{"id":72356,"date":"2020-05-23T17:40:49","date_gmt":"2020-05-23T15:40:49","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=72356"},"modified":"2020-05-23T17:40:49","modified_gmt":"2020-05-23T15:40:49","slug":"xi-r-21-18-rabattberechtigung-beim-einkauf-im-supermarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-21-18-rabattberechtigung-beim-einkauf-im-supermarkt\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;21\/18 &#8211; Rabattberechtigung beim Einkauf im Supermarkt"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.12.2019, XI R 21\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.181219.XIR21.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Rabattberechtigung beim Einkauf im Supermarkt<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die entgeltliche Einr&auml;umung des Rechts zum betragsm&auml;&szlig;ig nicht begrenzten verbilligten Warenbezug in Form einer &quot;Mitgliedschaft&quot; stellt eine selbst&auml;ndige steuerbare Leistung und nicht eine Nebenleistung oder einen Zwischenschritt zum Warenkauf dar.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die Einr&auml;umung dieser Rabattberechtigung unterliegt vollumf&auml;nglich dem Regelsteuersatz nach &sect; 12 Abs. 1 UStG, wenn die Waren des Warensortiments sowohl dem Regelsteuersatz als auch dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz unterliegen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 13.06.2018 &#8211; 7 K 7226\/15 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">A. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist die umsatzsteuerrechtliche Behandlung von sog. Mitgliedsbeitr&auml;gen, die Kunden der K-GmbH einen verbilligten Wareneinkauf erm&ouml;glichten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist infolge Verschmelzung Gesamtrechtsnachfolgerin der K-GmbH. Diese GmbH war Mitglied der B-Gruppe und betrieb im Streitjahr mit ihren Schwestergesellschaften, die ebenfalls auf die Kl&auml;gerin verschmolzen wurden, jeweils Bio-Superm&auml;rkte an verschiedenen Standorten in X unter einer gemeinsamen Dachmarke (B).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Kunden konnten in diesen M&auml;rkten entweder zum Normalpreis einkaufen; m&ouml;glich war aber auch ein betraglich unbeschr&auml;nkter verbilligter Einkauf als &quot;Mitglied&quot; in allen M&auml;rkten der B-Gruppe. Im Jahr 2010 (Streitjahr) warb die B-Gruppe au&szlig;erdem damit, dass &quot;Mitglieder&quot; Rabatte zwischen 3&nbsp;% und 20&nbsp;% bei bestimmten Partnern erhielten. F&uuml;r die &quot;Mitgliedschaft&quot; zahlten die Kunden eine einmalige Kaution (51,13&nbsp;EUR), die sie bei Beendigung der &quot;Mitgliedschaft&quot; zur&uuml;ckerhalten sollten, und einen monatlichen festen Mitgliedsbeitrag (je nach Einkommen und Familienstand zwischen 10,20&nbsp;EUR und 20,40&nbsp;EUR). Die Mitglieder erhielten einen personalisierten Mitgliedsausweis. Auf Antrag konnte ein Mitglied seine Mitgliedschaft ruhend stellen (z.B. bei Urlaubsabwesenheit) und erhielt f&uuml;r die betreffende Zeit den Monatsbeitrag in Form eines Warengutscheins erstattet. Der &quot;Aufnahmevertrag&quot;, der die Kautionsbedingungen und monatlichen Zahlungen regelte, wurde zwischen dem Kunden und einer der Gesellschaften der B-Gruppe geschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die K-GmbH sah die Mitgliedsbeitr&auml;ge (brutto 477.035,69&nbsp;EUR) als Entgelt f&uuml;r eine steuerbare Nebenleistung zu den Warenverk&auml;ufen an. Da ihre Warenlieferungen zu &uuml;ber 80&nbsp;% dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz unterlagen, teilte sie die Beitr&auml;ge im Verh&auml;ltnis der Nettoums&auml;tze aus Warenverk&auml;ufen zu beiden Steuers&auml;tzen (18,6&nbsp;% zu 81,4&nbsp;%) auf und unterwarf somit Ums&auml;tze in H&ouml;he von brutto 96.651&nbsp;EUR dem Regelsteuersatz (netto 81.219,56&nbsp;EUR) und in H&ouml;he von brutto 380.384,41&nbsp;EUR (netto 355.499,45&nbsp;EUR) dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einer Au&szlig;enpr&uuml;fung kam das vormals zust&auml;ndige Finanzamt f&uuml;r K&ouml;rperschaften&nbsp;III (FA&nbsp;X) zu der Auffassung, dass die Mitgliedsbeitr&auml;ge Gegenleistungen f&uuml;r eigenst&auml;ndige Leistungen seien, die in voller H&ouml;he dem Regelsteuersatz unterl&auml;gen, und setzte die Umsatzsteuer des Streitjahres durch entsprechend ge&auml;nderten Bescheid vom 04.07.2013 fest. Der dagegen erhobene Einspruch, mit dem auch geltend gemacht wurde, dass die Aufteilung der Mitgliedsbeitr&auml;ge nach dem Verh&auml;ltnis der Ums&auml;tze der Warenlieferungen an Mitglieder (ca. 75&nbsp;%) vorzunehmen sei, wurde vom FA&nbsp;X mit Einspruchsentscheidung vom 11.09.2015 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Klageerhebung ging die Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r die Besteuerung der K-GmbH im Zuge einer Neuorganisation der Finanz&auml;mter (vgl. &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 der Verordnung &uuml;ber besondere Zust&auml;ndigkeitsregelungen im Bereich der Finanzverwaltung des Landes Berlin vom 17.11.2015, Gesetz- und Verordnungsblatt 2015, 445) auf den Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) &uuml;ber. Dieser setzte mit Bescheid vom 08.03.2016 die Umsatzsteuer 2010 um 6.811,12&nbsp;EUR niedriger auf 61.292,23&nbsp;EUR fest, wobei es den Berechnungsfehler bei der Umrechnung der als dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz unterliegend erkl&auml;rten Mitgliedsbeitr&auml;ge in H&ouml;he von (netto) 355.500&nbsp;EUR in regelbesteuerte Ums&auml;tze korrigierte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Urteil vom 13.06.2018&nbsp;&#8211; 7&nbsp;K&nbsp;7226\/15 (Entscheidungen der Finanzgerichte 2018, 1491) wies das Finanzgericht (FG) Berlin-Brandenburg die Klage als unbegr&uuml;ndet ab, da die gesonderte steuerbare Leistung der K-GmbH durch die Einr&auml;umung der Rabattberechtigung dem Regelsteuersatz unterliege. Soweit die K-GmbH &sect;&nbsp;163 der Abgabenordnung in ihren Schrifts&auml;tzen erw&auml;hnt habe, habe sie keinen entsprechenden Klageantrag gestellt. Ein solcher w&auml;re aber auch unzul&auml;ssig, weil insoweit zum Zeitpunkt der Entscheidung noch kein Ablehnungsbescheid vorl&auml;ge und auch kein Vorverfahren &#8211;ggf. im Wege des Unt&auml;tigkeitseinspruchs&#8211; durchgef&uuml;hrt worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einen Tatbestandsberichtigungsantrag vom 02.07.2018 hat das FG durch Beschluss vom 16.07.2018 abgelehnt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision macht die Kl&auml;gerin im Wesentlichen die Verletzung materiellen Rechts geltend, da das FG verkannt habe, dass es sich bei der Gew&auml;hrung des &quot;Mitgliedschaftsrechts&quot; um eine Nebenleistung zu den Wareneink&auml;ufen handele. Zudem r&uuml;gt sie eine Geh&ouml;rsverletzung, da erstmalig im Urteil des FG auf das Fehlen eines Klageantrags auf Erlass einer Billigkeitsma&szlig;nahme hingewiesen worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>unter Aufhebung der Vorentscheidung und &Auml;nderung des Umsatzsteuerbescheids f&uuml;r das Jahr 2010 vom 08.03.2016 die Umsatzsteuer auf 25.443,54&nbsp;EUR festzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">B.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet; sie ist daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat zu Recht entschieden, dass der Umsatzsteuerbescheid 2010 vom 08.03.2016 rechtm&auml;&szlig;ig ist. Eine Billigkeitsma&szlig;nahme ist nicht Verfahrensgegenstand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Das FG hat ohne Rechtsfehler dahin erkannt, dass die K-GmbH durch Einr&auml;umung der &quot;Mitgliedschaften&quot; eine steuerbare und dem Regelsteuersatz unterliegende Leistung an ihre Kunden erbracht hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) unterliegen der Umsatzsteuer u.a. die sonstigen Leistungen, die ein Unternehmer im Inland gegen Entgelt im Rahmen seines Unternehmens ausf&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Dazu muss zwischen dem Leistenden und dem Leistungsempf&auml;nger ein Rechtsverh&auml;ltnis bestehen, in dessen Rahmen gegenseitige Leistungen ausgetauscht werden. Dabei wird eine Leistung dann &quot;gegen Entgelt&quot; erbracht, wenn zwischen der erbrachten Leistung und dem erhaltenen Entgelt ein unmittelbarer Zusammenhang besteht, wobei die vom Leistenden empfangene Verg&uuml;tung den tats&auml;chlichen Gegenwert f&uuml;r die dem Leistungsempf&auml;nger erbrachte bestimmbare Leistung bildet (vgl. z.B. Urteile des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union &#8211;EuGH&#8211; MacDonald Resorts vom 16.12.2010&nbsp;&#8211; C-270\/09, EU:C:2010:780, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2011, 225, Rz&nbsp;16, 26; Air France &#8211; KLM u.a. vom 23.12.2015&nbsp;&#8211; C-250\/14 und C-289\/14, EU:C:2015:841, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2016, 93, Rz&nbsp;22; Marcandi vom 05.07.2018&nbsp;&#8211; C-544\/16, EU:C:2018:540, UR 2018, 706, Rz&nbsp;36&nbsp;f.; Meo &#8211; Servi&ccedil;os de Comunica&ccedil;&otilde;es e Multim&eacute;dia vom 22.11.2018&nbsp;&#8211; C-295\/17, EU:C:2018:942, UR 2018, 944, Rz&nbsp;39; Senatsurteile vom 13.02.2019&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;1\/17, BFHE 263, 560, Rz&nbsp;16&nbsp;f.; vom 10.04.2019&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;4\/17, BFHE 264, 382, BStBl II 2019, 635, Rz&nbsp;16, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Leistungsempf&auml;nger muss identifizierbar sein. Er muss einen Vorteil erhalten, der zu einem Verbrauch i. S. des gemeinsamen Mehrwertsteuerrechts f&uuml;hrt (vgl. z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 16.01.2014&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;22\/13, BFH\/NV 2014, 736, Rz&nbsp;20; Senatsurteil in BFHE 264, 382, BStBl II 2019, 635, Rz&nbsp;16).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Es bestimmt sich in erster Linie nach dem der Leistung zugrunde liegenden Rechtsverh&auml;ltnis, ob eine Leistung des Unternehmers vorliegt, die derart mit der Zahlung verkn&uuml;pft ist, dass sie sich auf die Erlangung einer Gegenleistung (Zahlung) richtet (vgl. z.B. EuGH-Urteile Kennemer Golf vom 21.03.2002&nbsp;&#8211; C-174\/00, EU:C:2002:200, BFH\/NV 2002, Beilage 3, 95, Rz&nbsp;39; Meo &#8211; Servi&ccedil;os de Comunica&ccedil;&otilde;es e Multim&eacute;dia, EU:C:2018:942, UR 2018, 944, Rz&nbsp;68&nbsp;f.; Senatsurteil in BFHE 264, 382, BStBl II 2019, 635, Rz&nbsp;17&nbsp;f., jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Zum Bereich der tats&auml;chlichen Feststellungen, die den BFH gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO binden, geh&ouml;rt auch die Auslegung von Vertr&auml;gen und die sich daraus ergebende Bestimmung des Leistungsgegenstands. Das Revisionsgericht pr&uuml;ft insofern nur, ob das FG die gesetzlichen Auslegungsregeln sowie die Denkgesetze und Erfahrungss&auml;tze beachtet hat; ferner pr&uuml;ft das Revisionsgericht, ob die Vorinstanz die f&uuml;r die Vertragsauslegung bedeutsamen Begleitumst&auml;nde erforscht und rechtlich zutreffend gew&uuml;rdigt hat (BFH-Urteil vom 06.09.2016&nbsp;&#8211; IX&nbsp;R&nbsp;44\/14, BFHE 255, 148, BStBl II 2018, 323, Rz&nbsp;23&nbsp;ff.; Senatsurteil vom 14.11.2018&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;27\/16, BFH\/NV 2019, 423, Rz&nbsp;21, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Grunds&auml;tzen hat das FG in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise angenommen, dass die K-GmbH durch die Einr&auml;umung des Rechts zum verbilligten Warenbezug in Form einer &quot;Mitgliedschaft&quot; den Kunden gegen&uuml;ber selbst&auml;ndige steuerbare Leistungen gegen Entgelt (&quot;Mitgliedsbeitr&auml;ge&quot;) erbracht hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat die Vertragsbeziehungen zwischen der K-GmbH und den Mitgliedern dahingehend gew&uuml;rdigt, dass der Leistungsgegenstand der Dienstleistung der K-GmbH darin bestehe, den Mitgliedern die Inanspruchnahme der angebotenen Rabatte in den M&auml;rkten der Gesellschaften der B-Gruppe in einem bestimmten Zeitraum zu erm&ouml;glichen. Dies stelle einen verbrauchsf&auml;higen Vorteil dar. Leistende ist nach den Feststellungen des FG die K-GmbH, denn bei Abschluss der Vertr&auml;ge, f&uuml;r welche die K-GmbH Mitgliedsbeitr&auml;ge vereinnahmt hat, habe sie im eigenen Namen gehandelt und sei nach der ma&szlig;geblichen objektiven Empf&auml;ngersicht dabei auch nicht zugleich im Namen der anderen Gesellschaften der B-Gruppe oder eines eigenst&auml;ndigen Zusammenschlusses der Gesellschaften der B-Gruppe aufgetreten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen handelt es sich nach der W&uuml;rdigung des FG bei den gezahlten Mitgliedsbeitr&auml;gen nicht um Anzahlungen f&uuml;r Warenlieferungen der K-GmbH, da die k&uuml;nftigen Lieferungen weder hinsichtlich der Menge, hinsichtlich der Art noch hinsichtlich des Leistenden zum Zeitpunkt der Zahlung der Mitgliedsbeitr&auml;ge bestimmt waren. Ebenso wenig handele es sich um nicht steuerbare Gesellschaftereinlagen bzw. sog. &quot;echte&quot; Mitgliedsbeitr&auml;ge, da schon keine Personenmehrheit in diesem Sinne vorliege, an der die von der K-GmbH als &quot;Mitglieder&quot; bezeichneten Kunden beteiligt w&auml;ren. Vielmehr n&auml;hmen die &quot;Mitglieder&quot; nur ein von der K-GmbH vorgegebenes System in Anspruch, seien aber nicht Tr&auml;ger dieses Systems.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diese vorinstanzliche Sachverhaltsw&uuml;rdigung ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden und bindet daher den BFH (s. allgemein z.B. Senatsurteile vom 01.03.2016&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;11\/14, BFHE 253, 438, BStBl II 2016, 753, Rz&nbsp;21; vom 13.06.2018&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;2\/16, BFHE 262, 187, BStBl II 2018, 678, Rz&nbsp;7; vom 14.11.2018&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;16\/17, BFHE 263, 71, Rz&nbsp;24, m.w.N.). Im &Uuml;brigen steht das Ergebnis in Einklang mit der neueren Rechtsprechung des EuGH (z.B. Urteil Marcandi, EU:C:2018:540, UR 2018, 706, Rz&nbsp;48), die das FG bei seiner Urteilsfindung noch nicht ber&uuml;cksichtigen konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Mit der Berechtigung zum verbilligten Einkauf erh&auml;lt der Kunde von dem Unternehmer, der diese Berechtigung verkauft, einen wirtschaftlichen Vorteil (Leistung), da er nun Zugang zur Inanspruchnahme verg&uuml;nstigter Warenlieferungen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Insbesondere stellte die Berechtigung nicht lediglich die Verschaffung eines &quot;Gutscheins&quot; oder &quot;Punktes&quot; dar, der als Zahlungsart f&uuml;r den Erwerb von anderen Leistungen dient, wie bei Gutscheinen mit bezifferbarem Wert (vgl. EuGH-Urteile Elida Gibbs vom 24.10.1996&nbsp;&#8211; C-317\/94, EU:C:1996:400, BStBl II 2004, 324, Rz&nbsp;34; Argos Distributors vom 24.10.1996&nbsp;&#8211; C-288\/94, EU:C:1996:398, HFR 1997, 113, Rz&nbsp;19; BFH-Urteil vom 26.06.2019&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;64\/17, BFHE 264, 542, BStBl II 2019, 640, Rz&nbsp;12), denn eine Anrechnung der gezahlten Mitgliedsbeitr&auml;ge beim sp&auml;teren Kauf von Waren erfolgt nicht (vgl. EuGH-Urteil Marcandi, EU:C:2018:540, UR 2018, 706, Rz&nbsp;31). Dementsprechend handelt es sich auch nicht lediglich um die sp&auml;tere Ersparnis eines bestimmbaren Geldbetrags, die &#8211;wie die Zuwendung von Geld&#8211; keinen verbrauchbaren Vorteil darstellen k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Zu Recht hat das FG angenommen, dass der von den Kunden gezahlte Betrag keine Gegenleistung f&uuml;r die von der K-GmbH bzw. deren Schwestergesellschaften (oder weiteren Unternehmen) ggf. gelieferten Waren ist (vgl. EuGH-Urteil Granton Advertising vom 12.06.2014&nbsp;&#8211; C-461\/12, EU:C:2014:1745, HFR 2014, 756, Rz&nbsp;20, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Zwar w&uuml;rde einem &quot;Gegenleistungscharakter&quot; nicht entgegen stehen, dass sich die Zahlung eines (Pauschal-)Betrags nicht auf eine individualisierte bzw. gezielte Leistung bezieht, die auf Verlangen eines Auftraggebers erbracht worden ist. Denn allein die dauerhafte Bereitschaft des Dienstleistungserbringers, die vom Auftraggeber ben&ouml;tigte Leistung zum gegebenen Zeitpunkt zu erbringen, w&auml;re insofern ausreichend (vgl. EuGH-Urteile Le Rayon d&#8217;Or vom 27.03.2014&nbsp;&#8211; C-151\/13, EU:C:2014:185, HFR 2014, 458, Rz&nbsp;36&nbsp;f.; Asparuhovo Lake Investment Company vom 03.09.2015&nbsp;&#8211; C-463\/14, EU:C:2015:542, HFR 2015, 987, Rz&nbsp;39).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Jedoch besteht im Streitfall kein Zusammenhang zwischen der Zahlung des Kunden f&uuml;r den Erhalt der &quot;Mitgliedschaft&quot; und dem Wert der Preisnachl&auml;sse, die er erh&auml;lt. Denn die H&ouml;he der eventuellen Preisnachl&auml;sse, die vom Umfang der Eink&auml;ufe bei der K-GmbH bzw. deren Schwestergesellschaften abh&auml;ngt, ist zuf&auml;llig und kann im Voraus praktisch nicht bestimmt werden (vgl. entsprechend EuGH-Urteile Lebara vom 03.05.2012&nbsp;&#8211; C-520\/10, EU:C:2012:264, HFR 2012, 672, Rz&nbsp;38; Granton Advertising, EU:C:2014:1745, HFR 2014, 756, Rz&nbsp;21).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Au&szlig;erdem haben die Kunden vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und gesch&auml;ftlichen Realit&auml;t, die ein grundlegendes Kriterium f&uuml;r die Anwendung des gemeinsamen Mehrwertsteuersystems darstellt (vgl. z.B. EuGH-Urteile Newey vom 20.06.2013&nbsp;&#8211; C-653\/11, EU:C:2013:409, UR 2013, 628, Rz&nbsp;42, m.w.N.; Marcandi, EU:C:2018:540, UR 2018, 706, Rz&nbsp;45; Senatsurteil in BFHE 264, 382, BStBl II 2019, 635, Rz&nbsp;23), an dieser Dienstleistung ein vom Erwerb von Produkten im jeweiligen Supermarkt gesondertes Interesse (vgl. allgemein EuGH-Urteil Everything Everywhere vom 02.12.2010&nbsp;&#8211; C-276\/09, EU:C:2010:730, HFR 2011, 224, Rz&nbsp;27). Denn als Erwerber dieser Berechtigung (&quot;Mitglieder&quot;) erhalten sie die Chance, Gegenst&auml;nde zu einem verbilligten Preis zu erwerben (vgl. EuGH-Urteil Marcandi, EU:C:2018:540, UR 2018, 706, Rz&nbsp;30).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Insbesondere erfolgt keine (auch nicht eine anteilige) Anrechnung des gezahlten Mitgliedschaftsbeitrags beim Erwerb von Waren und die Kunden k&ouml;nnen auch ohne Einsatz ihrer Berechtigung Waren in den angeschlossenen Unternehmen &#8211;dann zum regul&auml;ren Preis&#8211; kaufen (vgl. allgemein EuGH-Urteil Marcandi, EU:C:2018:540, UR 2018, 706, Rz&nbsp;41, 46&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(5) Insofern stellen die Mitgliedsbeitr&auml;ge die tats&auml;chliche Gegenleistung f&uuml;r die Einr&auml;umung der Berechtigung zum verbilligten Erwerb in den M&auml;rkten der B-Gruppe dar, und zwar unabh&auml;ngig davon, dass nach den Feststellungen des FG zwischen den Kunden, die ihre Mitgliedschaft bei der K-GmbH erworben hatten und den &uuml;brigen Rabattgew&auml;hrenden kein Vertrag besteht und dass diese Betriebe keinen Anteil an den aus dem Verkauf der Mitgliedschaften erl&ouml;sten Einnahmen erhalten (vgl. allgemein EuGH-Urteil Granton Advertising, EU:C:2014:1745, HFR 2014, 756, Rz&nbsp;21).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Daher kann offen bleiben, ob zwischen den Kunden, der K-GmbH und den Schwestergesellschaften eine GbR mit dem gemeinsamen Zweck eines finanzierungs- bzw. bankenunabh&auml;ngigen Wareneinkaufs und &#8211;verkaufs bestand. Denn das FG hat zu Recht angenommen, dass es sich bei den &quot;Mitgliedsbeitr&auml;gen&quot; um Entgelt f&uuml;r Leistungen der K-GmbH an die Kunden handelt und nicht um nicht steuerbare Gesellschafterbeitr&auml;ge, die die GbR lediglich in die Lage versetzen sollten, einen gemeinsamen Zweck zu erf&uuml;llen (vgl. allgemein Senatsurteil vom 29.10.2008&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;59\/07, BFHE 223, 493, Rz&nbsp;18&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Dementsprechend ist der Wert der &quot;Mitgliedschaft&quot; &#8211;wie das FG zutreffend ausgef&uuml;hrt hat&#8211; auch nicht, z.B. als Anzahlung, in der Gegenleistung enthalten, die die K-GmbH als Entgelt f&uuml;r die &#8211;im &Uuml;brigen zum Zeitpunkt der Zahlungen der Mitgliedsbeitr&auml;ge jeweils noch unbestimmten&#8211; Lieferungen von Gegenst&auml;nden im Rahmen ihres Supermarktbetriebs erhalten hat (vgl. allgemein EuGH-Urteil Marcandi, EU:C:2018:540, UR 2018, 706, Rz&nbsp;50&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der Einwand der Kl&auml;gerin, es handele sich bei der Einr&auml;umung der Berechtigung (&quot;Mitgliedschaft&quot;) um eine unselbst&auml;ndige Nebenleistung bzw. einen Zwischenschritt zum Produktkauf oder insgesamt um eine komplexe einheitliche Leistung, hat keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Im Hinblick auf die Mehrwertsteuer ist jeder Umsatz in der Regel als eigene und selbst&auml;ndige Leistung zu betrachten. Unter bestimmten Umst&auml;nden sind aber mehrere formal eigenst&auml;ndige Leistungen, die getrennt erbracht werden, im Rahmen einer Gesamtbetrachtung unter Ber&uuml;cksichtigung des wirtschaftlichen Zwecks dieses Umsatzes und des Interesses der Leistungsempf&auml;nger als einheitlicher Umsatz anzusehen (vgl. EuGH-Urteile Stadion Amsterdam vom 18.01.2018&nbsp;&#8211; C-463\/16, EU:C:2018:22, HFR 2018, 252, Rz&nbsp;22; Volkswagen Financial Services (UK) vom 18.10.2018&nbsp;&#8211; C-153\/17, EU:C:2018:845, HFR 2018, 1004, Rz&nbsp;31; Mailat vom 19.12.2018&nbsp;&#8211; C-17\/18, EU:C:2018:1038, HFR 2019, 72, Rz&nbsp;32; Srf konsulterna vom 13.03.2019&nbsp;&#8211; C-647\/17, EU:C:2019:195, HFR 2019, 442, Rz&nbsp;26; Senatsurteil vom 21.01.2015&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;13\/13, BFHE 248, 462, BStBl II 2015, 730, Rz&nbsp;28; BFH-Urteile vom 02.08.2018&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;6\/16, BFHE 262, 272, BStBl II 2019, 293, Rz&nbsp;13; vom 14.02.2019&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;22\/17, BFHE 264, 83, BStBl II 2019, 350, Rz&nbsp;16&nbsp;ff., jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ob im Fall eines Leistungsb&uuml;ndels umsatzsteuerrechtlich eine einheitliche Leistung vorliegt oder ob mehrere, getrennt zu beurteilende Leistungen gegeben sind, ist Ergebnis einer Tatsachenbeurteilung (vgl. EuGH-Urteil Mailat, EU:C:2018:1038, HFR 2019, 72, Rz&nbsp;35; Senatsurteil in BFHE 262, 187, BStBl II 2018, 678, Rz&nbsp;5, jeweils m.w.N.), die nach nationalem Verfahrensrecht dem FG obliegt und den BFH gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO grunds&auml;tzlich bindet, wobei der BFH revisionsrechtlich nachzupr&uuml;fen hat, ob das FG die f&uuml;r die Auslegung bedeutsamen Begleitumst&auml;nde erforscht und zutreffend gew&uuml;rdigt hat (z.B. Senatsurteil in BFHE 263, 71, Rz&nbsp;23&nbsp;f.; BFH-Urteil in BFHE 264, 83, BStBl II 2019, 350, Rz&nbsp;27, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das FG hat unter Ber&uuml;cksichtigung der vertraglichen Gestaltung die Einr&auml;umung der Rabattberechtigung und den sp&auml;teren Wareneinkauf als jeweils selbst&auml;ndige Leistungen gew&uuml;rdigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Dabei hat es die Interessenlage der Kunden ber&uuml;cksichtigt. Zwar erwirbt ein Kunde die &quot;Mitgliedschaft&quot; zwangsl&auml;ufig in der Absicht, in unterschiedlichem Umfang bei der K-GmbH bzw. den angeschlossenen Unternehmen einzukaufen. Allerdings haben die Kunden am Erwerb dieses Rechts ein gesondertes Interesse, da nur die Mitgliedschaft das Recht auf einen Rabatt einr&auml;umt. Die Mitgliedschaft ist insbesondere auch keine Zahlungsart f&uuml;r den Erwerb der in den Superm&auml;rkten angebotenen Gegenst&auml;nde, da insofern keine &quot;Anrechnung&quot; auf den Preis erfolgt (vgl. allgemein EuGH-Urteil Marcandi, EU:C:2018:540, UR 2018, 706, Rz&nbsp;31). Insofern hat das FG den Streitfall zu Recht von der EuGH-Entscheidung MacDonald Resorts (EU:C:2010:780, HFR 2011, 225) abgegrenzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Au&szlig;erdem k&ouml;nnen Kunden die Waren auch ohne &quot;Mitgliedschaft&quot; bei den jeweiligen Superm&auml;rkten (zum regul&auml;ren Preis) erwerben. Dies best&auml;tigt, dass der Verkauf der Mitgliedschaft und die Lieferung von Gegenst&auml;nden nicht als eine einzige, untrennbare Leistung angesehen werden kann (vgl. allgemein EuGH-Urteil Marcandi, EU:C:2018:540, UR 2018, 706, Rz&nbsp;48 mit Verweis auf Rz&nbsp;58 der Schlussantr&auml;ge des Generalanwalts Tanchev vom 07.03.2018 in der Sache C-544\/16).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Da die vorinstanzliche Sachverhaltsw&uuml;rdigung frei von Verfahrensfehlern ist und weder Widerspr&uuml;che noch einen Versto&szlig; gegen Denkgesetze oder Erfahrungss&auml;tze enth&auml;lt, bindet sie den BFH. Im &Uuml;brigen stimmt sie auch &uuml;berein mit der vom EuGH vorgenommenen W&uuml;rdigung in der Entscheidung Marcandi (EU:C:2018:540, UR 2018, 706, Rz&nbsp;48), wonach es sich bei der Ausgabe von &quot;Guthabenpunkten&quot;, die zur Teilnahme an Auktionen berechtigen, und der Lieferung von Gegenst&auml;nden weder um eine einheitliche komplexe Leistung noch um Nebenleistungen im jeweiligen Verh&auml;ltnis zueinander handelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Das FG hat zutreffend die Voraussetzungen der Steuerbefreiungen nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;e UStG und &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;f UStG als nicht erf&uuml;llt angesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Das FG hat auch zu Recht angenommen, dass die Leistung weder ganz noch teilweise dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz unterliegt. Die jeweils selbst&auml;ndigen Leistungen in Form der &quot;Mitgliedschaft&quot; und des Warenverkaufs sind dementsprechend auch hinsichtlich des Steuersatzes getrennt zu behandeln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;1 UStG betr&auml;gt die Steuer f&uuml;r jeden steuerpflichtigen Umsatz 19&nbsp;% der Bemessungsgrundlage. Allerdings erm&auml;&szlig;igt sich die Steuer nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 UStG auf 7&nbsp;% f&uuml;r Lieferungen der in der Anlage zum UStG bezeichneten Gegenst&auml;nde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) W&auml;hrend die Warenverk&auml;ufe entweder gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 UStG dem erm&auml;&szlig;igten oder gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;1 UStG dem Regelsteuersatz unterliegen, unterf&auml;llt die Einr&auml;umung der &quot;Mitgliedschaft&quot; in der vorliegenden Form vollumf&auml;nglich dem Regelsteuersatz nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;1 UStG, da ein Erm&auml;&szlig;igungstatbestand nicht erf&uuml;llt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Dieser Beurteilung stehen &#8212; entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin&#8211; die Grunds&auml;tze zur Besteuerung von Vereinsmitgliedschaftsbeitr&auml;gen nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach der dazu ergangenen Rechtsprechung kann der Mitgliedsbeitrag als (steuerbares) Entgelt f&uuml;r die Nutzungsm&ouml;glichkeit von Vereinsanlagen oder anderen Dienstleistungen und damit verbundener Vorteile im Individualinteresse des jeweiligen Mitglieds zu beurteilen sein (EuGH-Urteil Kennemer Golf, EU:C:2002:200, BFH\/NV 2002, Beilage 3, 95, Rz&nbsp;40; Senatsurteil vom 12.10.2016&nbsp;&#8211; XI&nbsp;R&nbsp;5\/14, BFHE 255, 457, BStBl II 2017, 500, Rz&nbsp;21; BFH-Urteil vom 13.12.2018&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;45\/17, BFHE 263, 375, BStBl II 2019, 460, Rz&nbsp;15, jeweils m.w.N.). Dabei ist als Leistung auch eine (fortbestehende) Leistungsbereitschaft zu w&uuml;rdigen, so dass es auf den Umfang der Inanspruchnahme nicht ankommt (vgl. EuGH-Urteile Air France &#8211; KLM u.a., EU:C:2015:841, UR 2016, 93, Rz&nbsp;28; Meo &#8211; Servi&ccedil;os de Comunica&ccedil;&otilde;es e Multim&eacute;dia, EU:C:2018:942, UR 2018, 944, Rz&nbsp;40; Marcandi, EU:C:2018:540, UR 2018, 706, Rz&nbsp;32; UniCredit Leasing vom 03.07.2019&nbsp;&#8211; C-242\/18, EU:C:2019:558, HFR 2019, 824, Rz&nbsp;74; BFH-Urteil vom 02.08.2018&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;37\/17, BFHE 263, 63, Rz&nbsp;17).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) In einem weiteren Schritt ist dann jeweils zu beurteilen, ob eine Leistung, die in der Einr&auml;umung der M&ouml;glichkeit zum (hier: verbilligten) Leistungsbezug besteht, unter eine Steuerbefreiung f&auml;llt und welcher Steuersatz anwendbar ist (vgl. BFH-Urteile vom 09.08.2007&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;27\/04, BFHE 217, 314, unter II.3.a, Rz&nbsp;20; vom 11.10.2007&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;69\/06, BFHE 219, 287, unter II.2.c&nbsp;bb, Rz&nbsp;45; vom 03.04.2008&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;74\/07, BFHE 221, 451, unter II., Rz&nbsp;13; vom 20.03.2014&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;4\/13, BFHE 245, 397, Rz&nbsp;12&nbsp;ff., 32; BFH-Beschluss vom 21.06.2018&nbsp;&#8211; V&nbsp;R&nbsp;20\/17, BFHE 262, 260, BStBl II 2018, 558, Rz&nbsp;31&nbsp;ff., jeweils zu F&auml;llen des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;22 Buchst.&nbsp;b UStG bzw. Steuerbefreiung aufgrund Unionsrechts). Dabei geht es immer um eine einheitliche Leistung, deren steuerliche Behandlung zu beurteilen ist. Ist die zu besteuernde Leistungsbereitschaft auf erm&auml;&szlig;igt zu besteuernde Leistungen gerichtet, gilt die Steuererm&auml;&szlig;igung auch hierf&uuml;r.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Nicht zu entscheiden ist hier &uuml;ber einen Fall, in dem die einger&auml;umte Berechtigung nur zum Bezug von erm&auml;&szlig;igten Leistungen berechtigt. Vielmehr ist hier eine selbst&auml;ndige Leistung (die Einr&auml;umung der Berechtigung zum verbilligten Einkauf) steuerrechtlich zu beurteilen, die auf das gesamte Warensortiment der Kl&auml;gerin gerichtet ist, das auch Artikel enth&auml;lt, die dem Regelsteuersatz unterliegen, und die mit den nachfolgenden Wareneink&auml;ufen nicht in einem unmittelbaren Zusammenhang steht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Soweit von der Kl&auml;gerin ein Versto&szlig; gegen die Proportionalit&auml;t der Umsatzsteuer geltend gemacht wird, f&uuml;hrt dies im Streitfall zu keinem anderen Ergebnis.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eines der Grundprinzipien, auf denen das Mehrwertsteuersystem beruht, ist die Neutralit&auml;t in dem Sinne, dass gleichartige Waren innerhalb der einzelnen Mitgliedstaaten ungeachtet der L&auml;nge des Produktions- und Vertriebswegs steuerlich gleich belastet werden (EuGH-Urteile Elida Gibbs, EU:C:1996:400, BStBl II 2004, 324, Rz&nbsp;20; Boehringer Ingelheim Pharma vom 20.12.2017&nbsp;&#8211; C-462\/16, EU:C:2017:1006, UR 2018, 166, Rz&nbsp;33) bzw. dass Steuerpflichtige proportional zum Gesamtbetrag der f&uuml;r steuerpflichtige Ums&auml;tze erhaltenen Betr&auml;ge zur Zahlung der Mehrwertsteuer beitragen (EuGH-Urteil PSM &quot;K&quot; vom 10.04.2019&nbsp;&#8211; C-214\/18, EU:C:2019:301, HFR 2019, 444, Rz&nbsp;49&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im vorliegenden Fall wird dagegen jedoch nicht versto&szlig;en.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar kann es &#8211;je nach Warenkorb, H&ouml;he des Mitgliedsbeitrags und Einkaufvolumen&#8211; bei einigen Kunden sein, dass der Kunde f&uuml;r das Recht zum verbilligten Bezug von Waren (zum Regelsteuersatz) und die Lieferung der Waren gegen einen verbilligten Preis (ganz oder teilweise zum erm&auml;&szlig;igten Steuersatz) mehr Umsatzsteuer zahlt, als er zahlen w&uuml;rde, wenn er die Waren ohne Rabattberechtigung erworben h&auml;tte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen einer in der Literatur vertretenen Auffassung (Jacobs, Zeitschrift f&uuml;r das gesamte Mehrwertsteuerrecht 2018, 947; Pr&auml;tzler, jurisPraxisReport Steuerrecht 41\/2018 Anm.&nbsp;6; allgemein: Rei&szlig;, UR 2011, 729, 737; s. dazu auch EuGH-Urteile Astra Zeneca UK vom 29.07.2010&nbsp;&#8211; C-40\/09, EU:C:2010:450, HFR 2010, 1116, Rz&nbsp;26, trotz gegenteiliger Auffassung der Kommission, insbesondere im Hinblick auf sich daraus ergebenden unterschiedlichen Steuers&auml;tze, vgl. Schlussantr&auml;ge des Generalanwalts Mengozzi vom 22.04.2010 zu C-40\/09, Rz&nbsp;22&nbsp;f.; Marcandi, EU:C:2018:540, UR 2018, 706, Rz&nbsp;32) handelt es sich dabei aber nicht um den gleichen Verbrauchsvorgang; denn der Kunde verbraucht nicht nur die Waren, sondern auch die Berechtigung zum verbilligten Warenbezug. Damit ist &#8211;vergleichbar mit der regelbesteuerten Inanspruchnahme einer Vermittlungsleistung f&uuml;r die Erlangung einer befreiten oder erm&auml;&szlig;igt besteuerten Leistung (vgl. Rei&szlig;, UR 2011, 729, 736)&#8211; eine im Endergebnis unterschiedliche Mehrwertsteuerbelastung gerechtfertigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Darauf, dass bei zahlreichen anderen Kunden die Umsatzsteuer in der Summe niedriger sein wird als bei Kauf ohne Rabattgew&auml;hrung, kommt es deshalb nicht mehr an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Ob die Kl&auml;gerin ihr Begehren im Billigkeitswege erfolgreich verfolgen kann, hat der Senat im vorliegenden Revisionsverfahren nicht zu entscheiden, da dies weder Streitgegenstand des Verfahrens ist noch die diesbez&uuml;gliche Verfahrensr&uuml;ge Erfolg hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Mit ihrer Revision macht die Kl&auml;gerin zwar auch geltend, ihre auf eine Billigkeitsma&szlig;nahme gerichtete Klage sei vom FG zu Unrecht als unzul&auml;ssig abgewiesen worden. Wenn dies zutr&auml;fe, l&auml;ge darin ein Verfahrensfehler (vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 04.06.2014&nbsp;&#8211; VII&nbsp;B&nbsp;180\/13, BFH\/NV 2014, 1723, Rz&nbsp;7; vom 19.09.2017&nbsp;&#8211; IV&nbsp;B&nbsp;85\/16, BFH\/NV 2018, 51, Rz&nbsp;2; Senatsbeschluss vom 11.12.2018&nbsp;&#8211; XI&nbsp;B&nbsp;123\/17, BFH\/NV 2019, 565, Rz&nbsp;12).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im vorliegenden Fall hat die Vorinstanz jedoch ausdr&uuml;cklich nicht &uuml;ber eine Klage, die einen Billigkeitsantrag zum Gegenstand hatte, entschieden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gegenstand des Einspruchs und der Einspruchsentscheidung war nur die Steuerfestsetzung durch den Umsatzsteuerbescheid vom 04.07.2013. Auch die dagegen erhobene Klage betraf nach der Klageschrift lediglich diese. Dementsprechend stellte die K-GmbH als Kl&auml;gerin ihren Antrag auf Erlass einer Billigkeitsma&szlig;nahme w&auml;hrend des Klageverfahrens auch ausdr&uuml;cklich beim FA, wobei ihr klar war, dass es sich um getrennte Verfahren handelte und sie lediglich nach einer ablehnenden Entscheidung des FA eine Verbindung dieser Verfahren anstrebte. Obwohl das FA eindeutig mitgeteilt hatte, dass es erst nach Abschluss des Klageverfahrens &uuml;ber die Billigkeitsma&szlig;nahme entscheiden werde, machte die Kl&auml;gerin in ihren weiteren Schrifts&auml;tzen zwar ihr Interesse an einer zeitnahen Entscheidung hier&uuml;ber und an einer Verbindung der Verfahren deutlich, stellte in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG vom 13.06.2018 jedoch keinen entsprechenden Antrag.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Damit hat das FG das kl&auml;gerische Interesse insofern rechtsschutzgew&auml;hrend ausgelegt, als es gerade nicht von einem entsprechenden Antrag ausging, denn ein solcher w&auml;re &#8211;wie es in einem obiter dictum darstellt&#8211; wegen fehlendem Vorverfahren aus seiner Sicht unzul&auml;ssig gewesen. Damit liegt jedoch kein Prozessurteil vor, das einen Verfahrensmangel begr&uuml;nden k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Ist die Billigkeitsma&szlig;nahme nicht Verfahrensgegenstand, liegen auch die von der Kl&auml;gerin insoweit ger&uuml;gten Verfahrensm&auml;ngel nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>III. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.12.2019, XI R 21\/18ECLI:DE:BFH:2019:U.181219.XIR21.18.0 Rabattberechtigung beim Einkauf im Supermarkt Leits&auml;tze 1. Die entgeltliche Einr&auml;umung des Rechts zum betragsm&auml;&szlig;ig nicht begrenzten verbilligten Warenbezug in Form einer &quot;Mitgliedschaft&quot; stellt eine selbst&auml;ndige steuerbare Leistung und nicht eine Nebenleistung oder einen Zwischenschritt zum Warenkauf dar. 2. Die Einr&auml;umung dieser Rabattberechtigung unterliegt vollumf&auml;nglich dem Regelsteuersatz nach &sect; &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-21-18-rabattberechtigung-beim-einkauf-im-supermarkt\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;21\/18 &#8211; Rabattberechtigung beim Einkauf im Supermarkt<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-72356","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72356","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72356"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72356\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72356"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72356"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72356"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}