{"id":72323,"date":"2020-05-16T18:27:27","date_gmt":"2020-05-16T16:27:27","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=72323"},"modified":"2020-05-16T18:27:27","modified_gmt":"2020-05-16T16:27:27","slug":"ix-r-7-19-beteiligung-is-des-par-17-estg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-7-19-beteiligung-is-des-par-17-estg\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;7\/19 &#8211; Beteiligung i.S. des &sect; 17 EStG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.11.2019, IX R 7\/19<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.191119.IXR7.19.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Beteiligung i.S. des &sect; 17 EStG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Ob die Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft (notwendiges) Betriebsverm&ouml;gen eines Einzelgewerbetreibenden oder aber Privatverm&ouml;gen darstellt, ist im Wesentlichen Tatfrage und somit in erster Linie vom FG festzustellen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Kl&auml;gers wird das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 29.01.2019 &#8211; 13 K 1070\/17 E aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht D&uuml;sseldorf zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Verfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist der Zeitpunkt der Ber&uuml;cksichtigung eines Verlusts aus der Aufl&ouml;sung einer Kapitalgesellschaft i.S. des &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;4 des Einkommensteuergesetzes (EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) war mit einer Beteiligung von 50&nbsp;% an der am 30.06.1988 gegr&uuml;ndeten &#8230; GmbH (GmbH) beteiligt. Zudem vermietete er &#8230; im Rahmen eines gewerblichen Einzelunternehmens, und zwar u.a. an die GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die GmbH stellte ihren Gesch&auml;ftsbetrieb im April 2007 ein. Mit Beschluss des Amtsgerichts Z vom 19.06.2008 wurde das Insolvenzverfahren &uuml;ber das Verm&ouml;gen der Gesellschaft er&ouml;ffnet. In seinem Bericht vom 17.07.2008 f&uuml;hrte der Insolvenzverwalter aus, dass die GmbH sp&auml;testens seit dem 31.12.2000, wahrscheinlich aber schon fr&uuml;her, bilanziell und rechtlich &uuml;berschuldet gewesen sei. Stille Reserven h&auml;tten, entgegen der Darstellung im Jahresabschluss auf den 31.12.2002, nicht existiert. Eine Fortf&uuml;hrung des Unternehmens sei ausgeschlossen. Nennenswerte liquide Mittel seien nicht vorhanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 20.06.2013 beantragte die GmbH die Einstellung des Insolvenzverfahrens mit Zustimmung der Gl&auml;ubiger gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;213 der Insolvenzordnung (InsO). Da sich nach Verhandlungen des Kl&auml;gers mit den Gl&auml;ubigern der GmbH im August 2013 jedoch herausstellte, dass ein Gl&auml;ubiger nicht zu einem Forderungsverzicht bereit war, kam es nicht zu einer Einstellung des Insolvenzverfahrens.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger erkl&auml;rte einen Verlust aus der Aufl&ouml;sung der GmbH in H&ouml;he von 591.820,91&nbsp;EUR in seiner Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r 2012. Dem folgte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) im Einkommensteuerbescheid vom 27.04.2016 nicht. Zugleich erlie&szlig; das FA einen Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2013 sowie einen Vorauszahlungsbescheid zur Einkommensteuer f&uuml;r 2016. Mit Einspruchsentscheidung vom 22.03.2017 setzte es die Einkommensteuer 2012 und 2013 &#8211;unter einem nicht mehr streitigen Gesichtspunkt&#8211; herab und wies die Einspr&uuml;che im &Uuml;brigen als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der dagegen gerichteten Klage begehrte der Kl&auml;ger die Ber&uuml;cksichtigung eines Verlusts gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;4 EStG in H&ouml;he von 1.025.694&nbsp;EUR (nach Ma&szlig;gabe des Teileink&uuml;nfteverfahrens) im Jahr 2013, hilfsweise die Ber&uuml;cksichtigung eines gewerblichen Verlusts in entsprechender H&ouml;he im Jahr 2012, sowie die Aufhebung des Vorauszahlungsbescheids zur Einkommensteuer f&uuml;r 2016.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2019, 898 ver&ouml;ffentlichten Urteil vom 29.01.2019 wies das Finanzgericht (FG) die Klage ab. Die Ber&uuml;cksichtigung eines Aufl&ouml;sungsverlusts scheide im Jahr 2013 aus. Im Streitfall sei aufgrund des Insolvenzverwalterberichts vom 17.07.2008 bereits zu diesem Zeitpunkt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen gewesen, dass der Kl&auml;ger keine R&uuml;ckzahlung von Einlagen aus dem Gesellschaftsverm&ouml;gen mehr h&auml;tte erwarten k&ouml;nnen. Aktiva, die auch f&uuml;r eine Verteilung unter den Gesellschaftern ausreichen w&uuml;rden, h&auml;tten nicht zur Verf&uuml;gung gestanden. Dar&uuml;ber hinaus habe 2008, sp&auml;testens aber 2009, festgestanden, ob und in welcher H&ouml;he noch nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten oder sonstige im Rahmen des &sect;&nbsp;17 EStG zu ber&uuml;cksichtigende Aufwendungen anfallen w&uuml;rden. Schlie&szlig;lich habe &#8211;in &Uuml;bereinstimmung mit der Einsch&auml;tzung des Insolvenzverwalters im Bericht vom 17.07.2008&#8211; im Jahr 2008 auch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit festgestanden, dass eine Fortf&uuml;hrung der Gesellschaft nicht in Betracht kommen w&uuml;rde. Der sp&auml;tere Antrag nach &sect;&nbsp;213 InsO stehe dem &#8211;obschon er im Erfolgsfall zu einer Fortf&uuml;hrung der Gesellschaft f&uuml;hren k&ouml;nne (&sect;&nbsp;60 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4&nbsp; 2.&nbsp;Halbsatz des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung)&#8211; nicht entgegen. Eine Fortsetzung der Gesellschaft sei n&auml;mlich nach den Verh&auml;ltnissen des Jahres 2008 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen gewesen. Aus der f&uuml;r die Beurteilung ma&szlig;geblichen Ex-ante-Sicht habe es sich um eine rein theoretische, mehr oder weniger spekulative M&ouml;glichkeit gehandelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ebenso wenig komme die hilfsweise begehrte Ber&uuml;cksichtigung der Aufwendungen als gewerblicher Verlust im Jahr 2012 in Betracht. Selbst wenn die GmbH-Anteile Betriebsverm&ouml;gen des kl&auml;gerischen Einzelunternehmens gewesen w&auml;ren, k&auml;me die ausnahmsweise m&ouml;gliche Ber&uuml;cksichtigung des Verlusts einer betrieblichen Beteiligung im Rahmen der Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung jedenfalls im Jahr 2012 nicht in Betracht. Es fehle n&auml;mlich am daf&uuml;r vorausgesetzten endg&uuml;ltigen Verlust, der wohl erst bei Abschluss des Insolvenzverfahrens oder &#8211;&uuml;bertr&uuml;ge man die im Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;17 EStG geltenden Grunds&auml;tze auf die Bestimmung des ma&szlig;geblichen Zeitpunkts&#8211; bereits in 2008 oder 2009 eingetreten w&auml;re. Dies gelte auch f&uuml;r die Ber&uuml;cksichtigung von Aufwendungen aus ausgefallenen Darlehensforderungen. Dem stehe nicht entgegen, dass der Kl&auml;ger seinen Gewinn in den Veranlagungszeitr&auml;umen vor 2012 durch Bestandsvergleich ermittelt habe. Da sich die GmbH nach dem Kl&auml;gervorbringen bereits seit Ende 1997, nach dem Insolvenzgutachten sp&auml;testens seit Ende 2002, in einer Krise befunden habe, h&auml;tten die Darlehensforderungen bereits zu diesem Zeitpunkt abgeschrieben werden m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da der geltend gemachte Verlust weder in 2012 noch in 2013 zu ber&uuml;cksichtigen sei, komme auch die beantragte Aufhebung des Vorauszahlungsbescheids f&uuml;r 2016 nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen richtet sich die Revision des Kl&auml;gers, mit der er eine Verletzung von &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;4, &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;2 EStG r&uuml;gt. Der Aufl&ouml;sungsverlust sei im Jahr 2013 zu ber&uuml;cksichtigen, da die Verhandlungen &uuml;ber die Einstellung des Insolvenzverfahrens gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;213 InsO zu einer Verlagerung des Verlustrealisationszeitpunkts f&uuml;hrten. Der Antrag auf Einstellung des Insolvenzverfahrens gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;213 InsO sei aus Sicht des Gesellschafters sinnvoll gewesen, da der Gesellschafter der Gesellschaft aufgrund ihrer Etablierung am Markt einen erheblichen Firmenwert beigemessen habe. Er habe sich im Anschluss an die Verhandlungen und die Antragstellung nach &sect;&nbsp;213 InsO mit Gl&auml;ubigern der Gesellschaft geeinigt und zur Einstellung des Insolvenzverfahrens auch Zahlungen an die Gl&auml;ubiger geleistet. Die abschlie&szlig;ende Ablehnung der Einigung durch einen Gl&auml;ubiger im Jahr 2013 habe dann zur Beendigung der Einstellungsm&ouml;glichkeit gef&uuml;hrt. Somit habe vor dem Jahr 2013 nicht festgestanden, ob die Gesellschaft beendet werden w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hilfsweise sei ein gewerblicher Verlust im Jahr 2012 zu ber&uuml;cksichtigen. Die zum Betriebsverm&ouml;gen des kl&auml;gerischen Einzelunternehmens geh&ouml;rende Beteiligung an der GmbH sei in der Bilanz zum 31.12.2011 noch mit 1.025.693,67&nbsp;EUR ausgewiesen. Nach den Feststellungen der Vorinstanz habe die Beteiligung jedoch nur noch einen Wert von 0&nbsp;EUR gehabt, so dass die Bilanzen zum 31.12.2011 bzw. 01.01.2012 objektiv falsch seien. Daher m&uuml;sse zum 31.12.2012 eine Bilanzberichtigung erfolgen. Die Gewinnauswirkung (Verlust in H&ouml;he von 1.025.693,67&nbsp;EUR) sei im ersten offenen Jahr &#8211;hier 2012&#8211; zu erfassen. Dies habe das FG &uuml;bersehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das FG-Urteil vom 29.01.2019 aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2013 vom 27.04.2016 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 22.03.2017 dahingehend abzu&auml;ndern, dass ein Verlust gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;17 EStG in H&ouml;he von 1.025.694&nbsp;EUR unter Ber&uuml;cksichtigung des Teileink&uuml;nfteverfahrens angesetzt wird, hilfsweise, den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2012 vom 27.04.2016 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 22.03.2017 dahingehend abzu&auml;ndern, dass ein Verlust gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 EStG in H&ouml;he von 1.025.694&nbsp;EUR ber&uuml;cksichtigt wird, sowie<br \/>den Vorauszahlungsbescheid zur Einkommensteuer 2016 vom 27.04.2016 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 22.03.2017 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat zu Unrecht offengelassen, ob die Beteiligung des Kl&auml;gers zu dessen Privatverm&ouml;gen geh&ouml;rte. Die tats&auml;chlichen Feststellungen des FG reichen nicht aus, um dies abschlie&szlig;end beurteilen zu k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Zu den Eink&uuml;nften aus Gewerbebetrieb geh&ouml;rt auch der Gewinn oder Verlust aus der Aufl&ouml;sung einer Kapitalgesellschaft, wenn der Gesellschafter innerhalb der letzten f&uuml;nf Jahre am Kapital der Gesellschaft zu mindestens 1&nbsp;% beteiligt war (&sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 EStG). Die Beteiligung muss zum Privatverm&ouml;gen geh&ouml;ren (vgl. nur Schmidt in Herrmann\/Heuer\/Raupach &#8211;HHR&#8211;, EStG, &sect;&nbsp;17 Rz&nbsp;20, m.w.N.; Schmidt\/ Weber-Grellet, EStG, 38.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;17 Rz&nbsp;1).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Ermittlung des Gewinns oder Verlusts aus der Aufl&ouml;sung einer Kapitalgesellschaft erfordert eine Stichtagsbewertung, die auf den Zeitpunkt der Entstehung des Gewinns oder Verlusts vorzunehmen ist. Ma&szlig;gebend ist der Zeitpunkt, zu dem bei einer Gewinnermittlung durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;5 EStG nach den handelsrechtlichen Grunds&auml;tzen ordnungsm&auml;&szlig;iger Buchf&uuml;hrung der Gewinn oder Verlust realisiert w&auml;re. Ein Gewinn ist erst in dem Jahr zu erfassen, in dem das auf die Beteiligung entfallende Verm&ouml;gen der Gesellschaft verteilt wurde; ein Verlust kann bereits in dem Jahr erfasst werden, in dem mit einer wesentlichen &Auml;nderung des bereits feststehenden Verlusts nicht mehr zu rechnen ist (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. zuletzt Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 01.07.2014&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;47\/13, BFHE 246, 188, BStBl II 2014, 786, Rz&nbsp;18; vom 13.10.2015&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;41\/14, BFH\/NV 2016, 385, Rz&nbsp;13; vom 10.05.2016&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;16\/15, BFH\/NV 2016, 1681, Rz&nbsp;17; jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein Aufl&ouml;sungsverlust steht fest, wenn der gemeine Wert des dem Steuerpflichtigen zugeteilten oder zur&uuml;ckgezahlten Verm&ouml;gens einerseits (&sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG) und die Liquidations- und Anschaffungskosten des Gesellschafters andererseits (&sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG) feststehen. Gleiches gilt, wenn sicher ist, dass eine Zuteilung oder Zur&uuml;ckzahlung von Gesellschaftsverm&ouml;gen an die Gesellschafter ausscheidet und wenn die durch die Beteiligung veranlassten Aufwendungen feststehen (vgl. BFH-Urteile in BFHE 246, 188, BStBl II 2014, 786, und in BFH\/NV 2016, 385, Rz&nbsp;14). Die Frage ist aus der Sicht ex ante zu beurteilen; nachtr&auml;gliche Ereignisse wie der tats&auml;chliche Ausgang eines Insolvenzverfahrens sind nicht zu ber&uuml;cksichtigen (vgl. BFH-Urteile vom 02.12.2014&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;9\/14, BFH\/NV 2015, 666, Rz&nbsp;14; in BFH\/NV 2016, 1681, Rz&nbsp;18).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Fall der Liquidation der Gesellschaft schlie&szlig;t der BFH eine Zuteilung oder Zur&uuml;ckzahlung von Gesellschaftsverm&ouml;gen an die Gesellschafter regelm&auml;&szlig;ig erst dann aus, wenn die Liquidation abgeschlossen ist (vgl. zuletzt BFH-Urteil in BFH\/NV 2016, 385). Nur ausnahmsweise kann daf&uuml;r auf einen fr&uuml;heren Zeitpunkt abgestellt werden (grundlegend BFH-Urteil vom 27.11.2001&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;36\/00, BFHE 197, 394, BStBl II 2002, 731), etwa wenn die Er&ouml;ffnung des Konkurs- oder Insolvenzverfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist (BFH-Urteil vom 12.12.2000&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;22\/92, BFHE 194, 108, BStBl II 2001, 385, unter II.1., Rz&nbsp;37; BFH-Beschl&uuml;sse vom 27.11.1995 &#8211; VIII&nbsp;B&nbsp;16\/95, BFH\/NV 1996, 406, unter 2.b, Rz&nbsp;10; vom 04.10.2007&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;S&nbsp;3\/07&nbsp;(PKH), BFH\/NV 2008, 209, unter 1.a, Rz&nbsp;4) oder wenn aus anderen Gr&uuml;nden feststeht, dass die Gesellschaft bereits im Zeitpunkt des Aufl&ouml;sungsbeschlusses verm&ouml;genslos war (BFH-Urteil vom 04.11.1997&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;18\/94, BFHE 184, 374, BStBl II 1999, 344, unter 1.b&nbsp;bb, Rz&nbsp;20). In diesen F&auml;llen kann die M&ouml;glichkeit einer Zuteilung oder Zur&uuml;ckzahlung von Restverm&ouml;gen an die Gesellschafter ausgeschlossen werden (BFH-Urteil in BFH\/NV 2016, 1681, Rz&nbsp;19).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei einer Aufl&ouml;sung der Gesellschaft infolge Er&ouml;ffnung des Konkurs- oder Insolvenzverfahrens l&auml;sst sich diese Feststellung regelm&auml;&szlig;ig noch nicht treffen (BFH-Urteil vom 12.12.2000&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;36\/97, BFH\/NV 2001, 761, unter II.3., Rz&nbsp;24). Etwas anderes hat der BFH in diesen F&auml;llen ausnahmsweise nur dann f&uuml;r m&ouml;glich gehalten, wenn aufgrund des Inventars und der Konkurser&ouml;ffnungsbilanz des Konkursverwalters (&sect;&sect;&nbsp;123, 124 der Konkursordnung &#8211;KO&#8211;) oder einer Zwischenrechnungslegung (&sect;&nbsp;132 Abs.&nbsp;2 KO) ohne weitere Ermittlungen und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit damit zu rechnen ist, dass das Verm&ouml;gen der Gesellschaft zu Liquidationswerten die Schulden nicht mehr decken wird und ein Zwangsvergleich ausgeschlossen erscheint (BFH-Urteile vom 12.12.2000&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;34\/94, BFH\/NV 2001, 757, unter I.2., Rz&nbsp;20; in BFH\/NV 2001, 761, unter II.4., Rz&nbsp;25; in BFH\/NV 2016, 385, Rz&nbsp;17; vom 11.04.2017&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;24\/15, BFHE 258, 199, BStBl II 2017, 1155, Rz&nbsp;31; so auch Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main, Rundverf&uuml;gung vom 22.07.2009&nbsp;&#8211; S&nbsp;2244&nbsp;A-21-St&nbsp;215, juris, unter III.2.). Entsprechendes gilt, wenn sich derartige Erkenntnisse aus dem Inventar und der Insolvenzer&ouml;ffnungsbilanz (&sect;&sect;&nbsp;151, 153&nbsp;f. InsO) oder einer Zwischenrechnungslegung (&sect;&nbsp;66 Abs.&nbsp;2 InsO) des Insolvenzverwalters ergeben (HHR\/Schmidt, &sect;&nbsp;17 EStG Rz&nbsp;276; Schneider, in: Kirchhof\/ S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;17 Rz&nbsp;E&nbsp;106; J&auml;schke in Lademann, EStG, &sect;&nbsp;17 EStG Rz&nbsp;299; s.a. FG K&ouml;ln, Urteil vom 26.11.2014&nbsp;&#8211; 7&nbsp;K&nbsp;1444\/13, EFG 2015, 638).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem setzt die Entstehung eines Aufl&ouml;sungsverlusts voraus, dass die H&ouml;he der nachtr&auml;glichen Anschaffungskosten feststeht. Es muss daher absehbar sein, ob und in welcher H&ouml;he dem Gesellschafter noch nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten oder sonstige im Rahmen des &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 EStG ber&uuml;cksichtigungsf&auml;hige Ver&auml;u&szlig;erungs- oder Aufgabekosten entstehen. Insofern d&uuml;rfen keine wesentlichen &Auml;nderungen mehr eintreten. Zu der Beurteilung der Verm&ouml;genslage auf der Ebene der Gesellschaft muss also die Beurteilung der Verm&ouml;genslage auf der Ebene des Gesellschafters hinzutreten (vgl. u.a. BFH-Urteile vom 25.03.2003&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;24\/02, BFH\/NV 2003, 1305, beginnend II.2.c&nbsp;cc, Rz&nbsp;21&nbsp;ff.; vom 21.01.2004&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;8\/02, BFH\/NV 2004, 947, unter II.2.b, Rz&nbsp;20; vom 01.03.2005&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;46\/03, BFH\/NV 2005, 2171, unter II.2., Rz&nbsp;18; vom 28.10.2008&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;100\/07, BFH\/NV 2009, 561, unter II.2.b&nbsp;bb, Rz&nbsp;17; vom 14.03.2012&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;37\/11, BFHE 236, 522, BStBl II 2012, 487, Rz&nbsp;20; in BFH\/NV 2015, 666, Rz&nbsp;12; in BFH\/NV 2016, 1681, Rz&nbsp;20; Gosch in Kirchhof, EStG, 18.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;17 Rz&nbsp;127; Schmidt\/Weber-Grellet, a.a.O., &sect;&nbsp;17 Rz&nbsp;223&nbsp;ff.). Hat der Gesamtvollstreckungsverwalter gegen den Gesellschafter eine zivilrechtliche Klage erhoben, die f&uuml;r den Gesellschafter im Fall seines Unterliegens zu weiteren nachtr&auml;glichen Anschaffungskosten f&uuml;hrt, ist sein Aufl&ouml;sungsverlust jedenfalls nicht vor Beendigung des Klageverfahrens realisiert (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2005, 2171).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Bei Anwendung dieser Grunds&auml;tze kann das FG-Urteil schon deshalb keinen Bestand haben, weil das FG offengelassen hat, ob die Beteiligung des Kl&auml;gers zu dessen Privat- oder Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;rte. Diese Frage kann grunds&auml;tzlich nicht offenbleiben. Die Zugeh&ouml;rigkeit der Beteiligung zum Privatverm&ouml;gen ist Voraussetzung von &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 EStG und muss &#8211;im Zweifel&#8211; vom FG auf der Grundlage geeigneter tats&auml;chlicher Feststellungen entschieden werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG ist von anderen Rechtsgrunds&auml;tzen ausgegangen. Es hat auch &uuml;ber den Hilfsantrag des Kl&auml;gers entschieden, den Darlehensverlust bei den Eink&uuml;nften aus seinem gewerblichen Einzelunternehmen zu erfassen, was die Zugeh&ouml;rigkeit der GmbH-Beteiligung zum Betriebsverm&ouml;gen voraussetzt. Dabei hat es die Frage offengelassen, ob die Beteiligung Betriebsverm&ouml;gen war. Es hat damit zugleich offengelassen, ob die Beteiligung Privatverm&ouml;gen war, denn wenn das eine offen ist (Betriebsverm&ouml;gen), steht auch das andere (Privatverm&ouml;gen) nicht fest. Das Urteil kann deshalb keinen Bestand haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Sache ist nicht spruchreif. Die tats&auml;chlichen Feststellungen des FG reichen nicht aus, um die Frage zu beurteilen, ob die Beteiligung des Kl&auml;gers Privat- oder Betriebsverm&ouml;gen war. Nach den Feststellungen des FG betrieb der Kl&auml;ger ein gewerbliches Einzelunternehmen, welches &#8230;&nbsp;&nbsp;an die GmbH vermietete. Zwischen beiden Unternehmen bestand danach offenbar eine gewisse wirtschaftliche Verflechtung. Zudem hat der Kl&auml;ger ausweislich des Protokolls der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG vorgetragen, dass er die GmbH-Anteile in der Bilanz seines Einzelunternehmens zum 31.12.1999 &#8211;und wohl auch in den Bilanzen zum 31.12.2004 und 31.12.2005&#8211; als Betriebsverm&ouml;gen ausgewiesen hatte. Beide Umst&auml;nde sprechen eher f&uuml;r die Zugeh&ouml;rigkeit der Beteiligung zum Betriebsverm&ouml;gen des Einzelunternehmens. Sie erlauben aber f&uuml;r sich genommen noch keine abschlie&szlig;ende Beurteilung. So ist insbesondere nicht auszuschlie&szlig;en, dass es sich bei der Bilanzierung der GmbH-Anteile in der Bilanz des Einzelunternehmens um einen Ansatzfehler gehandelt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ob die Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft (notwendiges) Betriebsverm&ouml;gen eines Einzelgewerbetreibenden darstellt, ist im Wesentlichen Tatfrage und somit in erster Linie vom FG festzustellen (BFH-Urteil vom 12.06.2019 X&nbsp;R&nbsp;38\/17, BFHE 265, 182, BStBl II 2019, 518, Rz&nbsp;40). Das FG wird deshalb im zweiten Rechtsgang vor allem festzustellen haben, ob die Beteiligung des Kl&auml;gers an der GmbH in den Streitjahren zu dessen notwendigem oder gewillk&uuml;rtem Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;rte oder aber dem Privatverm&ouml;gen zuzurechnen war (zur Qualifikation einer Beteiligung als notwendiges Betriebsverm&ouml;gen vgl. nur BFH-Urteile vom 10.04.2019&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;28\/16, BFHE 264, 226, BStBl II 2019, 474, und in BFHE 265, 182, BStBl II 2019, 518; zu den Voraussetzungen gewillk&uuml;rten Betriebsverm&ouml;gens s. HHR\/Musil, &sect;&nbsp;4 EStG Rz&nbsp;111).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. F&uuml;r die weitere Sachbehandlung und nur f&uuml;r den Fall, dass die Beteiligung des Kl&auml;gers nach erneuter &Uuml;berpr&uuml;fung zu dessen Privatverm&ouml;gen geh&ouml;rte, weist der Senat erg&auml;nzend darauf hin, dass die Entscheidung des FG auch im &Uuml;brigen Rechtsfehler aufweist:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zu Unrecht hat das FG angenommen, dass der Verlust sp&auml;testens im Jahr 2009 entstanden war. Diese Annahme findet in den tats&auml;chlichen Feststellungen des FG keine St&uuml;tze, und zwar weder was die Verm&ouml;gensebene der Gesellschaft noch was die nachtr&auml;glichen Anschaffungskosten des Gesellschafters betrifft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Aus dem Bericht des Insolvenzverwalters, auf den sich das FG insofern ma&szlig;geblich st&uuml;tzt, ergibt sich gerade nicht, dass die Gesellschaft mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit im Zeitpunkt der Er&ouml;ffnung des Verfahrens bereits verm&ouml;genslos war (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2016, 385, Rz&nbsp;20). Zwar hat der Insolvenzverwalter ge&auml;u&szlig;ert, dass stille Reserven nach seinen Ermittlungen nicht vorhanden seien (S.&nbsp;7 des Berichts). Darauf deutet auch die vorl&auml;ufige Verm&ouml;gens&uuml;bersicht (S.&nbsp;8&nbsp;ff. des Berichts) hin. Zugleich hat der Insolvenzverwalter aber ausgef&uuml;hrt, dass der gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Gesellschafter kein Anlageverzeichnis habe vorlegen k&ouml;nnen. Es sei deshalb davon auszugehen, dass es sich bei dem in den Gesch&auml;ftsr&auml;umen der Einzelfirma des Kl&auml;gers vorhandenen umfangreichen Anlageverm&ouml;gen teilweise um Anlageverm&ouml;gen der GmbH handele (S.&nbsp;11&nbsp;f. des Berichts). Dementsprechend konnte der Insolvenzverwalter dem Insolvenzgericht auch kein Masseverzeichnis vorlegen (S.&nbsp;1 des Berichts). Auch in seinen nachfolgenden Zwischenberichten hielt der Insolvenzverwalter diesen Punkt &quot;noch nicht f&uuml;r erledigt&quot;. Geht der Insolvenzverwalter in seinem Bericht davon aus, dass die Pr&uuml;fung der Verm&ouml;genssituation der Gesellschaft noch nicht abgeschlossen ist, kann die f&uuml;r eine Verlustrealisation vor Abschluss des Insolvenzverfahrens erforderliche Feststellung nicht mit der erforderlichen an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit getroffen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Es trifft auch nicht zu, dass die nachtr&auml;glichen Anschaffungskosten des Kl&auml;gers bereits 2009 feststanden. Nach den Feststellungen des FG verhandelte der Kl&auml;ger &quot;im weiteren Verlauf&quot; des Insolvenzverfahrens mit den Gl&auml;ubigern der GmbH, um einen Forderungsverzicht und die Fortsetzung der Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit zu erreichen. Nach seinem unwidersprochenen Vortrag leistete er in diesem Zusammenhang in den Jahren 2009 bis 2013 Zahlungen aus seinem Privatverm&ouml;gen &uuml;ber insgesamt 47.228,46&nbsp;EUR, die als nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten in Betracht kommen. Das Ergebnis der Abwicklung stand auch in dieser Hinsicht im Jahr 2009 noch nicht fest. Solange verhandelt wird, kann eine Fortsetzung des Unternehmens nicht zweifelsfrei ausgeschlossen werden, mag sie auch noch so unwahrscheinlich sein. Die Zahlungen des Kl&auml;gers k&ouml;nnen aus der ma&szlig;gebenden Perspektive ex ante auch nicht als unwesentlich angesehen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Es bedarf keiner abschlie&szlig;enden Beurteilung, ob das FG von seinem Standpunkt aus zu Recht angenommen hat, dass ein (erfolglos gebliebener) Antrag auf Einstellung des Verfahrens nach &sect;&nbsp;213 InsO den Zeitpunkt der Verlustrealisierung nicht mehr beeinflusst, wenn der Aufl&ouml;sungsverlust bereits zu einem fr&uuml;heren Zeitpunkt realisiert war. Daf&uuml;r spricht zwar, dass ein einmal entstandener Verlust durch eine nachtr&auml;glich eingetretene tats&auml;chliche Ver&auml;nderung nicht mehr in einen anderen Zeitraum verlagert werden kann. Die Frage stellt sich aber nicht, solange nicht feststeht, dass der Verlust vor Stellung des Antrags realisiert war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Zu Unrecht hat das FG aber angenommen, dass die M&ouml;glichkeit des Schuldners, im Insolvenzverfahren einen Antrag nach &sect;&nbsp;213 InsO zu stellen, f&uuml;r die Beurteilung, wann der Aufl&ouml;sungsverlust entsteht, unbeachtlich sei. Es hat dies damit begr&uuml;ndet, dass Antr&auml;ge nach &sect;&nbsp;213 InsO in der Praxis kaum jemals Erfolg h&auml;tten. Daraus hat das FG geschlussfolgert, dass die M&ouml;glichkeit, einen Antrag nach &sect;&nbsp;213 InsO zu stellen, bei der Fortf&uuml;hrungsprognose unber&uuml;cksichtigt bleiben k&ouml;nne. Auch diese Erw&auml;gungen sind rechtsfehlerhaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein Aufl&ouml;sungsverlust entsteht erst, wenn (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) feststeht, dass eine Fortsetzung der Gesellschaft ausgeschlossen ist. Wird die Gesellschaft fortgesetzt, z.B. weil ein Antrag nach &sect;&nbsp;213 InsO (wider Erwarten) Erfolg hat, ist ein Aufl&ouml;sungsverlust nicht entstanden. War ein Aufl&ouml;sungsverlust steuerlich bereits erfasst, m&uuml;sste dies r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht werden. Grunds&auml;tzlich darf deshalb die Entstehung des Verlusts nicht angenommen werden, solange ein Antrag nach &sect;&nbsp;213 InsO noch m&ouml;glich oder noch offen ist. Selbst wenn solche Antr&auml;ge in der Praxis selten erfolgreich sind, darf daraus nicht verallgemeinernd geschlossen werden, dass es f&uuml;r den Zeitpunkt der Verlustentstehung grunds&auml;tzlich unbeachtlich ist, dass ein solcher Antrag gestellt werden kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Allenfalls kann die Wahrscheinlichkeit f&uuml;r oder gegen einen solchen Antrag im Einzelfall anhand konkreter Feststellungen beurteilt werden. Dazu hat das FG ausgef&uuml;hrt, in den Jahren 2008 bis 2009 h&auml;tte nichts f&uuml;r einen solchen Antrag gesprochen. Erstmals 2010 habe der Insolvenzverwalter in einem Zwischenbericht &uuml;ber entsprechende Verhandlungen berichtet. Auch diese Begr&uuml;ndung greift indes zu kurz. Die st&auml;ndige Senatsrechtsprechung, wonach ein Aufl&ouml;sungsverlust grunds&auml;tzlich nicht vor Beendigung des Verfahrens entstanden ist, tr&auml;gt dem Umstand Rechnung, dass im Verlauf des (er&ouml;ffneten) Verfahrens alles M&ouml;gliche geschehen kann. Dies schlie&szlig;t Antr&auml;ge nach &sect;&nbsp;213 InsO ein, und zwar unabh&auml;ngig davon, wie wahrscheinlich ein solcher Antrag ist und ob mit dem Erfolg des Antrags gerechnet werden musste. Will das FG davon abweichen, muss es Tatsachen feststellen, aus denen sich sicher ergibt, warum im Einzelfall nicht mit einem solchen Antrag (oder mit dem Erfolg eines solchen Antrags) zu rechnen war. Daran fehlt es.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Vorbehaltlich weiterer tats&auml;chlicher Feststellungen des FG spricht die Ablehnung des Antrags nach &sect;&nbsp;213 InsO im Streitfall aber zumindest indiziell daf&uuml;r, dass die nachtr&auml;glichen Anschaffungskosten des Kl&auml;gers im Jahr 2013 endg&uuml;ltig feststanden (Beurteilung der Verm&ouml;genssituation auf der Gesellschafterebene).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Auf der Grundlage der bisherigen Feststellungen k&ouml;nnte der Senat derzeit nicht abschlie&szlig;end beurteilen, wann der Verlust des Kl&auml;gers entstanden ist. Hinreichende Feststellungen dazu, dass er vor Einstellung des Insolvenzverfahrens entstanden sein k&ouml;nnte, hat das FG bisher nicht getroffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.11.2019, IX R 7\/19ECLI:DE:BFH:2019:U.191119.IXR7.19.0 Beteiligung i.S. des &sect; 17 EStG Leits&auml;tze NV: Ob die Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft (notwendiges) Betriebsverm&ouml;gen eines Einzelgewerbetreibenden oder aber Privatverm&ouml;gen darstellt, ist im Wesentlichen Tatfrage und somit in erster Linie vom FG festzustellen. Tenor Auf die Revision des Kl&auml;gers wird das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 29.01.2019 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-7-19-beteiligung-is-des-par-17-estg\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IX&nbsp;R&nbsp;7\/19 &#8211; Beteiligung i.S. des &sect; 17 EStG<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-72323","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72323","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72323"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72323\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72323"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72323"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72323"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}