{"id":72352,"date":"2020-05-23T17:41:01","date_gmt":"2020-05-23T15:41:01","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=72352"},"modified":"2020-05-23T17:41:01","modified_gmt":"2020-05-23T15:41:01","slug":"ii-r-6-17-zustellung-finanzgerichtlicher-urteile-abziehbarkeit-vergeblicher-rechtsverfolgungskosten-als-nachlassverbindlichkeit-teilweise-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-06112019-ii-r-29-16","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-6-17-zustellung-finanzgerichtlicher-urteile-abziehbarkeit-vergeblicher-rechtsverfolgungskosten-als-nachlassverbindlichkeit-teilweise-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-06112019-ii-r-29-16\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;6\/17 &#8211; Zustellung finanzgerichtlicher Urteile &#8211; Abziehbarkeit vergeblicher Rechtsverfolgungskosten als Nachlassverbindlichkeit &#8211; Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 06.11.2019 II R 29\/16"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.11.2019, II R 6\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.061119.IIR6.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zustellung finanzgerichtlicher Urteile &#8211; Abziehbarkeit vergeblicher Rechtsverfolgungskosten als Nachlassverbindlichkeit &#8211; Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 06.11.2019 II R 29\/16<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Kann der beglaubigten Abschrift eines Urteils nicht entnommen werden, ob die erkennenden Richter die Urschrift des Urteils unterschrieben haben, ist die Urteilszustellung unwirksam.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Kosten eines Zivilprozesses, in dem ein Erbe vermeintliche zum Nachlass geh&ouml;rende Anspr&uuml;che des Erblassers eingeklagt hat, sind als Nachlassregelungskosten gem&auml;&szlig; &sect; 10 Abs. 5 Nr. 3 Satz 1 ErbStG abzugsf&auml;hig. &sect; 10 Abs. 6 Satz 1 ErbStG steht dem Abzug nicht entgegen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 25.01.2017 &#8211; 4 K 509\/16 Erb aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht D&uuml;sseldorf zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Verfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) und sein Bruder sind die S&ouml;hne der Erblasserin. Mit notariell beurkundetem Erbvertrag vom 20.12.2005 setzte die Erblasserin ihre S&ouml;hne zu gleichen Teilen als Erben ein. Sie traf eine Teilungsanordnung dergestalt, dass der Kl&auml;ger ein Hausgrundst&uuml;ck und sein Bruder mehrere Mietwohngrundst&uuml;cke erhalten soll. Dar&uuml;ber hinaus ordnete sie Testamentsvollstreckung durch einen Rechtsanwalt an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ab Januar 2006 verwaltete der Bruder des Kl&auml;gers das Verm&ouml;gen der Erblasserin, die ihm Vollmachten f&uuml;r ihre Bankkonten erteilt hatte. Von Februar 2006 bis Februar 2012 hob er Betr&auml;ge in H&ouml;he von insgesamt 345.400&nbsp;EUR von einem Bankkonto der Erblasserin ab. Bis Juli 2012 erteilte er &Uuml;berweisungsauftr&auml;ge und lie&szlig; Abbuchungen in H&ouml;he von insgesamt 94.323&nbsp;EUR vornehmen. Zudem wurden die Nebenkosten f&uuml;r die ihm zugeteilten Mietwohngrundst&uuml;cke mit Mitteln vom Konto der Erblasserin beglichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Erblasserin verstarb am 05.04.2012. Mit Beschluss vom 26.10.2012 stellte das Nachlassgericht fest, dass ein nicht mehr auffindbares Testament, in dem die Erblasserin einen Notar zum Testamentsvollstrecker bestimmt hatte, G&uuml;ltigkeit besitzt. Der Notar nahm das Amt als Testamentsvollstrecker nicht an. Die Bem&uuml;hungen, einen anderen Testamentsvollstrecker zu finden, scheiterten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger forderte seinen Bruder mehrfach, zuletzt mit Schreiben vom 10.12.2013, erfolglos auf, Auskunft &uuml;ber die Verwendung der Mittel auf dem f&uuml;r die Erblasserin gef&uuml;hrten Konto zu erteilen. Am 30.12.2013 erhob er gegen seinen Bruder Stufenklage auf entsprechende Auskunft, eidesstattliche Versicherung der Richtigkeit und Vollst&auml;ndigkeit der Angaben sowie Zahlung an die aus ihm und dem Bruder bestehende Erbengemeinschaft. Er trug vor, sein Bruder habe das Verm&ouml;gen der Erblasserin nicht ordnungsgem&auml;&szlig; verwaltet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Teilurteil vom 08.05.2014 wurde dem Antrag auf Auskunft stattgegeben. Auf die Berufung des Bruders wurde die Entscheidung aufgehoben und die Klage abgewiesen. Zur Begr&uuml;ndung wurde ausgef&uuml;hrt, es sei dem Kl&auml;ger zwar nicht, auch nicht wegen einer &#8211;nicht umgesetzten&#8211; Testamentsvollstreckung, verwehrt, einen zum Nachlass geh&ouml;renden Auskunftsanspruch f&uuml;r die Erbengemeinschaft geltend zu machen. Ein solcher Anspruch der Erblasserin, der gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1922 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB) auf die Erbengemeinschaft &uuml;bergegangen sein k&ouml;nnte, habe aber nicht (mehr) bestanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufgrund des Rechtsstreits sind dem Kl&auml;ger Gerichts- und Rechtsanwaltskosten in H&ouml;he von 15.014,14&nbsp;EUR entstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) setzte zuletzt mit &Auml;nderungsbescheid vom 02.05.2014 Erbschaftsteuer in H&ouml;he von 113.350&nbsp;EUR f&uuml;r den Erwerb des Kl&auml;gers von Todes wegen fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Einspruchsverfahren beantragte der Kl&auml;ger die Ber&uuml;cksichtigung der Kosten des Rechtsstreits mit seinem Bruder in H&ouml;he von 15.014,14&nbsp;EUR als Nachlassverbindlichkeiten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes in der f&uuml;r 2012 geltenden Fassung (ErbStG). Das FA lehnte dies in seiner Einspruchsentscheidung vom 03.02.2016 mit der Begr&uuml;ndung ab, die Prozesskosten hingen nicht unmittelbar mit dem der Besteuerung unterworfenen Erwerb des Kl&auml;gers zusammen. Die besteuerten Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde seien nicht Gegenstand des Rechtsstreits gewesen. In dem Prozess sei es vielmehr darum gegangen, bisher nicht der Besteuerung unterworfenes Verm&ouml;gen in den Nachlass zu &uuml;berf&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage hatte Erfolg. Das Finanzgericht (FG) lie&szlig; den Abzug von Prozesskosten, die einem Erben bei der Geltendmachung (vermeintlicher) zum Nachlass geh&ouml;render Anspr&uuml;che entstanden sind, als Nachlassverbindlichkeiten zu. Notwendig sei weder ein unmittelbarer Zusammenhang der Prozesskosten mit den der Besteuerung unterworfenen Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden noch ein zumindest teilweises Obsiegen in dem Rechtsstreit. Das Urteil des FG ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2017, 584 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision macht das FA geltend, &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 ErbStG stehe einer Ber&uuml;cksichtigung vergeblicher Rechtsverfolgungskosten als Nachlassverbindlichkeiten entgegen. In der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem Bundesfinanzhof (BFH) hat das FA eine Kopie der ihm zugestellten beglaubigten Abschrift des finanzgerichtlichen Urteils &uuml;berreicht und ger&uuml;gt, die letzte Seite der Abschrift enthalte die Namen lediglich zweier Richter. Die Zustellung sei daher unwirksam.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Vorentscheidung aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG. Die Vorentscheidung ist dem FA nicht wirksam zugestellt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;104 Abs.&nbsp;2 FGO kann die Bekanntgabe eines Urteils an die Beteiligten &#8211;statt durch Verk&uuml;ndung&#8211; durch Zustellung erfolgen. F&uuml;r die Zustellung von Urteilen im finanzgerichtlichen Verfahren gilt &sect;&nbsp;155 Satz&nbsp;1 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;317 der Zivilprozessordnung (ZPO). Nach dieser Vorschrift in der seit dem 01.07.2014 geltenden Fassung des Gesetzes zur F&ouml;rderung des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten vom 10.10.2013 (BGBl I 2013, 3786) werden Urteile den Beteiligten von Amts wegen grunds&auml;tzlich in Abschrift zugestellt (&sect;&nbsp;317 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 ZPO). Die Abschrift ist von der Gesch&auml;ftsstelle gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;53 Abs.&nbsp;2 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 ZPO zu beglaubigen. Ausfertigungen eines Urteils werden gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;317 Abs.&nbsp;2 S&auml;tze&nbsp;1 und 3 Halbsatz&nbsp;1 ZPO nur noch auf Antrag und regelm&auml;&szlig;ig ohne Tatbestand und Entscheidungsgr&uuml;nde erteilt (vgl. auch BTDrucks 17\/12634, S.&nbsp;30). Der Beginn von Rechtsmittelfristen setzt nicht mehr die Zustellung einer Ausfertigung, sondern die &Uuml;bermittlung einer beglaubigten Abschrift als Regelform der Urteilszustellung voraus (vgl. Beschluss des Bundesgerichtshofs &#8211;BGH&#8211; vom 27.01.2016&nbsp;&#8211; XII&nbsp;ZB&nbsp;684\/14, Neue Juristische Wochenschrift &#8211;NJW&#8211; 2016, 1180, Rz&nbsp;16).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach der st&auml;ndigen Rechtsprechung des BGH muss eine Urteilsausfertigung die Urschrift wortgetreu und richtig wiedergeben. Hierzu geh&ouml;rt, dass sie erkennen l&auml;sst, ob das Urteil &uuml;berhaupt von Richtern unterzeichnet worden ist, und wenn ja, welche Richter es unterschrieben haben. Die Unterzeichnung des Urteils wird durch die maschinenschriftliche Wiedergabe der Namen der Richter unter dem Urteil kenntlich gemacht (vgl. z.B. BGH-Urteile vom 23.01.1975&nbsp;&#8211; VII&nbsp;ZR&nbsp;199\/73, NJW 1975, 781, und vom 22.09.1977&nbsp;&#8211; VII&nbsp;ZR&nbsp;144\/77, NJW 1978, 217; BGH-Beschl&uuml;sse vom 30.05.1990&nbsp;&#8211; XII&nbsp;ZB&nbsp;33\/90, Zeitschrift f&uuml;r das Gesamte Familienrecht 1990, 1227, und vom 09.06.2010&nbsp;&#8211; XII&nbsp;ZB&nbsp;132\/09, BGHZ 186, 22, unter II.2.a; vgl. auch Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts &#8211;BVerwG&#8211; vom 06.11.2017&nbsp;&#8211; 8&nbsp;PKH&nbsp;3\/17, juris, Rz&nbsp;6).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Kann einer Ausfertigung nicht entnommen werden, ob die erkennenden Richter das Urteil unterschrieben haben, ist nicht gew&auml;hrleistet, dass die Ausfertigung das Urteil so wiedergibt, wie es tats&auml;chlich gef&auml;llt worden ist. Diese Unklarheit f&uuml;hrt zur Unwirksamkeit der Zustellung (vgl. BGH-Urteile in NJW 1975, 781, und in NJW 1978, 217; zustimmend M&uuml;nchKommZPO\/Musielak, 5.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;315 Rz&nbsp;12, &sect;&nbsp;317 Rz&nbsp;12; Z&ouml;ller\/Schultzky, ZPO, 33.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;169 Rz&nbsp;8; Z&ouml;ller\/Feskorn, a.a.O., &sect;&nbsp;315 Rz&nbsp;9; Hunke in Baumbach\/ Lauterbach\/Hartmann\/Anders\/Gehle, Zivilprozessordnung, 78.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;317 Rz&nbsp;11, 11a &quot;Nur Berichterstatter&quot;; differenzierend Stein\/Jonas\/Althammer, ZPO, 23.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;310 Rz&nbsp;33, &sect;&nbsp;315 Rz&nbsp;19; a.A. Oberlandesgericht K&ouml;ln, Urteil vom 28.09.2012&nbsp;&#8211; 19&nbsp;U&nbsp;129\/12, Der Deutsche Rechtspfleger 2013, 265, Rz&nbsp;15). Sie wird auch nicht dadurch geheilt, dass der Empf&auml;nger die Gelegenheit erh&auml;lt, sich von der Vollst&auml;ndigkeit der Urschrift und dem Gleichlaut von Urteil und Ausfertigung zu &uuml;berzeugen (vgl. BGH-Urteil in NJW 1975, 781).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Diese Rechtsprechung ist zu der vor dem 01.07.2014 geltenden Rechtslage ergangen, findet aber weiter Anwendung. F&uuml;r die Zustellung von Urteilsausfertigungen kann nichts anderes als f&uuml;r die Zustellung beglaubigter Abschriften des Urteils nach neuem Recht gelten (vgl. Z&ouml;ller\/Feskorn, a.a.O., &sect;&nbsp;317 Rz&nbsp;9; vgl. auch BVerwG-Beschluss vom 06.11.2017&nbsp;&#8211; 8&nbsp;PKH&nbsp;3\/17, juris, Rz&nbsp;6).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben ist das finanzgerichtliche Urteil dem FA nicht wirksam zugestellt worden. Das FG hatte in der m&uuml;ndlichen Verhandlung beschlossen, seine Entscheidung nicht zu verk&uuml;nden, sondern den Beteiligten durch Zustellung bekanntzugeben. Entsprechend fertigte die Urkundsbeamtin der Gesch&auml;ftsstelle eine beglaubigte Abschrift des Urteils an und stellte sie dem FA per Computerfax zu. Dies ergibt sich aus der Gerichtsakte. Obwohl die Urschrift des Urteils danach von s&auml;mtlichen Berufsrichtern unterzeichnet worden war, enth&auml;lt die dem erkennenden Senat vom FA vorgelegte Urteilsabschrift lediglich die Unterschriften zweier Richter. Deren Namen sind unter dem Urteilstext in Schreibmaschinenschrift wiedergegeben. Der Name des dritten Berufsrichters in der Mitte der Seite fehlt. Der dem FA zugestellten Abschrift l&auml;sst sich nicht entnehmen, ob auch der dritte Berufsrichter die Urschrift unterschrieben hat. Dies f&uuml;hrt zur Unwirksamkeit der Zustellung und hindert das Wirksamwerden der Entscheidung. Zur Beseitigung des Rechtsscheins der Wirksamkeit ist das Urteil aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Der Senat weist ohne Bindungswirkung f&uuml;r den zweiten Rechtsgang darauf hin, dass Kosten eines Zivilprozesses, in dem ein Erbe (vermeintliche) zum Nachlass geh&ouml;rende Anspr&uuml;che des Erblassers geltend gemacht hat, als Nachlassverbindlichkeiten nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 ErbStG abzugsf&auml;hig sind; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 ErbStG steht dem Abzug nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 ErbStG sind, soweit sich nicht aus den Abs&auml;tzen 6 bis 9 etwas anderes ergibt, als Nachlassverbindlichkeiten u.a. die Kosten abzugsf&auml;hig, die dem Erwerber unmittelbar im Zusammenhang mit der Abwicklung, Regelung oder Verteilung des Nachlasses oder mit der Erlangung des Erwerbs entstehen. Kosten f&uuml;r die Verwaltung des Nachlasses sind nicht abzugsf&auml;hig (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 ErbStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Begriff der Nachlassregelungskosten ist grunds&auml;tzlich weit auszulegen (BFH-Urteil vom 19.06.2013&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;20\/12, BFHE 241, 416, BStBl II 2013, 738, Rz&nbsp;11). Er umfasst u.a. die Kosten der tats&auml;chlichen und rechtlichen Feststellung des Nachlasses sowie alle Kosten, die aufgewendet werden m&uuml;ssen, um die Erben in den Besitz der ihnen aus der Erbschaft zukommenden G&uuml;ter zu setzen (BFH-Urteil vom 11.01.1961&nbsp;&#8211; II&nbsp;155\/59&nbsp;U, BFHE 72, 273, BStBl III 1961, 102; FG K&ouml;ln, Urteil vom 05.02.2009&nbsp;&#8211; 9&nbsp;K&nbsp;204\/07, Erbfolgebesteuerung 2010, 8, Rz&nbsp;39; FG Baden-W&uuml;rttemberg, Urteil vom 18.12.2014&nbsp;&#8211; 7&nbsp;K&nbsp;1377\/14, EFG 2015, 658, Rz&nbsp;24). Zu den Nachlassregelungskosten k&ouml;nnen danach auch Kosten z&auml;hlen, die dem Erben durch die gerichtliche Geltendmachung von (vermeintlichen) zum Nachlass geh&ouml;renden Anspr&uuml;chen des Erblassers entstehen (vgl. G&ouml;tz, Zeitschrift f&uuml;r Erbrecht und Verm&ouml;gensnachfolge &#8211;ZEV&#8211; 2010, 561, 562; Billig, Umsatzsteuer- und Verkehrsteuerrecht 2017, 60, 62).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ein unmittelbarer Zusammenhang mit der Regelung des Nachlasses liegt vor, wenn die Kosten in engem zeitlichen und sachlichen Zusammenhang mit dem Erwerb von Todes wegen und nicht erst durch die sp&auml;tere Verwaltung des Nachlasses (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 ErbStG) anfallen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 241, 416, BStBl II 2013, 738, Rz&nbsp;11). Die Abgrenzung zwischen Kosten der Nachlassregelung und Kosten der Nachlassverwaltung richtet sich nach den Umst&auml;nden des Einzelfalls.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Ein enger sachlicher Zusammenhang von Prozesskosten mit dem Erwerb ist insbesondere dann gegeben, wenn die Klage eines Erben dazu dient, das Bestehen von nachlasszugeh&ouml;rigen Anspr&uuml;chen des Erblassers und damit den Umfang des Nachlasses zu kl&auml;ren. Gleiches gilt f&uuml;r Kosten eines Rechtsstreits, den ein Erbe f&uuml;hrt, um die Herausgabe von Nachlassgegenst&auml;nden durch Dritte zu erwirken. Herrscht Gewissheit &uuml;ber Umfang und Zusammensetzung des Nachlasses und hat der Erbe die Nachlassgegenst&auml;nde in Besitz genommen, endet der sachliche Zusammenhang mit dem Erwerb. Kosten, die dem Erben in der Folgezeit zum Zwecke der Erhaltung, Mehrung, Nutzung oder Verwertung des Nachlassverm&ouml;gens entstehen, sind keine Nachlassverbindlichkeiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ein enger zeitlicher Zusammenhang von Prozesskosten mit dem Erwerb ist gegeben, wenn die Klage unverz&uuml;glich nach dem Erbfall, d.h. ohne schuldhaftes Z&ouml;gern (entsprechend &sect;&nbsp;121 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 BGB), erhoben wurde (vgl. K&ouml;niger, ZEV 2017, 352, unter 6.). Unverz&uuml;gliches Handeln ist anzunehmen, wenn die Klage innerhalb einer nach den Umst&auml;nden des Einzelfalls zu bestimmenden angemessenen Pr&uuml;fungs- und Vorbereitungszeit erhoben wird. Je gr&ouml;&szlig;er der zeitliche Abstand zwischen dem Erbfall und dem Prozessbeginn ist, desto h&ouml;here Anforderungen sind an die Darlegung und Glaubhaftmachung der Gr&uuml;nde f&uuml;r die Verz&ouml;gerung und eines fehlenden Verschuldens des Kl&auml;gers zu stellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 ErbStG steht dem Abzug der Prozesskosten als Nachlassverbindlichkeiten nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dieser Vorschrift sind Schulden und Lasten nicht abzugsf&auml;hig, soweit sie in wirtschaftlichem Zusammenhang mit Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden stehen, die nicht der Besteuerung nach diesem Gesetz unterliegen. Diese Vorschrift gilt nur f&uuml;r vom Erblasser begr&uuml;ndete Schulden und Lasten und ist nicht auf Nachlassregelungskosten i.S. des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 ErbStG anwendbar. &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 ErbStG will eine doppelte Steuerminderung durch den grunds&auml;tzlich nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;1 ErbStG vorzunehmenden Abzug der vom Erblasser herr&uuml;hrenden Schulden und Lasten vermeiden, wenn diese ausnahmsweise mit steuerbefreiten Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden wirtschaftlich zusammenh&auml;ngen. Demgegen&uuml;ber umfassen Nachlassregelungskosten nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 ErbStG Aufwendungen, die der Erwerber des Nachlasses nach dem Erwerb zur Abwicklung, Regelung oder Verteilung des Nachlasses erbracht hat. Dabei kann es sich schon begrifflich nicht um vom Erblasser herr&uuml;hrende Schulden und Lasten handeln, die im Zusammenhang mit steuerbefreiten Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden stehen. Das gilt selbst dann, wenn Nachlassregelungskosten &#8211;wie z.B. Prozesskosten&#8211; darauf abzielen, an sich steuerbefreite Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde zum Nachlass zu ziehen. Auch in diesem Fall geht es um die Regelung des gesamten Nachlasses durch den Erwerber. &Auml;hnlich wie bei den in &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 ErbStG ausdr&uuml;cklich genannten Grabpflegekosten oder den unter &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;2 ErbStG fallenden Verbindlichkeiten (vgl. BFH-Urteile vom 22.07.2015&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;21\/13, BFHE 250, 221, BStBl II 2016, 228, zum Geldverm&auml;chtnis, und vom 22.07.2015&nbsp;&#8211; II&nbsp;R&nbsp;12\/14, BFHE 250, 225, BStBl II 2016, 230, zum Pflichtteils- und Zugewinnausgleich) ist der Abzug nicht durch &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 ErbStG eingeschr&auml;nkt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die &Uuml;bertragung der Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Verfahrens auf das FG beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.11.2019, II R 6\/17ECLI:DE:BFH:2019:U.061119.IIR6.17.0 Zustellung finanzgerichtlicher Urteile &#8211; Abziehbarkeit vergeblicher Rechtsverfolgungskosten als Nachlassverbindlichkeit &#8211; Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 06.11.2019 II R 29\/16 Leits&auml;tze 1. Kann der beglaubigten Abschrift eines Urteils nicht entnommen werden, ob die erkennenden Richter die Urschrift des Urteils unterschrieben haben, ist die Urteilszustellung unwirksam. 2. Kosten eines Zivilprozesses, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-6-17-zustellung-finanzgerichtlicher-urteile-abziehbarkeit-vergeblicher-rechtsverfolgungskosten-als-nachlassverbindlichkeit-teilweise-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-06112019-ii-r-29-16\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;6\/17 &#8211; Zustellung finanzgerichtlicher Urteile &#8211; Abziehbarkeit vergeblicher Rechtsverfolgungskosten als Nachlassverbindlichkeit &#8211; Teilweise inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 06.11.2019 II R 29\/16<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-72352","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72352","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72352"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72352\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72352"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72352"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72352"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}