{"id":72328,"date":"2020-05-16T18:27:09","date_gmt":"2020-05-16T16:27:09","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=72328"},"modified":"2020-05-16T18:27:09","modified_gmt":"2020-05-16T16:27:09","slug":"xi-r-27-19-xi-r-6-17-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-2212020-xi-r-26-19-xi-r-5-17-ueber-einen-betriebsfonds-gezahlte-zuschuesse-der-eu-zur-anschaffung-von-investitionsguetern-im-berei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-27-19-xi-r-6-17-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-2212020-xi-r-26-19-xi-r-5-17-ueber-einen-betriebsfonds-gezahlte-zuschuesse-der-eu-zur-anschaffung-von-investitionsguetern-im-berei\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;27\/19&nbsp;(XI&nbsp;R&nbsp;6\/17) &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 22.1.2020 &#8211; XI R 26\/19 (XI R 5\/17): &Uuml;ber einen Betriebsfonds gezahlte Zusch&uuml;sse der EU zur Anschaffung von Investitionsg&uuml;tern im Bereich der Landwirtschaft Entgelt von dritter Seite"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.1.2020, XI R 27\/19 (XI R 6\/17)<br \/>ECLI:DE:BFH:2020:U.220120.XIR27.19.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 22.1.2020 &#8211; XI R 26\/19 (XI R 5\/17): &Uuml;ber einen Betriebsfonds gezahlte Zusch&uuml;sse der EU zur Anschaffung von Investitionsg&uuml;tern im Bereich der Landwirtschaft Entgelt von dritter Seite<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Wenn eine Erzeugerorganisation i.S. von Art. 11 der VO Nr. 2200\/96\/EG bei Vorlieferanten Gegenst&auml;nde kauft, diese Gegenst&auml;nde an ihr angeschlossene Mitglieder weiterliefert und von diesen eine nicht den Einkaufspreis deckende Zahlung erh&auml;lt, ist der Betrag, den ein Betriebsfonds i.S. des Art. 15 der VO Nr. 2200\/96\/EG an die Erzeugerorganisation f&uuml;r die Lieferung dieser Gegenst&auml;nde an die Erzeuger zahlt, Teil der Gegenleistung f&uuml;r die Lieferung an die Erzeuger und daher als Entgelt von dritter Seite anzusehen (Nachfolgeentscheidung zum EuGH-Urteil C vom 09.10.2019 &#8211; C-573\/18 und C-574\/18, EU:C:2019:847, DStR 2019, 2202; Parallelentscheidung zum BFH-Urteil vom 22.01.2020 &#8211; XI R 26\/19 (XI R 5\/17)).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 25.11.2016 &#8211; 1 K 2023\/13 U wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Gesellschafterin der Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), einer GmbH&nbsp;&#038; Co.&nbsp;KG, war in den Streitjahren (2005 und 2006) u.a. die C-eG, die Kl&auml;gerin des Verfahrens XI&nbsp;R&nbsp;26\/19, bzw. deren Rechtsvorg&auml;ngerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin war in den Streitjahren als Gro&szlig;h&auml;ndlerin f&uuml;r Obst und Gem&uuml;se t&auml;tig, indem sie die von ihr angeschlossenen Erzeugern produzierten und an sie gelieferten Produkte vermarktete. Die Kl&auml;gerin war au&szlig;erdem eine anerkannte Erzeugerorganisation i.S. der Verordnung (EG) Nr.&nbsp;2200\/96 des Rates vom 28.10.1996 &uuml;ber die gemeinsame Marktorganisation f&uuml;r Obst und Gem&uuml;se (VO&nbsp;Nr.&nbsp;2200\/96).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Art.&nbsp;15 der VO&nbsp;Nr.&nbsp;2200\/96 k&ouml;nnen derartige Erzeugerorganisationen einen sog. Betriebsfonds einrichten. Dieser Fonds ist ein Zweckverm&ouml;gen des privaten Rechts i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes (KStG), das sich je zur H&auml;lfte aus Beitr&auml;gen der in der Erzeugerorganisation zusammengeschlossenen Erzeuger und der finanziellen Beihilfe i.S. des Art.&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 der VO&nbsp;Nr.&nbsp;2200\/96 (finanzielle Beihilfe) finanziert. Mit den Mitteln des Betriebsfonds k&ouml;nnen sog. operationelle Programme, die den zust&auml;ndigen innerstaatlichen Beh&ouml;rden vorgelegt und von diesen genehmigt werden m&uuml;ssen (Art.&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b, Art.&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 der VO&nbsp;Nr.&nbsp;2200\/96), ausgef&uuml;hrt werden. Inhalt von operationellen Programmen k&ouml;nnen u.a. Investitionen in Einzelbetrieben von Mitgliedern der Erzeugerorganisation sein (Art.&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 i.V.m. Anhang&nbsp;I Ziffer&nbsp;17 der Verordnung (EG) Nr.&nbsp;1433\/2003 der Kommission vom 11.08.2003 mit Durchf&uuml;hrungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr.&nbsp;2200\/96 des Rates hinsichtlich der Betriebsfonds, der operationellen Programme und der finanziellen Beihilfe &#8211;VO&nbsp;Nr.&nbsp;1433\/2003&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r Investitionen in Einzelbetrieben schloss die Kl&auml;gerin mit verschiedenen Erzeugern sog. Projektvertr&auml;ge (Vertrag). Diese lauten auszugsweise wie folgt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>&quot;<strong>1. Projekt<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegenstand des Vertrags ist das Projekt&nbsp;32 (innovative Produktionsverfahren im Bereich des gesch&uuml;tzten Anbaus; hier: Erstellung einer Hagelschutzanlage) als Bestandteil des operationellen Programms &#8230; [der Kl&auml;gerin] im Sinne des Art.&nbsp;15 der VO&nbsp;(EG) Nr.&nbsp;2200\/96 in Verbindung mit der VO&nbsp;(EG) Nr.&nbsp;1433\/2003.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>2. Durchf&uuml;hrung<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>2.1 [Die Kl&auml;gerin] erteilt in Erf&uuml;llung ihrer Verpflichtung gegen&uuml;ber dem Betriebsfonds in eigener Verantwortung und in eigenem Namen die notwendigen Auftr&auml;ge zur Realisierung des Projekts auf dem Grundst&uuml;ck &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>2.3 Die Auftragserteilung durch [die Kl&auml;gerin] erfolgt nach Sicherung der Finanzierung gem&auml;&szlig; Ziffer&nbsp;4 dieses Vertrages &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>3. Miteigentum und Verwaltung<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>3.1 Die Vertragspartner sind sich einig, dass die zur Realisierung des Projekts auf das in Ziffer&nbsp;2.1 bezeichnete Grundst&uuml;ck verbrachten Gegenst&auml;nde nur zu einem vor&uuml;bergehenden Zweck mit dem Grund und Boden verbunden werden und somit Scheinbestandteile im Sinne des &sect;&nbsp;95 [des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuches (BGB)] sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>3.2 Die Vertragspartner sind sich einig, dass an den Projektgegenst&auml;nden Miteigentum beider Vertragspartner zu gleichen Teilen entsteht (in Bruchteilsgemeinschaft [gem&auml;&szlig;] &sect;&sect;&nbsp;741&nbsp;ff. BGB). &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>4. Finanzierung<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>4.1 Die Investitionssumme betr&auml;gt vorl&auml;ufig &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>4.2 Die erforderlichen Mittel zur Durchf&uuml;hrung der Ma&szlig;nahme werden aufgebracht<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>a) zu 50&nbsp;% durch Zuzahlung des Erzeugers entsprechend seinem h&auml;lftigen Miteigentumsanteil<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>b) zu 50&nbsp;% &uuml;ber den Betriebsfonds der Erzeugerorganisation, davon<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) zur H&auml;lfte aus Mitteln der finanziellen Beihilfe und<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) zur anderen H&auml;lfte aus einem besonderen Finanzbeitrag des Erzeugers zum Betriebsfonds. &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>4.4 Von der F&ouml;rderstelle zugesagte finanzielle Beihilfen im Sinne der Ziffer 4.2.b)aa) werden vom Betriebsfonds vorfinanziert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>4.5 Die vom Erzeuger gem&auml;&szlig; Ziffer 4.2.b)bb) aufzubringenden Mittel werden als besondere Finanzbeitr&auml;ge zum Betriebsfonds in H&ouml;he von 1,75&nbsp;% des Nettovermarktungserl&ouml;ses erhoben. &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>6. Zweckbindung, Andienungsrecht und &Uuml;berlassungspflicht<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>6.1 F&uuml;r die Zweckbindung und deren Frist gilt: Bauten und bauliche Anlagen sind f&uuml;r den gef&ouml;rderten Zweck 12&nbsp;Jahre zu nutzen. Die Frist beginnt mit der Fertigstellung &#8230; Technische Einrichtungen und Ger&auml;te sind f&uuml;r den gef&ouml;rderten Zweck 5&nbsp;Jahre ab dem Zeitpunkt der Lieferung oder bei Einbauten ab dem Zeitpunkt der Fertigstellung zu nutzen. Ma&szlig;geblich f&uuml;r die Bemessung der Zweckbindungsfrist sind die Vorgaben der zust&auml;ndigen Beh&ouml;rde. F&uuml;r das in Ziffer&nbsp;1 beschriebene Projekt betr&auml;gt die Frist demnach 5&nbsp;Jahre.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>6.2 Der Projektgegenstand darf f&uuml;r die Dauer der Zweckbindungsfrist nur f&uuml;r den gef&ouml;rderten Zweck und zum gemeinsamen Nutzen der Vertragspartner eingesetzt werden. &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>6.3 Der Erzeuger ist f&uuml;r die Dauer der Zweckbindungsfrist verpflichtet &#8230;, seine gesamte Produktion auf der Grundlage des bestehenden Anlieferungsvertrags der [Kl&auml;gerin] zum Zwecke der Vermarktung anzudienen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>6.4 Auf Verlangen &#8230; [der Kl&auml;gerin] ist der Teil der Produktion, der durch diesen Vertrag gef&ouml;rdert wird, zum Zwecke der Anlieferung bei der Erzeugerorganisation jederzeit bereitzustellen. Soweit es die Marktsituation erfordert, kann [die Kl&auml;gerin] auch eine zentrale Aufbereitung der Ware durchf&uuml;hren. &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>9. Eigentums&uuml;bertragung<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>9.1 Nach Ablauf der Zweckbindungsfrist &uuml;bertr&auml;gt [die Kl&auml;gerin] ihren Miteigentumsanteil ohne weitere Gegenleistung auf den Erzeuger. Dabei geht [die Kl&auml;gerin] davon aus, dass der Erzeuger auch nach Ablauf der Zweckbindungsfrist weiterhin an der Umsetzung der Zielverfolgung der Marktordnung Obst und Gem&uuml;se durch [die Kl&auml;gerin] mitwirkt. &#8230;&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei Vertr&auml;gen, bei denen die Zweckbindungsfrist 12&nbsp;Jahre (f&uuml;r Bauten und bauliche Anlagen) betrug, fehlen die unter 3. und 9. genannten Vertragsklauseln. Die Bestellung des jeweiligen Vertragsgegenstands erfolgte durch die Kl&auml;gerin; ihr gegen&uuml;ber stellten die Lieferanten der Vertragsgegenst&auml;nde (Vorlieferanten) Rechnungen aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin stellte dem jeweiligen Erzeuger 75&nbsp;% oder 50&nbsp;% ihrer Nettoanschaffungskosten zzgl. Umsatzsteuer in Rechnung. Die restlichen 25&nbsp;% oder 50&nbsp;% der Anschaffungskosten wurden durch den Betriebsfonds finanziert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin machte in ihren Umsatzsteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Jahre 2005 vom 08.03.2007 und 2006 vom 09.11.2007 den vollen Vorsteuerabzug aus den Rechnungen der Vorlieferanten geltend und unterwarf (nur) die den Erzeugern in Rechnung gestellten Betr&auml;ge der Umsatzsteuer. Die vom Betriebsfonds ausgezahlten Betr&auml;ge sah sie nicht als Entgelt f&uuml;r die Ums&auml;tze an, soweit sie aus der finanziellen Beihilfe stammten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einer Au&szlig;enpr&uuml;fung bei der Kl&auml;gerin vertrat der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) in den Umsatzsteuer-&Auml;nderungsbescheiden f&uuml;r die Streitjahre vom 04.02.2013 die Auffassung, die Kl&auml;gerin habe den jeweiligen Erzeugern von vornherein die Verf&uuml;gungsmacht an dem gesamten Vertragsgegenstand (und nicht nur hinsichtlich des h&auml;lftigen Anteils) verschafft und damit eine Lieferung ausgef&uuml;hrt; denn die Lieferung und Inbetriebnahme des Vertragsgegenstands erfolge unmittelbar an bzw. durch den Erzeuger. Es handele sich zwar bei den finanziellen Beihilfen an den Betriebsfonds um nicht steuerbare Zusch&uuml;sse. Da es sich bei den Erzeugern um Genossenschaftsmitglieder der C-eG handele, sei jedoch auf die Ausgangsums&auml;tze der Kl&auml;gerin an die jeweiligen Erzeuger die Mindestbemessungsgrundlage des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;4 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) anzuwenden. Einkaufspreis der Kl&auml;gerin seien die an die Vorlieferanten gezahlten (Netto-)Betr&auml;ge. Der Einspruch blieb erfolglos (Einspruchsentscheidung vom 14.05.2013).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) D&uuml;sseldorf wies die Klage mit Urteil vom 25.11.2016&nbsp;&#8211; 1&nbsp;K&nbsp;2023\/13&nbsp;U ab. Es nahm an, das FA sei im Ergebnis zu Recht davon ausgegangen, dass die Bemessungsgrundlage f&uuml;r die im Rahmen der operationellen Programme ausgef&uuml;hrten Lieferungen an die Erzeuger nicht nur das von jenen gezahlte Entgelt umfasse. Dies ergebe sich aber nicht aus &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;4 UStG (Mindestbemessungsgrundlage), sondern aus &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 UStG. Die Zahlungen aus dem Betriebsfonds seien Entgelte von dritter Seite.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin Verletzung materiellen Rechts. Die von der Europ&auml;ischen Union (EU) an die Kl&auml;gerin gezahlte finanzielle Beihilfe diene nach den VO&nbsp;Nr.&nbsp;2200\/96 und VO&nbsp;Nr.&nbsp;1433\/2003 strukturpolitischen und umweltpolitischen Zielen. Auch Investitionen in Einzelbetriebe seien Teil der &quot;nationalen Strategie f&uuml;r nachhaltige operationelle Programme der Erzeugerorganisation f&uuml;r Obst und Gem&uuml;se&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, das angefochtene Urteil und die Einspruchsentscheidung vom 14.05.2013 aufzuheben sowie die Umsatzsteuerbescheide f&uuml;r die Streitjahre vom 04.02.2013 dahingehend zu &auml;ndern, dass die Umsatzsteuer f&uuml;r das Jahr 2005 um &#8230;&nbsp;EUR und die Umsatzsteuer f&uuml;r das Jahr 2006 um &#8230;&nbsp;EUR niedriger festgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der erkennende Senat hat mit Beschluss vom 13.06.2018&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;6\/17 (BFH\/NV 2018, 1163) den Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union (EuGH) um Vorabentscheidung folgender Fragen ersucht:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;1. Ist unter Umst&auml;nden wie denen des Ausgangsverfahrens, in denen eine Erzeugerorganisation im Sinne des Art.&nbsp;11 Abs.&nbsp;1, Art.&nbsp;15 der Verordnung&nbsp;(EG) Nr.&nbsp;2200\/96 des Rates vom 28.&nbsp;Oktober 1996 &uuml;ber die gemeinsame Marktorganisation f&uuml;r Obst und Gem&uuml;se (VO&nbsp;Nr.&nbsp;2200\/96) an die ihr angeschlossenen Erzeuger Gegenst&auml;nde liefert und hierf&uuml;r von den Erzeugern eine nicht den Einkaufspreis deckende Zahlung erh&auml;lt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">a) vom Vorliegen eines Tauschs mit Baraufgabe auszugehen, weil sich die Erzeuger im Gegenzug f&uuml;r den Umsatz gegen&uuml;ber der Erzeugerorganisation vertraglich verpflichtet haben, die Erzeugerorganisation f&uuml;r die Dauer der Zweckbindungsfrist mit Obst und Gem&uuml;se zu beliefern, so dass Besteuerungsgrundlage des Umsatzes der von der Erzeugerorganisation an die Vorlieferanten gezahlte Einkaufspreis f&uuml;r die Investitionsg&uuml;ter ist?<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">b) der Betrag, den tats&auml;chlich der Betriebsfonds f&uuml;r den Umsatz an die Erzeugerorganisation zahlt, in voller H&ouml;he eine &#8218;unmittelbar mit dem Preis dieser Ums&auml;tze zusammenh&auml;ngende Subvention&#8216; im Sinne des Art.&nbsp;11 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern (Richtlinie 77\/388\/EWG), so dass die Besteuerungsgrundlage auch die finanzielle Beihilfe im Sinne des Art.&nbsp;15 der VO&nbsp;Nr.&nbsp;2200\/96 umfasst, die dem Betriebsfonds aufgrund eines operationellen Programms von den zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden gew&auml;hrt worden ist?<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2. Falls nach der Antwort auf Frage&nbsp;1 als Besteuerungsgrundlage nur die von den Erzeugern geleisteten Zahlungen, nicht aber die Lieferverpflichtung und die finanzielle Beihilfe anzusetzen sind: Steht unter den in Frage&nbsp;1 genannten Umst&auml;nden Art.&nbsp;11 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a der Richtlinie 77\/388\/EWG einer auf Art.&nbsp;27 Abs.&nbsp;1 der Richtlinie 77\/388\/EWG gest&uuml;tzten nationalen Sonderma&szlig;nahme wie &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes entgegen, nach der die Besteuerungsgrundlage der Ums&auml;tze an die Erzeuger der von der Erzeugerorganisation an die Vorlieferanten gezahlte Einkaufspreis f&uuml;r die Investitionsg&uuml;ter ist, weil die Erzeuger nahestehende Personen sind?<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">3. Falls die Frage&nbsp;2 verneint wird: Gilt dies auch dann, wenn die Erzeuger zum vollen Vorsteuerabzug berechtigt sind, weil die Investitionsg&uuml;ter der Berichtigung der Vorsteuerabz&uuml;ge (Art.&nbsp;20 der Richtlinie 77\/388\/EWG) unterliegen?&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der EuGH hat mit Urteil C vom 09.10.2019&nbsp;&#8211; C-573\/18 und C-574\/18 (EU:C:2019:847, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2019, 2202) Folgendes geantwortet:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;Art.&nbsp;11 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG &#8230; ist dahin auszulegen, dass unter Umst&auml;nden wie denen der Ausgangsverfahren, in denen eine &#8218;Erzeugerorganisation&#8216; im Sinne von Art.&nbsp;11 der [VO] Nr.&nbsp;2200\/96\/EG &#8230; bei Vorlieferanten Gegenst&auml;nde kauft, diese Gegenst&auml;nde an die ihr angeschlossenen Mitglieder liefert und von diesen eine nicht den Einkaufspreis deckende Zahlung erh&auml;lt, der Betrag, den ein Betriebsfonds, wie er in Art.&nbsp;15 dieser Verordnung vorgesehen ist, an diese Erzeugerorganisation f&uuml;r die Lieferung dieser Gegenst&auml;nde an die Erzeuger zahlt, zur Gegenleistung f&uuml;r diese Lieferung z&auml;hlt und als von einem Dritten gezahlte, unmittelbar mit dem Preis dieser Ums&auml;tze zusammenh&auml;ngende Subvention anzusehen ist.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet; sie ist daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG hat zu Recht entschieden, dass der Betrag, den der Betriebsfonds an die Kl&auml;gerin f&uuml;r die Lieferung der Gegenst&auml;nde an die Erzeuger gezahlt hat, zur Gegenleistung f&uuml;r diese Lieferung z&auml;hlt. Unionsrechtliche Zweifel an dieser Beurteilung bestehen nach dem EuGH-Urteil C (EU:C:2019:847, DStR 2019, 2202, Rz&nbsp;36&nbsp;ff.) nicht. Der Senat verweist wegen der weiteren Begr&uuml;ndung zur Vermeidung von Wiederholungen auf sein Urteil vom gleichen Tag XI&nbsp;R&nbsp;26\/19.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.1.2020, XI R 27\/19 (XI R 6\/17)ECLI:DE:BFH:2020:U.220120.XIR27.19.0 Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 22.1.2020 &#8211; XI R 26\/19 (XI R 5\/17): &Uuml;ber einen Betriebsfonds gezahlte Zusch&uuml;sse der EU zur Anschaffung von Investitionsg&uuml;tern im Bereich der Landwirtschaft Entgelt von dritter Seite Leits&auml;tze NV: Wenn eine Erzeugerorganisation i.S. von Art. 11 der VO Nr. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-27-19-xi-r-6-17-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-2212020-xi-r-26-19-xi-r-5-17-ueber-einen-betriebsfonds-gezahlte-zuschuesse-der-eu-zur-anschaffung-von-investitionsguetern-im-berei\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;27\/19&nbsp;(XI&nbsp;R&nbsp;6\/17) &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 22.1.2020 &#8211; XI R 26\/19 (XI R 5\/17): &Uuml;ber einen Betriebsfonds gezahlte Zusch&uuml;sse der EU zur Anschaffung von Investitionsg&uuml;tern im Bereich der Landwirtschaft Entgelt von dritter Seite<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-72328","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72328","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72328"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72328\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72328"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72328"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72328"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}