{"id":72325,"date":"2020-05-16T18:27:20","date_gmt":"2020-05-16T16:27:20","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=72325"},"modified":"2020-05-16T18:27:20","modified_gmt":"2020-05-16T16:27:20","slug":"x-r-5-18-zur-zuschaetzung-bei-schrotterloesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-5-18-zur-zuschaetzung-bei-schrotterloesen\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;5\/18 &#8211; Zur Zusch&auml;tzung bei Schrotterl&ouml;sen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 3.12.2019, X R 5\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.031219.XR5.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zur Zusch&auml;tzung bei Schrotterl&ouml;sen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Das FG muss unter dem Gesichtspunkt der Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs nicht jede &Auml;nderung oder Abwandlung der Sch&auml;tzungsmethode im Vorhinein offenlegen, wenn und soweit die betreffenden Sch&auml;tzungsmethoden einander &auml;hnlich oder voneinander abgeleitet sind. Allerdings ist ein Hinweis nach &sect; 76 Abs. 2 FGO geboten, wenn das FG eine Sch&auml;tzungsmethode anwenden will, die den bereits er&ouml;rterten Sch&auml;tzungsmethoden nicht mehr &auml;hnlich ist oder die Einf&uuml;hrung neuen Tatsachenstoffs erforderlich wird.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Bei der Sch&auml;tzung selbst und insbesondere auch bei der Frage, welche Sch&auml;tzungsmethode dem Ziel am besten gerecht wird, die Besteuerungsgrundlagen durch Wahrscheinlichkeits&uuml;berlegungen so zu bestimmen, dass sie der Wirklichkeit m&ouml;glichst nahe kommen, handelt es sich grunds&auml;tzlich um Tatsachenfeststellungen des FG. Das Revisionsgericht ist daran nach Ma&szlig;gabe des &sect; 118 Abs. 2 FGO gebunden, d.h., es pr&uuml;ft lediglich auf Rechtsversto&szlig;, insbesondere auf Versto&szlig; gegen die Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze, sofern nicht in Bezug auf die tats&auml;chlichen Feststellungen des FG zul&auml;ssige und begr&uuml;ndete Revisionsgr&uuml;nde vorgebracht sind (Best&auml;tigung der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteil vom 22.07.2010 &#8211; IV R 30\/08, BFHE 230, 397, BStBl II 2011, 210).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 15.03.2017 &#8211; 1 K 95\/14 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Eheleute und wurden in den Streitjahren 2001 bis 2005 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger verpachtete im Rahmen einer Betriebsaufspaltung wesentliche Betriebsgrundlagen an die E.-GmbH (im Folgenden: GmbH), deren alleiniger Gesellschafter und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer er war. Ab April 2004 &uuml;bernahm die Kl&auml;gerin die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung. Die GmbH war in der Metallverarbeitung t&auml;tig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der anfallende Schrott wurde in drei firmeneigenen Containern f&uuml;r Edelstahl- (VA-, V2A-, V4A-Stahl), Alu- und sonstigen (Schwarzblech- oder Stahl-)Schrott gesammelt. Fremdfirmen holten die Container nach telefonischer Absprache ab und brachten sie am gleichen Tag geleert wieder zur&uuml;ck. Die GmbH erhielt von den Aufk&auml;ufern Gutschriften, die per Scheck bezahlt wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Unternehmen sollte urspr&uuml;nglich an den Angestellten S (S), seit 1995 Prokurist der GmbH, ver&auml;u&szlig;ert werden. Die Verhandlungen zerschlugen sich jedoch. S schied im Laufe des Jahres 2006 nach einem Zerw&uuml;rfnis aus dem Unternehmen aus. Zusammen mit dem Werkstattleiter Sch (Sch) gr&uuml;ndete S daraufhin die B-KG (im Folgenden: B-KG) mit Sitz in demselben Ort und mit gleichem Angebot wie die GmbH. Mehrere Arbeitnehmer und Kunden wechselten von der GmbH zur B-KG. Es kam in der Folge zu einer Vielzahl von auch gerichtlichen Auseinandersetzungen. Der Betrieb der GmbH wurde Ende Juli 2008 eingestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ferner sind die Kl&auml;ger seit 2001 Inhaber eines landwirtschaftlichen Betriebs mit Eigenjagd.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufgrund einer im Jahr 2006 eingegangenen Anzeige &uuml;ber nicht erfasste Schrottlieferungen der GmbH fand im Rahmen der Ermittlungen gegen den Metallaufk&auml;ufer eine Durchsuchung bei den Kl&auml;gern statt. &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wegen des Verdachts der Hinterziehung von Einkommensteuer wurde ein steuerstrafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen den Kl&auml;ger (Streitjahre 2001 bis 2003) eingeleitet. Das Strafverfahren wurde gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;153a der Strafprozessordnung gegen Zahlung eines Geldbetrags in H&ouml;he von 5.000&nbsp;EUR eingestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei den im Jahr 2006 begonnenen Au&szlig;enpr&uuml;fungen f&uuml;r die Jahre 2002 bis 2005 bei dem Kl&auml;ger und der GmbH vertrat der Pr&uuml;fer die Auffassung, es habe eine Vielzahl von verdeckten Gewinnaussch&uuml;ttungen (vGA) gegeben, darunter Erl&ouml;se aus nicht erfassten Schrottlieferungen der GmbH sowie als Betriebsausgaben der GmbH gebuchte Aufwendungen, die nach Auffassung des Pr&uuml;fers mit dem land- und forstwirtschaftlichen Betrieb oder der Jagd in Zusammenhang st&uuml;nden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus der Buchf&uuml;hrung der GmbH ergaben sich f&uuml;r die Jahre 2003 und 2004&nbsp;&nbsp;23 bzw. 18 gebuchte Abholungen von durchschnittlich 4,57&nbsp;t Schwarzblechschrott, ein bzw. drei Abholungen von durchschnittlich 902&nbsp;kg Alu-Schrott und je eine Abholung von durchschnittlich 2,61&nbsp;t Edelstahlschrott. Aufgrund aufgefundener Schrottwiegescheine, f&uuml;r die in der Buchf&uuml;hrung der GmbH keine zugeh&ouml;rigen Einnahmen ausgewiesen waren, der Aussagen diverser ehemaliger Arbeitnehmer der GmbH sowie seiner eigenen Beobachtungen im Rahmen der Au&szlig;enpr&uuml;fung ging der Pr&uuml;fer davon aus, die Schrotterl&ouml;se seien nicht vollst&auml;ndig erkl&auml;rt worden und sch&auml;tzte insoweit bei der GmbH Betriebseinnahmen f&uuml;r die Streitjahre in H&ouml;he von insgesamt ca.&nbsp;195.000&nbsp;EUR hinzu. Dabei ging der Pr&uuml;fer aufgrund der Aussage des S davon aus, die Schrottcontainer f&uuml;r Schwarzbleche (verzinkte Bleche) w&uuml;rden w&ouml;chentlich, f&uuml;r Alu-Bleche monatlich und f&uuml;r VA-Bleche (Edelstahl) alle sechs Wochen, neunmal pro Jahr, abgeholt. Die Erl&ouml;se f&uuml;r die danach fehlenden Schrottlieferungen ermittelte er f&uuml;r die Streitjahre 2003 und 2004 f&uuml;r die drei Blechsorten getrennt anhand des durchschnittlichen Gewichts und der durchschnittlichen Preise der gebuchten Lieferungen. Die Summe dieser Erl&ouml;se setzte er ins Verh&auml;ltnis zum gebuchten Wareneinkauf des jeweiligen Jahres und nahm in H&ouml;he des Mittelwerts der f&uuml;r die Streitjahre 2003 und 2004 berechneten Prozents&auml;tze vom gebuchten Wareneinkauf Zusch&auml;tzungen der Erl&ouml;se f&uuml;r die anderen Streitjahre vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Pr&uuml;fer nahm weiter an, diese hinzugesch&auml;tzten Betr&auml;ge seien dem Kl&auml;ger als vGA zugeflossen. Da die GmbH-Anteile zum Betriebsverm&ouml;gen des Besitz-Einzelunternehmens geh&ouml;rten, erh&ouml;hte er die gewerblichen Einnahmen des Kl&auml;gers dementsprechend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erlie&szlig; den Ergebnissen der Au&szlig;en- bzw. Steuerfahndungspr&uuml;fung entsprechende (&Auml;nderungs-)Bescheide gegen&uuml;ber der GmbH und den Kl&auml;gern. Die Einkommensteuerbescheide f&uuml;r 2001 bis 2004 wurden unter dem 02.10.2008 nach &sect;&nbsp;173 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO) ge&auml;ndert; f&uuml;r das Streitjahr 2005 erging ein erstmaliger Einkommensteuerbescheid unter Sch&auml;tzung der Besteuerungsgrundlagen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Einspruchsverfahren minderte das FA die Zusch&auml;tzungen bei den Schrotterl&ouml;sen um ca. 135.000&nbsp;EUR. F&uuml;r die Streitjahre 2003 und 2004 ging es nunmehr davon aus, Schwarzblechschrott sei j&auml;hrlich insgesamt (gebuchte und nicht gebuchte Schrottabholungen) einunddrei&szlig;igmal, Alu-Schrott sei &#8211;bei je drei zus&auml;tzlichen (nicht gebuchten) Abholungen&#8211; vier- (2003) bzw. sechsmal (2004) und Edelstahlschrott insgesamt dreimal im Jahr abgeholt worden. Dabei ber&uuml;cksichtigte es zugunsten des Kl&auml;gers, dass im Pr&uuml;fungszeitraum im Zweischichtbetrieb, w&auml;hrend der Pr&uuml;fung und der vom Pr&uuml;fer beobachteten Schrottabholungen aber im Dreischichtbetrieb gearbeitet worden sei und es auch Schrottlieferungen gegeben habe, die wegen Verunreinigungen von den Aufk&auml;ufern nicht verg&uuml;tet worden seien. Es verblieben hinzugesch&auml;tzte Erl&ouml;se in H&ouml;he von 13.100&nbsp;DM (2001), 9.800&nbsp;EUR (2002), 8.900&nbsp;EUR (2003), 18.000&nbsp;EUR (2004) und 14.800&nbsp;EUR (2005). Mit Einspruchsentscheidung vom 07.04.2014 wurde die Einkommensteuer f&uuml;r s&auml;mtliche Streitjahre &#8211;bez&uuml;glich der vGA jeweils unter Anwendung des Halbeink&uuml;nfteverfahrens&#8211; entsprechend niedriger festgesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Klage wandten sich die Kl&auml;ger im Wesentlichen gegen die vom FA angenommenen vGA.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Anh&ouml;rung zahlreicher fr&uuml;herer Mitarbeiter der GmbH als Zeugen gab das Finanzgericht (FG) der Klage teilweise statt. Es setzte das zu versteuernde Einkommen um 13.809&nbsp;DM (2001), 7.737&nbsp;EUR (2004) und 7.310&nbsp;EUR (2005) herab und wies im &Uuml;brigen die Klage ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die &Auml;nderungen beruhten zum einen darauf, dass sich die Beteiligten vor allem hinsichtlich der steuerlichen Behandlung der Gel&auml;ndewagen und der Fahrzeugkosten in tats&auml;chlicher Hinsicht verst&auml;ndigt hatten und das FG bez&uuml;glich der Streitpunkte Hallentor, Regal und Rechnungen keine vGA annahm. Zum anderen ging das FG bei den zugesch&auml;tzten Schrotterl&ouml;sen aufgrund der Zeugenangaben zwar davon aus, dass die Zusch&auml;tzung f&uuml;r s&auml;mtliche Streitjahre dem Grunde nach berechtigt und auch die Anzahl der vom FA gesch&auml;tzten Schrottlieferungen angemessen sei. Den Zusch&auml;tzungen des FA f&uuml;r die Jahre 2003 und 2004 schloss es sich an. F&uuml;r die anderen Streitjahre hielt es aber aufgrund eigener Sch&auml;tzungsbefugnis eine andere als die vom FA gew&auml;hlte Methode f&uuml;r vorzugsw&uuml;rdig. Dabei stellte es auf das f&uuml;r die Streitjahre 2003 und 2004 jeweils ermittelte Verh&auml;ltnis der hinzugesch&auml;tzten zu den gebuchten Schrottmengen ab und wandte dieses Verh&auml;ltnis auf die von der GmbH in den anderen Streitjahren gebuchten Erl&ouml;se an, so dass die tats&auml;chlich erzielten Schrottpreise des jeweiligen Jahres in die Sch&auml;tzung eingingen. Hiernach sah es das FG als erwiesen an, dass Schrotterl&ouml;se der GmbH in der Buchf&uuml;hrung in H&ouml;he von 7.200&nbsp;DM (2001), 18.400&nbsp;EUR (2002), 8.900&nbsp;EUR (2003), 18.000&nbsp;EUR (2004) und 14.800&nbsp;EUR (2005) nicht ausgewiesen, dem Kl&auml;ger als vGA im Rahmen seines Verpachtungsunternehmens zugeflossen, aber nicht in den Einkommensteuererkl&auml;rungen angegeben worden seien. Des Weiteren gelangte es aufgrund der von den Zeugen bekundeten Herstellung von Hochsitzen durch Arbeitnehmer und mit Material der GmbH, der Lieferscheine und Rechnungen der KG (V-KG) sowie der daraus ersichtlichen Ma&szlig;e der nach den Vorgaben der GmbH zugeschnittenen Holzplatten zur &Uuml;berzeugung, dass jedenfalls das von der V-KG bezogene Holz f&uuml;r die Anfertigung von Hochsitzkanzeln verwendet worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision machen die Kl&auml;ger geltend, das Urteil beruhe auf Verfahrensfehlern, zudem habe das FG bez&uuml;glich der vGA rechtsfehlerhaft nicht das Halbeink&uuml;nfteverfahren angewendet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;,<br \/>unter teilweiser Aufhebung des angefochtenen Urteils die Einkommensteuerbescheide f&uuml;r 2001 bis 2004 vom 02.10.2008 i.d.F. der Einspruchsentscheidung vom 07.04.2014 und den ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2005 vom 05.01.2015 dahingehend zu &auml;ndern, dass die vom FA vorgenommenen Gewinnerh&ouml;hungen um 15.938&nbsp;DM (2001), 10.558&nbsp;EUR (2002), 6.252&nbsp;EUR (2003), 15.525&nbsp;EUR (2004) und 14.449&nbsp;EUR (2005) nicht angesetzt werden, mit Ausnahme der aufgrund tats&auml;chlicher Verst&auml;ndigung anzusetzenden Betr&auml;ge in H&ouml;he von j&auml;hrlich 4.200&nbsp;DM (2001) bzw. 2.147&nbsp;EUR (2002 bis 2005) f&uuml;r die Privatnutzung der Gel&auml;ndewagen (1&nbsp;%-Versteuerung) und des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns PKW in H&ouml;he von 3.884&nbsp;EUR (2005).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen. Es weist hinsichtlich der fehlerhaften Anwendung des Halbeink&uuml;nfteverfahrens darauf hin, dass sich dies zugunsten der Kl&auml;ger ausgewirkt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat verfahrensfehlerfrei (dazu unter 1.) in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender H&ouml;he Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aufgrund von vGA hinzugesch&auml;tzt (dazu unter 2. und 3.). Bei der Tenorierung der Herabsetzung des zu versteuernden Einkommens um 13.809&nbsp;DM (2001), 7.737&nbsp;EUR (2004) und 7.310&nbsp;EUR (2005) hat es zwar bez&uuml;glich der in diesen Beitr&auml;gen enthaltenen vGA zu Unrecht nicht das Halbeink&uuml;nfteverfahren angewendet; hierdurch werden die Kl&auml;ger aber nicht in ihren Rechten verletzt (dazu unter 4.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die von den Kl&auml;gern geltend gemachten Verfahrensfehler liegen nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ein Versto&szlig; gegen das Recht auf den gesetzlichen Richter (Art.&nbsp;101 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 des Grundgesetzes &#8211;GG&#8211;) ist nicht gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Im Einverst&auml;ndnis der Beteiligten hat im Streitfall gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79a Abs.&nbsp;3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) der Vorsitzende anstelle des Senats entschieden. Wie zuvor die Kl&auml;ger hat sich auch das FA im Schriftsatz vom 15.07.2016 mit einer Entscheidung durch den Vorsitzenden einverstanden erkl&auml;rt. Dieses Einverst&auml;ndnis konnte auch trotz dessen vorheriger Verweigerung durch das FA wirksam erfolgen. Denn eine solche (negative) Erkl&auml;rung ver&auml;ndert die prozessrechtliche Lage nicht, nach der grunds&auml;tzlich der gesamte Senat des FG zu entscheiden hat; sie kann also durch eine sp&auml;tere Einverst&auml;ndniserkl&auml;rung ersetzt werden (vgl. Beschl&uuml;sse des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 06.04.2005&nbsp;&#8211; IX&nbsp;B&nbsp;154\/04, BFH\/NV 2005, 1352, Rz&nbsp;9, und vom 26.04.2005&nbsp;&#8211; VII&nbsp;B&nbsp;83\/04, BFH\/NV 2005, 1592, Rz&nbsp;9).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Soweit die Kl&auml;ger diese Rechtsprechung f&uuml;r nicht &uuml;berzeugend halten, weil die Aus&uuml;bung des durch &sect;&nbsp;79a Abs.&nbsp;3 FGO er&ouml;ffneten Wahlrechts darin bestehen k&ouml;nne, &#8211;unter Verzicht auf die alternative M&ouml;glichkeit einer Entscheidung durch den Vorsitzenden\/Berichterstatter&#8211; (endg&uuml;ltig) eine Entscheidung des Senats zu verlangen, vermag der erkennende Senat dem nicht zu folgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Grunds&auml;tzlich unwiderruflich und unanfechtbar sind Erkl&auml;rungen im Finanzgerichtsprozess n&auml;mlich nur dann, wenn sie Prozesshandlungen (Prozesserkl&auml;rungen) sind. Dies ist der Fall, wenn die betreffende Erkl&auml;rung das finanzgerichtliche Verfahren gestaltet, indem sie die prozessrechtliche Lage unmittelbar ver&auml;ndert. Nur bei einer solchen Sachlage besteht das Bed&uuml;rfnis der Unwiderruflichkeit und Unanfechtbarkeit, um eine eindeutig klare prozessrechtliche Lage zu gew&auml;hrleisten (vgl. BFH-Beschluss vom 07.02.1990&nbsp;&#8211; III&nbsp;R&nbsp;101\/87, BFH\/NV 1991, 402, unter 3.b). Durch die Erkl&auml;rung, mit einer Entscheidung durch den Vorsitzenden <em>nicht<\/em> einverstanden zu sein, wird die Prozesslage &#8211;wie oben ausgef&uuml;hrt&#8211; nicht umgestaltet. Vielmehr verbleibt es bei der bereits bestehenden Zust&auml;ndigkeit des Senats. Ein Bed&uuml;rfnis zur Unwiderruflichkeit und Unanfechtbarkeit der Negativerkl&auml;rung aus Gr&uuml;nden prozessualer Klarheit besteht hier gerade nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG hat den Anspruch der Kl&auml;ger auf rechtliches Geh&ouml;r (Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 GG, &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2 FGO) nicht durch eine unzul&auml;ssige &Uuml;berraschungsentscheidung verletzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine &Uuml;berraschungsentscheidung liegt vor, wenn das FG sein Urteil auf einen bis dahin nicht er&ouml;rterten oder nicht bekannten rechtlichen oder tats&auml;chlichen Gesichtspunkt st&uuml;tzt und damit dem Rechtsstreit eine Wendung gibt, mit der auch ein gewissenhafter und kundiger Prozessbeteiligter selbst unter Ber&uuml;cksichtigung der Vielzahl vertretbarer Auffassungen nach dem bisherigen Verlauf der Verhandlung nicht rechnen musste. Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn ein entscheidungserheblicher Umstand vom FG erst mit dem Endurteil in das Verfahren eingebracht wird (vgl. BFH-Beschluss vom 03.08.2017&nbsp;&#8211; IX&nbsp;B&nbsp;54\/17, BFH\/NV 2017, 1449, Rz&nbsp;18).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben hat das FG keine &Uuml;berraschungsentscheidung getroffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Eine solche ergibt sich nicht aufgrund des Vortrags der Kl&auml;ger, das FG sei &#8211;v&ouml;llig &uuml;berraschend&#8211; im Zusammenhang mit den Schrotterl&ouml;sen von einer Steuerhinterziehung des Kl&auml;gers und damit einer verl&auml;ngerten Festsetzungsfrist ausgegangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(a) Die R&uuml;ge greift schon deshalb nicht durch, weil das angegriffene Urteil auf dem behaupteten Fehler nicht beruht. Denn im Zeitpunkt des Erlasses der ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheide f&uuml;r die Streitjahre 2001 bis 2004 und des Einkommensteuerbescheides f&uuml;r 2005 am 02.10.2008 war die regelm&auml;&szlig;ige vierj&auml;hrige Festsetzungsfrist (vgl. &sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO) nicht abgelaufen. Nach den Feststellungen des FG hatten die Kl&auml;ger die Einkommensteuererkl&auml;rungen der Streitjahre 2001 bis 2004 jeweils im zweiten Jahr nach Ablauf des jeweiligen Veranlagungszeitraums, die Einkommensteuererkl&auml;rung 2005 im Jahr 2010 eingereicht. Die Festsetzungsfrist begann daher gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO mit Ablauf des Kalenderjahres der Einreichung der Einkommensteuererkl&auml;rung, f&uuml;r das Jahr 2001 mit Ablauf des 31.12.2003, f&uuml;r das Jahr 2002 mit Ablauf des 31.12.2004. Danach k&ouml;nnte lediglich bezogen auf das Streitjahr 2001 der Ablauf der Festsetzungsfrist zum 31.12.2007 der am 02.10.2008 erfolgten &Auml;nderung des Einkommensteuerbescheides entgegengestanden haben. Zwar greift insoweit die Ablaufhemmung des &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;4 AO nicht ein, da das Streitjahr 2001 nicht von der im Jahr 2006 begonnenen Betriebspr&uuml;fung umfasst war. Allerdings hatte die Steuerfahndung am 16.02.2007 &#8211;vor Ablauf der Festsetzungsfrist&#8211; mit Ermittlungen der Besteuerungsgrundlagen auch f&uuml;r das Streitjahr 2001 begonnen, wie sich aus dem Bericht &uuml;ber die Au&szlig;enpr&uuml;fung vom 26.09.2008 ergibt, der auch auf der Grundlage der Pr&uuml;fungen der Steuerfahndung verfasst wurde und sich mit dem Streitjahr 2001, insbesondere mit den nicht versteuerten Schrotterl&ouml;sen befasste. Daher lief gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 AO die Festsetzungsfrist nicht ab, bevor der aufgrund der Ermittlungen der Steuerfahndung erlassene Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2001, der unter dem 02.10.2008 erging, unanfechtbar wurde. Eines R&uuml;ckgriffs auf &sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 AO bedurfte es daher im Streitfall nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(b) Im &Uuml;brigen w&uuml;rde die R&uuml;ge auch der Sache nach nicht durchgreifen. Im Streitfall h&auml;tten die Kl&auml;ger damit rechnen m&uuml;ssen, dass das FG der Frage der Festsetzungsverj&auml;hrung nachgehen, hierbei die Voraussetzungen der &sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2, &sect;&nbsp;370 AO n&auml;her pr&uuml;fen und ggf. bejahen w&uuml;rde. Die Streitfrage, ob Zusch&auml;tzungen bei den Erl&ouml;sen aufgrund nicht gebuchter, von den H&auml;ndlern verg&uuml;teter Schrottlieferungen zul&auml;ssig seien, war Kern der gerichtlichen Auseinandersetzung. Im Hinblick darauf, dass einerseits die Kl&auml;ger derartige Lieferungen au&szlig;erhalb der Buchf&uuml;hrung bestritten, andererseits das FA von solchen ausging, lag &#8211;wie auch das Strafverfahren zeigt&#8211; der Vorwurf der nicht vollst&auml;ndigen Erkl&auml;rung und damit einer die Festsetzungsfrist verl&auml;ngernden Steuerhinterziehung auf der Hand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Eine verfahrensfehlerhafte &Uuml;berraschungsentscheidung bzw. ein Versto&szlig; gegen die Hinweispflicht liegt auch nicht im Hinblick auf das Vorbringen der Kl&auml;ger vor, das FG habe seine Entscheidung, ohne einen rechtlichen Hinweis zu erteilen, auf eine v&ouml;llig neue Sch&auml;tzungsmethode gest&uuml;tzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(a) Nach gefestigten Grunds&auml;tzen h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung ist das FG im Rahmen der gebotenen Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs grunds&auml;tzlich nicht gehalten, die Beteiligten darauf hinzuweisen, dass es &#8211;wie im Streitfall (teilweise)&#8211; von seiner eigenen gesetzlichen Sch&auml;tzungsbefugnis nach &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;162 AO Gebrauch machen will. So wie aber die &uuml;berraschende Einf&uuml;hrung neuer rechtlicher Gesichtspunkte durch das FG eine Verletzung rechtlichen Geh&ouml;rs darstellen kann, gilt dies ebenso f&uuml;r die Anwendung bisher nicht er&ouml;rterter Sch&auml;tzungsmethoden, die in ihrer Qualit&auml;t einem nicht erkennbaren neuen rechtlichen Gesichtspunkt vergleichbar sind. Hieraus folgt indes noch nicht, dass das FG jede &Auml;nderung oder Abwandlung der Sch&auml;tzungsmethode vorweg offenlegen m&uuml;sste, wenn und soweit die betreffenden Sch&auml;tzungsmethoden einander &auml;hnlich oder voneinander abgeleitet sind (vgl. BFH-Urteil vom 02.02.1982&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;65\/80, BFHE 135, 158, BStBl II 1982, 409, unter 1.e). Allerdings ist nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben ein Hinweis nach &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;2 FGO geboten, wenn das FG eine Sch&auml;tzungsmethode anwenden will, die den bereits er&ouml;rterten Sch&auml;tzungsmethoden nicht mehr &auml;hnlich ist oder die Einf&uuml;hrung neuen Tatsachenstoffs erforderlich wird (vgl. BFH-Entscheidungen vom 10.09.2013&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;114\/12, BFH\/NV 2013, 1947, Rz&nbsp;12; vom 19.01.2018&nbsp;&#8211; X&nbsp;B&nbsp;60\/17, BFH\/NV 2018, 530, Rz&nbsp;17; in BFHE 135, 158, BStBl II 1982, 409, unter 1.d).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(b) Diesen Grunds&auml;tzen wird die angefochtene Entscheidung gerecht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Was die Streitjahre 2003 und 2004 anbelangt, hat das FG die Sch&auml;tzungen des FA nicht beanstandet, somit schon keinerlei &Auml;nderung bei der Sch&auml;tzungsmethode vorgenommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinsichtlich der Zusch&auml;tzungen f&uuml;r die Streitjahre 2001, 2002 und 2005 hat das FG von seiner eigenen Sch&auml;tzungsbefugnis Gebrauch gemacht. In diesem Rahmen hat es die Sch&auml;tzungsmethode des FA lediglich modifiziert, indem es auf das Verh&auml;ltnis der hinzugesch&auml;tzten zu den gebuchten Schrottmengen abstellt, w&auml;hrend das FA das Verh&auml;ltnis anhand der gebuchten und nicht gebuchten Anzahl der Abholungen ermittelt hat. Dabei hat das FG die Menge des nicht gebuchten Schrotts aus den Sch&auml;tzungen des FA (f&uuml;r 2003 und 2004), die gebuchten Schrottmengen im Wesentlichen aus den Angaben des Kl&auml;gers im Schriftsatz vom 11.01.2017 &uuml;bernommen; die Einf&uuml;hrung neuen Tatsachenstoffs war somit entbehrlich. Auch die Methode der &Uuml;bertragung von Werten aus einzelnen Streitjahren auf andere Streitjahre war den Beteiligten bekannt und vom FA auch bereits bei seiner Sch&auml;tzung praktiziert worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Entgegen der Behauptung der Kl&auml;ger hat das FG die Beweisaufnahme durch Zeugeneinvernahme im Zusammenhang mit den Schrotterl&ouml;sen nicht als unbeachtlich angesehen und somit seine &Uuml;berzeugung aus dem Gesamtergebnis des Verfahrens gewonnen (&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus den Zeugenaussagen hat das FG zum einen seine &Uuml;berzeugung gewonnen, dass die Schrotterl&ouml;se in den Streitjahren vom Kl&auml;ger nicht vollst&auml;ndig erkl&auml;rt worden seien. Zum anderen hat das FG die Angaben der Zeugen bei der H&ouml;he der Sch&auml;tzung ber&uuml;cksichtigt. Dabei hat es den Bekundungen des Zeugen S &uuml;ber die H&auml;ufigkeit der Containerlieferungen besondere Bedeutung beigemessen, die auch in die Sch&auml;tzungen des FA eingeflossen waren. Im Ergebnis hat das FG die finanzbeh&ouml;rdlichen Zusch&auml;tzungen f&uuml;r die Jahre 2003 und 2004 nicht beanstandet. Die &#8211;auf den Zeugenangaben beruhenden&#8211; Zusch&auml;tzungen des FA wegen nicht gebuchter Schrottlieferungen f&uuml;r die Jahre 2003 und 2004 bilden &uuml;berdies eine Rechengr&ouml;&szlig;e f&uuml;r die eigenen Sch&auml;tzungen des FG hinsichtlich der &uuml;brigen Streitjahre. Somit sind die Zeugenaussagen vom FG sowohl bei der Sch&auml;tzungsbefugnis als auch bei der H&ouml;he der Sch&auml;tzung ber&uuml;cksichtigt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Soweit die Kl&auml;ger in diesem Zusammenhang vorbringen, durch einen Versto&szlig; gegen die gerichtliche Hinweispflicht sei ihnen die M&ouml;glichkeit genommen worden, auf die Fehlerhaftigkeit der Sch&auml;tzungsmethode hinzuweisen, wird kein Geh&ouml;rsversto&szlig; dargelegt. Stellt &#8211;nach dem Vorstehenden&#8211; die gerichtliche Sch&auml;tzungsmethode eine dem FA &auml;hnliche bzw. davon abgeleitete Methode dar, bedurfte es schon keines rechtlichen Hinweises. Das Vorbringen der Kl&auml;ger zeigt keinen Verfahrensfehler auf, sondern richtet sich letztlich nur gegen die Richtigkeit der vom FG gew&auml;hlten Sch&auml;tzungsmethode. Dies belegt auch ihr Einwand, die gerichtliche Gegen&uuml;berstellung von Einkaufspreisen mit den Schrotterl&ouml;sen k&ouml;nne angesichts der schwankenden Preise nicht als sachgerechte Sch&auml;tzungsmethode angesehen werden. Im &Uuml;brigen greift dieser Einwand nicht durch. Das FG hat gerade nicht auf die Metalleinkaufspreise abgestellt, sondern auf die aus den gebuchten Schrottlieferungen bekannten Schrotterl&ouml;se im jeweiligen Streitjahr (2001, 2002 und 2005) den ma&szlig;geblichen Erh&ouml;hungsfaktor (aus den Jahren 2003 bzw. 2004) angewendet, so dass bei der vom FG verwendeten Methode &#8211;worauf es fehlerfrei hinweist (vgl. S.&nbsp;21 des Urteilsabdrucks &#8211;UA&#8211;)&#8211; die tats&auml;chlich erzielten Schrottpreise des jeweiligen Jahres in die Sch&auml;tzung eingehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Eine Geh&ouml;rsverletzung liegt auch bez&uuml;glich der vom FG angenommenen Herstellung von Hochsitzen nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r verpflichtet das Gericht, die Ausf&uuml;hrungen der Beteiligten zur Kenntnis zu nehmen, in Erw&auml;gung zu ziehen und sich mit dem entscheidungserheblichen Kern des Vorbringens auseinanderzusetzen. Indes ist das Gericht nicht verpflichtet, den Beteiligten die f&uuml;r die Entscheidung ma&szlig;geblichen Gesichtspunkte anzudeuten, sie mit den Beteiligten umfassend zu er&ouml;rtern oder der Rechtsansicht eines Beteiligten zu folgen (vgl. Senatsbeschluss vom 25.04.2016&nbsp;&#8211; X&nbsp;B&nbsp;134\/15, BFH\/NV 2016, 1286, Rz&nbsp;20).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Hiernach ist der ger&uuml;gte Versto&szlig; gegen den Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r nicht gegeben. Das FG hat den Vortrag der Kl&auml;ger, die GmbH habe keine Hochsitze hergestellt, das von der V-KG bezogene Holz habe als Ersatz f&uuml;r die Arbeitsfl&auml;che auf den Montagetischen und zur Absicherung der Plane auf der Ladefl&auml;che der Lkw gegen die scharfkantigen Bleche gedient, im Tatbestand seines Urteils (vgl. S.&nbsp;11 UA) wiedergegeben und in den Entscheidungsgr&uuml;nden (vgl. S.&nbsp;18 UA) im Einzelnen gew&uuml;rdigt. Dass das FG aufgrund der W&uuml;rdigung der tats&auml;chlichen Umst&auml;nde zu einem anderen Ergebnis als die Kl&auml;ger gekommen ist, kann eine Geh&ouml;rsverletzung nicht begr&uuml;nden. Handelt es sich bei dem von der V-KG bezogenen Holz um einen tats&auml;chlichen Gesichtspunkt, der bereits er&ouml;rtert worden war, scheidet die Annahme einer &Uuml;berraschungsentscheidung aus. Ein kundiger Prozessbeteiligter musste damit rechnen, dass das FG aus der Anschaffung der Holzmenge von fast 130&nbsp;qm &#8211;auch unter Ber&uuml;cksichtigung weiterer Umst&auml;nde&#8211; m&ouml;glicherweise einen vom Vortrag der Kl&auml;ger abweichenden Schluss ziehen w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Die weitere R&uuml;ge der Kl&auml;ger, das FG habe gegen den klaren Inhalt der Akten nach &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO versto&szlig;en, greift ebenfalls nicht durch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;1 FGO entscheidet das Gericht nach seiner freien, aus dem Gesamtergebnis des Verfahrens gewonnenen &Uuml;berzeugung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum Gesamtergebnis des Verfahrens geh&ouml;rt auch die Auswertung des Inhalts der dem Gericht vorliegenden Akten. Ein Versto&szlig; gegen den klaren Inhalt der Akten liegt insbesondere dann vor, wenn das FG eine nach Aktenlage feststehende Tatsache, die richtigerweise in die Beweisw&uuml;rdigung h&auml;tte einflie&szlig;en m&uuml;ssen, unber&uuml;cksichtigt l&auml;sst oder seiner Entscheidung einen Sachverhalt zugrunde legt, der dem protokollierten Vorbringen der Beteiligten nicht entspricht (vgl. BFH-Beschluss vom 31.01.2019&nbsp;&#8211; V&nbsp;B&nbsp;99\/16, BFH\/NV 2019, 409, Rz&nbsp;24).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen ist die W&uuml;rdigung der ihm vorliegenden Unterlagen und Beweisergebnisse grunds&auml;tzlich allein dem FG vorbehalten, das hierbei nach seiner freien, aus dem Gesamtergebnis des Verfahrens gewonnenen &Uuml;berzeugung entscheiden muss (&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO). Die auf diese Weise zustande gekommene Entscheidung kann im Revisionsverfahren nur daraufhin &uuml;berpr&uuml;ft werden, ob das FG entweder von einem unzureichend aufgekl&auml;rten Sachverhalt ausgegangen ist oder mit seiner Sachverhaltsw&uuml;rdigung gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungss&auml;tze versto&szlig;en hat. Die Schlussfolgerungen des FG haben schon dann Bestand, wenn sie zwar nicht zwingend, aber m&ouml;glich sind (vgl. Senatsurteil vom 12.03.2003&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;17\/99, BFH\/NV 2003, 1031, unter II.2.b&nbsp;aa).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Bei Anwendung dieser Grunds&auml;tze weist die Vorentscheidung den ger&uuml;gten Verfahrensmangel nicht auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wenn die Kl&auml;ger r&uuml;gen, die Annahme einer Steuerhinterziehung durch das FG sei nicht durch ausreichende tats&auml;chliche Feststellungen unterlegt, wenden sie sich in Wahrheit gegen die finanzgerichtliche Sachverhaltsw&uuml;rdigung. Dabei ist allerdings weder von einem unzureichend aufgekl&auml;rten Sachverhalt auszugehen noch ein Versto&szlig; gegen Denkgesetze oder gegen allgemeine Erfahrungss&auml;tze ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Die Kl&auml;ger f&uuml;hren zun&auml;chst aus, das FG sei davon ausgegangen, dass weder in den gesch&auml;ftlichen Unterlagen der GmbH noch bei den Altmetallh&auml;ndlern Belege oder Indizien f&uuml;r nicht erkl&auml;rte Schrotterl&ouml;se vorhanden gewesen seien. Dies sei &#8211;nach den weiteren Darlegungen des FG&#8211; auch nicht verwunderlich, da kein an einer Straftat Beteiligter einen Beleg f&uuml;r diese Straftat wolle. Das Vorliegen einer Straftat werde also vom FG damit begr&uuml;ndet, dass es keinen Beleg daf&uuml;r gebe. Diese Art der gerichtlichen Nachweisf&uuml;hrung beinhalte einen unzul&auml;ssigen denklogischen Zirkelschluss. Durch das Fehlen von Belegen zum Nachweis der Steuerhinterziehung werde die Steuerhinterziehung nachgewiesen, weil das Fehlen der Belege typisch f&uuml;r die Steuerhinterziehung sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen diesem Vorbringen leidet das angegriffene Urteil nicht an einem &quot;denklogischen Zirkelschluss&quot;. Vielmehr hat das FG seine &Uuml;berzeugung von nicht erkl&auml;rten Erl&ouml;sen auf die &uuml;bereinstimmenden Zeugenaussagen, dass die GmbH h&auml;ufiger Schrott geliefert habe als aus der Buchf&uuml;hrung ersichtlich sei, gest&uuml;tzt. Das Fehlen (sonstiger) Belege &uuml;ber nicht erkl&auml;rte Erl&ouml;se hat es nicht zum Nachweis der Steuerhinterziehung herangezogen, vielmehr diesen Umstand in denklogisch nachvollziehbarer Weise dahingehend gew&uuml;rdigt, dass er der gerichtlichen Schlussfolgerung nicht (zwingend) entgegenstehe bzw. bei Steuerhinterziehungen auch nicht &uuml;berraschend sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Des Weiteren haben die Kl&auml;ger ger&uuml;gt, das FG habe s&auml;mtliche Zeugen f&uuml;r glaubw&uuml;rdig gehalten, obwohl sie unterschiedliche Aussagen &uuml;ber die H&auml;ufigkeit der Schrottlieferungen gemacht h&auml;tten. Wie das FG zu seiner Einsch&auml;tzung bez&uuml;glich der Glaubw&uuml;rdigkeit gekommen sei, habe es nicht dargelegt. Dabei h&auml;tten die bei der Firma B-KG angestellten Zeugen ein gemeinsames Interesse an einer naheliegenden Sachverhaltsschilderung gehabt und ihren beiden Chefs nicht widersprechen k&ouml;nnen. Demgegen&uuml;ber habe der zwischenzeitlich verrentete Zeuge W kein eigenes Interesse an einer Aussage zu erh&ouml;hten Schrotterl&ouml;sen gehabt und am 15.02.2017 keine Kenntnis von Schwarzverk&auml;ufen bekundet; dessen Zeugenaussage sei bei der gerichtlichen W&uuml;rdigung indes unber&uuml;cksichtigt geblieben. Vor diesem Hintergrund h&auml;tte sich das FG mit der Glaubw&uuml;rdigkeit der Zeugen intensiv befassen m&uuml;ssen. Die finanzgerichtlichen pauschalen Aussagen zur Glaubw&uuml;rdigkeit der Zeugen seien f&uuml;r die Feststellung des objektiven Tatbestandes einer Steuerhinterziehung nicht ausreichend. Es fehle insbesondere angesichts der unterschiedlichen Zeugenaussagen auch die Feststellung, wie hoch die vermeintliche Steuerhinterziehung in den jeweiligen Jahren gewesen sein solle. Insoweit st&uuml;tze das FG sein Urteil auf einen nicht ausreichend ermittelten Sachverhalt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vorstehenden Ausf&uuml;hrungen lassen eine &#8211;nach revisionsrechtlichen Ma&szlig;st&auml;ben&#8211; unzureichende &Uuml;berzeugungsbildung des FG nicht erkennen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(a) Das FG hat nicht etwa eine pauschale Aussage zur Glaubw&uuml;rdigkeit der Zeugen getroffen, sondern sich mit dem Vorwurf der Kl&auml;ger, die Zeugen h&auml;tten sich &#8211;u.a. wegen des Arbeitsplatzwechsels von der GmbH zur B-KG&#8211; zum Nachteil der Kl&auml;ger abgesprochen, n&auml;her auseinandergesetzt. Dabei hat es &#8211;vertretbar&#8211; gew&uuml;rdigt, dass die Zeugen auch die Herstellung von Hochsitzen durch Arbeitnehmer und mit Material der GmbH bekundet h&auml;tten, wobei deren Darstellung insoweit durch weitere objektive Belege gest&uuml;tzt werde. W&uuml;rden aber die Kl&auml;ger diesen Sachverhalt wahrheitswidrig bestreiten, so stelle ihr Hinweis auf eine angebliche Absprache zwischen den Zeugen zum Nachteil der Kl&auml;ger eine reine Schutzbehauptung dar. Dementsprechend gebe es aber auch keinen Grund f&uuml;r die Annahme, dass die Zeugen zur H&auml;ufigkeit der Leerung der Schrottcontainer nicht auch nach bestem Wissen und Gewissen die Wahrheit gesagt h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Schlussfolgerungen des FG sind &#8211;wenn auch nicht zwingend&#8211; jedenfalls m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(b) Entgegen der Behauptung der Kl&auml;ger hat der Zeuge W &#8211;in der Sitzung am 15.03.2017&#8211; nicht ausgesagt, er habe keine Kenntnis von Schwarzverk&auml;ufen gehabt und &uuml;ber solche auch nicht von anderen Mitarbeitern einmal reden geh&ouml;rt. Vielmehr hat der seinerzeit 82j&auml;hrige Zeuge &#8211;ausweislich des Sitzungsprotokolls (vgl. S.&nbsp;4 des Protokolls vom 15.03.2017; R&uuml;ckseite Bl.&nbsp;132 der FG-Akten, Band&nbsp;III)&#8211; lediglich bekundet, er sei in den Streitjahren schon in Rente gewesen, aber in der Zeit zwei- bis dreimal pro Woche in der Firma (GmbH) gewesen. Er k&ouml;nne nichts dazu sagen, wie h&auml;ufig die Schrottcontainer der GmbH geleert worden seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Au&szlig;erdem hat das FG die vorstehend getroffenen Aussagen des Zeugen nicht unber&uuml;cksichtigt gelassen, aber bei seiner W&uuml;rdigung auf die fr&uuml;here Einlassung des Zeugen W am 22.11.2016 abgestellt, nach welcher die gesch&auml;tzte Anzahl der Leerungen aller Container zusammen 52 p.a. betragen habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Mit ihrem weiteren Vorbringen, das FG st&uuml;tze sein Urteil auf einen nicht ausreichend ermittelten Sachverhalt, legen die Kl&auml;ger &#8211;soweit ersichtlich&#8211; schon keinen entscheidungserheblichen Fehler dar. Sofern die Kl&auml;ger die genaue H&ouml;he der Steuerhinterziehung im jeweiligen Streitjahr so festgestellt haben wollen, wie dies bei einer Auswertung nicht erfasster Belege m&ouml;glich w&auml;re, verkennen sie die im Streitfall gegebene Sch&auml;tzungssituation.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Die finanzgerichtliche &Uuml;berzeugungsbildung begegnet auch bez&uuml;glich des subjektiven Tatbestandes der Steuerhinterziehung keinen revisionsrechtlichen Bedenken. Die Kl&auml;ger zeigen nicht auf, inwieweit das FG von einem unzureichend aufgekl&auml;rten Sachverhalt ausgegangen w&auml;re oder mit seiner Sachverhaltsw&uuml;rdigung gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungss&auml;tze versto&szlig;en h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(a) So ist ihre Behauptung unzutreffend, dass das FG zum subjektiven Tatbestand kein Wort verliere. Das FG hat in den Entscheidungsgr&uuml;nden seines Urteils im Hinblick auf die (verl&auml;ngerte) Festsetzungsfrist ausdr&uuml;cklich auch den subjektiven Tatbestand der Steuerhinterziehung bejaht, indem es ausgef&uuml;hrt hat, der Kl&auml;ger habe die in Rede stehenden Betr&auml;ge in den Einkommensteuererkl&auml;rungen der Jahre 2001 bis 2004 &quot;vors&auml;tzlich&quot; nicht erkl&auml;rt und dadurch bewirkt, dass die Einkommensteuer der Kl&auml;ger zu niedrig festgesetzt worden sei (vgl. S.&nbsp;14 UA). Zus&auml;tzlicher Ausf&uuml;hrungen bedurfte es wegen der weiteren Urteilsbegr&uuml;ndung, die von einer Abrede zwischen Lieferanten und H&auml;ndler &uuml;ber Schwarzlieferungen ausgeht, nicht. Angesichts dessen und des Umstandes, dass die Kl&auml;ger nicht gebuchte Schrottlieferungen in Abrede stellten, war eine ausdr&uuml;ckliche gerichtliche W&uuml;rdigung, dass die Nichtangabe von Erl&ouml;sen aus Schrottverk&auml;ufen nicht aus einem buchhalterischen Vers&auml;umnis resultierte, ebenfalls entbehrlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(b) Entsprechendes gilt f&uuml;r den Einwand der Kl&auml;ger, das FG h&auml;tte aufkl&auml;ren m&uuml;ssen, ob Vorsatz nicht nur hinsichtlich einer Hinterziehung von K&ouml;rperschaftsteuer, sondern auch hinsichtlich der Verk&uuml;rzung von Einkommensteuer vorgelegen habe, zumal das Konstrukt der vGA nicht jedem Steuerpflichtigen gel&auml;ufig sei. Unabh&auml;ngig vom Begriff der vGA ist jedenfalls aufgrund einer &quot;Parallelwertung in der Laiensph&auml;re&quot; davon auszugehen, dass dem Kl&auml;ger, der sowohl Gesellschafter als auch Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer einer GmbH war, bewusst sein musste und er auch wollte, dass die Erl&ouml;se aus den Schwarzlieferungen nicht nur bei der K&ouml;rperschaftsteuer, sondern auch bei seiner Einkommensteuer nicht erfasst wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>g) Die Revision bleibt auch mit dem Einwand erfolglos, der Einkommensteuerbescheid 2001 habe gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin wegen Ablaufs der Festsetzungsfrist nicht mehr ge&auml;ndert werden d&uuml;rfen, da das FG nur von einer Steuerhinterziehung durch den Kl&auml;ger, nicht aber durch die Kl&auml;gerin ausgegangen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinsichtlich der Frage der verl&auml;ngerten Festsetzungsfrist wegen Steuerhinterziehung (&sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 AO) bei Eheleuten gen&uuml;gt es f&uuml;r deren Anwendung, wenn (nur) einem der zusammenveranlagten Ehegatten eine Steuerhinterziehung vorzuwerfen ist. Hat sich ein Ehegatte darauf beschr&auml;nkt, die gemeinsame Steuererkl&auml;rung nur zu unterschreiben, ohne zugleich selbst eine Steuerhinterziehung zu begehen, so hindert das zwar eine Inanspruchnahme als Haftungsschuldner nach &sect;&nbsp;71 AO, &auml;ndert indes nichts an der Hinterziehung des Steueranspruchs als solchem (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 20.08.2010&nbsp;&#8211; IX&nbsp;B&nbsp;41\/10, BFH\/NV 2010, 2239, Rz&nbsp;3; vom 19.02.2008&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;B&nbsp;49\/07, BFH\/NV 2008, 1158, unter 2.b; vom 30.03.2005&nbsp;&#8211; IV&nbsp;B&nbsp;161\/03, juris, unter 2.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vor diesem Hintergrund konnte das FG im Urteil uner&ouml;rtert lassen, ob bei der Kl&auml;gerin, die mit dem Kl&auml;ger f&uuml;r die Streitjahre zusammenveranlagt wurde, ebenfalls von Steuerhinterziehung auszugehen sei. Da es f&uuml;r die verl&auml;ngerte Festsetzungsfrist nicht darauf ankommt, wer die Steuerhinterziehung begangen hat, weil die Steuerhinterziehung dem Steueranspruch anhaftet, muss auch der Gesamtschuldner, der an der Steuerhinterziehung nicht beteiligt war, die Steuerhinterziehung des anderen Gesamtschuldners gegen sich gelten lassen (vgl. auch Banniza in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;169 AO Rz&nbsp;65). Dies gilt im Streitfall f&uuml;r die Kl&auml;gerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>h) Die R&uuml;ge willk&uuml;rlicher W&uuml;rdigung von Zeugenaussagen durch das FG ist ebenfalls unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Wie oben dargelegt, ist die revisionsrechtliche &Uuml;berpr&uuml;fung der finanzgerichtlichen &Uuml;berzeugungsbildung darauf beschr&auml;nkt, ob das FG entweder von einem unzureichend aufgekl&auml;rten Sachverhalt ausgegangen ist oder mit seiner Sachverhaltsw&uuml;rdigung gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungss&auml;tze versto&szlig;en hat. Die Schlussfolgerungen des FG haben schon dann Bestand, wenn sie zwar nicht zwingend, aber m&ouml;glich sind (vgl. Senatsurteil in BFH\/NV 2003, 1031, unter II.2.b&nbsp;aa).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>66<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vor diesem Hintergrund ist im Hinblick auf die von den Kl&auml;gern ger&uuml;gte Willk&uuml;r eine revisionsrechtliche Pr&uuml;fung dahingehend vorzunehmen, ob das FG den Rahmen einer jedenfalls m&ouml;glichen (vertretbaren) Schlussfolgerung verlassen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>67<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dies ist zu verneinen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>68<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Wenn die Kl&auml;ger behaupten, das FG sei der Auffassung gewesen, dass die Hinzusch&auml;tzungen nicht erkl&auml;rter Erl&ouml;se durch das FA in allen Streitjahren zutreffend erfolgt seien, ist dies nicht richtig. Die gerichtliche Aussage bezieht sich allein auf die vom FA &quot;hinzugesch&auml;tzte Anzahl der Containerlieferungen&quot; (vgl. S.&nbsp;19 UA), jedoch nicht auf die Erl&ouml;se.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>69<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Der Einwand der Kl&auml;ger, das FG habe sich nicht dazu ge&auml;u&szlig;ert, weshalb der Zeuge S ein besonderes Interesse an der Beobachtung der Abholungen gehabt haben solle, trifft ebenfalls nicht zu. Vielmehr hat es ausgef&uuml;hrt, dass dieser Zeuge urspr&uuml;nglich den Betrieb habe &uuml;bernehmen wollen, so dass er naturgem&auml;&szlig; daran interessiert gewesen sei, f&uuml;r die kommenden Preisverhandlungen mit dem Kl&auml;ger die tats&auml;chlichen Einnahmen des Betriebs einschlie&szlig;lich der Schrotterl&ouml;se zu kennen. Mit seinen Ausf&uuml;hrungen hat das FG nachvollziehbar erkl&auml;rt, warum es den Bekundungen des Zeugen S zur Anzahl der Schrottlieferungen gegen&uuml;ber den anderen Zeugenangaben den Vorrang einger&auml;umt hat und weshalb es trotz des erheblichen Zeitablaufs zwischen den Vorg&auml;ngen und der m&uuml;ndlichen Verhandlung von der Zuverl&auml;ssigkeit des Erinnerten ausgegangen ist. Soweit die Kl&auml;ger diese (m&ouml;gliche) Wertung mit der Begr&uuml;ndung in Zweifel ziehen wollen, jedenfalls nach ihrem Vorbringen sei der Zeuge ohnehin bis 2004 f&uuml;r die Organisation der Schrottabholungen und die damit verbundenen Preisverhandlungen zust&auml;ndig gewesen, w&uuml;rde dieser Umstand nichts an dem besonderen Interesse des Zeugen &auml;ndern. Es spr&auml;che vielmehr sogar f&uuml;r die Richtigkeit seiner Angaben &uuml;ber die Schrottlieferungen. Hinzu kommt, dass nach den Feststellungen des FG s&auml;mtliche Briefe der Altmetallh&auml;ndler entgegen fr&uuml;herer Praxis den Kl&auml;gern unge&ouml;ffnet vorzulegen waren und damit der Eingang von Schecks und ihre H&ouml;he den B&uuml;roangestellten nicht mehr bekannt werden konnte (vgl. S.&nbsp;19 UA). Damit war der Zeuge &#8211;nach finanzgerichtlicher W&uuml;rdigung&#8211; jedenfalls nicht in die Vereinnahmung der Schwarzerl&ouml;se einbezogen, so dass er lediglich &uuml;ber die von ihm beachtete Anzahl der Schrottlieferungen eine Einsch&auml;tzung der Gesamteinnahmen der GmbH (einschlie&szlig;lich der Schwarzerl&ouml;se) vornehmen konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>70<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Das weitere Vorbringen, das FG habe nicht festgestellt, wie h&auml;ufig der Zeuge S im B&uuml;ro gewesen sei, um die Containerabholungen zu verfolgen, beinhaltet sinngem&auml;&szlig; die R&uuml;ge eines unzureichend aufgekl&auml;rten Sachverhaltes durch das FG, welches auf dieser Grundlage seine W&uuml;rdigung so nicht habe vornehmen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>71<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die R&uuml;ge greift indes nicht durch. Das FG hat nicht darauf abgestellt, dass der Zeuge jede Leerung selbst gesehen hat. Daher war es nicht angezeigt, den Zeugen &#8211;wie die Kl&auml;ger meinen&#8211; nach seinen B&uuml;roanwesenheiten zu befragen. Vielmehr hat das FG f&uuml;r ma&szlig;geblich erachtet, dass der Zeuge im B&uuml;ro und damit an einer Stelle t&auml;tig gewesen sei, die mit jeder Containerleerung befasst gewesen sei. Die Mitarbeiter im B&uuml;ro h&auml;tten die Aufgabe gehabt, nach entsprechender Benachrichtigung durch den Produktionsbereich die Leerung voller Container zu veranlassen (vgl. S.&nbsp;19 UA). Mithin hat das FG &#8211;&uuml;berzeugend&#8211; auf den konkreten Arbeitsbereich des Zeugen verwiesen, der ihm eine umfassende Erfassung der Anzahl der Containerleerungen &#8211;ggf. auch &uuml;ber schriftliche Aufzeichnungen anderer B&uuml;romitarbeiter w&auml;hrend seiner Abwesenheit&#8211; erm&ouml;glichte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>72<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Auch der Einwand der Kl&auml;ger, die Ausf&uuml;hrungen des FG, die Zeugen Sch, K und R h&auml;tten keinen Grund gehabt, auf die H&auml;ufigkeit der Containerleerungen zu achten, seien nicht nachvollziehbar und spekulativ, trifft nicht zu. Die W&uuml;rdigung des FG ist &#8211;was revisionsrechtlich ma&szlig;geblich ist&#8211; m&ouml;glich, im &Uuml;brigen gut vertretbar. Bei den in der Produktion t&auml;tig gewesenen Zeugen sei &#8211;so das FG&#8211; nur ein auf die rechtzeitige Entleerung der Container gerichtetes Interesse gegeben gewesen. Einen (besonderen) Grund daf&uuml;r, &#8211;wie der Zeuge S&#8211; auch auf die H&auml;ufigkeit der Containerleerungen zu achten, hat es nicht gesehen; einen solchen haben auch die Kl&auml;ger nicht anf&uuml;hren k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>73<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(5) Ebenfalls m&ouml;glich ist die finanzgerichtliche W&uuml;rdigung der besonderen Glaubhaftigkeit der Angaben des Zeugen S auch mit Blick auf dessen Angaben bei verschiedenen Vernehmungen und seinen Aussagen in den Sitzungen des FG vom 22.11.2016 und vom 15.02.2017. Soweit die Kl&auml;ger auf Unterschiede bei den Zeugenangaben hinweisen, lag es im Rahmen vertretbarer Einsch&auml;tzung des FG, von den in beiden gerichtlichen Sitzungen get&auml;tigten, im Wesentlichen &uuml;bereinstimmenden und auch beeideten Angaben des Zeugen S auszugehen. Den Einwand, dass auf der Grundlage dieser Angaben die vermeintlich abgeholte Schrottmenge teilweise die eingekaufte Metallmenge &uuml;bersteigen w&uuml;rde, hatten die Kl&auml;ger bereits erstinstanzlich erhoben, so dass er vom FG ber&uuml;cksichtigt werden konnte. Insoweit war jedenfalls eine finanzgerichtliche W&uuml;rdigung m&ouml;glich, einerseits die Zeugenaussage &quot;als Ausgangspunkt der Sch&auml;tzung&quot; f&uuml;r glaubhaft zu erachten und andererseits den Unsicherheiten &#8211;wie es das FA in der Einspruchsentscheidung z.B. im Hinblick auf die Frage eines Zwei- oder Drei-Schichtbetriebs getan hat&#8211; durch den Ansatz deutlich geringerer Zahlen Rechnung zu tragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>74<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(6) Soweit die Kl&auml;ger geltend machen, die Beweisw&uuml;rdigung des FG sei deshalb willk&uuml;rlich, weil das FG nicht dargelegt habe, warum die Beweisaufnahme keine Grundlage f&uuml;r die Sch&auml;tzung sein k&ouml;nne, trifft dies nicht zu. Wie bereits ausgef&uuml;hrt, hat das FG die Zeugenaussagen im Zusammenhang mit den Schrotterl&ouml;sen nicht als unbeachtlich angesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>75<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>i) Wenn die Kl&auml;ger im Zusammenhang mit der Sch&auml;tzung meinen, in Bezug auf die Glaubw&uuml;rdigkeit der Zeugen h&auml;tte auch die &#8211;als Anlage zur Klageschrift beigef&uuml;gte&#8211; Erkl&auml;rung des Zeugen We vom 21.11.2009 Ber&uuml;cksichtigung finden m&uuml;ssen, der erkl&auml;rt gehabt habe, dass er unter dem Druck der anderen Zeugen hinsichtlich der Schrottabholungsh&auml;ufigkeit die Unwahrheit gesagt habe, kann der Senat dem nicht folgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>76<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es liegt schon keine schriftliche Erkl&auml;rung des Herrn We vor. Der Klagebegr&uuml;ndungsschrift vom 18.07.2014 ist nur eine handschriftliche Erkl&auml;rung der Kl&auml;ger selbst beigef&uuml;gt, die vom 21.11.2009 datiert (vgl. Bl.&nbsp;60 der FG-Akten, Band&nbsp;I). Diese lautet wie folgt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>77<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&quot;Um ca. 9:05 erschien Herr We mit den Worten &quot;Ich habe Dir etwas Mittzuteilen das ich mit der ganzen Bande (S u. Co.) nichts mehr zu tun haben m&ouml;chte das die Aussagen vor dem Gericht in L abgesprochen wurden und ihn zu einer Falschaussage gezwungen wurde. Der Grund mein Sohn war ja bei S besch&auml;ftigt. Da ich mich auf keine weiteren Diskussionen eingelassen habe und keine Zeit hatte wegen der Vorladung verabschiedete sich Herr We mit den Worten ich komme wieder und werde Ihnen noch mehr erz&auml;hlen.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>78<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Offensichtlich hat das FG &#8211;die angebliche Erkl&auml;rung des Herrn We wird als Beteiligtenvorbringen der Kl&auml;ger im Rahmen des Tatbestandes wiedergegeben (vgl. S.&nbsp;11 UA)&#8211; diesen Notizen der Kl&auml;ger keine weitere Bedeutung beigemessen, was angesichts ihres wenig aussagekr&auml;ftigen Inhalts keinen Bedenken begegnet. In dem Schriftsatz vom 18.07.2014 wird Herr We von den Kl&auml;gern selbst nicht als einer der Zeugen angef&uuml;hrt, die im Zusammenhang mit den Schrotterl&ouml;sen der GmbH Angaben gemacht h&auml;tten. Er soll lediglich eine Aussage &uuml;ber die Herstellung von Hochsitzen (12 bis 13) getroffen haben. Eine Erheblichkeit f&uuml;r die Frage der Schrottlieferungen ist weder dargetan noch sonst ersichtlich. Im &Uuml;brigen ist eine Zeugeneinvernahme des Herrn We, bei dem aufgrund schwerer Erkrankungen Einschr&auml;nkungen der Kognition und erhebliche k&ouml;rperliche Behinderungen bestanden, vom FG nicht durchgef&uuml;hrt worden, ohne dass dies von den Kl&auml;gern ger&uuml;gt worden w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>79<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>j) Schlie&szlig;lich greifen auch die Einwendungen der Kl&auml;ger, das FG sei rechtsfehlerhaft davon ausgegangen, in der GmbH seien Hochsitze f&uuml;r die Eigenjagd der Kl&auml;ger hergestellt worden und die damit verbundenen betrieblichen Aufwendungen seien als vGA zu bewerten, nicht durch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>80<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Kl&auml;ger r&uuml;gen, dass es auch f&uuml;r die Herstellung von Hochsitzen keine Hinweise in den B&uuml;chern, sondern wiederum nur Zeugenaussagen gebe. Das FG halte die (widerspr&uuml;chlichen) Aussagen f&uuml;r glaubw&uuml;rdig, k&ouml;nne aber dennoch nicht erkl&auml;ren, wo die Hochsitze geblieben seien. Es spekuliere, sie k&ouml;nnten verkauft worden sein. Dies sei f&uuml;r eine ordnungsgem&auml;&szlig;e Sachverhaltsermittlung nicht ansatzweise ausreichend. Das FG konstruiere passende Hypothesen, die dann ohne jegliche Feststellung als wahr unterstellt w&uuml;rden. Das FG habe damit in eklatanter Weise gegen seine Pflicht zur Erforschung des Sachverhalts versto&szlig;en und sein Urteil einseitig zu Lasten der Kl&auml;ger auf Hypothesen aufgebaut.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>81<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Vorwurf der Kl&auml;ger, das FG habe gegen die ihm obliegende Sachaufkl&auml;rungspflicht (&sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 FGO) versto&szlig;en, ist schon nicht in einer &sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b FGO gen&uuml;genden Weise dargelegt worden. Hierzu w&auml;re u.a. aufzuzeigen gewesen, aus welchen Gr&uuml;nden sich dem FG unter Zugrundelegung seines Rechtsstandpunkts eine weitere Sachaufkl&auml;rung oder Beweiserhebung auch ohne einen entsprechenden Antrag der durch einen Rechtsanwalt vertretenen Kl&auml;ger h&auml;tte aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen, welche entscheidungserheblichen Tatsachen sich bei einer weiteren Sachaufkl&auml;rung oder Beweiserhebung voraussichtlich ergeben h&auml;tten und inwiefern eine weitere Aufkl&auml;rung des Sachverhalts auf der Grundlage des materiell-rechtlichen Standpunkts des FG zu einer anderen Entscheidung h&auml;tte f&uuml;hren k&ouml;nnen (vgl. BFH-Urteil vom 14.03.2007&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;59\/04, BFH\/NV 2007, 1838, Rz&nbsp;11).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>82<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Daran fehlt es hier. Insbesondere ist nicht dargetan, aus welchen Gr&uuml;nden das FG eine Aufkl&auml;rung des Verbleibs der Hochsitze auf der Grundlage seines materiell-rechtlichen Standpunkts h&auml;tte vornehmen m&uuml;ssen. H&auml;tten die Kl&auml;ger die Auffassung des FG herausgearbeitet, w&auml;re deutlich geworden, dass das FG bez&uuml;glich der nicht erfassten Hochsitze auf Kosten der GmbH von vGA an den Kl&auml;ger ausgegangen ist. In welcher Weise die zugewendeten Hochsitze vom Kl&auml;ger nachfolgend verwendet worden sind, bedurfte daher keiner Aufkl&auml;rung und Entscheidung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>83<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Angriffe der Kl&auml;ger gegen die Beweisw&uuml;rdigung in Bezug auf den Komplex &quot;Hochsitz&quot; durch das FG zeigen keinen revisionsrechtlich beachtlichen Versto&szlig; auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>84<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Soweit die Kl&auml;ger geltend machen, das FG habe sich hinsichtlich der Glaubw&uuml;rdigkeit der Zeugen nicht ausreichend mit den Widerspr&uuml;chen in deren Aussagen befasst, vermag der Senat nicht der Einsch&auml;tzung der Kl&auml;ger zu folgen, die vom FG gewonnene &Uuml;berzeugung sei weder verstandesm&auml;&szlig;ig einsichtig noch logisch nachvollziehbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>85<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat &#8211;vertretbar&#8211; die Glaubw&uuml;rdigkeit der Zeugen vor allem damit begr&uuml;ndet, dass Belege existierten, die die Darstellung der Zeugen &uuml;ber die Herstellung von Hochsitzen bei der GmbH st&uuml;tzten. Hierf&uuml;r spr&auml;chen Lieferscheine und Rechnungen der V-KG &uuml;ber Holzlieferungen und die daraus ersichtlichen Ma&szlig;e der nach den Vorgaben der GmbH zugeschnittenen Holzplatten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>86<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der Behauptung der Kl&auml;ger, die Berechnungen des FG zur Herstellung von Hochsitzen gingen zwar m&ouml;glicherweise theoretisch auf, seien jedoch &#8211;wie sie dem FG bereits mit einer grafischen Darstellung gezeigt h&auml;tten&#8211; in der Praxis nicht durchf&uuml;hrbar, ist nach den nachvollziehbaren Darlegungen des FG in seinem Urteil (S.&nbsp;17&nbsp;f. UA) die Herstellung unter Verwendung der Holzplatten jedenfalls m&ouml;glich. Damit konnte das FG den spezifischen Holzeinkauf in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise als objektiven Beleg f&uuml;r die Hochsitzherstellung bewerten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>87<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dem Grundsatz der freien tatrichterlichen &Uuml;berzeugungsbildung konnte es diesen Umstand sowie die &Uuml;bereinstimmung der Zeugenaussagen bez&uuml;glich der Konstruktion der Hochsitze (Stahlgestell mit Holzkanzel) als durchgreifend ansehen (vgl. S.&nbsp;27 UA), auch soweit die Zeugenangaben in (Rand-)Bereichen, z.B. &uuml;ber den Transport, unterschiedlich ausgefallen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>88<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Insbesondere hat sich das FG auch mit dem zentralen Einwand der Kl&auml;ger, das von der V-KG bezogene Holz habe als Ersatz f&uuml;r die Arbeitsfl&auml;che auf den Montagetischen und zur Absicherung der Plane auf der Ladefl&auml;che der Lkw gegen die scharfkantigen Bleche gedient, auseinandergesetzt, ist jedoch &#8211;in vertretbarer Weise&#8211; zu einem anderen Ergebnis gekommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>89<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Die weitere R&uuml;ge, das FG setze sich &#8211;ohne entsprechende Feststellungen&#8211; &uuml;ber den Vortrag der Kl&auml;ger zur Notwendigkeit des Austauschs von Arbeitsfl&auml;chen hinweg, ist unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>90<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat hierzu &#8211;den Senat &uuml;berzeugend&#8211; ausgef&uuml;hrt, es sei auff&auml;llig, dass das Holz nicht regelm&auml;&szlig;ig gekauft worden sei, obwohl sich an der Arbeitsweise in dem Betrieb w&auml;hrend des gesamten Pr&uuml;fungszeitraums nichts Grundlegendes ge&auml;ndert habe. In den Jahren 2001 und 2002 sei im Gegensatz zu den Jahren 2003 bis 2005 &uuml;berhaupt kein Holz angeschafft worden. Dieser Umstand spreche auch dagegen, dass das Holz zum Schutz der Lkw-Planen vor scharfkantigen Blechen genutzt worden sei (vgl. S.&nbsp;18 UA).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>91<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision setzt sich mit dieser Begr&uuml;ndung nicht auseinander, sondern behauptet lediglich, dass die L&auml;nge der Arbeitsfl&auml;chen deutlich &uuml;ber 40&nbsp;m gelegen habe und der Verbrauch der in Rede stehenden Holzmenge (ca.&nbsp;130&nbsp;qm) daher nachvollziehbar sei, wenn die Arbeitsfl&auml;chen alle drei Jahre ausgetauscht werden m&uuml;ssten. Auch hiernach bleibt jedoch das Revisionsvorbringen unschl&uuml;ssig, da die vom FG angesprochene Auff&auml;lligkeit des unregelm&auml;&szlig;igen Holzeinkaufs nicht beseitigt ist. Auf der Grundlage dieses Vorbringens w&auml;re &#8211;im Falle eines dreij&auml;hrigen Turnus&#8211; im Streitzeitraum ein zweimaliger Holzeinkauf erforderlich gewesen, entweder in den Jahren 2001 und 2004 oder in den Jahren 2002 und 2005. Demgegen&uuml;ber wurde &#8211;wie das FG festgestellt hat&#8211; in 2001 und 2002 kein Holz angeschafft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>92<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die R&uuml;ge einer willk&uuml;rlichen Sch&auml;tzung der Schrotterl&ouml;se durch das FG ist ebenfalls unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>93<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach st&auml;ndiger h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung m&uuml;ssen die im Wege der Sch&auml;tzung von Besteuerungsgrundlagen nach &sect;&nbsp;162 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO gewonnenen Sch&auml;tzungsergebnisse schl&uuml;ssig, wirtschaftlich m&ouml;glich und vern&uuml;nftig sein (vgl. Senatsurteil vom 20.03.2017&nbsp;&#8211; X&nbsp;R&nbsp;11\/16, BFHE 258, 272, BStBl II 2017, 992, unter II.3.a; BFH-Urteil vom 25.04.2017&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;52\/13, BFHE 258, 53, BStBl II 2017, 949, unter II.1.e&nbsp;bb&nbsp;aaa). Deshalb sind einerseits alle m&ouml;glichen Anhaltspunkte zu beachten und alle M&ouml;glichkeiten auszusch&ouml;pfen, um im Rahmen des der Finanzbeh&ouml;rde bzw. dem FG Zumutbaren die Besteuerungsgrundlagen wenigstens teilweise zu ermitteln. Auf der anderen Seite ist auch das Ma&szlig; der Verletzung der dem Steuerpflichtigen obliegenden Mitwirkungspflichten zu ber&uuml;cksichtigen (vgl. Senatsbeschluss vom 26.02.2018&nbsp;&#8211; X&nbsp;B&nbsp;53\/17, BFH\/NV 2018, 820, Rz&nbsp;7).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>94<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben zeigt das Vorbringen der Kl&auml;ger keinen im Revisionsverfahren beachtlichen Fehler auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>95<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Sie machen geltend, dass die Sch&auml;tzung des FG nur f&uuml;r 2003 vorgenommen und das Sch&auml;tzungsergebnis dann auf die Jahre 2001 bis 2004 &uuml;bertragen worden sei. Eine solche &Uuml;bertragung sei unzul&auml;ssig, da nur eine Sch&auml;tzung f&uuml;r jedes Veranlagungsjahr auf der Grundlage s&auml;mtlicher bekannten Umst&auml;nde zu einem m&ouml;glichst realit&auml;tsgerechten Ergebnis f&uuml;hre. Die &Uuml;bertragung einer f&uuml;r ein Jahr angewandten Sch&auml;tzungsmethode auf andere Veranlagungsjahre sei ein &quot;recht grober Klotz&quot;, der dem Anspruch einer sachgerechten Besteuerung in den anderen Jahren entgegenstehe. Es sei denklogisch ausgeschlossen und w&auml;re ggf. ein purer Zufall, wenn die Sch&auml;tzung eines Jahres auch zu einer realit&auml;tsgerechten Sch&auml;tzung im anderen Jahr f&uuml;hren w&uuml;rde. Es sei auch nicht ersichtlich, warum eine &Uuml;bertragung der Sch&auml;tzungsmethode erforderlich gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>96<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Demgegen&uuml;ber ist die Sch&auml;tzung des FG, auch soweit sie infolge der Annahme der Steuerhinterziehung verengt war, da dann &#8211;wie das FG erkannt hat (vgl. S.&nbsp;15 UA)&#8211; die Verletzung von Mitwirkungspflichten keine Sch&auml;tzung an der oberen Grenze des f&uuml;r den Einzelfall zu beachtenden Sch&auml;tzungsrahmens erlaubt (vgl. BFH-Urteil vom 07.11.2006&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;81\/04, BFHE 215, 66, BStBl II 2007, 364, unter II.1.d), nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>97<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Im Streitfall ist das FG zu der vertretbaren Einsch&auml;tzung gelangt, dass der Kl&auml;ger in den Streitjahren aufgrund einer Absprache mit den Altmetallh&auml;ndlern Schrottlieferungen der GmbH ohne buch- und belegm&auml;&szlig;ige Erfassung vorgenommen und hieraus Schwarzerl&ouml;se erzielt hat. Angesichts dieser Umst&auml;nde waren die M&ouml;glichkeiten einer weitergehenden Ermittlung der Besteuerungsgrundlagen von vornherein begrenzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>98<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger haben zwar im finanzgerichtlichen Verfahren vorgetragen, aus den Zeugenaussagen erg&auml;ben sich abwegig hohe Schrottanteile, die ein metallverarbeitender Betrieb nicht verkraften k&ouml;nne. Die Investitionen in Laserschneidmaschinen rechneten sich nur, weil damit ein extrem kleiner Schrottanteil, &uuml;blich seien 2 bis 10&nbsp;%, erarbeitet werde. Das FG ist aber &#8211;in Anlehnung an die vom FA hinzugesch&auml;tzte Anzahl von Containerlieferungen&#8211; von erheblich geringeren Schrottmengen ausgegangen, so dass der von den Kl&auml;gern gegen&uuml;ber den Zeugenaussagen erhobene Einwand nicht mehr verfing.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>99<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dar&uuml;ber hinaus hat das FG erwogen, ob eine Aufkl&auml;rungsm&ouml;glichkeit mit gr&ouml;&szlig;erer Gewissheit hinsichtlich der angefallenen Schrottmengen best&uuml;nde, dies aber nachvollziehbar verneint. Es war nicht der Ansicht, dass eine Nachkalkulation des Schrottanfalls anhand der Ausgangsrechnungen der GmbH f&uuml;r die hergestellten Produkte geeignet sei, verl&auml;ssliche Zahlen zu den Schrottmengen zu liefern. In dieser Einsch&auml;tzung hat es sich auch deshalb best&auml;rkt gesehen, da die Kl&auml;ger auf ausdr&uuml;ckliche gerichtliche Nachfrage erkl&auml;rt hatten, die Einholung eines entsprechenden Gutachtens nicht zu beantragen. Ebenso lasse &#8211;so das FG weiter&#8211; die Verwendung von Coils, bei denen das Material &ouml;konomischer eingesetzt werden k&ouml;nne als bei Tafelblechen, keine sicheren R&uuml;ckschl&uuml;sse auf den Schrottanfall zu. Dies ergebe sich schon dadurch, dass die GmbH auf ihren Baustellen gelegentlich auch Altanlagen demontiert und entsorgt habe. &Uuml;ber diese nicht aus eigener Produktion stammenden Schrottmengen gebe es jedoch keine Aufzeichnungen. Ein Zusammenhang zwischen den eingekauften Stahlmengen auf Coils und als Tafelblech einerseits und den Schrottmengen andererseits sei auch dem Vortrag der Kl&auml;ger, wie er sich aus der Darstellung in dem Schriftsatz vom 11.01.2017 ergebe, nicht zu entnehmen. Auch diese Wertung hat das FG nachvollziehbar im angegriffenen Urteil im Einzelnen begr&uuml;ndet (vgl. S.&nbsp;20&nbsp;f. UA).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>100<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Schlie&szlig;lich tr&auml;gt die Revision &#8211;au&szlig;er der blo&szlig;en Behauptung, das FG h&auml;tte f&uuml;r jedes Jahr eine eigene Sch&auml;tzungsmethode anwenden m&uuml;ssen&#8211; selbst nicht vor, welche anderen (sichereren) M&ouml;glichkeiten der Sch&auml;tzung bestanden h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>101<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Im &Uuml;brigen handelt es sich bei der Sch&auml;tzung selbst und insbesondere auch bei der Frage, welche Sch&auml;tzungsmethode dem Ziel am besten gerecht wird, die Besteuerungsgrundlagen durch Wahrscheinlichkeits&uuml;berlegungen so zu bestimmen, dass sie der Wirklichkeit m&ouml;glichst nahe kommen, grunds&auml;tzlich um Tatsachenfeststellungen des FG. Das Revisionsgericht ist daran nach Ma&szlig;gabe des &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden, d.h., es pr&uuml;ft lediglich auf Rechtsversto&szlig;, insbesondere auf Versto&szlig; gegen die Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze, sofern nicht in Bezug auf die tats&auml;chlichen Feststellungen des FG zul&auml;ssige und begr&uuml;ndete Revisionsgr&uuml;nde vorgebracht sind (vgl. BFH-Urteile vom 22.07.2010&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;30\/08, BFHE 230, 397, BStBl II 2011, 210, unter II.1.c; vom 24.11.1988&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;150\/86, BFH\/NV 1989, 416, unter 1.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>102<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger haben weder aufgezeigt noch ist erkennbar, aus welchen Gr&uuml;nden die vom FG verwandte Sch&auml;tzungsmethode nicht (mehr) vertretbar sein sollte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>103<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Vorbringen der Kl&auml;ger, das FG habe nur eine Sch&auml;tzung f&uuml;r das Jahr 2003 vorgenommen und das Sch&auml;tzungsergebnis auf die Jahre 2001 bis 2004 &uuml;bertragen, ist bereits unzutreffend. Vielmehr hat das FG die Sch&auml;tzungen des FA f&uuml;r die Jahre 2003 und 2004 &uuml;bernommen und den sich f&uuml;r das Jahr 2003 ergebenden Faktor (aus den gebuchten und zugesch&auml;tzten Schrottlieferungen) auf die Streitjahre 2001 und 2002, den sich f&uuml;r das Jahr 2004 ergebenden Faktor (aus den gebuchten und zugesch&auml;tzten Schrottlieferungen) auf das Streitjahr 2005 &uuml;bertragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>104<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch stellt es &#8211;entgegen dem Vorbringen der Kl&auml;ger&#8211; keinen &quot;denklogischen&quot; Fehler dar, dass das FG Erkenntnisse aus den Jahren 2003 und 2004 auf die anderen Streitjahre &uuml;bertragen hat. Darin liegt nicht ein Versto&szlig; gegen den von den Kl&auml;gern sinngem&auml;&szlig; formulierten Erfahrungssatz, dass das betriebliche Ergebnis eines Jahres realistischerweise nie exakt dem Ergebnis eines anderen Jahres entspreche. Vielmehr hat das FG lediglich den Versuch unternommen, den bei der GmbH bestehenden betrieblichen Gegebenheiten &#8211;das bei diesem Betrieb (durch Sch&auml;tzung) gefundene Verh&auml;ltnis zwischen gebuchtem und nicht gebuchtem Schrott&#8211; durch &Uuml;bernahme des Faktors in zeitlich angrenzende Jahre und den einer Sch&auml;tzung innewohnenden Unsicherheiten Rechnung zu tragen. Im &Uuml;brigen hat das FG mit dieser abgewandelten Sch&auml;tzungsmethode gerade die &quot;individuellen steuerlichen Umst&auml;nde&quot; der Streitjahre 2001, 2002 und 2005 ber&uuml;cksichtigt, indem es den Faktor auf die bekannten gebuchten Schrotterl&ouml;se dieser Streitjahre angewendet hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>105<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Keinen revisionsrechtlichen Bedenken begegnet auch die Sch&auml;tzung in Bezug auf die Hochsitze.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>106<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Soweit die Kl&auml;ger in diesem Zusammenhang ihren Einwand wiederholen, das FG habe die Notwendigkeit des Austauschs von Arbeitsfl&auml;chen in Abrede gestellt, wird auf die vorstehenden Ausf&uuml;hrungen Bezug genommen. Es liegt kein Versto&szlig; gegen &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;1 FGO vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>107<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Es ist auch nicht ersichtlich, dass das FG den Wert der vGA in nicht mehr vertretbarer Weise gesch&auml;tzt h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>108<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Kl&auml;ger machen geltend, das FG habe sich zur Berechnung des Holzverbrauchs f&uuml;r Hochsitze auf eine &uuml;bliche Hochsitzgr&ouml;&szlig;e berufen, wie sie auf der Internetseite www.hochsitzshop24.de abrufbar sei. Die dort angegebenen Hochsitze h&auml;tten jedoch bei der vom FG zugrunde gelegten Gr&ouml;&szlig;e nur einen Neupreis von 299&nbsp;EUR. Wenn schon Bezug auf bestimmte Hochsitze genommen werde, dann m&uuml;ssten aber auch die dazu angegeben Preise verwendet werden. Die Berechnung der vom FG unterstellten Hochsitze mit den von den Kl&auml;gern bisher angesetzten Werten sei fehlerhaft, da das FG nicht einmal wisse, wie hoch diese Hochsitzkanzeln der Kl&auml;ger seien. Das FG habe also auch seine Pflicht zur Sachverhaltsermittlung verletzt und denklogisch nicht miteinander verbundene Gegenst&auml;nde und Preise in Beziehung gesetzt. Die gew&auml;hlte Sch&auml;tzungsmethode sei weder geeignet noch werde mit ihr ein vern&uuml;nftiges und der Wirklichkeit entsprechendes Ergebnis erzielt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>109<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Demgegen&uuml;ber ist festzustellen, dass das FG zun&auml;chst zu beziffern versucht hat, welcher Aufwand der GmbH durch die Anfertigung der Hochsitze entstanden sei. Hiervon hat es aber wegen verschiedener unbekannter Gr&ouml;&szlig;en bei den Material-, Personal- und weiteren Sachkosten nachvollziehbar Abstand genommen. Vor diesem Hintergrund ist es nicht zu beanstanden, wenn sich das FG an dem Wert anderer Hochsitze orientiert hat. Aufgrund der h&ouml;herwertigen Bauweise der in Rede stehenden Hochsitze (mit geschwei&szlig;tem Stahlgestell) hat das FG nicht auf den Kaufpreis der Hochsitze aus dem Angebot der Firma Hochsitzshop24 abgestellt, sondern sich &#8211;vertretbar&#8211; an dem Wert (800&nbsp;EUR) orientiert, den der Kl&auml;ger f&uuml;r jeden der in seiner Aufstellung &quot;Maschinen\/Fahrbinde&quot; vom 08.11.2005 aufgef&uuml;hrten 15&nbsp;Hochsitze, die er eigenen Angaben zufolge beim Erwerb der Jagd &uuml;bernommen habe, selbst angegeben hat. Dabei ist es &#8211;entgegen dem von den Kl&auml;gern vermittelten Eindruck&#8211; nicht rein spekulativ von einer Vergleichbarkeit der Hochsitze ausgegangen, sondern hat seine Einsch&auml;tzung auf die ihm vorliegenden Fotos gest&uuml;tzt. In Auswertung dieser Fotos hat das FG festgestellt, dass es sich um schon &auml;ltere, teilweise erhebliche Verwitterungsspuren aufweisende Hochsitze mit &uuml;berwiegend auf Holzgestellen angebrachten Kanzeln handele. Die Holzgestelle seien in einfachster Konstruktion aus Baumst&auml;mmen, Rundh&ouml;lzern und Brettern gezimmert; teilweise seien Holzgestelle auch durch geschraubte, nicht geschwei&szlig;te Stahlgestelle ersetzt worden. Wenn der Kl&auml;ger diesen Hochsitzen noch einen Wert von durchschnittlich 800&nbsp;EUR beigemessen habe, erscheine der Ansatz von 928&nbsp;EUR brutto als Durchschnittswert f&uuml;r die neuen &#8211;in der GmbH gefertigten&#8211; Hochsitze mit (h&ouml;herwertigem) geschwei&szlig;ten Stahlgestell nicht als zu hoch. Dies gelte selbst dann nicht, wenn zwei Kanzeln, wie der Zeuge R ausgesagt habe, ohne Gestell angefertigt worden seien und nur die restlichen acht Hochsitze aus neuen Kanzeln auf einem geschwei&szlig;ten Stahlgestell bestanden h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>110<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Angesichts dieser Ausf&uuml;hrungen sind die von den Kl&auml;gern ge&auml;u&szlig;erten Zweifel an der Eignung der Sch&auml;tzungsmethode und dem Ergebnis der Sch&auml;tzung nicht berechtigt. Durch den R&uuml;ckgriff auf denjenigen Wert, den der Kl&auml;ger f&uuml;r &auml;ltere Hochsitze mit Verwitterungsspuren und (teilweise deutlich) schlechterem Gestell angegeben hat, ist die finanzgerichtliche Sch&auml;tzung des Werts der neuen Hochsitze mit h&ouml;herwertigem Gestell nicht unrealistisch oder &uuml;berh&ouml;ht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>111<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Das angegriffene Urteil ist zwar insoweit rechtsfehlerhaft ergangen, als das FG bei der tenorierten Herabsetzung des zu versteuernden Einkommens um 13.809&nbsp;DM (2001), 7.737&nbsp;EUR (2004) und 7.310&nbsp;EUR (2005) bez&uuml;glich der in diesen Betr&auml;gen enthaltenen vGA zu Unrecht nicht das Halbeink&uuml;nfteverfahren angewendet hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>112<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;40 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;d des Einkommensteuergesetzes in der in den Streitjahren g&uuml;ltig gewesenen Fassung (EStG a.F.) ist steuerfrei die H&auml;lfte der Bez&uuml;ge i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG, zu denen nach Satz&nbsp;2 der Vorschrift auch vGA geh&ouml;ren. Dies gilt f&uuml;r Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;d bis h auch i.V.m. &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;3 (vgl. &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;40 Satz&nbsp;2 EStG a.F.). Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;3 EStG a.F. sind, soweit Eink&uuml;nfte der in den Abs.&nbsp;1 und 2 bezeichneten Art zu den Eink&uuml;nften aus Land- und Forstwirtschaft, aus Gewerbebetrieb, aus selbst&auml;ndiger Arbeit oder aus Vermietung und Verpachtung geh&ouml;ren, sie diesen Eink&uuml;nften zuzurechnen. Nach den einschl&auml;gigen Anwendungsregelungen gilt das Halbeink&uuml;nfteverfahren gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;40 EStG a.F. erstmals f&uuml;r offene Aussch&uuml;ttungen, die dem Gesellschafter im Jahr 2002 zugeflossen sind. F&uuml;r andere Aussch&uuml;ttungen, insbesondere vGA und sonstige Leistungen ist das Halbeink&uuml;nfteverfahren schon im Jahr 2001 anzuwenden (vgl. BFH-Urteil vom 27.03.2007&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;23\/06, BFH\/NV 2007, 1842, unter II.2.a&nbsp;bb und cc ).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>113<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Hiernach galt das Halbeink&uuml;nfteverfahren bereits f&uuml;r die vGA des Streitjahres 2001, die den Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus Gewerbebetrieb zuzurechnen sind, da sich die GmbH-Anteile aufgrund der Betriebsaufspaltung im Betriebsverm&ouml;gen des Besitz-Einzelunternehmens befanden. Daher h&auml;tte bei der gebotenen Anwendung des Halbeink&uuml;nfteverfahrens auf der Grundlage der vom FG im Rahmen seiner Berechnungen (vgl. S.&nbsp;28&nbsp;ff. UA) ermittelten Werte das zu versteuernde Einkommen nicht um volle 100&nbsp;% der als &quot;Erfolg der Klage&quot; benannten Betr&auml;ge in H&ouml;he von 13.809&nbsp;DM (2001), 7.737&nbsp;EUR (2004) und 7.310&nbsp;EUR (2005), sondern im Umfang der darin enthaltenen vGA nur um 50&nbsp;% gemindert werden d&uuml;rfen. Im Ergebnis h&auml;tte das FG demnach im Tenor nur geringere Abzugswerte &#8211;unterhalb von 13.809&nbsp;DM, 7.737&nbsp;EUR und 7.310&nbsp;EUR&#8211; in Ansatz bringen d&uuml;rfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>114<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Da aber das FG hinsichtlich der Streitjahre 2001, 2004 und 2005 jeweils eine h&ouml;here Reduzierung des zu versteuernden Einkommens ausgesprochen hat, als sich unter Ber&uuml;cksichtigung des &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;40 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;d, Satz&nbsp;2 EStG a.F. ergibt, k&ouml;nnen die Kl&auml;ger diesbez&uuml;glich keine Aufhebung des FG-Urteils beanspruchen. Die unzutreffende Tenorierung wirkt (allein) zu ihren Gunsten und f&uuml;hrt zu einer zu niedrigen Steuerfestsetzung. Insoweit sind sie nicht in ihren Rechten verletzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>115<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen ist hinsichtlich des Streitjahres 2001 eine Beschwer der Kl&auml;ger zweifelhaft. Denn das FA hat eine Gewinnerh&ouml;hung um insgesamt 15.938&nbsp;DM (vGA PKW: 5.442&nbsp;DM + vGA Schrott: 13.100&nbsp;DM = 18.542&nbsp;DM; nach Anwendung des Halbeink&uuml;nfteverfahrens: 9.271&nbsp;DM + Absetzung f&uuml;r Abnutzung: 6.667&nbsp;DM) vorgenommen, deren R&uuml;ckg&auml;ngigmachung die Kl&auml;ger urspr&uuml;nglich begehrt hatten. Dieser Betrag ist aufgrund der tats&auml;chlichen Verst&auml;ndigung der Beteiligten vor dem FG um 4.200&nbsp;DM f&uuml;r die (bis dahin unber&uuml;cksichtigt gelassene) private Nutzung des Gel&auml;ndewagens im Jahr 2001 zu mindern, so dass rechnerisch eine Belastung in H&ouml;he von 11.738&nbsp;DM verbleibt. Demgegen&uuml;ber hat das FG im Urteilstenor bereits eine (&uuml;bersteigende) Reduzierung des zu versteuernden Einkommens um 13.809&nbsp;DM ausgesprochen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>116<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Soweit die Kl&auml;ger die Nichtanwendung des Halbeink&uuml;nfteverfahrens auch auf die vGA der Jahre 2002 und 2003 behaupten, ist diese R&uuml;ge unbegr&uuml;ndet. Denn das FG hat die Einkommensteuerfestsetzungen des FA f&uuml;r diese Streitjahre im angefochtenen Urteil unver&auml;ndert gelassen. Das FA hatte aber mit Einspruchsentscheidung vom 07.04.2014 die Einkommensteuer f&uuml;r s&auml;mtliche Streitjahre bez&uuml;glich der vGA &#8211;wie sich aus den Anlagen zur Einspruchsentscheidung (Erl&auml;uterungen zur Festsetzung) ergibt&#8211; jeweils zutreffend unter Anwendung des Halbeink&uuml;nfteverfahrens (niedriger) festgesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>117<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 3.12.2019, X R 5\/18ECLI:DE:BFH:2019:U.031219.XR5.18.0 Zur Zusch&auml;tzung bei Schrotterl&ouml;sen Leits&auml;tze 1. NV: Das FG muss unter dem Gesichtspunkt der Gew&auml;hrung rechtlichen Geh&ouml;rs nicht jede &Auml;nderung oder Abwandlung der Sch&auml;tzungsmethode im Vorhinein offenlegen, wenn und soweit die betreffenden Sch&auml;tzungsmethoden einander &auml;hnlich oder voneinander abgeleitet sind. 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