{"id":72355,"date":"2020-05-23T17:40:52","date_gmt":"2020-05-23T15:40:52","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=72355"},"modified":"2020-05-23T17:40:52","modified_gmt":"2020-05-23T15:40:52","slug":"ix-r-19-19-gescheiterte-abwehr-der-rueckforderung-eines-miteigentumsanteils-an-einem-vermieteten-grundstueck-aufgrund-eines-schenkungswiderrufs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-19-19-gescheiterte-abwehr-der-rueckforderung-eines-miteigentumsanteils-an-einem-vermieteten-grundstueck-aufgrund-eines-schenkungswiderrufs\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;19\/19 &#8211; (Gescheiterte) Abwehr der R&uuml;ckforderung eines Miteigentumsanteils an einem vermieteten Grundst&uuml;ck aufgrund eines Schenkungswiderrufs"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 10.12.2019, IX R 19\/19<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.101219.IXR19.19.0<\/p>\n<p class=\"titel\">(Gescheiterte) Abwehr der R&uuml;ckforderung eines Miteigentumsanteils an einem vermieteten Grundst&uuml;ck aufgrund eines Schenkungswiderrufs<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Aufwendungen zur (im Ergebnis gescheiterten) Abwehr einer R&uuml;ckforderung des Miteigentumsanteils an einem vermieteten Grundst&uuml;ck aufgrund eines Widerrufs der Schenkung nach &sect; 530 BGB stellen weder (nachtr&auml;gliche) Anschaffungskosten noch sofort abziehbare (Sonder-)Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung dar.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Der Widerruf der Schenkung nach &sect; 530 Abs. 1 BGB bzw. deren Widerruflichkeit stellen keine dingliche Belastung des geschenkten Gegenstands dar, deren Abl&ouml;sung zu nachtr&auml;glichen Anschaffungskosten f&uuml;hrt.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Aufwendungen zur Abwehr einer R&uuml;ckforderung des Miteigentumsanteils an einem vermieteten Grundst&uuml;ck stehen im Zusammenhang mit der Abwehr von Gefahren f&uuml;r das der Einkunftserzielung dienende Verm&ouml;gen; ein f&uuml;r den Werbungskostenabzug erforderlicher Veranlassungszusammenhang mit der Erzielung von Vermietungseink&uuml;nften besteht nicht.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nchen vom 03.05.2019 &#8211; 8 K 933\/18 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist, ob Kosten im Zusammenhang mit der (gescheiterten) Abwehr der R&uuml;ckforderung eines Miteigentumsanteils an einem vermieteten Grundst&uuml;ck aufgrund eines Widerrufs der Schenkung nach &sect;&nbsp;530 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB) als (Sonder-)Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung abgezogen werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwischen der Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), ihrer Mutter, der Beigeladenen zu 1., sowie ihrem Bruder, dem Beigeladenen zu 2., besteht seit 1971 eine (ungeteilte) Erbengemeinschaft, die (nur noch) das Objekt A-Stra&szlig;e in Z umfasst. Ferner sind die Kl&auml;gerin sowie die Beigeladenen zu 1. und 2. Miteigent&uuml;mer der Objekte B-Stra&szlig;e in X und C-Stra&szlig;e in Z. S&auml;mtliche Objekte waren (teilweise) vermietet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit notariellem &Uuml;berlassungs- und Erbteils&uuml;bertragungsvertrag vom 29.12.1995 &uuml;berlie&szlig; bzw. &uuml;bertrug die Beigeladene zu 1. einen Miteigentumsanteil von je einem Viertel am Grundst&uuml;ck B-Stra&szlig;e und ihren Erbteil am Nachlass (Grundst&uuml;ck A-Stra&szlig;e) je zur H&auml;lfte an bzw. auf die Kl&auml;gerin und den Beigeladenen zu 2. Im Hinblick auf den Erbteil behielt sich die Beigeladene zu 1. einen Quotennie&szlig;brauch von 50&nbsp;% (bezogen auf den Erbteil von 50&nbsp;%) vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 08.04.2009 widerrief die Beigeladene zu 1. gegen&uuml;ber der Kl&auml;gerin die vollzogene Schenkung wegen groben Undanks und verlangte die R&uuml;ck&uuml;bertragung der Grundst&uuml;cksanteile an den Objekten B-Stra&szlig;e und A-Stra&szlig;e. Die daraufhin von der Beigeladenen zu 1. erhobene Klage, mit der sie die R&uuml;ckauflassung der Anteile an den Grundst&uuml;cken C-Stra&szlig;e und A-Stra&szlig;e begehrte, blieb erstinstanzlich ohne Erfolg. Mit Urteil des Oberlandesgerichts Z vom 26.02.2013 wurde die Kl&auml;gerin jedoch verurteilt, (allein) den Miteigentumsanteil am Grundbesitz A-Stra&szlig;e wegen wirksamen Widerrufs der Schenkung nach &sect;&nbsp;530 Abs.&nbsp;1 BGB an die Beigeladene zu 1. aufzulassen und die Eintragung der Eigentumsumschreibung zu bewilligen. Die dagegen gerichtete Beschwerde zum Bundesgerichtshof blieb ohne Erfolg. Daraufhin erfolgte im Jahr 2015 die R&uuml;ck&uuml;bertragung des Erbanteils von 25&nbsp;% (Objekt A-Stra&szlig;e) auf die Beigeladene zu 1.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der von der Kl&auml;gerin f&uuml;r das Objekt A-Stra&szlig;e eingereichten Erkl&auml;rung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r 2013 machte diese Sonderwerbungskosten in H&ouml;he von 73.007,37&nbsp;EUR geltend. Davon ber&uuml;cksichtigte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) im Feststellungsbescheid vom 12.04.2006 nur Aufwendungen in H&ouml;he von 2.299,45&nbsp;EUR. Dabei gelangten die Kosten im Zusammenhang mit der Abwehr des Schenkungswiderrufs (Rechtsanwaltsgeb&uuml;hren und Gerichtskosten einschlie&szlig;lich Zinsen) in H&ouml;he von 57.871,99&nbsp;EUR &#8211;wie auch Aufwendungen im Zusammenhang mit einer gerichtlichen Auseinandersetzung um die Auszahlung von Kontoguthaben aus den Mieteinnahmen der im Miteigentum befindlichen Immobilien&#8211; nicht zum Abzug. Mit Einspruchsentscheidung vom 02.03.2018 wies das FA den Einspruch der Kl&auml;gerin als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die dagegen gerichtete Klage wies das Finanzgericht (FG) mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2019, 1301 abgedruckten Urteil als unbegr&uuml;ndet ab. Dabei ging es insbesondere davon aus, dass die Aufwendungen f&uuml;r die versuchte Abwehr des Schenkungswiderrufs nach &sect;&nbsp;530 BGB weder als sofort abziehbare Werbungskosten noch als (vergebliche) nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten abgezogen werden k&ouml;nnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen richtet sich die Revision der Kl&auml;gerin, mit der sie (sinngem&auml;&szlig;) eine Verletzung von &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;7 Satz&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG), &sect;&nbsp;255 Abs.&nbsp;1 des Handelsgesetzbuchs (HGB) r&uuml;gt und allein die (teilweise) Ber&uuml;cksichtigung der Aufwendungen f&uuml;r die (gescheiterte) Abwehr des Schenkungswiderrufs nach &sect;&nbsp;530 BGB als nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten verfolgt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei den von der Rechtsprechung als nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten anerkannten Aufwendungen handele es sich in erster Linie um F&auml;lle der L&ouml;schung von Erbbaurechten und Abl&ouml;sung von Wohn- oder Nie&szlig;brauchsrechten (vgl. nur Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 17.11.2014&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;96\/02, BFHE 208, 197, BStBl II 2008, 296). Stehe einem Dritten ein dingliches Recht an einem Grundst&uuml;ck zu und l&ouml;se der Eigent&uuml;mer dieses ab, so seien die Abl&ouml;sungszahlungen nach allgemeiner Meinung dann nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten i.S. des &sect;&nbsp;255 Abs.&nbsp;1 HGB, wenn durch das dingliche Recht die Befugnisse des Eigent&uuml;mers i.S. des &sect;&nbsp;903 BGB beschr&auml;nkt gewesen seien und der Eigent&uuml;mer durch die Abl&ouml;sezahlung die Beschr&auml;nkung seiner Eigent&uuml;merbefugnisse beseitige und sich die vollst&auml;ndige rechtliche und wirtschaftliche Verf&uuml;gungsmacht an dem Grundst&uuml;ck verschaffe (vgl. nur BFH-Urteil vom 18.11.2014&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;49\/13, BFHE 247, 435, BStBl II 2015, 224). Mit Urteil vom 07.06.2018&nbsp;&#8211; IV&nbsp;R&nbsp;37\/15 (BFH\/NV 2018, 1082) habe der BFH diese Rechtsprechung fortgesetzt und nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten angenommen, wenn Aufwendungen get&auml;tigt w&uuml;rden, um rechtliche Beschr&auml;nkungen des Eigentumsrechts zu ver&auml;ndern. Dabei sei es unerheblich, ob die Kosten f&uuml;r die Beseitigung von &ouml;ffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Belastungen entstanden seien; auch Zahlungen zur Abl&ouml;sung obligatorischer Nutzungsrechte k&ouml;nnten zu nachtr&auml;glichen Anschaffungskosten f&uuml;hren (FG Hamburg, Urteil vom 16.08.2000&nbsp;&#8211; VII&nbsp;R&nbsp;252\/97, EFG 2000, 1312). Daraus folge, dass Aufwendungen unbeschadet der unterschiedlichen Gr&uuml;nde ihrer Entstehung dann als nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten anzusehen seien, wenn der Eigent&uuml;mer des Grundst&uuml;cks mit den get&auml;tigten Aufwendungen seine Eigentumsrechte st&auml;rke und erweitere bzw. von Belastungen befreie. Unter Ber&uuml;cksichtigung dieser Rechtsprechung und der genannten Abgrenzungsmerkmale sei auch zu pr&uuml;fen, ob die im Zuge der Abwehr von R&uuml;ckforderungsanspr&uuml;chen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;530 BGB entstandenen Aufwendungen als (nachtr&auml;gliche) Anschaffungskosten einzuordnen seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG Berlin (Urteil vom 16.10.1996&nbsp;&#8211; VI&nbsp;425\/94, EFG 1997, 467; nachfolgend BFH-Urteil vom 19.12.2000&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;13\/97, BFHE 194, 172, BStBl II 2001, 342) habe hierzu entschieden, dass Aufwendungen des Beschenkten zur Erf&uuml;llung eines Schenkungsr&uuml;ckforderungsanspruchs nach &sect;&nbsp;528 BGB als nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten auf den Grundbesitz zu behandeln seien. Der Beschenkte leiste zwar, um den geschenkten Gegenstand behalten zu d&uuml;rfen. Dies stehe indes Aufwendungen wirtschaftlich gleich, die ein Erwerber erbringe, um das Wirtschaftsgut &uuml;bertragen zu erhalten (noch weitergehend Daragan, Zeitschrift f&uuml;r Erbrecht und Verm&ouml;gensnachfolge 2001, 201, 204). In seiner Entscheidung vom 17.04.2007&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;56\/06 (BFHE 218, 53, BStBl II 2007, 956) habe der BFH dies aufgegriffen und best&auml;tigt, dass Zahlungen zur Abwehr von Anfechtungs- und R&uuml;ckforderungsanspr&uuml;chen zu den nachtr&auml;glichen Anschaffungskosten auf das Grundst&uuml;ck geh&ouml;rten. Wenn damit Zahlungen zur Abwehr eines R&uuml;ckforderungsanspruchs nach &sect;&nbsp;528 BGB als nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten zu behandeln seien, m&uuml;sse Gleiches f&uuml;r die hier streitigen Aufwendungen zur Abwehr eines Schenkungswiderrufs nach &sect;&nbsp;530 BGB gelten. F&uuml;r eine unterschiedliche Behandlung gebe es im Hinblick auf den wirtschaftlich auszulegenden Begriff der Anschaffungskosten keine Rechtfertigung. Denn auch die Rechte des Schenkers aus &sect;&nbsp;530 BGB schr&auml;nkten den Inhalt des von der Kl&auml;gerin erworbenen Eigentums ein. Aufwendungen zur Beseitigung dieser Eigentumseinschr&auml;nkungen seien wie Zahlungen zur Abl&ouml;sung dinglicher Belastungen als nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten zu behandeln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall sei au&szlig;erdem zu ber&uuml;cksichtigen, dass die Kl&auml;gerin den Schenkungswiderruf nicht habe abwehren k&ouml;nnen, so dass der Miteigentumsanteil auf die Beigeladene zu 1. habe zur&uuml;ck&uuml;bertragen werden m&uuml;ssen. Damit stelle sich die Frage der steuerlichen Behandlung dieser grunds&auml;tzlich als nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten zu behandelnden verlorenen Aufwendungen. Nach dem BFH-Urteil vom 09.05.2017&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;24\/16 (BFHE 257, 429, BStBl II 2018, 168) seien vergebliche Aufwendungen, die im Fall der Anschaffung einer Immobilie zu Anschaffungskosten gef&uuml;hrt h&auml;tten, als sofort abziehbare Werbungskosten zu ber&uuml;cksichtigen, und zwar in dem Zeitpunkt, in dem deutlich werde, dass es nicht mehr zu einer Verteilung der Aufwendungen im Wege der Absetzung f&uuml;r Abnutzung (AfA) komme. Sie f&uuml;hrten nicht zu Anschaffungskosten, wenn der mit den Zahlungen verbundene Zweck nicht erreicht werden k&ouml;nne. Diese Rechtsprechung m&uuml;sse entsprechend gelten, wenn der Schenkungswiderruf nicht abgewehrt werden k&ouml;nne, so dass die im Grundsatz als nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten zu behandelnden Aufwendungen erkennbar nicht mehr im Wege der AfA zum Abzug gebracht werden k&ouml;nnten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil aufzuheben und den Bescheid f&uuml;r 2013 &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen vom 12.04.2016 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 02.03.2018 dahingehend abzu&auml;ndern, dass weitere Sonderwerbungskosten in dem Umfang ber&uuml;cksichtigt werden, als diese Kosten in H&ouml;he von insgesamt 70.707,92&nbsp;EUR bei Annahme nachtr&auml;glicher Anschaffungskosten auf das Geb&auml;ude A-Stra&szlig;e in Z entfallen w&auml;ren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Zu Recht hat das FG die Ber&uuml;cksichtigung der im Zusammenhang mit der (gescheiterten) Abwehr des Schenkungswiderrufs angefallenen Aufwendungen als Sonderwerbungskosten der Kl&auml;gerin bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung abgelehnt. Dies betrifft sowohl den Abzug im Wege der AfA (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;7 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;7 EStG, dazu unter 2.) als auch den Sofortabzug als Werbungskosten (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG, dazu unter 3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen sind als Werbungskosten i.S. des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG bei der Einkunftsart Vermietung und Verpachtung (&sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG) abzuziehen, wenn sie durch diese veranlasst sind. Sie m&uuml;ssen (objektiv) mit der auf Vermietung und Verpachtung gerichteten T&auml;tigkeit zusammenh&auml;ngen und (subjektiv) zur F&ouml;rderung der Nutzungs&uuml;berlassung gemacht werden (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteile vom 03.08.2016&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;14\/15, BFHE 255, 103, BStBl II 2017, 437, Rz&nbsp;12; vom 07.02.2012&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;27\/10, BFH\/NV 2012, 736, Rz&nbsp;9, m.w.N.). Unter diesen Voraussetzungen sind Anschaffungskosten des Vermietungsobjekts als AfA abzusetzen (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;7 i.V.m. &sect;&nbsp;7 EStG; BFH-Urteil vom 26.01.2011&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;24\/10, BFH\/NV 2011, 1480, Rz&nbsp;8). Welche Aufwendungen zu den Anschaffungskosten z&auml;hlen, bestimmt sich f&uuml;r die steuerrechtliche Beurteilung und insbesondere auch f&uuml;r Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung nach &sect;&nbsp;255 Abs.&nbsp;1 HGB (vgl. BFH-Urteile vom 09.07.2013&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;43\/11, BFHE 242, 51, BStBl II 2014, 878, Rz&nbsp;12; vom 20.07.2010&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;4\/10, BFHE 230, 392, BStBl II 2011, 35, Rz&nbsp;11; vom 03.08.2005&nbsp;&#8211; I&nbsp;R&nbsp;36\/04, BFHE 211, 112, BStBl II 2006, 369, unter II.4.a, Rz&nbsp;14).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Anschaffungskosten sind nach &sect;&nbsp;255&nbsp;Abs.&nbsp;1&nbsp;Satz&nbsp;1 HGB Aufwendungen, die geleistet werden, um einen Verm&ouml;gensgegenstand zu erwerben und ihn in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen, soweit sie dem Verm&ouml;gensgegenstand einzeln zugeordnet werden k&ouml;nnen. Erwerben bedeutet nach der Rechtsprechung des BFH das &Uuml;berf&uuml;hren eines Gegenstands von der fremden in die eigene wirtschaftliche Verf&uuml;gungsmacht. Dies ist der Fall, wenn Eigentum und Besitz auf den Steuerpflichtigen &uuml;bergegangen sind (vgl. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 22.08.1966&nbsp;&#8211; GrS&nbsp;2\/66, BFHE 86, 792, BStBl III 1966, 672, Rz&nbsp;13; BFH-Urteil in BFHE 218, 53, BStBl II 2007, 956, unter II.1., Rz&nbsp;10).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten nach &sect;&nbsp;255 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2&nbsp;&nbsp;2.&nbsp;Alternative HGB sind Ausgaben, die nach Abschluss des urspr&uuml;nglichen Beschaffungsvorgangs anfallen, um die Verwendbarkeit eines Verm&ouml;gensgegenstands zu &auml;ndern oder zu verbessern. Sie m&uuml;ssen in einem urs&auml;chlichen Veranlassungszusammenhang mit der Anschaffung stehen, also durch das Anschaffungsgesch&auml;ft veranlasst sein. Wenn die Ausgaben durch den Inhaber des Wirtschaftsguts selbst erfolgt sind und daher zu Aufwendungen gef&uuml;hrt haben, liegen nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten nur vor, wenn die Art und\/oder Qualit&auml;t des Wirtschaftsguts unver&auml;ndert geblieben ist (vgl. Baumbach\/Hopt\/Merkt, HGB, 38.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;255 Rz&nbsp;3; M&uuml;nchKommHGB\/Ballwieser, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;255 Rz&nbsp;16&nbsp;ff.; Zwirner\/ Tippelhofer, Beck&#8217;sches Steuerberater-Handbuch 2017\/2018, 16.&nbsp;Aufl., A.&nbsp;ABC der Buchf&uuml;hrung, Bilanzierung und Bewertung, Rz&nbsp;13; Bl&uuml;mich\/Ehmke, &sect;&nbsp;6 EStG Rz&nbsp;317).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Steht einem Dritten ein dingliches Recht an einem Grundst&uuml;ck zu und l&ouml;st der Eigent&uuml;mer das dingliche Recht ab, sind die Abl&ouml;sezahlungen nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten i.S. des &sect;&nbsp;255 Abs.&nbsp;1&nbsp;HGB, wenn durch das dingliche Recht die Befugnisse des Eigent&uuml;mers i.S. von &sect;&nbsp;903&nbsp;BGB, wozu u.a. auch das Recht auf Nutzung und Ver&auml;u&szlig;erung des Verm&ouml;gensgegenstands z&auml;hlt, beschr&auml;nkt waren und der Eigent&uuml;mer durch die Abl&ouml;sezahlung die Beschr&auml;nkung seiner Eigent&uuml;merbefugnisse beseitigt und sich die vollst&auml;ndige rechtliche und wirtschaftliche Verf&uuml;gungsmacht an dem Grundst&uuml;ck verschafft (vgl. BFH-Urteile in BFHE 218, 53, BStBl II 2007, 956, unter II.1. und 2.a, Rz&nbsp;11 und 15; in BFHE 247, 435, BStBl II 2005, 224, unter II.1.a, Rz&nbsp;13; in BFH\/NV 2018, 1082; Schindler in Kirchhof, EStG, 18.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;6 Rz&nbsp;41). Denn erwirbt ein Steuerpflichtiger einen mit einem dinglichen Nutzungsrecht belasteten Gegenstand, so erh&auml;lt er zun&auml;chst um das Nutzungsrecht gemindertes Eigentum. Seine Rechte als Eigent&uuml;mer sind durch das Nutzungsrecht begrenzt. L&ouml;st er das Nutzungsrecht ab, so verschafft er sich die vollst&auml;ndige Eigent&uuml;merbefugnis an dem Gegenstand. Daher sind Aufwendungen zur Befreiung von einem Nie&szlig;brauch als nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten einzustufen (vgl. u.a. BFH-Urteile vom 21.12.1982&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;215\/78, BFHE 138, 44, BStBl II 1983, 410; vom 21.07.1992&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;72\/90, BFHE 169, 317, BStBl II 1993, 486; vom 15.12.1992&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;323\/87, BFHE 169, 386, BStBl II 1993, 488, betreffend ein dingliches Wohnrecht; vom 22.02.2007&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;29\/05, BFH\/NV 2007, 1100; in BFH\/NV 2011, 1480; vom 03.09.2019&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;8\/18, zur amtlichen Ver&ouml;ffentlichung bestimmt, Deutsches Steuerrecht 2020, 33; Korn\/Strahl in Fuhrmann\/Kraeusel\/Schiffers, eKomm Bis VZ 2015, &sect;&nbsp;6 EStG Rz&nbsp;84, Aktualisierung vom 06.03.2019; Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 30.09.2013, BStBl I 2013, 1184, Rz&nbsp;59, &quot;Nie&szlig;brauchserlass&quot;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Sog. Abwehrkosten sind als Werbungskosten abziehbar, soweit sie mit den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung in einem wirtschaftlichen Zusammenhang stehen. Dies setzt voraus, dass das die Gefahr ausl&ouml;sende Moment durch die Einkunftserzielung als solche (z.B. die konkrete Verwendung eines Wirtschaftsguts zur Einkunftserzielung) veranlasst ist (Oertel in Kirchhof, a.a.O., &sect;&nbsp;9 Rz&nbsp;27). Derartige Aufwendungen sind indes mangels Veranlassungszusammenhangs mit der Einkunftserzielung nicht als Werbungskosten i.S. von &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG abziehbar, wenn die Zugeh&ouml;rigkeit eines der Einkunftserzielung dienenden Wirtschaftsguts zum Verm&ouml;gen des Steuerpflichtigen bedroht ist. Denn in einem solchen Fall steht nicht die Absicht der Einkunftserzielung, sondern die Verhinderung der Beeintr&auml;chtigung des Verm&ouml;gens des Steuerpflichtigen im Vordergrund (s. BFH-Urteile vom 01.10.2014&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;7\/14, BFH\/NV 2015, 327, Rz&nbsp;11; vom 06.10.2009&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;50\/08, BFH\/NV 2010, 622, Rz&nbsp;10; vom 19.12.2000&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;66\/97, BFH\/NV 2001, 769, unter II.2.b, Rz&nbsp;18; in BFHE 194, 172, BStBl II 2001, 342, unter II.2.b, Rz&nbsp;36; vom 09.09.1997&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;75\/94, BFH\/NV 1998, 310, unter a, Rz&nbsp;8; vom 10.10.1995&nbsp;&#8211; VIII&nbsp;R&nbsp;56\/91, BFH\/NV 1996, 304, am Ende der Entscheidungsgr&uuml;nde, Rz&nbsp;27; vom 11.05.1993&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;25\/89, BFHE 171, 445, BStBl II 1993, 751, unter 2.c, Rz&nbsp;13).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demnach stellen sich etwa Zahlungen wegen eines R&uuml;ckgew&auml;hranspruchs i.S. des &sect;&nbsp;7 des Anfechtungsgesetzes vom 20.05.1898 (RGBl 1898, 369, 709) als nicht abziehbar dar; sie betreffen nicht die Einkunftserzielung (Vermietungst&auml;tigkeit), sondern die nichtsteuerbare Verm&ouml;genssph&auml;re (BFH-Urteil in BFH\/NV 1998, 310). Gleiches gilt f&uuml;r Zahlungen aufgrund eines R&uuml;ckforderungsanspruchs gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;528 Abs.&nbsp;1 BGB. Sie sind nicht durch die Verwendung des geschenkten Grundst&uuml;cks zur Einkunftserzielung veranlasst, sondern beruhen auf einem R&uuml;ckforderungsanspruch wegen Bed&uuml;rftigkeit und damit auf einem Unterhaltsbedarf des Schenkers. Soweit mit den Zahlungen vermieden wird, dass die Immobilie zur Erf&uuml;llung des Anspruchs aus &sect;&nbsp;528 BGB verwertet wird, handelt es sich ebenfalls um Aufwendungen zur Abwehr von Gefahren f&uuml;r das der Einkunftserzielung dienende Verm&ouml;gen (BFH-Urteile in BFHE 194, 172, BStBl II 2001, 342, und in BFH\/NV 2001, 769). Auch Aufwendungen zur Abwehr eines Anspruchs aus dem Verkehrsfl&auml;chenbereinigungsgesetz stellen keine Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung dar, sofern sie das Eigentum an dem Objekt bewahren und eine Gefahr f&uuml;r das k&uuml;nftig zur Eink&uuml;nfteerzielung vorgesehene Verm&ouml;gen abwehren sollen. Auch wenn die Aufwendungen zugleich bewirken, die Grundst&uuml;cke k&uuml;nftig durch Vermietung und Verpachtung nutzen zu k&ouml;nnen, ist dies Folge und Auspr&auml;gung der Eigent&uuml;merstellung (&sect;&nbsp;903 BGB). Ein hinreichender wirtschaftlicher Zusammenhang der Zahlungen mit der Einkunftsart Vermietung und Verpachtung l&auml;sst sich allein damit nicht begr&uuml;nden (BFH-Urteil in BFH\/NV 2015, 327).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Gegensatz dazu kommt ein Veranlassungszusammenhang von Abwehrkosten mit der Erzielung von Eink&uuml;nften dann in Betracht, wenn die abzuwehrende Gefahr durch die Einkunftserzielung begr&uuml;ndet ist. Dies gilt etwa, wenn die Verwendung eines Wirtschaftsguts zur Einkunftserzielung bedroht ist (s. BFH-Urteile in BFHE 171, 445, BStBl II 1993, 751, unter 2.c, Rz&nbsp;13; vom 29.07.1997&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;89\/94, BFHE 184, 80, BStBl II 1997, 772, unter 1.c, Rz&nbsp;17; in BFH\/NV 1998, 310, unter a, Rz&nbsp;9; in BFHE 194, 172, BStBl II 2001, 342, unter II.2.b, Rz&nbsp;36; von Bornhaupt, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;9 Rz&nbsp;B&nbsp;850 &quot;Abwehrkosten&quot;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Prozesskosten (Gerichtskosten, Rechtsanwaltsgeb&uuml;hren) teilen als Folgekosten die einkommensteuerrechtliche Qualifikation der Aufwendungen, die Gegenstand des Prozesses waren (s. Senatsurteile vom 01.12.1987&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;134\/83, BFHE 152, 237, BStBl II 1988, 431, unter 1., Rz&nbsp;13; vom 30.01.1996&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;83\/90, BFH\/NV 1996, 542, unter 3., Rz&nbsp;14; in BFH\/NV 1998, 310, unter b, Rz&nbsp;10).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Wenn mehrere Personen gemeinschaftlich den Tatbestand der Vermietung und Verpachtung (&sect;&nbsp;21 EStG) verwirklichen und dadurch Eink&uuml;nfte erzielen, z.B. im Rahmen einer Bruchteilsgemeinschaft, Erbengemeinschaft oder verm&ouml;gensverwaltenden Personengesellschaft (vgl. Pfirrmann in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;21 EStG Rz&nbsp;21), geh&ouml;ren zu den Eink&uuml;nften der Miteigent&uuml;mer, Miterben oder Gesellschafter aus Vermietung und Verpachtung die Anteile am &Uuml;berschuss der Einnahmen &uuml;ber die Werbungskosten. Hinzu kommen Sondereinnahmen und Sonderwerbungskosten der einzelnen Miteigent&uuml;mer, Miterben oder Gesellschafter (vgl. Senatsurteil vom 25.09.2018&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;35\/17, BFHE 262, 418, BStBl II 2019, 167, Rz&nbsp;16).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Ausgehend von diesen Grunds&auml;tzen hat das FG auf der Grundlage seiner nicht mit Verfahrensr&uuml;gen angegriffenen und daher den Senat bindenden (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) Feststellungen zutreffend angenommen, dass die Aufwendungen im Zusammenhang mit der Abwehr des Schenkungswiderrufs keine (nachtr&auml;glichen) Anschaffungskosten der Kl&auml;gerin auf den Miteigentumsanteil an der (teilweise) vermieteten Immobilie darstellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Kl&auml;gerin hat die streitigen Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Zivilrechtsstreit (Gerichtskosten, Rechtsanwaltsgeb&uuml;hren) nicht getragen, um einen Verm&ouml;gensgegenstand (Miteigentumsanteile an vermieteten Immobilien) zu erwerben &#8211;d.h. von der fremden in die eigene wirtschaftliche Verf&uuml;gungsmacht zu &uuml;berf&uuml;hren&#8211; und in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Sie waren nicht auf den Vollerwerb der (Mit-)Eigent&uuml;merstellung gerichtet. Vielmehr diente der Rechtsstreit der Abwendung einer R&uuml;ck&uuml;bertragung der Miteigentumsanteile an den Immobilien aufgrund des Widerrufs der Schenkung wegen groben Undanks nach &sect;&nbsp;530 Abs.&nbsp;1 BGB. Die Aufwendungen stehen damit im Zusammenhang mit dem (vergeblichen) Bem&uuml;hen der Kl&auml;gerin, einen Verlust der bereits vollst&auml;ndig in ihre Verm&ouml;genssph&auml;re &uuml;berf&uuml;hrten Gegenst&auml;nde (Miteigentumsanteile) zu verhindern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten lassen sich auch nicht mit der oben dargestellten Rechtsprechung zur Abl&ouml;sung dinglicher Rechte Dritter begr&uuml;nden. Der Widerruf der Schenkung nach &sect;&nbsp;530 Abs.&nbsp;1 BGB bzw. deren Widerruflichkeit stellt keine dingliche Belastung des geschenkten Gegenstands dar. Vielmehr folgt aus &sect;&nbsp;530 Abs.&nbsp;1 BGB ein Widerrufsrecht, dessen Aus&uuml;bung zu einem Anspruch auf Herausgabe des geschenkten Gegenstands nach Bereicherungsrecht f&uuml;hrt; die dingliche Rechtslage &auml;ndert sich dadurch nicht (Erman\/H&auml;hnchen, BGB, 15.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;530 Rz&nbsp;10). Der Widerruf er&ouml;ffnet eine Sanktionsm&ouml;glichkeit, wenn der Beschenkte durch sein Verhalten &#8211;nach der Schenkung&#8211; eine Gesinnung zum Ausdruck bringt, die in erheblichem Ma&szlig; Undankbarkeit erkennen l&auml;sst und den &uuml;blichen Moralvorstellungen in hohem Ma&szlig;e zuwiderl&auml;uft (K&uuml;hle in: jurisPK-BGB, 8.&nbsp;Aufl. (2017), &sect;&nbsp;530 BGB Rz&nbsp;3). Dementsprechend waren die (Mit-)Eigent&uuml;mer-Befugnisse der Kl&auml;gerin nach &sect;&nbsp;903 BGB nicht von vornherein beschr&auml;nkt; Aufwendungen zur Beseitigung einer Beschr&auml;nkung der (Mit-)Eigent&uuml;merbefugnisse konnten damit nicht anfallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Aus dem Senatsurteil in BFHE 218, 53, BStBl II 2007, 956 folgt nichts anderes. Der Senat hat dort darauf abgestellt, dass sich der Erwerber aufgrund einer (erfolgreichen) Gl&auml;ubigeranfechtung nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;2 des Anfechtungsgesetzes (AnfG 1999) vom 05.10.1994 (BGBl I 1994, 2911) so behandeln lassen muss, als geh&ouml;re der durch die angefochtene Rechtshandlung erlangte Gegenstand noch zum Verm&ouml;gen des Schuldners (&sect;&nbsp;11 AnfG 1999); infolgedessen muss er bei Unm&ouml;glichkeit der Herausgabe unter bestimmten Voraussetzungen Wertersatz leisten. Damit schr&auml;nken die Anfechtungstatbest&auml;nde und die daraus folgenden Anspr&uuml;che den Inhalt des vom Anfechtungsgegner erworbenen Eigentums ein. Infolgedessen dienen die Zahlungen zur Beseitigung dieser Eigentumseinschr&auml;nkungen ebenso dem Vollerwerb der Eigent&uuml;merstellung nach &sect;&nbsp;903 BGB wie entsprechende Zahlungen zur Abl&ouml;sung dinglicher Belastungen und sind deshalb wie solche Abl&ouml;sezahlungen als nachtr&auml;gliche Anschaffungskosten im Rahmen der AfA bei den Werbungskosten der streitigen Vermietungseink&uuml;nfte zu ber&uuml;cksichtigen (Senatsurteil in BFHE 218, 53, BStBl II 2007, 956, Rz&nbsp;14&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Gegensatz dazu l&auml;sst die Widerruflichkeit der Schenkung bzw. der Widerruf nach &sect;&nbsp;530 BGB die dingliche Rechtslage unber&uuml;hrt (s.o.). Der Inhalt des Eigentums des Beschenkten wird dadurch nicht eingeschr&auml;nkt. Das Widerrufsrecht des Schenkers stellt sich vielmehr als besonders geregelter Fall einer St&ouml;rung der Gesch&auml;ftsgrundlage dar (M&uuml;nchKommBGB\/Koch, 8.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;530 Rz&nbsp;1; Staudinger\/Chiusi, BGB, &sect;&nbsp;530 Rz&nbsp;1; Erman\/H&auml;hnchen, a.a.O., &sect;&nbsp;530 Rz&nbsp;1). Der Widerruf vermittelt einen Anspruch des Schenkers auf Herausgabe des geschenkten Gegenstands in natura, begr&uuml;ndet aber keine Beschr&auml;nkung der Eigentumsrechte des Beschenkten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Da die Prozesskosten bereits dem Grunde nach keine (nachtr&auml;glichen) Anschaffungskosten darstellen, kann der Umstand, dass sie letztlich vergeblich aufgewendet worden sind, keinen Werbungskostenabzug nach Ma&szlig;gabe der Rechtsprechung zum Abzug verlorener Aufwendungen, die im Fall der Anschaffung zu Anschaffungskosten gef&uuml;hrt h&auml;tten (vgl. nur BFH-Urteil in BFHE 257, 429, BStBl II 2018, 168), begr&uuml;nden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Dar&uuml;ber hinaus hat das FG zutreffend angenommen, dass die Aufwendungen der Kl&auml;gerin im Zusammenhang mit der Abwehr des Schenkungswiderrufs keine sofort abziehbaren Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung darstellen. Zwar liegen sog. Abwehrkosten vor. Diese stehen allerdings im Zusammenhang mit der Abwehr von Gefahren f&uuml;r das der Einkunftserzielung dienende Verm&ouml;gen (Erbanteil). Hingegen besteht &#8211;mangels einer durch die Einkunftserzielung (Vermietung) begr&uuml;ndeten Gefahr&#8211; kein Veranlassungszusammenhang der Aufwendungen mit der Erzielung von Eink&uuml;nften.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Ein Abzug der streitigen Aufwendungen als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung kommt nach &sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;4 i.V.m. &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;1 EStG in der ab Veranlagungszeitraum 2013 g&uuml;ltigen Fassung des Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetzes vom 26.06.2013 (BGBl I 2013, 1809) nicht in Betracht. Dies steht zwischen den Beteiligten zu Recht nicht im Streit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 10.12.2019, IX R 19\/19ECLI:DE:BFH:2019:U.101219.IXR19.19.0 (Gescheiterte) Abwehr der R&uuml;ckforderung eines Miteigentumsanteils an einem vermieteten Grundst&uuml;ck aufgrund eines Schenkungswiderrufs Leits&auml;tze 1. Aufwendungen zur (im Ergebnis gescheiterten) Abwehr einer R&uuml;ckforderung des Miteigentumsanteils an einem vermieteten Grundst&uuml;ck aufgrund eines Widerrufs der Schenkung nach &sect; 530 BGB stellen weder (nachtr&auml;gliche) Anschaffungskosten noch sofort abziehbare (Sonder-)Werbungskosten bei den &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-19-19-gescheiterte-abwehr-der-rueckforderung-eines-miteigentumsanteils-an-einem-vermieteten-grundstueck-aufgrund-eines-schenkungswiderrufs\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IX&nbsp;R&nbsp;19\/19 &#8211; (Gescheiterte) Abwehr der R&uuml;ckforderung eines Miteigentumsanteils an einem vermieteten Grundst&uuml;ck aufgrund eines Schenkungswiderrufs<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-72355","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72355","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72355"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72355\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72355"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72355"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72355"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}