{"id":72324,"date":"2020-05-16T18:27:16","date_gmt":"2020-05-16T16:27:16","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=72324"},"modified":"2020-05-16T18:27:16","modified_gmt":"2020-05-16T16:27:16","slug":"v-r-3-19-kleinunternehmer-im-ausland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-3-19-kleinunternehmer-im-ausland\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;3\/19 &#8211; Kleinunternehmer im Ausland"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.12.2019, V R 3\/19<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.121219.VR3.19.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Kleinunternehmer im Ausland<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die Kleinunternehmerregelung ist auf solche Unternehmer beschr&auml;nkt, die im Mitgliedstaat der Leistungserbringung ans&auml;ssig sind.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 04.06.2018 &#8211; 2 K 2232\/17 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist italienische Staatsangeh&ouml;rige und lebte in den Streitjahren 2013 und 2014 in Italien. An einer Wohnung im Inland, die ihrem Vater geh&ouml;rte, stand ihr ein Nie&szlig;brauchsrecht und damit ein dingliches Nutzungsrecht nach &sect;&sect;&nbsp;1030&nbsp;ff. des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB) zu. Aufgrund des Nie&szlig;brauches war die Kl&auml;gerin berechtigt, die Nutzungen der Sache zu ziehen (&sect;&nbsp;1030 Abs.&nbsp;1 BGB). Als Nie&szlig;braucherin war die Kl&auml;gerin auch zum Besitz der Sache berechtigt (&sect;&nbsp;1036 Abs.&nbsp;1 BGB). Die Kl&auml;gerin vermietete die Wohnung kurzfristig &uuml;ber Internetportale.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ging davon aus, dass die Kl&auml;gerin aufgrund der Kurzfristigkeit der Vermietungen steuerpflichtige Leistungen erbracht habe. Der hiergegen eingelegte Einspruch war nur insoweit erfolgreich, als das FA von der Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes ausging.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage zum Finanzgericht (FG) hatte keinen Erfolg. Die Kl&auml;gerin sei nicht zur Inanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung berechtigt, da sie in den Streitjahren in Italien ans&auml;ssig gewesen sei. Dies ergebe sich aus &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) und aus Art.&nbsp;283 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;c der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.11.2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich die Kl&auml;gerin mit der Revision. Die Schl&uuml;ssel&uuml;bergabe wie auch die Reinigung seien im Inland durch freie Mitarbeiter erfolgt. Sie habe sich bei ihren Aufenthalten in X (Inland) pers&ouml;nlich um Verwaltung und Instandhaltung gek&uuml;mmert. Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) wie auch der des Bundesfinanzhofs (BFH) liege eine feste Niederlassung vor. Das FG habe zudem gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht des &sect;&nbsp;76 der Finanzgerichtsordnung (FGO) versto&szlig;en.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>das Urteil des FG aufzuheben und die Sache an das FG zur&uuml;ckzuverweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es liege weder eine Ans&auml;ssigkeit noch eine Betriebsst&auml;tte im Inland vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision der Kl&auml;gerin ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO). Wie das FG zutreffend entschieden hat, ist die Kl&auml;gerin aufgrund ihrer Ans&auml;ssigkeit im Ausland nicht berechtigt, die Kleinunternehmerregelung nach &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 UStG in Anspruch zu nehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG wurde in den Streitjahren die f&uuml;r Ums&auml;tze i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG geschuldete Umsatzsteuer von Unternehmern, die im Inland oder in den in &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;3 UStG bezeichneten Gebieten ans&auml;ssig sind, nicht erhoben, wenn der in Satz&nbsp;2 bezeichnete Umsatz zuz&uuml;glich der darauf entfallenden Steuer im vorangegangenen Kalenderjahr 17.500&nbsp;EUR nicht &uuml;berstiegen hat und im laufenden Kalenderjahr 50.000&nbsp;EUR voraussichtlich nicht &uuml;bersteigen wird. Unionsrechtlich beruht dies auf Art.&nbsp;282&nbsp;ff. MwStSystRL. Die Steuerbefreiungen und -erm&auml;&szlig;igungen nach diesem Abschnitt gelten dabei gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;282 MwStSystRL f&uuml;r Lieferungen von Gegenst&auml;nden und f&uuml;r Dienstleistungen, die von Kleinunternehmen bewirkt werden. Dabei ordnet Art.&nbsp;283 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;c MwStSystRL an, dass dieser Abschnitt nicht f&uuml;r die Lieferungen von Gegenst&auml;nden und Erbringung von Dienstleistungen durch einen Steuerpflichtigen gilt, der nicht in dem Mitgliedstaat ans&auml;ssig ist, in dem die Mehrwertsteuer geschuldet wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Hierzu hat der EuGH in seinem Urteil Schmelz vom 26.10.2010&nbsp;&#8211; C-97\/09 (EU:C:2010:632), in dem es um die Frage ging, ob ein Steuerpflichtiger, der in einem Mitgliedstaat eine Wohnung steuerpflichtig vermietet und dabei aber in einem anderen Mitgliedstaat ans&auml;ssig ist, die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen kann, dem nationalen Gericht geantwortet: &quot;Die Pr&uuml;fung der Fragen hat nichts ergeben, was die G&uuml;ltigkeit der Art.&nbsp;24 Abs.&nbsp;3 und 28i der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG &#8230; sowie des Art.&nbsp;283 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;c der Richtlinie 2006\/112\/EG &#8230; im Hinblick auf Art.&nbsp;49 EG ber&uuml;hren k&ouml;nnte.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der EuGH hat dies insbesondere wie folgt begr&uuml;ndet:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Mit der Beschr&auml;nkung der Mehrwertsteuerbefreiung auf die Steuerpflichtigen, die in dem Mitgliedstaat, der eine solche Befreiung eingef&uuml;hrt hat, ans&auml;ssig sind, kann verhindert werden, dass Steuerpflichtige, die in mehreren Mitgliedstaaten t&auml;tig sind, ohne dort ans&auml;ssig zu sein, der Besteuerung ihrer T&auml;tigkeiten unter dem Deckmantel der dort geltenden Befreiungen ganz oder zum gro&szlig;en Teil entgehen k&ouml;nnten, auch wenn diese T&auml;tigkeiten in ihrer Gesamtheit den Umfang der Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit eines Kleinunternehmens objektiv &uuml;berschreiten w&uuml;rden, was mit dem Erfordernis, durch die Ausnahme vom Grundsatz der Besteuerung, die eine solche Befreiungsregelung darstellt, nur Kleinunternehmen zu f&ouml;rdern, nicht zu vereinbaren w&auml;re (Rz&nbsp;70). Beim gegenw&auml;rtigen Stand der Entwicklung der Mehrwertsteuerregelung rechtfertigen das Ziel, die Wirksamkeit der Steueraufsicht im Hinblick auf die Bek&auml;mpfung von Steuerhinterziehungen, Steuerumgehungen und etwaigen Missbr&auml;uchen zu gew&auml;hrleisten, und das Ziel der Kleinunternehmerregelung, mit der die Wettbewerbsf&auml;higkeit der Kleinunternehmen gest&auml;rkt werden soll, es zum einen, dass die Anwendbarkeit der Mehrwertsteuerbefreiung auf die T&auml;tigkeiten der Kleinunternehmen beschr&auml;nkt wird, die im Hoheitsgebiet des Mitgliedstaats, in dem die Mehrwertsteuer geschuldet wird, ans&auml;ssig sind, und zum anderen, dass der zu ber&uuml;cksichtigende Jahresumsatz derjenige ist, der in dem Mitgliedstaat erzielt wird, in dem das Unternehmen ans&auml;ssig ist (Rz&nbsp;71). Unter diesen Umst&auml;nden ist anzunehmen, dass die Beschr&auml;nkung der Mehrwertsteuerbefreiung auf diejenigen Kleinunternehmen, die in dem Mitgliedstaat, in dem die Mehrwertsteuer geschuldet wird, ans&auml;ssig sind, nicht &uuml;ber das hinausgeht, was zur Erreichung dieser beiden Ziele erforderlich ist (Rz&nbsp;72).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zudem hat der EuGH in seinem Urteil Schmelz (EU:C:2010:632) Rz&nbsp;38&nbsp;f. zur Anwendbarkeit der Niederlassungsfreiheit entschieden, dass Voraussetzung hierf&uuml;r grunds&auml;tzlich ist, &quot;dass eine dauernde Pr&auml;senz im Aufnahmemitgliedstaat sichergestellt ist und dass im Fall des Erwerbs und des Besitzes von Grundst&uuml;cken deren Verwaltung aktiv erfolgt&quot;, wobei sich eine solche dauernde Pr&auml;senz &quot;auf der Grundlage objektiver und nachpr&uuml;fbarer Anhaltspunkte feststellen lassen [muss], die sich u. a. auf das Ausma&szlig; des greifbaren Vorhandenseins in Form von Gesch&auml;ftsr&auml;umen, Personal und Ausr&uuml;stungsgegenst&auml;nden beziehen&quot;. Aus der Sachverhaltsschilderung des vorlegenden Gerichts ergebe sich, dass Frau Schmelz diese Voraussetzungen nicht erf&uuml;lle (Urteil Schmelz, EU:C:2010:632, Rz&nbsp;39).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Danach beschr&auml;nkt sich die Kleinunternehmerregelung auf Unternehmer, die im Mitgliedstaat der Leistungserbringung ans&auml;ssig sind. Ferner ist die Vermietung einer Wohnung jedenfalls f&uuml;r die Anwendung der Kleinunternehmerregelung weder als ans&auml;ssigkeits- noch als niederlassungsbegr&uuml;ndend anzusehen (s. oben II.3.b), so dass es auf die weiteren &Uuml;berlegungen der Kl&auml;gerin zu Betriebsst&auml;tten oder festen Niederlassungen ebenso wenig ankommt wie auf die Definition in &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;7 UStG. Daher kann die Kl&auml;gerin, die in den Streitjahren in Italien ans&auml;ssig war, die Kleinunternehmerregelung f&uuml;r ihre steuerpflichtigen Ums&auml;tze im Inland nicht in Anspruch nehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Verfahrensr&uuml;ge greift nicht durch, da die fachkundig vor dem FG vertretene Kl&auml;gerin im Termin zur m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG nicht erschienen ist, so dass insoweit von einem R&uuml;geverzicht nach &sect;&nbsp;295 der Zivilprozessordnung auszugehen ist (vgl. BFH-Beschluss vom 05.03.2014&nbsp;&#8211; IX&nbsp;B&nbsp;111\/13, BFH\/NV 2014, 887).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.12.2019, V R 3\/19ECLI:DE:BFH:2019:U.121219.VR3.19.0 Kleinunternehmer im Ausland Leits&auml;tze Die Kleinunternehmerregelung ist auf solche Unternehmer beschr&auml;nkt, die im Mitgliedstaat der Leistungserbringung ans&auml;ssig sind. Tenor Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 04.06.2018 &#8211; 2 K 2232\/17 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. 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