{"id":72268,"date":"2020-04-25T19:22:38","date_gmt":"2020-04-25T17:22:38","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=72268"},"modified":"2020-04-25T19:22:38","modified_gmt":"2020-04-25T17:22:38","slug":"x-r-38-18-einkommensteuerpflicht-eines-sterbegelds-aus-einer-pensionskasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-38-18-einkommensteuerpflicht-eines-sterbegelds-aus-einer-pensionskasse\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;38\/18 &#8211; Einkommensteuerpflicht eines Sterbegelds aus einer Pensionskasse"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.11.2019, X R 38\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.051119.XR38.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Einkommensteuerpflicht eines Sterbegelds aus einer Pensionskasse<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Ein einmaliges Sterbegeld aus einer betrieblichen Altersversorgung (Pensionskasse) ist auch dann nach &sect; 22 Nr. 5 Satz 1 EStG einkommensteuerpflichtig, wenn es mangels lebender Bezugsberechtigter nicht an die Bezugsberechtigten i.S. des BetrAVG, sondern ersatzweise an die Erben gezahlt wird.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;ger wird das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 06.12.2018 &#8211; 15 K 2439\/18 E aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht D&uuml;sseldorf zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Verfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Eheleute, die im Streitjahr 2012 zur Einkommensteuer zusammenveranlagt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r den gemeinsamen Sohn (S) der Kl&auml;ger hatte dessen damaliger Arbeitgeber im Jahr 2004 eine betriebliche Altersversorgung &uuml;ber eine Pensionskasse eingerichtet (Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht). Die Beitr&auml;ge wurden gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;63 des Einkommensteuergesetzes (EStG) als steuerfrei behandelt. Versicherte Person sowie Bezugsberechtigter im Erlebensfall war S. Bezugsberechtigte im Todesfall waren die Hinterbliebenen i.S. des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (BetrAVG). Der Begriff der &quot;Hinterbliebenen&quot; wurde in einer Anlage zum Versicherungsschein dahingehend erl&auml;utert, dass darunter der &uuml;berlebende Ehepartner bzw. eingetragene Lebenspartner, ersatzweise die Kinder und &#8211;weiter ersatzweise sowie nur auf besonderen Antrag&#8211; auch der &uuml;berlebende Lebensgef&auml;hrte zu verstehen seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitjahr 2012 verstarb S. Hinterbliebene i.S. des BetrAVG waren nicht vorhanden. Erben wurden nach den Ausf&uuml;hrungen des Finanzgerichts (FG) &quot;die Kl&auml;ger&quot;. Die Pensionskasse teilte dem Kl&auml;ger am 12.10.2012 mit, durch den Tod des S sei eine &quot;versicherte Leistung&quot; von 8.000&nbsp;EUR f&auml;llig geworden. Die Zahlung werde gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;33 des Erbschaft- und Schenkungsteuergesetzes dem zust&auml;ndigen Finanzamt mitgeteilt. Nach den Ausf&uuml;hrungen des FG handelte es sich bei dem Sterbegeld um eine &quot;begrenzte&quot; Leistung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit dem angefochtenen, nach &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO) ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid 2012 vom 19.12.2017 erfasste der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erstmals das Sterbegeld als Eink&uuml;nfte nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 EStG und rechnete es &#8211;nach Abzug des Werbungskosten-Pauschbetrags von 102&nbsp;EUR&#8211; allein dem Kl&auml;ger zu. Die Kl&auml;ger legten hiergegen Einspruch ein und vertraten die Auffassung, die Leistung der Pensionskasse falle in den Nachlass und sei daher nicht einkommensteuerpflichtig. Nach Zur&uuml;ckweisung des Einspruchs brachten die Kl&auml;ger im Klageverfahren dar&uuml;ber hinaus vor, die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO seien nicht erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG wies die Klage ab (Entscheidungen der Finanzgerichte 2019, 775). Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte es aus, &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 EStG erfasse s&auml;mtliche Leistungen aus &quot;Altersvorsorgevertr&auml;gen&quot;. Die Vorschrift sei autonom auszulegen. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;24 Nr.&nbsp;2 EStG seien auch solche Eink&uuml;nfte steuerpflichtig, die den Kl&auml;gern als Rechtsnachfolger zugeflossen seien. Dies werde durch &sect;&nbsp;35b EStG best&auml;tigt. Auf &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO ging das FG nicht ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision vertreten die Kl&auml;ger weiterhin die Auffassung, das gezahlte Sterbegeld sei Teil des Nachlasses und damit zwar ggf. erbschaftsteuerpflichtig, nicht aber einkommensteuerpflichtig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In verfahrensrechtlicher Hinsicht r&uuml;gen sie erneut, die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO seien nicht erf&uuml;llt, da die ma&szlig;gebenden Umst&auml;nde dem FA bereits vor der urspr&uuml;nglichen Veranlagung f&uuml;r 2012 bekannt gewesen seien. Auch m&uuml;sse gepr&uuml;ft werden, ob der angefochtene &Auml;nderungsbescheid die Festsetzungsfrist gewahrt habe. Sollten die Kl&auml;ger nicht zur Abgabe einer Einkommensteuererkl&auml;rung verpflichtet gewesen sein, h&auml;tte die Festsetzungsfrist bereits am 31.12.2016 &#8211;und damit vor Erlass des angefochtenen Bescheids&#8211; geendet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das angefochtene Urteil, die Einspruchsentscheidung vom 15.08.2018 und den ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid 2012 vom 19.12.2017 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es schlie&szlig;t sich in der Sache dem FG an. In Bezug auf die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO bringt es vor, die Rentenbezugsmitteilung der Pensionskasse sei am 12.04.2013 eingegangen. Der letzte Einkommensteuerbescheid 2012 vor dem angefochtenen &Auml;nderungsbescheid sei zwar erst danach &#8211;am 16.04.2013&#8211; erlassen worden. Allerdings seien die entsprechenden Daten bereits am 08.04.2013 an das Rechenzentrum &uuml;bermittelt worden; hierauf komme es an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das vorinstanzliche Urteil ist schon deshalb aufzuheben, weil das FG keine Feststellungen zu der &#8211;von den Kl&auml;gern bereits im Klageverfahren aufgeworfenen&#8211; entscheidungserheblichen Frage getroffen hat, ob die Voraussetzungen der Korrekturvorschrift des &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO &uuml;berhaupt erf&uuml;llt sind. Weil neue Tatsachen im Revisionsverfahren nicht vorgebracht werden k&ouml;nnen (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO), ist dem Senat eine eigene W&uuml;rdigung des &#8211;ohnehin nicht durch Unterlagen belegten&#8211; Vorbringens des FA zum Zeitablauf im April 2013 verwehrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. F&uuml;r den Fall, dass das FG im zweiten Rechtsgang die Erf&uuml;llung der Voraussetzungen des &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO feststellen k&ouml;nnen sollte, weist der Senat &#8211;ohne die Bindungswirkung des &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;5 FGO&#8211; auf die folgenden Punkte hin:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat sich mit &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 EStG ausschlie&szlig;lich in der Variante &quot;Leistungen aus Altersvorsorgevertr&auml;gen&quot; auseinandergesetzt. Die streitgegenst&auml;ndlichen Leistungen stammten indes nach den eigenen Feststellungen des FG nicht aus einem Altersvorsorgevertrag, sondern aus einer &#8211;allerdings ebenfalls in &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 EStG erw&auml;hnten&#8211; Pensionskasse.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG hat bisher keine Feststellungen dazu getroffen, auf welcher Rechtsgrundlage die Pensionskasse die &#8211;nach den Ausf&uuml;hrungen des FG &quot;begrenzte&quot;&#8211; Leistung des Sterbegelds gezahlt hat. Dies wird noch nachzuholen sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Sollten sich aus den noch fehlenden Feststellungen zur Rechtsgrundlage keine neuen entscheidungserheblichen Gesichtspunkte ergeben, h&auml;lt der Senat &#8211;wie im Ergebnis auch das FG&#8211; das von der Pensionskasse gezahlte Sterbegeld f&uuml;r einkommensteuerpflichtig nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Wortlaut dieser Norm erfasst &#8211;ohne Einschr&auml;nkung&#8211; u.a. Leistungen aus Pensionskassen. Im Umkehrschluss aus &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 EStG folgt, dass auf die Beitr&auml;ge u.a. &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;63 EStG angewendet worden sein muss. Dies ist nach den Feststellungen des FG der Fall gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Anwendung dieses Besteuerungstatbestands entspricht auch seinem Normzweck und der gesetzlichen Systematik. &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 EStG setzt das System der &quot;nachgelagerten Besteuerung&quot;, das seit 2005 sowohl der einkommensteuerrechtlichen Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbez&uuml;gen der Basisversorgung (erste Schicht des sog. Drei-Schichten-Modells) als auch aus der steuerlich gef&ouml;rderten betrieblichen Altersvorsorge (Teil der zweiten Schicht) zugrunde liegt, f&uuml;r den letztgenannten Sachbereich in positives Recht um. Bei der vorliegend in Rede stehenden Einmalzahlung handelt es sich um einen Anspruch gegen die Pensionskasse, der durch Beitr&auml;ge entstanden war, f&uuml;r die S die steuerliche F&ouml;rderung &#8211;die Steuerfreistellung nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;63 EStG&#8211; in Anspruch genommen hatte. Da seine Aufwendungen mithin einkommensteuerlich entlastet waren, entspricht es der &#8211;klar erkennbaren&#8211; gesetzlichen Systematik, die Leistung der Pensionskasse &quot;nachgelagert&quot; zu besteuern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Allein der Umstand, dass das Sterbegeld den Kl&auml;gern nicht als Bezugsberechtigte, sondern in ihrer Eigenschaft als Miterben nach S zugeflossen ist und der Anspruch gegen die Pensionskasse m&ouml;glicherweise &#8211;die Kl&auml;ger haben ihre diesbez&uuml;gliche Behauptung nicht durch Vorlage von Unterlagen substantiiert&#8211; auch der Erbschaftsteuer unterlegen hat, steht einer Besteuerung nach dem EStG nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies folgt zum einen bereits aus der Existenz des Steuererm&auml;&szlig;igungstatbestands des &sect;&nbsp;35b EStG, der eine Doppelbelastung mit Erbschaft- und Einkommensteuer gerade voraussetzt. Zum anderen geht auch &sect;&nbsp;24 Nr.&nbsp;2 EStG erkennbar davon aus, dass Zahlungen, die dem Steuerpflichtigen &#8211;nur&#8211; in seiner Eigenschaft als Rechtsnachfolger zuflie&szlig;en, der Einkommensteuer unterliegen k&ouml;nnen (vgl. dazu auch Senatsurteil vom 24.01.1996&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;14\/94, BFHE 179, 406, BStBl II 1996, 287, unter 3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nichts anderes folgt aus dem Hinweis der Kl&auml;ger, die Zuordnung zum Nachlass zeige sich schon daran, dass sie das Sterbegeld nur anteilig erhalten h&auml;tten, wenn weitere Personen Miterben nach S geworden w&auml;ren. Denn alle einkommensteuerpflichtigen Einnahmen, die dem Steuerpflichtigen in seiner Eigenschaft als Gesamtrechtsnachfolger (Miterbe) eines Dritten zuflie&szlig;en, werden bei ihm nur in dem Umfang angesetzt, wie seine Miterbenstellung reicht, so dass diese &#8211;gleichsam selbstverst&auml;ndliche&#8211; Rechtsfolge nicht gegen die Einkommensteuerpflicht dem Grunde nach spricht. Dies w&auml;re auch bei dem von den Kl&auml;gern gebildeten Beispiel einer Forderung auf Zahlung von Arbeitslohn, die im Zeitpunkt des Todes des Arbeitnehmers bereits entstanden war, vom Arbeitgeber aber erst nach dem Tod &#8211;und damit gegen&uuml;ber den Miterben&#8211; erf&uuml;llt wird, nicht anders.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Zu Unrecht berufen sich die Kl&auml;ger auf das Urteil des FG Baden-W&uuml;rttemberg vom 13.11.2013&nbsp;&#8211; 4&nbsp;K&nbsp;1203\/11 (Zeitschrift f&uuml;r Erbrecht und Verm&ouml;gensnachfolge 2014, 388), mit dem ein einmaliges Sterbegeld aus einem berufsst&auml;ndischen Versorgungswerk als nicht nach &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a EStG steuerpflichtig angesehen wurde. Denn der Senat hat diese Entscheidung aufgehoben und das Sterbegeld als steuerpflichtig angesehen (Urteil vom 23.11.2016&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;13\/14, BFH\/NV 2017, 445). Im &Uuml;brigen erfasst der Wortlaut des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 EStG s&auml;mtliche Leistungen aus Pensionskassen, unabh&auml;ngig davon, ob es sich um einmalige oder laufende Zahlungen handelt. Die Frage, ob &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a EStG im Verh&auml;ltnis zu &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG, der wiederkehrende Bez&uuml;ge voraussetzt, autonom auszulegen ist, stellt sich daher bei &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 EStG von vornherein nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der Senat versteht die Ausf&uuml;hrungen des FG dahingehend, dass beide Kl&auml;ger Miterben nach S waren. Vor diesem Hintergrund wird das FG im zweiten Rechtsgang zu pr&uuml;fen haben, ob das FA zu Recht das gesamte Sterbegeld allein dem Kl&auml;ger zugerechnet hat. Sollte ein Teil des Sterbegelds der Kl&auml;gerin zuzurechnen sein, k&ouml;nnte auch diese den Werbungskosten-Pauschbetrag nach &sect;&nbsp;9a Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG erhalten, wodurch sich eine geringf&uuml;gige Steuerminderung erg&auml;be.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) In Abh&auml;ngigkeit von der &#8211;noch festzustellenden&#8211; Rechtsgrundlage des Sterbegelds kann das FG sich zudem noch mit der Frage befassen, ob unter dem Gesichtspunkt einer &quot;Verg&uuml;tung f&uuml;r mehrj&auml;hrige T&auml;tigkeiten&quot; der erm&auml;&szlig;igte Steuersatz nach &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1, Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;4 EStG zu gew&auml;hren ist. Der Senat hat dies zwar in seinem Urteil in BFH\/NV 2017, 445 (Rz&nbsp;22&nbsp;f.) f&uuml;r ein &#8211;betragsm&auml;&szlig;ig wesentlich geringer als im Streitfall ausgefallenes&#8211; Sterbegeld aus einem berufsst&auml;ndischen Versorgungswerk verneint, weil es sich dort nicht um eine Kapitalauszahlung, sondern um eine untergeordnete Zusatzleistung zu den laufenden Rentenbez&uuml;gen gehandelt hatte. Vorliegend steht aber die Rechtsgrundlage f&uuml;r die Zahlung des Sterbegelds noch nicht fest. Sollte es sich um eine Kapitalisierung handeln, k&ouml;nnte der Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;4 EStG er&ouml;ffnet sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Durch die Zur&uuml;ckverweisung erhalten die Kl&auml;ger zudem Gelegenheit, ihr Vorbringen, im Streitfall sei eine Doppelbelastung durch Erbschaft- und Einkommensteuer entstanden, zu substantiieren. Sollten die Kl&auml;ger eine solche Doppelbelastung nachweisen, h&auml;tte das FG zu pr&uuml;fen, ob die Voraussetzungen f&uuml;r die Gew&auml;hrung einer Steuererm&auml;&szlig;igung nach &sect;&nbsp;35b EStG erf&uuml;llt w&auml;ren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>g) Die Festsetzungsfrist d&uuml;rfte entgegen der Auffassung der Kl&auml;ger gewahrt sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Selbst wenn die Kl&auml;ger &#8211;so ihr eigenes rechtliches Vorbringen&#8211; nicht zur Abgabe einer Einkommensteuererkl&auml;rung verpflichtet gewesen sein sollten, k&auml;me f&uuml;r den &Auml;nderungsbescheid die Anlaufhemmung des &sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;3 AO zum Tragen. Danach beginnt, wenn eine Steuer nur auf Antrag festgesetzt wird, die Frist u.a. f&uuml;r die &Auml;nderung dieser Festsetzung nicht vor Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Antrag gestellt wird. Da die Kl&auml;ger ihre Einkommensteuererkl&auml;rung 2012 &#8211;in der ein Antrag i.S. des &sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;3 AO zu sehen w&auml;re (vgl. &sect;&nbsp;46 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;8 Satz&nbsp;2 EStG)&#8211; im Jahr 2013 abgegeben haben, h&auml;tte die vierj&auml;hrige Festsetzungsfrist f&uuml;r die &Auml;nderung der Festsetzung mit Ablauf des Jahres 2013 begonnen und mit Ablauf des Jahres 2017 geendet. Der angefochtene Bescheid vom 19.12.2017 h&auml;tte diese Frist gewahrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Sofern das Sterbegeld materiell-rechtlich der Einkommensteuer unterl&auml;ge, h&auml;tten die Kl&auml;ger f&uuml;r 2012 aufgrund gesetzlicher Vorschrift (&sect;&nbsp;56 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b der Einkommensteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung i.V.m. &sect;&nbsp;46 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG) eine Einkommensteuererkl&auml;rung abzugeben gehabt. Damit w&auml;re die Anlaufhemmung des &sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO anzuwenden. Dies w&uuml;rde ebenfalls zu dem Ergebnis f&uuml;hren, dass die Festsetzungsfrist erst mit Ablauf des Jahres 2017 &#8211;und damit nach Erlass des angefochtenen &Auml;nderungsbescheids&#8211; geendet h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung auf das FG beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.11.2019, X R 38\/18ECLI:DE:BFH:2019:U.051119.XR38.18.0 Einkommensteuerpflicht eines Sterbegelds aus einer Pensionskasse Leits&auml;tze NV: Ein einmaliges Sterbegeld aus einer betrieblichen Altersversorgung (Pensionskasse) ist auch dann nach &sect; 22 Nr. 5 Satz 1 EStG einkommensteuerpflichtig, wenn es mangels lebender Bezugsberechtigter nicht an die Bezugsberechtigten i.S. des BetrAVG, sondern ersatzweise an die Erben gezahlt wird. Tenor &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-38-18-einkommensteuerpflicht-eines-sterbegelds-aus-einer-pensionskasse\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;38\/18 &#8211; Einkommensteuerpflicht eines Sterbegelds aus einer Pensionskasse<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-72268","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72268","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72268"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72268\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72268"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72268"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72268"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}