{"id":72359,"date":"2020-05-23T17:40:45","date_gmt":"2020-05-23T15:40:45","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=72359"},"modified":"2020-05-23T17:40:45","modified_gmt":"2020-05-23T15:40:45","slug":"vi-r-22-17-steuerfreie-entnahme-einer-wohnung-aus-dem-land-und-forstwirtschaftlichen-betriebsvermoegen-gemaess-par-13-abs-4-satz-6-nr-2-estg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-22-17-steuerfreie-entnahme-einer-wohnung-aus-dem-land-und-forstwirtschaftlichen-betriebsvermoegen-gemaess-par-13-abs-4-satz-6-nr-2-estg\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;22\/17 &#8211; Steuerfreie Entnahme einer Wohnung aus dem land- und forstwirtschaftlichen Betriebsverm&ouml;gen gem&auml;&szlig; &sect; 13 Abs. 4 Satz 6 Nr. 2 EStG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.1.2020, VI R 22\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2020:U.160120.VIR22.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Steuerfreie Entnahme einer Wohnung aus dem land- und forstwirtschaftlichen Betriebsverm&ouml;gen gem&auml;&szlig; &sect; 13 Abs. 4 Satz 6 Nr. 2 EStG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die steuerfreie Entnahme einer Wohnung aus dem land- und forstwirtschaftlichen Betriebsverm&ouml;gen gem&auml;&szlig; &sect; 13 Abs. 4 Satz 6 Nr. 2 EStG (nach dem 31.12.1998) ist nur m&ouml;glich, wenn es sich hierbei um ein Baudenkmal handelt.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Schleswig-Holsteinischen Finanzgerichts vom 05.04.2017 &#8211; 2 K 26\/17 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) erzielte in den Streitjahren (2007 und 2008) Eink&uuml;nfte aus Land- und Forstwirtschaft. Den Betrieb hat sie seit dem 01.07.2002 von ihrem Vater gepachtet, der ihn zuvor selbst bewirtschaftet hat. Auf dem Hofgrundst&uuml;ck sind zwei Wohnh&auml;user belegen. Das Betriebsleiterhaus, bei dem es sich nach landesrechtlichen Vorschriften nicht um ein Baudenkmal handelt, sowie das ehemalige Altenteilerhaus. Beide Geb&auml;ude befanden sich am 01.07.1987 im Betriebsverm&ouml;gen und waren Dritten entgeltlich zur Nutzung &uuml;berlassen. Der Vater der Kl&auml;gerin wohnte auf dem Hof seiner Ehefrau. Das ehemalige Altenteilerhaus wird noch heute fremdvermietet. Das Betriebsleiterhaus war bis Anfang 2006 ebenfalls durchgehend fremdvermietet. Danach zog die Kl&auml;gerin als P&auml;chterin in das Haus ein. Zum 01.05.2008 &uuml;berlie&szlig; der Vater der Kl&auml;gerin den landwirtschaftlichen Betrieb unentgeltlich im Wege der vorweggenommenen Erbfolge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die damit einhergehende Entnahme des nunmehr zu eigenen Wohnzwecken genutzten Betriebsleiterhauses behandelte die Kl&auml;gerin, die den Gewinn durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) f&uuml;r das landwirtschaftliche Normalwirtschaftsjahr vom 1.&nbsp;Juli bis zum 30.&nbsp;Juni des Folgejahres (&sect;&nbsp;4a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG) ermittelt, gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;6 Nr.&nbsp;2 EStG als steuerfrei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an eine im Jahr 2013 f&uuml;r die Streitjahre durchgef&uuml;hrte Au&szlig;enpr&uuml;fung beurteilte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) demgegen&uuml;ber den &#8211;der H&ouml;he nach unstreitigen&#8211; Entnahmegewinn von 68.000&nbsp;EUR als steuerpflichtig und erlie&szlig; unter dem Datum 30.08.2013 entsprechend ge&auml;nderte Einkommensteuerbescheide f&uuml;r die Streitjahre.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die nach erfolglosem Vorverfahren erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) mit den in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2017, 1090 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden ab. Die steuerfreie Entnahme einer Wohnung sei gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;6 Nr.&nbsp;2 EStG (nach dem 31.12.1998) nur noch m&ouml;glich, wenn es sich hierbei um ein Baudenkmal handele.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie beantragt,<br \/>das Urteil des Schleswig-Holsteinischen FG vom 05.04.2017&nbsp;&#8211; 2&nbsp;K&nbsp;26\/17, die Einspruchsentscheidung vom 02.01.2017 sowie die ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheide f&uuml;r 2007 und 2008, jeweils vom 30.08.2013, aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat zutreffend entschieden, dass die Kl&auml;gerin das Betriebsleiterhaus sowie den dazugeh&ouml;renden Grund und Boden nicht nach &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;6 Nr.&nbsp;2 EStG steuerfrei aus dem Betriebsverm&ouml;gen entnommen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG hat die Nutzung des Betriebsleiterhauses (Wohnung i.S. des &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;2 und 4 EStG) zu eigenen Wohnzwecken nach der &Uuml;bertragung des Hofes vom Vater der Kl&auml;gerin auf diese als Entnahme aus dem Betriebsverm&ouml;gen des land- und forstwirtschaftlichen Betriebs in das Privatverm&ouml;gen beurteilt. Dies ist zwischen den Beteiligten zu Recht nicht streitig. Der Senat sieht deshalb insoweit von einer weiteren Begr&uuml;ndung ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Dem FG ist auch dahingehend zu folgen, dass die Entnahme nach &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;6 Nr.&nbsp;2 EStG nicht steuerfrei, sondern gewinnwirksam erfolgte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;6 Nr.&nbsp;2 EStG bleibt der Entnahme- oder Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn au&szlig;er Ansatz, wenn eine vor dem 01.01.1987 einem Dritten entgeltlich zur Nutzung &uuml;berlassene Wohnung und der dazugeh&ouml;rende Grund und Boden f&uuml;r eigene Wohnzwecke entnommen werden. Wie die Vorinstanz ist auch der erkennende Senat der Auffassung, dass die steuerfreie Entnahme von Wohnungen aus dem land- und forstwirtschaftlichen Betriebsverm&ouml;gen nach dieser Vorschrift neben Anderem (hier Unstreitigem) voraussetzt, dass es sich bei dem entnommenen Geb&auml;ude oder Geb&auml;udeteil nach den jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften um ein Baudenkmal handelt (ebenso Bl&uuml;mich\/ Nacke, &sect;&nbsp;13 EStG Rz&nbsp;190a; Paul in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;13 Rz&nbsp;129; Leing&auml;rtner\/ Krumm, Besteuerung der Landwirte, Kap.&nbsp;17, Rz&nbsp;192; derselbe, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/ Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;13 Rz&nbsp;G&nbsp;8; Schmidt\/Kulosa, EStG, 38.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;13 Rz&nbsp;81, 102; FG Baden-W&uuml;rttemberg, Urteil vom 15.05.2012&nbsp;&#8211; 8&nbsp;K&nbsp;1936\/09, EFG 2012, 1545; a.A. Wienroth, HLBS Steuerforum 2014, 192; Kanzler in Kanzler\/Kraft\/B&auml;uml\/ Marx\/Hechtner, EStG, 4.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;13 Rz&nbsp;418; Gossert in Korn, &sect;&nbsp;13 EStG Rz&nbsp;243&nbsp;ff.; Felsmann, Einkommensbesteuerung der Land- und Forstwirte, Rz&nbsp;A&nbsp;173; M&auml;rkle\/Hiller, Die Einkommensteuer bei Land- und Forstwirten, 12.&nbsp;Aufl., Rz&nbsp;249).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dies folgt bereits aus dem Wortlaut der Regelung in &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;6 Nr.&nbsp;2 EStG. Dem steht nicht entgegen, dass das Tatbestandsmerkmal &quot;Baudenkmal&quot; im Tatbestand der Nr.&nbsp;2 nicht ausdr&uuml;cklich aufgef&uuml;hrt wird. Einer ausdr&uuml;cklichen Aufnahme dieses Tatbestandsmerkmals bedurfte es n&auml;mlich nicht, da sich die tatbestandliche Ankn&uuml;pfung an ein Baudenkmal bereits aus dem systematischen Zusammenhang des &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;6 Nr.&nbsp;2 EStG mit &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 EStG und &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;4 S&auml;tze&nbsp;1 bis 6 Nr.&nbsp;1 EStG ergibt. Durch die Bezugnahme in &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;4 S&auml;tze&nbsp;1 und 2 EStG auf &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 EStG wird hinreichend deutlich, dass sich der Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;4 EStG (nur) auf Wohnungen bezieht, die in einem Geb&auml;ude oder Geb&auml;udeteil belegen sind, das nach den jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften ein Baudenkmal ist. Auch Satz&nbsp;6 kn&uuml;pft an das Tatbestandsmerkmal &quot;Baudenkmal&quot; an, was die Kl&auml;gerin f&uuml;r die in Satz&nbsp;6 Nr.&nbsp;1 geregelte Entnahme einer selbstgenutzten Wohnung zu Recht auch einr&auml;umt. Es ist aber nicht ersichtlich, dass das Tatbestandsmerkmal &quot;Baudenkmal&quot; f&uuml;r die im selben Regelungskontext stehende Entnahme einer fremdgenutzten Wohnung gem&auml;&szlig; Satz&nbsp;6 Nr.&nbsp;2 nicht einschl&auml;gig sein soll. Vielmehr verdeutlichen die inhaltliche &Uuml;bereinstimmung des sowohl in Nr.&nbsp;1 als auch in Nr.&nbsp;2 verwendeten Tatbestandsmerkmals &quot;Entnahme einer Wohnung und des dazugeh&ouml;renden Grund und Bodens&quot; sowie die daran gekn&uuml;pfte n&auml;mliche Rechtsfolge, dass beide Entnahmetatbest&auml;nde an das &#8211;quasi vor die Klammer gezogene&#8211; Tatbestandsmerkmal &quot;Baudenkmal&quot; ankn&uuml;pfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Best&auml;tigt wird dieses Auslegungsergebnis durch die Entstehungsgeschichte der vorgenannten Normen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die sog. Nutzungswertbesteuerung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 EStG a.F. wurde durch die Einf&uuml;gung des &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;15 Satz&nbsp;1 EStG durch das Wohneigentumsf&ouml;rderungsgesetz vom 15.05.1986 (BGBl I 1986, 730, BStBl I 1986, 278) abgeschafft. F&uuml;r Altf&auml;lle sah &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;15 S&auml;tze&nbsp;2&nbsp;ff. EStG eine zeitlich bis 31.12.1998 begrenzte &Uuml;bergangsregelung vor. Sp&auml;testens mit Ablauf des 31.12.1998 galt nach &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;15 Satz&nbsp;6 EStG die Wohnung des Steuerpflichtigen als ins Privatverm&ouml;gen entnommen. Diese gesetzlich angeordnete Entnahme erfolgte steuerfrei (&sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;15 Satz&nbsp;7 EStG). Gleichzeitig wurde in &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;15 Satz&nbsp;8 Nr.&nbsp;2 EStG geregelt, dass der Entnahme- oder Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn au&szlig;er Ansatz blieb, wenn eine vor dem 01.01.1987 einem Dritten entgeltlich zur Nutzung &uuml;berlassene Wohnung und der dazugeh&ouml;rende Grund und Boden f&uuml;r eigene Wohnzwecke vor dem 01.01.1999 entnommen wurden. Die Regelung in Satz&nbsp;8 beruhte auf einer Beschlussempfehlung des Finanzausschusses vom 17.03.1986 (BTDrucks 10\/5208, 16, 37, insbesondere 42) und kam auf Antrag der Fraktionen der CDU\/CSU und FDP vom 20.03.1986 ins Gesetz (BTDrucks 10\/5221). Zur Begr&uuml;ndung wurde u.a. angef&uuml;hrt, dass die Systemumstellung auch bei solchen landwirtschaftlichen Wohnungen zu H&auml;rten infolge steuerpflichtiger Entnahme f&uuml;hren k&ouml;nne, die derzeit noch fremdgenutzt seien und infolgedessen nicht unter dieses Gesetz und seine gro&szlig;z&uuml;gige &Uuml;bergangsregelung fielen. Der &Auml;nderungsantrag sah auch f&uuml;r diese Wohnungen eine steuerfreie Entnahme vor, wenn sie vor dem 01.01.1999 f&uuml;r Wohnzwecke des Betriebsinhabers oder eines Altenteilers genutzt wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sowohl aus der Gesetzesbegr&uuml;ndung als auch aus dem ausdr&uuml;cklichen Wortlaut des &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;15 Satz&nbsp;8 Nr.&nbsp;2 EStG ergab sich daher eindeutig, dass fremdgenutzte Wohnungen aus dem Betriebsverm&ouml;gen des Land- und Forstwirts bis l&auml;ngstens zum 31.12.1998 durch Nutzung zu eigenen Wohnzwecken steuerfrei entnommen werden konnten. Hier&uuml;ber besteht zwischen den Beteiligten auch kein Streit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Mit dem Wohnungsbauf&ouml;rderungsgesetz vom 22.12.1989 (BGBl I 1989, 2408, BStBl I 1989, 505) wurde in &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;15 EStG sodann folgender Satz&nbsp;12 angef&uuml;gt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>&quot;Bei einem Geb&auml;ude oder Geb&auml;udeteil des Betriebsverm&ouml;gens, das nach den jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften ein Baudenkmal ist, sind die S&auml;tze&nbsp;2 bis 8 auch &uuml;ber das in den S&auml;tzen&nbsp;2 und 6 genannte Datum 1998 hinaus anzuwenden.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU\/CSU und FDP vom 14.11.1989 (BTDrucks 11\/5680, 1) hei&szlig;t es hierzu u.a., die Einf&uuml;hrung sei erforderlich, um angesichts des unerwartet starken Zustroms von Aus- und &Uuml;bersiedlern das Wohnungsangebot der gestiegenen Nachfrage anzupassen. Diesem Ziel diene auch eine weitere Verbesserung der steuerlichen Rahmenbedingungen f&uuml;r den Wohnungsbau. Hierzu diene u.a. die Umwandlung der &Uuml;bergangsregelung zur Nutzungswertbesteuerung bei selbstgenutzten Wohnungen in eine Dauerregelung f&uuml;r denkmalgesch&uuml;tzte Wohnungen im Betriebsverm&ouml;gen (BTDrucks 11\/5680, 2). Die Erg&auml;nzung des Abs.&nbsp;15 erm&ouml;gliche die Anwendung der Nutzungswertbesteuerung f&uuml;r selbstgenutzte Wohnungen in denkmalgesch&uuml;tzten Betriebsgeb&auml;uden und ihre steuerfreie Entnahme &uuml;ber das Jahr 1998 hinaus (BTDrucks 11\/5680, 14).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die in Satz&nbsp;12 angeordnete zeitliche Erweiterung erstreckte sich, anders als die Kl&auml;gerin vortr&auml;gt, nicht nur auf die Regelung in Satz&nbsp;8 Nr.&nbsp;1, sondern auch auf die Regelung in Satz&nbsp;8 Nr.&nbsp;2. Die von der Kl&auml;gerin f&uuml;r richtig erachtete Auslegung des Satzes&nbsp;12 h&auml;tte zur Folge, dass eine steuerfreie Entnahme einer bereits vor dem 01.01.1987 fremdvermieteten Wohnung im zeitlichen Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;15 EStG ungeachtet ihrer Belegenheit in einem Baudenkmal nur bis zum Veranlagungszeitraum 1998 m&ouml;glich gewesen w&auml;re. Eine derart einschr&auml;nkende Auslegung des Satzes&nbsp;12 zu Lasten des Steuerpflichtigen ist aber angesichts des eindeutigen Wortlauts nicht geboten. Zwar betreffen &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;15 Satz&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 EStG und &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;15 Satz&nbsp;8 Nr.&nbsp;2 EStG unterschiedliche Fallgruppen, die Entnahme einer eigengenutzten Betriebsleiter-\/Altenteilerwohnung zum einen und die Entnahme einer bereits vor dem 01.01.1987 fremdvermieteten Wohnung zum anderen. Beide Fallgruppen sind jedoch in ihrem erweiterten zeitlichen Anwendungsbereich verklammert. Insoweit ist der Wortlaut des &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;15 Satz&nbsp;12 EStG eindeutig. Denn danach sind die S&auml;tze&nbsp;2 bis 8 und damit beide in Satz&nbsp;8 geregelten Fallgruppen auch jenseits des in den S&auml;tzen&nbsp;2 und 6 genannten Datums &#8211;dem 31.12.1998&#8211; anzuwenden, wenn die Wohnung in einem Geb&auml;ude oder Geb&auml;udeteil belegen ist, das nach den jeweiligen landesrechtlichen Vorschriften ein Baudenkmal ist. Dem Umstand, dass Satz&nbsp;12 auf das in den S&auml;tzen&nbsp;2 und 6 genannte Datum 1998 Bezug nimmt, l&auml;sst sich nicht entnehmen, dass sich, wie die Kl&auml;gerin geltend macht, dessen Anwendungsbereich nur auf Satz&nbsp;8 Nr.&nbsp;1 EStG bezieht, weil nur dieser auf Satz&nbsp;6 verweist. Es handelt sich in Satz&nbsp;12 lediglich um eine Datumsangabe, die in den S&auml;tzen&nbsp;2 und 6 im Zusammenhang mit dem Veranlagungszeitraum genannt wird, bis zu dem die dortigen Regelungen letztmalig anwendbar sind. Durch Satz&nbsp;12 wird mithin angeordnet, dass die S&auml;tze&nbsp;2 bis 8 bei Vorliegen eines Baudenkmals &uuml;ber den Veranlagungszeitraum 1998 hinaus anwendbar sind. Soweit es in Nr.&nbsp;2 hei&szlig;t, dass eine Wohnung &quot;vor dem 1.&nbsp;Januar 1999&quot; entnommen werden muss, wird dadurch ebenfalls hinreichend deutlich, dass der Anwendungsbereich auf die Veranlagungszeitr&auml;ume bis 1998 zeitlich beschr&auml;nkt ist. Zur Bestimmung des Anwendungsbereichs des Satzes&nbsp;12 bedurfte es mithin neben der Datumsangabe 1998 nicht der Aufnahme des in Satz&nbsp;8 Nr.&nbsp;2 genannten Datums &quot;1.&nbsp;Januar 1999&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Durch das Steuerentlastungsgesetz 1999\/2000\/2002 vom 24.03.1999 (BGBl I 1999, 402, BStBl I 1999, 304) erhielten &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 und Abs.&nbsp;4 EStG ihre im Streitjahr geltende Fassung. Allerdings wurde die zeitliche Befristung in &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;15 Satz&nbsp;8 Nr.&nbsp;2 EStG nicht in die ansonsten wortgleiche Regelung des &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;6 Nr.&nbsp;2 EStG &uuml;bernommen. Daraus l&auml;sst sich indes nicht ableiten, dass damit eine steuerfreie Entnahme einer fremdvermieteten Wohnung nunmehr zeitlich unbefristet &#8211;&uuml;ber den Veranlagungszeitraum 1998 hinaus&#8211; m&ouml;glich sein sollte, auch wenn diese nicht in einem Baudenkmal belegen ist. Eine derartige Auslegung gegen den Wortlaut (s. dazu unter II.2.b) steht im Widerspruch zu der Gesetzesbegr&uuml;ndung. Dort hei&szlig;t es, sowohl zu &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 EStG als auch zu &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;4 und 5 EStG, dass es sich um eine redaktionelle &Auml;nderung handele, da die Vorschriften des &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;15 EStG i.d.F. des EStG 1997 zur Nutzungswertbesteuerung von Baudenkmalen wegen ihres Dauerregelungsinhalts in die Stammvorschrift &uuml;bernommen w&uuml;rden (Begr&uuml;ndung zur Beschlussempfehlung des Finanzausschusses vom 03.03.1999 in BTDrucks 14\/443, 26).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Da das Betriebsleiterhaus kein Baudenkmal ist, war dessen steuerfreie Entnahme (zu eigenen Wohnzwecken) nur bis zum 31.12.1998 gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;15 Satz&nbsp;8 Nr.&nbsp;2 EStG a.F. m&ouml;glich. Eine steuerfreie Entnahme im Streitjahr kam mithin nicht (mehr) in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die H&ouml;he des vom FA angesetzten Entnahmegewinns ist zwischen den Beteiligten unstreitig. Rechtsfehler bei der Ermittlung des Entnahmegewinns sind nicht erkennbar, so dass der Senat insoweit ebenfalls von einer weiteren Begr&uuml;ndung absieht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.1.2020, VI R 22\/17ECLI:DE:BFH:2020:U.160120.VIR22.17.0 Steuerfreie Entnahme einer Wohnung aus dem land- und forstwirtschaftlichen Betriebsverm&ouml;gen gem&auml;&szlig; &sect; 13 Abs. 4 Satz 6 Nr. 2 EStG Leits&auml;tze Die steuerfreie Entnahme einer Wohnung aus dem land- und forstwirtschaftlichen Betriebsverm&ouml;gen gem&auml;&szlig; &sect; 13 Abs. 4 Satz 6 Nr. 2 EStG (nach dem 31.12.1998) ist nur m&ouml;glich, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-22-17-steuerfreie-entnahme-einer-wohnung-aus-dem-land-und-forstwirtschaftlichen-betriebsvermoegen-gemaess-par-13-abs-4-satz-6-nr-2-estg\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;22\/17 &#8211; Steuerfreie Entnahme einer Wohnung aus dem land- und forstwirtschaftlichen Betriebsverm&ouml;gen gem&auml;&szlig; &sect; 13 Abs. 4 Satz 6 Nr. 2 EStG<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-72359","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72359","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72359"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72359\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72359"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72359"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72359"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}