFH-Urteil vom 21.02.2018&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;21\/15, BFHE 261, 62, Rz&nbsp;75; BFH-Beschl&uuml;sse in BFH\/NV 2016, 84; in BFH\/NV 2016, 1497; in BFH\/NV 2017, 1199, Rz&nbsp;28). Ob bei der Spielbankabgabe die Anrechnung zu unzul&auml;ssigen Ungleichbehandlungen f&uuml;hrt (zweifelnd Dziadkowski, Zeitschrift f&uuml;r das gesamte Mehrwertsteuerrecht 2019, 690, und UR 2019, 840), bedarf im Streitfall, der die Umsatzsteuer betrifft, keiner Entscheidung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Ob es eine unzul&auml;ssige Beihilfe darstellt, dass bei &ouml;ffentlichen Spielbanken die Umsatzsteuer auf die Spielbankabgabe angerechnet wird, ist ebenfalls nicht zu entscheiden (vgl. auch BFH-Beschluss in BFH\/NV 2017, 1336, Rz&nbsp;13). Hier ist &uuml;ber die Rechtm&auml;&szlig;igkeit der gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger ergangenen Umsatzsteuerbescheide zu befinden. Die etwaige Rechtswidrigkeit anderer Abgaben ist f&uuml;r die Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Umsatzsteuer rechtlich unerheblich (vgl. BFH-Urteil vom 22.04.2010&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;26\/08, BFHE 229, 429, BStBl II 2010, 883, Rz&nbsp;17; BFH-Beschluss vom 19.10.2009&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;60\/09, BFH\/NV 2010, 58, Rz&nbsp;21 und 22). Deshalb besteht auch kein Anlass, den Ausgang des vom Kl&auml;ger bezeichneten Beihilfeverfahrens SA.44944 abzuwarten; es ist nicht entscheidungserheblich. Einer Aussetzung des Revisionsverfahrens gem&auml;&szlig; oder analog &sect;&nbsp;74 FGO bis zum Abschluss des Beihilfeverfahrens bedarf es daher nicht. Im &Uuml;brigen verweist der Senat darauf, dass in der Pressemitteilung der Kommission vom 09.12.2019 (https:\/\/ec.europa.eu) zwar davon ausgegangen wird, dass die Spielbankabgabe eine Reihe von ansonsten geltenden allgemeinen Steuern ersetzt und dazu nach Auffassung der Kommission insbesondere K&ouml;rperschaft-, Einkommen- und Gewerbesteuern z&auml;hlen. Die Umsatzsteuer wird dort aber nicht genannt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>8. Eine erneute Vorlage von Rechtsfragen zur Umsatzbesteuerung von Gl&uuml;ckspielen an den EuGH, die der Kl&auml;ger angeregt hat, ist nicht erforderlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach Art.&nbsp;267 Abs.&nbsp;1 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union (AEUV) entscheidet der EuGH im Wege der Vorabentscheidung &uuml;ber die Auslegung der Vertr&auml;ge (Buchst.&nbsp;a) oder &uuml;ber die G&uuml;ltigkeit und die Auslegung der Handlungen der Organe, Einrichtungen oder sonstigen Stellen der Union (Buchst.&nbsp;b). Wird eine derartige Frage in einem schwebenden Verfahren bei einem einzelstaatlichen Gericht gestellt, dessen Entscheidungen selbst nicht mehr mit Rechtsmitteln des innerstaatlichen Rechts angefochten werden k&ouml;nnen, ist dieses Gericht zur Anrufung des EuGH verpflichtet (Art.&nbsp;267 Abs.&nbsp;3 AEUV). Der EuGH ist insoweit gesetzlicher Richter i.S. des Art.&nbsp;101 GG (vgl. z.B. Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 18.07.2018&nbsp;&#8211; 1&nbsp;BvR&nbsp;1675\/16 u.a., BVerfGE 149, 222, Rz&nbsp;138&nbsp;ff.; BFH-Urteil vom 07.02.2018&nbsp;&#8211; XI&nbsp;K&nbsp;1\/17, BFHE 260, 410, Rz&nbsp;21&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>66<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach der Rechtsprechung des EuGH (Urteile CILFIT vom 06.10.1982&nbsp;&#8211; C-283\/81, EU:C:1982:335, Neue Juristische Wochenschrift 1983, 1257, Rz&nbsp;21; Intermodal Transports vom 15.09.2005&nbsp;&#8211; C-495\/03, EU:C:2005:552, HFR 2005, 1236; Gaston Schul Douane-expediteur vom 06.12.2005&nbsp;&#8211; C-461\/03, EU:C:2005:742, HFR 2006, 416) besteht keine Vorlagepflicht i.S.&nbsp;des Art.&nbsp;267 Abs.&nbsp;3 AEUV, wenn das Gericht festgestellt hat, dass die gestellte Frage nicht entscheidungserheblich ist, dass die betreffende unionsrechtliche Bestimmung bereits Gegenstand einer Auslegung durch den Gerichtshof war oder dass die richtige Anwendung des Unionsrechts derart offenkundig ist, dass f&uuml;r einen vern&uuml;nftigen Zweifel keinerlei Raum bleibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>67<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob ein solcher Fall vorliegt, ist unter Ber&uuml;cksichtigung der Eigenheiten des Unionsrechts, der besonderen Schwierigkeiten seiner Auslegung und der Gefahr voneinander abweichender Gerichtsentscheidungen innerhalb der Union zu beurteilen. Die Entscheidung bleibt allein dem nationalen Gericht &uuml;berlassen (vgl. EuGH-Urteil Ferreira da Silva e Brito u.a. vom 09.09.2015&nbsp;&#8211; C-160\/14, EU:C:2015:565, Europ&auml;ische Zeitschrift f&uuml;r Wirtschaftsrecht 2016, 111, Rz&nbsp;40, m.w.N.). Dieses muss sich im Fall der Nichtvorlage unter Anwendung und Auslegung des materiellen Unionsrechts die vertretbare &Uuml;berzeugung bilden, ob die Rechtslage entweder von vornherein eindeutig (&quot;acte clair&quot;) oder durch Rechtsprechung in einer Weise gekl&auml;rt ist, die keinen vern&uuml;nftigen Zweifel offenl&auml;sst (&quot;acte &eacute;clair&eacute;&quot;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>68<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">c) Ausgehend davon ist eine erneute Anrufung des EuGH zur Umsatzsteuerpflicht von Ums&auml;tzen aus dem Betrieb von Geldspielautomaten mit Gewinnm&ouml;glichkeit (Gl&uuml;cksspiel mit Geldeinsatz) und zu den im Verlauf des Verfahrens aufgeworfenen Fragen<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Ist Art.&nbsp;137 MwStSystRL dahin auszulegen, dass diese Bestimmung der Besteuerung des Aufstellers von zufallsabh&auml;ngigen Gl&uuml;cksspielgewinnen, die mit Hilfe von Gl&uuml;cksspielautomaten erwirtschaftet werden, mit Mehrwertsteuer entgegensteht, weil mit der Besteuerung der Einnahmen aus Gl&uuml;cksspielen die Vorsteuerabzugsf&auml;higkeit des Unternehmers im Bereich des Gl&uuml;cksspiels einhergeht? Das in Art.&nbsp;137 MwStSystRL enthaltene Optionsverbot verbiete i.V.m. Art.&nbsp;131, Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;i, Art.&nbsp;167 MwStSystRL den Vorsteuerabzug.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Ist Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;c MwStSystRL im Lichte der Entscheidung des EuGH in der Rechtssache Bastova (EU:C:2016:855, UR 2016, 913) dahin auszulegen, dass das Unionsrecht der Besteuerung im Ausgangsfall entgegensteht, wenn der Gl&uuml;cksspielanbieter zuf&auml;lligkeitsabh&auml;ngige Gl&uuml;cksspielger&auml;te bereith&auml;lt, f&uuml;r deren Nutzung au&szlig;er dem Spieleinsatz kein weiteres Entgelt erhoben wird und die H&ouml;he der beim Dienstleister verbleibenden Gewinne oder Verluste sowie die monatlichen Kasseneinnahmen, die als Besteuerungsgrundlage f&uuml;r die Mehrwertsteuer herangezogen werden, vom Zufall abh&auml;ngig sind?<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Sind Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 und 2 sowie Art.&nbsp;73 MwStSystRL und der Neutralit&auml;tsgrundsatz dahin auszulegen, dass sie einer Verwaltungspraxis entgegenstehen, die von dem Betreiber vom zufallsabh&auml;ngigen Gl&uuml;cksspielautomaten die Abf&uuml;hrung von Mehrwertsteuer auf den Spielgewinn des Unternehmers verlangt, der sich aus dem Unterschied zwischen den Eins&auml;tzen des Spielers und den zufallsbedingten Aussch&uuml;ttungen ergibt, wenn nach der nationalen Rechtslage in dem Einsatz keine Mehrwertsteuer vorgesehen ist und die Besteuerungspraxis an der monatlichen Kasseneinnahme ansetzt, bei der der Unternehmer nicht unterscheiden kann, welchem Endverbraucher welche Spielgewinne zuzurechnen sind und zugleich der maximale Einsatz &#8211;ohne Mehrwertsteuer&#8211; gesetzlich festgelegt ist?<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">4.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Stehen die unionsrechtlichen Grunds&auml;tze der Rechtssicherheit und der Rechtsklarheit einer Praxis der deutschen Finanz&auml;mter und Finanzgerichte entgegen, die dem Betreiber von Geldspielger&auml;ten mit zufallsabh&auml;ngiger Gewinnm&ouml;glichkeit die Berufung auf die unmittelbar anwendbare Neutralit&auml;t der Mehrwertsteuer verwehrt, wenn die staatlichen und staatlich konzessionierten Spielbanken nach dem Wortlaut des deutschen Bundesrechts (&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 SpielbkV) von der Mehrwertsteuerpflicht befreit sind?<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">5.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Ist Art.&nbsp;401 i.V.m. Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;i MwStSystRL dahingehend auszulegen, dass Mehrwertsteuer und nationale Sonderabgabe auf Gl&uuml;cksspiele nur alternativ, nicht kumulativ erhoben werden d&uuml;rfen, wenn auch bei der Mehrwertsteuererhebung nicht alle wesentlichen Merkmale der Mehrwertsteuer erf&uuml;llt sind?<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">6.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Sind Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 und 2 und Art.&nbsp;73 MwStSystRL dahin auszulegen, dass sie einer nationalen Regelung oder Praxis entgegenstehen, nach der beim Betrieb von Spielger&auml;ten mit Gewinnm&ouml;glichkeit deren Einnahmen nicht durch zwingende gesetzliche Vorschriften begrenzt sind, der Kasseninhalt des Ger&auml;ts nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums als Bemessungsgrundlage zugrunde gelegt wird?<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">7.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Ist Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;i MwStSystRL i.V.m. &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 UStG dahin auszulegen, dass ein Mitgliedstaat die Ums&auml;tze aus Geldspielger&auml;ten mit Gewinnm&ouml;glichkeit von der Mehrwertsteuer zu befreien hat, wenn in dem betreffenden Mitgliedstaat nationale Vorschriften, die den Unternehmer berechtigen, f&uuml;r jeden einzelnen Umsatz eine Rechnung an den jeweiligen Leistungsempf&auml;nger auszustellen, einer Verwaltungspraxis entgegenstehen, wonach die Kasseneinnahme als Bemessungsgrundlage herangezogen wird?<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">8.&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Steht die sich aus &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 UStG, Art.&nbsp;220 MwStSystRL ergebende Pflicht des Unternehmers zur Rechnungserteilung der Anwendung der Bemessungsgrundlage &quot;Kasseneinnahme&quot; entgegen?<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">9.&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Stehen Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 i.V.m. Art.&nbsp;73 MwStSystRL der Anwendung der Bemessungsgrundlage &quot;Kasseneinnahme&quot; bei Geldspielger&auml;ten mit Gewinnm&ouml;glichkeit in einem Fall mit den vorliegenden Besonderheiten entgegen?<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">10.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Besteht der f&uuml;r einen umsatzsteuerrechtlichen Leistungsaustausch erforderliche unmittelbare Zusammenhang zwischen der Leistung eines Gl&uuml;cksspielautomatenaufstellers und der tats&auml;chlich von ihm empfangenen Gegenleistung im Hinblick auf die unionsrechtliche Rechtsprechung auch dann, wenn der Gl&uuml;cksspielautomatenaufsteller zwar tats&auml;chlich eine vom jeweiligen Spielausgang unabh&auml;ngige Verg&uuml;tung durch den einzelnen Spieler erh&auml;lt, die H&ouml;he der verbleibenden Kasseneinnahme jedoch letztlich ebenso einer Ungewissheit unterliegt wie der Erfolg des jeweiligen Spielers?<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">11.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Stellt die blo&szlig;e Teilnahme des Spielhallenbetreibers mit Geldspielger&auml;ten am Gl&uuml;cksspiel mit dem teilnehmenden Spieler an den Geldspielger&auml;ten einen steuerbaren Umsatz gegen Entgelt i.S. der MwStSystRL dar, bei dem es nicht bereits im Lichte der bisherigen Rechtsprechung des EuGH (Tolsma, EU:C:1994:80, HFR 1994, 357, und Bastova, EU:C:2016:855, UR 2016, 913) aufgrund der Zuf&auml;lligkeit des Spielergebnisses (Gewinn oder Verlust) an dem f&uuml;r eine steuerbare Leistung notwendigen unmittelbaren Zusammenhang fehlt?<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">12.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Stellt das Gl&uuml;cksspiel via eines Geldspielger&auml;tes im Lichte der EuGH-Rechtsprechung, insbesondere in der Rechtssache Genossenschaft Co&oacute;peratieve Aardoppelenbewaarplaats, Urteil vom 05.02.1981&nbsp;&#8211; C-154\/80 (EU:C:1981:38, UR 1981, 100), keine steuerbare Dienstleistung dar, weil es ihr an einer bestimmten subjektiven Gegenleistung fehlt?<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">13.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Stellt das blo&szlig;e Anbieten der M&ouml;glichkeit zum Gl&uuml;cksspiel im Bereich des automatenbasierten Gl&uuml;cksspiels im Lichte der Rechtssache Tolsma (EU:C:1994:80, HFR 1994, 357) eine Leistung gegen Entgelt dar, obgleich der Betreiber einer Spielhalle f&uuml;r die blo&szlig;e Einr&auml;umung der M&ouml;glichkeit, Geldspielger&auml;te zu benutzen, vom Besucher der Spielhalle keine Verg&uuml;tung erlangt?<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">14.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Stellen die streitgegenst&auml;ndlichen nationalen Regelungen des UStG, insbesondere &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;9 Buchst.&nbsp;b UStG und &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 SpielbkV, wonach bei Spielbanken einer Anrechnung der auf Bundesebene normierten Umsatzsteuer auf die landesrechtliche Spielbankenabgabe m&ouml;glich ist, w&auml;hrend eine solche Anrechnungsm&ouml;glichkeit den Spielhallen bei gleicher Gesamtsteuerbelastung nach den Ma&szlig;st&auml;ben des BFH-Beschlusses vom 29.03.2001&nbsp;&#8211; III&nbsp;B&nbsp;79\/00 (BFH\/NV 2001, 1244) nicht einger&auml;umt wird, einen Versto&szlig; gegen das europ&auml;ische Beihilfeverbot gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;107 AEUV dar?<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">15.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Ist die M&ouml;glichkeit zur Teilnahme am Spiel an Geldgewinnspielger&auml;ten, deren Ums&auml;tze durch zwingende gesetzliche Vorschriften i.S. der Rechtsprechung des EuGH (Urteil Metropol Spielst&auml;tten, EU:C:2013:687, HFR 2013, 1166) begrenzt sind, gegen Einr&auml;umung einer Gewinnchance vor dem Hintergrund des EuGH-Urteils Bastova (EU:C:2016:855, UR 2016, 913) eine Erbringung einer Dienstleistung gegen Entgelt i.S. von Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;c MwStSystRL und somit eine Leistung, die der Mehrwertsteuer unterliegt, wenn als Entgelt, welches der Dienstleister von den Spielger&auml;ten erh&auml;lt, die monatlichen Kasseneinnahmen zugrunde gelegt werden, die ihrerseits von der H&ouml;he der Gewinne und Verluste der jeweiligen Spieler abh&auml;ngen und das Entgelt anders als der Spieleinsatz, der platzierungsunabh&auml;ngig im Voraus zu leisten ist, platzierungsabh&auml;ngig ist?<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">16.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">F&uuml;hrt die Ungewissheit der Zahlung beim Betreiber von Geldspielautomaten mit Gewinnm&ouml;glichkeit dazu, dass der kausale Zusammenhang zwischen Leistung und Entgelt in der Weise unterbrochen wird, dass keine sonstige Leistung gegen Entgelt i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG vorliegt, insbesondere auch weil das von Geldspielger&auml;ten generierte Spielergebnis wegen &sect;&nbsp;12 der Spielverordnung bauartbedingt und aufgrund der dort gesetzlich normierten Konfiguration nach den technischen Vorgaben f&uuml;r den Automatenbetreiber im Vorfeld nicht vorhersehbar ist und mitunter negativ ausf&auml;llt?<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">nicht erforderlich und ist<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">17.&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Der Anregung einer Vorlage an den EuGH wegen Versto&szlig;es gegen das Europ&auml;ische Beihilfenverbot gem&auml;&szlig; Art. 107 AEUV und das Diskriminierungsverbot im Umsatzsteuerrecht als Verletzung von Europ&auml;ischem Prim&auml;rrecht nicht zu folgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>69<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Fragen 2, 10 bis 13, 16 (und Punkt&nbsp;17) zur Unionsrechtskonformit&auml;t der Steuerbarkeit der Ums&auml;tze sind gem&auml;&szlig; den Ausf&uuml;hrungen unter II.1.e und f durch Rechtsprechung des EuGH gekl&auml;rt. Der EuGH geht von der Steuerbarkeit der hier zu beurteilenden Ums&auml;tze aus. Au&szlig;erdem ist, soweit die Revision auf sp&auml;tere Rechtsprechung des EuGH und noch nicht ausdr&uuml;cklich er&ouml;rterte Umst&auml;nde hinweist, die Unionsrechtslage zur Steuerbarkeit aufgrund der dort genannten Urteile i.S. eines &quot;acte clair&quot; eindeutig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>70<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Frage&nbsp;14 und Punkt&nbsp;17 (unzul&auml;ssige Beihilfe) sind gem&auml;&szlig; den Ausf&uuml;hrungen unter II.7. nicht entscheidungserheblich. Die Anrechnung ergibt sich auch nicht aus den in der vorgeschlagenen Frage&nbsp;14 genannten Vorschriften.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>71<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Frage 1 (zu Art.&nbsp;137 MwStSystRL) ist bereits durch die Rechtsprechung des EuGH zur unionsrechtlichen Zul&auml;ssigkeit der Steuerpflicht (s.o. II.3.e) gekl&auml;rt, auch wenn der EuGH in seiner Begr&uuml;ndung dazu auf Art.&nbsp;137 MwStSystRL nicht ausdr&uuml;cklich eingegangen ist. Die Mitgliedstaaten d&uuml;rfen Gl&uuml;cksspielums&auml;tze der vorliegenden Art besteuern. Au&szlig;erdem ist die Option des Steuerpflichtigen nach Art.&nbsp;137 MwStSystRL etwas anderes als eine (nach der o.g. Rechtsprechung des EuGH zul&auml;ssige) Bedingung, die der Mitgliedstaat f&uuml;r die Steuerbefreiung des Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;i MwStSystRL festlegt, so dass die Steuerpflicht bei Nichterf&uuml;llung einer solchen Bedingung von Art.&nbsp;137 MwStSystRL nicht betroffen ist. Der Steuerpflichtige hat insoweit kein (unzul&auml;ssiges) Optionsrecht, sondern seine Ums&auml;tze sind aufgrund einer (zul&auml;ssigen) Bedingung des Mitgliedstaats steuerpflichtig. Insgesamt ist die Unionsrechtslage, soweit die Revision auf vom EuGH noch nicht ausdr&uuml;cklich er&ouml;rterte Umst&auml;nde verweist, i.S. eines &quot;acte clair&quot; eindeutig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>72<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Die Fragen 3, 6 und 9 (zum Kasseninhalt) sind durch die Rechtsprechung des EuGH ebenfalls gekl&auml;rt (vgl. II.4.). Die Antwort 3 in dem EuGH-Urteil Metropol Spielst&auml;tten (EU:C:2013:687, HFR 2013, 1166) ist ausdr&uuml;cklich zu Art.&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 MwStSystRL ergangen, so dass der EuGH bei F&auml;llung des Urteils diese Regelung &quot;insgesamt&quot; gesehen und ber&uuml;cksichtigt hat. Au&szlig;erdem ist die Unionsrechtslage, soweit die Revision auf angeblich vom EuGH noch nicht ausdr&uuml;cklich er&ouml;rterte Umst&auml;nde verweist, aufgrund der dortigen Ausf&uuml;hrungen i.S. eines &quot;acte clair&quot; eindeutig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>73<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Die Frage 4 (zu &sect;&nbsp;6 SpielbkV) betrifft keine Frage der Auslegung des Unionsrechts i.S. des Art.&nbsp;267 Abs.&nbsp;1 AEUV, f&uuml;r deren Beantwortung der EuGH zust&auml;ndig w&auml;re. Dass &sect;&nbsp;6 SpielbkV, anders als der Kl&auml;ger meint, mit dem Inkrafttreten des UStG 1967 f&uuml;r den Bereich der Umsatzsteuer au&szlig;er Kraft getreten ist, ist eine Frage der Auslegung des nationalen Rechts. Die Rechtslage in Bezug auf &sect;&nbsp;6 SpielbkV ist au&szlig;erdem nicht unklar i.S. der Rechtsprechung des EuGH. Die unionsrechtlichen Grunds&auml;tze der Rechtssicherheit und der Rechtsklarheit zwingen einen Mitgliedstaat nicht dazu, eine (gem&auml;&szlig; den Ausf&uuml;hrungen unter II.3.c) durch Rechts&auml;nderung in den Streitjahren f&uuml;r die Umsatzsteuer nicht mehr geltende, (gem&auml;&szlig; den Ausf&uuml;hrungen unter II.3.a) wegen Versto&szlig;es gegen den Neutralit&auml;tsgrundsatz im Bereich der Umsatzsteuer unionsrechtswidrige Steuerbefreiung der &ouml;ffentlichen Spielbanken &#8211;entgegen dem nicht mehr vorhandenen nationalen Rechtsanwendungsbefehl&#8211; weiter anzuwenden, um damit auch weiterhin eine Steuerbefreiung der Wettbewerber der Spielbanken zu erreichen. Ob die Steuerpflicht umgesetzt wird, ist hierf&uuml;r unerheblich (s. II.3.d). Die Unionsrechtslage ist i.S. eines &quot;acte clair&quot; eindeutig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>74<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ff) Die Frage&nbsp;5 (zu Art.&nbsp;401 MwStSystRL) ist gem&auml;&szlig; den Ausf&uuml;hrungen unter II.6. gekl&auml;rt. Die Unionsrechtslage ist au&szlig;erdem, soweit die Revision auf angeblich vom EuGH noch nicht ausdr&uuml;cklich er&ouml;rterte Umst&auml;nde verweist, i.S. eines &quot;acte clair&quot; eindeutig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>75<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>gg) Die Fragen&nbsp;7 und 8 sind gem&auml;&szlig; den Ausf&uuml;hrungen unter II.5. durch das EuGH-Urteil Careda u.a. (EU:C:1997:327, HFR 1997, 781) hinreichend gekl&auml;rt. Au&szlig;erdem steht die Steuerbefreiung in Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;i MwStSystRL mit der faktischen Unm&ouml;glichkeit zur Ausstellung von Rechnungen in keinem Zusammenhang. Weiterhin w&uuml;rde die vom Kl&auml;ger im Ergebnis erstrebte Befreiung das Problem der Unm&ouml;glichkeit der Rechnungserteilung nicht l&ouml;sen. Eine Rechnungserteilung w&auml;re auch dann unm&ouml;glich. Die Unionsrechtslage ist i.S. eines &quot;acte clair&quot; eindeutig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>76<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>9. Auf den Umstand, dass der Kl&auml;ger nach seinem Vorbringen in Provisionsabrechnungen sowohl vom Kasseninhalt als Bemessungsgrundlage ausgegangen ist, und auf den Umstand, dass er von der Provision als Bruttobetrag die Umsatzsteuer herausgerechnet hat, kommt es danach nicht mehr an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>77<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>10. Die Revision wegen Einkommensteuer f&uuml;r die Streitjahre bleibt ebenfalls ohne Erfolg, da die Revision wegen Umsatzsteuer keinen Erfolg hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">III.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>78<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antrag auf Entscheidung (&sect;&nbsp;133 FGO) hat keinen Erfolg. Er ist unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>79<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Voraussetzung f&uuml;r einen Antrag nach &sect;&nbsp;133 Abs.&nbsp;1 und 2 FGO ist, dass eine &quot;Entscheidung&quot; vorliegt; blo&szlig;e Hinweise oder Mitteilungen gen&uuml;gen nicht (vgl. Gr&auml;ber\/Ratschow, Finanzgerichtsordnung, 9.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;133 Rz&nbsp;1 sowie &sect;&nbsp;128 Rz&nbsp;3; Bergkemper in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler &#8211;HHSp&#8211;, &sect;&nbsp;128 FGO Rz&nbsp;31&nbsp;ff.; Seer in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;128 FGO Rz&nbsp;19&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>80<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>An einer Entscheidung in diesem Sinne fehlt es bereits hinsichtlich des &quot;Stichworts&quot; und des entsprechenden Vermerks in der Terminsank&uuml;ndigung. Denn es liegen insoweit rechtlich unverbindliche Hinweise und Mitteilungen vor. Welche Rechtsfragen im Streitfall entscheidungserheblich sind und wie der Streitfall rechtlich zu beurteilen ist, entscheidet nicht das von der Gesch&auml;ftsstelle gebildete und von der Pressestelle &uuml;bernommene &quot;Stichwort&quot;, sondern der Senat in seinem Urteil, und zwar ohne Bindung an die Formulierung des &quot;Stichworts&quot;. Au&szlig;erdem handelt es sich bei der Vergabe des &quot;Stichworts&quot; und der Platzierung der Terminsank&uuml;ndigung auf der Homepage des BFH um Verwaltungsaufgaben und nicht um Rechtspflegeaufgaben (vgl. zur Abgrenzung Schmieszek in HHSp, &sect;&nbsp;12 FGO Rz&nbsp;23&nbsp;ff., 29 einerseits, Rz&nbsp;31 andererseits; Brandis in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect;&nbsp;12 FGO Rz&nbsp;2 und 5; M&uuml;ller-Horn in Gosch, FGO &sect;&nbsp;12 Rz&nbsp;4 und 5). Weder die Gesch&auml;ftsstelle noch die Pressestelle haben als &quot;Urkundsbeamte&quot; gehandelt. Auch deshalb ist das Verfahren nach &sect;&nbsp;133 FGO nicht er&ouml;ffnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">IV.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>81<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 11.12.2019, XI R 13\/18ECLI:DE:BFH:2019:U.111219.XIR13.18.0 Umsatzsteuerbesteuerung beim Betreiben von Geldspielautomaten mit Gewinnm&ouml;glichkeit ist mit Unionsrecht vereinbar Leits&auml;tze 1. Ums&auml;tze aus dem Betrieb von Geldspielautomaten mit Gewinnm&ouml;glichkeit (Gl&uuml;cksspiel mit Geldeinsatz) sind umsatzsteuerbar. 2. Ein Aufsteller von Geldspielautomaten kann sich f&uuml;r Ums&auml;tze bis einschlie&szlig;lich 05.05.2006 auf die Steuerbefreiung des Art. 13 Teil B Buchst. f &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-13-18-umsatzsteuerbesteuerung-beim-betreiben-von-geldspielautomaten-mit-gewinnmoeglichkeit-ist-mit-unionsrecht-vereinbar\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;13\/18 &#8211; Umsatzsteuerbesteuerung beim Betreiben von Geldspielautomaten mit Gewinnm&ouml;glichkeit ist mit Unionsrecht vereinbar<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-72242","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72242","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72242"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72242\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72242"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72242"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72242"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}